Die Sonne zeigt die Schwächen der Atomkraft – Frankreich muss Reaktoren drosseln

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Viele Befürworter der Atomkraft behaupten bis heute, Kernenergie liefere zuverlässig und unabhängig von Wetter und Tageszeit Strom. Die Realität in Frankreich zeigt jedoch ein deutlich komplexeres Bild.

Frankreich betreibt 57 Atomreaktoren und gilt als das klassische Atomland Europas. Gleichzeitig wächst dort aber auch die Solarenergie. An sonnigen Tagen erzeugen Photovoltaikanlagen inzwischen so viel Strom, dass Atomkraftwerke ihre Leistung reduzieren müssen. Das Problem: Atomkraftwerke wurden als Grundlastkraftwerke konzipiert und sind deutlich weniger flexibel als moderne erneuerbare Energien.

Hinzu kommt ein weiteres Problem, das durch den Klimawandel zunimmt: Hitze und Wassermangel. Mehrere französische Reaktoren nutzen Flüsse zur Kühlung. Steigen die Wassertemperaturen zu stark oder führen die Flüsse zu wenig Wasser, müssen Reaktoren gedrosselt oder zeitweise abgeschaltet werden. Das ist in den vergangenen Jahren bereits mehrfach geschehen.

Besonders deutlich werden die Schwierigkeiten an den Strombörsen. Wenn viel Sonne scheint und zusätzlich Windstrom erzeugt wird, entstehen immer häufiger Stromüberschüsse. Die Folge sind sinkende oder sogar negative Strompreise. Während Solar- und Windanlagen ihre Einspeisung relativ einfach anpassen können, geraten große Atomkraftwerke wirtschaftlich unter Druck. Frankreich musste deshalb bereits mehrfach Reaktoren vom Netz nehmen oder ihre Leistung reduzieren.

Ein weiterer oft übersehener Punkt ist die Brennstoffversorgung. Anders als Wind- und Solaranlagen benötigen Atomkraftwerke dauerhaft Uran und eine internationale Lieferkette für Anreicherung und Brennelemente. Dabei spielt der russische Staatskonzern Rosatom trotz des Ukraine-Krieges weiterhin eine wichtige Rolle auf dem Weltmarkt. Vollständige Energiesouveränität sieht anders aus.

Die eigentliche Lehre daraus lautet: Nicht erneuerbare Energien sind das Problem, sondern ein Energiesystem, das auf unflexible Großkraftwerke setzt. Die Zukunft gehört intelligenten Stromnetzen, Speichern, Lastmanagement und einer dezentralen Energieversorgung.

Frankreich zeigt damit unfreiwillig, was viele Energieexperten seit Jahren sagen: Atomkraft und hohe Anteile erneuerbarer Energien passen wirtschaftlich immer schlechter zusammen. Je mehr günstiger Solar- und Windstrom verfügbar ist, desto häufiger werden teure Atomkraftwerke vom vermeintlichen Rückgrat der Stromversorgung zum Anpassungsproblem.

Hashtags:
#Atomkraft #Energiewende #Solarenergie #Frankreich #ErneuerbareEnergien

DRECKS-WASSER-SCHOCK Privatisierung verseucht Britanniens Flüsse – Jetzt sogar MUSCHELN in Gefahr!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.-

Was die CDU / CSU, AfD daraus lernen kann

Was für ein Abwasser-Drama im einst so sauberen Großbritannien!

Jahrzehntelange Privatisierung der Wasser- und Abwasserversorgung hat das Königreich in eine stinkende Katastrophe geführt.

Die Folgen sind fatal:

Flüsse, Seen und Küstengewässer werden regelmäßig mit ungeklärtem Abwasser geflutet – mit dramatischen Konsequenzen für Mensch und Natur.

Jetzt trifft es sogar die Muschelfarmen!

In der südenglischen Grafschaft Cornwall schlagen Züchter Alarm:

Die edlen Meeresfrüchte drohen zu verenden – vergiftet vom Dreck der Konzerne, die einst mit dem Versprechen auf Effizienz privatisiert wurden. Statt sauberem Wasser liefern sie nur noch Rekorddividenden für Aktionäre – und Kloake für alle anderen.

Die Bilder aus dem n-tv-Report sprechen Bände:

braune Brühe in malerischen Flusslandschaften, tote Fische, verzweifelte Fischer.

Was einst Lebensader war, ist heute eine Gesundheitsgefahr.

Link Britisches Abwasser verpestet Flüsse, Seen und Meer https://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/panorama/Britisches-Abwasser-verpestet-Fluesse-Seen-und-Meer-article25637108.html

Und das alles nur, weil Politik und Wirtschaft jahrzehntelang wegsahen – oder sogar mitverdienten!

Und Deutschland? Auf dem besten Weg in dieselbe Falle!

CDU-Chef Friedrich Merz ist erklärter Fan der Privatwirtschaft.

Ob bei der Altersvorsorge, bei Infrastruktur oder in der Gesundheitsversorgung – Merz will BlackRock & Co. als Partner für staatliche Aufgaben.

Doch wer solche „Partner“ einlädt, riskiert ein böses Erwachen.

Das zeigt sich bereits in deutschen Krankenhäusern:

Wo Investoren das Sagen haben, zählen Renditen mehr als Patienten. Kliniken werden geschlossen, Pflegepersonal eingespart – die Qualität leidet, die Versorgung bricht ein.

Großbritannien ist die Warnung in Echtzeit.

Die Folgen der Wasser-Privatisierung sind ein Blick in unsere mögliche Zukunft, wenn die Politik weiter auf Konzernlösungen statt Gemeinwohl setzt.

Der Dreck fließt nicht nur durch britische Flüsse – er spült auch die Augenwischerei der Privatisierungs-Fans hinfort.

FAZIT:

Wenn Konzerne öffentliche Daseinsvorsorge übernehmen, steht nicht das Gemeinwohl im Vordergrund – sondern die Dividende. Merz & Co. täten gut daran, nach Cornwall zu schauen, bevor sie Deutschland in denselben Abgrund schicken.

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