Der „Führer“ hat lebenslang kaum Briefe geschrieben. Nach der Landtagswahl in Thüringen 1929 machte er eine Ausnahme. Einem vermögenden deutschen Großspender der Partei, der im Ausland lebte, wollte er seine Strategie zur Machtergreifung erläutern. In dem Brief erklärt er, wie die Koalition mit den bürgerlichen Parteien in Thüringen den Weg zur Machtergreifung in Berlin ermöglichen sollte.
Der Historiker Fritz Dickmann hat 1966 eine kurze, aber dennoch sehr lehrreiche Analyse dieses „Strategiebriefes“ verfasst. (siehe Link im ersten Kommentar). Der Beitrag enthält auch den Wortlaut des Briefes.
Zwei zentrale Schlussfolgerungen von Fritz Dickmann:
„Genauso hat Hitler alle seine Wahlkämpfe bis 1933 geführt: Nicht für sachliche Forderungen, sondern stets mit dem Blick auf die nächste Wahlschlacht, deren Chancen im voraus abwägend und den gegenwärtigen Wahlerfolg nur als Voraussetzung weiterer, noch größerer Siege wertend.“
„Es ging ihm um die Eroberung der gesamten Exekutive von innen her durch Besetzung der den staatlichen Machtapparat beherrschenden und kontrollierenden Positionen. Das waren in einer Landesregierung die Posten des Innen- und Kultusministers (…).
Polizei und Schule, darum ging, darum geht es Rechtsextremisten. So beschreibt es Hitler detailliert in seinem Brief an den vermögenden Großspender.
Nach 1972 galt in der BRD ein sogenannter Radikalenerlass. Wer sich für den Staatsdienst bewarb, wurde vom Verfassungsschutz überprüft. Wenn bei der Prüfung Hinweise auf ein Engagement in einer extremistischen Organisation auftraten, wurde der Bewerber abgelehnt.
Von diesem sogenannten „Berufsverbot“ waren vor allem Linksextremisten betroffen. Aber auch einige Rechtsextremisten konnten deswegen z.B. nicht Lehrer und Polizisten werden. Die Maßnahme war und ist bis heute im In- und Ausland äußerst umstritten. Insgesamt wurden deswegen von 1972 bis zur Abschaffung des Erlasses 1985 ca. 1500 Menschen entlassen bzw. nicht eingestellt.
Der lauteste Protest kam von der kommunistischen DKP. Sie mobilisierte breite Teile der Öffentlichkeit gegen das Vorgehen. Es sei undemokratisch, dass „harmlose“ Kommunisten nicht Lehrer werden könnten.
Nach 1990 wurde bekannt, daß die DKP Mitglieder in der DDR militärisch ausbilden ließ. Die Angehörigen der „Gruppe Ralf Forster“ sollten Sabotageaktionen in der BRD, beim geplanten Angriffskrieg der Sowjetunion und ihrer Verbündeten gegen Westeuropa, durchführen. Nicht „harmlos“.
Links – und Rechtsextremisten tragen immer einen Schafspelz
Vor allem dann, wenn es ihren dabei hilft, Schulen und Sicherheitsorgane zu unterwandern.
STROMLEITUNGEN MÜSSEN ÜBERALL #VERLEGT SEIN UND MÜSSEN SO ODER SO #ERNEUERT UND #VERSTÄRKT WERDEN. DAS GLEICHE GILT FÜR #UMSPANNWERKE ETC.
Warum ist es notwendig:
– dass noch ein zweites und sogar drittes #Leitungssystem für #Gas und / oder #Fernwärme gebaut und gewartet werden muss?
– dass #Fahrzeuge zum einen mit #Elektromotor fahren und dann noch andere #Fahrzeuge mit #eFuel , #Benzin , #Diesel , #Gas betankt werden? Teilweise unterschiedliche unterschiedliche #Motorenherstellung , unterschiedliche #Transportwege für den #Treibstoff etc.
MEIN GESUNDER #MENSCHENVERSTAND SAGT MIR, DASS DIE #FIXKOSTEN VON JEDEM UNTERSCHIEDLICHEN #SYSTEM ZUSÄTZLICH #KOSTEN VERURSACHT.
KOSTEN, DIE LETZTENDLICH DER VERBRAUCHER TRÄGT.
Und nicht nur, dass der #Verbraucher diese Zusatz-Systeme bezahlt, sondern teilweise sind bei bestimmten #Systemen nur #Monopolanbieter unterwegs.
BEI #Fernwärme IST EIN #ANBIETERWECHSEL #UNMÖGLICH !
Für mich ist eher der Hintergrund, dass ich als Verbraucher #mehr #Abhängigkeiten eingehe, je mehr unterschiedliche Systeme ich nutzen muss.
Klar, auf Strom können wir alle nicht verzichten, aber auf Gasleitungen und Fernwärmeleitungen schon. Und bei keinem Leitungssystem habe ich so viele Anbieter, wie beim Strom. Und zusätzlich habe ich auch die Möglichkeit – zumindest einen Teil der Energie – selbst durch Photovoltaik zu gewinnen.
Fernwärme soll besonders sinnvoll sein, wenn es im Ballungsgebiet durch Abfälle befeuert wird? Ja, aber nur, wenn fast alle Haushalte mitmachen. Dies war auch ein Grund, warum die CDU gegen das Heizungsgesetz so polterte (insbesondere NRW und Bayern).
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Stellt man diese Fragen online, dann kommen ausschließlich folgende Behauptungen:
Behauptung 1:
– „ Wir leben in einer freien Wirtschaft…“
Die Antwort ist falsch. Wir leben tatsächlich in einer sozialen Marktwirtschaft.
Behauptung 2:
– „Dann bin ich ja im reinen Kommunismus, Planwirtschaft.“
– Wenn ich mir Schuhe oder Möbel kaufe, dann habe ich doch auch eine große Auswahl unter verschiedenen Anbietern….“
Behauptung 3:
– „Die Kosten von Gasleitungen oder Fernwärmenetz bezahlen doch nur die Verbraucher, die auch Gas oder Fernwärme nutzen.“
1. Diese Aussage lässt sich nicht 100% überprüfen. Beispiel: Um Gasleitungen zu verlegen, müssen die Straßen aufgerissen und wieder zugemacht werden. Und dies spätestens nach rund 30 Jahren. Da kann es vorkommen, dass gerade eine frisch geteerte Straße wieder ausgebuddelt wird. Teer weg, aufbuddeln und wieder neu verlegen. Dann wieder zuschütten und den Teil der Straße neu asphaltieren, der darunter die Gasleitung hat. Und dort, wo grüner Wasserstoff reinkommt, müssen alle Leitungen dann erneuert werden. Noch dazu sind die Gasheizungen auf 100% grünen Wasserstoff überhaupt nicht geeignet!
Behauptung 4:
Fernwärme ist doch als günstige Energieform sinnvoll, denn Es wird die Abluftwärme z.B. von Müll genutzt.
Dies ist zwar richtig. Allerdings müssen dazu möglichst alle Haushalte mitmachen. Machen 50 % nicht mit, dann müssen trotzdem die Fernwärmeleitungen verlegt werden. Und auch nach rund 30 Jahren müssen diese Leitungen erneuert und zwischendurch gewartet werden. Und wenn nur die Hälfte der Haushalte mitmacht, dann sind die Kosten je Haushalt doppelt so hoch.
Neben diesen Gründen spricht auch die Monopolbindung bei der Fernwärme gegen die Überlegung sich an ein Fernwärmenetz zu beteiligen.
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Eine Abhängigkeit vom Strom habe ich ja sowieso.
Warum denn eine zusätzliche Abhängigkeit durch Gas oder Fernwärme eingehen?
Nur aus ideologischen Sicht der #Gesternkleber?
#Öl
#Gas
#LNG
#Kohle
#Benzin
#eFuel
#Fossile #Energie
#Erneuerbare #Energie
#Windkraft
#Solar #photovoltaik
#biogasanlage
#Wasserkraft
Warum unterschiedliche Akteure gegen ein eigenständiges Stromnetz sind, kann über folgende Links nachgelesen werden:
Stichwort #Atomstrom: Hierzu gibt es einige interessante Artikel bei diesem Link.
Erläuterung: Wenn man den ganzen Artikel lesen möchte, auf die Überschrift klicken. Dann wird gesamter Artikel sichtbar.
Wenn man danach auf zurück klickt ( <— ) dann kommt man wieder in Grsantübersicht.
Der wohl interessanteste Teil betrifft den Themenbereich Atomstrom
HydrogenInsight – ausgerechnet ein Wasserstoff-Magazin berichtet darüber, dass H2 im PKW mausetot ist
„Törichte Unternehmer, die Wasserstofffahrzeuge vorantreiben, werden von ihren Aktionären gefeuert“: wird ein H2-Taxibetreiber zitiert. Wasserstoff ist einfach zu teuer.
Und was sagt die Industrie? Der Geschäftsführer von @airliquidegroup gibt zu, dass der Verkauf von Wasserstoff als Kraftstoff nicht rentabel ist
Es wäre wirklich prickelnd, wenn in unserer „geliebten“ FDP sich diese Erkenntnis auch langsam durchsetzen würde. Spoiler: Wenn H2 zu teuer ist, sind es E-Fuels erst Recht. Physik und Wirkungsgrad und so.
Konzentrieren wir uns angesichts der Klimakrise auf die Technologien, die wir haben. Elektrifizierung ist das Gebot der Stunde. Es braucht jetzt kluge Entscheidungen und Aktionen anstelle von törichtem Wasserstoff-Wahn.
Was denken #AfD Wähler heute über Marlene Dietrich? Verräterin oder nicht?
Sie war eine preußische Patriotin, die niemals für die AfD gewählt hätte, niemals.
Können AfD Wähler das folgende Video (erster Kommentar) über eine disziplinierte preußische Offizierstochter ertragen ohne Schaum vor dem Mund zu bekommen ?
13 Minuten die es Wert sind verfolgt zu werden. Aus Respekt vor einer Preußin, die heute eine klare Meinung über Herrn Höcke hätte.
Dass sich die Erde insgesamt erwärmt wissen wir sicher. Das war, aber natürlich nicht immer so. Daher möchte ich kurz auf die Anfänge der Klimaforschung eingehen, da diese bereits viel früher anfing als einige wissen.
Bereits im Jahr 1824 stellte Jean Fourier, ein berühmter Mathematiker und Physiker, fest, dass die Energiebalance der Erde nicht ausgeglichen war und führt es bereits auf die Atmosphäre zurück. Im Ergebnis konnte er den Treibhauseffekt in seinen groben Zügen gut beschreiben*.
Im Jahr 1856 konnte Eunice Foote mit ersten Experimenten einen direkten Nachweis zwischen einer Temperaturerhöhung und der CO2 Konzentrationen liefern. Es wird davon ausgegangen, dass sie ihre Ergebnisse zwar wissenschaftlich veröffentlichen konnte, aber bei einer Fachtagung auf Grund ihres Geschlechts nicht selbst vorstellen durfte, und das als damalige Frauenrechtlerin.
John Tyndall konnte im Jahr 1862 ihre Ergebnisse bestätigen und verfeinern. Durch seine Versuche beschrieb er den (natürlichen) Treibhauseffekt zur damaligen Zeit wohl sehr genau. Dabei stellte er u.a. fest, dass Wasserdampf, CO2 und Ozon eine wichtige Rolle spielen.
Svante Arrhenius konnte vermutlich als erstes ein stark vereinfachtes Klimamodell entwickeln und berechnete mehrere Monate lang ohne maschinelle Hilfe die Ergebnisse. Im Jahr 1896 zeigte er, dass eine Halbierung des damaligen CO2 Gehalts (vermutlich) eine Eiszeit auslösen könnte. Im Jahr 1908 veröffentlichte er seine Ergebnisse zu der Klimasensitivität von CO2. Er ging von einer Veränderung von 5 bis 6 Kelvin bei einer Verdopplung der CO2 Konzentration aus.
Auf andere wichtige Meilensteine, wie die Kirchhoffsche Strahlungsgesetze, Stefan-Boltzmann-Gesetz, Wiensches Verschiebungsgesetz und das Plancksche Strahlungsgesetz oder Aspekte nach dem 20. Jahrhundert, gehe ich gerne gesondert ein.
Für mich war im Rahmen dieser Aufarbeitung besonders interessant, dass die wissenschaftlichen Fundamente bereits 1824 gelegt wurden. Der Punkt, dass Frau Foote ihre Ergebnisse wahrscheinlich nur wegen ihres Geschlechts nicht selber vorstellen durfte, soll auch noch heute daran erinnern, dass wir jeden Menschen egal welchen Geschlechts, Alters, Herkunft, Sexualität / Liebe, Bildungsstands, Religion etc. nicht alleine deswegen ausschließen dürfen.
Natürlich waren die ersten Ergebnisse nicht unumstritten, aber konnten mit der Zeit immer wieder bestätigt oder genauer beschrieben werden. Dennoch ist es retroperspektivisch betrachtet „blöd“, dass wir als Menschheit selbst bis nach 1970 die Gefahren durch den sich anbahnenden Klimawandel nicht (ausreichend) erkannt haben, nicht wahrnehmen wollten oder gar immer noch aktiv verschleiern…
Auch hier spielte Moskau damals eine wichtige Rolle
von Yves W.
Auch an dieser kommunistischen Losung des „Sozialfaschismus“ ist die Weimarer Republik zugrunde gegangen.
Die Sozialfaschismus-These wurde 1924 in Moskau innerhalb der KPdSU entwickelt und von Stalin befördert.
Mit der zunehmenden Liquidierung Andersdenkender innerhalb der kommunistischen Partei setzte sich diese Ausrichtung durch und wurde auch zur Vorgabe für die von Moskau gesteuerten Parteien im Ausland. Mit fatalen Folgen für Deutschland.
Beispiele.
1.) Bei der Reichspräsidentenwahl am 26. April 1925 verlor der katholische Demokrat Wilhelm Marx mit 3 Millionen Stimmen gegen Hindenburg, dem „Rechtsblock“ Kandidaten, dem sich DNVP, NSDAP und – auch ein fatale Entscheidung – die bayerische katholische Regionalpartei BVP angeschlossen hatten.
Die Kommunisten beharrten auf die nutzlose Symbolkandidatur von Ernst Thälmann, der mehr als 6 Millionen Stimmen erhielt. Marx lebte bis 1946, Hindenburg starb 1934, Hitler folgte.
Allein Marx’ Präsidentschaft hätte einen anderen Weg der Geschichte ermöglicht.
2.) Auf Befehl Moskaus übernahm die KPD die „Sozialfaschismus“ These und bekämpfte deswegen die sozialdemokratischen Gewerkschaften. Auch dieser Streit ein Beförderer der rechtsextremen NSBO in den Betrieben.
3.) Thälmann, eigentlich wegen einer Unterschlagungsaffäre nicht mehr funktionswürdig in der Partei, wurde auf persönlichen Druck Stalins als Vorsitzender der KPD im Mai 1929 durchgesetzt. Um so willfähriger führte er die Anweisungen Moskaus aus. Erklärte auf dem 12. Parteitag in Dresden die SPD zum „Hauptfeind“, acht Tage später gelang der NSDAP in Coburg der erste Durchbruch.
4.) Am 22. Juli 1930 beschloss die Partei, sogar einen Entscheid der Rechtsextremen gegen die SPD-Regierung in Preußen zu unterstützen.
Professor Heinrich August Winkler hierzu: „Um den „Sozialfaschismus“ zu schlagen, scheuten Kommunisten nicht einmal vor einem zeitweiligen Zusammengehen mit den „Nationalfaschisten“ (also NSDAP) zurück“.
Kommunisten sind nach 1933 verfolgt, gefoltert, ermordet worden. Sie haben mutig Widerstand geleistet. Unabhängig ihrer Ansichten und Absichten verdient dies Respekt und Gedenken. Aber wie die KPD auf Anweisung Moskaus sich vor 1933 an der Zerstörung der ersten deutschen Demokratie beteiligt hat, sollte auch nicht vergessen werden.
Der andere damalige gesellschaftliche Kontext ist keine Rechtfertigung. Es gab deutsche Kommunisten die sich gegen die Moskauer Vorgabe des „Sozialfaschismus“ widersetzten, darunter August Thalheimer.
Wenn Frau Wagenknecht und ihre Unterstützer heute gegen „Die Anmaßenden“, also liberalen, sozialdemokratischen und/oder ökologisch gesinnten Menschen polemisieren, erinnert das in fataler Weise an die „Sozialfaschismus“ These der von Moskau gesteuerten KPD.
Es führte damals den Rechtsextremen Stimmen zu, es tut es heute.
Die #Investmentbanken bekommen langsam #kalte #Füße. Immer deutlicher kündigt sich an, dass Investments in #Atomkraft zum #Rohrkrepierer werden können. Auch dies ist ein. Grund, warum Investmentgesellschaften über bestimmte Medien dagegenhalten.
Beispiel: Die #BILD gehört dem #AxelSpringerVerlag. Ein Anteil von nahe 50% gehört zwei Investmentgesellschaften, die auch in „allgemeine Energiegewinnung“ investiert sind. Kein Wunder, warum die BILD & Co für Atomkraft und gegen erneuerbare Energie Artikel schreibt,
Die Stadt #Zürich wird ihre AKW-Anteile nicht los Über 2 Millionen hat die Stadt investiert, um ihre Anteile am #Atomkraftwerk #Gösgen zu verkaufen – vergebens. Jetzt gibt der Stadtrat vorerst auf.
Seit zwölf Jahren ist die Stadt Zürich der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet.
Seit 2016 hat die Stadt zudem den Auftrag, aus der Atomenergie auszusteigen. So wollten es die Stimmberechtigten an der Urne. AKW-Beteiligungen passen da schlecht dazu.
Nach wie vor ist die Stadt Zürich jedoch über das Elektrizitätswerk an den Kernkraftwerken Gösgen und Leibstadt sowie an den französischen Anlagen Bugey und Cattenom beteiligt.
Seit Jahren versucht der Stadtrat schon, einen Käufer für diese ungeliebten Anteile zu finden. Er hatte gar einen 2,8-Millionen-Kredit verlangt, um Hilfe bei der Suche zu erhalten. Der Gemeinderat gewährte der Stadtregierung zwar «nur» 2,2 Millionen, doch auch diese verpufften. Die Bemühungen seien bisher leider vergeblich gewesen, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit.
Leider hat #Frankreich es nicht verstanden, #Niger richtig zu fördern. Nur der Abbau von Rohstoffen, insbesondere #Uran, interessierte Frankreich. Sollte sich Niger nun Russland zuwenden, hat Frankreich ein erhebliches Problem und macht sich erpressbar.
Grund: Das #Uran, das Frankreich für die #Atomkraftwerke benötigt, kommt fast ausschließlich aus Niger und Russland. Gerade diese Situation hat bei der #französischen #Regierung für mehr „#Diplomatie“ mit #Russland geführt.
Als Folge muss Frankreich nun wohl auch #mehr #Diversifikation bei der #Energieproduktion überlegen oder theoretisch auf andere #Uranlieferanten setzen.
Randbemerkung: So ganz falsch ist die Diversifikation bei der Energiegewinnung durch Habeck wohl doch nicht
Die Probleme mit den #Atomkraftwerken nehmen nicht ab.
Flüsse, die aufgrund des #Klimawandels weniger Wasser in den Flüssen mit sich führen, haben in den letzten Jahren schon zu der Drosselung der #Energiegewinnung in den Kernkraftwerken geführt.
Zusätzlich befinden sich extrem viele #französische #Atomkraftwerke in der #Wartung. Risse im Beton sind nur die sichtbaren Schäden.
Die #ungelöste #Endlagerung mit #unkalkulierbaren #Kosten sind ein weiteres Problem.
Und jetzt noch die #Uranproblematik mit weiteren Abhängigkeiten.
Ein #Unternehmensberater würde dem Unternehmen Frankreich sofort zu #Alternativwegen – also im Extremfall zum #Changemanagement raten.
103 #Atomkraftwerke sind in Europa. 56 davon befinden sich in Frankreich. Davon sind in den letzten 12 Monaten 28 Atomkraftwerke entweder durch Wartung, Reparatur oder Kühlwassermangel auf Sparflamme am Netz gewesen.
Und trotzdem versucht die Atomlobby (Hersteller, Zulieferer, Uranproduzenten und Investmentgesellschaften für Atomreaktoren Werbung zu machen
„125. Geburtstag: Rechtsextremisten erinnern an Ernst Jünger“, so bayerische Behörden im Frühjahr 2020.
von Yves W.bei LinkedIn
Dabei stellte Biograph Helmuth Kiesel 2007 fest: „Kräfte, die den Konservativismus in Deutschland extremistisch (…) formieren wollten, konnten sich auf Jünger weder berufen noch Unterstützung erwarten.“
Kiesel irrte. Wie kaum ein anderer eint heute die Huldigung Ernst Jüngers, „Der III. Weg“ mit NPD, AfD, rechtsextremer und Teilen der konservativen Intelligenz.
Er ist einer der wirksamsten Mittel für das, was Rechtsextremisten „Metapolitik“ nennen, weil vordergründig vieles bei ihm dagegen spricht.
Seine Freundschaft mit dem „NS Kronjuristen“ Carl Schmitt zerbrach de-facto 1947 an dessen unkritische Bewertung der Diktatur. Jüngers Liebe zu Frankreich, sein neugieriger Konsum von LSD und anderen Drogen- eher Dandy, als ein Fanatiker? „Auf den Marmorklippen“, 1939 veröffentlicht, möglicherweise bis in die „Weisse Rose“ hinein als codierter Aufruf zum Widerstand gelesen. Die „Friedensschrift“ von 1943 vielleicht ein Appell für ein vereintes Europa. Die Verehrung durch den Sozialisten Francois Mitterand.
Das alles meinen die Rechtsextremisten nicht, das nutzen sie aus.
Es gibt den hetzerischen Anti-Demokraten der 20er, seine Schrift „Der Arbeiter“ – ein Programm für einen totalitären Staat und von seinen, immer wieder stark umgeschriebenen, Werken gibt es auch jene Auflagen von vor 1933, die voller chauvinistischer Parolen sind.
Jünger kultivierte nach Kriegsende das Chamäleonhafte. Zu seiner geistigen Mitverantwortung für den Untergang der ersten Demokratie stellt selbst der wohlwollende Biograph Kiesel fest: „Jüngers Auseinandersetzung (nach 1945) mit seiner nationalistischen Publizistik ist defizitär“.
Seine Distanzierung vom Regime, hinreichend damit Demokraten sein literarisches Werk schätzen können, knapp genug um sich bei Rechtsextremisten als Referenz zu eignen. Sein Werk so umfassend, vielfach redigiert und mehrdeutig formuliert, daß für jeden etwas dabei ist.
Pauschale Kritik an Autor und Werk wirkt deswegen oft plump.
Nach 1945 wäre er mit seiner unzeitgemäßen Sprache und seinen entrückten Inhalten vielleicht langsam in Vergessenheit geraten.
Dann erhielt er unerwartet 1982 den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt. Die fast einhellige Medienempörung ein Erfolg für Jünger. Seine Werke erschienenen nun wieder auch als Taschenbuch.
Die Medienkritik damals 1982 oft ideologisch polemisch. Dies auch ein Punktsieg für Rechtsextreme, denn entlarvende „Kritik an der Kritik“, vermeidet die Verteidigung der eigenen anti-demokratischen Inhalte.
Der rechtsextreme Autor Weißmann beschreibt „Metapolitik“ als Methode um: „Informationen und Lebensgefühl durch ein ganzes Kapillarsystem sickern zu lassen“.
Maßgeblich für die Preisverleihung 1982 der Frankfurter CDU OB Wallmann. Sein damaliger, dann lebenslanger Weggefährte und engster Mitarbeiter: Dr. Alexander Gauland.
Alternative Kraftstoffe , auch eFuels genannt, haben in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Leider ranken sich um diese neue Technologie viele Mythen, die nicht immer den Tatsachen entsprechen.
Es wird schön geredet, als Zukunft gesehen und soll die Kraftstoffbezogene Mobilität revolutionieren. Dabei ist längst klar: So sauber, wie behauptet ist es nicht!
#eFuels, also #synthetische #Kraftstoffe, sind eine neue Technologie. die als Alternative zu herkömmlichen Fossilbrennstoffen beworben wird.
Sie sollen dazu beitragen, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen und eine grünere Zukunft zu schaffen.
E-Fuels sind eine Art Drop-in-Ersatzkraftstoff, der aus abgeschiedenem Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid zusammen mit Wasserstoff hergestellt wird, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden soll.
Kann jeder Verbrenner E-Fuels tanken?
Weil es sich bei E-Fuels um synthetisch nachgebauten Diesel und Benzin beziehungsweise Kerosin handelt, kann er in allen Verbrennungskraftmaschinen genutzt werden, die heute die vergleichbaren Mineralöl-Treibstoffe nutzen. Eine Umrüstung der Motoren ist in der Regel nicht nötig.
Sie sind darauf ausgelegt, die CO2-Emissionen zu reduzieren und könnten heute und in Zukunft weltweit in Fahrzeugen und Anlagen eingesetzt werden.
E-Fuels werden hergestellt, indem fossiles Gas in seine Komponenten zerlegt und dann wieder kombiniert wird.
Der Produktionsprozess ist ineffizient, was zu hohen Energieverlusten führt, aber sie haben den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer hohen Energiedichte leicht gespeichert und transportiert werden können.
E-Fuels werden als potenzielle Lösung für die Herausforderung des Übergangs von fossilen Brennstoffen angesehen, da sie anstelle herkömmlicher flüssiger Brennstoffe verwendet werden können.
Wie wird e-Fuels hergestellt?
Für die Produktion von E-Fuels sind Strom, Wasser und CO2 notwendig. Mithilfe des Stroms aus erneuerbaren Energien wird Wasser in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) gespalten. Diesen chemischen Prozess nennt man Elektrolyse.
Etwa 60Prozent der ursprünglich im Strom vorhandenen Energie geht verloren.
Im Rahmen von Tests durch das französische Forschungsinstitut IFP Énergies nouvelles wurde festgestellt, dass ein Fahrzeug mit eFuel-Betankung dieselbe Luftverschmutzung verursachte wie eines mit fossilen Kraftstoffen.
Der Ausstoß an giftigen Stickoxiden (NOx) war auf einem vergleichbaren hohen Niveau. Darüber hinaus führte die Verbrennung des synthetischen Benzins zu dreimal so viel Kohlenmonoxid und bis zu doppelt so viel Ammoniak im Vergleich zu fossilen Brennstoffen.
Der Partikelausstoß war jedoch geringer. Laut IFPEN könnte die Partikelbilanz von eFuels bei älteren Fahrzeugen ohne Partikelfilter sogar noch besser ausfallen. Da zur Zeit des Tests kein eFuel auf dem freien Markt verfügbar war, musste IFPEN es selbst herstellen.
Herstellung mit viel Chemie
Bei der Herstellung von eFuels (elektrisch erzeugten Kraftstoffen) ist tatsächlich Chemie vonnöten, um die erforderlichen Kohlenstoff- und Wasserstoffmoleküle zu produzieren. Es gibt mehrere Methoden, um diese Moleküle herzustellen, aber die meisten erfordern einen größeren Energieaufwand als bei der traditionellen Herstellung von Kraftstoffen aus fossilen Brennstoffen. Dies kann zu einem höheren Energieverbrauch und einer größeren Belastung für die Umwelt führen, da mehr Energie und Ressourcen für die Herstellung von Chemikalien und Materialien benötigt werden.
Beispielsweise werden für die Elektrolyse von Wasser, einer Methode zur Herstellung von Wasserstoff, große Mengen an Elektrizität benötigt. Wenn diese Elektrizität aus erneuerbaren Quellen stammt, kann die Herstellung von Wasserstoff eine grüne und nachhaltige Lösung sein. Wenn jedoch Elektrizität aus fossilen Brennstoffen stammt, kann dies zu einer weiteren Belastung für die Umwelt führen.
Eine andere Methode zur Herstellung von Kohlenstoffmolekülen ist die Synthese aus Kohlendioxid. Diese Methode kann zwar den Kohlenstoffkreislauf schließen und dadurch den Ausstoß von Treibhausgasen verringern, aber sie erfordert ebenfalls eine große Menge an Energie und Ressourcen.
Nutzung im Verbrennungsmotor
Tests haben gezeigt, dass Fahrzeuge, die mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden, die gleiche Menge an toxischen NOx-Emissionen erzeugen wie Fahrzeuge, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.
Darüber hinaus sind E-Fuels nicht unbedingt CO2-neutraler als fossile Brennstoffe, und ihre Verbrennung erzeugt immer noch umweltschädliche Emissionen.
Ist Elektroabtrieb oder Verbrennermotor mit e-Fuels besser?
Eine Studie, die von der Dachorganisation Transport and Environment (T&E) veröffentlicht wurde, hat die Emissionen berechnet, die von Autos ausgestoßen werden, die im Jahr 2030 verkauft werden.
Die Studie untersuchte den gesamten Lebenszyklus von Autos, einschließlich Herstellung und Betrieb. Die Studie ergab, dass Elektroautos im Vergleich zu konventionellen Verbrennern 78% weniger Emissionen ausstoßen.
Im Vergleich dazu reduzieren Fahrzeuge, die teils mit eFuels und teils mit Benzin betrieben werden, die Emissionen nur um 5%. Selbst wenn ein Auto ausschließlich mit eFuels betrieben wird, emittiert es immer noch deutlich mehr als ein Elektroauto.
Dies ist auf die Verluste bei der eFuel-Herstellung und den ineffizienteren Verbrennungsmotor zurückzuführen.
Mit der gleichen Menge an erneuerbarer Energie fährt ein batterieelektrischer ID.3 fünfmal weiter als ein mit eFuels betriebener VW Golf. Der batterieelektrische BMW i4 kommt sogar sechsmal weiter als ein mit eFuels betriebener BMW 4er.
Darüber hinaus sind dies die Zulieferbetriebe, Getriebe und Motoren herstellen, denn beim Elektromotor sind Getriebe und Verbrennermotor überflüssig.
Aber auch die Ölfirmen haben großes Interesse, am eFuels-Geschäft mitzumischen.
Synthetische Kraftstoff Hersteller sind zum Beispiel Audi, Bosch, Porsche und Siemens. In Zusammenarbeit mit Shell und VW hat Bosch einen alternativen Kraftstoff entwickelt, der zu etwa einem Drittel aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird.
Es wird zwar eFuels in naher Zukunft vielleicht geben, allerdings nicht in der Menge, dass es an Zapfsäulen angeboten werden kann. Autobild hatte zwar für eFuels in dem online Artikel vom 16.3.2022 die Hoffnung auf eFuels erweckt („E-Fuels von Porsche und Siemens klimaneutral“), allerdings wurde auch deutlich, dass die heutige Menge nicht produziert werden könnte, die notwendig ist.
Darüber hinaus verpassen bereits 60% der eingesetzten Energie bei Herstellung.
Insofern ist Strom immer noch die beste Lösung für die PKW‘s.
Was mir noch niemand wirklich erklären konnte
Stromleitungen müssen überall verlegt sein und müssen so oder so erneuert und verstärkt werden. Das gleiche gilt für Umspannwerke etc.
Warum ist es notwendig:
– dass noch ein zweites und sogar drittes Leitungssystem für Gas und / oder Fernwärme gebaut und gewartet werden muss?
– dass Fahrzeuge zum einen mit Elektromotor fahren und dann noch andere Fahrzeuge mit eFuel, Benzin, Diesel, Gas betankt werden? Teilweise unterschiedliche unterschiedliche Motorenherstellung, unterschiedliche Transportwege für den Treibstoff etc.
Mein gesunder Menschen erstand sagt mir, dass die Fixkosten von jedem unterschiedlichen System zusätzlich Kosten verursacht. Kosten, die letztendlich der Verbraucher trägt.
Und nicht nur, dass der Verbraucher diese Zusatz-Systeme bezahlt, sondern teilweise sind bei bestimmten Systemen nur Monopolanbieter unterwegs.
Bei Fernwärme ist ein Anbieterwechsel unmöglich!
Für mich ist eher der Hintergrund, dass ich als Verbraucher mehr Abhängigkeiten eingehe, je mehr unterschiedliche Systeme ich nutzen muss.
Die Autor*innen haben darin eine ungeheure Menge von Informationen über Verbrechen von #Nazis im Raum Ludwigsburg, deren Opfer und die großteils absolut mangelhafte Aufarbeitung zusammengetragen und somit wertvollste Anregungen zur weiteren Erforschung dieses Themenfelds gegeben.
Mit großem Engagement haben die Herausgeber*innen der Hefte (Hauptautor Werner J. Hoffmann geb. 11.8.1929, gestorben. 1.8.2016, Reinhard Hildebrand, Eva Heinrich) und zahlreiche Aktive Zugang zur Erinnerung an Menschen geschaffen, die von der Öffentlichkeit bis dahin nur in minimalem Umfang gefunden werden konnten.
Der Hauptautor Werner J. Hoffmann hatte viele Zeitzeugen schon ab 1974 in Altenheimen interviewt.
Dabei handelte es sich um selbst im KZ oder Arbeitslager eingesessene Menschen, sowie um deren Ehepartner, Kinder oder Verwandte.
Ein Schwerpunkt sind die Schicksale politisch verfolgter Gegner*innen des #Nazi-#Regimes – eine vielfältige Gruppe von Menschen, für die keine andere Lobby-Organisation sich einsetzte.
Daneben werden auch die Geschichten von #Opfern #rassistisch #motivierter #Verfolgung und Patient*innen-Morde dargestellt.
Die Inhalte der Hefte geben den Stand der Informationen wieder, die zum damaligen Zeitpunkt und mit dem in diesem Langzeitprojekt möglichen Aufwand machbar waren.
Zahlreiche Beiträge sind ohne wissenschaftlichen Anspruch erstellt, die Quellen des Dargestellten werden häufig nicht genannt.
Eine tiefgehende Recherche unterblieb zumeist.
Daher sollten die sechs Ausgaben nicht automatisch als Trägerinnen historischer Wahrheiten gelesen werden, sondern als Ausdruck der ehrlichen Suche nach ihr.
Sie enthalten sehr viele Hinweise auf Menschen und Zusammenhänge, die weiter zu erforschen lohnend und notwendig ist.
Die „Streiflichter“ sind ein Beitrag von unschätzbarem Wert zu einem aufrichtigen Umgang mit den Nazi-Verbrechen in der Region.
In dieser App sind Steine des NICHTVERGESSENS für ermordete Familien der NS-Zeit aus ganz Deutschland eingetragen. Habe ich gerade selbst erst entdeckt.
Es gibt noch viele Geschichten zu erzählen – leider…
Die Ludwigsburger Stolperstein-Initiative ist auch nach acht Jahren kontinuierlicher Arbeit noch lange nicht fertig. Noch immer sind viele Geschichten von Menschen aus der Stadt zu recherchieren und zu berichten, die Opfer von NS-Verbrechen geworden sind. Menschen, die wegen ihrer Herkunft ermordet wurden, politische Gegner der Nazis, Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen – Dutzende von Ludwigsburgern und Ludwigsburgerinnen wurden Opfer des Nazi-Terrors – und der Unterstützung, die er in erheblichen Teilen der Bevölkerung hatte.
Nach wie vor treffen wir uns im Normalfall an jedem ersten Montag im Monat in der Schillerstraße 13/2 im Büro von „Info & Idee“. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Sie können gern einfach vorbeikommen, Sie können aber auch vorher Kontakt aufnehmen – oder sich aus anderem Grund bei uns melden: hoppla[at]stolpersteine-ludwigsburg.de