Fast 3 Euro pro Liter! Diese Spritpreise zeigen, warum Europa endlich unabhängiger werden muss

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

2,25 € je 100 km.

Wer derzeit auf manche Preistafel an deutschen Tankstellen blickt, dürfte zweimal hinschauen. Das Foto zeigt extreme Preise: Diesel 2,819 Euro, Super E10 2,739 Euro und Super 2,799 Euro. Bei Premiumkraftstoffen werden sogar 2,989 Euro pro Liter angezeigt. Die 3-Euro-Marke ist damit auf dieser Preistafel praktisch erreicht.

Wichtig: Das Foto zeigt die Preise einer einzelnen Tankstelle. Es bedeutet nicht, dass Kraftstoff in Deutschland überall so teuer ist. Doch die Aufnahme macht ein grundsätzliches Problem deutlich: Bei fossilen Energien sind Deutschland und Europa stark von internationalen Märkten und Entwicklungen außerhalb Europas abhängig.

Öl wird weltweit gehandelt. Kriege, politische Krisen, Sanktionen, Entscheidungen großer Förderländer oder Störungen wichtiger Transportwege können Angebot und Preise beeinflussen. Was Tausende Kilometer entfernt geschieht, kann deshalb am Ende unsere Preise an der Zapfsäule verändern.

Unser Problem heißt Abhängigkeit

Genau hier muss Europa ansetzen. Wir können nicht bestimmen, welchen politischen oder wirtschaftlichen Quatsch andere Staaten betreiben. Wir können aber verringern, wie stark wir davon abhängig sind.

Mehr Unabhängigkeit entsteht, wenn die EU gemeinsam mit anderen demokratischen Staaten Europas ihre Energieversorgung stärker selbst organisiert und vernetzt.

Sonne, Wind und Wasser statt immer neuer Abhängigkeiten

Photovoltaik kann auf Dächern, Parkplätzen und geeigneten Freiflächen Strom erzeugen. Windkraft liefert an Land und auf See Energie. Wasserkraft ist in Teilen Europas seit Jahrzehnten eine verlässliche Energiequelle. Solarthermie kann Wärme liefern und so den Verbrauch anderer Energieträger senken.

Dazu brauchen wir leistungsfähige Stromnetze, Speicher und eine bessere europäische Zusammenarbeit. Ein gut vernetztes Europa kann regionale Unterschiede bei Sonne und Wind besser ausgleichen.

Energiepolitik ist auch Sicherheitspolitik

Die Energiewende ist deshalb nicht nur Klimapolitik. Sie ist auch Wirtschafts-, Sicherheits- und Unabhängigkeitspolitik.

Jede Kilowattstunde, die wir in Europa selbst aus erneuerbaren Quellen erzeugen und nutzen, kann unseren Bedarf an importierten fossilen Energieträgern reduzieren.

Wir werden Öl und Gas nicht von heute auf morgen ersetzen. Aber wir können Schritt für Schritt dafür sorgen, dass Krisen und Entscheidungen außerhalb Europas weniger Macht über unsere Energiepreise haben.

Fast drei Euro auf einer Preistafel sollten uns daran erinnern, wie wertvoll eine sichere, bezahlbare und möglichst eigenständige europäische Energieversorgung ist.

Mehr europäische Energie bedeutet langfristig: mehr Unabhängigkeit.

#Energiepreise #Spritpreise #ErneuerbareEnergien #EnergieUnabhängigkeit #Europa

KI-Bildhinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten Illustrationen wurden teilweise mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt bzw. bearbeitet. Sie dienen der symbolischen und redaktionellen Veranschaulichung des Themas und stellen nicht in jedem Fall reale Situationen oder Orte dar.

41 % weniger CO₂ durch Elektromobilität – wurde diese Studie indirekt von Auto- und Fossilinteressen beeinflusst?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die Zahl „41 Prozent“ macht Schlagzeilen.

Ein Whitepaper der Technischen Universität München kommt nach Auswertung von 19 Studien und 47 Szenarien zu dem Ergebnis, dass batterieelektrische Autos über den Lebenszyklus durchschnittlich 41 Prozent weniger CO₂ verursachen als Verbrenner. Auftraggeber war TUM-Präsident Thomas F. Hofmann. Federführend waren Prof. Johannes Fottner, Prof. Magnus Fröhling und Prof. Tim Büthe.

Doch welche Verbindungen bestehen zur Autoindustrie?

Bei Johannes Fottner und Magnus Fröhling sind Kooperationen mit der Branche dokumentiert. Beide waren am Forschungsprojekt „Future Sustainable Car Materials“ beteiligt. Konsortialführer war die BMW Group; außerdem wirkten unter anderem Dräxlmaier und Thyssenkrupp Steel mit. Das Projekt wurde öffentlich durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Auch beim Projekt „Car2Car“ arbeiteten Fottner und Fröhling mit BMW zusammen. BMW war dort Projektleiter beziehungsweise Projektpartner. Auch dieses Projekt erhielt öffentliche Förderung.

Fottners Lehrstuhl weist zudem frühere Industriekooperationen mit BMW, BMW M, Audi, Continental, Bosch, MAN, Schaeffler und weiteren Unternehmen aus.

Auch die TUM selbst unterhält umfangreiche Wirtschaftskooperationen. Zu ihren Unternehmenspartnern gehören unter anderem BMW und MAN. Als „Partners of Excellence“ werden unter anderem BMW, Audi, MAN, Volkswagen, RWE und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft genannt.

Politisch ist der Zeitpunkt bemerkenswert. Die TUM erklärt selbst, Hofmann habe die Untersuchung „vor dem Hintergrund der im Herbst anstehenden politischen Entscheidungen zur Zukunft der Automobilindustrie in Europa“ beauftragt.

Markus Söder greift die 41-Prozent-Zahl für seine Forderung auf, das EU-Verbrenner-Aus zurückzudrehen.

Dabei kann man dieselbe Zahl völlig anders lesen:

Elektroautos verursachen laut Whitepaper durchschnittlich nicht „nur“ 41 Prozent weniger CO₂, sondern immerhin 41 Prozent weniger. Zudem nennt die TUM selbst eine große Spannweite: Je nach Szenario kann der Vorteil des Elektroautos bis zu 89 Prozent betragen.

Warum wird also gerade die niedrig wirkende Zahl „41 Prozent“ politisch so stark hervorgehoben?

Aus einem deutlichen CO₂-Vorteil der Elektromobilität wird damit ein Argument für eine Technologie gemacht, die dauerhaft fossile Kraftstoffe benötigt.

Genau hier beginnt die politische Instrumentalisierung einer wissenschaftlichen Zahl.

#Elektromobilität #VerbrennerAus #TUM #BMW #Energiewende

Hinweis: Die verwendeten Bilder wurden teilweise mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

„Nur 41 Prozent CO₂-Ersparnis beim E-Auto?“ – Warum diese Zahl die Debatte ums Verbrenner-Aus verzerrt

Ein Beitrag von

Martin Jendrischik.

41 Prozent CO₂-Ersparnis – diese Zahl aus einem Whitepaper der Technischen Universität München wird derzeit von Gegnern des Verbrenner-Aus aufgegriffen. Doch ausgerechnet ein Fahrzeugtechnik-Professor der TUM übt deutliche Kritik an der Untersuchung.

Markus Lienkamp, Leiter des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der TUM, erklärte laut einem Bericht des SPIEGEL über das Papier:

„Ich hätte als Reviewer das Paper zur Überarbeitung zurückgewiesen.“

Kritisiert wird unter anderem, dass die drei Autoren aus den Bereichen Materialforschung, Kreislaufwirtschaft und Internationale Beziehungen kommen. Einschlägige TUM-Experten aus Fahrzeugtechnik, Batterieforschung und Energietechnik seien nicht eingebunden worden. Zudem habe es kein Peer-Review gegeben.

Besonders umstritten sind die genannten 41 Prozent CO₂-Einsparung über den gesamten Lebenszyklus eines Elektroautos. Nach Lienkamps Kritik beruht dieser Wert überwiegend auf älteren Untersuchungen und berücksichtigt technische Fortschritte der vergangenen Jahre nur unzureichend.

Mercedes nennt für elektrische Fahrzeuge der C-Klasse deutlich höhere Einsparungen. BMW verweist beim iX3 bei Nutzung von Ökostrom ebenfalls auf wesentlich größere CO₂-Vorteile.

Entscheidend ist außerdem: Der CO₂-Vorteil eines Elektroautos ist kein unveränderlicher Wert.

Stahl kann zunehmend klimafreundlicher produziert werden. Batterietechnologien entwickeln sich weiter. Der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix wächst.

Damit verbessert sich auch die Klimabilanz der Elektromobilität.

Beim klassischen Verbrennungsmotor bleibt dagegen eines bestehen: Für jeden gefahrenen Kilometer müssen weiterhin fossile Kraftstoffe verbrannt werden.

Lienkamp betont zugleich, dass auch der Kern der untersuchten Studie grundsätzlich zum Ergebnis komme, dass das Elektroauto langfristig die entscheidende Technologie zur Verringerung der CO₂-Emissionen im Straßenverkehr sei.

Kommentar von Werner Hoffmann

Es zeigt sich wieder einmal, wie bestimmte politische Bewegungen alles auf „41 Prozent“ reduzieren und damit das Verbrenner-Aus beseitigen wollen. BMW, Söder und Merz wollen damit in der EU die fossile Lobby unterstützen.

Und selbst wenn es „nur 41 Prozent“ wären: Dann wäre das noch immer eine erhebliche CO₂-Einsparung.

Gleichzeitig zeigt die Diskussion, dass wir beim CO₂-Ausstoß und beim Verbrauch fossiler Energie auch in anderen Bereichen deutlich stärker umsteuern müssen – beispielsweise bei Heizungen, Gebäuden und Energieversorgung.

Link zur Analyse:

#Elektromobilität #VerbrennerAus #EAuto #Energiewende #Klimaschutz

Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt

Autonomes Fahren: Warum das eigene Auto bald zum Auslaufmodell werden könnte

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Die Automobilwelt steht nach meiner Einschätzung vor der größten Veränderung seit der Erfindung des Automobils. Ich bin überzeugt, dass autonome Fahrzeuge unsere Gesellschaft ähnlich stark verändern werden wie das Smartphone vor rund 20 Jahren.

Schon heute zeigen fahrerlose Taxis in den USA, dass diese Technik keine Zukunftsmusik mehr ist. 2024 konnte ich mich selbst von den Waymo-Taxis überzeugen. Es war ein beeindruckender Moment, ein Fahrzeug völlig ohne Fahrer durch den Straßenverkehr fahren zu sehen.

Ich glaube, dass in einigen Jahren viele Menschen kein eigenes Auto mehr besitzen werden. Stattdessen bestellt man per App genau das Fahrzeug, das gerade benötigt wird. Für den Einkauf genügt ein kleiner Stadtwagen. Für den Familienausflug oder einen Abend mit Freunden kommt ein großer Van oder eine Luxuslimousine. Das Fahrzeug fährt selbstständig vor, bringt die Fahrgäste ans Ziel und übernimmt anschließend den nächsten Auftrag.

Die Folgen wären enorm. Man muss keinen Parkplatz mehr suchen, keine Werkstatttermine organisieren, keine Versicherung abschließen und sich nicht mehr um Wertverlust oder Wiederverkauf kümmern. Fahrzeuge würden nicht mehr rund 95 Prozent ihrer Lebenszeit ungenutzt auf Parkplätzen stehen, sondern nahezu rund um die Uhr unterwegs sein.

Auch unser Verständnis von Luxus dürfte sich grundlegend verändern. Das Statussymbol wird künftig nicht mehr der Besitz eines bestimmten Autos sein. Luxus bedeutet vielmehr, jederzeit genau das Fahrzeug auswählen zu können, das gerade zur Situation passt. Natürlich wird es weiterhin Menschen geben, die einen Porsche oder andere Sportwagen besitzen möchten – wegen des Fahrerlebnisses, des Designs oder des charakteristischen Motorsounds.

Ich glaube jedoch, dass der Höhepunkt des klassischen Autobesitzes bereits hinter uns liegt. Die eigentliche Zukunft beginnt erst mit der autonomen Mobilität.

Waymo setzt auf Kameras, Radar und LiDAR, um die Umgebung dreidimensional zu erfassen. Tesla verfolgt einen anderen technischen Ansatz und verzichtet derzeit auf LiDAR. Dieser Ansatz wird immer wieder kontrovers diskutiert. Über die unterschiedlichen Technologien und ihre Vor- und Nachteile gibt es ausführliche Dokumentationen, unter anderem in der ARD-Mediathek.

Aus meiner Sicht wird dieser Wandel nicht nur die Automobilhersteller verändern. Auch Autohäuser, Werkstätten, Parkhäuser, Tankstellen, Versicherungen und selbst die Stadtplanung werden sich anpassen müssen. Gleichzeitig eröffnet autonomes Fahren neue Chancen – insbesondere für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Wer nicht mehr selbst fahren kann, gewinnt dadurch ein großes Stück Selbstständigkeit zurück.

Dies ist meine persönliche Einschätzung. Ich vertrete sie bereits seit mehreren Jahren und bin überzeugt, dass wir erst am Anfang dieser Entwicklung stehen.

#AutonomesFahren #Mobilität #Innovation #Elektromobilität #Zukunft

Interessante Ergänzungen

https://www.ardmediathek.de/video/buten-un-binnen-regionalmagazin/testfahrt-in-bremen-sind-selbstfahrende-autos-die-zukunft/ard/Y3JpZDovL3JhZGlvYnJlbWVuLmRlL29wZW5tZWRpYXRlc3QvcmFkaW9icmVtZW4uZGUvb3Blbm1lZGlhLzJfMTc1MTQ0NS9zZWN0aW9uL3VybjphcmQ6ZXBpc29kZTo4MTcwZTk1MjYxOGZkMjM1
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Autonomes Fahren mit Öffentliche Verkehrsmitteln

https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-owl/autonomer-elektrobus-startet-testbetrieb-in-herford/ard/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMTgwODY1OGUtZWIwNC00MTQ4LTkxNzQtZDU3NjUxMmQ3OTU3

Hinweis: Alle in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und dienen ausschließlich der Illustration.

Hornbach macht Schluss mit der Lade-Ausrede: 414 Schnellladepunkte an 97 Standorten!

Autor: Daniel Mautz

Erzählt mir nochmal, es gäbe keine Ladeinfrastruktur.

Hornbach hat es einfach gemacht. Alle 97 Standorte in Deutschland sind jetzt mit Schnellladesäulen ausgestattet. 414 HPC-Ladepunkte mit bis zu 400 kW, von Kiel bis Kempten.

Kein Pilotprojekt, kein Schaufenster, sondern flächendeckende Realität. Zusammen mit den Pfalzwerken, seit 2018 gewachsen, jetzt um 15 Jahre verlängert. Da plant jemand nicht in Quartalsberichten, sondern in Infrastrukturzyklen.

Hornbach ist dabei längst nicht allein. Lidl, Aldi, Rewe, Kaufland und viele weitere Handelsunternehmen rüsten ihre Parkplätze mit Schnellladern aus. Die Logik dahinter ist simpel. Wer einkauft, steht ohnehin 20 bis 45 Minuten auf dem Parkplatz.

In dieser Zeit lädt ein modernes E-Auto locker von 15 auf 80 Prozent. Bei durchschnittlichen Alltagsstrecken reicht das für eine ganze Woche. Wenigfahrer:innen kommen sogar mehrere Wochen damit aus.

Mit dem richtigen Ladepass zahlt man je nach Anbieter und Uhrzeit zwischen 39 und 59 Cent pro Kilowattstunde. Das ist die alltägliche Ladelösung für alle, die zu Hause keine Wallbox haben. Kein Eigenheim nötig, keine Tiefgarage, kein kooperative/r Vermieter:in. Einfach laden beim Einkauf.

Das Narrativ vom Infrastrukturmangel hält sich trotzdem hartnäckig. In Talkshows wird es recycelt, von Verfechter:innen der sogenannten Technologieoffenheit als Totschlagargument gegen das E-Auto benutzt.

Dabei ist diese vermeintliche Offenheit nichts anderes als eine Vertagungsstrategie. Wer 2026 noch behauptet, man könne im Alltag nicht elektrisch fahren, hat sich nicht informiert. Oder will es nicht.

Anmerkung

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Der Preis des Ladestroms hängt davon ab, wie du an der Hornbach-Ladesäule (Pfalzwerke) lädst – also per Kreditkarte (Ad-hoc) oder mit einer Ladekarte/App.

#Elektromobilität #Hornbach #Schnellladen #Ladeinfrastruktur #EMobilität

Quellen:

  1. https://ecomento.de/2026/06/30/alle-hornbach-baumaerkte-bundesweit-mit-schnellladern-ausgestattet/
  2. https://www.linkedin.com/posts/danielmautz_erz%C3%A4hlt-mir-nochmal-es-g%C3%A4be-keine-ladeinfrastruktur-activity-7478311538697785344-op-D?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Habecks Prognose von 2019: War sie ihrer Zeit voraus?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Im Jahr 2019 sagte der damalige Grünen-Vorsitzende Robert Habeck in einem Gespräch mit dem damaligen VW-Chef Herbert Diess einen Satz, der heute wieder intensiv diskutiert wird:

„Wenn Sie 2025 kein E-Mobil für unter 20.000 Euro anbieten, dann werden Sie – so fürchte ich – im Markt scheitern.“

Dieses Zitat stammt aus einem Interview mit der WELT vom Mai 2019.

Sechs Jahre später zeigt sich: Die Aussage war bemerkenswert und vorausschauend. Volkswagen geriet 2024 und 2025 wirtschaftlich unter erheblichen Druck. Hohe Produktionskosten, starke Konkurrenz – insbesondere aus China – sowie das Fehlen eines günstigen Elektro-Kleinwagens erschwerten die Marktposition erheblich.

Natürlich lässt sich die Krise von Volkswagen nicht allein darauf zurückführen. Auch hohe Produktionskosten, die schwächere Nachfrage in Europa, der zunehmende Wettbewerb aus China sowie strategische Entscheidungen des Konzerns spielten eine wichtige Rolle.

Dennoch bleibt die Kernaussage bemerkenswert: Der Massenmarkt entscheidet über den langfristigen Erfolg. Elektroautos müssen für breite Bevölkerungsschichten bezahlbar sein. Während chinesische Hersteller früh günstige Modelle auf den Markt brachten, konzentrierten sich viele europäische Hersteller zunächst auf höherpreisige Fahrzeuge.

Persönlich habe ich das bereits 2019 ähnlich gesehen wie Robert Habeck. Wer vor allem hochpreisige Elektroautos in geringen Stückzahlen produziert, erzielt zwar höhere Gewinnmargen pro Fahrzeug. Langfristig wäre es jedoch sinnvoller gewesen, bezahlbare Elektroautos für den Massenmarkt anzubieten.

Höhere Stückzahlen hätten die Verbreitung der Elektromobilität beschleunigt, den Ausbau der Ladeinfrastruktur wirtschaftlich attraktiver gemacht und den Markt insgesamt schneller wachsen lassen.

Ein weiterer strategischer Fehler war aus meiner Sicht, dass Europa den Aufbau einer eigenen leistungsfähigen Batteriezellproduktion zu lange vernachlässigt hat. Statt die Wertschöpfung im eigenen Land aufzubauen, wurde ein großer Teil ins Ausland verlagert.

Dadurch entstand eine starke Abhängigkeit von asiatischen Herstellern, die bis heute nachwirkt.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, wie wichtig es ist, technologische Veränderungen frühzeitig zu erkennen und entschlossen zu handeln.

#Elektromobilität #Volkswagen #Habeck #EAuto #Automobilindustrie

Bußgeld-Schock für Autofahrer: Ab Juli 2026 haben Behörden doppelt so lange Zeit!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann.
Überzeugter demokratischer Europäer.

Wer im Straßenverkehr geblitzt wird oder gegen Verkehrsregeln verstößt, muss sich auf eine wichtige Änderung einstellen. Ab dem 1. Juli 2026 gilt für Verkehrsordnungswidrigkeiten eine neue Verjährungsfrist. Statt bisher drei Monaten haben Behörden künftig sechs Monate Zeit, Verstöße zu verfolgen.

Betroffen sind unter anderem:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Rotlichtverstöße
  • Handy am Steuer
  • Abstandsverstöße
  • Parkverstöße

Bisher konnten Autofahrer hoffen, dass nach längerer Zeit ohne Post eine Verjährung eingetreten war. Diese Möglichkeit wird künftig deutlich seltener. Die Verfolgungsverjährung wird von drei auf sechs Monate verlängert.

Grund für die Änderung ist die hohe Belastung vieler Bußgeldstellen. Die Zahl der Verfahren steigt, gleichzeitig werden Bearbeitung und Dokumentation aufwendiger.

Wichtig: Bereits heute kann die Verjährungsfrist durch behördliche Maßnahmen unterbrochen werden. Schon ein Anhörungsbogen kann dazu führen, dass die Frist neu beginnt. Das bleibt unverändert. Neu ist die Verlängerung auf sechs Monate.

Für Autofahrer bedeutet das: Wer nach einem Verkehrsverstoß längere Zeit nichts von der Behörde hört, sollte nicht davon ausgehen, dass die Angelegenheit erledigt ist. Verfahren können künftig deutlich länger verfolgt werden.

Die Änderung ist Teil des 5. Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und tritt bundesweit zum 1. Juli 2026 in Kraft.

Fazit

Die neue Regelung stärkt die Möglichkeiten der Behörden, Verkehrsverstöße zu verfolgen. Für Autofahrer sinken die Chancen auf eine Verjährung deutlich.

Ich wünsche allen Verkehrsteilnehmern, insbesondere den WhatsApp-Blitzergruppen in

  • Stuttgart
  • Ditzingen
  • Leonberg
  • Ludwigsburg

weiterhin eine blitzerfreie, vor allem aber unfallfreie Fahrt. Denn nicht das Bußgeld ist das größte Problem, sondern jeder vermeidbare Unfall.

WhatsApp-Gruppe:

https://chat.whatsapp.com/E96trAUBi2k8nPDUCpJmYm

#Bußgeld #Verkehrsrecht #Blitzer #Straßenverkehr #Deutschland

Elektroautos auf Erfolgskurs: Verbrenner verlieren immer stärker an Bedeutung

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.
Überzeugter demokratischer Europäer.

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Die aktuellen Neuzulassungszahlen für Mai 2026 zeigen deutlich, wohin sich der Automarkt in Deutschland und Europa entwickelt. Benziner und Diesel verlieren Marktanteile, Elektroautos gewinnen stärker an Bedeutung.

In Deutschland wurden im Mai 2026 insgesamt 239.448 Pkw neu zugelassen.

Davon entfielen:

  • 51.806 auf Benziner
  • 30.547 auf Diesel
  • 95.466 auf Hybridfahrzeuge
  • 59.969 auf reine Elektroautos (BEV)

Damit kamen Benziner/Diesel nur noch auf 82.353 Fahrzeuge. Allein die Hybridfahrzeuge lagen bereits deutlich darüber. Reine Elektroautos erreichten fast 60.000 Neuzulassungen und übertrafen.

In der EU reine Elektroautos inzwischen rund 20 Prozent Marktanteil. Hybridfahrzeuge kommen auf über 38 Prozent. Die klassischen Verbrenner verlieren kontinuierlich an Bedeutung.

Die Automobilindustrie setzt derzeit stark auf Hybridfahrzeuge. Bringen durch die Kombination von zwei Antriebssystemen mehr Einnahmen beim Ksuf und in der Wartung. Ölwechsel, Filterwechsel, Zündkerzen, Abgasanlage und zahlreiche weitere Bauteile sorgen weiterhin für regelmäßige Werkstattbesuche.

Für Verbraucher ist dies nicht die günstigste Lösung.

Ein reines Elektrofahrzeug benötigt kein Motoröl, keine Zündkerzen, keine Kupplung, keinen Auspuff und keine aufwendige Abgasreinigung. Dadurch sinken Wartungs- und Reparaturkosten oft erheblich.

Hinzu kommt der hohe Wirkungsgrad. Während Verbrennungsmotoren einen großen Teil der Energie als Wärme verlieren, nutzt ein Elektromotor den eingesetzten Strom deutlich effizienter. Wer zusätzlich eine Photovoltaikanlage besitzt oder günstigen Ladestrom nutzt, kann die Betriebskosten nochmals erheblich senken.

Auch ökologisch bietet das Elektroauto Vorteile. Es verursacht lokal keine Abgase und wird mit zunehmendem Anteil erneuerbarer Energien im Strommix immer klimafreundlicher.

Fazit

Die Zahlen des Mai 2026 zeigen eindeutig: Die Zukunft gehört elektrischen Antrieben. Während Verbrenner weiter an Bedeutung verlieren, wächst der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge kontinuierlich.

Aus meiner Sicht spricht vieles dafür, den Zwischenschritt über Hybridfahrzeuge zu überspringen. Das reine Elektroauto bietet die einfachere Technik, geringere Wartungskosten, eine höhere Energieeffizienz und langfristig die besseren Umweltwerte. Der Wandel zur Elektromobilität ist längst in vollem Gange.

#Elektromobilität #EAuto #Verkehrswende #Elektroauto #Automarkt

TESLA-SCHOCK IM ARD-FILM: Warum autonome Musk-Fahrzeuge die Menschen gefährden könnten

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Am 11. Mai 2026 zeigt die ARD die Dokumentation „Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“.

Im Mittelpunkt stehen die autonomen Fahrzeuge von Tesla und die Frage, ob deren Technik ein ernsthaftes Sicherheitsproblem darstellt. Kritiker werfen Elon Musk vor, bewusst auf wichtige Sicherheitstechnik zu verzichten.

Besonders umstritten ist Teslas technischer Sonderweg.

Während viele Hersteller autonome Fahrzeuge mit mehreren Sicherheitssystemen absichern, setzt Tesla überwiegend auf Kameras und künstliche Intelligenz.

Genau das halten zahlreiche Experten für gefährlich.

Denn Kameras können Lichtverhältnisse, Nebel, Schatten oder Entfernungen falsch interpretieren.

Immer wieder kommt es deshalb zu sogenannten „Phantom-Bremsungen“.

Dabei erkennt das Fahrzeug plötzlich ein Hindernis, das gar keines ist – und führt bei hoher Geschwindigkeit eine abrupte Vollbremsung durch.

Ein besonders kritischer Punkt:

Ein Tesla kann in weiter Entfernung eine Brücke oder ein Verkehrsschild als Heck eines LKW interpretieren.

Die Folge kann eine plötzliche Vollbremsung auf der Autobahn sein. Für nachfolgende Fahrzeuge entsteht dadurch ein erhebliches Unfallrisiko.

Andere Hersteller autonomer Fahrzeuge gehen deutlich vorsichtiger vor.

Besonders Waymo – das Schwesterunternehmen von Google – nutzt zusätzlich hochpräzise Laser-Abstandsmessung, sogenannte Lidar-Systeme.

Diese Technik erstellt dreidimensionale Echtzeitkarten der Umgebung und erkennt Hindernisse wesentlich genauer als reine Kamerasysteme.

Der Nachteil: Lidar-Technik ist erheblich teurer. Genau deshalb werfen Kritiker Musk vor, aus Kostengründen bewusst auf zusätzliche Sicherheitsreserven zu verzichten.

Die ARD-Dokumentation stellt deshalb eine zentrale Frage:

Darf eine Technologie mit bekannten Schwächen bereits millionenfach auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden?

Besonders gefährlich wird die Situation dadurch, dass viele Fahrer dem „Full Self Driving“-System zu stark vertrauen.

Sinkt die Aufmerksamkeit des Menschen, bleibt bei Fehlentscheidungen des Systems oft kaum noch Zeit zum Reagieren.

Sehr deutlich wird in dem Film, warum Musk eine libertäre Einstellung hat und demokratische Regierungen ablehnt.

Demokratische Regierungen sind für seine autonomen Fahrzeuge mit Versuchskarnickel ein Hemmschuh, da in Demokratien mehr Kontrolle vorhanden ist.

Autonomes Fahren kann die Zukunft sein.

Doch wenn wirtschaftliche Interessen wichtiger werden als maximale Sicherheit, kann genau diese Zukunft für Menschen lebensgefährlich werden.

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Link zur Mediathek

https://www.ardmediathek.de/video/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/ard/NGMxYzJlZGQtMzZhMS00NjRkLWJkNTMtMjJkOGIxZDNmNzJj

#Tesla #ElonMusk #AutonomesFahren #Waymo #ARD

Elektroautos: Förderung und Leasing – So sparen Sie jetzt tausende Euro!

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Ja, nicht jeder kann sich einen Audi Q8 e-tron leisten und nicht jeder hat auf dem Carport Photovoltaik.

Aber eine Wallbox in der Garage ist heute oft möglich, oder man lädt in der Firma oder beim Einkaufen und spart bares Geld.
Und man muss auch nicht ein Elektrofahrzeug kaufen. Leasing ist da sehr interessant.

Die Elektromobilität erlebt 2026 eine neue Dynamik: Der Staat unterstützt den Umstieg auf Elektroautos – beim Kauf und beim Leasing. Doch viele wissen nicht, wie viel Geld möglich ist und welche Bedingungen gelten.

Die neue Förderung: Bis zu 6.000 Euro möglich

Seit 2026 gibt es wieder eine sozial gestaffelte Förderung. Je nach Einkommen und Familienstand sind 1.500 bis 6.000 Euro Zuschuss möglich.

  • Haushalte mit geringem Einkommen,
  • Familien mit Kindern,
  • Käufer reiner Elektroautos.

Die maximale Förderung von 6.000 Euro gibt es vor allem bei Einkommen unter 45.000 Euro und mit Kindern.

Leasing wird ausdrücklich gefördert

Die Förderung gilt auch für Leasingfahrzeuge.

  • niedrigere Monatsraten durch Förderung,
  • kein hoher Kaufpreis,
  • flexibel auf neue Technik reagieren.

Wichtig:

  • Zulassung auf den Leasingnehmer,
  • Antrag durch den Leasingnehmer,
  • Mindestlaufzeit 36 Monate.

Voraussetzungen im Überblick

  • nur Neufahrzeuge,
  • Erstzulassung ab 01.01.2026,
  • Antrag auch rückwirkend möglich,
  • Einkommen max. 80.000 Euro (90.000 mit Kindern),
  • Nutzung bzw. Leasing mindestens 36 Monate.

Gebrauchtwagen sind aktuell nicht förderfähig.

Warum Leasing jetzt besonders interessant ist

  • geringe Einstiegskosten,
  • planbare Raten,
  • kein Restwertrisiko,
  • schneller Technologiewechsel.

Gerade bei schneller Entwicklung der Batterietechnik ist Leasing oft die strategisch bessere Wahl.

Alltagstauglichkeit: Laden ist einfacher als gedacht

Elektroauto beim Einkaufen laden

Ob zuhause, beim Arbeitgeber oder beim Einkaufen – Lademöglichkeiten werden immer dichter. Viele Nutzer laden ganz nebenbei im Alltag und sparen dadurch dauerhaft Kosten.

Resümee: Förderung clever nutzen – sonst verschenken Sie Geld

Die Förderung 2026 ist eine echte Chance. Wer die Regeln kennt, spart mehrere tausend Euro und bleibt flexibel.

Doch Vorsicht: Fehler beim Antrag kosten bares Geld. Wer strategisch vorgeht, nutzt Elektromobilität nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.

#Elektroauto #EAutoFörderung #Leasing #Mobilität #Energiewende

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