CDU/CSU verzetteln sich in Deutschland in rückwärtsgewandten Diskussionen, um mit dem Schlagwort #Technologieoffenheit den nicht zukunftsfähigen #Verbrenner zu retten. Mit Technologie aus dem letzten Jahrhundert werden wir aber nicht gegen die Innovationen aus #China bestehen können. Schaut in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit!
Der im Spiegel-Artikel beschriebene Fortschritt des Batterieherstellers CATL zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich die Elektromobilität entwickelt. Eine neue Batteriegeneration soll unter idealen Bedingungen Reichweiten von bis zu 1.500 Kilometern ermöglichen.
Gleichzeitig arbeitet CATL an extrem schnellen Ladezeiten, sodass innerhalb weniger Minuten wieder große Reichweiten verfügbar sein sollen. Das würde einen der größten Kritikpunkte an Elektroautos nahezu beseitigen.
Ein Kommentar von
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –
Neben Leistung und Reichweite steht auch die Nachhaltigkeit im Fokus. Rohstoffe sollen effizienter genutzt und stärker recycelt werden. Ziel ist es, die Abhängigkeit von knappen Materialien zu reduzieren und die Umweltbilanz weiter zu verbessern.
Allerdings sind nicht alle angekündigten Technologien sofort marktreif. Ein Teil befindet sich noch in Entwicklung oder wird schrittweise eingeführt. Dennoch zeigt sich klar die Richtung: Die Zukunft der Mobilität wird elektrisch, effizient und ressourcenschonend sein.
Während China massiv in diese Technologien investiert, droht Deutschland den Anschluss zu verlieren. Die politische Diskussion um den Verbrennungsmotor wirkt zunehmend wie ein Blick in den Rückspiegel – während andere längst auf der Überholspur unterwegs sind.
Die Innovationsgeschwindigkeit in der Batterietechnologie könnte den globalen Automarkt grundlegend verändern. Wer jetzt investiert, sichert sich die Märkte von morgen. Wer zögert, verliert.
Deutschland braucht deshalb eine klare Strategie für Elektromobilität, <
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete am 31. März 2026 über vermeintlich „verschwendeten“ Strom in Niedersachsen. Die Schlagzeile: mehr als eine Milliarde Euro für nichts. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Die Realität ist deutlich differenzierter.
Im Jahr 2025 wurden rund 804 Gigawattstunden Windstrom in Niedersachsen abgeregelt. Das bedeutet: Der Strom durfte wegen Netzengpässen nicht eingespeist werden. Dafür erhalten Betreiber eine Entschädigung.
Die HAZ summiert diese Zahlungen über sieben Jahre auf etwa 1,7 Milliarden Euro. Pro Jahr sind das rund 240 Millionen Euro. Viel Geld, aber entscheidend ist: Wie groß ist der Anteil am Gesamtstrom?
2025 wurden in Niedersachsen etwa 19,8 Terawattstunden Windstrom erzeugt. Die abgeregelten 804 Gigawattstunden entsprechen damit nur rund 4 Prozent. Das heißt umgekehrt: 96 Prozent des Windstroms werden ganz normal genutzt.
Vor diesem Hintergrund wirkt auch die Debatte um das Netzpaket des BMWE fragwürdig. Dort soll der Ausbau schon ab 3 Prozent Abregelung gebremst werden. Niedersachsen liegt also nur knapp darüber, obwohl der ganz überwiegende Teil des Stroms genutzt wird.
Auch wirtschaftlich relativiert sich vieles: Windenergie an Land gehört mit etwa 4,3 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde zu den günstigsten Energieformen. Selbst wenn man die Kosten der Abregelung einrechnet, steigt der Preis nur geringfügig auf rund 5,8 Cent pro Kilowattstunde.
Die Schlussfolgerung ist klar: Absolute Milliardenbeträge klingen dramatisch, sagen für sich allein aber wenig aus. Erst der Vergleich mit der gesamten Stromproduktion zeigt, wie klein der tatsächlich abgeregelte Anteil ist.
Kommentar von Werner Hoffmann: Deutschland nutzt seine Erneuerbaren effizienter als oft behauptet
Bundesweit stammen inzwischen rund 55 bis 60 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien, vor allem aus Windkraft und Solar. Die Abregelung liegt dabei meist nur zwischen 2 und 5 Prozent. Das zeigt: Der überwiegende Teil wird genutzt. Die eigentliche Herausforderung ist nicht Verschwendung, sondern ein schnellerer Netzausbau und bessere Speicherlösungen.
Am 18. April 2026 ist es so weit: In München, Köln, Berlin und Hamburg gehen Menschen auf die Straße, um ein klares Zeichen zu setzen.
Ein Zeichen gegen eine Energiepolitik, die wieder auf fossile Abhängigkeiten setzt – und gegen eine Zukunft, die dadurch ausgebremst wird.
Am 24. April 2026 folgt der dezentrale Aktionstag in der gesamten Republik.
Auch in Stuttgart wird wohl am 24.April 2026 gegen die Aktivitäten der Katherina Reiche stattfinden.
Es geht um nicht weniger als unsere wirtschaftliche Zukunft, unsere Energiepreise und den Schutz unseres Klimas.
Während weltweit massiv in erneuerbare Energien investiert wird, droht Deutschland erneut den Anschluss zu verlieren. Wer heute weiter auf Gas setzt, blockiert Innovation, verteuert Energie und macht uns abhängig von alten Strukturen, die längst überholt sein sollten.
Die aktuelle Politik sendet ein fatales Signal: Statt auf Zukunftstechnologien wie Solar- und Windenergie zu setzen, werden kurzfristige Interessen fossiler Lobbygruppen bedient. Das gefährdet nicht nur Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen, sondern belastet auch Millionen Haushalte – Tag für Tag, Monat für Monat.
Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Fehler der Vergangenheit wiederholen. Schon einmal wurde eine ganze Branche ausgebremst – mit gravierenden Folgen für Wirtschaft und Klimaschutz. Jetzt droht dasselbe erneut.
Deshalb gilt: Jetzt ist der Moment, aufzustehen. Jetzt ist der Moment, sichtbar zu werden. Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu übernehmen.
Komm zur Demonstration am 18. April 2026 in deiner Stadt. Zeige Haltung am 24. April 2026 beim bundesweiten Aktionstag.
Für eine Energieversorgung, die unsere Zukunft sichert. Für bezahlbare Energie. Für echten Klimaschutz.
Der Bundesrat beschäftigt sich heute mit der Zuckersteuer: Das ist längst überfällig!
Deutschland ist beim Thema Prävention Schlusslicht in Europa. Gleichzeitig explodieren die Zahlen: Übergewicht und Adipositas schon im Kindesalter, Typ-2-Diabetes, Karies. Vieles davon ist vermeidbar. Zuckergesüßte Getränke spielen dabei eine zentrale Rolle. Wir wissen das. Die Wissenschaft weiß das. Und trotzdem tut die Politik nichts.
Das ist nicht Eigenverantwortung. Das ist politisches Versagen.
Ein zentraler Grund dafür ist der massive Einfluss der Zucker- und Agrarlobby. Rübenbauern und Zuckerindustrie haben über Jahre hinweg politischen Druck aufgebaut, um strengere Regulierungen zu verhindern. Statt konsequenter Gesundheitsvorsorge dominieren wirtschaftliche Interessen – auf Kosten der Bevölkerung, insbesondere der Kinder. Gesundheit wird hinten angestellt, Profite stehen im Vordergrund.
Ich habe den Appell von foodwatch, DANK und vzbv unterschrieben. Gemeinsam mit über 2.900 weiteren Ärztinnen und Ärzten, darunter der Präsident der Bundesärztekammer und die Vorsitzende des Marburger Bundes, fordere ich die Ministerpräsident*innen auf:
Stimmen Sie in der bevorstehenden Bundesratsabstimmung für die Einführung einer wirksamen, nach Zuckergehalt gestaffelten Herstellerabgabe auf zuckergesüßte Getränke!
Andere Länder, wie Großbritannien, Frankreich und Mexiko, haben es vorgemacht: Eine gestaffelte Abgabe auf Softdrinks funktioniert. Sie senkt den Zuckergehalt in Produkten, reduziert den Konsum und entlastet langfristig unser Gesundheitssystem um Milliarden.
Kinder können sich aggressivem Marketing und billigen Zuckergetränken nicht entziehen. Wir als Politik können es. Und wir müssen es endlich tun.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Zucker ist kein harmloser Genussstoff, sondern einer der größten Treiber moderner Volkskrankheiten. Er fördert Übergewicht, erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes und belastet langfristig unser gesamtes Gesundheitssystem. Besonders problematisch ist, dass Zucker von der Industrie gezielt und in großen Mengen als günstiger Geschmacksverstärker eingesetzt wird.
Genau hier setzt die Zuckersteuer an. Wird Zucker für Hersteller teurer, verliert er als billiger Zusatzstoff an Attraktivität. Die Folge: Produkte werden automatisch weniger stark gezuckert, gesünder und langfristig besser verträglich.
Es geht also nicht um Verbote, sondern um eine klare Lenkungswirkung. Weniger Zucker im Produkt bedeutet weniger Krankheit in der Bevölkerung – und genau das sollte das Ziel verantwortungsvoller Politik sein.
„Wir Verbraucher zahlen 6-mal für die fossile Energie“ – ein Satz, der zunächst übertrieben klingt, bei genauerem Hinsehen jedoch erschreckend real ist. Denn fossile Energie ist nicht nur an der Zapfsäule oder auf der Heizkostenabrechnung teuer. Sie belastet uns an vielen Stellen gleichzeitig – oft unsichtbar und langfristig.
Der erste Kostenblock entsteht bereits vor der eigentlichen Nutzung: der Aufbau der Infrastruktur. Pipelines, Raffinerien, Tanklager und Kraftwerke werden über Jahre hinweg aufgebaut und finanziert. Diese Investitionen werden letztlich in die Preise einkalkuliert und auch durch staatliche Mittel unterstützt – also durch Steuergelder.
Der zweite Kostenfaktor sind direkte und indirekte Subventionen während der Nutzung. Fossile Energieträger profitieren seit Jahrzehnten von steuerlichen Vorteilen, staatlichen Förderungen und politischen Rahmenbedingungen, die ihre Nutzung künstlich günstig erscheinen lassen. Doch „günstig“ ist hier nur eine Illusion – die Rechnung wird an anderer Stelle präsentiert.
Drittens folgen die sogenannten Nachlaufkosten: Rückbau von Anlagen, Renaturierung zerstörter Flächen oder – besonders drastisch – die jahrzehntelange Finanzierung von Zwischen- und Endlagern bei der Atomkraft. Diese Kosten werden häufig nicht von den Verursachern getragen, sondern auf die Allgemeinheit abgewälzt.
Viertens entstehen massive Umweltschäden. Klimawandel, Extremwetter, Luftverschmutzung und gesundheitliche Folgen führen nicht nur zu steigenden staatlichen Ausgaben, sondern auch zu höheren Versicherungsbeiträgen. Auch diese Kosten tragen wir – als Verbraucher und als Gesellschaft.
Fünftens: Die fossile Lobby schützt ihr System aktiv. Dezentrale Energieformen wie private Photovoltaikanlagen oder kommunale Windräder werden politisch und regulatorisch oft benachteiligt, ausgebremst oder wirtschaftlich unattraktiver gemacht. So bleibt die Abhängigkeit von fossilen Strukturen künstlich bestehen.
Und schließlich der sechste Punkt: Steuervermeidung. Große Energiekonzerne nutzen internationale Konstruktionen wie Lizenzverträge oder Gewinnabführungen ins Ausland, um ihre Steuerlast in Deutschland zu minimieren. Gewinne werden verschoben – die Belastung bleibt hier.
Das Ergebnis ist ein perfides System: Der Verbraucher zahlt mehrfach – direkt an der Tankstelle, indirekt über Steuern und zusätzlich über steigende Versicherungsbeiträge und Lebenshaltungskosten. Gleichzeitig profitieren Konzerne und politische Unterstützer von einem System, das auf fossiler Abhängigkeit basiert.
Wer also behauptet, die Energiewende sei zu teuer, sollte sich fragen: Wie teuer ist es wirklich, am Alten festzuhalten?
Die Abartigkeit der CDU/CSU wird nur noch durch die FDP und AfD übertroffen.
ADMS AlteDeutscheMännerSyndrom -Friedrich Merz, Jens Spahn Wolfgang Kubicki
Eine Frage zum Schluss:
Gehörte bei der damaligen Vergütung von Friedrich Merz nicht auch eine Aktienbeteiligung, Optionen oder Optionsscheine an BlackRock zur Bezahlung?
Wäre es denn dann nicht leicht erklärbar, warum Friedrich Merz weiter ein mittelbarer Lobbyvertreter von Atomenergie, Energiekonzerne und der fossilen Lobby bleibt?
Oder hat er solche Beteiligungen auf Frau und Kinder übertragen?
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-
Das Interview ist wie immer interessant und macht deutlich, dass die Fossile Energie extrem teuer ist.
Oft wird diese fossile Energie nicht nur durch den direkten Kaufpreis bezahlt, sondern
– vorgelagert durch Investitionen (Aufbau der Infrastruktur)
– Subventionen in der Nutzungsphase
– und anschließend durch nachgelagerte Finanzierung der Folgeschäden (Rückbau oder bei Atomkraft die Kosten für Zwischen- und Endlagerung).
Die Energiekonzerne rechnen sich hier noch zusätzlich arm, indem für die Gewinne in Deutschland nicht einmal Steuern gezahlt werden (durch Lizenzverträge oder Gewinn-Abführung-Verträge ins Ausland).
Bezahlen tut dies der Verbraucher und dann nochmals der Verbraucher als Steuerzahler.
Will die AfD die Energiepreise in Deutschland vervielfachen?
Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Florian Köhler hat auf Instagram ein energiepolitisches Programm veröffentlicht.
Screenshot
„Deutschland muss zu nationaler Souveränität in der Energiepolitik zurückkehren. Keine Abhängigkeit mehr von Putin, den USA, Katar, China oder dem Iran.“
Dem Gedanken größerer Unabhängigkeit können viele zustimmen. Doch Köhler fordert zugleich:
„Die Energiewende ist vollständig zu beenden.“
Erneuerbare Energien gelten für ihn offenbar nicht als Ausdruck nationaler Souveränität.
Stattdessen fordert er: „Eigene Kohle, eigenes Gas, eigene Kernkraft.“
Ein kurzer Faktencheck zeigt die Probleme.
Kohle: Steinkohlevorkommen existieren zwar noch, eine Förderung gibt es aber nicht mehr. Eine Wiederaufnahme wäre extrem teuer. Braunkohle wird noch gefördert, doch eine massive Ausweitung würde weitere Ortschaften gefährden und hohe Umwelt- und Folgekosten verursachen.
Erdgas: Sicher förderbare Reserven in Deutschland reichen laut Branchenangaben nur für einen Bruchteil des Jahresverbrauchs. Größere Vorkommen sind wirtschaftlich kaum nutzbar. Eine Förderung würde Energiepreise deutlich steigen lassen.
Kernkraft: Deutschland verfügt über keine bedeutenden Uranlagerstätten. Der Brennstoff müsste importiert werden – neue Abhängigkeiten wären unvermeidlich. Zudem zeigen viele Analysen, dass neue Kernkraftwerke deutlich teureren Strom liefern würden als Wind- und Solaranlagen.
Erdöl: Die heimische Förderung deckt nur rund 1,8 % des Bedarfs. Erweiterungsmöglichkeiten gelten als wirtschaftlich unattraktiv.
Resümee: Eine weitgehend „deutsche“ Energieversorgung auf Basis von Kohle, Gas und Kernkraft ist praktisch kaum realisierbar. Der Versuch würde Industrie und Verbraucher voraussichtlich mit deutlich höheren Energiepreisen belasten.
Mit erneuerbaren Energien hingegen – also Wind, Sonne, Biomasse, Wasser und Geothermie – kann ein größerer Teil der Versorgung tatsächlich im Inland erfolgen. Warum diese Optionen politisch abgelehnt werden, bleibt eine offene Frage.
Ein Kommentar von
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-
Werner Hoffmann:
Die energiepolitischen Aussagen der AfD erinnern mich stark an einen Ausspruch eines AfD-Pressesprechers: „Geht es den Deutschen schlecht, geht es der AfD gut!“ Wenn politische Konzepte absehbar zu deutlich höheren Energiepreisen führen würden, stellt sich die Frage, wem das am Ende nutzt.
Hast du dich schon einmal gefragt, warum die Diskussion über Energie so emotional geführt wird? Warum es scheinbar endlose Debatten über Benzinpreise, Heizkosten, Wärmepumpen oder Elektroautos gibt?
Die Antwort ist einfacher – und gleichzeitig unbequemer –, als viele denken.
Es geht nicht nur um Energie. Es geht um Macht.
Fossile Energien wie Öl, Gas und Kohle sind keine normalen Produkte wie Brot oder Kleidung. Sie sind Rohstoffe, die über Jahrzehnte hinweg ganze Volkswirtschaften geprägt haben. Und sie haben eine Besonderheit: Sie sind auf der Welt extrem ungleich verteilt.
Einige wenige Regionen verfügen über große Vorkommen. Viele andere Länder – darunter auch Deutschland – sind darauf angewiesen, diese Rohstoffe zu importieren. Wer über diese Ressourcen verfügt oder sie kontrolliert, hat automatisch politischen Einfluss und wirtschaftliche Macht.
Doch diese Macht liegt nicht nur bei Staaten. Auch große Energiekonzerne, Gasnetzbetreiber, Raffinerien, Tankstellennetze und Teile der klassischen Energieindustrie leben von diesem System.
Über Jahrzehnte wurden Milliarden investiert: in Förderanlagen, Pipelines, Raffinerien und tausende Tankstellen.
Und genau deshalb ist Veränderung so schwierig.
Stell dir einmal vor, was passiert, wenn Millionen Menschen plötzlich ihre Energie selbst erzeugen.
Wenn auf Hausdächern Solarstrom produziert wird, wenn Gemeinden eigene Energieprojekte starten, wenn Bürgerenergiegesellschaften Strom erzeugen.
Dann verändert sich etwas Grundlegendes: Energie wird demokratischer.
Plötzlich verteilt sich die Kontrolle über Energie auf viele Schultern – auf Bürger, Kommunen und kleine Unternehmen.
Für manche große Akteure bedeutet das aber auch eines: Sie verlieren Einfluss.
Deshalb wird der Streit um Energie so hart geführt.
Es geht nicht nur um Technik. Es geht nicht nur um Preise. Es geht um Marktanteile, politische Macht und wirtschaftliche Interessen.
Genau darüber möchte ich mit dir in dieser Artikelserie sprechen.
Ich lade dich ein, diese Serie aufmerksam zu lesen – und dir vielleicht selbst eine Frage zu stellen:
Wem gehört eigentlich die Energie, von der wir alle abhängig sind?
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören –
Warum die FDP KEINE wirkliche liberale Partei, sondern ein Sammelbecken von wirtschaftlichen Interessengruppen und auch Neoliberalisten ist, wird deutlich, wenn man die Begriffe
#Liberalismus,
#Neoliberalismus,
#Unternehmertum,
#FossileLobby,
#Technologieoffenheit,
genau betrachtet.
Welche gravierenden Unterschiede haben diese Begriffe?
Was ist Liberalismus wirklich?
Liberalismus entstand im 18. Jahrhundert als Gegenbewegung zu absolutistischer Herrschaft.
Er fordert:
• Schutz individueller Freiheiten
• Gewaltenteilung und Rechtsstaat
• Demokratie und Bürgerbeteiligung
• Machtbegrenzung – auch wirtschaftlicher Macht
Ziel war es, den Menschen aus der Bevormundung durch Kirche, Monarchie und autoritären Staat zu befreien.
Liberalismus ist also ein Projekt der Aufklärung, kein Freifahrtschein für rücksichtsloses Gewinnstreben.
Was ist Neoliberalismus – und warum ist das nicht dasselbe?
Der Neoliberalismus der 1980er Jahre verdrehte diesen Freiheitsbegriff:
Nicht mehr das Individuum, sondern die Märkte wurden zum Maß aller Dinge.
Der Staat wurde dämonisiert, Sozialleistungen abgebaut, Gemeingüter privatisiert.
Freiheit bedeutete nun „freie Bahn für Konzerne“ – oft auf Kosten von sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Kontrolle.
Das Ergebnis:
Machtverlagerung von der Gesellschaft zu den Eliten.
Unternehmertum ist kein Wert an sich
Natürlich kann unternehmerisches Handeln innovativ und gesellschaftlich nützlich sein.
Aber:
Unternehmertum ist kein politisches Prinzip, sondern wirtschaftliches Handeln.
Es kann sich mit liberalen Werten decken – muss es aber nicht. Wer Unternehmen mit Liberalismus gleichsetzt, betreibt Ideologie – nicht Aufklärung.
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Fossile Lobby, Bashing Green und die Mär von der „Technologieoffenheit“
Besonders perfide ist der Missbrauch liberaler Sprache durch die fossile Lobby.
Öl-, Gas- und Autokonzerne inszenieren sich als Verteidiger von „Freiheit“ und „technologischem Fortschritt“, während sie in Wahrheit die nötige Energiewende blockieren, Wissenschaft diskreditieren und klimapolitischen Fortschritt sabotieren.
Typische Strategien:
• „Bashing Green“: Klimaschutz wird als Bevormundung diffamiert. Begriffe wie „Verbotspartei“ oder „Klimadiktatur“ sollen emotionalisieren und rationalen Diskurs verhindern.
• „Technologieoffenheit“: Klingt schön, meint aber oft: Weiter wie bisher. Statt zukunftsfähige Lösungen zu fördern, wird an fossilen Geschäftsmodellen festgehalten – auf Kosten der nächsten Generation.
• Lobbyverflechtungen: Konzerne und ihre Netzwerke beeinflussen über Thinktanks, Medien und Parteispenden die öffentliche Meinung und Gesetzgebung – hinter dem Rücken der Bürger*innen.
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Wer den Liberalismus vorschiebt, um Lobbyinteressen, Klimablockaden oder fossile Geschäftsmodelle zu verteidigen, missbraucht seine Idee.
Echter Liberalismus schützt Freiheit durch Aufklärung, Machtbegrenzung, Transparenz und Demokratie – nicht durch Marktideologie, Konzerninteressen oder fossile Abhängigkeit.
FDP Kurz und bündig Für eine bessere Energiewende miss die FDP als Zukunfts-Bremser ausgeschaltet werden. Keine Stimme für die FDP
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Warum die FDP keine liberale Partei mehr ist
Die FDP inszeniert sich gern als „Partei der Freiheit“. In Wahrheit kämpft sie konsequent gegen Klimaschutz, gegen soziale Gerechtigkeit und für die Interessen finanzstarker Industrien.
Ob bei
– der Blockade des Gebäudeenergiegesetzes,
– beim Tempolimit
– oder der E-Mobilitätswende,
stets fällt sie durch einseitige Positionierung zugunsten fossiler oder finanzstarker Interessengruppen auf.
Statt liberalem Geist zeigt sie marktradikale Sturheit, die den Status quo schützt – auch wenn dieser den Planeten zerstört.
Der Freiheitsbegriff wird von der FDP ausgehöhlt und zu einer PR-Hülse verkommen, mit der man Cash, Konzernspenden und Klientelpolitik rechtfertigt.
Deshalb ist die treffendere Bedeutung von FDP heute:
#FossileDeutschePartei
FDP für Verhinderung der Investitionen, damit es in Deutschland mit der Ampel nicht vorwärts geht