JURA GIGA W10: Zweimal in der Werkstatt – und schon wieder derselbe Fehler!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Eigentlich erwartet man von einem hochwertigen Kaffeevollautomaten wie der JURA GIGA W10, dass er zuverlässig funktioniert. Bei meiner Maschine sieht die Realität leider anders aus.

Alles begann mit einer Reparatur bei einem Fachbetrieb in Asperg. Dort wurde die Maschine zerlegt und festgestellt, dass Schläuche stark verstopft waren. Diese wurden ausgetauscht, auch die Brühgruppe wurde nach Angaben der Werkstatt auseinandergenommen. Nach einer gründlichen Kontrolle bekam ich die Maschine zurück.

Zunächst funktionierte alles.

Nach einigen Kaffeezubereitungen erschien die normale Aufforderung, Kaffeesatzbehälter und Restwasserschale zu leeren. Also beides herausgenommen, geleert, gereinigt, abgetrocknet und wieder eingesetzt.

Doch die Meldung blieb!

Mehrfaches Herausnehmen, Reinigen und erneutes Einsetzen brachte nichts. Auch Ausschalten und später sogar ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen lösten das Problem nicht dauerhaft.

Ein Bekannter vermutete einen Wackelkontakt oder ein Problem bei der Erkennung der Behälter, das möglicherweise beim Zerlegen oder Zusammenbauen entstanden sein könnte. Ob dies tatsächlich die Ursache ist, kann ich nicht beurteilen.

Also ging die JURA ein zweites Mal zur Reparatur. Dieses Mal erhielt ich glücklicherweise eine Ersatzmaschine. Nach rund anderthalb Wochen bekam ich meine GIGA W10 zurück.

Die Erklärung der Werkstatt: Die Kontakte müssten sehr sauber gehalten werden. Man könne diese vorsichtig reinigen, gegebenenfalls auch mit etwas Spülmittel.

Und tatsächlich: Zunächst funktionierte die Maschine wieder. Zweimal konnte ich Restwasserschale und Kaffeesatzbehälter nach der entsprechenden Meldung leeren und anschließend problemlos weiter Kaffee zubereiten.

Dann plötzlich: Wieder derselbe Fehler!

Kaffeesatzbehälter leer. Restwasserschale leer. Alles gereinigt und wieder eingesetzt – trotzdem fordert die Maschine weiterhin zum Leeren auf.

Mal funktioniert sie, mal nicht.

Genau dieses sporadische Verhalten macht die Sache besonders merkwürdig. Die Maschine scheint den Entnahme- und Wiedereinsetzvorgang der Behälter nicht immer zuverlässig zu registrieren. Ob tatsächlich ein Kontaktproblem, ein Sensor, eine Steckverbindung oder etwas anderes dafür verantwortlich ist, muss letztlich eine technische Überprüfung klären.

Jetzt habe ich die Maschine nochmals vollständig vom Strom getrennt und werde testen, ob sich dadurch etwas verändert.

Besonders ärgerlich: Die Maschine war inzwischen zweimal wegen dieses Problems in der Werkstatt.

Von einem hochwertigen Kaffeevollautomaten und insbesondere nach zwei Werkstattaufenthalten würde ich erwarten, dass ein solcher Fehler dauerhaft beseitigt wird.

Deshalb meine Frage an alle JURA-Besitzer:

Kennt Ihr dieses Problem? Wurde bei Euch eine geleerte Restwasserschale oder der Kaffeesatzbehälter ebenfalls nicht richtig erkannt? Und was war letztendlich die Ursache?

#JURA #GIGAW10 #Kaffeevollautomat #Kaffeemaschine #JURAService

Hinweis: Die im Artikel verwendeten Bilder wurden teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) generiert und dienen der Veranschaulichung. Die eingebundenen Videos sind Originalaufnahmen und zeigen die tatsächliche JURA GIGA W10 sowie den beschriebenen Fehler.

#Niedrigwasser #Klimawandel #Politik: Wie aus Flusskrisen Straßenpolitik gemacht wird

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Werner Hoffmann.

Wenn Flüsse austrocknen, wird Politik plötzlich sehr kreativ. Nicht bei den Ursachen, sondern bei der Verpackung.

Aus Niedrigwasser wird dann ein logistisches Problem, aus Klimafolgen wird „Wetter“, und aus jahrelangem Aussitzen wird scheinbar entschlossene Krisenpolitik.

Genau hier beginnt die politische Täuschung. Menschen reagieren verständlicherweise emotional, wenn Lieferketten wackeln, Preise steigen und die Versorgung unsicher wirkt. Diese Angst wird von manchen Politikern genutzt, um Sicherheit zu verkaufen: mehr Lkw, mehr Sonntagsverkehr, mehr Ausnahmegenehmigungen, mehr Straße. Aber möglichst keine unbequeme Debatte über Klimaschutz, Wasserstrategie, Schiene, Binnenschiffe, Speicher, Tempolimit oder eine echte Verringerung des fossilen Verbrauchs.

Natürlich muss kurzfristig gehandelt werden, wenn Schiffe wegen Niedrigwasser weniger laden können. Aber wer daraus eine Dauerlösung macht, verschiebt das Problem nur auf die Autobahn.

Güter, die früher effizient per Schiff transportiert wurden, brauchen dann mehr Lkw-Fahrten. Das belastet Straßen, Fahrer, Anwohner, Luftqualität und am Ende auch Verbraucherpreise.

Denn Transport wird nicht kostenlos, nur weil man ihn verlagert. Wenn Binnenschiffe weniger transportieren können, steigen Aufwand, Umwege und Logistikkosten. Diese Kosten landen häufig dort, wo sie immer landen: bei Unternehmen, Kunden und Haushalten.

Besonders dreist ist der Satz: „Das ist doch nur Wetter.“ Ja, Wetter ist der Zustand an einem Tag. Klima ist der langfristige Trend. Und genau dieser Trend verändert Risiken: häufigere Hitze, längere Trockenphasen, niedrigere Wasserstände, gestresste Böden und sinkende Grundwasserstände in betroffenen Regionen. Wer diesen Unterschied verwischt, will nicht erklären, sondern beruhigen.

Die ehrliche Antwort wäre: Wir brauchen kurzfristige Krisenmaßnahmen, aber langfristig weniger Abhängigkeit von fossiler Energie, bessere Schiene, klimaangepasste Wasserstraßen, niedrigwassertaugliche Schiffe, mehr Wasserrückhalt in der Fläche und eine Verkehrspolitik, die nicht jede Krise automatisch mit mehr Straße beantwortet.

Friedrich Merz Herunterspielen der Aktivitäten um nichts zu tun. Klimawandel ist ihm egal, Hauptsache BlackRock und die fossile Lobby. (ki-generiert).
Friedrich Merz Herunterspielen der Aktivitäten um nichts zu tun. Klimawandel ist ihm egal, Hauptsache BlackRock und die fossile Lobby. (ki-generiert).

Politik darf Ängste nicht ausnutzen. Politik muss Ursachen benennen. Niedrigwasser ist kein Betriebsunfall der Natur. Es ist ein Warnsignal.

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Die verwendeten Bilder wurden mit Künstlicher Intelligenz erstellt bzw. bearbeitet. Sie dienen der journalistischen Illustration. Die dargestellten Szenen sind keine echten Pressefotos und zeigen keine real dokumentierte Situation.

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Quellen: Umweltbundesamt, „Trockenheit in Deutschland“, aktualisiert 05.08.2026; Umweltbundesamt, „Schifffahrt“, 23.07.2024; tagesschau.de, „Weitere Bundesländer lockern Sonntagsfahrverbote für Lkw“, 12.08.2026; Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, Dürremonitor Deutschland, tagesaktuelle Daten.

#Klimawandel #Niedrigwasser #Binnenschifffahrt #Verkehrspolitik #Wasserkrise

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