Merkels Selfie von 2015: Dieses Bild widerlegt bis heute die Hetze der AfD

Ein Beitrag von

Franceso Garita

Francesco Garita.

2015 ging dieses Foto um die Welt:

Ein junger Syrer, gerade in Deutschland angekommen, macht ein Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Bild wurde damals zu einem Symbol der sogenannten Willkommenskultur.

Elf Jahre später lebt Anas Modamani noch immer in Deutschland. Er hat studiert, arbeitet als Videojournalist, besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft und hat sich hier ein Leben aufgebaut. Auch privat hat er sein Glück gefunden: Seine Partnerin Anna stammt aus der Ukraine und kam ebenfalls als Geflüchtete nach Deutschland.

Zwei Menschen mit unterschiedlichen Fluchtgeschichten leben heute hier und sind längst Teil dieser Gesellschaft.

Nein, eine einzelne Geschichte beweist nicht, dass jede Integration gelingt. Das hat auch niemand behauptet. Aber sie widerlegt die Erzählung, Migration sei zwangsläufig Belastung, Scheitern oder Bedrohung.

Was 2015 als politisches Symbol begann, ist heute eine persönliche Erfolgsgeschichte.

Und ja: Menschen sind keine Bedrohung, nur weil sie als Geflüchtete über eine Grenze kommen.

2015 war dieses Foto für manche ein Symbol für den angeblichen Untergang Deutschlands. Elf Jahre später ist der junge Syrer von damals deutscher Staatsbürger.

Manche Bilder altern schlecht. Dieses hier hat vor allem eines getan: Es hat seine Gegner schlecht altern lassen.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Schaut man sich die Entwicklung der Erwerbstätigen seit 2015 an, dann sieht man: Diese Zahl ist erheblich gestiegen. Ohne Zuwanderung wäre das in dieser Form nicht möglich gewesen.

Eines steht fest: Uns fehlt der Nachwuchs, der jetzt in den Beruf einsteigt.

Im klaren Gegensatz dazu stehen die Aussagen von Politikern, die offenbar am ADMS – Alte-Deutsche-Männer-Syndrom leiden oder dem rechtsextremen Lager zuzurechnen sind.

#Integration
#Willkommenskultur
#AfD
#Solidarität
#Menschlichkeit

Quelle:
https://www.linkedin.com/posts/francescogarita_integration-willkommenskultur-fuckafd-share-7491820783476989954-PlMv/?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Die verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Darstellung und zeigen keine dokumentarischen Aufnahmen tatsächlicher Ereignisse.

Teil 4 – Die letzte Schlacht um den Motor am Beispiel von Audi Q8

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann,
Überzeugter demokratischer Europäer

Die Debatte um das sogenannte Verbrenner-Aus ist längst mehr als eine technische Diskussion.

Sie ist zu einem politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machtkampf geworden. Milliardeninvestitionen, Industrieinteressen und geopolitische Abhängigkeiten treffen hier direkt auf Klimaziele, Marktkräfte und Erwartungen der Verbraucher.

Besonders deutlich wurde das beim Streit um das europäische Verbrenner-Aus. Kurz vor der Entscheidung wurde das Thema eFuels plötzlich wieder in den Mittelpunkt gerückt. Der Eindruck entstand: Der Verbrennungsmotor könne doch noch eine langfristige Zukunft haben.

Doch immer deutlicher wird:
Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob sich die Mobilität verändert – sondern wie schnell.

Der Versuch, den Verbrennungsmotor durch neue Versprechen zu verlängern, wirkt zunehmend wie ein Festhalten an einer vergangenen Ära. Begriffe wie „hocheffizienter Verbrenner“ oder „klimaneutrale Verbrennung“ vermitteln den Eindruck, als ließe sich ein physikalisch begrenztes System durch Innovation grundlegend neu erfinden.

Audi-Vergleich – Qudi Q8 etron zu Audi-Verbrenner oder Audi Q8 Hybrid

Doch selbst mit synthetischen Kraftstoffen oder Hybridlösungen bleibt das zentrale Problem bestehen:
Der Verbrennungsmotor nutzt Energie vergleichsweise ineffizient. Ein großer Teil geht weiterhin als Wärme verloren.

Machen wir uns nichts vor: Auch bei eFuels entsteht CO₂. Diese chemische Reaktion lässt sich weder durch politische Beschlüsse noch durch wohlklingende Narrative aufheben. Vielleicht hätten manche Fossil-Politiker im Chemieunterricht genauer zuhören sollen.

Parallel entwickeln sich Alternativen mit hoher Geschwindigkeit. Batterietechnologien werden leistungsfähiger, Ladeinfrastruktur dichter und erneuerbarer Strom zunehmend zur kostengünstigsten Energiequelle. Damit verschiebt sich die wirtschaftliche Realität oft schneller, als politische Narrative oder industrielle Strategien folgen können.

Für Verbraucher entsteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen Gewohnheit und Veränderung. Arbeitsplätze, industrielle Strukturen und regionale Wertschöpfung stehen ebenso auf dem Spiel wie Energiepreise und Versorgungssicherheit.

Die Zeit des ADMS – des „AlteDeutscheMännerSyndroms“ – geht jedoch spürbar zu Ende. Vollstromer haben sich technisch enorm weiterentwickelt und machen den klassischen Verbrennungsmotor in einem Großteil der Alltagssituationen zunehmend überflüssig. Und Deutschland ist keine isolierte Autowelt: Globale Märkte, technologische Dynamik und internationale Konkurrenz treiben den Wandel schneller voran, als nationale Debatten ihn bremsen können.

#VerbrennerAus #Elektromobilität #Industriepolitik #Mobilitätswende #EUPolitik

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