Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.
Nach monatelanger Verzögerung hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche einen Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie ein neues Netzpaket vorgelegt. Während die Bundesregierung von notwendigen Anpassungen spricht, kommt aus der Energiebranche erhebliche Kritik.
Viele Fachleute befürchten, dass Deutschland damit ausgerechnet in einer Phase des weltweiten Ausbaus erneuerbarer Energien an Tempo verlieren könnte.
Kritisiert wird insbesondere, dass der Gesetzentwurf keine grundlegende Beschleunigung des Ausbaus von Wind- und Solarenergie erkennen lässt. Stattdessen würden zahlreiche Änderungen vor allem den Netzbetreibern zusätzliche Einflussmöglichkeiten verschaffen.
Investoren beklagen, dass dadurch Planungssicherheit verloren gehen könnte.
Projekte könnten verzögert oder wirtschaftlich unattraktiver werden. Gerade Windparks, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und neue Netzinfrastrukturen benötigen jedoch langfristig verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen.
Besonders problematisch erscheint vielen Beobachtern der Zeitplan. Da die parlamentarischen Beratungen erst nach der Sommerpause fortgesetzt werden sollen, wächst die Sorge, dass es 2027 zu Förderlücken oder erheblichen Investitionsunsicherheiten kommen könnte.
Unternehmen müssen häufig Jahre im Voraus planen, bevor Milliardenbeträge in neue Energieprojekte investiert werden.
Auch aus den Bundesländern wächst der Widerstand. Schleswig-Holstein und Niedersachsen fordern unter anderem, die Förderung erneuerbarer Energien langfristig abzusichern und zentrale Punkte des Gesetzentwurfs zu überarbeiten.
Sie warnen davor, dass Unsicherheit bei Investoren letztlich nicht nur die Energiewende, sondern auch den Wirtschaftsstandort Deutschland schwächen könnte.
Dabei ist der weitere Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur eine Frage des Klimaschutzes.
Es geht ebenso um Versorgungssicherheit, bezahlbare Strompreise und wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Jede zusätzliche Kilowattstunde aus Wind- und Solarenergie reduziert langfristig den Bedarf an importierten fossilen Energieträgern. Gleichzeitig entstehen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und technologische Chancen im Inland.
Meine Bewertung
Eine erfolgreiche Energiewende braucht Verlässlichkeit statt Unsicherheit.
Wer Investitionen in erneuerbare Energien verzögert, erschwert oder finanziell unattraktiver macht, riskiert nicht nur das Erreichen der Klimaziele.
Deutschland könnte auch im internationalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien weiter zurückfallen.
Gerade in Zeiten einer steigenden Stromnachfrage durch Elektromobilität, Wärmepumpen, Digitalisierung, Rechenzentren und Künstliche Intelligenz ist ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien wichtiger denn je.
Die kommenden Beratungen im Bundestag werden deshalb entscheidend sein.
Es geht um die Frage, ob Deutschland die Energiewende konsequent fortsetzt – oder ob durch halbherzige Änderungen erneut wertvolle Zeit verloren geht.
Godzilla El Niño: Klimaforscher warnen vor einem außergewöhnlich starken Wetterphänomen, das 2027 zum heißesten Jahr der Menschheitsgeschichte machen könnte. Gleichzeitig zeigt sich: Erneuerbare Energien wachsen rasant – doch die Politik bremst den notwendigen Wandel vielerorts noch immer aus.
Klimaforscherinnen und Klimaforscher gelten normalerweise als zurückhaltend.
Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie von einem „Godzilla El Niño“ sprechen.
Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Sorge vor einem außergewöhnlich starken El-Niño-Ereignis im Pazifik, das die ohnehin durch den Klimawandel steigenden Temperaturen zusätzlich antreiben könnte.
Nach aktuellen Projektionen könnte 2027 weltweit das bisher heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden.
In einigen Modellrechnungen werden globale Durchschnittstemperaturen von rund 1,7 Grad über dem vorindustriellen Niveau erwartet.
Einzelne Szenarien reichen sogar bis nahe 1,9 Grad. Damit würde sich ein Temperaturbereich einstellen, den viele Klimamodelle noch vor wenigen Jahren erst für die späten 2030er-Jahre erwartet hatten.
Die Folgen wären weltweit spürbar:
längere und intensivere Hitzewellen, eine erhöhte Waldbrandgefahr, veränderte Monsunzyklen sowie wachsende Risiken für Landwirtschaft und Wasserversorgung.
Was lange als Zukunftsszenario galt, könnte bereits in wenigen Jahren zur Realität werden.
Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch
Dabei zeigt sich gleichzeitig ein bemerkenswerter Fortschritt bei den erneuerbaren Energien.
In den USA stammte im vergangenen Jahr der überwiegende Teil der neu installierten Stromerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Quellen.
Vor allem Solarenergie und Batteriespeicher werden immer günstiger und wirtschaftlich attraktiver.
Die technologische Entwicklung verläuft schneller, als viele Expertinnen und Experten noch vor wenigen Jahren erwartet hatten.
Klimawandel trifft die Landwirtschaft
Dennoch bleibt eine entscheidende Herausforderung: Der Ausbau sauberer Energien reicht bislang nicht aus, um den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen schnell genug zu senken.
Während Technologien zunehmend verfügbar und wirtschaftlich konkurrenzfähig sind, bremsen politische Konflikte, regulatorische Hürden und das Festhalten an fossilen Strukturen vielerorts den notwendigen Wandel.
Daniel Mautz erklärt die Klimaprognosen
Das Jahr 2027 könnte deshalb weit mehr sein als nur ein weiteres Rekordjahr.
Es könnte deutlich machen, wie groß die Lücke zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischem Handeln inzwischen geworden ist.
Während über Wärmepumpen meist im Zusammenhang mit dem Heizen im Winter gesprochen wird, wird ein entscheidender Vorteil oft übersehen: Luft-zu-Luft-Wärmepumpen sind im Sommer echte Alleskönner.
Sie können kühlen, entfeuchten, die Raumluft filtern und sorgen selbst an extrem heißen Tagen für ein angenehmes Raumklima. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage entsteht eine Kombination, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich überzeugt.
Ein Blick auf meine eigenen Verbrauchsdaten aus Juni 2026 zeigt dies eindrucksvoll.
Meine Photovoltaikanlage erzeugte im Juni 521,0 kWh Strom. Davon wurden 366,1 kWh in das öffentliche Stromnetz eingespeist, während 154,9 kWh direkt selbst genutzt wurden. Für den eingespeisten Strom erhalte ich derzeit lediglich 8,5 Cent je Kilowattstunde.
Im gleichen Zeitraum verbrauchte meine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe nur 163,8 kWh Strom. Dabei herrschten an einzelnen Tagen Außentemperaturen von über 42 Grad Celsius. Trotz dieser extremen Hitze konnten mehrere Räume angenehm gekühlt werden. Gleichzeitig wurde die Luftfeuchtigkeit reduziert und die Raumluft über integrierte Filter gereinigt.
Gerade die Entfeuchtung wird häufig unterschätzt. Nicht allein die Raumtemperatur entscheidet darüber, ob wir uns wohlfühlen. Hohe Luftfeuchtigkeit macht selbst Temperaturen von 26 Grad oft unangenehm. Eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe entzieht der Raumluft Feuchtigkeit. Dadurch fühlen sich bereits 25 bis 26 Grad im Haus angenehm kühl an.
Ein weiterer Unterschied zeigt sich im Vergleich zu einer Luft-zu-Wasser-Wärmepumpe.
Zwar können viele Luft-zu-Wasser-Wärmepumpen ebenfalls kühlen, allerdings funktioniert dies im Regelfall nur dann, wenn eine Fußbodenheizung oder ein anderes wassergeführtes Kühlsystem vorhanden ist. In Wohnhäusern erfolgt die Kühlung meist über die Fußbodenheizung und kann die Raumtemperatur in der Regel nur um etwa 2 bis 3 Grad Celsius absenken.
Eine stärkere Kühlung ist meist nicht möglich, weil sich sonst Kondenswasser auf dem Fußboden bilden kann. Dieses Kondenswasser könnte Bodenbeläge beschädigen und zur Rutschgefahr werden. Deshalb begrenzen die Anlagen die Kühlleistung automatisch.
Hinzu kommt: Eine Luft-zu-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Raumluft keine Feuchtigkeit. Gerade an schwülen Sommertagen bleibt die Luft deshalb oft drückend. Eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe kühlt dagegen nicht nur deutlich effektiver, sondern sorgt gleichzeitig für trockene und angenehm frische Luft.
Noch deutlicher wird der Unterschied im Vergleich zu einer mobilen Monoblock-Klimaanlage. Solche Geräte arbeiten mit einem Abluftschlauch, erzeugen im Raum Unterdruck und ziehen dadurch ständig warme Außenluft nach. Deshalb benötigen sie für die gleiche Kühlleistung erheblich mehr Strom.
Während meine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe im Juni nur 163,8 kWh verbrauchte, hätte eine typische Monoblock-Klimaanlage für eine vergleichbare Kühlleistung je nach Gerät schätzungsweise 230 bis 300 kWh benötigt. Das entspricht einem Mehrverbrauch von rund 40 bis 80 Prozent.
Aus ökologischer Sicht ergänzen sich Photovoltaik und Luft-zu-Luft-Wärmepumpe nahezu perfekt. Ausgerechnet an sonnigen und heißen Tagen produziert eine Photovoltaikanlage den meisten Strom – genau dann, wenn der Kühlbedarf am größten ist.
In meinem Fall gibt es allerdings noch einen Nachteil: Die Photovoltaikanlage befindet sich auf einem separaten Carport und nicht direkt am Wohnhaus. Deshalb konnte der überschüssige Solarstrom die Wärmepumpe bislang nicht unmittelbar versorgen.
Stattdessen wurden 366,1 kWh ins öffentliche Netz eingespeist, während die Wärmepumpe ihren Strom über das öffentliche Netz bezog.
Genau hier kommt eine der spannendsten Neuerungen des Jahres 2026 ins Spiel: Energy Sharing.
Seit Juni 2026 besteht in Deutschland die gesetzliche Grundlage, selbst erzeugten Strom unter bestimmten Voraussetzungen auch über das öffentliche Stromnetz gemeinsam zu nutzen. Voraussetzung sind unter anderem Smart Meter, die Teilnahme im gleichen Netzgebiet des Verteilnetzbetreibers sowie die technische und vertragliche Umsetzung.
Für Anlagen wie meine eröffnet dies völlig neue Möglichkeiten. Die 366,1 kWh, die heute noch für 8,5 Cent je Kilowattstunde eingespeist werden, könnten künftig bilanziell dem eigenen Haus zugeordnet und beispielsweise von der Luft-zu-Luft-Wärmepumpe genutzt werden.
Da der monatliche Strombedarf der Wärmepumpe mit 163,8 kWh deutlich unter der eingespeisten Strommenge liegt, könnte der Kühlbetrieb im Sommer rechnerisch vollständig mit dem selbst erzeugten Solarstrom gedeckt werden. Der Netzbezug für die Klimatisierung ließe sich dadurch weitgehend vermeiden.
Auch wenn beim Energy Sharing weiterhin Netzentgelte und gesetzliche Preisbestandteile anfallen, verbessert sich die Wirtschaftlichkeit des selbst erzeugten Solarstroms erheblich.
Wer seine Anlage dafür vorbereiten möchte, sollte beim zuständigen Verteilnetzbetreiber nach den Möglichkeiten für Energy Sharing fragen, ein Smart Meter installieren lassen und prüfen, ob Erzeugungsanlage und Verbrauchsstelle im gleichen Netzgebiet liegen.
Meine Zahlen aus dem Juni 2026 zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial bereits heute vorhanden ist.
Eine Photovoltaikanlage, kombiniert mit einer Luft-zu-Luft-Wärmepumpe und künftig Energy Sharing, verbindet Klimaschutz, Wohnkomfort, gesunde Raumluft und wirtschaftliche Vernunft.
Gerade in Zeiten zunehmender Hitzewellen ist das nicht nur eine technische Spielerei, sondern ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Wohnens.
Rückblickend bin ich froh, dass ich:
Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Carport bauen ließ,
Einen Vollstromer fahre (Verbrauch gegenüber einem Verbrenner je 100 km nur 2,25 € je 100 km),
Eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe installiert wurde.
Und welche Noch-Offenen Baustellen gibt es und warum?
Im Badezimmer habe ich keine Wärmepumpe bisher installiert. Diese muss noch eingebaut werden. Zum Trocknen von Handtücher ist eine Luft-Zu-Luft-Wärmepumpe besser, als eine Infrarotheizung.
Auch das Wasser muss noch durch einen Durchlauferhitzer umgestellt werden. Bei einem Zweipersonenhaushalt wird auch weniger Warmwasser benötigt, als mit 4 Personen.
Auf dem Dach sind bei mir allerdings große Fenster (10 m² insgesamt vorne und hinten). Diese gehen elektrisch seitlich auf. Dadurch fehlt derzeit noch die Fläche für eine größere Photovoltaikanlage.
Aussenwärmepumpe auf Dachgaube
Darüber hinaus musste zunächst eine Außen-Wärmepumpe noch auf die Dachgaube gestellt werden, weil der Nachbar sich beklagt hatte, da diese wohl um 1,2 m von der Grenze weg sein sollten.
Fakt ist jedoch:
Diese Aussage ist falsch.
Deshalb kann ich diese Photovoltaikanlage in meinem speziellen Fall auch noch versetzen.
Dadurch habe ich dann die Möglichkeit zunächst einmal die Dachgauben für Photovoltaikanlage zu nutzen.
Zusätzlich würde noch Platz für eine Photovoltaikanlagen bis zur Grundstücksgrenzesein,
In Baden-Württemberg muss kein Grenzabstand gehalten werden.
Und auch neben den Fenstern kann voraussichtlich in zwei bis vier Jahren eine Photovoltaikanlage direkt auf den Dachziegeln als flexible Fotovoltaikanlage installiert werden.
Dann lassen sich auch die Dachflächenfenster komplett ohne Behinderung durch eine Photovoltaikanlage öffnen.
Übrigens:
Flexible Photovoltaikanlagen können inzwischen auch schon als flexiblen Sonnenschutz auf Sonnenschirme und Markisen verbaut werden.
Damit kann dann auch Energie nicht nur durch Photovoltaik und Balkonkraftwerke, sondern auch über Markisen gewonnen werden.
Noch ist dies oben ein KI-Bild, aber es gibt bereits Firmen, die tatsächlich flexible Photovoltaik-Markisen herstellen.
Allerdings derzeit noch zu teuer. Das wird noch etwa zwei bis vier Jahre dauern, bis diese Preise ebenso fallen.
Werner Hoffmann. – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.
Heute ist Schwitzen angesagt. Während das Thermometer offiziell bereits 41 °C anzeigt, wurden in unserem Garten sogar schon 42,5 °C gemessen – Tendenz steigend. Solche Temperaturen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern treten in Deutschland immer häufiger auf.
Zum Glück können wir uns ins Haus zurückziehen. Dort sorgt eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe für ein angenehmes Raumklima. Gerade an extrem heißen Tagen zeigt sich, welchen Unterschied diese Technik machen kann.
Viele Hausbesitzer setzen inzwischen auf eine Luft-zu-Wasser-Wärmepumpe. Was viele jedoch nicht wissen: Diese kann über eine geeignete Fußbodenheizung zwar auch zur Kühlung genutzt werden, allerdings nur sehr eingeschränkt. In der Praxis liegt die Absenkung der Raumtemperatur häufig bei etwa 2 bis 3 Grad, da die Vorlauftemperatur nicht zu niedrig werden darf. Andernfalls könnte sich Kondenswasser auf dem Boden bilden.
Hinzu kommt ein weiterer Nachteil: Die Luftfeuchtigkeit bleibt nahezu unverändert. Gerade an schwülen Sommertagen empfinden viele Menschen die Räume deshalb trotz etwas niedrigerer Temperatur weiterhin als belastend.
Hier spielt die Luft-zu-Luft-Wärmepumpe ihre größten Vorteile aus. Sie kühlt die Raumluft direkt und entzieht ihr gleichzeitig Feuchtigkeit. Dadurch sinkt nicht nur die Temperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit – und genau das sorgt für ein deutlich angenehmeres Wohngefühl. Viele Menschen empfinden 25 °C bei trockener Luft wesentlich angenehmer als 22 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Wer heute über eine neue Heizungsanlage oder eine Modernisierung nachdenkt, sollte deshalb nicht nur den Winter im Blick haben. Angesichts immer häufiger auftretender Hitzewellen gewinnt auch der sommerliche Wärmeschutz zunehmend an Bedeutung.
Mein Fazit: Eine Luft-zu-Wasser-Wärmepumpe ist eine hervorragende Lösung zum Heizen und kann Gebäude leicht temperieren. Wer jedoch im Sommer eine spürbare Kühlung und gleichzeitig eine Entfeuchtung der Raumluft möchte, für den ist eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe oft der entscheidende Vorteil – gerade an Tagen mit über 40 °C.
⁉️ Wird die Klimakrise plötzlich doch nicht so schlimm? Genau diesen Eindruck vermitteln derzeit konservative und rechtskonservative Kampagnen. Wieder mit dabei: der WELT-Redakteur Axel Bojanowski und die frühere CDU-Politikerin Kristina Schröder.
Ausgangspunkt ist eigentlich eine positive Entwicklung: Durch Klimapolitik, sinkende Kosten für erneuerbare Energien und weniger Kohleverstromung nutzt der Weltklimarat IPCC einige frühere Extrem-Szenarien heute nicht mehr als zentrale Grundlage seiner Prognosen.
Doch genau daraus wird nun eine gegenteilige Erzählung gemacht. Rechte und konservative Kreise behaupten plötzlich, der IPCC habe jahrelang übertrieben oder bewusst falsche Szenarien verbreitet. Daraus entsteht der Vorwurf, Klimaforschung, NGOs und Klimabewegung hätten mit Angst gearbeitet, um strengere Klimaschutzmaßnahmen durchzusetzen.
Daran schließt sich Häme gegenüber Wissenschaftlern und Klimaschützern an – verbunden mit der Forderung, Klimaziele zurückzufahren und Klimaschutz auszubremsen.
In Deutschland verbreiteten zunächst Medien wie Tichys Einblick oder Nius diese Narrative. Danach griff auch die WELT unter Axel Bojanowski die Darstellungen auf. Später erschienen ähnliche Beiträge in Cicero, Focus und der Berliner Zeitung.
Besonders deutlich wurde dies durch Kristina Schröder. Die frühere CDU-Familienministerin und Vorständin des rechtskonservativen Thinktanks Republik 21 fordert in einem Gastbeitrag in der WELT, den Klimaschutz deutlich zu bremsen. Klimapolitik sei angeblich zu teuer und wirtschaftlich schädlich.
Das Problem: Die wissenschaftliche Lage hat sich keineswegs entspannt. Die Folgen der Erderwärmung werden weltweit und auch in Europa immer sichtbarer – durch Hitzewellen, Dürren, Starkregen und enorme wirtschaftliche Schäden. Der IPCC hat die Klimakrise nicht „abgesagt“, sondern bewertet Risiken auf Basis neuer Daten differenzierter.
Bemerkenswert ist zudem: Eine frühere WELT-Artikelserie über einen angeblichen „NGO-Skandal“ wurde bereits vom Deutschen Presserat gerügt. Kritiker sehen darin ein weiteres Beispiel dafür, wie verzerrte Darstellungen politisch genutzt werden, um klimapolitische Rückschritte zu legitimieren.
Die Weltgemeinschaft hat ein deutliches Signal gesetzt. Mit 141 Stimmen verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, die das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (ICJ) zur Klimakrise unterstützt. Lediglich acht Staaten stimmten dagegen – darunter die USA, Russland, Saudi-Arabien und der Iran.
Damit wird klar: Die internationale Staatengemeinschaft erkennt zunehmend an, dass Staaten verpflichtet sind, die Erderwärmung zu bekämpfen und fossile Energieträger schrittweise zurückzudrängen. Die Gegenstimmen zeigen zugleich, wo die größten Interessen an Öl, Gas und fossilen Geschäftsmodellen weiterhin verteidigt werden.
Besonders brisant ist dabei die politische Dimension dieser Abstimmung. Denn ausgerechnet jene Länder, die historisch zu den größten Emittenten von Treibhausgasen gehören oder massiv vom Export fossiler Rohstoffe profitieren, bildeten eine gemeinsame Front gegen die Resolution. Gemeinsam mit Belarus und dem Jemen entstand eine Allianz, die wie eine geopolitische Selbstentlarvung wirkt.
Noch bemerkenswerter sind die Vorgänge hinter den Kulissen. Berichten zufolge versuchte die Regierung von Donald Trump im Vorfeld aktiv, andere Staaten dazu zu bewegen, Druck auf den kleinen Pazifikstaat Vanuatu auszuüben. Vanuatu hatte die Resolution maßgeblich vorangetrieben. Ein Inselstaat mit weniger als 350.000 Einwohnern sollte offenbar davon abgehalten werden, internationales Klimarecht einzufordern. Der Versuch scheiterte deutlich.
Die US-Vizebotschafterin bezeichnete die Resolution als „höchst problematisch“ und kritisierte angeblich „unangemessene politische Forderungen bezüglich fossiler Brennstoffe“. Übersetzt bedeutet dies vor allem eines: Fossile Wirtschaftsinteressen sollen nicht durch internationales Recht eingeschränkt werden.
Zwar ist das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs formal nicht rechtsverbindlich. Dennoch gewinnt es bereits jetzt weltweit enorme Bedeutung. Klimaklagen in vielen Ländern beziehen sich zunehmend auf das Gutachten. Richterinnen und Richter zitieren die Einschätzungen des Gerichts bereits heute in Verfahren gegen Staaten und Konzerne.
Während kleine Inselstaaten wie Tuvalu inzwischen Klimavisa vorbereiten müssen und Nauru sogar über den Verkauf von Staatsbürgerschaften Umsiedlungen finanzieren will, verweigern große Emittenten weiterhin umfassende Verantwortung für die Folgen der Klimakrise.
141 zu 8 – das ist weit mehr als nur eine Abstimmung. Es ist ein weltpolitisches Signal gegen fossile Machtpolitik und für die zunehmende Bedeutung internationalen Klimarechts.
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-
Ausgerechnet auf einer Öl- und Gaskonferenz in Texas stellt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche das EU-Klimaziel 2050 infrage. Klimaschutz sei zu teuer, so ihre Botschaft. Doch genau das ist wirtschaftlich betrachtet eine gefährliche Verdrehung der Realität. Nicht der Klimaschutz ist zu teuer – das Festhalten an fossilen Energien ist es.
Ki-generiert Katherina Reiche.
Das Potsdam Institute for Climate Impact Research hat errechnet, dass sich die globalen Klimaschäden bis 2049 auf mehr als 30.000 Milliarden US-Dollar summieren könnten. Gleichzeitig könnte das weltweite Bruttoinlandsprodukt um rund 17 Prozent einbrechen. Die Kosten eines konsequenten Klimaschutzes lägen dagegen etwa sechsmal niedriger. Wer also behauptet, Klimaschutz sei unbezahlbar, ignoriert die wahren Kosten des Nichtstuns.
Ki-generiert.
Auch die Energiekrise 2022 hat gezeigt, wie zerstörerisch fossile Abhängigkeit wirkt. Deutschland musste damals fast 70 Milliarden Euro an zusätzlichen Importkosten für fossile Energien tragen. Gleichzeitig war diese Krise für mehr als die Hälfte der europäischen Inflation mitverantwortlich. Teures Gas trieb Strompreise, Produktionskosten und Verbraucherpreise nach oben. Fossile Energie ist kein Sicherheitsanker, sondern ein Preisrisiko.
Die Internationale Energieagentur (IEA) kommt zu einem gegenteiligen Befund zu Reiches Kurs: Der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien hat europäische Verbraucher zwischen 2021 und 2023 um rund 95 Milliarden Euro entlastet. Zusätzlicher Strom aus Wind- und Solaranlagen senkte den Einsatz teurer Gaskraftwerke. Genau das drückte in Zeiten hoher Gaspreise den Strompreis nach unten. Erneuerbare Energien schützen also nicht nur das Klima, sondern auch Geldbeutel, Industrie und Wohlstand.
Wer diesen Ausbau bremst, handelt daher nicht wirtschaftlich vernünftig, sondern wirtschaftlich fahrlässig. Immer deutlicher entsteht der Eindruck, dass Katherina Reiche die erneuerbaren Energien politisch zurückdrängen will, während sie zugleich auf Gas setzt – obwohl genau dieses Gas Deutschland teuer, abhängig und krisenanfällig gemacht hat. Das ist keine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik, sondern eine Rückkehr in die fossile Sackgasse.
Besonders brisant ist dabei: Während Unternehmen, Investoren und viele industrielle Akteure längst verstanden haben, dass erneuerbare Energien ein echter Standortvorteil sind, wirkt Reiches Kurs wie ein Bremsmanöver aus der Vergangenheit. Regionale Strommodelle, Energy Sharing, Smart-Meter-Rollout und der beschleunigte Ausbau von Wind- und Solarenergie könnten Deutschland günstiger, unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen. Doch stattdessen sendet die Ministerin Signale, die Gaslobby und fossile Interessen stärken.
Damit entwickelt sich Katherina Reiche immer mehr zu einem politischen Umweltmonster der fossilen Ära: Sie stellt Klimaziele infrage, verharmlost die wirtschaftlichen Schäden der fossilen Abhängigkeit und gefährdet eine Energiepolitik, die Deutschland eigentlich stabiler und moderner machen müsste. Wer heute erneuerbare Energien ausbremst, bremst nicht nur Klimaschutz aus, sondern auch Innovation, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Vernunft.
Die politische Antwort müsste deshalb genau umgekehrt lauten: Die Sonne muss in den Tank, der Wind in die Industrie. Deutschland braucht nicht weniger Energiewende, sondern mehr Tempo beim Ausbau heimischer erneuerbarer Energien. Denn erneuerbare Energien sind keine Ideologie, sondern die günstigste, sicherste und modernste Form von Wirtschaftspolitik.
Resümee: Wer heute Gas schönredet und das Klimaziel 2050 infrage stellt, handelt nicht im Interesse des Landes, sondern im Interesse einer fossilen Vergangenheit. Katherina Reiche steht damit nicht für Zukunft, sondern für Rückschritt – mit potenziell gewaltigen Kosten für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Abartigkeit in den Nicht-Aktivitäten der CDU/CSU ist nur noch durch die FDP und AfD zu überbieten.
Das ist nicht Links und auch nichts rechts – das ist logisch!
Und das sag nicht nur ich: Der internationale Gerichtshof hat in seinem Gutachten festgestellt, dass eine nachhaltige und gesunde Unwelt ein Menschenrecht ist.
Und wer sich nicht an das 1,5 Grad Ziel häl, kann dafür rechtlich belangt werden.
Das Klimaschutzgesetz aufzuweichen, die Klimaziele zu verschieben wird auch rechtliche Konsequenzen haben. Auch für die aktuelle deutsche Regierung.
By the way: Dem Klimawandel ist das alles völlig egal.
Fakt ist: Mehr CO2 = mehr Klimawandelfolgen und höhere Kosten und mehr Opfer.
Dabei ist die Lösung so einfach: Weniger CO2 verursachen!
Die Lösungen dafür sind vorhanden.
Und natürlich muss eine Regierung dafür sorgen, dass die Transformation sozialgerechte umgesetzt wird.
Auch dafür gibt es Lösungen, wie das Klimageld und den internationalen Emissionshandel.
Wenn du der gleichen Meinung bist
– wenn du Fragen dazu hast
Kommentiere, wenn du was konstruktives zu sagen hast. 🙂
Melde dich, wenn du oder dein Team mehr darüber erfahren wollt, wie man bei Veranstaltung und mit Live Entertainment Konzepten CO2 reduziert.
Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.
——
Während sich viele deutsche Politiker
– allen voran CDU-Chef Friedrich Merz –
Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.Katherina Reiche (CDU).CO2.Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
damit herausreden, Deutschland verursache ja „nur 1,5 %“ der weltweiten CO₂‑Emissionen, verschleiern sie dabei eine unbequeme Wahrheit:
Deutschland gehört nach wie vor zu den größten fossilen Energieverbrauchern pro Kopf weltweit.
Die internationalen Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:
Wer behauptet, Deutschland sei ein Vorreiter, lügt sich selbst in die Tasche.
Der „fossile Fingerabdruck“ der Bundesrepublik ist immer noch erschreckend hoch – weit höher als in vielen anderen Industrienationen.
Top 10 Länder nach absolutem CO₂-Ausstoß (2023)
1. China – ~34 %
2. USA – ~12 %
3. Indien – ~7,6 %
4. Russland – ~5,3 %
5. Japan – ~2,4 %
6. Iran – ~2 %
7. Indonesien – ~1,7 %
8. Saudi-Arabien – ~1,6 %
9. Deutschland – ~1,5 %
10. Kanada – ~1,5 %
Deutschland liegt hier auf Rang 9 – immer noch unter den größten Klimasündern der Welt. Und das, obwohl unser Bevölkerungsanteil an der Welt bei unter 1,1 % liegt!
⚡ CO₂-Ausstoß pro Kopf
1. Katar – ~35,5 t/Jahr
2. Kuwait – ~25 t
3. USA – ~14 t
4. Kanada – ~15 t
5. Australien – ~16 t
9. Deutschland – ~8 t
– Welt-Durchschnitt – ~4,8 t
Deutschland emittiert pro Bürger immer noch fast das Doppelte des weltweiten Durchschnitts.
️ Ölverbrauch (Barrel pro Tag)
1. USA – ~19,7 Mio. (≈ 20 % Weltanteil)
2. China – ~12,8 Mio.
3. Indien – ~5 Mio.
…
Deutschland – ~2,2 Mio. (≈ 2 %)
Trotz Energiewende: Deutschlands täglicher Ölverbrauch ist noch immer auf fossilem Hochleistungsniveau.
Erdgasverbrauch (pro Jahr)
1. USA – 886 Mrd. m³ (~22 %)
2. Russland – 453 Mrd. m³ (~11 %)
3. China – 405 Mrd. m³ (~10 %)
9. Deutschland – 75,7 Mrd. m³ (~1,9 %)
Fossiler Gesamtverbrauch pro Kopf (kWh/Jahr)
1. Kanada – ~99.900 kWh
2. USA – ~77.000 kWh
3. Australien – ~63.300 kWh
4. Schweden – ~56.300 kWh
5. Luxemburg – ~56.000 kWh
6. Norwegen – ~45.000 kWh
7. Deutschland – ~38.000 kWh
➡️ Deutschland liegt damit auf Rang 7 weltweit! Nicht bei der Erneuerbaren, sondern bei der fossilen Energie pro Kopf
☀️ Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch
Norwegen – ~66 %
Schweden – ~66 %
Deutschland – ~19,6 %
EU-Schnitt – ~24,5 %
Norwegen erzeugt seinen Strom zu über 99 % aus Wasserkraft. Schweden kombiniert Wasserkraft, Windkraft und Bioenergie – effizient und zukunftsorientiert. Deutschland dagegen blockiert sich selbst mit Lobbyinteressen, kurzfristigen fossilen Denkweisen und politischen Nebelkerzen.
❗ Resümee: Deutschland ist nicht sauber – sondern fossil satt
Die Zahlen sind eindeutig: Deutschland ist kein Vorbild, sondern weiterhin Teil des Problems. Statt wie Norwegen oder Schweden den Umstieg auf erneuerbare Energien entschlossen umzusetzen, wird hierzulande weiter diskutiert, gedeckelt, verwässert.
Fossile Energie ist bei uns keine Notwendigkeit – sie ist eine politische Entscheidung.
Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.
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Deutschland steht am Rand des Hitzekollapses.
Schon Ende Juni erreichte uns die erste große Hitzewelle – doch es wird noch heißer!
Der Deutsche Wetterdienst warnt:
Mitte Juli drohen in vielen Regionen Temperaturen von über 40 °C.
Was jetzt auf uns zurollt, ist mehr als Sommerwetter – es ist eine extreme Wetterlage mit enormen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen.
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🌡️ Temperaturen im Ausnahmebereich
Rheinland & Südwesten: 40 bis 41 °C möglich
Mitte & Süden: 37 bis 39 °C
Norden: 33 bis 36 °C, etwas kühler an der Küste
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Der Hitzegipfel wird laut Prognosen Mittwoch bis Donnerstag erreicht – dann kann es lokal zu Temperaturrekorden kommen.
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Die Nächte bleiben tropisch mit über 20 °C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit – keine Abkühlung, keine Erholung.
⚠️ Gefahr für Gesundheit und Infrastruktur
Kreislaufkollaps: Besonders gefährlich für ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke
Produktivitätsverlust: Jeder Hitzetag kostet die Wirtschaft Milliarden
Waldbrandgefahr: Trockenheit und Hitze sind ein explosives Gemisch
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt bereits vor der Kombination aus extremer Hitze und nachfolgender Unwetterlage.
Denn sobald kalte Luftmassen auf die heiße Atmosphäre treffen, kann es zu heftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen.
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🌍 Der Klimawandel klopft an – immer lauter
Diese Hitzewelle kommt nicht aus dem Nichts. Sie ist Teil eines besorgniserregenden Trends:
Deutschland heizt sich immer schneller auf.
Bereits 2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, und 2025 könnte diesen Rekord brechen.
Experten sehen einen klaren Zusammenhang mit dem globalen Klimawandel.
Während der politische Diskurs oft um Bürokratie und Förderprogramme kreist, zeigt das Thermometer eine unmissverständliche Realität:
Die Erderhitzung ist da. Jetzt.
✅ Was du jetzt tun solltest
Trinke viel – mindestens 2 bis 3 Liter täglich
Vermeide körperliche Anstrengung zur Mittagszeit
Halte dich in kühlen Räumen auf
Beobachte Wetterwarnungen genau
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Zum Glück bin ich gerade in Norwegen unterwegs
und habe zu Hause seit Januar 2023 eine Luft-/Luft-Wärmepumpe, die auch kühlt und die Luftfeuchtigkeit reduziert.
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🔭 Und was kommt nach der Hitzephase?
Nach dieser Hitzephase droht bereits die nächste: Modelle rechnen mit einem weiteren Hochdruckgebiet ab dem 10. Juli – diesmal mit bis zu 43 °C. Was wie ein dystopisches Szenario klingt, ist meteorologisch realistisch.
Fazit: Diese Hitzewelle ist ein Weckruf – für Bürger, Politik und Wirtschaft. Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, werden 40 °C zur neuen Normalität.