Hornbach macht Schluss mit der Lade-Ausrede: 414 Schnellladepunkte an 97 Standorten!

Autor: Daniel Mautz

Erzählt mir nochmal, es gäbe keine Ladeinfrastruktur.

Hornbach hat es einfach gemacht. Alle 97 Standorte in Deutschland sind jetzt mit Schnellladesäulen ausgestattet. 414 HPC-Ladepunkte mit bis zu 400 kW, von Kiel bis Kempten.

Kein Pilotprojekt, kein Schaufenster, sondern flächendeckende Realität. Zusammen mit den Pfalzwerken, seit 2018 gewachsen, jetzt um 15 Jahre verlängert. Da plant jemand nicht in Quartalsberichten, sondern in Infrastrukturzyklen.

Hornbach ist dabei längst nicht allein. Lidl, Aldi, Rewe, Kaufland und viele weitere Handelsunternehmen rüsten ihre Parkplätze mit Schnellladern aus. Die Logik dahinter ist simpel. Wer einkauft, steht ohnehin 20 bis 45 Minuten auf dem Parkplatz.

In dieser Zeit lädt ein modernes E-Auto locker von 15 auf 80 Prozent. Bei durchschnittlichen Alltagsstrecken reicht das für eine ganze Woche. Wenigfahrer:innen kommen sogar mehrere Wochen damit aus.

Mit dem richtigen Ladepass zahlt man je nach Anbieter und Uhrzeit zwischen 39 und 59 Cent pro Kilowattstunde. Das ist die alltägliche Ladelösung für alle, die zu Hause keine Wallbox haben. Kein Eigenheim nötig, keine Tiefgarage, kein kooperative/r Vermieter:in. Einfach laden beim Einkauf.

Das Narrativ vom Infrastrukturmangel hält sich trotzdem hartnäckig. In Talkshows wird es recycelt, von Verfechter:innen der sogenannten Technologieoffenheit als Totschlagargument gegen das E-Auto benutzt.

Dabei ist diese vermeintliche Offenheit nichts anderes als eine Vertagungsstrategie. Wer 2026 noch behauptet, man könne im Alltag nicht elektrisch fahren, hat sich nicht informiert. Oder will es nicht.

Anmerkung

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Der Preis des Ladestroms hängt davon ab, wie du an der Hornbach-Ladesäule (Pfalzwerke) lädst – also per Kreditkarte (Ad-hoc) oder mit einer Ladekarte/App.

#Elektromobilität #Hornbach #Schnellladen #Ladeinfrastruktur #EMobilität

Quellen:

  1. https://ecomento.de/2026/06/30/alle-hornbach-baumaerkte-bundesweit-mit-schnellladern-ausgestattet/
  2. https://www.linkedin.com/posts/danielmautz_erz%C3%A4hlt-mir-nochmal-es-g%C3%A4be-keine-ladeinfrastruktur-activity-7478311538697785344-op-D?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Photovoltaik und Luft-zu-Luft-Wärmepumpe: Die perfekte Kombination gegen Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und Stromkosten

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Während über Wärmepumpen meist im Zusammenhang mit dem Heizen im Winter gesprochen wird, wird ein entscheidender Vorteil oft übersehen: Luft-zu-Luft-Wärmepumpen sind im Sommer echte Alleskönner.

Sie können kühlen, entfeuchten, die Raumluft filtern und sorgen selbst an extrem heißen Tagen für ein angenehmes Raumklima. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage entsteht eine Kombination, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich überzeugt.

Ein Blick auf meine eigenen Verbrauchsdaten aus Juni 2026 zeigt dies eindrucksvoll.

Meine Photovoltaikanlage erzeugte im Juni 521,0 kWh Strom. Davon wurden 366,1 kWh in das öffentliche Stromnetz eingespeist, während 154,9 kWh direkt selbst genutzt wurden. Für den eingespeisten Strom erhalte ich derzeit lediglich 8,5 Cent je Kilowattstunde.

Im gleichen Zeitraum verbrauchte meine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe nur 163,8 kWh Strom. Dabei herrschten an einzelnen Tagen Außentemperaturen von über 42 Grad Celsius. Trotz dieser extremen Hitze konnten mehrere Räume angenehm gekühlt werden. Gleichzeitig wurde die Luftfeuchtigkeit reduziert und die Raumluft über integrierte Filter gereinigt.

Gerade die Entfeuchtung wird häufig unterschätzt. Nicht allein die Raumtemperatur entscheidet darüber, ob wir uns wohlfühlen. Hohe Luftfeuchtigkeit macht selbst Temperaturen von 26 Grad oft unangenehm. Eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe entzieht der Raumluft Feuchtigkeit. Dadurch fühlen sich bereits 25 bis 26 Grad im Haus angenehm kühl an.

Ein weiterer Unterschied zeigt sich im Vergleich zu einer Luft-zu-Wasser-Wärmepumpe.

Zwar können viele Luft-zu-Wasser-Wärmepumpen ebenfalls kühlen, allerdings funktioniert dies im Regelfall nur dann, wenn eine Fußbodenheizung oder ein anderes wassergeführtes Kühlsystem vorhanden ist. In Wohnhäusern erfolgt die Kühlung meist über die Fußbodenheizung und kann die Raumtemperatur in der Regel nur um etwa 2 bis 3 Grad Celsius absenken.

Eine stärkere Kühlung ist meist nicht möglich, weil sich sonst Kondenswasser auf dem Fußboden bilden kann. Dieses Kondenswasser könnte Bodenbeläge beschädigen und zur Rutschgefahr werden. Deshalb begrenzen die Anlagen die Kühlleistung automatisch.

Hinzu kommt: Eine Luft-zu-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Raumluft keine Feuchtigkeit. Gerade an schwülen Sommertagen bleibt die Luft deshalb oft drückend. Eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe kühlt dagegen nicht nur deutlich effektiver, sondern sorgt gleichzeitig für trockene und angenehm frische Luft.

Noch deutlicher wird der Unterschied im Vergleich zu einer mobilen Monoblock-Klimaanlage. Solche Geräte arbeiten mit einem Abluftschlauch, erzeugen im Raum Unterdruck und ziehen dadurch ständig warme Außenluft nach. Deshalb benötigen sie für die gleiche Kühlleistung erheblich mehr Strom.

Während meine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe im Juni nur 163,8 kWh verbrauchte, hätte eine typische Monoblock-Klimaanlage für eine vergleichbare Kühlleistung je nach Gerät schätzungsweise 230 bis 300 kWh benötigt. Das entspricht einem Mehrverbrauch von rund 40 bis 80 Prozent.

Aus ökologischer Sicht ergänzen sich Photovoltaik und Luft-zu-Luft-Wärmepumpe nahezu perfekt. Ausgerechnet an sonnigen und heißen Tagen produziert eine Photovoltaikanlage den meisten Strom – genau dann, wenn der Kühlbedarf am größten ist.

In meinem Fall gibt es allerdings noch einen Nachteil: Die Photovoltaikanlage befindet sich auf einem separaten Carport und nicht direkt am Wohnhaus. Deshalb konnte der überschüssige Solarstrom die Wärmepumpe bislang nicht unmittelbar versorgen.

Stattdessen wurden 366,1 kWh ins öffentliche Netz eingespeist, während die Wärmepumpe ihren Strom über das öffentliche Netz bezog.

Genau hier kommt eine der spannendsten Neuerungen des Jahres 2026 ins Spiel: Energy Sharing.

Seit Juni 2026 besteht in Deutschland die gesetzliche Grundlage, selbst erzeugten Strom unter bestimmten Voraussetzungen auch über das öffentliche Stromnetz gemeinsam zu nutzen. Voraussetzung sind unter anderem Smart Meter, die Teilnahme im gleichen Netzgebiet des Verteilnetzbetreibers sowie die technische und vertragliche Umsetzung.

Für Anlagen wie meine eröffnet dies völlig neue Möglichkeiten. Die 366,1 kWh, die heute noch für 8,5 Cent je Kilowattstunde eingespeist werden, könnten künftig bilanziell dem eigenen Haus zugeordnet und beispielsweise von der Luft-zu-Luft-Wärmepumpe genutzt werden.

Da der monatliche Strombedarf der Wärmepumpe mit 163,8 kWh deutlich unter der eingespeisten Strommenge liegt, könnte der Kühlbetrieb im Sommer rechnerisch vollständig mit dem selbst erzeugten Solarstrom gedeckt werden. Der Netzbezug für die Klimatisierung ließe sich dadurch weitgehend vermeiden.

Auch wenn beim Energy Sharing weiterhin Netzentgelte und gesetzliche Preisbestandteile anfallen, verbessert sich die Wirtschaftlichkeit des selbst erzeugten Solarstroms erheblich.

Wer seine Anlage dafür vorbereiten möchte, sollte beim zuständigen Verteilnetzbetreiber nach den Möglichkeiten für Energy Sharing fragen, ein Smart Meter installieren lassen und prüfen, ob Erzeugungsanlage und Verbrauchsstelle im gleichen Netzgebiet liegen.

Meine Zahlen aus dem Juni 2026 zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial bereits heute vorhanden ist.

Eine Photovoltaikanlage, kombiniert mit einer Luft-zu-Luft-Wärmepumpe und künftig Energy Sharing, verbindet Klimaschutz, Wohnkomfort, gesunde Raumluft und wirtschaftliche Vernunft.

Gerade in Zeiten zunehmender Hitzewellen ist das nicht nur eine technische Spielerei, sondern ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Wohnens.

Rückblickend bin ich froh, dass ich:

  • Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Carport bauen ließ,
  • Einen Vollstromer fahre (Verbrauch gegenüber einem Verbrenner je 100 km nur 2,25 € je 100 km),
  • Eine Luft-zu-Luft-Wärmepumpe installiert wurde.

Und welche Noch-Offenen Baustellen gibt es und warum?

Im Badezimmer habe ich keine Wärmepumpe bisher installiert. Diese muss noch eingebaut werden. Zum Trocknen von Handtücher ist eine Luft-Zu-Luft-Wärmepumpe besser, als eine Infrarotheizung.

Auch das Wasser muss noch durch einen Durchlauferhitzer umgestellt werden. Bei einem Zweipersonenhaushalt wird auch weniger Warmwasser benötigt, als mit 4 Personen.

Auf dem Dach sind bei mir allerdings große Fenster (10 m² insgesamt vorne und hinten). Diese gehen elektrisch seitlich auf. Dadurch fehlt derzeit noch die Fläche für eine größere Photovoltaikanlage.

Aussenwärmepumpe auf Dachgaube

Darüber hinaus musste zunächst eine Außen-Wärmepumpe noch auf die Dachgaube gestellt werden, weil der Nachbar sich beklagt hatte, da diese wohl um 1,2 m von der Grenze weg sein sollten.

Fakt ist jedoch:

Diese Aussage ist falsch.

Deshalb kann ich diese Photovoltaikanlage in meinem speziellen Fall auch noch versetzen.

Dadurch habe ich dann die Möglichkeit zunächst einmal die Dachgauben für Photovoltaikanlage zu nutzen.

Zusätzlich würde noch Platz für eine Photovoltaikanlagen bis zur Grundstücksgrenzesein,

In Baden-Württemberg muss kein Grenzabstand gehalten werden.

Und auch neben den Fenstern kann voraussichtlich in zwei bis vier Jahren eine Photovoltaikanlage direkt auf den Dachziegeln als flexible Fotovoltaikanlage installiert werden.

Dann lassen sich auch die Dachflächenfenster komplett ohne Behinderung durch eine Photovoltaikanlage öffnen.

Übrigens:

Flexible Photovoltaikanlagen können inzwischen auch schon als flexiblen Sonnenschutz auf Sonnenschirme und Markisen verbaut werden.

Damit kann dann auch Energie nicht nur durch Photovoltaik und Balkonkraftwerke, sondern auch über Markisen gewonnen werden.

Noch ist dies oben ein KI-Bild, aber es gibt bereits Firmen, die tatsächlich flexible Photovoltaik-Markisen herstellen.

Allerdings derzeit noch zu teuer. Das wird noch etwa zwei bis vier Jahre dauern, bis diese Preise ebenso fallen.

Dachflächenfenster 2 x 2,5 Meter auf jeder Seite

#Photovoltaik #LuftZuLuftWärmepumpe #EnergySharing #Klimaschutz #Energiewende

Weitere Fotos

Beispiele von Firmen, die flexible Photovoltaik-Markisen herstellen:

  • Israel: Apollo-Power https://apollo-power.com/
  • Frankreich: Mintjavila: https://www.mitjavila.com/the-solar-awning/?lang=en
  • China: Awnlux https://www.awnlux.com/
  • USA, Nevada: Xponent Power: https://xponentpower.com/

Ditzingen: Warum die Wärmepumpe das Gasnetz vor große Herausforderungen stellt

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann.

Die Energiewende findet direkt vor unserer Haustür statt – in Ditzingen.

Immer mehr Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern ersetzen ihre Gasheizung durch eine Wärmepumpe.

Viele Menschen erkennen, dass Erdgas langfristig immer teurer wird. Neben den eigentlichen Brennstoffkosten steigen auch CO₂-Abgaben und Netzentgelte.

Besonders einfach ist der Umstieg bei Ein- und Zweifamilienhäusern, da keine anderen Eigentümer gefragt werden müssen.

Attraktive Förderprogramme erleichtern den Wechsel zusätzlich.

Welche Wärmepumpen werden besonders häufig eingebaut?

Erstens: Luft-zu-Wasser-Wärmepumpen

Diese nutzen die Außenluft, um Heizungswasser und Warmwasser zu erwärmen. Die vorhandenen Heizkörper können meist weiter genutzt werden.

Zweitens: Luft-zu-Luft-Wärmepumpen

Auch hier wird die Energie aus der Außenluft genutzt. Hier wird die Raumluft erwärmt.

Gleichzeitig können diese Systeme im Sommer kühlen und die Luft entfeuchten.

Gerade bei zunehmenden Hitzewellen wird dieser Vorteil immer wichtiger.

Für das Duschwasser wird meist eine kleine Brauchwasser-Wärmepumpe oder ein elektrischer Durchlauferhitzer eingesetzt.

In kleineren Haushalten fallen die Mehrkosten meist kaum ins Gewicht. Bei größeren Haushalten mit hohem Warmwasserverbrauch sollte die Lösung individuell geplant werden.

Die stille Veränderung im Gasnetz

In Ditzingen ist dieser Wandel bereits sichtbar. In manchen Straßenzügen sind nach Schätzungen bereits 5 bis 10 Prozent der ursprünglich gasbeheizten Gebäude auf Wärmepumpen umgestiegen. Und dies dürfte erst der Anfang sein.

Doch genau hier entsteht ein Problem, über das bislang kaum gesprochen wird.

Die Gasleitungen in den Straßen bleiben bestehen, auch wenn einzelne Häuser ihren Anschluss stilllegen. Die Hauptleitungen müssen weiterhin kontrolliert, gewartet und teilweise erneuert werden. Diese Kosten des Gasnetzes werden immer weniger Kunden verteilt.

Wenn früher 100 Haushalte die Netzkosten getragen haben und künftig nur noch 80, 60 oder 40 Haushalte übrig bleiben, muss jeder verbleibende Kunde einen größeren Anteil übernehmen.

Die Kosten-Spirale

Es entsteht eine Kosten-Spirale:

  • Höhere Netzkosten machen Gas unattraktiver.
  • Weitere Haushalte wechseln zur Wärmepumpe.
  • Die Zahl der Gaskunden sinkt weiter.
  • Die Kosten pro verbleibendem Kunden steigen erneut.

Dieser Effekt könnte sich in den kommenden Jahren immer stärker bemerkbar machen.

Die entscheidende Zukunftsfrage

Wie lange lässt sich ein großes Gasnetz wirtschaftlich betreiben, wenn immer mehr Kunden aussteigen?

Entfernung der Gasleitung, ein Hausanschluss auf Wärmepumpe umgestellt hat.

Die Energiewende verändert nicht nur die Heizungen in unseren Häusern. Sie verändert Schritt für Schritt die gesamte Energie-Infrastruktur unserer Städte.

Die Entwicklung in Ditzingen könnte deshalb beispielhaft für viele andere Städte in Deutschland sein.

#Ditzingen #Wärmepumpe #Gasnetz #Energiewende #ErneuerbareEnergien

141 gegen 8: Die fossile Achse hat verloren

Ein Beitrag von

Daniel Mautz

Daniel Mautz.

Die Weltgemeinschaft hat ein deutliches Signal gesetzt. Mit 141 Stimmen verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, die das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (ICJ) zur Klimakrise unterstützt. Lediglich acht Staaten stimmten dagegen – darunter die USA, Russland, Saudi-Arabien und der Iran.

Damit wird klar: Die internationale Staatengemeinschaft erkennt zunehmend an, dass Staaten verpflichtet sind, die Erderwärmung zu bekämpfen und fossile Energieträger schrittweise zurückzudrängen. Die Gegenstimmen zeigen zugleich, wo die größten Interessen an Öl, Gas und fossilen Geschäftsmodellen weiterhin verteidigt werden.

Besonders brisant ist dabei die politische Dimension dieser Abstimmung. Denn ausgerechnet jene Länder, die historisch zu den größten Emittenten von Treibhausgasen gehören oder massiv vom Export fossiler Rohstoffe profitieren, bildeten eine gemeinsame Front gegen die Resolution. Gemeinsam mit Belarus und dem Jemen entstand eine Allianz, die wie eine geopolitische Selbstentlarvung wirkt.

Noch bemerkenswerter sind die Vorgänge hinter den Kulissen. Berichten zufolge versuchte die Regierung von Donald Trump im Vorfeld aktiv, andere Staaten dazu zu bewegen, Druck auf den kleinen Pazifikstaat Vanuatu auszuüben. Vanuatu hatte die Resolution maßgeblich vorangetrieben. Ein Inselstaat mit weniger als 350.000 Einwohnern sollte offenbar davon abgehalten werden, internationales Klimarecht einzufordern. Der Versuch scheiterte deutlich.

Die US-Vizebotschafterin bezeichnete die Resolution als „höchst problematisch“ und kritisierte angeblich „unangemessene politische Forderungen bezüglich fossiler Brennstoffe“. Übersetzt bedeutet dies vor allem eines: Fossile Wirtschaftsinteressen sollen nicht durch internationales Recht eingeschränkt werden.

Zwar ist das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs formal nicht rechtsverbindlich. Dennoch gewinnt es bereits jetzt weltweit enorme Bedeutung. Klimaklagen in vielen Ländern beziehen sich zunehmend auf das Gutachten. Richterinnen und Richter zitieren die Einschätzungen des Gerichts bereits heute in Verfahren gegen Staaten und Konzerne.

Während kleine Inselstaaten wie Tuvalu inzwischen Klimavisa vorbereiten müssen und Nauru sogar über den Verkauf von Staatsbürgerschaften Umsiedlungen finanzieren will, verweigern große Emittenten weiterhin umfassende Verantwortung für die Folgen der Klimakrise.

141 zu 8 – das ist weit mehr als nur eine Abstimmung. Es ist ein weltpolitisches Signal gegen fossile Machtpolitik und für die zunehmende Bedeutung internationalen Klimarechts.

Quelle:
https://www.theguardian.com/environment/2026/may/21/un-vote-support-icj-world-court-climate-change-opinion

„Wir zahlen fürs Stillstehen der Windräder!“ – Warum dieser Vorwurf die Realität verzerrt

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Immer wieder heißt es:

„Die Windräder stehen still – und trotzdem kassieren die Betreiber Milliarden!“

Der Vorwurf klingt skandalös. Er verschweigt aber entscheidende Fakten.

Windkraftanlagen werden meist nicht abgeschaltet, weil der Strom „unnütz“ wäre. Das Problem liegt häufig am Stromnetz. Besonders im Norden Deutschlands wird oft mehr Windstrom erzeugt, als die Leitungen Richtung Süden transportieren können.

Dann greifen Netzbetreiber ein, um das Stromnetz stabil zu halten. Windräder werden zeitweise heruntergeregelt. Dafür erhalten Betreiber Entschädigungen.

Nicht, weil sie „nichts tun“ …

… sondern weil Deutschland den Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen hat, der notwendige Netzausbau aber jahrzehntelang verschleppt wurde.

Ja, diese Zahlungen kosten Geld. Die direkten Entschädigungen für abgeregelten Ökostrom lagen zuletzt bei einigen hundert Millionen Euro jährlich.

Doch genau hier beginnt die verzerrte Debatte.

Denn gleichzeitig wird kaum darüber gesprochen, wie viel fossile Energien Deutschland tatsächlich kosten:

  • Milliardenhilfen für Kohle und Gas
  • Gaspreisbremsen
  • LNG-Terminals
  • Steuervergünstigungen für Diesel
  • Steuerfreiheit für Kerosin
  • CO₂-Folgekosten
  • Gesundheitskosten durch Luftverschmutzung

Allein die Energiekrise zeigte, wie teuer fossile Abhängigkeiten wirklich sind. Deutschland musste Milliarden ausgeben, weil Gas plötzlich knapp und extrem teuer wurde.

Und warum?

Weil Deutschland von Importen aus Russland, Katar und anderen Staaten abhängig war.

Wind und Sonne schicken dagegen keine Rechnung.

Das eigentliche Problem heißt deshalb nicht „zu viel Windkraft“, sondern:

  • zu langsamer Netzausbau,
  • zu wenige Speicher,
  • und fehlende flexible Stromnutzung.

Überschüssiger Strom könnte längst genutzt werden: für Batteriespeicher, Wasserstoff, Elektroautos, Wärmepumpen oder industrielle Prozesse.

Genau deshalb investieren heute China, die USA und viele europäische Länder massiv in Speicher und intelligente Stromnetze.

Der größte Denkfehler vieler Kritiker: Fossile Kraftwerke benötigen dauerhaft Brennstoff. Windkraft nicht.

Gas, Öl und Kohle müssen jedes Jahr neu gekauft werden. Wind und Sonne nicht.

Wer deshalb nur über „bezahltes Stillstehen von Windrädern“ spricht, ohne die gigantischen Kosten fossiler Energien zu erwähnen, erzählt nur die halbe Wahrheit.

Übrigens: Nicht nur ein großer Anteil von CDU, CSU und FDP HETZEN GEGEN WINDKRAFT.

Besonders extrem versucht die AfD gegen erneuerbare Energie zu hetzen und würde am liebsten noch mehr fossile Energie von Putin und USA2.0 erwerben,

#Windkraft #Energiewende #Strompreise #ErneuerbareEnergien #Gaskrise

Industriebetrieb ganz ohne fossile Energie

Ein Beitrag von

Claudia Kemfert.

So sieht die Energiezukunft aus: erneuerbar, effizient, intelligent – und wirtschaftlich.

Ein Unternehmen in Kupferzell zeigt eindrucksvoll, wie der vollständige Verzicht auf Öl und Gas gelingen kann: mit Solarkollektoren, Erdabsorbern, Wärmepumpen, Speichern, Betonkernaktivierung und intelligentem Energiemanagement.

Besonders bemerkenswert: Die Energiekosten liegen offenbar bei nur wenigen Cent pro Kilowattstunde – weit unter den üblichen Marktpreisen für Strom und Wärme. Das zeigt: Nicht die Erneuerbaren sind der Kostentreiber, sondern die Abhängigkeit von fossilen Energien, volatilen Weltmarktpreisen und veralteten Strukturen.

Wer heute in erneuerbare Energien, Effizienz, Speicher und smarte Steuerung investiert, senkt dauerhaft Strom- und Wärmekosten, macht sich unabhängiger von Preisschocks und stärkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit.

Das ist kein Zukunftstraum. Das ist gelebte Praxis. Genau solche Beispiele brauchen wir viel mehr.

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Gas-Lüge der Energiewende: Wie Milliarden verbrannt werden, während Erneuerbare längst billiger sind

Ein Beitrag von Daniel Mautz

Daniel Mautz
Daniel Mautz

Gas als Rückgrat ist die teuerste Ausrede der Energiewende.

67 Cent pro Kilowattstunde. So viel kostet Strom aus Erdgas, wenn man ehrlich rechnet. Wind und Solar liegen unter 10 Cent.

Das ist kein grünes Wunschdenken, sondern das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Die offiziellen Stromgestehungskosten von 23 bis 28 Cent verschleiern systematisch, was Gasstrom die Gesellschaft wirklich kostet: Klimaschäden, Subventionen für LNG-Terminals und Gasspeicher, Steuerbefreiungen bei der Stromerzeugung.

All das wird externalisiert. Ein einziges 500-Megawatt-Kraftwerk verursacht bis 2045 Klimaschäden von bis zu 7 Milliarden Euro. Die tauchen in keiner offiziellen Rechnung auf. Bezahlen tun sie trotzdem alle.

Und was macht die Bundesregierung unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche? Sie plant 10 Gigawatt neue Gaskraftwerksleistung und pumpt 6,6 Milliarden Euro Fördergelder in fossile Infrastruktur.

In einem Land, das 95 Prozent seines Erdgases importiert. Der Iran-Konflikt hat gerade vorgeführt, wie fragil das ist. Innerhalb weniger Tage verdoppelte sich der europäische Gaspreis. Aber sicher, Gas ist ja die verlässliche Brückentechnologie.

Das Framing über Versorgungssicherheit ist dabei der zentrale Taschenspielertrick. Wer Versorgungssicherheit sagt und gleichzeitig 95 Prozent Importabhängigkeit meint, betreibt keine Energiepolitik, sondern geopolitisches Roulette.

Erneuerbare Backup-Optionen mit Speichern, Bioenergie und grünem Wasserstoff sind nicht nur klimafreundlicher, sondern ökonomisch überlegen. Die Technologie ist da. Die Kosten sind transparent. Die Risiken kalkulierbar.

https://youtube.com/shorts/_g5U7Y-XP5o?si=JYaLijQvqdU3ygrz

Deutschland braucht keine fossile Brücke mehr. Es braucht den Mut, sie abzureißen. Aber Mut lässt sich bekanntlich schlecht subventionieren.

Katherina Reiche Gaslobby und CDU - Das passt ja gut zusammen. Auf Kosten der Bürger.
Katherina Reiche Gaslobby und CDU – Das passt ja gut zusammen. Auf Kosten der Bürger.

#Energiewende #Gaspreis #ErneuerbareEnergien #Klimapolitik #Stromkosten

Teil 2: Norwegens grüner Stromexport – Windräder, Nordsee & Netzstrategie

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen…

—-

⚡ Stromexport statt Import: Norwegen als Energie-Partner Europas

Norwegen hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem der effizientesten, stabilsten und internationalsten Energieakteure Europas entwickelt – auf Basis von Wasserkraft und bald auch Offshore-Wind.

🌊 Norwegens Offshore-Windoffensive: 30 Gigawatt bis 2040 – Europas grüne Großbaustelle auf See

Norwegen plant einen der ambitioniertesten Offshore-Wind-Ausbauschritte Europas:

30 Gigawatt Windkraftleistung sollen bis zum Jahr 2040 auf hoher See entstehen – vor allem in der Norsee und entlang der Westküste.

Der Kraftwerksvergleich: Wind gegen Atom

Was bedeutet das in Zahlen?

Das deutsche Kernkraftwerk Isar 2 hatte eine Nettoleistung von 1,48 Gigawatt (GW).

Die geplanten 30 GW Offshore-Windleistung entsprechen also etwa 20 bis 22 Kernkraftwerken der Isar-2-Klasse.

Anders gesagt:

Allein dieser norwegische Windkraft-Ausbau ersetzt rechnerisch über 20 neue Atomkraftwerke – ohne Risiken, ohne Atommüll, ohne jahrzehntelange Genehmigungsverfahren.

Wer profitiert vom Windkraftausbau?

1. Die norwegische Wirtschaft

Bau & Wartung der Offshore-Windparks schaffen Tausende Jobs – vor allem im Küstenraum. Norwegische Unternehmen wie Equinor, Aker Solutions, Statkraft oder DNV stehen an der Weltspitze für Floating-Wind-Technologie. Durch die Exporterlöse stärkt der Staat seinen Staatsfonds – ein Modell, das auch auf grüne Energie übertragen wird.

2. Die europäische Energiewende

Länder wie Deutschland, Niederlande, Großbritannien und Dänemark erhalten über Stromkabel grüne Energie aus Norwegen. Dies hilft beim Kohle- & Atom-Ausstieg, stabilisiert Strompreise und senkt CO₂-Emissionen. Norwegischer Offshore-Strom ist grundlastfähiger, da Wind auf See stetiger weht als an Land.

3. Das Klima & die nachfolgenden Generationen

30 GW Windkraft können jährlich ca. 75 bis 90 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugen – das entspricht dem Stromverbrauch von rund 20 Millionen europäischen Haushalten.

Jede vermiedene Tonne CO₂ durch saubere Stromerzeugung hilft dabei, die Klimaziele von Paris zu erreichen.

Staatliche Förderung & technologische Führerschaft

• Der norwegische Staat fördert den Ausbau mit 35 Milliarden NOK (ca. 3,3 Mrd Euro).

• Der Fokus liegt auf schwimmenden Windparks, da viele Küstengewässer zu tief für fest verankerte Anlagen sind.

• Norwegen positioniert sich damit als globaler Technologieführer für Floating Wind – einer der wichtigsten Zukunftsmärkte der Energiebranche.

Norwegen baut nicht nur für sich – sondern für ganz Europa

Mit 30 Gigawatt Offshore-Windkapazität geht Norwegen einen Weg, von dem viele Länder profitieren:

Technologisch:

durch Innovationsschub und Skalierung

Ökonomisch:

durch neue Jobs und

Exporterlöse Ökologisch: durch CO₂-Einsparung und Klimaschutz

Politisch:

durch Versorgungssicherheit und internationale Energiepartnerschaften

Kurz gesagt:

Norwegen elektrifiziert nicht nur sich selbst – sondern wird zum grünen Kraftwerk Europas.

#OffshoreWind #Energiewende #Grünstrom #NordseeEnergie #Stromexport

Netzentgelte: Wie Katherina Reiche im Auftrag der fossilen Lobby die Energiewende sabotiert

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.

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Was jetzt durch Katherina Reiche, Chefin der Netzbetreiber-Allianz und CDU-nahe Lobbyistin, vorgeschlagen wurde, wirkt wie ein Frontalangriff auf den Ausbau erneuerbarer Energien.

Sie fordert:

Nicht nur Stromverbraucher sollen Netzentgelte zahlen, sondern auch die Stromerzeuger – also vor allem Solar-, Wind- und Biomasseanlagenbetreiber. Klingt erstmal fair? Ist es aber nicht.

⚠️ Was sind Netzentgelte überhaupt?

Netzentgelte sind Gebühren, die gezahlt werden müssen, um das Stromnetz zu nutzen.

Bisher zahlst du diese über deine Stromrechnung – durchschnittlich über 25 % des Strompreises entfallen darauf.

Das Geld geht an die Netzbetreiber, die damit Wartung, Betrieb und Ausbau der Stromleitungen finanzieren.

Der Trick: Eine versteckte Strafe für grüne Stromerzeugung

Der Wind weht nun mal stärker an der Küste – und nicht in München-Schwabing.

  • Wer Strom dort produziert, wo er gebraucht wird, zahlt weniger.
  • Wer ihn dort produziert, wo er klimafreundlich erzeugt wird, zahlt mehr.

Das ist ein absurdes Umkehrprinzip und ein Schlag ins Gesicht für die Klima- und Generationengerechtigkeit.

Wem nützt das? Der fossilen Lobby!

Großkraftwerke – also Kohle, Gas, Atom – stehen oft seit Jahrzehnten in Ballungsräumen.

Wer ist Katherina Reiche?

  • CDU-Politikerin, ehemalige Staatssekretärin unter Merkel
  • Heute Vorstandsvorsitzende der Übertragungsnetzbetreiber-Allianz
  • Verbindungen zur fossilen Energiebranche
  • Öffentliche Aussagen gegen den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien

Man könnte sagen: Eine Fossilstrategin im grünen Mantel.

Die Gefahr für die Energiewende

  • Investoren werden abgeschreckt. Neue Projekte auf dem Land verlieren an Attraktivität.
  • Kleine Betreiber werden verdrängt. Bürgerenergie, Genossenschaften und Landwirte könnten aufgeben müssen.
  • Das Ausbauziel 80 % bis 2030 gerät in Gefahr.

Und was ist mit Gas?

Auch beim Gas zahlen ausschließlich Endkunden die Netzentgelte – nicht die Lieferanten, nicht RWE, nicht Shell. Kein Mensch fordert, dass der Importeur von Fracking-Gas am Netzausbau beteiligt wird. Aber bei der Solaranlage auf dem Bauernhof – da schon?

Was wir fordern müssen:

  • Keine doppelte Belastung für Erneuerbare
  • Stopp lobbygesteuerter Gesetzesinitiativen
  • Faire Netzentgelte für alle
  • Transparenz: Für wen arbeitet Katherina Reiche wirklich?

Resümee

Und aus meiner Sicht ist es das, was Friedrich Merz gut findet.

Wenn es nach Friedrich Merz geht, dann soll alles getan werden, damit die erneuerbare Energie vernichtet wird.

Wenn es nach Friedrich Merz geht, ist Klimaschutz wohl Blödsinn.

YouTube player

Nun, er liebt ja auch keine Windräder, was er schon öfter gesagt hat.

https://youtube.com/shorts/7QBRfEfKqPY?si=5ozynniDM0zHNc3_

——

Friedrich Merz liebt lieber Morast, dreckigen Ölabbau und Uranabbau…

Windkrafträder findet er hässlich.

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https://youtu.be/BekT7bjwhFM?si=GR0z3p_HdVNwj8Ag

#EnergiewendeJetzt #StopptDieFossillobby #KatherinaReiche #LobbyismusCDU #Netzentgeltlüge

Die Stinker der Welt: Warum auch Deutschland zum fossilen Drecks-Club gehört – und was Norwegen & Schweden längst besser machen

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.

——

Während sich viele deutsche Politiker

– allen voran CDU-Chef Friedrich Merz –

damit herausreden, Deutschland verursache ja „nur 1,5 %“ der weltweiten CO₂‑Emissionen, verschleiern sie dabei eine unbequeme Wahrheit:

Deutschland gehört nach wie vor zu den größten fossilen Energieverbrauchern pro Kopf weltweit.

Die internationalen Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:

Wer behauptet, Deutschland sei ein Vorreiter, lügt sich selbst in die Tasche.

Der „fossile Fingerabdruck“ der Bundesrepublik ist immer noch erschreckend hoch – weit höher als in vielen anderen Industrienationen.

 Top 10 Länder nach absolutem CO₂-Ausstoß (2023)

  • 1. China – ~34 %
  • 2. USA – ~12 %
  • 3. Indien – ~7,6 %
  • 4. Russland – ~5,3 %
  • 5. Japan – ~2,4 %
  • 6. Iran – ~2 %
  • 7. Indonesien – ~1,7 %
  • 8. Saudi-Arabien – ~1,6 %
  • 9. Deutschland – ~1,5 %
  • 10. Kanada – ~1,5 %

Deutschland liegt hier auf Rang 9 – immer noch unter den größten Klimasündern der Welt. Und das, obwohl unser Bevölkerungsanteil an der Welt bei unter 1,1 % liegt!

⚡ CO₂-Ausstoß pro Kopf

  • 1. Katar – ~35,5 t/Jahr
  • 2. Kuwait – ~25 t
  • 3. USA – ~14 t
  • 4. Kanada – ~15 t
  • 5. Australien – ~16 t
  • 9. Deutschland – ~8 t
  • – Welt-Durchschnitt – ~4,8 t

Deutschland emittiert pro Bürger immer noch fast das Doppelte des weltweiten Durchschnitts.

️ Ölverbrauch (Barrel pro Tag)

  • 1. USA – ~19,7 Mio. (≈ 20 % Weltanteil)
  • 2. China – ~12,8 Mio.
  • 3. Indien – ~5 Mio.
  • Deutschland – ~2,2 Mio. (≈ 2 %)

Trotz Energiewende: Deutschlands täglicher Ölverbrauch ist noch immer auf fossilem Hochleistungsniveau.

 Erdgasverbrauch (pro Jahr)

  • 1. USA – 886 Mrd. m³ (~22 %)
  • 2. Russland – 453 Mrd. m³ (~11 %)
  • 3. China – 405 Mrd. m³ (~10 %)
  • 9. Deutschland – 75,7 Mrd. m³ (~1,9 %)

 Fossiler Gesamtverbrauch pro Kopf (kWh/Jahr)

  • 1. Kanada – ~99.900 kWh
  • 2. USA – ~77.000 kWh
  • 3. Australien – ~63.300 kWh
  • 4. Schweden – ~56.300 kWh
  • 5. Luxemburg – ~56.000 kWh
  • 6. Norwegen – ~45.000 kWh
  • 7. Deutschland – ~38.000 kWh

➡️ Deutschland liegt damit auf Rang 7 weltweit! Nicht bei der Erneuerbaren, sondern bei der fossilen Energie pro Kopf

☀️ Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch

  • Norwegen – ~66 %
  • Schweden – ~66 %
  • Deutschland – ~19,6 %
  • EU-Schnitt – ~24,5 %

Norwegen erzeugt seinen Strom zu über 99 % aus Wasserkraft. Schweden kombiniert Wasserkraft, Windkraft und Bioenergie – effizient und zukunftsorientiert. Deutschland dagegen blockiert sich selbst mit Lobbyinteressen, kurzfristigen fossilen Denkweisen und politischen Nebelkerzen.

❗ Resümee: Deutschland ist nicht sauber – sondern fossil satt

Die Zahlen sind eindeutig: Deutschland ist kein Vorbild, sondern weiterhin Teil des Problems. Statt wie Norwegen oder Schweden den Umstieg auf erneuerbare Energien entschlossen umzusetzen, wird hierzulande weiter diskutiert, gedeckelt, verwässert.

Fossile Energie ist bei uns keine Notwendigkeit – sie ist eine politische Entscheidung.

#Energiewende
#FossileLobby
#DeutschlandStinkt
#Klimakrise
#SchwedenVorbild

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