Dass sich die Erde insgesamt erwärmt wissen wir sicher. Das war, aber natürlich nicht immer so. Daher möchte ich kurz auf die Anfänge der Klimaforschung eingehen, da diese bereits viel früher anfing als einige wissen.
Bereits im Jahr 1824 stellte Jean Fourier, ein berühmter Mathematiker und Physiker, fest, dass die Energiebalance der Erde nicht ausgeglichen war und führt es bereits auf die Atmosphäre zurück. Im Ergebnis konnte er den Treibhauseffekt in seinen groben Zügen gut beschreiben*.
Im Jahr 1856 konnte Eunice Foote mit ersten Experimenten einen direkten Nachweis zwischen einer Temperaturerhöhung und der CO2 Konzentrationen liefern. Es wird davon ausgegangen, dass sie ihre Ergebnisse zwar wissenschaftlich veröffentlichen konnte, aber bei einer Fachtagung auf Grund ihres Geschlechts nicht selbst vorstellen durfte, und das als damalige Frauenrechtlerin.
John Tyndall konnte im Jahr 1862 ihre Ergebnisse bestätigen und verfeinern. Durch seine Versuche beschrieb er den (natürlichen) Treibhauseffekt zur damaligen Zeit wohl sehr genau. Dabei stellte er u.a. fest, dass Wasserdampf, CO2 und Ozon eine wichtige Rolle spielen.
Svante Arrhenius konnte vermutlich als erstes ein stark vereinfachtes Klimamodell entwickeln und berechnete mehrere Monate lang ohne maschinelle Hilfe die Ergebnisse. Im Jahr 1896 zeigte er, dass eine Halbierung des damaligen CO2 Gehalts (vermutlich) eine Eiszeit auslösen könnte. Im Jahr 1908 veröffentlichte er seine Ergebnisse zu der Klimasensitivität von CO2. Er ging von einer Veränderung von 5 bis 6 Kelvin bei einer Verdopplung der CO2 Konzentration aus.
Auf andere wichtige Meilensteine, wie die Kirchhoffsche Strahlungsgesetze, Stefan-Boltzmann-Gesetz, Wiensches Verschiebungsgesetz und das Plancksche Strahlungsgesetz oder Aspekte nach dem 20. Jahrhundert, gehe ich gerne gesondert ein.
Für mich war im Rahmen dieser Aufarbeitung besonders interessant, dass die wissenschaftlichen Fundamente bereits 1824 gelegt wurden. Der Punkt, dass Frau Foote ihre Ergebnisse wahrscheinlich nur wegen ihres Geschlechts nicht selber vorstellen durfte, soll auch noch heute daran erinnern, dass wir jeden Menschen egal welchen Geschlechts, Alters, Herkunft, Sexualität / Liebe, Bildungsstands, Religion etc. nicht alleine deswegen ausschließen dürfen.
Natürlich waren die ersten Ergebnisse nicht unumstritten, aber konnten mit der Zeit immer wieder bestätigt oder genauer beschrieben werden. Dennoch ist es retroperspektivisch betrachtet „blöd“, dass wir als Menschheit selbst bis nach 1970 die Gefahren durch den sich anbahnenden Klimawandel nicht (ausreichend) erkannt haben, nicht wahrnehmen wollten oder gar immer noch aktiv verschleiern…
Die #Investmentbanken bekommen langsam #kalte #Füße. Immer deutlicher kündigt sich an, dass Investments in #Atomkraft zum #Rohrkrepierer werden können. Auch dies ist ein. Grund, warum Investmentgesellschaften über bestimmte Medien dagegenhalten.
Beispiel: Die #BILD gehört dem #AxelSpringerVerlag. Ein Anteil von nahe 50% gehört zwei Investmentgesellschaften, die auch in „allgemeine Energiegewinnung“ investiert sind. Kein Wunder, warum die BILD & Co für Atomkraft und gegen erneuerbare Energie Artikel schreibt,
Die Stadt #Zürich wird ihre AKW-Anteile nicht los Über 2 Millionen hat die Stadt investiert, um ihre Anteile am #Atomkraftwerk #Gösgen zu verkaufen – vergebens. Jetzt gibt der Stadtrat vorerst auf.
Seit zwölf Jahren ist die Stadt Zürich der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet.
Seit 2016 hat die Stadt zudem den Auftrag, aus der Atomenergie auszusteigen. So wollten es die Stimmberechtigten an der Urne. AKW-Beteiligungen passen da schlecht dazu.
Nach wie vor ist die Stadt Zürich jedoch über das Elektrizitätswerk an den Kernkraftwerken Gösgen und Leibstadt sowie an den französischen Anlagen Bugey und Cattenom beteiligt.
Seit Jahren versucht der Stadtrat schon, einen Käufer für diese ungeliebten Anteile zu finden. Er hatte gar einen 2,8-Millionen-Kredit verlangt, um Hilfe bei der Suche zu erhalten. Der Gemeinderat gewährte der Stadtregierung zwar «nur» 2,2 Millionen, doch auch diese verpufften. Die Bemühungen seien bisher leider vergeblich gewesen, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit.
Leider hat #Frankreich es nicht verstanden, #Niger richtig zu fördern. Nur der Abbau von Rohstoffen, insbesondere #Uran, interessierte Frankreich. Sollte sich Niger nun Russland zuwenden, hat Frankreich ein erhebliches Problem und macht sich erpressbar.
Grund: Das #Uran, das Frankreich für die #Atomkraftwerke benötigt, kommt fast ausschließlich aus Niger und Russland. Gerade diese Situation hat bei der #französischen #Regierung für mehr „#Diplomatie“ mit #Russland geführt.
Als Folge muss Frankreich nun wohl auch #mehr #Diversifikation bei der #Energieproduktion überlegen oder theoretisch auf andere #Uranlieferanten setzen.
Randbemerkung: So ganz falsch ist die Diversifikation bei der Energiegewinnung durch Habeck wohl doch nicht
Die Probleme mit den #Atomkraftwerken nehmen nicht ab.
Flüsse, die aufgrund des #Klimawandels weniger Wasser in den Flüssen mit sich führen, haben in den letzten Jahren schon zu der Drosselung der #Energiegewinnung in den Kernkraftwerken geführt.
Zusätzlich befinden sich extrem viele #französische #Atomkraftwerke in der #Wartung. Risse im Beton sind nur die sichtbaren Schäden.
Die #ungelöste #Endlagerung mit #unkalkulierbaren #Kosten sind ein weiteres Problem.
Und jetzt noch die #Uranproblematik mit weiteren Abhängigkeiten.
Ein #Unternehmensberater würde dem Unternehmen Frankreich sofort zu #Alternativwegen – also im Extremfall zum #Changemanagement raten.
103 #Atomkraftwerke sind in Europa. 56 davon befinden sich in Frankreich. Davon sind in den letzten 12 Monaten 28 Atomkraftwerke entweder durch Wartung, Reparatur oder Kühlwassermangel auf Sparflamme am Netz gewesen.
Und trotzdem versucht die Atomlobby (Hersteller, Zulieferer, Uranproduzenten und Investmentgesellschaften für Atomreaktoren Werbung zu machen
Alternative Kraftstoffe , auch eFuels genannt, haben in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Leider ranken sich um diese neue Technologie viele Mythen, die nicht immer den Tatsachen entsprechen.
Es wird schön geredet, als Zukunft gesehen und soll die Kraftstoffbezogene Mobilität revolutionieren. Dabei ist längst klar: So sauber, wie behauptet ist es nicht!
#eFuels, also #synthetische #Kraftstoffe, sind eine neue Technologie. die als Alternative zu herkömmlichen Fossilbrennstoffen beworben wird.
Sie sollen dazu beitragen, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen und eine grünere Zukunft zu schaffen.
E-Fuels sind eine Art Drop-in-Ersatzkraftstoff, der aus abgeschiedenem Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid zusammen mit Wasserstoff hergestellt wird, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden soll.
Kann jeder Verbrenner E-Fuels tanken?
Weil es sich bei E-Fuels um synthetisch nachgebauten Diesel und Benzin beziehungsweise Kerosin handelt, kann er in allen Verbrennungskraftmaschinen genutzt werden, die heute die vergleichbaren Mineralöl-Treibstoffe nutzen. Eine Umrüstung der Motoren ist in der Regel nicht nötig.
Sie sind darauf ausgelegt, die CO2-Emissionen zu reduzieren und könnten heute und in Zukunft weltweit in Fahrzeugen und Anlagen eingesetzt werden.
E-Fuels werden hergestellt, indem fossiles Gas in seine Komponenten zerlegt und dann wieder kombiniert wird.
Der Produktionsprozess ist ineffizient, was zu hohen Energieverlusten führt, aber sie haben den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer hohen Energiedichte leicht gespeichert und transportiert werden können.
E-Fuels werden als potenzielle Lösung für die Herausforderung des Übergangs von fossilen Brennstoffen angesehen, da sie anstelle herkömmlicher flüssiger Brennstoffe verwendet werden können.
Wie wird e-Fuels hergestellt?
Für die Produktion von E-Fuels sind Strom, Wasser und CO2 notwendig. Mithilfe des Stroms aus erneuerbaren Energien wird Wasser in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) gespalten. Diesen chemischen Prozess nennt man Elektrolyse.
Etwa 60Prozent der ursprünglich im Strom vorhandenen Energie geht verloren.
Im Rahmen von Tests durch das französische Forschungsinstitut IFP Énergies nouvelles wurde festgestellt, dass ein Fahrzeug mit eFuel-Betankung dieselbe Luftverschmutzung verursachte wie eines mit fossilen Kraftstoffen.
Der Ausstoß an giftigen Stickoxiden (NOx) war auf einem vergleichbaren hohen Niveau. Darüber hinaus führte die Verbrennung des synthetischen Benzins zu dreimal so viel Kohlenmonoxid und bis zu doppelt so viel Ammoniak im Vergleich zu fossilen Brennstoffen.
Der Partikelausstoß war jedoch geringer. Laut IFPEN könnte die Partikelbilanz von eFuels bei älteren Fahrzeugen ohne Partikelfilter sogar noch besser ausfallen. Da zur Zeit des Tests kein eFuel auf dem freien Markt verfügbar war, musste IFPEN es selbst herstellen.
Herstellung mit viel Chemie
Bei der Herstellung von eFuels (elektrisch erzeugten Kraftstoffen) ist tatsächlich Chemie vonnöten, um die erforderlichen Kohlenstoff- und Wasserstoffmoleküle zu produzieren. Es gibt mehrere Methoden, um diese Moleküle herzustellen, aber die meisten erfordern einen größeren Energieaufwand als bei der traditionellen Herstellung von Kraftstoffen aus fossilen Brennstoffen. Dies kann zu einem höheren Energieverbrauch und einer größeren Belastung für die Umwelt führen, da mehr Energie und Ressourcen für die Herstellung von Chemikalien und Materialien benötigt werden.
Beispielsweise werden für die Elektrolyse von Wasser, einer Methode zur Herstellung von Wasserstoff, große Mengen an Elektrizität benötigt. Wenn diese Elektrizität aus erneuerbaren Quellen stammt, kann die Herstellung von Wasserstoff eine grüne und nachhaltige Lösung sein. Wenn jedoch Elektrizität aus fossilen Brennstoffen stammt, kann dies zu einer weiteren Belastung für die Umwelt führen.
Eine andere Methode zur Herstellung von Kohlenstoffmolekülen ist die Synthese aus Kohlendioxid. Diese Methode kann zwar den Kohlenstoffkreislauf schließen und dadurch den Ausstoß von Treibhausgasen verringern, aber sie erfordert ebenfalls eine große Menge an Energie und Ressourcen.
Nutzung im Verbrennungsmotor
Tests haben gezeigt, dass Fahrzeuge, die mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden, die gleiche Menge an toxischen NOx-Emissionen erzeugen wie Fahrzeuge, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.
Darüber hinaus sind E-Fuels nicht unbedingt CO2-neutraler als fossile Brennstoffe, und ihre Verbrennung erzeugt immer noch umweltschädliche Emissionen.
Ist Elektroabtrieb oder Verbrennermotor mit e-Fuels besser?
Eine Studie, die von der Dachorganisation Transport and Environment (T&E) veröffentlicht wurde, hat die Emissionen berechnet, die von Autos ausgestoßen werden, die im Jahr 2030 verkauft werden.
Die Studie untersuchte den gesamten Lebenszyklus von Autos, einschließlich Herstellung und Betrieb. Die Studie ergab, dass Elektroautos im Vergleich zu konventionellen Verbrennern 78% weniger Emissionen ausstoßen.
Im Vergleich dazu reduzieren Fahrzeuge, die teils mit eFuels und teils mit Benzin betrieben werden, die Emissionen nur um 5%. Selbst wenn ein Auto ausschließlich mit eFuels betrieben wird, emittiert es immer noch deutlich mehr als ein Elektroauto.
Dies ist auf die Verluste bei der eFuel-Herstellung und den ineffizienteren Verbrennungsmotor zurückzuführen.
Mit der gleichen Menge an erneuerbarer Energie fährt ein batterieelektrischer ID.3 fünfmal weiter als ein mit eFuels betriebener VW Golf. Der batterieelektrische BMW i4 kommt sogar sechsmal weiter als ein mit eFuels betriebener BMW 4er.
Darüber hinaus sind dies die Zulieferbetriebe, Getriebe und Motoren herstellen, denn beim Elektromotor sind Getriebe und Verbrennermotor überflüssig.
Aber auch die Ölfirmen haben großes Interesse, am eFuels-Geschäft mitzumischen.
Synthetische Kraftstoff Hersteller sind zum Beispiel Audi, Bosch, Porsche und Siemens. In Zusammenarbeit mit Shell und VW hat Bosch einen alternativen Kraftstoff entwickelt, der zu etwa einem Drittel aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird.
Es wird zwar eFuels in naher Zukunft vielleicht geben, allerdings nicht in der Menge, dass es an Zapfsäulen angeboten werden kann. Autobild hatte zwar für eFuels in dem online Artikel vom 16.3.2022 die Hoffnung auf eFuels erweckt („E-Fuels von Porsche und Siemens klimaneutral“), allerdings wurde auch deutlich, dass die heutige Menge nicht produziert werden könnte, die notwendig ist.
Darüber hinaus verpassen bereits 60% der eingesetzten Energie bei Herstellung.
Insofern ist Strom immer noch die beste Lösung für die PKW‘s.
Was mir noch niemand wirklich erklären konnte
Stromleitungen müssen überall verlegt sein und müssen so oder so erneuert und verstärkt werden. Das gleiche gilt für Umspannwerke etc.
Warum ist es notwendig:
– dass noch ein zweites und sogar drittes Leitungssystem für Gas und / oder Fernwärme gebaut und gewartet werden muss?
– dass Fahrzeuge zum einen mit Elektromotor fahren und dann noch andere Fahrzeuge mit eFuel, Benzin, Diesel, Gas betankt werden? Teilweise unterschiedliche unterschiedliche Motorenherstellung, unterschiedliche Transportwege für den Treibstoff etc.
Mein gesunder Menschen erstand sagt mir, dass die Fixkosten von jedem unterschiedlichen System zusätzlich Kosten verursacht. Kosten, die letztendlich der Verbraucher trägt.
Und nicht nur, dass der Verbraucher diese Zusatz-Systeme bezahlt, sondern teilweise sind bei bestimmten Systemen nur Monopolanbieter unterwegs.
Bei Fernwärme ist ein Anbieterwechsel unmöglich!
Für mich ist eher der Hintergrund, dass ich als Verbraucher mehr Abhängigkeiten eingehe, je mehr unterschiedliche Systeme ich nutzen muss.
Ich bin kein Dauerwähler einer bestimmten Partei, sondern habe schon alle demokratischen Parteien der Mitte – also weder Links- noch rechtsextreme Parteien gewählt.
Aufgrund der #DauetProAtomkraftWerbung der #BILD, #Welt und anderer #AxelSpringerVerlag Werbungen poste ich hier das Statement des Bundestagsabgeordneten Robin Mesarosch
Behauptungen und echte #Fakten:
Behauptung: „Deutschland hat zu #wenig #Strom!“
Fakt: Wir brauchen zu Spitzenzeiten maximal um die 80 GW Strom. Mit unseren #Kraftwerken – OHNE #Wind- und #Solarenergie! – können wir 91 GW sicher erzeugen. Das heißt: Deutschland kann seinen #Strombedarf jederzeit selbst decken.
Behauptung: „Deutschland importiert #Strom, das ist dumm!“
Fakt: Ja, wir kaufen auch Strom aus dem Ausland. Und das ist aus zwei Gründen gut so.
Erstens: Unser #Stromnetz ist europäisch, kein Land muss sich allein versorgen. Das ist sicherer und günstiger für alle.
Zweitens: Wir können günstigeren Strom einkaufen. Wir müssten also nicht importieren.
Wir tun es aber, wenn es günstiger ist, als selbst #Strom mit #Kohle- und #Gaskraftwerken zu produzieren.
Kurz: Wir importieren zurzeit Strom nicht, weil wir es müssen, sondern um Geld zu sparen. (Übrigens hat Deutschland letztes Jahr europaweit am meisten Strom ins Ausland verkauft.)
Behauptung: „Ja, dann holt ihr den schmutzigen #Strom oder doch #Atomstrom aus dem Ausland!“
Fakt: Über die Hälfte unseres importierten Stroms kommt aus #Dänemark und #Norwegen.
Dänemark hat zurzeit 85,4 Prozent Erneuerbare Energien im Strommix, Norwegen 99,4 Prozent.
Wir importieren viel sauberen Strom.
Ist auch #Strom aus #fossilen Quellen und #Atomstrom dabei? Ja. Aber der Anteil geht zurück und es wäre wenig gewonnen, würden wir diesen Strom mit unseren #fossilen #Kraftwerken erzeugen.
Behauptung: „Seit dem #Atomausstieg verbrennen wir viel mehr #Kohle und #Gas!“
Fakt: Im Juli haben wir so wenig #Kohle und #Gas für Strom verbrannt wie seit Jahren nicht mehr.
Behauptung: „Aber im Winter wird es dann richtig übel!“
Fakt: Auch im Winter werden wir genug Strom haben. Dafür werden wir mehr fossile Kraftwerke brauchen als im Sommer.
Im Vergleich zum letzen Jahr werden wir unseren Strom aber sauberer erzeugen, weil wir viele #Solaranlagen und #Windkrafträder gebaut haben.
Gibt es keine Probleme? Doch, natürlich. Aber es sind nicht diese Mythen, die uns die #BILD-Zeitung auftischt, weil sie Klicks braucht, oder die #CDU, #CSU und #AfD wiederholen, weil sie Ihre Stimme wollen.
Wir haben genug Strom. Und wir arbeiten hart daran, dass es so bleibt.
Quelle: #Robin #Mesarosch
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Warum der #Axel-#Springer-#Verlag sich für fossile Energie, besonders für #Atomstrom so stark macht, kann in folgenden Artikeln nachgelesen werden.
Parallelen von Axel-Springer-Verlag — BILD— und dem früheren Medienmogul Hugenberg vorhanden?
Was sich die Bild-Zeitung hier wieder geleistet hat, macht sprachlos: Das Zitat vom neuen Weltklimarat-Chef Skea wird aus dem Kontext gerissen und damit ein vollkommen falscher Eindruck erweckt.
Information vom Chef der Schornsteinfeger-Innung in Berlin
Eigentlich hätte ich gedacht, dass ein Schornsteinfeger-Obermeister eine Lanze für Kohle, Öl, Gas oder zumindest für Wasserstoff bricht. Weit gefehlt, was ich beim Tagesspiegel heute gelesen hatte (Quelle—> https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/intro/2023/07/13/284254/ )
Auszug von Boris Buchholz, Tagesspiegel Bezirk von 13.7.2023
„das war ungewohnt:
Die Grünen haben sich einen Schornsteinfeger zur Debatte um das Heizungsgesetz eingeladen.
Schornsteinfeger-Obermeister Norbert Skrobek, der zugleich auch geschäftsführender Vorstand der Berliner Schornsteinfeger-Innung ist.
Gekleidet in seine schwarze Dienstkleidung samt Zylinder sagte er zu Beginn seines Vortrags den etwa 35 Zuhörerinnen und Zuhörern, dass bei der Entstehung des Gebäudeenergiegesetzes in den Häusern von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bauministerin Klara Geywitz (SPD) handwerkliche Fehler gemacht worden seien.
Gequälte Blicke, zustimmendes Murmeln im Saal. Allerdings, fuhr der Schornsteinfeger fort, „ist der Pathologe meist schlauer als der Arzt“.
Und dann legte er los:
Rund 20 Prozent der Zentralheizungen in Steglitz-Zehlendorf würden mit Öl oder festen Brennstoffen wie Kohle betrieben werden.
Die übrigen 80 Prozent seien Gasheizungen (siehe Grafik im Foto). Systeme, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, sind im Bezirk so gut wie nicht vorhanden.
Das sei mit Blick auf das Ziel, Berlin 2045 klimaneutral machen, ein großes Problem. Und genau deshalb sei es richtig, bei neuen Heizungen auf Erneuerbare zu setzen, Solardächer bei gewerblichen Neubauten vorzuschreiben und mehr Solarthermie zu ermöglichen.
Zugleich müssten die Gebäude auf Energieeffizienz getrimmt werden. „Egal wie Sie heizen, Sie müssen die Wärmeverluste reduzieren“, sagt der Innungsgeschäftsführer, der 99 Prozent aller Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger der Stadt vertritt. „Oftmals ist die Gebäudehülle wichtiger als die Heizung“, ist seine Botschaft.
Und er hat noch eine:
Die Heizungsanlage muss zum zu beheizenden Raum passen.
Ob Gasetagenheizung oder Wärmepumpe, oft reiche eine kleinere Anlage völlig aus und verpulvere nicht unnötig Gas oder Strom. Berlin sei das einzige Bundesland, in dem die Schornsteinfeger auch die Nennwärmeleistung von Gasetagenheizungen kontrollieren.
„Das haben wir der ehemaligen Senatorin Bettina Jaraschzu verdanken“, lobt der Mann in Schwarz. Staunen im Raum. Das wusste keiner. Was auch keiner wusste, bis Norbert Skrobek es sagte, ist dies: „90 Prozent der überprüften Gasetagenheizungen sind überdimensioniert“, Energie und Geld würden zum Fenster hinausgeworfen.
Für das Fachpersonal seiner Innung sei es bei modernen Anlagen eine Sache von zwei Minuten, die für den Raum angemessene Wärmeleistung einzustellen.
Kleiner Einsatz, große Wirkung. Deshalb setzen sich die Schornsteinfeger auch dafür ein, dass jede Wärmepumpe, die in der Zukunft installiert wird, von Fachleuten kontrolliert werde.
Botschaft Nummer drei:
Es bringe nichts, Wasserstoff-ready Heizungen zu installieren. „Wasserstoffnetze werden so schnell nicht kommen“, so der Experte.
Ein wesentliches Problem: Es gibt nur eine Gasleitung, an der alle Gaskunden einer Nachbarschaft hängen.
Solange dort Erdgas hineingepumpt wird, gibt es keine Liefermöglichkeit für Wasserstoff.
Zudem: Aktuell gebe es keine Anlage auf dem Markt, die 100 Prozent Wasserstoff verarbeiten könne. Was im Klartext bedeutet:
Ab 2045, wenn Berlin CO₂-neutral sein will, müssen auch Wasserstoff-ready-Anlagen abgeschaltet werden.
Dass auch die Fernwärme mittelfristig keine wirkliche Zukunftsoption ist, ist Erkenntnis Nummer vier des Abends.
Denn Fernwärme wird klassisch als „Beiprodukt“ von Gas- oder Kohlekraftwerken zur Stromerzeugung gewonnen.
Will man aber bis 2045 alle fossilen Energieträger vom Netz nehmen, hat man ein Problem.
Die Abwärme von Müllverbrennungsanlagen oder Rechnerparks zu nutzen, sei zwar der richtige Weg; doch es werde über 20 Jahre dauern, um ein solches „grünes Fernwärmenetz“ aufzubauen.
Zukunftsweisender seien Kaltwärmenetze, sagt der Schornstein-Mann – aber das führt zu weit, das ist ein eigenes und sehr spannendes Intro wert (wenn jemand das erste Kaltwärmenetz im Bezirk errichtet, dann sagen Sie mir bitte Bescheid, das will ich mir ansehen; im Neubaugebiet Lichterfelde-Süd soll so etwas kommen).
Nicht nur in den bekannten Printmedien bzw. Onlinemedien , zB BILD ODER WELT, macht Axel-Springe Werbung für Atomkraftwerke, sondern auch in völlig neuen oder unbekannten Medien.
Im Netz tauchte vor kurzem ein mir unbekanntes Onlinemedium auf
Der Name war upday News.
Natürlich interessierte mich, wer dahintersteckt und ob ein Impressum vorhanden ist.
Upday, Eigenschreibweise upday, ist eine Newsaggregator-Plattform für Smartphones, die von Axel Springer SEin Kooperation mit Samsung entwickelt wurde. Hauptsitz der SAMAS upday Investment GmbH, in der sich upday bündelt, ist in Berlin.
Zwar ist upday News seit 2015 am Markt, allerdings wenig bekannt.
Neuerdings versucht der Axel-Springer-Verlag eine PRO-Atomkraft-Kampagne durchzuführen.
Hintergrund sind die Investoren, denen der Axel-Springer-Verlag gehört.
Axel-Springer-Verlag nutzt einzelne Planungen von Atomkraftwerken, puscht diese groß auf und unterschlägt, dass dies zum einen noch lange kein feststehendes Ereignis ist.
Ebenso werden andere Ereignisse überhaupt nicht erwähnt. Beispiel: Schweden
Schweden plant anscheinend den Bau eines Kernkraftwerkes. Unterschlagen wird allerdings die alternative Planung weiterer Windräder.
Ebenso wird unterschlagen, dass etwa knapp 70 % der Haushalte mit Wärmepumpen betrieben werden.
Schweden, Wärmepumpen? Geht das? Da ist es doch sooooo kalt.
Eben, da klafft die BILD zwischen falschen Aussagen und Tatsachen einfach auseinander.
Es wird deutlich, dass BILD, #Welt, updayNews gemeinsam die Atomkraft stärken wollen.
Die nachfolgenden Fotos sind schon selbsterklärend.
Atomkraftwerke gibt es in der EU 103, davon 56 in Frankreich und in 13 EU-Ländern kein einziges Atomkraftwerk
Kernenergie in der #EU
Mit 103 #Reaktoren ist in der #Europäischen #Union circa ein Viertel aller Reaktoren weltweit in Betrieb.
Mit 56 von 103 #Kernkraftwerken ist #Frankreich der Anführer bei Atomstrom.
Allerdings hat Frankreich auch extreme Probleme und muss #Strom von anderen Ländern immer wieder importieren.
Atomstrom ist – wenn man die #unkalkulierbaren #Endlagerkosten berücksichtigen könnte – der absolut teuerste Energieerzeuger.
Und neben dem Preis und der ungelösten Endlagerung ist die #Zuverlässigkeit #extrem #unsicher.
Von 56 Atomkraftwerken sind etwa die Hälfte laufend in #Wartung oder wegen #Wassermangel heruntergefahren.
Der Wassermangel ist das Resultat der Klimaveränderung und des fehlenden Wassers in Flüssen, die das Kühlwasser zu den Atomkraftwerken bringt.
Warum hat Dänemark sich bereits 1985 durch Parlamentsbeschluss vom Atomkraftstrom verabschiedet?
Dänemark hatte durch die Ölkrise 1973 frühzeitig Konsequenzen beschlossen. Dänemark hatte frühzeitig die Energieversorgung auf Strom umgestellt.
Inzwischen stehen in Dänemark 4.200 Windräder an Land. Darüber hinaus sind auch noch 72 off-Shore-Anlagen vorhanden. Alleine die Off-Shore-Windkraftanlagen erzeugen Strom für 600.000 dänische Haushalte.
Dänemark plant auch noch weitere Anlagen auf See zu errichten. Dazu gibt es ein Gemeinschaftsprojekt mit Deutschland.
Führend bei der Produktion von Windenergie ist übrigens Deutschland!
Und auch Frankreich setzt immer mehr auf Windkraft.
A propo Frankreich und Atomstrom.
Haben Sie von den Vorkommnissen in Niger gehört? Dort gab es einen Militärputsch und der aktuelle Machthaber hat angekündigt, den Uranhandel mit Frankreich einzustellen, immerhin stammt 45% des benögtigten Urans daher.
Auch oder besonders in Frankreich wäre man mit einer unabhängigen Stromversorgung einige Sorgen und Probleme los
Durch die gewonnene Medienkonzentration erreichte die vom Hugenberg-Konzern verbreitete extrem nationalistische und antidemokratische Propaganda weite Teile der deutschen Bevölkerung.
Das Medienimperium Hugenberg gilt daher als Steigbügelhalter der Nationalsozialisten und somit Hitlers. Im Laufe der 1930er-Jahre kaufte die NSDAP einige Unternehmensteile des Hugenberg-Konzerns.
Im NS-Staatübernahmen die Nationalsozialisten Schritt für Schritt die Kontrolle über den Konzern, zuerst 1933 über die Telegraphen-Union. 1937 wurde die Universum Film AG (UFA) verstaatlicht und 1943 der Scherl-Verlag in Parteiverlage überführt.
Der damalige Mediengigant Hugenberg wurde durch den Vorsitzenden des Direktoriums Friedrich Krupp gegründet. Es standen ausschließlich die wirtschaftlichen Motive im Mittelpunkt und sollte der Demokratie schaden.
Der Medienmogul Hugenberg hatte hohes Interesse daran, die Weimarer Demokratie zu spalten. Dazu benutze Die Hugenbergpresse die gleiche Sprache, wie heute beispielsweise die BILD – oder auch in intellektueller Form die Welt. – nutzt.
Schaut man sich an, wem der Axel-Springer-Verlag gehört, dann ist auch klar erkennbar, welche Ziele der Axel-Springer-Verlag wohl verfolgt.
Wer ist KKR und CPPIB?
KKR & Co. Inc. (früher Kohlberg Kravis Roberts & Co.) mit Sitz in New York City ist eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft. KKR unterhält maßgeblich Fonds, die auch erhebliche Anteile unmittelbar bzw. mittelbar an der Atomindustrie investiert sind.
Wer ist CCPIB?
Canada Pension Plan Investment Board, firmierend als CPP Investments, ist eine kanadische Krongesellschaft, die durch den Canada Pension Plan Investment Board Act von 1997 gegründet wurde, um die zum Canada Pension Plan eingezahlten und von diesem gehaltenen Mittel zu überwachen und zu investieren.
Auch hier sind erhebliche Fondsanteile in der allgemeinen Energieförderung enthalten. Dahinter stecken dann wohl fossile Energie, wie auch Atomstrom.
Wer ist Matthias Döpfner?
Er ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. (Vetmögen: 1,3 Mrd. USD).
Seine politische Einstellung machen folgende Beispiele deutlich (Zitat aus Wikipedia):
„Die Washington Post deckte am 6. September 2022 eine E-Mail Döpfners an seine engsten Führungskräfte wenige Wochen vor der US-Wahl 2020 auf. Darin habe er mehrere von Donald Trumps Maßnahmen als Präsident gelobt und geschrieben: „Wollen wir alle am 3. November [2020] morgens eine Stunde in uns gehen und beten, dass Donald Trump wieder Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird?“ Der Verleger hatte zuvor die Existenz dieser E-Mail geleugnet. Später wurde berichtet, dass sich der Ex-Präsident auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social im September 2022 bei Döpfner für die E-Mail bedankt habe.“
„#rechtsextremer #Anschlag in Halle 2019: Döpfner veröffentlichte in der Tageszeitung Die Welt einen Kommentar zum antisemitisch motivierten Anschlag in Halle am 9. Oktober 2019: Er sprach darin von einem „Systemversagen der offenen Gesellschaft“ und einem „Versagen des Staates in seinem zentralen Auftrag“. Döpfner beklagte weiter vitale Fremdenfeindlichkeit.
Er sah als Hauptursache eine aus seiner Sicht „rechtsstaatlich sehr zweifelhafte Flüchtlingspolitik“, „eine viel zu schwach besetzte und schlecht ausgestattete Polizei“, „eine überforderte und teilweise wohl auch handlungsunwillige Verwaltung und Justiz“, „eine politische Elite, die die Realitäten verdrängt oder ihnen entrückt ist“, sowie „eine mediale Elite, die Dinge zu oft eher beschwört und beschreibt, wie sie sein sollten, als zu beschreiben, wie die Lage ist“.
Weiter spannte Döpfner den Bogen zu Umweltaktivisten und sprach sich dafür aus, über den „wichtigen Kampf gegen eine verantwortungsloseKlimapolitik“ auch ein Engagement gegen den aufkommenden Antisemitismus nicht zu vergessen.
Er wolle nicht in einem Land leben, in dem ökologisches Engagement als wichtiger erachtet wird als das Vermeiden der Tötung von Menschen anderer Hautfarbe oder weil sie Juden sind.“
Spätestens jetzt wird klar, warum Die BILD, dieWelt und auch alle Ableger des Axel-Springer-Konzern die fossile Energie, wie auch speziell die Atomkraft am Leben erhalten will. Zumindest soll der Ausstieg abgebremst werden.
AfD nutzt die Sprache der BILD, des früheren Hugenberg-Medienimperiums und hat wohl vieles von der ersten Dekade der DNVP bzw. NSDAP angeschaut.
Gerade die Zeitdekade 1927 bis 1933 machte nach dem Krieg deutlich, wie wichtig es ist, dass nicht ein oder zwei Medienkonzerne die Marktmacht haben, sondern zwei Mechanismen funktionieren:
1. Das Kartellrecht ist ein wichtiger Bestandteil zur Sicherheit der Demokratie im Medienbereich. Es verhindert Monopolbildungen
2. Die öffentlich-rechtlichen-Sender (ÖRR) zeigen objektive Darstellungen, die nicht von Finanzinvestoren gesteuert werden. Sie ergänzen die Presse und sorgen für ein breites Pressebild.
Natürlich sind undemokratische Gruppierungen und Finanzinvestoren gegen den ÖRR, denn ohne den ÖRR wäre die Mediendarstellung der Rechtspopulisten & Co. Und der Finanzinvestoren wesentlich besser für diese Gruppen.
Das Wichtigste vorab. BILD gehört zu Springer-Verlag
Der Axel-Springer-Verlag gehört zum Teil KKR
KKR ist eine Investmentfirma, die auch in „allgemeine Energie“ investiert. Dazu zählt fossile Energie, wie auch Atomkraft.
Wer „1+1 zusammenzählt, weiß warum BILD für fossile Energie und Atomkraft ist.
Übrigens BlackRock ist auch in allgemeine Energie investiert. Friedrich Merz war dort als Lobbyvertreter tätig. Vielleicht auch ein Grund, warum Merz für die Atomkraft ist? Sehr gut möglich!
Ja, es ist nur die Bild, aber das wird schon bald von Focus, Merkur und Welt übernommen und dann steht Ihr in der Kaffeeküche und hört es von den größten Büro-Dullis, daher zur Einordnung:
Der Begriff „Strombettler“ ist so unglaublich lächerlich, dass die adäquateste Reaktion wäre, Leute einfach auszulachen, die ihn benutzen. Deutsche Kunden betteln nicht um Strom, sie kaufen ihn. Genau wie französische, schweizerische oder niederländische Kunden auch, und das tun sie täglich. Für Geld.
Der Nettoimport des kompletten Jahres 2023 ist verglichen mit früheren Jahren hoch, aber immer noch ein winziger Bruchteil unseres Bedarfs: Er macht lächerliche 0,6% des deutschen Stromverbrauchs 2023 aus.
Wenn man also übernächtigt in der Redaktion erscheint und auf die vollkommen schwachsinnige Idee kommt, Importe mit Betteln gleichzusetzen, dann wäre Deutschland zuallererst mal Erdölbettler, Erdgasbettler, Software-Bettler, Elektronik-Bettler, Klamottenbettler und Futtermittelbettler.
Deutschland hat allein 2022 Waren im Wert von 1,5 Billionen (!) Euro importiert, davon allein 140 Milliarden für fossile Brennstoffe. Verglichen damit sind unsere Stromimporte ein Witz, aber Rechnen im Zahlenraum bis eine Billion ist vermutlich kein Springer-Einstellungskriterium.
Und warum haben wir mehr importiert? Weil es sehr billig war! Wir haben genau das gleiche gemacht wie Monika, wenn sie in der Saturn-Filiale steht, elektrische Zahnbürsten vergleicht und dann das Gerät wählt, das bei gleicher Qualität am preiswertesten ist. Monika sucht sich ein Gerät vom niederländischen Hersteller Philips anstatt von Siemens, weil es 10 Euro weniger kostet.
In Bild-Logik macht Monika Deutschland jetzt zum Zahnbürsten-Bettler. Wer einen Ferrari kauft, ist ein Auto-Bettler und wer sich einen Privatjet vom US-Hersteller Gulfstream Aerospace kauft, ist ein Flugzeug-Bettler. Das ist selbst für Bild-Verhältnisse so unfassbar hirnlos, denn In der Logik von Menschen mit funktionierender Großhirnrinde hat Monika einfach einen guten Deal gemacht.
Und genau das machen wir beim Strom aktuell auch: Deutscher Strom liegt preislich so im Mittelfeld, der dänische, schwedische, norwegische und niederländische Strom ist besonders dieses Jahr meist billiger.
Was machen schlaue Monikas also? Genau, sie kaufen den billigen Strom anstatt mehr deutsche Kohlekraftwerke hochzufahren (was natürlich auch ginge). Sie spart Geld und kann sich von der Ersparnis was anderes kaufen. Sie erhöht also im Vergleich ihr Vermögen.
Keine Ahnung warum ausgerechnet die deutschlandbesoffene Patrioten-Boulevardpresse höhere Stromkosten für Deutsche will…
[Quellen im ersten Kommentar]
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