Deutschland ist im internationalen Vergleich bei den Anzahl der Infizierten und Verstorbenen vorbildlich aufgestellt.
Ein Grund war hierbei auch die Geschlossenheit der Bundesregierung sowie der Bundesländer, die gemeinschaftlich entschieden vorgegangen sind.
In keinem anderen Land sind die Todesraten so gering.
Seit heute hat die Opposition eine Konfrontation angekündigt. Die Bundeskanzlerin hat sich jedoch klar zu den bisherigen Maßnahmen bekannt und zur Vorsicht aufgerufen.
Bei näherer Betrachtung der deutschen Zahlen ergibt sich ein Bild, das die Gründe zur Vorsicht aufzeigen.
Vergleich Einwohner – und Infizierte
Von rund 83 Mio. Einwohnern sind 1548.435 als infiziert gemeldet.
Setzt man die Verstorbenen mit den Infizierten in ein Verhältnis ergeben sich folgende Werte:
Von insgesamt 148.435 sind bisher 5.133 Menschen Verstorben
Gesundet sind:
Von 148.435 Infizierten sind 96.627 gesundet
Die Differenz von 148.435 Infizierten, abzüglich 96.627 Gesundeten sowie 5.133 Verstorbenen ergibt 46.675 Menschen, die noch infiziert sind.
Insoweit könnte man zufrieden sein, denn die Anzahl der noch infizierten Menschen ist klein und durch unser Gesundheitssystem gut behandelbar.
Der Schein ist trügerisch.
Auch wenn man sogar unterstellt, dass es eine hohe Dunkelziffer an bereits infizierten und gesundeten Menschen ausgeht, ist der Schein sehr trügerisch.
Bei der nachfolgenden Berechnung wurde sogar unterstellt, dass die Gesamtzahl aller bisher Infizierten 10 mal höher wäre.
Das Ergebnis wäre dann sehr ernüchternd:
Anzahl der NOCH-NICHT Infizierten
Unterstellt man, dass die bisher Infizierten 10 mal höher wäre, dann wären rund 1,485 Mio. schon an Corona erkrankt gewesen.
Bei einer Einwohnerzahl von 83,0 Mio. Einwohnern sind dann noch 81,5 Mio. noch nicht infiziert gewesen.
Würde sich die Sterbequote nicht verändern und alle noch nicht Infizierten noch durch Covid-19 erkranken, dann ergeben sich 273.187 Todesfälle. Hierbei ist bereits berücksichtigt, dass die Dunkelziffer 10 mal so hoch ist bei den Infizierten.
Geht man davon aus, dass die bisher Infizierten nur die 5-fache Dunkelziffer erreichen, ist die zukünftige Todesrate bei rund 546.000 Menschen. Und dies verteilt auf ein Jahr bzw. 18 Monate.
Grund: aus jetziger Sicht wird davon ausgegangen, dass ein Antivirus maximal 18 Monate wirkt. Anschließend beginnt die Neuinfektion mit dem gleichen Virus Sars-Cov-2 oder mit einem mutierten Virus, der vielleicht noch ganz andere Wirkungsweisen hat.
Es soll keine Schwarzmalerei hier erfolgen, sondern nur dargestellt werden, dass eine Reduzierung von Shutdown-Maßnahmen immer genau überlegt werden muss.
Diese geringe Todesrate ergibt sich nur dann, wenn die Anzahl der Infizierungen wie in der Vergangenheit auch medizinisch versorgt werden können.
Ergibt sich ein Aufflackern der Pandemie, wäre die Todesrate sicherlich sehr schnell höher. Grund: Wenn die Anzahl der Infizierten stark anwächst, könnte als Folge unser Gesundheitssystem die Behandlung nicht mehr von jedem einzelnen Patienten sicherstellen.
Natürlich könnte die zukünftige Anzahl von Todesfällen auch geringer ausfallen. Dies allerdings nur dann, wenn ein Medikament oder ein Impfstoff vorhanden ist, der für jeden einzelnen Bürger vorhanden ist.
Mit einem Impfstoff rechnen die Experten frühestens im Frühjahr im Jahr 2021.
Insoweit ist die Entscheidung der Bundesregierung völlig richtig, Lockerungen sehr vorsichtig durchzuführen und jeweils nach 14 Tagen zu prüfen, ob und ggf. welche weiteren Öffnungen möglich sind.
Zu schnelle Öffnungsschritte führen sehr schnell zu einer Anstieg der Infizierten und dann auch zu Todesraten, wie sie in anderen Ländern der Fall sind.
Coronavirus Covid-19 SarsCov2 Sars-Cov-2 Werner Hoffmann 1.Vorsitzender Forum-55plus.de e.V.Forum-55plus
Nachfolgend die Gesamttabelle – Stand 23.4.2020
Tabelle „Hochrechnungen nach Bundesländer „Sterberate aufgrund der Infizierten und bisherigen Todesfälle unter der Annahme von 10-fach so vielen Infizierten, wie sie bisher bekannt ist.
So tödlich ist #Populismus in der #Corona-Krise. Die #Populisten dieser Welt werden durch #SarsCoV2 – einem #Virus aus der Gruppe Coronavirus – eines Besseren belehrt!!!
#USA, #Brasilien, #Großbritannien, #Norditalien – überall dort, wo Politiker mit Hang zum #Populismus regieren, werden die Menschen vom #Coronavirus besonders bedroht. Andere werden Opfer totalitärer Tendenzen.
Die Corona-#Pandemie hat die Welt vor eine neue Herausforderung gestellt. Viele #Regierungen reagierten zögerlich, vielleicht zu spät, manchmal unangemessen. Staats- und Regierungschefs in vielen Ländern standen vor der schwierigen Entscheidung, ob sie angesichts einer Bedrohung durch eine bisher unbekannte Erkrankung gravierende Einschnitte in das öffentliche Leben, die Wirtschaft ihrer Staaten vornehmen sollen. Es war eine Gefahr unbekannten Ausmaßes.
Es gibt Staatschefs, die anscheinend bereit sind, für ihre Agenda das Leben ihrer Bürger aufs Spiel zu setzen.
#Donald #Trump: Ausbleibende Wunder
Das US-amerikanische Anti-Seucheninstitut #CDC gilt als das beste der Welt. Die USA waren laut „Global Health Security Index“ so gut wie kein anderes Land auf eine Pandemie vorbereitet.
Sie haben für Katastrophen ihre Protokolle, auch für eine Pandemie; aber #keinen #Notfallplan #gegen einen #Präsidenten, der eine Gefahr so lange wie möglich ignoriert und verharmlost, weil er es für politisch opportun hält.
Genau das tat Donald Trump, der damit den wertvollen zeitlichen Vorsprung verplemperte.
Mindestens zwei Wochen, da sind sich alle Experten einig, mit denen ntv.de gesprochen hat, hatte er den EU-Staaten für eine konzertierte Krisenreaktion voraus. Das kostet Menschenleben.
Trump behauptete zunächst, er habe das Virus „unter Kontrolle“. Er sagte, es würde einfach weggehen. Er kündigte ein Wunder an. In konservativen Kreisen wurde über Panikmache und den „China-Virus“ gespottet.
Der erste Infizierte im Land wurde am selben Tag wie in Südkorea bestätigt, am 21. Januar. Die Asiaten isolierten und testeten konsequent.
Eindringliche Warnungen erreichten das Weiße Haus. Die USA verhängten zunächst bloß ein Einreiseverbot aus China und überließ Gegenmaßnahmen den Bundesstaaten.
Wegen eines bürokratischen Flaschenhalses mangelte es lange flächendeckend an Tests. Die Zwischenbilanz: Am Freitag zählte Südkorea 206 Infizierte und 19 Tote pro Million Einwohner. In den USA waren es 2062 Infizierte und 106 Tote. Mindestens dreimal so viele Menschen werden voraussichtlich noch sterben.
Erst am 18. März zeigte sich Trump erstmals ernsthaft entschlossen und nannte sich einen „Kriegszeitpräsidenten“.
Doch schon einige Tage später irrlichterte er über die Einschränkungen des öffentlichen Lebens, „die Heilung darf nicht schlimmer sein als das Problem selbst“ und wollte die Wirtschaft schon zu Ostern wieder hochfahren.
Zuletzt fabulierte er davon, dies mit „totaler Autorität“ entscheiden zu dürfen. Er sieht sein großes Wiederwahlargument für den November gefährdet: Den Zustand der Wirtschaft.
Die ohnehin hohen Opferzahlen dürften noch von der Dunkelziffer übertroffen werden; so wie etwa im Epizentrum New York City.
Dort korrigierten die Behörden zuletzt die Zahlen deutlich nach oben, weil die Menschen unter anderem aus finanzieller Not ohne vorherigen Test zuhause an Covid-19 sterben.
Die öffentliche Gesundheitsversorgung ist mangelhaft, Dutzende Millionen US-Amerikaner sind lückenhaft oder gar nicht krankenversichert. Auf all das bereitete Trump das Land nicht vor.
Wenn es so etwas wie einen globalen Vorkämpfer der Corona-Verharmloser gibt, ist es Jair Bolsonaro.
Brasiliens Präsident hat das Coronavirus wiederholt als „Grippchen“ verspottet, das starken „Athleten“ wie ihm nichts anhaben könnten, als „Erfindung der Medien“ abgetan, schießt permanent gegen Quarantänemaßnahmen der einzelnen Bundesstaaten (die wie in den USA über Gesundheitsfragen selbst entscheiden) und nimmt öffentlichkeitswirksam Bäder in Menschenmengen. Zuletzt schmiss er sogar seinen Gesundheitsminister Luiz Mandetta raus, der wochenlang die verrückten Forderungen seines Präsidenten mit Vernunft gekontert hatte.
Brasiliens ersten Fall von Sars-CoV-2 wiesen Ärzte am 25. Februar in der Wirtschaftsmetropole São Paulo nach, inzwischen gibt es Infizierte in allen Landesteilen. Aktuell sind unter den 200 Millionen Einwohnern mehr als 30.000 Infizierte bestätigt, fast 2000 Menschen sind gestorben.
Doch die Testrate liegt bislang nur bei etwa 300 pro Million Einwohner (in Deutschland sind es etwa 20.000, in den USA 10.000) und die Dunkelziffer ist deshalb potenziell hoch. Erste Schätzungen gehen zwischen der sieben- bis fünfzehnfachen der offiziellen Zahl an Infizierten aus.
In den brasilianischen Armenvierteln könnte es bald zu schlimmen Szenen kommen – auch, weil mangelhafte Wasserversorgung es Favela-Bewohnern erschwert, Hygieneregeln zu befolgen. Bolsonaro ignoriert diese Gefahren. Die Generäle in seiner Regierung sollen den Diktaturfreund deshalb informell bereits entmachtet haben.
Mehr als 70 der 210 Millionen Brasilianer gelten als einkommensschwach. Davon leben geschätzt 13 Millionen in den besonders gefährdeten Armenvierteln, gibt der Favela-Verband Cufa an.
Dort wollen 71 Prozent der Bewohner, dass die Quarantäne-Regeln weiter gelten; aber die Hälfte sorgt sich darum, wie sie an Nahrungsmittel kommen sollen. Die meisten arbeiten als Servicekräfte.
Bolsonaro ermutigt sie immer wieder, zur Arbeit zu gehen, was die Ausbreitung des Virus begünstigt. Er wird unterstützt von einflussreichen evangelikalen Predigern.
Welche Folgen Bolsonaros Verhalten hat, könnte bald sichtbar werden. Ab kommender Woche will die Universidade Federal de Pelotas eine erste landesweite Stichprobenstudie durchführen, um eine Ahnung davon zu bekommen, wie viele Brasilianer bereits infiziert sind.
Einen bemerkenswerten Alleingang auf europäischen Boden wagte die britische Regierung unter Boris Johnson bis Mitte März.
Als viele europäische Staaten sich bereits auf das Schlimmste vorbereiteten, Grenzen geschlossen und Bewegungsfreiheiten eingeschränkt hatten, lief das Leben in Großbritannien noch nahezu in gewohnten Bahnen.
Johnson und sein Expertenteam folgten einer einfachen Logik: Sobald rund 60 Prozent der 66 Millionen Briten infiziert seien, hätte die Massen-Immunität das Virus erledigt. „Herdenimmunität“ sollte hergestellt werden. Wie für Populisten üblich, versuchte es Johnson mit einer erschreckend einfachen Lösung für ein komplexes Problem.
Erst am 16. März legte das Virologenteam des Imperial College dem Premierminister eine Studie vor, die ein grausames Szenario schilderte:
Ohne Maßnahmen könne es eine Massenepidemie mit bis zu 250.000 Toten in dem Land geben, hieß es da. Selbst bei einem sehr günstigen Verlauf drohe dem britischen Gesundheitssystem schnell der Kollaps.
Zehn Jahre konservativer Sparpolitik haben dem National Health Service (NHS) schwer zugesetzt.
Zusätzlich verließen viele Pflegekräfte Großbritannien wegen des drohenden Brexit. Das Land verfügt über gerade einmal 6,6 Intensivbetten für 100.000 Patienten. Italien zählt 12,5, Deutschland rund 34.
Johnson lenkte ein, verhängte weitreichende Maßnahmen, verspielte aber wertvolle Zeit. Kurz nach dem Strategiewechsel explodierten die Fallzahlen buchstäblich.
Mitte März verdoppelte sich die Zahl der bestätigten #Covid19-Infektionen in einem Zeitraum von nur drei Tagen. Inzwischen ist Großbritannien einer der am schwersten betroffenen Staaten Europas mit mehr als 13.000 Todesfällen.
Johnson wird sich die Frage gefallen lassen müssen, ob er durch sein spätes Handeln eine Mitschuld an dem Tod dieser Menschen trägt. Da wirkt es geradezu zynisch, dass er selbst an Covid-19 erkrankte, sogar einige Tage auf der Intensivstation verbrachte. Nachdem es ihm wieder besserging, veröffentlichte er ein Video-Statement, in dem kein Zweifel daran besteht, dass er die Pandemie zumindest nun ernst nimmt.
Auch in Italien, das in Europa am schwersten von der Pandemie betroffen ist, haben Politiker einer #populistischen #Partei verheerende Fehlentscheidungen getroffen.
Noch am 27. Februar, es gab in Italien zu diesem Zeitpunkt bereits knapp 20 Covid-19-Tote, forderte der Chef der #rechtspopulistischen #Lega-Partei, #Matteo #Salvini, es dürfe in Italien „nichts geschlossen“ werden.
Der Strategie des Aussitzens folgte offenbar auch die Lega-Regionalregierung in der Lombardei.
Noch Anfang März, als sich die Fälle knapp alle drei Tage verdoppelten, entschied die Regionalregierung „leicht erkrankte“ Corona-Patienten in Seniorenwohnheimen unterzubringen.
Allein dieser Fehler dürfte unzähligen Menschen das Leben gekostet haben. Die Einrichtungen selbst hatten erhebliche Zweifel, fürchteten aber Widerstand gegen die Populisten-Regierung. „Wer sich dem widersetzt hätte, hätte die Förderung verloren“, sagte kürzlich Luca Degani, der 400 Seniorenresidenzen in Italien leitet. „Also hielten alle den Mund.“
Lega-Vertreter waren Anfang März einem Bericht der Zeitung „La Repubblica“ zufolge daran beteiligt, den plötzlichen Tod von 70 Bewohnern in einem der größten Altenheime Italiens in Mailand zu vertuschen.
Inzwischen hat sich die Zahl der Toten auf knapp 150 erhöht. Gegen den Direktor der Einrichtung wird wegen fahrlässiger Tötung und Auslösens einer Epidemie ermittelt. Ein Geriatriker, der schon am 3. März dem Pflegepersonal Mundschutz und strengste Hygiene auferlegen wollte, wurde dafür vom Lega-Vertreter gekündigt. Man dürfe keine Panik entstehen lassen, hieß es.
Der Druck auf die #Regionalregierung der #Lombardei wird inzwischen immer größer, die Liste bekannter, tödlicher Fehlentscheidungen länger. Der Reflex ist typisch: Gulio Gallera, zuständig für die Gesundheitsfürsorge der Region, spricht inzwischen von einer „Kampagne von Politikern und Medien“.
Er sieht sich als Opfer und beteuert, stets im Interesse der Bürger gehandelt zu haben. Mehr als ein Drittel der bestätigten Infektionen und etwa die Hälfte der Todesfälle entfallen inzwischen auf die Region.
Ortswechel #Ungarn: #Viktor #Orban: Ermächtigungsgesetze durch Corona
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban muss sich den Vorwurf, zu spät auf die Krise reagiert zu haben, vermutlich nicht gefallen lassen.
Nicht einmal 2000 bestätigte Infektionen zählt die Statistik, rund 150 Personen sind einer Infektion zum Opfer gefallen.
Als der Staatschef am 11. März den Notstand verhängte, gab es gerade einmal 13 bestätigte Fälle im Land. Doch der Fall Ungarn beweist, dass #Rechtspopulisten in der Pandemie nicht nur Fehlentscheidungen getroffen haben, sondern auch die Krise sich ausgenutzt haben.
So langsam das Infektionsgeschehen im Land an der Donau fortgeschritten ist, so rapide wurden rechtsstaatliche Prinzipien außer Kraft gesetzt.
Am 30. März billigte das Parlament ein Gesetz, das Orban auf unbestimmte Zeit zum Alleinherrscher über das Land macht.
Er kann seither per Dekret am Parlament vorbei regieren und diesen Zustand ohne Zustimmung der Legislative beliebig verlängern.
Wer sich Quarantäne-Vorschriften widersetzt, muss mit langen Gefängnisstrafen rechnen, wer Falschinformationen über das Virus verbreitet, ebenso.
Kritik der Medien am Krisenmanagement der Regierung kann das einschließen. Nicht wenige Beobachter sehen das Land, nun durch die Corona-Krise beschleunigt, auf dem Weg in einer Diktatur.
#Corona-#Krise #Sars_Cov_2 #Covid_19 Die wichtigsten Voraussetzung bei dem Exit sind:
1. Maskenpflicht
2. Testen Testen Testen und
3. selektive Öffnung
Eine Öffnung aller Bereiche wäre natürlich wünschenswert. Ein Exit birgt jedoch erhebliche Gefahren.
So könnte eine 2. Welle dafür sorgen, dass dann alle Infizierten in den Krankenhäusern nicht mehr versorgt werden können und dann massenhaft Menschen sterben.
Aus diesem Grund ist das obere Verfahren dringende Voraussetzung für den Exit.
Inwiefern ein Covid-19 infizierter Mensch alles ohne weitere Folgen überstanden hat, ist noch völlig offen.
Dies kann mit Gewissheit erst in einigen Monaten festgestellt werde. Fakt ist jedoch, dass in verschiedenen Regionen seltsame Rückfälle gemeldet werden. Ob diese Rückfälle tatsächlich stattgefunden haben, oder der Infizierte zu früh entlassen wurde, steht noch nicht fest.
Wir wollen hiermit keine Angst schüren, allerdings auch über den jetzigen Stand informieren.
So berichtete die Welt am 9.4.2020 mit folgende Schlagzeile:
„Experten wundern sich über positive Tests bei eigentlich geheilten Patienten“
Zitat: „Bisher hieß es, dass man gegen das Coronavirus immun sei, sobald man Covid-19 einmal überstanden habe. Berichte aus Südkorea zeigen nun, dass dem womöglich nicht so ist – und man sich für einen erneuten Verlauf nicht einmal neu infizieren muss.
Vermeintlich geheilte Covid-19-Patienten können womöglich erneut an dem durch das Coronavirus ausgelösten Lungenleiden erkranken. Diese Möglichkeit stellte das dem südkoreanischen Gesundheitsministerium unterstellte „Korean Centers for Disease Control and Prevention“, vergleichbar etwa mit dem Robert-Koch-Institut in Deutschland, in einem Briefing vor, über das zunächst „Bloomberg“ berichtete.“
In der Online-Ausgabe vom 11.4.2020 steht bei welt . de:
Was Corona im Gehirn anrichtet.
Zitat: “ Es gibt einen Mann, der wusste nichts von der Pandemie – dabei wäre er am neuartigen Coronavirus fast gestorben. Dieser Mann, er lebt in Japan und ist 24 Jahre alt, hat es unter Neurologen und Virologen mittlerweile zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Denn er ist der erste beschriebene Fall, an dem eine bislang unbekannte Symptomatik von Sars-CoV-2 beschrieben wurde. Eine, die ungute Erinnerungen an den Sars-Erreger von 2002/2003 weckt…..
Nein, man muss nicht alles glauben, was in den Medien steht. Und momentan wird in beide Richtungen seht stark übertrieben. Die eine Seite sieht den Weltuntergang, die andere Seite belächelt alles.
Wie so oft wird die Wahrheit in der Mitte liegen.
Wenn die Erkrankung Covid-19 durch den Sars-Cov-2 (ein Virus in der Gruppe der Coronaviren) jedoch tatsächlich im Körper schleichend aktiv bleibt, dann hat dies Auswirkungen auf unser Leben.
Der Run auf Notare, Anwälte, Versicherungsvermittler
Warum Sie jetzt vieles überprüfen sollten
So lange es nicht geklärt ist, ob Folgeschäden daraus entstehen, wird es wohl in den kommenden Wochen auch irgendwann schwieriger werden seinen Versicherungsschutz in der Risikolebensversicherung und der der Berufsunfähigkeit abzuschließen oder anzupassen.
Ein Beispiel:
Schlafapnoe ist ein Riskiko, das nicht versicherbar ist. Selbst wenn im Schlaflabor Schlafapnoe diagnostiziert wurde und man eine Schlafmaske trägt, ist der Abschluss einer:
Lebensversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung
Krankenversicherung (außer Zähne, Brillen)
nicht mehr möglich, da das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall 60 mal so hoch ist, wie bei einem gesunden Menschen.
Wer jedoch nur schnarcht und keinen medizinischen Befund hat, der kann sich noch versichern.
Eine ähnliche Situation ergibt sich bei Covid-19.
Solange die mittel- und langfristigen Auswirkungen von Covid-19 noch nicht bekannt sind, werden die Risikoprüfungs-Abteilungen wohl bei der Diagnose Covid-19 irgendwann diese Versicherungsanträge zurückstellen.
Ist man nur an einer Erkältung erkrankt und diese ausgeheilt, dann wird man regulär aufgenommen. Ist man noch gar nicht erkrankt, dann besteht auch kein Grund einen Antragsteller abzulehnen.
Diese Problematik zeigt auf, dass es vielleicht gerade jetzt sinnvoll ist seinen Versicherungsschutz zu überprüfen.
Kein Wissenschaftler der Welt kann derzeit die Folgen einer Covid-19-Erkrankung abschätzen.
Viele Versicherungsvermittler erleben in diesen Tagen sogar eine Hochkonjunktur, die mit der Zeit vergleichbar ist, als die Altverträge noch nach alten Steuerrecht steuerfrei in der Auszahlungsphase waren.
Auch ein Grund für die verstärkte Nachfrage ist natürlich, dass man in einer Zeit der Kurzarbeit und des Homeoffice seine persönlichen Dinge aufarbeitet, die man vor sich hergeschoben hat.
Aufgrund der Infektionsgefahr bieten viele Versicherungsvermittler ihre Beratung auch telefonisch oder per Videokonferenz an.
Neben der Überprüfung des Versicherungsschutzes werden auch häufiger rechtliche Vorsorgeleistungen nachgefragt. Notare und Anwälte haben hierbei Hochkonjunktur. Zwar werden viele Gerichtsverhandlungen gerade vertagt, allerdings ist die Nachfrage in anderen Bereichen extrem angestiegen.
Den Notfallordner – Vorsorgeordner gibt es in über 90 verschiedenen Versionen. Grund: Die rechtliche Vorsorge unterscheidet sich erheblich zwischen den einzelnen Berufsgruppen, Selbstständigen- und Unternehmergruppen.
Ein Rentner benötigt einen anderen Notfallordner, als ein Pensionär (Beamter im Ruhestand).
Und bei den Selbstständigen muss man zwischen den einzelnen Gesundheitsberufen (Arzt, Apotheker, Zahnarzt), den 41 zulassungspflichtigen Handwerkern, zulassungsfreien Handwerkern, Architekten und anderen Selbstständigen unterscheiden.
Und wer als Unternehmer tätig ist (Kapitalgesellschaft, z. B. GmbH, UG), der muss gegenüber einem Selbstständigen ebenso völlig andere Gesichtspunkte berücksichtigen.
Insofern ist es notwendig, dass der Notfallordner nicht pauschal ausgefüllt ist, sondern auch der richtige Notfallordner ausgewählt wird.
Man fährt auch nicht auf der Autobahn mit einem Fahrrad oder einem Boot von Stuttgart nach Hamburg.
Etwa ein Drittel der „Geheilten“ ist NICHT geheilt, sondern hat Schädigungen am #Nervensystem.
Studie: #Virus #könnte #auch das #Nervensystem #schädigen +++ Eine Infektion mit dem Coronavirus kann sich nicht nur mit #Fieber, #Husten und #Atembeschwerden äußern, sondern auch neurologische Symptome verursachen.
Laut einer Studie in #Wuhan zeigt ein gutes Drittel der untersuchten 214 Patienten Anzeichen dafür, dass das Virus das #Nervensystem geschädigt hatte.
Zu den häufigsten Symptomen gehörten #Schwindel und #Kopfschmerzen sowie #Riech- und #Geschmacksstörungen.
In den vergangenen Tagen hatten sich bereits Berichte darüber gehäuft, dass Corona-Patienten zumindest zeitweise ihren Geruchs- und Geschmackssinn verloren.
Sicher ist noch offen, ob dies in einem repräsentativen Querschnitt bestätigt wird, der auch weltweit gilt.
Offen ist auch, ob diese Beeinträchtigungen auch langfristig vorhanden sind.
Geprüft werden müssten dann auch von so manchem Versicherer, ob dies zu Leistungsansprüchen in der
#Krankenversicherung
#Pflegepflichtversicherung
#Unfallversicherung
#Lebensversicherung
#Berufsunfähigkeitsversicherungen
#betriebliche #Altersversorgung-#bAV führen kann.
Kranken- und Pflegeversicherung
In der Krankenversicherung ist die Behandlung abgedeckt. Auch die #Arbeitsunfähigkeit ist versichert. Zunächst wird bei Angestellten die #Gehaltsfortzahlung durch den Arbeitgeber vorgenommen (42 Tage). Kleinere Arbeitgeber erhalten – je nach Umlage – einen Teil der Gehaltsfortzahlung zurück.
Regelmäßig ab dem 43.Tag wird dann das Krankengeld durch die Krankenkasse vorgenommen, wobei die Höhe auch davon abhängig ist, ob die Krankheit vor/nach einem Kurzarbeitergeld bestanden hat.
Pflegeversicherung Sollte aufgrund von Sars-Cov-2 ein Pflegefall entstehen, was durchaus auch möglich ist, dann wird eine Pflegeleistung je nach Pflegegrad gewährt. Dies gilt für die soziale und private Pflegepflichtversicherung und auch für die private Pflegezusatzversicherung.
Hinweis: Mit der Umgestaltung von 3 Pflegestufen in 5 Pflegegrade wurde auch die Eigenbeteiligung geglättet.
Während
früher die „Eigenbeteiligung der Höhe nach“ sehr stark von der Pflegestufe abhängig war (Pflegestufe 5 extrem hohe Eigenbeteiligung)
ist die Eigenbeteiligung heute in allen Pflegegraden fast identisch. Je nach Region ist die Eigenbeteiligung zB in Ba.-Wü. bei 2.500 bis 2.900 Euro und in den neuen Bundesländern bei ca.1.900 bis 2.300 Euro.
Diese Eigenbeteiligung bleibt nach Abzug der Pflegepflichtversicherung übrig.
Selbstverständlich kann auch durch die Lungenkrankheit #Covid-19 ein Pflegefall dadurch entstehen, dass eine Unterversorgung mit Sauerstoff bei den Organen zeitweise entsteht. Personen, die an #Covid_19 Erkrankt sind und überleben gelten im Übrigen als „Geheilt“, auch dann wenn sie Pflegefall oder berufsunfähig sind.
Inwieweit eine Erkrankung durch Sars-Cov-2 in der #Unfallversicherung zu einem Leistungsanspruch führen kann, ist zum einen von den AUB (Allgemeine Unfallversicherungsbedingungen) – also von AUB Jahrgang- abhängig und von der Gesellschaft selbst, ob die Bedingungen angepasst wurden.
Und auch dann ist offen, ob es sich um einen Unfall handelt.
So ist zum Beispiel der Zeckenbiss und die daraus folgende Erkrankung in neueren Bedingungen versichert, nicht aber in älteren Bedingungen.
Auch bei Sars-Cov-2 könnte dies ähnlich sein.Auswirkung auf die Lebensversicherung In der Lebensversicherung besteht Versicherungsschutz Zu beachten ist dringend den Vertrag nicht beitragsfrei zu stellen.
Hierdurch würde der Vertrag in eine beitragsfreie Versicherungssumme umgewandelt werden. Der Schutz wäre verringert und eine spätere Anhebung auf den alten Schutz würde eine neue Risikoprüfung meist verursachen. Vorerkrankungen könnten dann dazu führen, dass die Erhöhung ausgeschlossen wäre. Dies wäre zB der Fall, wenn plötzlich Schlafapnoe diagnostiziert würde.
Eine Unterbrechung des Vertrages wäre ebenso möglich. Dabei besteht in der Unterbrechungsphase kein Versicherungsschutz bzw. ein Versicherungsschutz in etwa Höhe des Deckungsbeitrages. Die unterbrochene Zeit wird einfach „hinten drangehängt“ oder nachgezahlt. Eine Risikoprüfung entfällt später regelmäßig (Unterbrechung meist bis zu 2 Jahren möglich).
Berufsunfähigkeitsversicherung Der Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit sollte- wenn es finanziell möglich ist – immer weitergeführt werden. Auch hier gilt das oben Beschriebene mit folgender Ergänzung. Je nach Versicherungsgesellschaft besteht bei den Anbietern ein Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente entweder ab
50 % volle Rente, darunter kein Anspruch
oder ab 25% anteilig und ab 75% vollständig
Wer also teilweise unter 50% berufsunfähig ist, erhält bei Anbieter A keine Leistung und bei Anbieter B eine anteilige Leistung. Der Verlust von Geruchssinn oder Geschmackssinn, Kopfschmerzen oder anderen Symptomen führt regelmäßig nicht zu 100 % Berufsunfähigkeit, wohl aber zu einer Berufsunfähigkeit zwischen 25 bis 49 %.
Und bei einer Berufsunfähigkeit von 60 % ist die Wahrscheinlichkeit, dass der „Versicherer A“ den Versicherten durch einen jahrelangen Rechtsstreit auf unter 50% zu drücken, recht hoch Denn beim Versicherer A geht es um volle oder keine Leistung. Beim „Versicherer B“ würde es nur um anteilige Leistung gehen und somit um vielleicht 10% mehr oder weniger Leistung.
In der Natur der Sache ist Versicherer A eher motiviert zu streiten, als Versicherer B.
Isofern sollte die „Homeoffice“-Zeit auch einmal genutzt werden, den Berufsunfähigkeitsschutz zu überprüfen.
Betriebliche Altersversorgung (bAV) Auch in der bAV muss so mancher Punkt beachtet werden. Wird aufgrund von Kurzarbeit die bAV-Beitragszahlung eingestellt oder reduziert, muss dem Arbeitnehmer dies nicht nur mitgeteilt werden, sondern auch eine vollständige Information über die Folgen mitgeteilt werden. Unterbleibt dies können für den Arbeitgeber zukünftige Haftungsschäden entstehen, die erst in Jahrzehnten sogar auftreten können (Verjährungsfrist bis zu 30 Jahre nach Zeitpunkt des Versorgungsanspruches). Ein Extremfall wäre, wenn der Arbeitgeber den Vertrag beitragsfrei stellt, den Arbeitnehmer nicht informiert und der Arbeitnehmer dann berufsunfähig wird. Wurde der Arbeitnehmer nachweislich nicht informiert und die Fortführung der privaten Beitragszahlung angeboten, dann haftet der Arbeitgeber für die Leistung der Berufsunfähigkeitsrente.
Ist der Arbeitnehmer krank geschrieben, wird unter bestimmten Voraussetzungen ein Teil des Beitrages durch die Krankenkasse übernommen.
Bei der Beantragung von KfW-Mitteln in Zusammenhang von Corona ist dies ebenfalls zu beachten.
Notfallordner Gerade in Zeiten wie einer Coronakrise macht es Sinn bestehende Vollmachten zu prüfen und anzupassen. Vielleicht auch die passende Gelegenheit in einem speziellen Notfallordner die Unterlagen zu ordnen und Übersichten – speziell auf Ihre Person – anzupassen.
Verschwörungstheorien entstehen in den Köpfen bei so manchem Menschen. Die Gründe sind recht einfach.
Bei einem Ereignis versucht der Mensch oft Gründe zu finden, warum das Ereignis eingetreten ist. Der Mensch sucht oft nach dem „Warum“ und legt sich eine passende Theorie zurecht, die zu seinem bisherigen Lebensscript passt.
Ein Lebensskript sorgt für eine innere Lebenseinstellungen, die im Grunde bereits sehr früh geprägt werden. Bereits als kleines Wesen lernen wir zu agieren und zu reagieren. Das Lebensskript und die innere Einstellung wurden von Dr. Eric Berne ( https://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Berne ) untersucht und mündete in der Transaktionsanalyse, die heute noch ein Modell in der Psychologie ist, das noch immer Bestand der modernen Pädagogik und Psychologie ist.
Wer sich damit näher befassen möchte, dem ist das Buch „Ich bin o.k. – Du bis o.k.“ von Thomas A. Harris zu empfehlen.
Eines der Resümees ist, dass das menschliche Gehirn gerne einen Automatismus nutzt, um Energie zu sparen. Deshalb ist es auch so, dass beispielsweise die Autofahrt, die Sie zuletzt gemacht haben nicht mehr in allen Einzelheiten bei Ihnen gespeichert ist.
An die erste Fahrstunde erinnert sich fast jeder Autofahrer, nicht aber an die letzte und vorletzte rote Ampel, an der man gehalten hat.
Dieser Automatismus im Gehirn wird auch bei der Bestätigung des Lebensskriptes – also der persönlichen Lebenseinstellung – genutzt.
Kleine Kinder, die schlimme Situationen als Kleinkind – ausglöst durch einen blonden Mann – erlebt haben, werden als erwachsene Frauen bei der Ansprache durch einen blonden Mann anders vorsichtiger reagieren, als andere Frauen.
Das Lebensskript und die Lebenseinstellung ergeben sich aus einer Vielzahl von Ereignissen, die man erlebt hat und dann selbst daraus sein Lebensdrehbuch schreibt.
Die Entwicklung oder Auswahl einer Verschwörungstheorie hängt sehr oft auch von der eigenen Lebenseinstellung und dem eigenen Lebensdrehbuch, das man sich in der Vergangenheit zurecht gelegt hat, zusammen.
Diesen psychologischen Effekt nutzen unterschiedliche Interessengruppen für sich aus. Selbst wenn es sich um völlig normale Ereignisse handelt, werden und wurden schon immer Verschwörungstheorien entwickelt, verbreitet und von labilen Menschen geglaubt; geglaubt deshalb, weil die eine oder andere Theorie dazu passt.
Der Mensch sucht damit auch automatisch nach Ereignissen, die durch die Verschwörungstheorie zu einem passt.
Früher glaubten die Menschen an Hexen oder böse Zauberer. Der Mensch suchte zu jeder Zeit an Übersinnliches. Auch ein Blitz wurde früher nicht als Wetterereignis interpretiert.
Der Coronavirus – Sars Cov2 – Covid-19 — Was ist der Unterschied?
Corona-Viren können bei Menschen zu unterschiedlichen Atemwegserkrankungen führen – von einer leichten Erkältung bis hin zu schweren Erkrankungen, wie SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome). Aufgrund der nahen Verwandtschaft zu SARS wurde das neue Corona-Virus Sars-CoV-2genannt. Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung trägt hingegen den Namen COVID-19. Der Begriff Coronavirus ist eigentlich der Oberbegriff unterschiedlicher Viren.
Die Verschwörungstheorien sind inzwischen so umfangreich, dass sie hier zusammengefasst werden, allerdings jede Minute wieder eine neue Theorie geboren wird.
Der Grund ist, dass der Virus weltweit zugeschlagen hat und letztendlich weltweit sehr viele Verschwörungstheoretiker unterwegs sind. Fast vergleichbar, als die Menschen früher dem Blitz überirdische Mächte zugeschrieben hatten; mit dem Unterschied, dass es damals weniger Menschen gab und kein Internet für die Vernetzung die Verschwörungstheoretiker.
Welche Verschwörungstheorien gibt es in Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars Cov 2?
Die einzelnen Verschwörungsgruppen haben unterschiedliche Interessen.
Theorie 1:
„Das ausgebrochene Virus sei im Labor entwickelt und bewusst in China verteiltworden, um den Impfstoff teuer verkaufen zu können. „ Als Beweis wurden Patente auf Coronaviren genannt. Fakt ist, dass die Patente nichts mit Sars Cov 2 oder Ovid-19 zu tun haben.
Theorie 2:
„Corona soll sogar aus dem Labor im chinesischen Ort Wuhan ausgebrochen sein.“
Theorie 3:
Bill Gates soll an dem Ausbruch des Coronavirus schuld sein. Gates soll an dem Ausbruch des Coronavirus profitieren, weil er einen Antivurus herstellen lässt.
Theorie 4:
5 G – Handystrahlung sei schuld – Eine besonders verrückte Verschwörungstheorie hat AliErhan. Der Maschinenbauer, der zum Esoteriker umgeschult hat, ist sich ziemlich sicher, woher das Coronavirus wirklich kommt und warum es ausgerechnet in Wuhan ausgebrochen ist: Die Handystrahlung ist schuld.
Theorie 5:
TV-Medium Holten hält Corona für Botschaft der Geistigen Welt Das Schweizer TV-Channel-Medium Nancy Holten empfängt eigenen Angaben zufolge Botschaften aus der Geistigen Welt, darunter Engelwesen, Jesus und sogar Marilyn Monroe!
Theorie 6:
Die Coronavirus-Pandemie sei in enger Verbindung mit der Schweinemast-Lobby und diese wiederum mit der Kirche und der Politik. Dieses konspirologische „Komplott-Denken“ mit austauschbaren Größen ist von jeher ein fester Bestandteil der antikirchlichen Polemik des Universellen Lebens.
Theorie 7:
Als „die Zauberformel und der Zahlen-Code zum Schutz, zur Heilung und für die geheilte Form des Corona-Virus“ soll die geheimnisvolle Zahl 537354. Dieser esoterische Zahlencode findet derzeit im Internet große Verbreitung.
Krisenlagen sind immer Konjunkturzeiten für Verschwörungstheoretiker und mit Überwissen auftretende Esoteriker. Sie produzieren stark säkularisierte Botschaften. In ihnen spiegelt sich deutlich das Gefühl der Angst und des Misstrauens, das sich in Verschwörungsszenarien und unterstellten Komplottsituationen artikuliert.
Nicht nur Verschwörungstheoretiker aus der esoterischen Szene wollen Profit generieren. Auch andere Gruppen gehören dazu.
Hier sind zunächst die Gruppen zu nennen, die Ihr Geld haben möchten.
Sachwertverkäufer Gold
Seit Jahren gibt es unterschiedliche Personen, die vor dem nächsten Aktiencrash warnen, ähnlich wie ein Regenmacher sehr lange behauptet, dass deine Dürrephase kommt. Irgendwann stimmt diese Aussage natürlich, denn ein Kursrückgang ist immer wieder einmal möglich, wobei danach die Aktien wieder ansteigen. Aufgrund des Coronavirus ist es natürlich, dass eine Erholung etwa 2-4 Jahre dauern kann. Ein Kursrückgang des Dax auf 9.000, 8000 oder gar 7.500 wäre keine Besonderheit und sollte niemand beunruhigen.
Allerdings ist ein schneller Anstieg des DAX auf alte Höchstkurs durchaus in 2-4 Jahre möglich.
Für Sachwertverkäufer oder andere Spezialanlage-Verkäufer ist es in so einer „Coronakrise“ ein leichtes Spiel, Geld aus bestehenden Verträgen abzuziehen.
Man muss dem Kunden nur klar machen, dass seine jetzige Geldanlage nicht mehr sicher sei. Und in einer Krise sind viele Menschen hier sehr labil und sind nicht nur für Verschwörungstheorien empfänglich.
So wird Gold und Edelsteine als sicherer Hafen genannt. Tatsächlich ist dies heute nicht mehr der Fall.
Aber auch Spezialfonds, die mit Future-Kontrakten vorhandene Aktien täglich absichern sollen, werden genannt. Und so mancher Fondsmanager managt mehrere unterschiedliche Fonds mit unterschiedlichen Risiko- und Gewinnabsichten (A-B-C-D). Für das Einsammeln von neuen Kundengeldern reicht es, wenn nur einer der Fonds steigt. Denn dann kann der Fondsmanager diesen auch sichtbar in der Werbung aufzeigen.
Hedgefonds zielen sehr oft auf sinkende Kurse
Extrem sind die Hedgefond, die auf sinkende Kurse setzen. Hier werden beispielsweise Aktien short verkauft.
So funktioniert das shortverkaufen: Der Fonds verkauft dabei Aktien, die er garnicht besitzt zu dem heutigen Preis und kauft sie zu einem späteren Zeitpunkt. Ist der Kurs inzwischen gefallen, macht der Hedgefonds einen Gewinn (Verkauf zu 150 €, späterer Einkauf zu 90 €). Dies ist sehr vereinfacht dargestellt.
Das ureigenste Interesse dieser Hedgefonds ist es, dass die Kurse rapide abstürzen, denn dann ist ihr Gewinn extrem hoch.
Sehr gewiefte Hedgefondsbetreiber wissen genau, bei welchen Kursen sie einwirken müssen, damit sie die Kurse nachhaltig in einem größeren Segment einbrechen lassen können.
Zwei konkrete Beispiele gibt es in dem Bereich demokratischer Wahlen.
Brexit-Wahl 2016
US-Präsidentschaftswahl Trump
Hintermänner in beiden Bereichen – so wird dies von Experten auch gesehen – sind Robert A. Mercer und seine Tochter Rebekah Mercer.
Die Links zu den Gründen finden Sie in den folgenden Berichten:
Dem Milliardär Robert A. Mercer geht es in erster Linie um Cash machen. Hierzu ist es notwendig, dass seine Hedgefonds die Börse in einigen Bereichen Einrechen lässt, bzw. er einen Kursrückgang noch weiter befeuert.
Politische Nutzung der Coronakrise auch durch verschiedene Länder und Gruppen
USA – Trump nennt den Virus einen Chinavirus
Durch Trump wurde der Virus Chinavirus zeitweise genannt. Seine Anhänger befeuerten die Verschwörungstheorie damit, dass der Virus in China gezüchtet wurde, um damit die amerikanische Wirtschaft zu ruinieren.
Chinesische Verschwörungstheoretiker haben die Theorie verbreitet, dass der Virus von den Amerikanern in Wuhan freigesetzt wurde, damit China im Welthandel wieder klein gehalten wird.
Anti-Europäer behaupten, dass der Virus die Aufgabe hat, den Handel einbrechen zu lassen, damit es eine Berechtigung gibt, dass man die Bürger „einsperrt“, Schulden machen kann und den Euro abschaffen kann. Damit würden die Politiker von einer Schuld freigesprochen, wenn Europa zerbricht.
Jede Gruppe versucht eigene Gründe zu finden, warum der Virus geplant und freigesetzt wurde.
Demletzt tauchte noch eine weitere Theorie auf: „Die Banken, Finanzkonzerne, Krankenkassen und die gesetzliche Rentenversicherung haben in einer geheimen Sitzungen mit der EU vereinbart, den Ovid-19 herzustellen, damit die Alten sterben und die Kosten gesenkt werden können.
Die Verschwörungstheorien brechen nicht ab.
Zum Glück haben wir eine funktionierende Demokratie in Deutschland und Europa, so dass diese oben beschriebenen irrsinnigen Theorien hoffentlich nur wenige Menschen glauben.
Und noch eines:
Die Coronakrise macht auch deutlich, wie wichtig eine zusammenhaltende Regierung in diesen Tagen ist. Einen Dank an:
unsere Politiker
unsere Beamten und Angestellten
und einen besonderen Dank an die Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Feuerwehr, Polizei, Sanitäter und alle anderen Menschen, die besonderen Einsatz gezeigt haben.
Danke an alle Menschen, die mitgemacht haben und unsere Demokratie damit verteidigt haben.
#Mythen und #Falschaussagen und #falsche #Interpretationen#Coronavirus – Covid_19 – im Vergleich zu #Influenza
Mit diesem Artikel soll über einige Falschaussagen aufgeklärt werden. Und dies mit den amtlich nachgewiesenen Statistiken und anderen Nachweisen:
1.
Covid-19 und Influenza:
Immer wieder ist zu lesen, dass an Covid-19 weniger Menschen versterben, als an der Grippe.
Teilweise wird sogar behauptet, dass an der Grippe jedes Jahr über 25.000 sterben. Durch diesen Vergleich wird bewusst die Gefahr von Cocid-19 heruntergespielt.
Nachfolgend die Zahlen der Verstorbenen an der Influenza:
1998: 239
1999: 364
2000: 267
2001: 72
2002: 102
2003: 300
2004: 125
2005: 301
2006: 66
2007: 99
2008: 91
2009: 277
2010: 115
2011: 225
2012: 72
2013: 447
2014: 79
2015: 700
2016: 410
2017: 1.176
2018: 25.000
2019:: 954
Interessant:
In einem Spiegel-Artikel vom 28.1.2020 (Spiegel-Online: 12:23 Uhr) wird fälschlicherweise berichtet, dass auch in den Vorjahren viele Menschen gestorben sind. Zitat aus Spiegel-Online: „…..im Jahr zuvor waren es knapp 23.000….“ Dies ist eine Falschaussage, die sehr einfach durch Statistiken nachgewiesen werden kann. Insofern hat der Spiegel hier wohl falsch recheriert.
Covid-19 trifft doch nur die „Alten“ – Auch diese Aussage ist falsch.
Das Durchschnittsalter der Infizierten liegt derzeit bei etwa 48 Jahren.
Zwar ist das Alter der Verstorben bei etwa 80 Jahren, dies allerdings nur deshalb, weil wir noch ausreichend Kapazitäten für die Behandlung haben.
Im Übrigen gibt es eine Reihe von jüngeren Menschen, die zwar an Covid-19 nicht verstorben sind, allerdings erhebliche Lebenseinschränkungen haben. Neben einer geringeren Lungenfunktion sind dies teilweise erhebliche Herzprobleme durch eine zu geringere Sauerstoffzufuhr. Daraus entstehende Erwerbsminderungen werden nicht erfasst.
Auch in Italien war das Durchschnittsalter der Verstorben bei rund 80 Jahren.
Lässt man den moralischen Aspekt einfach mal außer Betracht – was aus meiner Sicht nicht richtig ist – , dann sollte man hierbei auch folgendes berücksichtigen:
Zum heutigen Tage (3.4.2020) haben wir in Deutschland:-
Derzeit Infizierte: 80.000 (+6.000)
Verstorbene: 1.017 (+145)
200 Personen unter 70 Jahren
Genesene: 23.800
96 zu 100.000 Einwohner
Addiert man die Infizierten, Verstorbenen und Genesenen, dann ergeben sich insgesamt 104.817 Menschen, davon sind nicht mehr infiziert: 24.817
Von diesen Personen sind – wie oben dargestellt – 1.017 verstorben (=4,1 %).
Würden keine neuen Infizierten dazu kommen, wären bei 104.817 Personen am Ende der Pandemie etwa 4.300 Menschen verstorben (Die bisher Infizierten werden am Ende der Behandlung entweder genesen oder versterben).
Im Vergleich zu anderen Ländern hat Deutschland eine sehr geringe Todesrate. Die geringe Todesrate haben wir zum einen anderen Familienverhältnissen, aber auch unserem dualen Gesundheitssystem zu verdanken.
Während in den U.S.A. Präsident Trump die Pflicht zur Krankenversicherung abgeschafft hat, besteht in anderen Ländern wie beispielsweise Großbritannien und Italien eine staatliche Pflichtversicherung, also eine Bürgerversicherung. Durch den fehlenden Wettbewerb zwischen privaten und gesetzlichen Krankenkassen konnte in diesen Ländern die Leistung in den letzten Jahren immer stärker gekürzt werden.
Natürlich werden noch weitere Personen in den kommenden Monaten infiziert sein.
Durch die Konktaktbeschränkung wird auch die Pandemie in Deutschland gestreckt. Dies ist aus medizinischer Sicht sinnvoll.
Durch diese zeitliche Streckung ist die Infiziertenanzahl auch zeitlich weiter aufgeteilt.Bis zum Ende der Covid-19-Zeit rechnet das Robert-Koch-Instuitut und auch andere Institute für Deutschland mit einer Infizierung von 60-70 %.
Selbst wenn nur 50 % sich infizieren, würde die bei einer Sterberate von 4,1 % die Anzahl der Verstorbenen sich wie folgt berechnen:
– 83 Mio. Einwohner
– davon 50 % infiziert: 41,5 Mio.
– davon Sterberate 4,1 %: 1,705 Mio. Verstorbene
Diese Hochrechnung ist sehr moderat geschätzt, wenn – nur 50 % sich infizieren- und die Sterberate bei 4,1 % bleibt.
Inwieweit die Sterberate bei 4,1 % bleibt, ist auch davon abhängig, ob ausreichend Behandlungsplätze im Krankenhaus vorhanden sind.
Selbst wenn man unterstellen würde, dass die bisherige Anzahl von Infizierten 10 mal höher (also insgesamt schon 800.000 infiziert gewesen wären) und die Anzahl der bisher Verstorbenen richtig wäre, würde sich nur eine Sterberate von 4,1 %o ergeben.
Dies wären jedoch dann insgesamt 170.500 Tote, knapp das Siebenfache des Höchstjahres des Influenza-Jahres 2017/2018.
Sollten zu viele Menschen auf einmal infiziert sein, dann werden die stationären Behandlungsplätze nicht ausreichend sein.
Dies ergibt sich schon aus der Tatsache, dass knapp 30.000 Beatmungsplätze bundesweit vorhanden sind und man etwa für 10 % eine Beatmung zwischen 10 Tagen bis zu 30 Tagen benötigt.
Im Übrigen sind in Italien deshalb sehr viele ältere Menschen gestorben, weil die Beatmungsplätze nicht ausgereicht haben und im Krankenhaus dann entschieden werden musste, wer beatmet wird.Hierbei wird natürlich nach Alter und Konstitution ausgewählt.
—–
——– 3.
Die Interessen zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit werden wohl in den kommenden Wochen immer wieder wie bei einem Schieberegler hin- und herwandern.
So manche Interessengruppe kommt zu der Auffassung, dass die Wirtschaft weiter am Laufen gehalten werden muss und deshalb alle Geschäfte wieder öffnen sollen.
Was hier so einfach dargestellt wird, ist in Wirklichkeit ein Traum.
Tatsache dafür, dass viele Firmen auf Kurzarbeit umgestellt haben, ist eine Folge des fehlenden Nachschubs an notwendigen Material und auch eine teilweise Überproduktion an einigen Waren.
Die Fertigstellung von PKW´s bedingt beispielsweise, dass jedes kleine Zubehörteil auch wirklich für die Produktion vorhanden ist.
So fehlen Zulieferungen aus China, Südkorea und auch aus Norditalien.
Zu gerne wird von populistischen Kreisen bereits jetzt schon die Kontaktbeschränkung durch die Bundesregierung als „Schuldige“ ausgemacht. Letztendlich wetzen bereits die Populisten ihre Messer, um dann bald wieder verloren gegangene Wählerstimmen einzufangen.
Deutlich wird dies bereits an den gestiegenen WHATSAPP-Mitteilungen, die weitergeleitet werden.
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Es liegt also nicht daran, wann die Bundesregierung die Kontaktbeschränkung lockert, sondern auch ab wann eine ausreichende Zulieferung wieder vorhanden ist. ——
#Corona-#Krise #Sars_Cov_2 #Covid_19 Die wichtigsten Voraussetzung bei dem Exit sind:
1. Maskenpflicht
2. Testen Testen Testen und
3. selektive Öffnung
Eine Öffnung aller Bereiche wäre natürlich wünschenswert. Ein Exit birgt jedoch erhebliche Gefahren.
So könnte eine 2. Welle dafür sorgen, dass dann alle Infizierten in den Krankenhäusern nicht mehr versorgt werden können und dann massenhaft Menschen sterben.
Aus diesem Grund ist das obere Verfahren dringende Voraussetzung
Freiwilliger #Mundschutz #Nasenschutz #Mundbedeckung Frau #Bundeskanzlerin #Merkel, die Herren #Spahn, #Söder #Wieler:
„Wo ist Ihr #Mundschutz und Ihre #Vorbildfunktion?“ Immer häufiger wird die #Maskenpflicht diskutiert (EineMund- und Nasenabdeckung wäre auch mindestens sinnvoll)
Das Volk braucht oft auch hier Vorbilder.
Dies gilt auch hier. Schaden kann eine Maske regelmäßig nicht, es sei denn, der verwendete Stoff der Maske würde Fasern verlieren, die dann -ähnlich wie Asbest- in die Lunge wandern.
Deshalb der Appell an alle Personen, die öffentliche Ämter ausüben: Wer die Mund- und Nasenbedeckung fördern will, sollte – wenn er nicht gerade in ein Mikrofon spricht- einen Mundschutz sichtbar tragen.
Wer ein Produkt herstellt und verkauft, muss schon bei der Materialauswahl vorsichtig sein. Bestimmte #Materialien können nicht nur #Weichmacher enthalten, sondern auch #Krebs verursachen. So weiß man seit vielen Jahren, dass #Asbest im Baustoffbereich #Lungenkrebs verursacht. Auch in #Stoffen können einzelne Fasern durch das ein- und ausatmen in die #Atemwege und somit in die Lunge gelangen und dann auch zu Krebs führen.
Wer eine Personengesellschaft führt, haftet auch mit seinem gesamten Privatvermögen.
Bei Kapitalgesellschaften (z.B. UG, GmbH) ist die Haftung auf das Stammkapital begrenzt.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall – neben der geeigneten Stoffauswahl – auch eine #Betriebshaftpflichtversicherung / #Produkthaftpflichtversicherung abzuschließen.
PRODUKTBEZEICHNUNG:
Firmen oder Einzelpersonen, die aus Not oder Hilfsbereitschaft jetzt #Stoffmasken herstellen, müssen aufpassen, dass sie keine Post von Abmahnanwälten erhalten.
Um die Produkte problemlos zu verkaufen oder zu spenden, sollten sie vor allem auf die richtige Bezeichnung achten.
Je mehr sich die Auffassung verbreitet, dass auch einfache Masken die Verbreitung des #Coronavirus bremsen können, gibt es immer mehr Firmen oder Solo-Selbstständige, die dazu übergegangen sind, Stoffmasken zu nähen.
Sie tun dies, um in der Coronakrise über die Runden zu kommen oder aus purer Hilfsbereitschaft.
So sinnvoll ihr Engagement ist, müssen sie trotzdem vorsichtig sein, dass es ihnen nicht teuer zu stehen kommt.
Unter anderem warnt die IT-Recht Kanzlei München davor, die #Stoffmasken als #Mundschutz oder #Atemschutz anzubieten.
Denn damit nähmen sie eine Widmung vor, die #Medizinprodukten vorbehalten ist, also #Masken, die klinisch bewertet wurden und eine CE-Kennzeichnung haben.
Das ist bei selbstgenähten Stoffmasken natürlich nicht so.
„Schutz“ muss raus Wenn diese Produkte trotzdem als Mund- und/oder Atemschutzmasken angeboten werden, begründe dies Verstöße gegen die produktspezifischen Kennzeichnungspflichten nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) und gegen das Irreführungsverbot nach Paragraf 4 Absatz 2 des MPG, schreibt Rechtsanwalt Phil Salewski.
Die Folge könnten nicht nur wettbewerbsrechtliche Abmahnungen, sondern auch Straf- und Bußgeldverfahren sein.
Werner Hoffmann Fachwirt für Marketing (AKAD) Versicherungskaufmann Tel 07156 967 1900
Auch in der betrieblichen Altersversorgung kann sich der Coronavirus auswirken. Deshalb sollten Arbeitnehmer und Arbeitgeber wichtige Details beachten.
Covid-19 – Coronavirus – Was ist in der betrieblichen Altersversorgung bAV zu beachten, wenn das Arbeitsverhältnis ruht, bei Kurzarbeit oder bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Besonders, wenn eine Direktversicherung oder Pensionskasse mit
Berufsunfähigkeitsschutz
oder Hinterbliebenenschutz
besteht, sollte der Arbeitgeber bei Kurzarbeit oder ruhendem Arbeitsverhältnis darauf achten, dass dem Arbeitnehmer die beitragspflichtige Weiterführung angeboten wird und bei der Beendigung des Vertrages auch die richtige Übertragungsform gewählt wurde (insbesondere § 2 BetrAVG).
Nicht ganz unwichtig ist hierbei auch das BAG-Urteil 794/16 vom 3. Senat des BAG. Wenn Sie weitere allgemeine Informationen benötigen, können Sie sich gerne melden.
Auch bei Insolvenz des Betriebes müssen viele Besonderheiten in der betrieblichen Altersversorgung beachtet werden.
bAV-Experte – Renten-Experte
Richtige rechtliche Vorsorge vorhanden?
Wer jetzt aufgrund von Covid-19 Homeoffice macht und in der Freizeit zu Hause sein muss, könnte durchaus nun die Arbeiten nachholen, die man dauernd vor sich herschiebt.
Neben der Steuererklärung sind das auch die Klärung der rechtlichen Vorsorge und Erstellung einer Übersicht aller wichtigen Unterlagen.
Besonders hilfreich ist hier der Notfallordner-Vorsorgeordner.