Was würde passieren, wenn Deutschland das Schweizer Modell übernehmen würde?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann.

– Rentenberater (RDG). –
https://www.Renten-Experte.de

Warum sind die Beitragssätze zur gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland deutlich höher als in der Schweiz?

Der Hauptunterschied liegt vor allem bei:

  • der Versicherungspflicht,
  • der Beitragsbemessungsgrenze,
  • und der Finanzierungsbasis.

Deutschland: Hohe Beiträge – aber begrenzte Einnahmen

In Deutschland beträgt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung 18,6 %.

Gleichzeitig gibt es:

  • eine Beitragsbemessungsgrenze von rund 101.400 € jährlich,
  • zahlreiche Selbstständige ohne Pflichtversicherung,
  • Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
  • eigene Versorgungssysteme vieler Freiberufler.

Dadurch werden hohe Einkommen oft gar nicht oder nur teilweise zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung herangezogen.

Schweiz: Breitere Finanzierung – niedrigerer Beitragssatz

Die Schweizer AHV funktioniert deutlich breiter:

  • nahezu alle Erwerbstätigen sind versichert,
  • auch Selbstständige,
  • Beiträge werden grundsätzlich auf das gesamte Einkommen erhoben,
  • eine klassische deutsche Beitragsbemessungsgrenze existiert praktisch nicht.

Der Beitragssatz liegt deshalb nur bei rund 10,6 %.

Besonders interessant:

Auch Nichterwerbstätige müssen in der Schweiz häufig AHV-Beiträge zahlen, z. B.:

  • vermögende Privatpersonen,
  • Frühpensionäre,
  • Personen mit hohen Kapitalerträgen,
  • Personen mit größeren Vermögen.

Die Beiträge orientieren sich teilweise auch am Vermögen und an Renteneinkünften.

Was würde das in Deutschland verändern?

Würde Deutschland das Schweizer Modell übernehmen, müssten zusätzlich einzahlen:

  • Beamte,
  • Abgeordnete,
  • Selbstständige,
  • Freiberufler,
  • Spitzenverdiener ohne BBG-Begrenzung.

Dadurch würde die Einnahmebasis der gesetzlichen Rentenversicherung massiv steigen.

Viele Experten gehen deshalb davon aus, dass der Beitragssatz langfristig auf etwa 10,5 bis 12 % sinken könnte — oder alternativ höhere Renten finanzierbar wären.

Resümee

Normale Arbeitnehmer würden vermutlich erheblich entlastet.

Eine Senkung des Beitragssatzes von 18,6 % auf beispielsweise 11 % entspräche einer Reduzierung um 7,6 Prozentpunkte.

Bei einem durchschnittlichen Jahresarbeitsentgelt von rund 51.904 € ergäbe dies rechnerisch eine Entlastung von etwa 3.944 € jährlich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen.

#Rente #Schweiz #AHV #Rentenversicherung #Sozialabgaben

Friedrich Merz Dr. Markus Söder Katherina Reiche #Peinlich für diese 2 Minister/Bundeskanzler , wie der #Kinderbuchautor Robert Habeck richtig lag. Wenn ein „Kinderbuchautor“ vor Jahren schon die Weltsituation richtig einschätzte….

Friedrich Merz Dr. Markus Söder Katherina Reiche #Peinlich für diese 2 Minister/Bundeskanzler , wie der #Kinderbuchautor Robert Habeck richtig lag. Wenn ein „Kinderbuchautor“ vor Jahren schon die Weltsituation richtig einschätzte…

#StrasseVonHormus

#RobertHabeck

#FriedrichMerz

#FriedrichMerz

Europa im Rentencheck: Wer zahlt wirklich – Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder der Staat?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG) und Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung (FH)
www.Renten-experte.de

Die Rentendebatte wird oft verkürzt geführt. Ein Blick nach Europa zeigt: Entscheidend ist nicht nur die Beitragshöhe – sondern wer zahlt.

Resümee der Beitragsverteilung

In Europa gibt es drei Modelle:

1. Paritätisch
Deutschland, Schweiz, USA
Ausgewogen, aber begrenzte Leistungsspielräume.

2. Arbeitgeberlastig
Frankreich, Italien, Spanien, Belgien
Höhere Renten möglich, aber hohe Lohnkosten.

3. Arbeitnehmerlastig
Rumänien, Ungarn, Kroatien, Litauen
Unternehmen entlastet, aber niedrigere Renten.

4. Mit starker Staatsbeteiligung
Norwegen, Luxemburg, Schweden
Stabile Systeme durch Steuern und Sonderfinanzierung.

Ländervergleich Arbeitgeber / Arbeitnehmer

Deutschland – 9,3 / 9,3
Frankreich – ca. 17–18 / ca. 10–11
Belgien – ca. 25 / ca. 13
Luxemburg – 8 / 8
Österreich – 12,55 / 10,25

Schweden – ca. 10 / ca. 7
Norwegen – ca. 14,1 / 8,2
Finnland – ca. 16–17 / ca. 7–8

Italien – ca. 24 / ca. 9–10
Spanien – ca. 23,6 / ca. 4,7
Portugal – 23,75 / 11

Polen – ca. 9,8 / ca. 9,8
Tschechien – 21,5 / 6,5
Slowakei – ca. 14 / ca. 9,4

Ungarn – 0 / 18,5
Rumänien – 0 / 25
Bulgarien – ca. 11–12 / ca. 8–9
Kroatien – 0 / ca. 20
Slowenien – 8,85 / 15,5

Estland – ca. 20 / ca. 2
Lettland – 23,6 / 10,5
Litauen – ca. 1–2 / ca. 19–20

Irland – ca. 11 / 4
USA – 6,2 / 6,2

Europa-Durchschnitt

Arbeitgeber: 12,8 Prozent
Arbeitnehmer: 10,6 Prozent

Das entspricht einem Verhältnis von etwa 55 Prozent Arbeitgeber zu 45 Prozent Arbeitnehmer.

Die zentrale Erkenntnis

Europa ist nicht paritätisch. Arbeitgeber zahlen im Schnitt mehr.

Deutschland liegt mit 9,3 Prozent Arbeitgeberanteil und 9,3 Prozent Arbeitnehmeranteil zwar bei 50/50, aber unter dem europäischen Arbeitgeberniveau. Damit ist Deutschland im Vergleich relativ arbeitnehmerbelastet.

Der entscheidende Unterschied

Top-Systeme nutzen zusätzliche Finanzierungsquellen:

Norwegen nutzt Öl- und Energiegewinne,
Luxemburg profitiert vom Finanzsektor,
Skandinavien setzt stark auf Steuerfinanzierung.

Rente ist keine reine Beitragsfrage, sondern eine Verteilungsfrage.

Schlussgedanke

Hohe Renten entstehen dort, wo Arbeitgeber stärker beteiligt sind, der Staat aktiv mitfinanziert und zusätzliche Einnahmequellen genutzt werden.

Deutschland liegt genau dazwischen – und genau deshalb ist die Rentendebatte hier so brisant.

#Rente #Europa #Sozialstaat #Altersvorsorge #Deutschland

Atomkraft-Illusion: Warum Spahn und AfD auf eine Energiepolitik von gestern setzen

Ein Beitrag von

#Volker #Quaschning

Prof. Volker Quaschning.

Jens Spahn und die AfD wollen alte Kernkraftwerke in Deutschland für viele Milliarden reaktivieren. Kernkraftwerke liefern Grundlast rund um die Uhr – doch genau das ist heute das Problem. In einem Energiesystem mit stark schwankender Wind- und Solarproduktion sind starre Dauerläufer technisch immer schwerer integrierbar.

Die Realität hat sich verändert: Stromnetze müssen flexibel reagieren. Wenn mittags große Mengen Solarstrom ins Netz drängen oder nachts der Wind stark weht, braucht es regelbare Kapazitäten – keine unflexiblen Grundlastblöcke. Genau deshalb geraten klassische Atomkraftwerke zunehmend in Konflikt mit modernen Energiesystemen.

Anstatt uns möglichst schnell mit erneuerbaren Energien unabhängig von Energieimporten zu machen, setzen CDU/CSU weiter auf fossile Energien für Erdgaskraftwerke und Verbrennerautos und machen immer wieder Vorstöße zur Reaktivierung der Kernenergie. Allein aus technischer Sicht lassen sich Kernkraftwerke in den bestehenden deutschen Energiemix mit viel Sonne und Wind nicht mehr sinnvoll integrieren. Gibt es niemanden, der den Verantwortlichen simple technische Zusammenhänge erklären kann?


Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-

Die Diskussion über eine Rückkehr zur Atomkraft blendet zentrale Risiken aus. Ein besonders eindrückliches Beispiel ist die Asse II. Dort lagern tausende Fässer mit radioaktiven Abfällen – und seit Jahren dringt Wasser ein. Dieses Wasser kann radioaktive Stoffe aufnehmen und langfristig in die Umwelt transportieren. Das zeigt: Atomkraft ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein Jahrhundertproblem.

Hinzu kommt die oft verdrängte Realität der Urangewinnung. Uranabbau verursacht massive Umweltzerstörungen, radioaktive Belastungen und gesundheitliche Risiken in Förderländern. Die Folgen werden ausgelagert – während der Strom hier genutzt wird.

Und auch geopolitisch ist Atomkraft alles andere als ein Weg in die Unabhängigkeit. Ein großer Teil der nuklearen Wertschöpfungskette – von Anreicherung bis Brennelementfertigung – ist eng mit dem russischen Staatskonzern Rosatom verbunden. Wer also Atomkraft ausbauen will, begibt sich erneut in strategische Abhängigkeiten – genau das, was wir eigentlich überwinden wollten.

Wer heute über die Reaktivierung alter Anlagen spricht, ignoriert damit gleich mehrere Realitäten: technische Grenzen im Stromsystem, ungelöste Endlagerfragen, Umweltfolgen des Uranabbaus und neue geopolitische Risiken.

Resümee: Atomkraft ist keine Lösung für die Zukunft, sondern ein teures Relikt der Vergangenheit. Sie schafft neue Abhängigkeiten, statt sie zu beenden, und blockiert den dringend notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien.

Link zum Film

Russlands Atomgeschäfte – Europa in der Rosatom-Falle

https://www.ardmediathek.de/video/frontal-die-doku/russlands-atomgeschafte-europa-in-der-falle/ard/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzU4ODk5MjZkLTU5OGMtNDE3My05ZTNiLWRkZWZjYjNmM2UxNg

#Energiewende #Atomkraft #Rosatom #ErneuerbareEnergien #Deutschland

WAHL-KRIMI IN UNGARN: Stürzt Orbán heute – oder bleibt alles beim Alten?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer.-

Die heutige Parlamentswahl in Ungarn ist eine der spannendsten und wichtigsten Entscheidungen der letzten Jahrzehnte. Nach 16 Jahren an der Macht steht Viktor Orbán erstmals ernsthaft vor einer Niederlage – herausgefordert von Péter Magyar und seiner TISZA-Partei.

Aktuelle Wahlumfragen

  • TISZA: ca. 47–48 %,
  • Fidesz (Orbán): ca. 40–41 %,
  • kleinere Parteien: meist um oder unter 5 %.

In manchen Umfragen liegt die Opposition sogar deutlich vorne.

➡️ Wichtig: Rund 30 % der Wähler sind unentschlossen – das macht den Ausgang völlig offen.

Was passiert, wenn Orbán verliert?

  • Orbán wäre politisch entmachtet nach 16 Jahren,
  • die Regierung würde durch die TISZA-Partei unter Péter Magyar gestellt,
  • Ungarn könnte sich stärker an die EU annähern,
  • Korruption bekämpfen und blockierte EU-Gelder freischalten.

👉 Neuer Regierungschef wäre Péter Magyar.

Was passiert bei einer 2/3-Mehrheit?

👉 2/3-Mehrheit = Verfassungsmehrheit

  • Änderung der Verfassung möglich,
  • Umbau von Justiz, Medien und Wahlrecht,
  • Rücknahme von Orbáns System,
  • Zugriff auf blockierte EU-Gelder.

➡️ Prognosen sehen sogar eine mögliche 2/3-Mehrheit.

Was passiert ohne 2/3-Mehrheit?

  • Verfassung bleibt weitgehend unverändert,
  • Orbáns Einfluss bleibt bestehen,
  • wichtige Reformen können blockiert werden,
  • politischer Dauer-Konflikt möglich.

👉 Ergebnis: Regieren ja – aber nur eingeschränkt möglich.

Wie viele Prozent braucht man für 2/3?

Das ungarische Wahlsystem verzerrt stark:

👉 Mehr als 50 % Stimmen sind nötig für 2/3 der Sitze.

  • etwa 52–55 % können reichen,
  • wenn kleinere Parteien unter 5 % bleiben.

👉 Stimmen für Parteien unter 5 % gehen verloren und stärken große Parteien.

Resümee

Diese Wahl ist mehr als nur ein Regierungswechsel:

  • Mit Orbán: Fortsetzung eines EU-kritischen Kurses,
  • Mit Magyar: möglicher Neustart Richtung Europa,

👉 Entscheidend ist nicht nur wer gewinnt, sondern

👉 ob eine 2/3-Mehrheit erreicht wird.

Denn genau diese entscheidet darüber, ob Ungarn grundlegend verändert wird – oder im bestehenden System gefangen bleibt.

#UngarnWahl #Orban #TISZA #EuropaPolitik #Demokratie

Indien gibt Vollgas mit Strom: Bosch und Tata starten Elektro-Offensive für die Mobilität der Zukunft!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann - Demokrat der Mitte
– Demokrat der Mitte.-

Werner Hoffmann.

Die Elektromobilität gewinnt weltweit rasant an Bedeutung – und nun rückt ein weiterer gigantischer Markt in den Fokus: Indien. Der Technologiekonzern Bosch und der indische Autozulieferer Tata AutoComp Systems schmieden eine strategische Allianz, um den boomenden Elektro-Sektor auf dem Subkontinent entscheidend voranzubringen.

Geplant ist die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, das zu gleichen Teilen von beiden Partnern geführt wird. Nach Zustimmung der Kartellbehörden soll der operative Start voraussichtlich Mitte 2026 erfolgen. Der Sitz des neuen Unternehmens wird in Pune liegen – einem wichtigen Industrie- und Technologiezentrum Indiens.

Im Mittelpunkt stehen Entwicklung, Produktion und Vertrieb moderner E-Achsen und E-Motoren speziell für den indischen Markt. Ziel ist es, innovative globale Technologien mit lokaler Fertigung zu verbinden. Dadurch sollen Elektrofahrzeuge in Indien schneller verfügbar, effizienter und wirtschaftlicher werden. Gleichzeitig stärkt das Projekt die industrielle Wertschöpfung vor Ort und schafft neue Perspektiven für Zulieferer, Beschäftigte und Kunden.

Bosch unterstreicht mit diesem Schritt erneut seine langfristige Strategie. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bereits mehr als sechs Milliarden Euro weltweit in Elektromobilität investiert. Für Bosch-Geschäftsführer Markus Heyn ist klar: Elektromobilität ist ein zentrales Zukunftsfeld. Der Konzern setzt konsequent auf Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Halbleitern über Leistungselektronik bis hin zu kompletten elektrischen Achsantrieben.

Die Partnerschaft mit Tata zeigt, wie stark internationale Kooperationen die Transformation beschleunigen können. Indien zählt zu den größten Wachstumsmärkten der Welt. Steigende Urbanisierung, ambitionierte Klimaziele und politische Förderprogramme treiben den Umstieg auf elektrische Antriebe massiv voran.

Mit dieser Allianz entsteht ein kraftvolles Signal: Elektromobilität ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein globaler Industriewandel. Unternehmen, die jetzt investieren, sichern sich technologische Führungsrollen – und gestalten aktiv die Mobilität von morgen.

#Elektromobilität #Bosch #Tata #Indien #EAuto

Geburtsort: Erde – Warum uns Kinder zeigen, was wir längst vergessen haben

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Manchmal braucht es keine langen Reden, keine politischen Programme und keine endlosen Talkshows. Manchmal reicht ein einziges Bild. Ein Kind. Ein Blick. Und ein paar einfache Worte auf einem T-Shirt.

„Geburtsort: Erde. Rasse: Mensch. Politik: Freiheit. Religion: Liebe.“

Diese vier Zeilen sind mehr als ein Statement. Sie sind eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, dass wir Menschen ursprünglich keine Grenzen kennen. Keine Parteiprogramme. Keine ideologischen Schützengräben.

Kinder denken nicht in Nationen. Sie denken nicht in Machtblöcken. Sie fragen nicht zuerst nach Herkunft oder Status. Sie sehen einen anderen Menschen – und reagieren mit Neugier. Mit Offenheit. Mit Vertrauen.

Doch irgendwo auf dem Weg ins Erwachsenenleben verlieren viele genau diese Fähigkeit. Wir lernen zu unterscheiden. Zu bewerten. Zu misstrauen. Wir übernehmen Begriffe, die trennen, statt zu verbinden.

Gerade in Zeiten politischer Polarisierung wirkt ein solcher Satz fast provokativ. Denn er stellt die simpelste aller Fragen: Was wäre, wenn wir uns wieder stärker als Menschen begreifen würden – und weniger als Vertreter von Lagern?

Freiheit bedeutet nicht nur Wahlrecht oder Meinungsfreiheit. Freiheit bedeutet auch, sich nicht von Angst und Abgrenzung treiben zu lassen. Und Liebe ist nicht nur ein privates Gefühl. Sie ist auch eine gesellschaftliche Haltung: Respekt. Empathie. Verantwortung.

Vielleicht ist die größte Stärke einer Demokratie nicht ihre Härte – sondern ihre Menschlichkeit.

Und vielleicht brauchen wir deshalb manchmal genau solche Bilder. Nicht, weil sie naiv sind. Sondern weil sie uns daran erinnern, wie klar die Welt wirken kann, wenn man sie mit Kinderaugen betrachtet.

Geburtsort: Erde.
Rasse: Mensch.
Politik: Freiheit.
Religion: Liebe.

Eigentlich ist das alles.

#Menschlichkeit #Freiheit #Demokratie #Zusammenhalt #Zukunft

China-Reise Und Moralpredigt: Wer Trägt Wirklich Die Verantwortung?

Ein Beitrag von


Karlheinz Skorwider

Friedrich Merz war in China.
Er schaut sich dort KI-Zentren, Robotikfabriken und staatlich geförderte Hightech-Cluster an.
Kommt zurück – und erklärt uns, wir seien zu gemütlich. Zu viel Work-Life-Balance. Zu wenig Ehrgeiz.

China – Hightech, KI und Robotik.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Ein Mann, dessen Partei über Jahre Glasfaser verschleppt hat.
Windkraft gebremst hat.
Solarförderung gekappt hat.
Industriepolitik oft zögerlich betrieben hat.

Deutschland – Industrie zwischen Tradition und Modernisierung.

Und jetzt sind die Arbeitnehmer schuld?

China ist technisch stark.
Aber China ist kein freies Land.
Dort entscheidet die politische Führung – nicht Mitbestimmung oder Zivilgesellschaft.

Wer Tempo mit Autorität verwechselt, hat Demokratie nicht verstanden.

Deutschland ist nicht langsamer wegen 30 Urlaubstagen.
Deutschland ist langsamer, weil strategische Entscheidungen zu spät getroffen wurden.
Weil Transformation verwaltet statt gestaltet wurde.

Wenn Merz Bequemlichkeit als Hauptproblem darstellt, ist das keine Analyse.
Es ist Ablenkung.

Wer lange in politischer Verantwortung stand, sollte nicht auftreten, als habe er mit den Versäumnissen nichts zu tun.

Vielleicht liegt das Problem nicht bei den Beschäftigten.
Vielleicht liegt es bei politischen Entscheidungen, die Zukunftsbranchen nicht konsequent gestärkt haben.

Guten Morgen.
Wach bleiben.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Die Debatte offenbart ein klares Muster: Verantwortung wird individualisiert.

Unter jahrzehntelanger CDU-Regierungsverantwortung wurden zentrale Zukunftsfelder nicht konsequent abgesichert.

Die Solarindustrie verlor an Boden, weil verlässliche Rahmenbedingungen fehlten.
Der Ausbau der Windkraft wurde durch regulatorische Hürden verlangsamt.
Bei Elektrofahrzeugen wurde lange gezögert, während andere Länder strategisch investierten.

Gleichzeitig erleben wir immer wieder politische Signale, die erneuerbare Energien relativieren und etablierten Energiekonzernen Priorität einräumen.

Wettbewerbsfähigkeit entsteht jedoch nicht durch Druck auf Beschäftigte.
Sie entsteht durch Investitionen, Planungssicherheit und strategische Industriepolitik.

Deutschlands Arbeitnehmer gehören zu den produktivsten weltweit.
Mangelnden Ehrgeiz zu unterstellen, greift zu kurz.

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Menschen zu bequem sind.
Sondern ob politische Führung bereit ist, Verantwortung für verpasste Weichenstellungen zu übernehmen.

#FriedrichMerz
#CDU
#Industriepolitik
#Digitalisierung
#Wirtschaftspolitik

China-Reise Und Moralpredigt: Wer Trägt Wirklich Die Verantwortung?

Ein Beitrag von


Karlheinz Skorwider

Friedrich Merz war in China.
Er schaut sich dort KI-Zentren, Robotikfabriken und staatlich geförderte Hightech-Cluster an.
Kommt zurück – und erklärt uns, wir seien zu gemütlich. Zu viel Work-Life-Balance. Zu wenig Ehrgeiz.

China – Hightech, KI und Robotik.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Ein Mann, dessen Partei über Jahre Glasfaser verschleppt hat.
Windkraft gebremst hat.
Solarförderung gekappt hat.
Industriepolitik oft zögerlich betrieben hat.

Deutschland – Industrie zwischen Tradition und Modernisierung.

Und jetzt sind die Arbeitnehmer schuld?

China ist technisch stark.
Aber China ist kein freies Land.
Dort entscheidet die politische Führung – nicht Mitbestimmung oder Zivilgesellschaft.

Wer Tempo mit Autorität verwechselt, hat Demokratie nicht verstanden.

Deutschland ist nicht langsamer wegen 30 Urlaubstagen.
Deutschland ist langsamer, weil strategische Entscheidungen zu spät getroffen wurden.
Weil Transformation verwaltet statt gestaltet wurde.

Wenn Merz Bequemlichkeit als Hauptproblem darstellt, ist das keine Analyse.
Es ist Ablenkung.

Wer lange in politischer Verantwortung stand, sollte nicht auftreten, als habe er mit den Versäumnissen nichts zu tun.

Vielleicht liegt das Problem nicht bei den Beschäftigten.
Vielleicht liegt es bei politischen Entscheidungen, die Zukunftsbranchen nicht konsequent gestärkt haben.

Guten Morgen.
Wach bleiben.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Die Debatte offenbart ein klares Muster: Verantwortung wird individualisiert.

Unter jahrzehntelanger CDU-Regierungsverantwortung wurden zentrale Zukunftsfelder nicht konsequent abgesichert.

Die Solarindustrie verlor an Boden, weil verlässliche Rahmenbedingungen fehlten.
Der Ausbau der Windkraft wurde durch regulatorische Hürden verlangsamt.
Bei Elektrofahrzeugen wurde lange gezögert, während andere Länder strategisch investierten.

Gleichzeitig erleben wir immer wieder politische Signale, die erneuerbare Energien relativieren und etablierten Energiekonzernen Priorität einräumen.

Wettbewerbsfähigkeit entsteht jedoch nicht durch Druck auf Beschäftigte.
Sie entsteht durch Investitionen, Planungssicherheit und strategische Industriepolitik.

Deutschlands Arbeitnehmer gehören zu den produktivsten weltweit.
Mangelnden Ehrgeiz zu unterstellen, greift zu kurz.

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Menschen zu bequem sind.
Sondern ob politische Führung bereit ist, Verantwortung für verpasste Weichenstellungen zu übernehmen.

#FriedrichMerz
#CDU
#Industriepolitik
#Digitalisierung
#Wirtschaftspolitik

China-Reise Und Moralpredigt: Wer Trägt Wirklich Die Verantwortung?

Ein Beitrag von


Karlheinz Skorwider

China – Hightech, KI und Robotik.

Friedrich Merz war in China.
Er schaut sich dort KI-Zentren, Robotikfabriken und staatlich geförderte Hightech-Cluster an.
Kommt zurück – und erklärt uns, wir seien zu gemütlich. Zu viel Work-Life-Balance. Zu wenig Ehrgeiz.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Ein Mann, dessen Partei über Jahre Glasfaser verschleppt hat.
Windkraft gebremst hat.
Solarförderung gekappt hat.
Industriepolitik oft zögerlich betrieben hat.

Deutschland – Industrie zwischen Tradition und Modernisierung.

Und jetzt sind die Arbeitnehmer schuld?

China ist technisch stark.
Aber China ist kein freies Land.
Dort entscheidet die politische Führung – nicht Mitbestimmung oder Zivilgesellschaft.

Wer Tempo mit Autorität verwechselt, hat Demokratie nicht verstanden.

Deutschland ist nicht langsamer wegen 30 Urlaubstagen.
Deutschland ist langsamer, weil strategische Entscheidungen zu spät getroffen wurden.
Weil Transformation verwaltet statt gestaltet wurde.

Wenn Merz Bequemlichkeit als Hauptproblem darstellt, ist das keine Analyse.
Es ist Ablenkung.

Wer lange in politischer Verantwortung stand, sollte nicht auftreten, als habe er mit den Versäumnissen nichts zu tun.

Vielleicht liegt das Problem nicht bei den Beschäftigten.
Vielleicht liegt es bei politischen Entscheidungen, die Zukunftsbranchen nicht konsequent gestärkt haben.

Guten Morgen.
Wach bleiben.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Die Debatte offenbart ein klares Muster: Verantwortung wird individualisiert.

Unter jahrzehntelanger CDU-Regierungsverantwortung wurden zentrale Zukunftsfelder nicht konsequent abgesichert.

Die Solarindustrie verlor an Boden, weil verlässliche Rahmenbedingungen fehlten.
Der Ausbau der Windkraft wurde durch regulatorische Hürden verlangsamt.
Bei Elektrofahrzeugen wurde lange gezögert, während andere Länder strategisch investierten.

Gleichzeitig erleben wir immer wieder politische Signale, die erneuerbare Energien relativieren und etablierten Energiekonzernen Priorität einräumen.

Wettbewerbsfähigkeit entsteht jedoch nicht durch Druck auf Beschäftigte.
Sie entsteht durch Investitionen, Planungssicherheit und strategische Industriepolitik.

Deutschlands Arbeitnehmer gehören zu den produktivsten weltweit.
Mangelnden Ehrgeiz zu unterstellen, greift zu kurz.

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Menschen zu bequem sind.
Sondern ob politische Führung bereit ist, Verantwortung für verpasste Weichenstellungen zu übernehmen.

#FriedrichMerz
#CDU
#Industriepolitik
#Digitalisierung
#Wirtschaftspolitik

error

Gefällt Dir der Blog-Demokratie? Einfach weiterempfehlen