AfD-Unterstützung vor Gericht gescheitert: Theo Müller blitz gegen Campact ab

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#Christoph #Bautz

Christoph Bautz.

Haltung gewinnt! AfD-Unterstützer und Milliardär Theo Müller verliert vor dem Landgericht Hamburg gegen Campact.

Der Milch-Milliardär Müller wollte uns die öffentliche Aufklärung über seine Unterstützung der AfD verbieten. Konkreter Streitpunkt war der Satz „Theo Müller unterstützt die AfD“ und das Landgericht Hamburg hat uns nun auf ganzer Linie Recht gegeben. Campact darf weiter sagen, dass Müller die AfD unterstützt. Das Gericht hat damit seinen Versuch, zivilgesellschaftliche Stimmen mit Klagen mundtot zu machen, klar abgeschmettert.

Wir freuen uns über diesen Erfolg. Und wir begreifen ihn als Ansporn, uns auch in Zukunft nicht einschüchtern zu lassen. Aber eine Sache wäre noch besser. Wenn Müller sich endlich von den Rechtsextremen distanziert, anstatt den Protest dagegen anzugreifen.

Da das leider bisher nicht absehbar ist, nehmen wir die Entscheidung des Gerichts zum Anlass, unsere Aufklärungskampagne über Müllers AfD-Nähe nun noch einmal deutlich zu verstärken. Mit LED-Trucks und Plakaten bringen wir die entsprechenden Informationen in Städte und Regionen überall in der Republik.

Der Hintergrund. Das Landgericht Hamburg begründet die Zurückweisung des Antrags von Theo Müller damit, dass die Aussage „Konzerngründer Theo Müller unterstützt die rechtsextreme AfD“ eine zulässige Meinungsäußerung sei, für die es tatsächliche Anknüpfungspunkte gebe.

Rechtsanwältin Dr. Wiebke Fröhlich, die uns vor Gericht vertreten hat, bringt es auf den Punkt. „Heute ist es wichtiger denn je, Verbindungen ins rechtsextreme Milieu aufzuzeigen. Die Entscheidung stärkt all jenen den Rücken, die problematische Verflechtungen und Seilschaften ans Licht der Öffentlichkeit bringen.“

#Campact #AfD #LandgerichtHamburg #Meinungsfreiheit #Zivilgesellschaft

Digitale Plattformen ohne Straflosigkeit – Was Deutschland jetzt von Spanien lernen sollte

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Christoph Hussy.

Spaniens Ministerpräsident hat einen klaren politischen Anspruch formuliert: Plattformen sollen nicht länger von struktureller „Straflosigkeit“ profitieren. Der vorgestellte Maßnahmenkatalog zielt auf Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette digitaler Kommunikation – von Managementhaftung über algorithmische Transparenz bis hin zur systematischen Messung von Hass und Polarisierung.

Die spannende Frage ist: Wie könnte ein solcher Ansatz in Deutschland aussehen?

Deutschland verfügt bereits über ein vergleichsweise dichtes Regulierungsumfeld – vom NetzDG über den Digital Services Act der EU bis hin zu medienrechtlichen Aufsichtssystemen. Dennoch zeigen viele Debatten der letzten Jahre: Die Durchsetzung bestehender Regeln ist oft komplex, fragmentiert und für Betroffene schwer nachvollziehbar.

Ein möglicher deutscher Ansatz könnte daher weniger im „Mehr an Gesetzen“, sondern stärker in folgenden Punkten liegen:

Klare Verantwortungszuordnung auf Führungsebene.
Nicht nur Unternehmen als juristische Person, sondern konkrete Entscheidungsträger müssten stärker in die Pflicht genommen werden, wenn systemische Verstöße nachweisbar sind.

Verpflichtende Transparenz über algorithmische Verstärkungsmechanismen.
Nicht jeder problematische Inhalt entsteht durch Nutzer allein – Reichweite wird aktiv erzeugt. Hier braucht es nachvollziehbare Prüfmechanismen und unabhängige Audits.

Messbarkeit statt politischer Bauchgefühle.
Ein standardisiertes, wissenschaftlich fundiertes Monitoring von Hass, Desinformation und Polarisierung könnte die Grundlage für evidenzbasierte Regulierung schaffen.

Konsequente und koordinierte Durchsetzung.
Deutschland hat viele zuständige Stellen – entscheidend wäre eine stärkere Bündelung von Kompetenzen und schnellere Verfahren.

Gleichzeitig gilt: Jede Regulierung muss die Balance zwischen Schutz vor Rechtsverstößen und Wahrung der Meinungsfreiheit sichern. Vertrauen entsteht nur, wenn Eingriffe transparent, überprüfbar und rechtsstaatlich kontrolliert sind.

Die zentrale Herausforderung bleibt also nicht nur die Regulierung digitaler Plattformen, sondern die Entwicklung eines Modells, das Verantwortung, Freiheit und demokratische Stabilität gleichermaßen schützt.

Wie sollte Deutschland diesen Balanceakt gestalten?

Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann, Überzeugter demokratischer Europäer.

Die Gestaltung in Deutschland, aber auch in der gesamten EU sollte vereint so sein, wie es Spanien will.

Quelle:
https://www.linkedin.com/posts/steueranwalt_spaniens-ministerpr%C3%A4sident-hat-einen-klaren-share-7431377502129770496-49hB

#DigitalePlattformen #Meinungsfreiheit #DemokratieSchützen #Plattformregulierung #Rechtsstaat

Zuckersteuer? Bloß Nicht! – Wie die Union lieber bei Kranken spart als bei Zucker

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Alla Leshenko.

Okay, die Merz-Union will die Krankenkassen entlasten. Sagen sie.

Die abgedrehtesten Sparvorschläge liegen auf dem Tisch: von Leistungskürzungen bis zu höheren Eigenanteilen. Mehr Selbstbeteiligung hier, weniger Leistungen dort. Wer krank ist, soll eben tiefer in die Tasche greifen. Solidarität scheint plötzlich verhandelbar.

Doch sobald Daniel Günther das Wort Zuckersteuer in den Mund nimmt, fällt die Union in sich zusammen und schwafelt reflexartig von „grüner Verbotspolitik“. Als ginge es um Ideologie – und nicht um nüchterne Gesundheitsökonomie.

Dabei ist längst bekannt, dass zuckerärmere Ernährung nachweislich das Risiko für Adipositas, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere chronische Leiden senkt. Die Datenlage ist eindeutig. Prävention wirkt. Und sie wirkt günstiger als jede spätere Behandlung.

*

Weniger chronische Erkrankungen bedeuten:

  • geringere Behandlungskosten,
  • langfristige Entlastung der Krankenkassen,
  • weniger Arbeitsausfälle,
  • höhere Produktivität,
  • höhere Lebensqualität.

Eine Zuckerabgabe ist eine pragmatische Präventionsmaßnahme – in vielen Ländern bereits Realität. Großbritannien, Frankreich oder Mexiko zeigen: Der Konsum sinkt, Hersteller reformulieren Produkte, der Gesundheitsnutzen steigt. Niemand wird enteignet. Niemandem wird etwas verboten. Es geht um Lenkungswirkung – wie bei Tabak oder Alkohol.

Wer ernsthaft die Sozialkassen stabilisieren will, sollte genau hier ansetzen, statt nur Symptome zu verwalten. Denn es ist politisch bequem, bei Patienten zu sparen. Schwieriger ist es, sich mit starken Lobbyinteressen anzulegen.

Die Union sagt, wir sollen mehr arbeiten. Dann sollte sie auch Politik unterstützen, die Menschen länger gesund hält. Wer bis 67 oder länger arbeiten soll, braucht eine Gesundheitspolitik, die nicht erst reagiert, wenn Krankheiten chronisch geworden sind.

Ach ja, geht ja nicht. Denn die Union muss die Interessen ihres Spenderkreises – der Zuckerlobby – zuerst bedienen.

Kommentar von Werner Hoffmann

Was mich an dieser Debatte besonders irritiert, ist die Schieflage in der Argumentation. Wenn es um Bürgergeld geht, wird jeder Euro dreimal umgedreht. Wenn es um Pflegeleistungen geht, heißt es plötzlich: „Das ist nicht finanzierbar.“ Aber wenn Milliarden an Folgekosten durch ungesunde Ernährung entstehen, wird jede präventive Maßnahme als Bevormundung diffamiert.

Das ist keine solide Finanzpolitik. Das ist Klientelpolitik.

Wer Verantwortung für den Sozialstaat übernimmt, muss den Mut haben, strukturelle Ursachen anzugehen. Prävention ist kein grünes Projekt. Sie ist ökonomische Vernunft. Und wer ständig Leistung fordert, sollte endlich Rahmenbedingungen schaffen, die Leistung gesundheitlich überhaupt ermöglichen.

Ein starker Sozialstaat braucht gesunde Bürger. Und gesunde Bürger brauchen politische Entscheidungen, die sich am Gemeinwohl orientieren – nicht an Lobbyinteressen.

#GüntherforKanzler
#Zuckersteuer
#Gesundheitspolitik
#Sozialstaat
#Prävention

*Ein bisschen Satire darf ja wohl noch erlaubt sein.

Zuckersteuer? CDU drückt sich – und blamiert sich mit einer inhaltsleeren Debatte

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Chris Methmann.

Ein kleiner Rant.

Zugegeben: Das Nein war erwartbar. Die CDU tagt in Stuttgart, kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Der Hauptgegner sind die Grünen. Klar, dass sie nichts tun, was nach grüner Politik aussieht.

Aber dass sie jede inhaltliche Debatte über eine Zuckersteuer verweigern, macht mich sprachlos. Die stellvertretende Generalsekretärin sprach von „grüner Bevormundungspolitik“ (was ein Social-Media-Verbot für Jugendliche GAR NICHT wäre). Andere warnten vor einem „tiefen Eingriff in den Alltag der Menschen“. Ja, ganze Lebensentwürfe drohen offenbar zu scheitern, wenn die Limo weniger Zucker enthält.

Mein persönliches Highlight kam vom Ernährungsminister höchstselbst, noch vor dem Parteitag: „Das steht nicht im Koalitionsvertrag.“ Ach so. Dann beschäftigen wir uns also lieber nicht mit Inhalten. Hinweis am Rande: Die Social-Media-Altersgrenze steht dort auch nicht drin – how dare you?

*

Und natürlich: Keine Steuererhöhungen! Dass es bei einer Zuckersteuer um eine Lenkungswirkung geht, also darum, Hersteller zu weniger Zucker zu bewegen, wird konsequent ausgeblendet. Niemand will, dass Menschen mehr für ihre Limo bezahlen. Ziel ist, dass weniger Zucker drin ist. Punkt.

Ich frage mich: Wenn man weder über Steuern noch über „Verbote“ gestalten will – was bleibt dann? Der Appell, die Jugend müsse halt mehr Sport treiben?

Wenn man nicht gestalten will, keine Probleme lösen – was genau macht man dann in der Politik? Und wenn nicht einmal auf einem Parteitag sachlich diskutiert wird – wo dann?

*ein Satirebild. Man beachte links unten die Ki-Kinder

Man kann über eine Zuckersteuer trefflich streiten. Aber so? Robert Roßmann schrieb in der Süddeutschen Zeitung treffend: „Mit dem Argument, angeblich grüne Bevormundungspolitik zu betreiben, kann man in der CDU bequem alle Debatten beenden.“

Das ist die traurige Bilanz dieses Parteitags.

Ein Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Ein weiterer Lobby-Vertreter ist bei der CSU der bekannte Wurstpolitiker, der viele Lobbybereiche sehr gerne vertritt.

Deutlich machen dies die Fotos auf dieser Seite.

*Satire auf diesen KI-Bildern ist ja wohl noch erlaubt….

Screenshot

#Zuckersteuer #CDU #Gesundheitspolitik #Parteitag #Debattenkultur

Milliarden-Deal mit Thiel-Netzwerk? Drohnen-Auftrag für die Bundeswehr wird zum Demokratie-Risiko

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Dr. Astrid Deilmann von Campact

Dr. Astrid Deilmann

Es gibt Momente, in denen Ignoranz gefährlich wird. Genau so ein Moment ist jetzt.

Während die Bundesregierung öffentlich mehr Unabhängigkeit von Trumps USA betont, verhandelt sie parallel einen Drohnen-Großauftrag für die Bundeswehr – und im Hintergrund taucht ein Name auf, der seit Jahren polarisiert: Peter Thiel.

Der Milliardär hinter Palantir steht für ein Tech-Netzwerk, das weltweit Überwachungssoftware an Sicherheitsbehörden liefert. Immer wieder gerät sein Umfeld dort in den Fokus, wo staatliche Macht, Big Tech und geopolitische Interessen ineinander greifen.

Nun geht es um einen Auftrag von über einer halben Milliarde Euro für STARK Defence. Wenn Kapital aus Thiels Umfeld in sicherheitsrelevante Schlüsseltechnologie der Bundeswehr fließt, ist das kein Nebenschauplatz, sondern ein strategisches Risiko.

Peter Thiel rechts-libertär, demokratie-skeptisch und stark konservativ
Peter Thiel rechts-libertär, demokratie-skeptisch und stark konservativ

Verteidigungsminister Boris Pistorius betont, Thiel halte persönlich weniger als zehn Prozent an STARK. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Einfluss nicht nur über direkte Beteiligungen entsteht. Über mehrere Fonds könne sich ein deutlich größerer kumulativer Einfluss ergeben.

Hier geht es nicht um einen gewöhnlichen Rüstungsauftrag. Es geht um die Frage, ob Deutschland militärische Schlüsseltechnologie in Abhängigkeit von Akteuren bringt, die liberale Demokratien offen infrage stellen.

Auch fachlich stehen die Stark-Drohnen in der Kritik. Expertinnen und Experten bemängeln unzureichend getestete Reichweite, Nutzlast und Steuerungssysteme. Die Integration in bestehende Strukturen der Bundeswehr gilt als schwierig. Bei Tests durch Bundeswehr und British Army soll es erhebliche Probleme gegeben haben.

Damit entstehen zwei Risiken: politische Abhängigkeit und technische Unsicherheit.

Das eigentliche Problem ist strukturell. Seit Jahren diskutieren wir über digitale Souveränität und Abhängigkeiten von Big Tech. Doch kurzfristige Wirtschaftsinteressen verdrängen immer wieder langfristige sicherheitspolitische Erwägungen.

Demokratische Souveränität bedeutet mehr als Strategiepapiere. Sie bedeutet, im entscheidenden Moment klare Grenzen zu ziehen.

Wenn Investorenstrukturen unklar bleiben und technische Zweifel bestehen, darf es keinen Schnellschuss geben.

Deshalb braucht es vollständige Transparenz, eine unabhängige Prüfung – und bis dahin einen Stopp des Deals.

Der entscheidende Moment ist jetzt.

#Bundeswehr #PeterThiel #DrohnenDeal #DigitaleSouveränität #Sicherheitspolitik


Bildideen (fotorealistisch) für DALL·E:

  • Bundeswehr-Drohne auf einem deutschen Militärflugplatz bei Dämmerung, dokumentarischer Foto-Look, 16:9, realistische Beleuchtung.
  • Reichstagsgebäude nachts, subtiler Digital-Netzwerk-Overlay im Himmel als Symbol für Tech-Einfluss, fotorealistisch, 16:9.
  • Schreibtisch mit Dokumenten „Defence Contract“, Lesebrille, deutsche Flagge unscharf im Hintergrund, investigativer Look, 16:9.
  • Drohnen-Kontrollzentrum, Operator vor mehreren Monitoren mit Live-Feeds und Karten, fotorealistisch, 16:9.
  • Debatte im Bundestag, politischer Schlagabtausch, Nachrichtenfoto-Stil, fotorealistisch, 16:9.

Supreme Court Kippt Trumps Zölle – Historische Niederlage Für Den Präsidenten

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
Überzeugter, demokratischer Europäer

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat zentrale Teile der von Donald Trump verhängten Strafzölle für unrechtmäßig erklärt. Mit deutlicher Mehrheit stellten die Richter klar: Der Präsident hat seine verfassungsmäßigen Befugnisse überschritten.

Trump hatte sich auf ein Notstandsgesetz aus dem Jahr 1977 berufen – den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA). Dieses Gesetz erlaubt wirtschaftliche Maßnahmen bei außergewöhnlichen nationalen Bedrohungen. Doch Zölle werden darin nicht ausdrücklich genannt. Genau hier setzte das Gericht an: Die Kompetenz zur Erhebung von Zöllen liegt laut Verfassung beim Kongress – nicht beim Präsidenten.

Trump hatte Handelsdefizite und den Schmuggel von Fentanyl als Begründung für einen wirtschaftlichen Notstand angeführt. Auf dieser Grundlage verhängte er Strafzölle gegen mehrere Staaten. Mehrere Unternehmen sowie demokratisch regierte Bundesstaaten klagten dagegen. Nun hat das höchste Gericht entschieden: Diese Konstruktion trägt rechtlich nicht.

Was bedeutet das für bereits gezahlte Zölle?

Sollte das Urteil endgültig Bestand haben, könnten betroffene Unternehmen Rückerstattungen verlangen. Das würde Milliardenbeträge betreffen und den US-Haushalt erheblich belasten. Für Importeure wäre es eine spürbare Entlastung – für die Staatskasse ein finanzieller Rückschlag.

Welche Wirkung hat das auf Trump und seine Administration?

Politisch ist das Urteil ein empfindlicher Dämpfer. Ein zentrales Instrument seiner Handelspolitik wurde gestoppt. Gleichzeitig stärkt die Entscheidung die Gewaltenteilung in den USA. Der Supreme Court macht deutlich: Auch ein Präsident kann seine Kompetenzen nicht unbegrenzt ausdehnen.

Trump

Für Unternehmen und Märkte bedeutet das zunächst Unsicherheit. Internationale Partner beobachten genau, wie verlässlich die US-Handelspolitik künftig gestaltet wird. Die Entscheidung sendet ein klares Signal: Rechtsstaatlichkeit steht über politischer Taktik.

Resümee:
Das Urteil ist mehr als eine juristische Korrektur. Es ist ein Prüfstein für die amerikanische Demokratie. Sollten milliardenschwere Rückzahlungen folgen, wäre das nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein politischer Rückschlag für Trumps Administration.

Problem ist nur:

Was passiert, wenn Trump das Urteil ignoriert?

Der Oberste Gerichtshof hat keine Handhabe in Form eine Executiven für die Durchsetzung des Urteils.

Damit wäre aber dankbar, dass die Trump-Administration ein Diktatur ist.

#Trump #SupremeCourt #USZölle #Rechtsstaat #Handelspolitik

AfD im Korruptionsstrudel: Millionen-Vorwürfe aus Niedersachsen erschüttern die Partei

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Franceso Garita

Francesco Garita.

Aktuell zerreißt der nächste Hammer die AfD von innen – und die Vorwürfe aus Niedersachsen wiegen schwer.

Europaabgeordnete Anja Arndt hat einen weiteren Brandbrief an Alice Weidel und Tino Chrupalla geschickt. Das Schreiben liegt mehreren Medien vor. Darin erhebt sie massive Anschuldigungen gegen den niedersächsischen Landeschef Ansgar Schledde.

Der zentrale Vorwurf: Bundestagsabgeordnete sollen 35 Prozent ihres Mitarbeiterbudgets – also Steuergeld, das für parlamentarische Arbeit vorgesehen ist – für Parteiinteressen abführen.

Im Gegenzug soll es Unterstützung bei Listenplätzen und Kandidaturen geben. Laut Arndt werde zudem beeinflusst, wen Abgeordnete einstellen und welche Tätigkeiten diese während der bezahlten Arbeitszeit ausführen – etwa Parteiarbeit, Organisation von Infoständen oder interne Kampagnen.

Bei 13 Abgeordneten könne sich das auf über eine Million Euro jährlich summieren. Arndt beruft sich auf Zeugenaussagen und eidesstattliche Erklärungen, unter anderem von einem früheren Kreisvorsitzenden. Sie spricht von einem System, das innerparteiliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beschädige.

Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, stünde der Verdacht der Untreue nach § 266 StGB im Raum. Auch Verstöße gegen Abgeordnetenrecht und Parteiengesetz wären denkbar. Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück und sprechen von Rufmord und Machtkampf. Konkrete Gegenbelege wurden bislang nicht öffentlich vorgelegt.

Fest steht: Sollte sich der Kern der Anschuldigungen bewahrheiten, hätte dies gravierende politische und rechtliche Folgen – nicht nur für einzelne Beteiligte, sondern für die Partei insgesamt. Transparente Aufklärung durch zuständige Stellen wäre in diesem Fall zwingend notwendig, um weiteren Vertrauensverlust in politische Institutionen zu verhindern.

Kommentar von

Werner Hoffmann (parteilos)
Überzeugter, demokratischer Europäer

Vorwürfe von Vetternwirtschaft und Umgehung gesetzlicher Regelungen stehen immer wieder im Raum – nicht nur in Niedersachsen, sondern auch im Bundestag. Diskutiert wird etwa, dass Ehepartner nicht direkt beschäftigt werden dürfen, jedoch bei Kollegen angestellt sein können. Auch im Umfeld von Markus Frohnmaier und dem Bundestagsabgeordneten Johann Martel wird darüber gesprochen.

Unabhängig vom Einzelfall gilt: Wenn gesetzliche Regeln umgangen werden, leidet das Vertrauen in Politik und Demokratie. Transparenz und klare Kontrolle sind deshalb unverzichtbar.

#AfDSkandal #Steuergeld #Korruptionsverdacht #PolitikDeutschland #TransparenzJetzt

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Tipp vom Rentenberater bei Witwenrente – Teil 1: Wenn die Rente plötzlich kleiner ausfällt

Ein Beitrag von
Renten-Experte (Sachkundeprüfung Rentenberater nach RDG (Theor.).
Werner Hoffmann.

Viele Witwen und Witwer erleben eine böse Überraschung: Die Hinterbliebenenrente fällt deutlich niedriger aus als erwartet. Was als finanzielle Stütze gedacht war, reicht oft nicht für den Alltag. Ursache ist meist eine wenig bekannte Regelung der Deutschen Rentenversicherung – die Einkommensanrechnung.

Diese greift automatisch, sobald zusätzliches Einkommen fließt – etwa aus Arbeit, einer Betriebsrente oder weiteren Renten. Alles, was den Freibetrag übersteigt, wird teilweise abgezogen. Im Schnitt verlieren Betroffene über 200 Euro im Monat. Besonders Frauen trifft das hart, weil sie häufig Teilzeit gearbeitet haben und auf die Witwenrente angewiesen sind.

Die gesetzliche Grundlage steht in § 97 SGB VI. Dort ist genau festgelegt, wie das Einkommen ermittelt wird – und das ist komplexer, als viele denken. Denn die 40 Prozent, die am Ende auf die Witwenrente angerechnet werden, entstehen erst nach einer mehrstufigen Berechnung mit pauschalen Abschlägen, Freibeträgen und Zwischenwerten. Beispiele hierzu gibt es in weiteren Artikeln.

Gerade weil die Berechnung so unübersichtlich ist, lohnt sich eine fachkundige Prüfung. Kleine Fehler oder nicht berücksichtigte Freibeträge können große Auswirkungen haben. Ein Rentenberater erkennt schnell, ob Abzüge korrekt sind, und hilft bei Anträgen, Nachweisen oder Widersprüchen. Häufig werden Leistungen zu stark gekürzt, weil unvollständige Daten vorliegen.

Jede Änderung Ihrer Einkommenssituation – ob neue Teilzeitstelle, betriebliche Altersrente, Abfindung oder Bonuszahlung – kann die Witwenrente beeinflussen. Deshalb gilt: Bei jedem Einkommenswechsel den Rentenberater einschalten. So vermeiden Sie, dass Ihnen zustehendes Geld verloren geht.

Viele Erfahrungen zeigen, dass erst nach fachkundiger Beratung klar wird, welche Rechte und Möglichkeiten wirklich bestehen. Das Rentenrecht ist kompliziert, und Fehler sind keine Seltenheit. Wer früh reagiert, kann Kürzungen reduzieren oder zu viel einbehaltene Beträge zurückerhalten.

Sehr hilfreich ist auch ein Notfallordner, in dem alle wichtigen Informationen, Dokumente und Vollmachten festgehalten werden. Der Notfallordner von

www.not-fallordner.de

bietet wertvolle Unterstützung, um im Ernstfall schnell handlungsfähig zu bleiben – für sich selbst und die Angehörigen.

Witwenrente ist keine Wohltat, sondern eine erworbene Leistung. Sie soll Sicherheit geben, wenn der Mensch fehlt, der bisher den Lebensunterhalt mitgetragen hat. Diese Sicherheit zu schützen, ist Aufgabe eines qualifizierten Rentenberaters.

Mein Rat: Lassen Sie Ihre Rentenunterlagen prüfen – spätestens dann, wenn sich Ihre Einkünfte verändern. So behalten Sie den Überblick und sichern Ihre finanzielle Unabhängigkeit im Alter.


Weitere Informationen und persönliche Beratung finden Sie auf:
www.renten-experte.de


Hashtags:
#Rente #Witwenrente #Rentenberater #Sozialrecht #Frauen

Recycling vor dem Kollaps? Wie das neue Verpackungsgesetz den Mittelstand in die Krise stürzt

Ein Beitrag von

Alla Leshenko

Während die Union mit dem Brüskieren von Arbeitnehmern ablenkt, werden im Hintergrund eklatante Gesetzesentwürfe abgesegnet.

Am 11. Februar hat das Bundeskabinett das neue Verpackungs-Durchführungsgesetz (VerpackDG) beschlossen – und damit der Recycling-Branche in Deutschland nach Ansicht vieler Branchenvertreter einen massiven Schlag versetzt.

Reinhard Schneider (Werner & Mertz GmbH) sagt: „Bis zur von der EU beschlossenen PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) 2030 wird es kaum noch eine funktionierende Recyclingwirtschaft geben.“

Und das, obwohl die Merz-Regierung immer wieder betont, wie sehr sie sich um den Mittelstand kümmere.

Schon heute schließen Recyclingbetriebe, Anlagen stehen still, Insolvenzen häufen sich. Investitionen in moderne Sortier- und Aufbereitungsanlagen bleiben aus, weil Planungssicherheit fehlt. Der Mittelstand braucht jetzt verlässliche Rahmenbedingungen und klare Anreize – nicht erst in fünf Jahren.

Doch statt faire Wettbewerbsbedingungen für hochwertige Rezyklate zu schaffen, droht das Gesetz nach Einschätzung von Branchenexperten den bestehenden Investitionsstau weiter zu verfestigen. Ohne verbindliche Quoten, echte Marktvorteile für Rezyklate und klare ökologische Leitplanken verlieren Unternehmen den Mut, in nachhaltige Technologien zu investieren.

Schneider warnt eindringlich: Ohne echte Anreize für hochwertiges Recycling drohe der Kreislaufwirtschaft in Deutschland bis 2030 der Kollaps. Damit stünde nicht nur eine Branche auf dem Spiel, sondern auch zentrale Ziele des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung.

Das VerpackDG muss dringend nachgebessert werden. Wer eine funktionierende Kreislaufwirtschaft will, darf sie nicht politisch ausbremsen. Bitte werdet laut, informiert euch und lasst unsere Zukunft nicht im Stich.

#Kreislaufwirtschaft #Recycling #Verpackungsgesetz #Mittelstand #Nachhaltigkeit

Voting Rights at Risk? The “SAVE America Act” Could Exclude Millions of Americans

An article by

Marc Raschke
Marc Raschke.

The first hurdle has been cleared. Republicans in the U.S. House of Representatives have passed a bill that, at first glance, sounds harmless: the “SAVE America Act” is presented as a measure to prevent voter fraud by tightening proof-of-citizenship requirements. But behind the façade, voting rights groups warn of a significant restriction of access to the ballot — with potentially far-reaching consequences for millions of citizens.

At the core of the legislation is a stricter identity requirement. Anyone who wants to register to vote would have to present a passport, birth certificate, or another official document in person — and that document must match their current legal name exactly.

What sounds administrative on paper could have serious social implications:

  • Approximately 69 million married women in the United States have changed their last name after marriage. Many do not have updated documents that perfectly match voter registration records,
  • Transgender individuals who have legally changed their names to reflect their gender identity could face documentation mismatches,
  • 52 percent of eligible voters do not possess a passport. Obtaining one costs $165, can take up to six weeks, and requires an in-person application,
  • Low-income citizens may struggle to afford the required documents and associated fees,
  • People with disabilities or those living in rural areas who rely on mail voting could be disproportionately affected by mandatory in-person procedures,
  • Citizens with immigrant backgrounds are statistically more likely to lack the specific documents required under the proposal.

The bill does not provide for online registration. Instead, voters would have to appear in person to complete the process. Election experts warn that there is currently no nationwide infrastructure capable of handling such a logistical burden. In Kansas, a similar law led to approximately 31,000 eligible voters being unable to register.

Critics argue that this is not accidental but part of a broader strategy to reduce voter turnout among groups that traditionally lean Democratic — including women, low-income communities, minorities, and people with disabilities.

Supporters of the legislation claim it is necessary to prevent non-citizens from voting. However, voting as a non-citizen is already illegal and statistically extremely rare. The practical effect of the bill, critics contend, may therefore be less about fraud prevention and more about limiting ballot access.

While the United States often presents itself as a model democracy on the global stage, this debate raises fundamental questions about how accessible the democratic process truly is at home.


Commentary by Werner Hoffmann

I perceive this as a real case of election manipulation announced in advance. When lawmakers are fully aware that specific groups — women who changed their names, transgender citizens, low-income individuals, or people with immigrant backgrounds — will be disproportionately affected, and still move forward with such barriers, it is no longer a neutral administrative reform. It becomes a political instrument.

Democracy depends on broad participation. Any policy that systematically raises obstacles to voting weakens not only certain voter groups but trust in the democratic system itself.


#VotingRights #Democracy #USA #ElectionIntegrity #SAVEAmericaAct

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