Informationsfreiheitsgesetz vor dem Aus? Warum die geplante Reform unsere Demokratie verändern wird

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
Überzeugter demokratischer Europäer.

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gilt seit 2006 als eines der wichtigsten Instrumente für Transparenz in Deutschland. Es ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, Journalistinnen und Journalisten sowie Organisationen, Informationen und Akten von Bundesbehörden anzufordern – ohne ein besonderes Interesse nachweisen zu müssen.

Nun plant die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD eine weitreichende Reform. Nach dem Beschluss des Koalitionsausschusses vom 2. Juli 2026 soll der Informationsanspruch künftig deutlich eingeschränkt werden. Wer Informationen erhalten möchte, soll grundsätzlich ein berechtigtes Interesse nachweisen müssen.

Die Bundesregierung begründet dies mit einer Entlastung der Verwaltung und dem Ziel, missbräuchliche oder massenhafte Anfragen einzudämmen.

Genau hier setzt jedoch die Kritik an. Journalistenverbände, Transparenzorganisationen sowie die Bundesdatenschutzbeauftragte warnen vor einer erheblichen Einschränkung des Informationszugangs. FragDenStaat spricht sogar von einer faktischen Abschaffung des bisherigen IFG.

Unstrittig ist jedoch: Der Kreis der Anspruchsberechtigten würde kleiner werden.

Gerade der investigative Journalismus nutzt das IFG regelmäßig, um staatliches Handeln nachvollziehbar zu machen. Zahlreiche Recherchen zu Lobbyismus, öffentlichen Ausgaben oder Verwaltungsvorgängen wären ohne das Gesetz kaum möglich gewesen.

Aus meiner Sicht schwächt die geplante Reform damit auch die sogenannte „vierte Gewalt“ – die kontrollierende Funktion der freien Presse. Werden Auskunftsrechte eingeschränkt, sinken nach meiner Auffassung auch die Möglichkeiten, Missstände aufzudecken und staatliches Handeln kritisch zu hinterfragen.

Weniger Transparenz bedeutet letztlich auch weniger demokratische Kontrolle.

Demokratie lebt nicht nur von freien Wahlen, sondern ebenso von Transparenz, Kontrolle und einer unabhängigen Presse. Bürgerinnen und Bürger können politische Entscheidungen nur dann bewerten, wenn sie Zugang zu den zugrunde liegenden Informationen haben.

Noch handelt es sich nicht um ein beschlossenes Gesetz. Ein konkreter Gesetzentwurf liegt bislang nicht vor. Erst das parlamentarische Verfahren wird zeigen, wie weit die Einschränkungen tatsächlich reichen.

Für mich steht jedoch bereits heute fest: Demokratie braucht mehr Transparenz – nicht weniger. Wer den Zugang zu staatlichen Informationen erschwert, riskiert nach meiner Auffassung auch eine Schwächung der öffentlichen Kontrolle und damit des Vertrauens in den demokratischen Rechtsstaat.

Und wer ist der Hauptinitiator bei dieser Veränderung des #IFG?

Philipp Amthor (CDU).

Welchen Skandal von Philipp Amthor (CDU) könnte man beispielsweise durch die Veränderung des Informationsfreiheitsgesetz eher verschleiern?

Hintergründe

Der Lobbyskandal um den CDU-Politiker Philipp Amthor und das US-amerikanische KI-Unternehmen Augustus Intelligence wurde 2020 aufgedeckt. Amthor warb beim Bundeswirtschaftsministerium für die Firma und besaß Aktienoptionen, woraufhin er seine Tätigkeit als „Fehler“ einräumte.

Die Affäre zog in den USA rechtliche Konsequenzen nach sich. Nach der Insolvenz von Augustus Intelligence verklagte der Insolvenzverwalter den Vorstand und frühere Direktoren, darunter auch Amthor, wegen eines mutmaßlichen Schadens in dreistelliger Millionenhöhe.

Hintergründe der Lobby-Affäre

Die Kontroverse entzündete sich an den engen Verflechtungen zwischen dem Bundestagsabgeordneten und dem New Yorker Start-up Augustus Intelligence. Amthor setzte seine politischen Kontakte gezielt ein, um dem Unternehmen Türen zu öffnen.

  • Brief an Peter Altmaier: Amthor verschaffte dem Gründer des US-Unternehmens einen Termin im Bundeswirtschaftsministerium
  • Aktienoptionen und Posten: Als Gegenleistung für seine Bemühungen erhielt Amthor Aktienoptionen und den Titel eines Direktors bei der US-Firma.
  • Kritik und Konsequenzen: Die undurchsichtigen Verbindungen führten zu starker Kritik, woraufhin Amthor seine US-Nebentätigkeit aufgab. Die Investoren äußerten sich laut Presseberichten später so, dass sie trotz der Vorwürfe nicht an Amthors Integrität zweifelten.

US-Klage und Insolvenz

Nachdem Augustus Intelligence in den USA Insolvenz anmelden musste, geriet das Unternehmen erneut in die Schlagzeilen, diesmal im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Betrugs.

  • Vorwürfe des Insolvenzverwalters: Das Board of Directors soll bei der finanziellen Schieflage weggeschaut haben. Dem Unternehmen entstand dadurch angeblich ein Schaden von über 100 Millionen US-Dollar.
  • Klage gegen Verantwortliche: Im Zuge der Aufarbeitung des mutmaßlichen Millionenbetrugs wurde in den USA auch Philipp Amthor juristisch belangt.

Der ehemalige Bundeswirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) war eine der zentralen Figuren im Skandal um Augustus Intelligence. Er war dort nicht nur finanziell stark engagiert, sondern fungierte zeitweise auch als Präsident und „Vorsitzender für allgemeine Angelegenheiten“ des US-Unternehmens.

Seine konkreten Verbindungen und Aktivitäten in diesem Bereich umfassen mehrere Ebenen:

Finanzielle Verflechtung und Führungsrolle

  • Millioneninvestition: Zu Guttenberg stieg als Investor bei dem KI-Start-up ein und investierte rund 1,5 Millionen US-Dollar.
  • Spitzenposten: Er übernahm eine führende Rolle im Management und saß im Verwaltungsrat der Firma.
  • Rückzug: Im Juli 2020 – rund sieben Wochen nach dem Auffliegen der Aktivitäten von Philipp Amthor – trat zu Guttenberg von seinen Posten bei Augustus Intelligence zurück.

Lobbyarbeit auf höchster Ebene

Während Amthor Türen im Bundeswirtschaftsministerium öffnete, nutzte zu Guttenberg seine Kontakte direkt im Bundeskanzleramt:

  • E-Mail an Angela Merkel: Mitte 2019 schrieb er direkt an das Büro der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, um für Augustus Intelligence zu werben und Gespräche zu vermitteln.
  • Geheimes Treffen: Recherchen von Abgeordnetenwatch und FragDenStaat deckten auf, dass es im September 2019 ein persönliches, vom Kanzleramt zunächst verschwiegenes Treffen zwischen Merkel und zu Guttenberg zur Causa Augustus gab.

Querverbindungen zu Wirecard und anderen Akteuren

Über seine Beratungs- und Investmentfirma Spitzberg Partners stellte zu Guttenberg unter anderem die Kontaktdaten der Augustus-Gründer her. Parallel dazu nutzte er dieselbe Firma für hochgradig umstrittene Lobbyarbeit bei Angela Merkel zugunsten des später kollabierten Zahlungsabwicklers Wirecard AG.

Neben Amthor und zu Guttenberg zog das Netzwerk von Augustus Intelligence noch weitere namhafte deutsche Ex-Funktionäre an, darunter den früheren Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen sowie den ehemaligen BND-Präsidenten August Hanning.

#Informationsfreiheitsgesetz
#Transparenz
#Pressefreiheit
#Demokratie
#IFG

Merz sagte NEIN ZUR AfD – Döpfner von Axel Springer sagte dann wohl: „Das werden Sie noch bereuen!“

Ein Beitrag von

Florian Hohenauer

Einmal 1933 reicht!“ und „Nur über meine Leiche!“ soll Friedrich Merz Axel-Springer-Boss Mathias Döpfner geantwortet haben, als dieser ihn zur Zusammenarbeit mit der in großen Teilen rechtsextremen AfD drängen wollte. Döpfner soll geantwortet haben: „Das werden Sie noch bereuen!“.

Danke, Herr Merz, das war richtig. Wenn die CDU Deutschlands kippt, kippt Deutschland.

Die Frage ist nun: Was machen wir mit Springer-Medien, die Merz mutmaßlich abschießen und den mehr rechtsaußen-offenen Jens Spahn an die Spitze schreiben wollen? Was machen wir mit Springer-Medien, die einer in großen Teilen rechtsextremen Partei in Deutschland, vor dem Hintergrund unserer Geschichte, wieder an die Macht verhelfen wollen?

Natürlich gilt die Meinungsfreiheit, natürlich gilt die Pressefreiheit. Döpfner kann meinen, was er will und seine Medien schreiben lassen, was er will. Aber:

Jeder und jede einzelne Demokrat:in kann sich dazu entscheiden, Springer-Medien nicht zu kaufen und nicht zu lesen.

Jeder und jede einzelne demokratische Journalist:in kann sich dazu entscheiden, nicht für diese Medien zu arbeiten.

Jeder und jede einzelne demokratische Kommunikations- und Marketing-Verantwortliche kann sich dazu entscheiden, solange nicht mit diesen Medien zu arbeiten, wie sie am Fundament unserer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft sägen.

Zeit, Farbe zu bekennen. Höchste Zeit. Was ist eine Anzeige in der BILD nun noch anderes, als ein Zeichen von Zustimmung zu Döpfners Extrem-Rechts-Kurs?

Und höchste Zeit, ein AfD-Verbot endlich zu prüfen, auch damit sie von geschichtsvergessenen Milliardären nicht doch noch an die Macht gebracht werden kann. Die AfD gehört nicht zu Deutschland.

Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
Überzeugter demokratischer Europäer.

Ich bin kein Anhänger von Merz und schon garnicht von Jens Spahn.

ABER:

„Mathias Döpfner, BILD, WELT und die gesamte Springer-Presse stehen weiter auf meiner persönlichen Sanktionsliste. Springer unterstützt aus meiner Sicht die AfD politisch und sollte deshalb nicht durch den Abschluss von Abonnements finanziell unterstützt werden.“

Quelle: Der Podcast „Wenn Sie wüssten…“ von Stephan Lamby, Kristina Dunz und Eva Quadbeck, Folge vom 30.06.2026. Danke für diese Recherche.

Internetlink

Link https://podcasts.apple.com/de/podcast/warum-sich-friedrich-merz-ungerecht-behandelt-f%C3%BChlt/id6784421517?i=1000774822969

#CDU #AfD #Demokratie #Pressefreiheit #Deutschland

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus einem LinkedIn-Beitrag von Florian Hohenauer:

https://www.linkedin.com/posts/fhohenauer_einmal-1933-reicht-und-nur-%C3%BCber-meine-share-7478092655323770880-UzBc/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Unsere deutsche Demokratie siegt – Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg Urteil 14.04.2026

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 14. und 15. April 2026 markiert einen bedeutenden Moment für die Stabilität unserer demokratischen Ordnung. In gleich sieben Verfahren hat der 2. Senat klargestellt: Der Rundfunkbeitrag ist verfassungsgemäß – und der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt seinen Auftrag.

Im Zentrum der Klagen stand ein Vorwurf, der in politischen Debatten immer wieder auftaucht: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei angeblich einseitig „links“ oder „progressiv“ geprägt und verletze damit grundlegende Prinzipien der Verfassung. Themen wie die Corona-Pandemie, der Ukrainekrieg oder die Berichterstattung über Donald Trump wurden als Beispiele angeführt.

Vielfalt statt Einseitigkeit

Doch der Gerichtshof widerspricht dieser Darstellung deutlich. Der VGH kommt zu einem klaren Ergebnis: Es gibt keine evidenten und dauerhaften Defizite bei Vielfalt und Ausgewogenheit.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk deckt mit seinen Angeboten in Fernsehen, Hörfunk und Mediatheken die gesamte gesellschaftliche Breite ab – von Information über Bildung bis hin zu Kultur, Unterhaltung und Sport.

Damit bestätigt das Gericht auch die Linie des Bundesverfassungsgerichts, wonach pluralistisch besetzte Gremien innerhalb der Rundfunkanstalten die Meinungsvielfalt sichern.

Rundfunkbeitrag bleibt rechtmäßig

Ein zentraler Punkt: Der Rundfunkbeitrag verstößt nicht gegen das verfassungsrechtliche Äquivalenzprinzip. Dieses wäre nur dann verletzt, wenn der Rundfunk seinen grundlegenden Auftrag über längere Zeit gröblich verfehlt hätte.

Genau das konnte der VGH nicht feststellen.

Besonders wichtig: Der Gerichtshof stellt klar, dass Bürger keine teuren wissenschaftlichen Gutachten vorlegen müssen, um ihre Rechte durchzusetzen. Demokratie darf nicht vom Geldbeutel abhängen.

Vorwürfe zu Gehältern und Verschwendung greifen nicht

Auch der Vorwurf überhöhter Gehälter und mangelnder Wirtschaftlichkeit – etwa im Zusammenhang mit früheren Rundfunkskandalen – wurde juristisch zurückgewiesen.

Der Grund: Diese Fragen sind nicht im Rahmen des Rundfunkbeitrags vor Verwaltungsgerichten zu klären, sondern Teil der politischen Kontrolle durch Gesetzgeber und Aufsichtsgremien.

Ein starkes Signal für den Rechtsstaat

Die Urteile senden ein klares Signal: Unsere demokratischen Institutionen funktionieren. Kritik ist erlaubt und notwendig – doch sie muss sich an Fakten messen lassen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt damit ein zentraler Pfeiler der demokratischen Meinungsbildung.

Resümee

Diese Entscheidung stärkt das Vertrauen in den Rechtsstaat. Sie zeigt, dass Gerichte unabhängig prüfen, differenziert entscheiden und populären Vorwürfen nicht einfach folgen. Demokratie bedeutet nicht, dass jede Kritik zutrifft – sondern dass sie überprüft wird.

#Demokratie #Rundfunk #Rechtsstaat #Deutschland #Medienvielfalt

Gas-Lüge der Energiewende: Wie Milliarden verbrannt werden, während Erneuerbare längst billiger sind

Ein Beitrag von Daniel Mautz

Daniel Mautz
Daniel Mautz

Gas als Rückgrat ist die teuerste Ausrede der Energiewende.

67 Cent pro Kilowattstunde. So viel kostet Strom aus Erdgas, wenn man ehrlich rechnet. Wind und Solar liegen unter 10 Cent.

Das ist kein grünes Wunschdenken, sondern das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Die offiziellen Stromgestehungskosten von 23 bis 28 Cent verschleiern systematisch, was Gasstrom die Gesellschaft wirklich kostet: Klimaschäden, Subventionen für LNG-Terminals und Gasspeicher, Steuerbefreiungen bei der Stromerzeugung.

All das wird externalisiert. Ein einziges 500-Megawatt-Kraftwerk verursacht bis 2045 Klimaschäden von bis zu 7 Milliarden Euro. Die tauchen in keiner offiziellen Rechnung auf. Bezahlen tun sie trotzdem alle.

Und was macht die Bundesregierung unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche? Sie plant 10 Gigawatt neue Gaskraftwerksleistung und pumpt 6,6 Milliarden Euro Fördergelder in fossile Infrastruktur.

In einem Land, das 95 Prozent seines Erdgases importiert. Der Iran-Konflikt hat gerade vorgeführt, wie fragil das ist. Innerhalb weniger Tage verdoppelte sich der europäische Gaspreis. Aber sicher, Gas ist ja die verlässliche Brückentechnologie.

Das Framing über Versorgungssicherheit ist dabei der zentrale Taschenspielertrick. Wer Versorgungssicherheit sagt und gleichzeitig 95 Prozent Importabhängigkeit meint, betreibt keine Energiepolitik, sondern geopolitisches Roulette.

Erneuerbare Backup-Optionen mit Speichern, Bioenergie und grünem Wasserstoff sind nicht nur klimafreundlicher, sondern ökonomisch überlegen. Die Technologie ist da. Die Kosten sind transparent. Die Risiken kalkulierbar.

https://youtube.com/shorts/_g5U7Y-XP5o?si=JYaLijQvqdU3ygrz

Deutschland braucht keine fossile Brücke mehr. Es braucht den Mut, sie abzureißen. Aber Mut lässt sich bekanntlich schlecht subventionieren.

Katherina Reiche Gaslobby und CDU - Das passt ja gut zusammen. Auf Kosten der Bürger.
Katherina Reiche Gaslobby und CDU – Das passt ja gut zusammen. Auf Kosten der Bürger.

#Energiewende #Gaspreis #ErneuerbareEnergien #Klimapolitik #Stromkosten

Habecks angebliche Ahnungslosigkeit? Was die BILD verschweigt – und wer wirklich teuer war

Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte

Am 26. Juli 2025 veröffentlichte die BILD-Zeitung auf Seite 2 einen Kommentar von Burkhard Uhlenbroich, Chefreporter Politik der BILD am Sonntag. Titel:

„Habecks teure Ahnungslosigkeit“

Darin wirft Uhlenbroich dem ehemaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck vor, Hunderte Millionen Euro „in den Sand gesetzt“ zu haben, spricht ihm „schlicht wenig Ahnung von Wirtschaft“ zu und plädiert für eine künftige Bevorzugung von „Expertenwissen vor Parteibuch“.

Was auf den ersten Blick wie eine legitime Kritik wirken mag, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als das, was es ist: politisch motivierte Meinungsmache mit Doppelmoral, parteilich gefärbt und strukturell durchschaubar.

1. Journalistische Einordnung: Ein Kommentar ist keine Faktenbasis

Der Text ist ein Kommentar, also eine persönliche Meinungsäußerung – keine journalistisch geprüfte Analyse mit sauber belegten Zahlen oder Quellen. Und doch tut die BILD so, als wären die Aussagen objektiv.

  • Habeck habe „Subventionen in den Sand gesetzt“
  • Der Steuerzahler müsse dafür „bluten“
  • Habeck sei „fachlich überfordert“ gewesen

Doch wo sind die belastbaren Belege, die genauen Summen, die konkreten Projektbeispiele? Stattdessen: pauschale Unterstellungen und vorverurteilende Formulierungen. Nicht einmal ein einziger Wirtschaftsexperte wird zitiert. Das ist kein Journalismus – das ist Kampagne.

2. Politische Replik: Wer war hier wirklich teuer für die Steuerzahler?

Die BILD greift gezielt Robert Habeck an – und blendet dabei die echten Milliarden-Desaster aus, die konservative Politiker der Union zu verantworten haben:

  • Jens Spahn (CDU): Masken-Deals mit Parteifreunden, Schaden: über 700 Mio. €
  • Andreas Scheuer (CSU): Maut-Desaster, Schaden: rund 500 Mio. €
  • Ursula von der Leyen (CDU): Berateraffäre im Verteidigungsministerium, millionenschwere Intransparenz
  • Katharina Reiche (CDU): Wechsel zur Gaslobby – mitten aus der Politik

Robert Habeck hingegen hat in einer Zeit dreifacher Krise (Krieg, Inflation, Energieversorgung) gehandelt – mit Programmen, die mutig, aber nicht immer perfekt waren. Doch ihn pauschal als „ahnungslos“ darzustellen, ist billige Polemik.

Viele Wirtschaftswissrndchaftler sind sogar im Nachhinein der Auffassung, dass Deutschland gerade der Ampelregierung es zu verdanken ist, wie Deutschland alle drei Krisen überwunden hat.

Ohne das Urteil zur Schuldenbremse hätte Deutschland die Krise noch besser überwunden.

3. Medienkritik: Was BILD will – und was sie verschweigt

Die BILD-Zeitung gehört zum Springer-Konzern, der offen ein konservativ-marktradikales Weltbild vertritt. Ex-Springer-CEO Mathias Döpfner forderte „mehr Haltung gegen Links, mehr Markt, weniger Staat“. Genau das liefert die BILD – auch im Kommentar von Uhlenbroich:

  • Grünen-Bashing als Dauerschleife
  • Emotionalisierung gegen Klimaschutz
  • Inszenierung des „kleinen Mannes“ – ohne echte Solidarität
  • Verschweigen der Erfolge grüner Politik (Strompreisbremse, Klimageld, Mietrecht, Investitionsprogramme)

Die BILD schreibt nicht, um zu informieren – sondern um zu beeinflussen.

Resümee: Die gefährlichste Ahnungslosigkeit sitzt nicht bei Habeck – sondern bei seinen Gegnern

Wer fordert, „Expertenwissen vor Parteibuch“ zu stellen, sollte bei der CDU/CSU beginnen:

  • Warum blieb Andreas Scheuer trotz seiner Fehlleistungen im Amt?
  • Warum wechselte Katharina Reiche von der Politik direkt in die Energielobby?
  • Warum verteidigt die Union bis heute klimaschädliche Subventionen?

Robert Habeck hat in der schwersten Transformationsphase seit Jahrzehnten Verantwortung übernommen – kommunikativ, menschlich, manchmal ungeschickt, aber nie korrupt oder lobbyhörig.

Wem dient BILD wirklich?

Ein Medium, das sich als Stimme der „kleinen Leute“ ausgibt, aber gegen soziale Gerechtigkeit, Klimapolitik und faktenbasierte Wissenschaft polemisiert, hat den Anspruch auf Glaubwürdigkeit verwirkt.

Nicht Habeck war teuer – sondern eine Politik der Blockade, der fossilen Besitzstandswahrung und der Meinungsmache aus dem Hause Springer.

Quellen:

#SpringerKampagne #Habeck #BILDverzerrt #LobbyUnion #DemokratieStattDesinformation

Skandalöse Studie mit 44 Männern – und ganz Deutschland fällt drauf rein!

Wie alkoholfreies Bier plötzlich zum Feind erklärt wird – während Alkohol Millionen tötet! 

Ein Beitrag von

Prof. Dr med. Kai Kolpatzik

Warum schafft es eine Studie mit 44 Teilnehmern auf die Titelseite der BILD-Zeitung?

Weil Deutschland weiterhin ein überdurchschnittlich alkoholkonsumierendes Land ist und Alkohol in Deutschland ein positives Image hat. Es stehen nicht der soziale Abstieg, die Vereinsamung oder gesundheitliche Folgen im Vordergrund, sondern eine Kultur, in der der Alkoholgenuss mit geselligen Bildern assoziiert wird. In solch ein Umfeld passt die Schlagzeile „Alkoholfreies Bier erhöht Diabetes-Risiko!“

Aber was genau steckt hinter der Studie?
32 gesunde junge Männern tranken über vier Wochen täglich 660 ml alkoholfreies Bier (Pils, Weizen oder Radler). Weitere 12 junge Männer tranken nur Wasser. Untersucht wurden Effekte auf:
➡️ Blutzucker & Langzeitblutzucker (HbA1c)
➡️ Blutfette & Leberwerte
➡️ Körperfettanteil & Darmbakterien

Die Ergebnisse: Bei einigen Sorten zeigten sich leichte ungünstige Veränderungen z. B. bei Blutzucker, Insulin oder Triglyceriden.

Doch: Die Studie lief nur 4 Wochen, die Stichprobe war klein, und es wurden ausschließlich junge gesunde Männer untersucht. Eine Aussage über die langfristige Relevanz oder über andere Bevölkerungsgruppen ist wissenschaftlich schlicht nicht möglich.

Was die Studie tatsächlich zeigt: Kohlenhydrathaltige Getränke – auch alkoholfreie – können kurzfristig den Blutzucker beeinflussen. Das ist nicht neu und kein Grund zur Panik.

Viel gefährlicher sind die Aussagen, die hängenbleiben. In einer Zeit, in der Deutschland mit den dramatischen Folgen des Alkoholkonsums kämpft, senden sie ein falsches Signal.

Die Fakten:
➡️ 7,9 Mio. Menschen trinken Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise
➡️ 1,6 Mio. sind alkoholabhängig
➡️ Über 47.000 Todesfälle jährlich
➡️ 57 Mrd. € Kosten jährlich – bei nur 3,2 Mrd. € Steuereinnahmen
(Quelle: DHS Jahrbuch Sucht 2025)

Drogenbeauftragter Prof. Hendrik Streeck hat recht: „Wir brauchen einen Kulturwandel, sodass weniger Alkohol konsumiert wird.“

Er plädiert zu Recht für:
➡️ Einschränkungen beim Verkauf (z. B. an Tankstellen, an Supermarktkassen)
➡️ Abschaffung des begleiteten Trinkens ab 14
➡️ Mehr Aufklärung jenseits von Plakatkampagnen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringt es noch etwas konkreter auf den Punkt und empfiehlt drei klare und prioritäre Maßnahmen:
➡️ Erhöhung der Alkoholsteuer
➡️ Umfassendes Werbe- und Sponsoringverbot
➡️ Begrenzung der Verfügbarkeit

Genau hier braucht es Unterstützung. Alkoholfreie Alternativen sind kein Risiko, sondern eine Chance für gesündere Konsumgewohnheiten. Die wahren Gesundheitsrisiken liegen beim Alkohol – nicht beim alkoholfreien Bier.

Mehr Infos zum Thema gibt es bei der Apotheken Umschau online: 

Link https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/ernaehrung/alkoholfreies-bier-kann-es-das-diabetes-risiko-erhoehen-1344893.html

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Kommentar von

Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören

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Zu dieser gefährlichen BILDAussage fällt mir nicht mehr viel ein, außer:

„BILD WAR DABEI UND HATTE MIT DEN TOTEN GESPROCHEN!“

BILD und der gesamte Axel-Springer-Konzern ist in meinen Augen abartig!

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#Alkohol #Suchtprävention #Gesundheit

WALD-MÄRCHEN IN DER BILD: Wie Springer, KKR & BlackRock Windkraft zum Feindbild machen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

️ BILDs neue Kampagne: „Windrad frisst Wald“

„In Sachsen soll der Wald jetzt Windrädern weichen“ – so lautete die reißerische Schlagzeile, mit der die BILD-Zeitung jüngst Stimmung gegen die Energiewende machte. Auf 150 Hektar sollen 24 Windräder und Solarmodule entstehen – das entspreche rund 250 Fußballfeldern, schreibt das Blatt dramatisch.

Was dabei verschwiegen wird: Der Anteil dieser Fläche an Sachsens Wald beträgt gerade einmal 0,03 %. Gleichzeitig frisst der Braunkohletagebau über 20.000 Hektar – also mehr als das 137-fache – und das meist dauerhaft.

 Faktencheck: Fläche für Windkraft vs. fossile Nutzung

 Waldfläche in Sachsen

  • Gesamtfläche: ca. 521.000 Hektar
  • Geplante Windkraftfläche im Wald: ca. 150 Hektar
  • Anteil an der Gesamtwaldfläche: 0,03 %
  • Umgerechnet: ca. 214 Fußballfelder

️ Fläche für fossile Energie

Aktive Braunkohletagebaue in Sachsen:

  • Tagebau Nochten: ca. 9.000 Hektar
  • Tagebau Reichwalde: ca. 9.100 Hektar
  • Tagebau Vereinigtes Schleenhain: ca. 2.500 Hektar
  • Gesamtsumme: 20.600 Hektar = ca. 29.400 Fußballfelder
  • Anteil an Sachsens Waldfläche: ca. 4 %

Fossile Kraftwerke:

  • Fläche pro Standort: ca. 10 bis 100 Hektar
  • Gesamtfläche: im Vergleich zu Tagebau gering, aber Emissionen hoch

Solarpark Witznitz (ehemaliger Tagebau):

  • Fläche: 500 Hektar = 714 Fußballfelder

易 Warum BILD gegen Windräder Stimmung macht

1. Boulevard-Mechanismus

  • Übertriebene Flächenangaben („250 Fußballfelder“)
  • Emotionale Bebilderung (abgesägte Bäume, wütende Bürger)
  • Ausblendung von Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstung

2. Redaktionelle Linie

  • Klimaskepsis ist redaktionell gewollt
  • Döpfner lehnt Klimaschutz politisch-ideologisch ab
  • Politische Nähe zur FDP, CDU, INSM

3. Politische Verflechtung

  • Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer ist Windkraft-Gegner
  • Positionen werden durch BILD medial verstärkt

4. Protest als PR

  • Einzelne Bürgerproteste werden medial als Massenbewegung dargestellt
  • Fakten zur breiten Zustimmung für Windkraft werden ignoriert

 Wer steckt wirklich hinter der BILD-Linie?

Axel Springer SE

  • Medienkonzern hinter BILD, WELT, Politico Europe, Business Insider
  • Seit 2020 Mehrheit im Besitz von KKR (ca. 53 %)
  • CEO: Mathias Döpfner (ca. 20 % Anteile)

KKR – Kohlberg Kravis Roberts

  • US-Investor mit fossilem Portfolio:
  • Samson Resources (Öl), Chesapeake Energy (Fracking), Energy Future Holdings (Kohle)
  • Verbindungen zu Trump (David Petraeus, u. a.)
  • Ziel: Profite durch Medienmacht und fossile Beteiligungen

Mathias Döpfner

  • CEO Axel Springer
  • Zitat aus interner Mail: „Ich hasse Windräder“
  • Verharmlosung von Klimawandel, Angriffe auf Wissenschaft

 BlackRock – der stille Profiteur

Fossile Engagements

  • Über 250 Mrd. US-Dollar in fossile Energie investiert
  • Beteiligungen an ExxonMobil, Chevron, Shell, BP, TotalEnergies
  • Größter Einzelaktionär bei RWE, E.ON, EnBW, Wintershall Dea

Verbindung zu Springer und KKR

  • Beteiligt über Fonds an Axel Springer
  • Großinvestor bei KKR
  • Profitiert von verlangsamtem Energiewandel

里 Gesamtbild: Ein orchestriertes Spiel?

Einflussnetzwerk und Rollenverteilung:

  • BILD: Meinungsmacht gegen Windkraft, Skandalisierung
  • Axel Springer: Konzern mit politischer Agenda
  • KKR: US-Investor mit fossilem Geschäftsmodell
  • BlackRock: Weltgrößter Finanzakteur mit fossiler Dominanz
  • CDU/FDP/INSM: politische Abnehmer der publizistischen Linie

易 Fazit: Windkraft als Sündenbock – Fossile als Profiteure

Die Empörung der BILD über ein paar Windräder im Wald ist kein Journalismus – sie ist Teil eines orchestrierten Machtspiels, bei dem Medien, Investoren und Politik ihre Interessen bündeln. Während sich die öffentliche Debatte an Symbolfragen wie „Windrad im Wald“ entzündet, bleiben die wahren Klimazerstörer im Hintergrund aktiv – mit Rückendeckung durch Kapital und Meinungsmacht.

 Hashtags

  • #EnergiewendeJetzt
  • #Klimaschutz
  • #Windkraft
  • #SpringerLobby
  • #BlackRockMacht

Wie CDU, FDP, AfD & Medien die Wärmewende sabotierten

Ein Beitrag von

Martin Tillich Chefredakteur Utopia.

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Zum Anhören

YouTube player
Link https://youtu.be/mDp4pCI6pwY?si=Xnso8fIsICKpdfvw

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Eine neue Studie legt offen, wie Union, FDP, AfD und Medien die Wärmewende schwächten.

„Heizhammer“, „Enteignung“, „Energie-Stasi“ – viele erinnern sich an die hitzige Debatte rund ums Heizungsgesetz 2023.

Nun zeigt eine wissenschaftliche Analyse: Die Kampagne folgte gezielten Strategien. (in „Energy Research & Social Science“

Link siehe unten**

Übersetzung der Titelseite

Die zentralen Befunde der Studie:

Populistische Narrative dominierten den Diskurs

Gegensätze wie „Volk vs. Elite“ wurden bewusst konstruiert

Soziale Aspekte blieben unterbelichtet – und wurden zur Angriffsfläche

Ökonomische Chancen gerieten völlig aus dem Blick

Laut Studie nutzten vor allem Akteure aus Union, FDP, AfD sowie konservative und reichweitenstarke Medien diese Muster – mit direktem Einfluss auf das Gesetz.

Das Ergebnis: Abschwächung der Maßnahmen, Vertrauensverlust, verzögerte Wärmewende.

Was wir brauchen: Politik, die erklärt statt empört, schützt statt spaltet – und den sozialen Ausgleich zur Voraussetzung von Klimaschutz macht. Und Medien, die das abbilden und einordnen.

Quelle des Artikels: siehe unten•

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Ein Kommentar von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal….. –
– Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen. –

——


Viele hatten es damals gesehen:

Wie Friedrich Merz im Oval Office neben Donald Trump saß – stolz wie ein Lobbyist, der endlich an der Macht schnuppert.

Kein Wort zu Klimaschutz, kein Wort zu sozialer Gerechtigkeit.

Stattdessen: Lächeln, Nicken, Netzwerken.

Zwischen den Zeilen wurde ganz nebenbei das fossile Gas erwähnt, das die USA 2.0 künftig noch stärker nach Deutschland verkaufen will.


—- Bingo! Und unsere Ministerin Reiche legt den Grundstein – mit dem Bau von 20 Gigawatt neuer Gaskraftwerke, die exakt diese fossile Nachfrage befeuern.

Katherina Reiche (CDU). Link siehe unten ***

Gas – das klingt für viele harmlos.

Es ist unsichtbar, riecht neutral, macht keinen sichtbaren Dreck wie Kohle.

Und genau darauf setzt die Gaslobby:

Imagepflege für ein Produkt, das auf leisen Sohlen das Klima ruiniert.

Ministerin Reiche?

Mehr Lobbyistin als Klimaschützerin.


Bundeskanzler Merz?

Als Ex-Aufsichtsrat von BlackRock bedient er exakt jene Interessen, die von fossiler Infrastruktur profitieren.

KKR, der fossile Großinvestor, ist ebenfalls mit im Boot – und hält große Teile des Axel-Springer-Verlags.

—> Kein Wunder, dass die BILD-Zeitung die „Gaswende“ wohlwollend begleitet.

Eine wirklich runde Sache – für Merz, Trump, Reiche, BlackRock, KKR…
Und ein Teil der Bevölkerung fällt auf diese „moderne Mär vom sauberen Gas“ herein.


Die unsichtbare Gefahr – Gas als Klimakiller:

  • Kohlendioxid (CO₂) entsteht beim Verbrennen von Erdgas. Zwar weniger als bei Kohle, aber immer noch massiv – und es bleibt über 100 Jahre in der Atmosphäre.
  • Methan (CH₄) – das Hauptbestandteil von Erdgas – ist 84-mal klimaschädlicher als CO₂ auf 20 Jahre gerechnet.
    Und: Es entweicht bei Förderung, Transport, Lagerung – oft unbemerkt. Diese sogenannten „Methan-Lecks“ machen Erdgas zu einem Klimakiller mit Tarnkappe.

 Die Folge:

  • Erwärmung der Erde beschleunigt sich
  • Wetterextreme nehmen zu
  • Gletscher schmelzen schneller
  • Der Meeresspiegel steigt
  • Und die Zeit für echten Klimaschutz verrinnt

Fazit:
Wer also denkt, Gas sei der „saubere Kompromiss“ – wurde getäuscht.

Es ist der perfekte Deal für fossile Investoren – aber ein Desaster für unser Klima.

#FossileLüge #MethanAlarm #MerzMachtMit #GasIstNichtGrün #KKRProfitiert

Quelle:

*

https://www.linkedin.com/posts/martin-tillich-552313243_eine-neue-studie-legt-offen-wie-union-activity-7337006654435045377-UlJQ?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Link **

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S221462962500115X

Link ***

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Katherina_Reiche

BILD verschweigt das wahre Energie-Desaster der Verbrenner und lenkt ab

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen

ADAC-Studie zu Ladeverlusten löst BILD-Schlagzeilen aus – aber nur die halbe Wahrheit wird erzählt

Klima Auto Verbrennerfahrzeug

In einer aktuellen Ausgabe des ADAC-Magazins wurden die Ladeverluste bei Elektroautos untersucht.

Die Ergebnisse sind technisch fundiert – doch die Berichterstattung in der BILD-Zeitung macht daraus eine verzerrte Skandalstory.

Schlagzeilen wie „Bis zu 30 Prozent der Energie gehen verloren!“ dominieren die Debatte.

Aber was BILD nicht schreibt, ist viel interessanter – und peinlich für alle Freunde des Verbrennungsmotors.

Die echten Zahlen – was beim Laden wirklich passiert:

  • Wallbox (11 kW): 5–10 % Energieverlust
  • Haushaltssteckdose (Schuko): 10–30 % Verlust
  • Schnellladen (z. B. HPC bei 150–300 kW): nur 1–4 % Verlust

→ Fazit: Elektroautos haben je nach Ladesituation einen Gesamtwirkungsgrad von 65–70 %.

Die brutale Wahrheit über Verbrenner:

Motor Verbrenner Verbrennermotor Verbrennungsmotor
  • Benzinmotor: nur 20–30 % Effizienz – 70–80 % der Energie geht verloren!
  • Dieselmotor: maximal 45 % Effizienz – über die Hälfte geht als Abwärme flöten!

Während sich BILD über ein paar Prozent Ladeverluste bei E-Autos echauffiert, verpuffen bei jedem Liter Benzin fast drei Viertel der Energie im Nirgendwo – ungenutzt, klimaschädlich, teuer.

Elektromotoren sind technologische Effizienzmonster:

  • Wirkungsgrad eines Elektromotors: 80–98 %
  • Wirkungsgrad eines Benzinmotors: ca. 25 %
  • Selbst bei Ladeverlusten: E-Autos sind 2–3x effizienter!

Meinung: Manipulierte Wahrnehmung durch Bild & Co.?

Die Art, wie einige Medien – allen voran die BILD-Zeitung – einzelne Zahlen herauspicken und „Skandale“ konstruieren, ist gefährlich.

Sie untergräbt die Akzeptanz der nachhaltigen Mobilität, indem sie bewusst Halbwahrheiten verbreitet.

Ladeverluste bei E-Autos sind real, aber technisch optimierbar.

Die Ineffizienz von Verbrennungsmotoren hingegen ist physikalisch unveränderlich. Das ist keine Meinung – das sind Fakten.

Hinzu kommt noch wie viel Energie aufgewendet werden muss Benzin und Diesel von der Suche bis zur Nutzung über:

  • Erdölsuche
  • Erdölförderung
  • Erdöltransport
  • Raffinerie
  • wieder Transport und Lagerung
  • Tankstellenlogistik

aufgewendet werden muss.

(Detaillierte Informationen hierzu unten)

—-

Was wir jetzt brauchen:

  • Mehr Sachlichkeit.
  • Mehr Ingenieursverstand.
  • Weniger Panikmache und Lobby-Journalismus.

Die Energiewende gelingt nur mit echter Transparenz – nicht mit Auflagen-getriebenen Schlagzeilen auf dem Rücken der Zukunftstechnologie.

——

Die ineffiziente Reise des Erdöls: Vom Bohrloch bis zur Straße – Eine kritische Analyse

Link zum Vorlesen https://youtu.be/plu1ish73fs

#Elektromobilität #ADAC #BILDzeitung #Energieeffizienz #Verkehrswende #Nachhaltigkeit #Ladeverluste #FaktenstattPanik #CleanTech #Zukunftsmobilität

Wenn Berge brechen – Wie der Klimawandel Felsen zum Einsturz bringt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil auch die Berge unsere Warnungen nicht mehr überhören können.

Werner Hoffmann
– Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.-

——

1. Klimakrise mit Sprengkraft – Wenn Felsen ins Rutschen geraten

Der Klimawandel ist längst kein abstraktes Zukunftsszenario mehr – er reißt wortwörtlich Felsen in den Abgrund. Immer häufiger kommt es weltweit zu massiven Bergstürzen, Felsabbrüchen und Hangrutschungen. Was einst als Jahrhundertereignis galt, passiert heute im Jahrestakt. Und die Ursache liegt häufig im Inneren der Berge selbst – und in einem Klima, das aus dem Gleichgewicht geraten ist.

2. Warum Berge einstürzen – Die geologischen Ursachen

  • Permafrost: In vielen Hochgebirgen ist der Untergrund dauerhaft gefroren. Taut dieser durch steigende Temperaturen auf, verlieren Felsen ihre „natürliche Klammer“.
  • Gletscherrückgang: Schmelzende Gletscher verlieren ihre stützende Funktion – Berghänge geraten ins Rutschen.
  • Wasser und Erosion: Durch Starkregen dringt Wasser in Gesteinsritzen ein, lockert den Verbund und sprengt bei Frost das Gestein auf.
  • Seismische Aktivitäten: Erdbeben oder unterirdische Spannungsveränderungen können instabile Bergflanken auslösen.

3. Der Klimawandel als Brandbeschleuniger

Viele dieser Prozesse wurden zwar schon immer beobachtet – doch der Klimawandel beschleunigt sie dramatisch:

  • Höhere Temperaturen führen zur schnelleren Erwärmung der Hochlagen.
  • Mehr Regen statt Schnee destabilisiert zusätzlich Böden und Felsen.
  • Extreme Wetterlagen belasten das Gestein durch Hitze oder Kälte.
  • Frost-Tau-Wechsel führen zu häufiger Sprengwirkung in Gesteinen.

4. Beispiele aus der Realität – Wenn der Berg kommt

Alpen: In der Schweiz und in Tirol häufen sich Felsabbrüche durch tauenden Permafrost. 2017 stürzten am Piz Cengalo über 3 Millionen Kubikmeter Fels ins Tal – mit tödlichen Folgen. Himalaya: Der Rückgang der Gletscher führt zu instabilen Hängen, Hangrutschen und Überschwemmungen. Norwegen: Ganze Fjordwände sind unter Beobachtung, da riesige Bergrutsche drohen, die Tsunamis auslösen könnten. Grönland: Auch in arktischen Regionen destabilisiert das Tauen des Permafrostes die Bergflanken.

5. Was uns droht – und was wir tun müssen

Felsstürze und Bergrutsche bedrohen nicht nur Täler, sondern zeigen, wie stark die Natur auf klimatische Veränderungen reagiert:

  • Gefährdete Infrastruktur: Straßen, Bahnlinien und Siedlungen in den Bergen werden angreifbarer.
  • Unvorhersehbarkeit: Viele Felsabbrüche passieren ohne Vorwarnung – Frühwarnsysteme stoßen an ihre Grenzen.
  • Multifaktorielle Ursachen: Der Mix aus Klima, Geologie und menschlichem Eingriff ist schwer kalkulierbar.

6. Fazit: Die Berge schreien – hören wir endlich hin!

Wenn selbst uralte Felswände instabil werden, ist das ein Signal: Die Klimakrise hat längst das Fundament unserer Welt erreicht. Jetzt hilft nur eines: globale Emissionen senken – und lokale Schutzmaßnahmen ausbauen. Denn der nächste Bergsturz kommt bestimmt.

#Bergsturz #Klimakrise #Permafrost #Naturgefahren #Gletscherschmelze

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