Revolution in der Rentenberatung: Warum ich eine eigene KI-Software entwickle

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Werner Hoffmann. - Rentenberater (RDG). www.Renten-experte.de
Werner Hoffmann. – Rentenberater (RDG). www.Renten-experte.de

Seit einigen Wochen arbeite ich an der Entwicklung einer speziellen KI-Software, die ausschließlich für die Rentenberatung und Generationenberatung konzipiert ist. Beta-Test wird im Dezember 2026 sein.

Es handelt sich nicht um eine allgemeine KI, sondern um ein hochspezialisiertes System, das meine tägliche Arbeit langfristig erheblich erleichtern und meinen Mandanten einen echten Mehrwert bieten soll.

Besonders wichtig ist mir dabei der Datenschutz.

Mein Ziel ist es, möglichst unabhängig von Cloud-Diensten zu arbeiten.

Soweit externe Dienste überhaupt erforderlich sind, sollen diese ausschließlich in Europa betrieben werden und den europäischen Datenschutzstandards entsprechen.

Sensible Mandantendaten sollen grundsätzlich auf meinem eigenen Rechner beziehungsweise Server verarbeitet werden.

Damit eine leistungsfähige KI lokal arbeiten kann, reicht ein normaler Büro-Laptop meist nicht aus.

Für die Verarbeitung großer Sprachmodelle und umfangreicher Dokumentensammlungen werden Hochleistungsrechner benötigt.

Häufig kommen dafür Gaming-Laptops oder vergleichbare Systeme mit leistungsstarken Grafikprozessoren (GPU) zum Einsatz.

Je nach Ausstattung liegen die Anschaffungskosten bei etwa 5.000 Euro oder darüber.

Das Herzstück der Software ist die intelligente Auswertung tausender Dokumente.

Gesetze, Verordnungen, sozialversicherungsrechtliche Rundschreiben, Fachinformationen und Gerichtsentscheidungen werden aus lokal gespeicherten PDF-Dateien durchsucht und miteinander verknüpft.

Ergänzt werden diese Informationen durch die individuellen Angaben des Mandanten, wie sie ein Renten- oder Generationenberater für eine qualifizierte Beratung benötigt.

Die KI erstellt innerhalb weniger Sekunden strukturierte Analysen und konkrete Handlungsempfehlungen. Recherchen, die heute oft viele Stunden in Anspruch nehmen, werden dadurch auf wenige Augenblicke reduziert.

Natürlich ersetzt die KI keine fachliche Prüfung. Alle Ergebnisse müssen weiterhin anhand der Originalquellen überprüft werden. Sie übernimmt jedoch den zeitaufwendigen Teil der Recherche und erleichtert dadurch die tägliche Arbeit erheblich.

Ein besonderes Ziel ist die Nachvollziehbarkeit. Jede Empfehlung soll mit den zugrunde liegenden gesetzlichen Vorschriften, Verwaltungsvorschriften oder Gerichtsentscheidungen belegt werden.

Nach meiner derzeitigen Marktkenntnis gibt es bislang keine Software, die speziell für Rentenberater und Generationenberater einen derart umfassenden Funktionsumfang bietet. Genau diese Lücke möchte ich schließen.

Ich bin überzeugt:

Künstliche Intelligenz wird den Rentenberater nicht ersetzen.

Sie wird aber zu einem leistungsstarken Werkzeug, das Fachwissen schneller verfügbar macht, Routinearbeiten reduziert und mehr Zeit für das Wesentliche schafft – die persönliche und individuelle Beratung der Menschen.

#KünstlicheIntelligenz #Rentenberatung #Generationenberatung #Digitalisierung #Datenschutz

Grundrente in Gefahr? In diesen Fällen kann der Zuschlag gestrichen werden!

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Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter.

Viele Rentner gehen davon aus, dass der Grundrentenzuschlag einmal bewilligt und dann dauerhaft gezahlt wird. Das stimmt jedoch nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Zuschlag gekürzt oder sogar vollständig entzogen werden.

Die gesetzliche Grundlage für den Grundrentenzuschlag findet sich in den §§ 76g bis 76j SGB VI. Änderungen oder die Aufhebung eines bereits bewilligten Zuschlags richten sich – je nach Fall – nach den Vorschriften des SGB X über die Rücknahme oder Aufhebung von Verwaltungsakten.

Der häufigste Grund ist ein zu hohes Einkommen. Denn der Grundrentenzuschlag ist einkommensabhängig. Berücksichtigt wird dabei nicht nur das Einkommen des Rentners selbst, sondern bei Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnerschaften auch das Einkommen des Partners. Steigen die zu berücksichtigenden Einkünfte – etwa durch höhere Betriebsrenten, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge –, wird der Zuschlag neu berechnet. Je nach Höhe des Einkommens kann er sinken oder ganz entfallen.

Auch Änderungen der persönlichen Verhältnisse können Auswirkungen haben. Eine Heirat, Scheidung oder der Tod des Ehe- oder Lebenspartners verändern unter Umständen die Einkommensanrechnung und damit auch die Höhe des Grundrentenzuschlags.

Ein weiterer Fall betrifft die Versicherungszeiten. Stellt die Deutsche Rentenversicherung nach einer Kontenklärung oder aufgrund neuer Unterlagen fest, dass die erforderlichen Grundrentenzeiten doch nicht erfüllt sind oder Zeiten falsch bewertet wurden, kann der Zuschlag aufgehoben oder neu berechnet werden.

In der Praxis zeigt sich außerdem, dass Grundrentenzuschläge nicht immer fehlerfrei berechnet werden. Ursache können unvollständige Versicherungszeiten, fehlerhafte Einkommensanrechnungen oder andere Berechnungsfehler sein. Teilweise lassen sich Ansprüche auch durch eine rechtzeitige und zulässige Gestaltung der persönlichen Verhältnisse besser ausschöpfen.

Nicht jede Veränderung führt jedoch zum Verlust des Zuschlags. Normale Rentenerhöhungen, die jährliche Rentenanpassung oder das bloße Älterwerden sind für sich allein kein Grund, den Grundrentenzuschlag zu streichen.

Oft macht es Sinn, dass die Veränderung des Zuschlages oder auch dessen Berechnung noch einmal durch einen Rentenberater geprüft wird.

Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

Werner Rolf Hoffmann
Unabhängiger Rentenberater (RDG)

Gottfried-Keller-Str. 73
71254 Ditzingen
Deutschland

Telefon: (07156) 967 – 1900
Fax: (07156) 318 81

WhatsApp:
https://wa.me/49715634354?text=Hallo%20guten%20Tag%2C%20ich%20habe%20einige%20Fragen%20an%20Sie%20als%20Rentenberater.%20K%C3%B6nnen%20Sie%20bitte%20mit%20mir%20Kontakt%20aufnehmen%3F%20Hier%20meine%20Telefonnummer%20oder%20Handynummer%3A%20


Wenn der Leser auf diesen Link klickt, wird – sofern WhatsApp installiert ist – automatisch folgende Nachricht eingefügt:

Hallo guten Tag, ich habe einige Fragen an Sie als Rentenberater. Können Sie bitte mit mir Kontakt aufnehmen? Hier meine Telefonnummer oder Handynummer: …

Der Interessent muss dann nur noch seine Telefonnummer ergänzen und die Nachricht absenden.

#Grundrente #Rente #Rentner #DeutscheRentenversicherung #Rentenberatung


Hinweis zu den verwendeten Bildern:

Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden teilweise mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder bearbeitet. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Veranschaulichung des Themas und zeigen keine realen Personen, Rentenbescheide oder tatsächlichen Beratungssituationen.

Diese Zuschüsse verschenken viele Rentner – prüfen Sie jetzt, ob Ihnen mehr Geld zusteht!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Viele Rentnerinnen und Rentner verzichten jedes Jahr auf Leistungen, obwohl möglicherweise ein gesetzlicher Anspruch besteht. Oft fehlt schlicht das Wissen darüber, welche Zuschüsse, Freibeträge und Vergünstigungen es gibt. Dabei können mehrere Ansprüche zusammen die finanzielle Situation im Ruhestand deutlich verbessern.

Ein wichtiger Punkt ist der Zuschuss zur Krankenversicherung. Wer eine gesetzliche Rente bezieht und freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichert ist, sollte prüfen, ob die Deutsche Rentenversicherung einen Zuschuss zahlt. Dieser muss beantragt werden und kann die monatliche Belastung spürbar senken.

Ebenso wichtig ist das Wohngeld Plus. Viele Rentner glauben, dass sie wegen ihrer Rente keinen Anspruch haben. Tatsächlich kann gerade bei kleinen und mittleren Renten Wohngeld möglich sein. Besonders interessant ist der Grundrentenfreibetrag. Wer mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten nachweisen kann, erhält bei der Wohngeldberechnung einen Freibetrag. Dadurch kann sich das Wohngeld erhöhen oder überhaupt erst ein Anspruch entstehen.

Auch bei einem Pflegegrad 2 oder höher sollten Betroffene sämtliche Ansprüche prüfen. Je nach persönlicher Situation kommen Leistungen der Pflegeversicherung, Entlastungsangebote oder weitere finanzielle Hilfen infrage.

Häufig fehlen außerdem Kindererziehungszeiten im Rentenkonto. Diese können die spätere Rente erhöhen oder notwendige Wartezeiten erfüllen. Deshalb sollte geprüft werden, ob alle Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten gespeichert sind. Fehlen diese Zeiten, können sie mit dem Formular V0800 bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Prüfung des Rentenbescheids durch einen Rentenberater nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz – RDG. Fehler bei Versicherungszeiten, Kindererziehungszeiten oder der Rentenberechnung kommen häufiger vor, als viele vermuten.

Viele Rentner stellen notwendige Anträge nicht, weil sie sich mit dem Renten- und Sozialrecht nicht ausreichend auskennen. Genau deshalb gibt es Rentenberater. Sie prüfen Ansprüche, helfen bei Anträgen und vertreten ihre Mandanten im gesetzlich zulässigen Umfang gegenüber Behörden und der Deutschen Rentenversicherung.

Wenig bekannt ist außerdem, dass viele Städte und Gemeinden besondere Programme anbieten: Wer seinen Führerschein freiwillig und dauerhaft abgibt, erhält teilweise ein Deutschlandticket oder ein anderes ÖPNV-Ticket für ein Jahr oder sogar länger kostenlos. Die Angebote unterscheiden sich jedoch je nach Kommune.

Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann

Mein Rat: Prüfen Sie nicht nur Ihre Rentenhöhe, sondern auch sämtliche Zuschüsse, Freibeträge und Vergünstigungen. Häufig sind es mehrere kleinere Ansprüche, die zusammen eine spürbare finanzielle Verbesserung bringen.

Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter

#Rente #WohngeldPlus #Krankenversicherung #Kindererziehungszeiten #Rentenberatung

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Mit 77 Jahren erstmals Altersrente: Drei Monate Minijob können den Anspruch sichern

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Eine am 23. Juni 1949 geborene Versicherte hat bisher keine Altersrente beantragt. In ihrem Versicherungsverlauf befinden sich nach den vorliegenden Angaben Beschäftigungszeiten aus den Jahren 1986 bis 1989 sowie ein neunmonatiger Minijob im Jahr 2000.

Unterstellt man für 1986 bis 1988 jeweils zwölf Beitragsmonate, ergibt sich:

1986 bis 1988: 36 Monate
Minijob 1989: 12 Monate
Minijob 2000: 9 Monate

Insgesamt wären damit 57 Beitragsmonate vorhanden. Für die Regelaltersrente werden jedoch mindestens 60 Kalendermonate benötigt. Es fehlen also nur drei Monate.

Die Schulzeit zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr hilft dabei nicht weiter. Schulzeiten können grundsätzlich erst ab dem vollendeten 17. Lebensjahr als Anrechnungszeiten gespeichert werden. Sie zählen jedoch nicht als Beitragsmonate für die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren.

Drei Monate als Leseoma

Nimmt die Versicherte nun für drei Monate einen ordnungsgemäß angemeldeten Minijob als Leseoma mit monatlich 175 Euro auf, können die fehlenden Monate erworben werden.

Voraussetzung ist, dass sie sich nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt. Die Vergütung darf auch nicht lediglich als steuerfreie Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschale gezahlt werden.

Bei einem gewerblichen Minijob beträgt der Eigenanteil der Versicherten monatlich 6,30 Euro. Nach drei Monaten wären die erforderlichen 60 Beitragsmonate erfüllt.

Aus den bisher überschlägig berechneten rund 0,551 Entgeltpunkten und dem zusätzlichen Verdienst von insgesamt 525 Euro ergeben sich ungefähr 0,561 Entgeltpunkte.

Beim Rentenwert von 42,52 Euro ab 1. Juli 2026 entspräche dies einer monatlichen Bruttorente von rund:

0,561 × 42,52 Euro = 23,87 Euro

Was ergibt das innerhalb von zehn Jahren?

Ohne Rentenanpassungen würden in zehn Jahren insgesamt rund 2.864 Euro brutto ausgezahlt.

Unterstellt man vereinfachend eine jährliche Rentenanpassung von durchschnittlich 3 Prozent, würden innerhalb von zehn Jahren insgesamt rund 3.284 Euro brutto gezahlt. Die tatsächlichen Rentenanpassungen können allerdings höher oder niedriger ausfallen.

Kein Zuschlag seit dem regulären Rentenalter

Obwohl die Versicherte ihre Rente erst mit 77 Jahren beginnt, erhält sie für die Zeit seit Erreichen der Regelaltersgrenze keinen Zuschlag von 0,5 Prozent pro Monat.

Dieser Zuschlag setzt nach § 77 SGB VI voraus, dass die Wartezeit bereits erfüllt war und eine bestehende Altersrente trotzdem nicht beansprucht wurde. Hier entsteht der Rentenanspruch jedoch erst durch die drei neuen Beitragsmonate.

Erst wenn die Versicherte die Rente nach Erfüllung der 60 Monate weiter aufschiebt, erhöht sich der Zugangsfaktor für jeden weiteren Monat um 0,5 Prozent.

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Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

#Altersrente #Minijob #Rentenversicherung #Entgeltpunkte #Rentenberatung

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Minijob-Revolution seit 1. Juli 2026: Jetzt wieder volle Rentenansprüche sichern!

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Viele Minijobber haben sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Das sparte Beiträge, konnte aber Nachteile haben: weniger Pflichtbeitragszeiten, schlechtere Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente und geringere Ansprüche auf Rehabilitation.

Seit dem 1. Juli 2026 kann die Befreiung einmalig aufgehoben werden. Danach besteht wieder Rentenversicherungspflicht.

Was kostet die Rückkehr?

Im gewerblichen Minijob zahlt der Arbeitgeber 15 Prozent, der Minijobber 3,6 Prozent. Bei 603 Euro Verdienst sind das 21,71 Euro monatlich.

Im Privathaushalt beträgt der Arbeitgeberanteil fünf Prozent, der Eigenanteil 13,6 Prozent. Bei niedrigen Verdiensten gilt eine Mindestbeitragsbemessungsgrundlage von 175 Euro.

Welche Vorteile entstehen?

Durch den Eigenanteil zählt der Minijob als Pflichtbeitragszeit. Das kann wichtig sein für:

– die Erfüllung von Wartezeiten,
– einen früheren Rentenbeginn,
– medizinische oder berufliche Reha,
– Übergangsgeld,
– den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente,
– staatlich geförderte Altersvorsorge.

Auch der Verdienst wird bei der Rentenberechnung vollständig berücksichtigt. Wer zugleich einen versicherungspflichtigen Hauptjob hat, erhält den Monat jedoch nicht doppelt angerechnet. Jeder Kalendermonat zählt nur einmal.

Wie funktioniert der Antrag?

Der Antrag wird schriftlich oder elektronisch beim Arbeitgeber gestellt. Dieser dokumentiert den Eingang und meldet die Änderung an die Minijob-Zentrale.

Im Privathaushalt erfolgt die Meldung über den Änderungsscheck.

Die Versicherungspflicht beginnt im Folgemonat nach Antragseingang. Eine rückwirkende Beitragszahlung ist nicht möglich.

Die Entscheidung gilt für alle Minijobs

Die Aufhebung gilt für alle gleichzeitig ausgeübten und später aufgenommenen Minijobs. Sie bleibt bestehen, bis kein Minijob mehr ausgeübt wird.

Eine erneute Befreiung ist danach nicht mehr möglich.

Mein Rat

Die monatliche Ersparnis durch die Befreiung ist gering. Der Verlust an sozialrechtlichem Schutz kann dagegen erheblich sein.

Besonders Minijobber ohne versicherungspflichtige Beschäftigung sollten die Rückkehr prüfen. Der Eigenbeitrag kann für Rente, Reha, Erwerbsminderung und geförderte Altersvorsorge entscheidend sein.

Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
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#Minijob #Rentenversicherung #Erwerbsminderungsrente #Altersvorsorge #Rentenberatung

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§ 63 SGB X: Wann muss das Sozialamt die Kosten eines Rentenberaters erstatten?

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Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter

Wer gegen einen fehlerhaften Bescheid des Sozialamts Widerspruch einlegt und einen Rentenberater beauftragt, fragt sich häufig: Muss das Sozialamt diese Kosten übernehmen?

Die entscheidende Vorschrift ist § 63 SGB X. Sie gewährt jedoch keinen allgemeinen Zuschuss für eine Beratung. Erstattet werden grundsätzlich nur die notwendigen Aufwendungen eines ganz oder teilweise erfolgreichen Widerspruchsverfahrens.

Wann besteht ein Erstattungsanspruch?

Ändert das Sozialamt den angefochtenen Bescheid aufgrund des Widerspruchs zugunsten des Betroffenen, muss der zuständige Rechtsträger die notwendigen Kosten des Widerspruchsverfahrens erstatten.

Bei einem Teilerfolg kann die Kostenerstattung entsprechend begrenzt werden. Zusätzlich muss die Behörde feststellen, dass die Hinzuziehung des Rentenberaters notwendig war.

Dies kann insbesondere der Fall sein bei:

schwierigen sozialrechtlichen Fragen,
– umfangreichen Bescheiden und Unterlagen,
– komplizierten Berechnungen,
– fehlenden eigenen Rechtskenntnissen des Betroffenen.

Der Rentenberater darf dabei nur innerhalb seiner gesetzlichen Beratungsbefugnis tätig werden.

Wie wird abgerechnet?

Für registrierte Rentenberater gilt nach § 13d Rechtsdienstleistungsgesetz das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – RVG – entsprechend.

Im sozialrechtlichen Widerspruchsverfahren gilt regelmäßig die Geschäftsgebühr nach Nr. 2302 VV RVG. Der Gebührenrahmen beträgt:

65 Euro bis 837 Euro

Mehr als 391 Euro können grundsätzlich nur angesetzt werden, wenn die Tätigkeit umfangreich oder schwierig war.

Die konkrete Höhe richtet sich unter anderem nach:

– dem Umfang der Tätigkeit,
– der Schwierigkeit der Angelegenheit,
– der Bedeutung für den Mandanten,
– den wirtschaftlichen Verhältnissen des Mandanten.

Hinzu kommen gegebenenfalls Auslagen und Umsatzsteuer.

Beispiel: Erfolgreicher Widerspruch

Das Sozialamt erkennt bestimmte Unterkunftskosten nicht an. Der Rentenberater prüft den Bescheid, wertet den Mietvertrag aus und begründet den Widerspruch.

Das Sozialamt ändert den Bescheid vollständig und erkennt die Hinzuziehung des Rentenberaters als notwendig an.

Eine beispielhafte Abrechnung:

Geschäftsgebühr: 391,00 Euro

Post- und Telekommunikationspauschale: 20,00 Euro

19 Prozent Umsatzsteuer: 78,09 Euro

Gesamtbetrag: 489,09 Euro

Diese gesetzlichen Kosten können vom Sozialamt erstattet werden.

Wurde mit dem Mandanten dagegen ein Stundenhonorar von 160 Euro vereinbart, muss das Sozialamt nicht automatisch das gesamte vereinbarte Honorar übernehmen. Erstattungsfähig sind regelmäßig nur die notwendigen gesetzlichen RVG-Gebühren.

Eine mögliche Differenz kann deshalb beim Mandanten verbleiben.

§ 63 SGB X bezahlt keine allgemeine Beratung. Die Vorschrift schützt den Bürger vielmehr vor den notwendigen Kosten eines erfolgreichen Widerspruchs.

#Sozialamt #Widerspruch #Rentenberater #SGBX #Kostenerstattung

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Was darf ein Rentenberater berechnen? RVG, Stundenhonorar und Beratungshilfe erklärt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Rentenberater und Generationenberater

Viele Mandanten fragen, ob ein Rentenberater seine Vergütung frei festlegen darf. Die wichtigste Antwort: Für registrierte Rentenberater gilt nach § 13d Rechtsdienstleistungsgesetz das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – RVG – entsprechend. Eine besondere Vergütungsverordnung nur für Rentenberater gibt es nicht.

Sind 160 Euro pro Stunde erlaubt?

Grundsätzlich ja. Ein Stundenhonorar von beispielsweise 160 Euro zuzüglich Umsatzsteuer kann vereinbart werden. Die Vereinbarung muss jedoch die Anforderungen des § 3a RVG erfüllen. Sie benötigt die gesetzlich vorgeschriebene Form, muss deutlich als Vergütungsvereinbarung bezeichnet und von anderen Vereinbarungen klar getrennt sein.

Außerdem muss darauf hingewiesen werden, dass eine Behörde, ein Verfahrensgegner oder die Staatskasse bei einer Kostenerstattung regelmäßig nur die gesetzlichen RVG-Gebühren übernehmen muss.

Ohne wirksame Vergütungsvereinbarung richtet sich die Abrechnung nach dem RVG. Bei einer reinen Beratung empfiehlt § 34 RVG ausdrücklich eine Gebührenvereinbarung.

Fehlt eine solche Vereinbarung und ist der Mandant Verbraucher, beträgt die Vergütung grundsätzlich höchstens:

190 Euro für ein erstes Beratungsgespräch

250 Euro für eine weitergehende Beratung oder ein schriftliches Gutachten

Mögliche Auslagen und die gesetzliche Umsatzsteuer können hinzukommen.

Was gilt bei Beratungshilfe?

Wurde Beratungshilfe bewilligt, darf der Rentenberater vom Mandanten nicht zusätzlich ein übliches Stundenhonorar verlangen.

Das Vergütungsverzeichnis zum RVG sieht dabei insbesondere vor:

15 Euro Beratungshilfegebühr des Mandanten, auf die verzichtet werden kann,

42 Euro für eine reine Beratung,

102 Euro für die außergerichtliche Vertretung,

gegebenenfalls 180 Euro als Einigungs- oder Erledigungsgebühr.

Hinzu kommen je nach Tätigkeit gesetzliche Auslagen und Umsatzsteuer. Die Vergütung wird gegenüber der zuständigen Landeskasse abgerechnet.

Beispiel einer Abrechnung

Ein Rentenberater prüft einen Rentenbescheid, wertet den Versicherungsverlauf aus und führt Schriftverkehr mit der Deutschen Rentenversicherung.

Geschäftsgebühr: 102,00 Euro

Post- und Telekommunikationspauschale: 20,00 Euro

19 Prozent Umsatzsteuer: 23,18 Euro

Gesamtbetrag: 145,18 Euro

Der Mandant zahlt grundsätzlich nur die Beratungshilfegebühr von 15 Euro.

Ohne Beratungshilfe könnten bei einer wirksamen Stundenhonorarvereinbarung beispielsweise drei Arbeitsstunden zu jeweils 160 Euro mit 480 Euro zuzüglich Umsatzsteuer berechnet werden.

Entscheidend ist deshalb immer:

Gibt es eine wirksame Vergütungsvereinbarung?

Gilt die gesetzliche Abrechnung nach dem RVG?

Oder wurde Beratungshilfe bewilligt?

#Rentenberater #RVG #Beratungshilfe #Rentenberatung #Rentenbescheid

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Beratungshilfe beim Rentenberater: So können Menschen mit wenig Einkommen ihre Rentenansprüche durchsetzen!

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Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter

Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG), Prozessbevollmächtigter und Generationenberater

Viele Menschen verzichten auf eine fachkundige Prüfung ihres Rentenbescheides, weil sie die Kosten einer professionellen Rentenberatung fürchten. Dabei gibt es für Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen eine wichtige staatliche Unterstützung: die Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz.

Was viele nicht wissen: Beratungshilfe kann in Rentenangelegenheiten nicht nur durch Rechtsanwälte geleistet werden. Auch registrierte Rentenberaterinnen und Rentenberater gehören nach § 3 Beratungshilfegesetz zu den zugelassenen Beratungspersonen – allerdings nur innerhalb ihrer gesetzlichen Beratungsbefugnis.

Was umfasst die Beratungshilfe?

Die Beratungshilfe beinhaltet nicht nur ein Erstgespräch. Sie kann auch die notwendige außergerichtliche Vertretung umfassen.

Ein Rentenberater kann beispielsweise:

– einen Rentenbescheid prüfen,
– Versicherungszeiten und Entgeltpunkte kontrollieren,
– bei der Kontenklärung unterstützen,
– Ansprüche auf Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente prüfen,
– Anträge und Widersprüche begründen,
– den Schriftverkehr mit der Deutschen Rentenversicherung führen.

Auch das Widerspruchsverfahren gehört grundsätzlich noch zur außergerichtlichen Tätigkeit. Kommt es dagegen zu einem Verfahren vor dem Sozialgericht, endet die Beratungshilfe. Dann kann unter bestimmten Voraussetzungen Prozesskostenhilfe beantragt werden.

Wer erhält Beratungshilfe?

Beratungshilfe wird nicht automatisch gewährt, nur weil jemand eine niedrige Rente oder Sozialleistungen bezieht. Das zuständige Amtsgericht prüft insbesondere:

Sind Einkommen und Vermögen gering genug?
Ist rechtliche Hilfe erforderlich?
Gibt es keine andere zumutbare Hilfsmöglichkeit?
Ist das Anliegen nicht mutwillig?

Benötigt werden regelmäßig Nachweise über Einkommen, Rente, Mietkosten, Vermögen und laufende Belastungen sowie die Unterlagen zum konkreten Rentenproblem.

Zuständig ist grundsätzlich das Amtsgericht am Wohnort. Der Antrag sollte möglichst vor Beginn der Beratung gestellt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann er noch nachträglich eingereicht werden.

Was kostet die Beratung?

Der Rechtsuchende muss grundsätzlich nur eine Beratungshilfegebühr von 15 Euro zahlen. Die weitere gesetzliche Vergütung erhält der Rentenberater bei bewilligter Beratungshilfe aus der Staatskasse, wobei oft die 15 Euro erlassen werden.

Beratungshilfe kann damit verhindern, dass berechtigte Rentenansprüche allein aus finanziellen Gründen ungeprüft bleiben.

#Beratungshilfe #Rentenberatung #Rentenbescheid #Widerspruch #Sozialrecht

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Rentenreform: Vertrauen darf nicht verspielt werden – jetzt ist Weitblick gefragt!

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Werner Hoffmann. Rentenberater (RDG)

Die Vorschläge der Rentenkommission sorgen derzeit für intensive Diskussionen. Dabei geht es nicht nur um die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern vor allem um eine entscheidende Frage: Können sich die Menschen auch künftig auf die geltenden Rentenregeln verlassen?

Wer jahrzehntelang gearbeitet, Beiträge gezahlt und seine Lebensplanung auf die bestehenden gesetzlichen Regelungen aufgebaut hat, erwartet zu Recht Verlässlichkeit und Vertrauensschutz. Werden Rentenzugänge oder Altersgrenzen kurzfristig geändert, trifft das besonders Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen und ihre Vorsorge kaum noch anpassen können.

Positiv ist, dass die Rentenkommission nicht mehr ausschließlich über Beitragssatz, Rentenniveau und Renteneintrittsalter diskutiert. Der demografische Wandel lässt sich nicht mit einer einzigen Maßnahme bewältigen. Genauso wichtig ist die Frage, wie die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung langfristig gesichert werden können.

Seit Jahren wird vorgeschlagen, die Finanzierungsbasis zu verbreitern – etwa durch die stärkere Einbeziehung von Selbstständigen, Beamten, Abgeordneten und weiteren Einkommensarten. Diese Ansätze verdienen eine ernsthafte und ergebnisoffene Diskussion.

Noch wichtiger ist jedoch der Blick in die Zukunft. Durch Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik werden in vielen Bereichen künftig weniger Arbeitnehmer benötigt. Gleichzeitig entstehen dadurch erhebliche Produktivitäts- und Wertschöpfungsgewinne. Wenn Maschinen und KI einen immer größeren Teil der wirtschaftlichen Leistung erbringen, stellt sich die berechtigte Frage, ob die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung dauerhaft fast ausschließlich auf Arbeitseinkommen beruhen sollte.

Ebenso sollte offen darüber diskutiert werden, Kapitalerträge stärker in die Finanzierung einzubeziehen. Auch Vermögen, Dividenden und andere Kapitalerträge schaffen wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Eine breitere Finanzierungsbasis könnte das Umlageverfahren langfristig stabilisieren und die Beitragslast gerechter verteilen.

Die eigentliche Zukunftsfrage lautet deshalb: Soll die gesetzliche Rentenversicherung auch künftig überwiegend aus Arbeitseinkommen finanziert werden – oder sollten alle Formen der Wertschöpfung einen angemessenen Beitrag leisten?

Ebenso wichtig bleibt der Vertrauensschutz: Wer jahrzehntelang Beiträge gezahlt und seine Lebensplanung auf die geltenden Regeln aufgebaut hat, muss sich darauf verlassen können.

Reformen sind notwendig – aber fair, transparent und mit einem wirksamen Vertrauensschutz.

#Rentenreform #Rente #Vertrauensschutz #KI #Rentenversicherung

Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren? Millionen Arbeitnehmer wären betroffen

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Werner Hoffmann

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte gehört zu den bekanntesten Regelungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Wer 45 Versicherungsjahre erreicht, kann derzeit vor der regulären Altersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen.

Genau diese Regelung steht nun zur Diskussion.

Die Rentenkommission empfiehlt, den abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Gleichzeitig soll künftig keine neue Regelung geschaffen werden, die einen Renteneintritt allein aufgrund der Anzahl der Beitragsjahre ermöglicht.

Für Millionen Arbeitnehmer wäre dies ein erheblicher Einschnitt.

Viele Beschäftigte haben bereits mit 16 oder 17 Jahren eine Ausbildung begonnen, jahrzehntelang Beiträge gezahlt und oftmals körperlich oder psychisch belastende Tätigkeiten ausgeübt. Gerade für diese Menschen wurde die Rente nach 45 Versicherungsjahren geschaffen.

Aus meiner Sicht als Rentenberater ist dieser Vorschlag kritisch zu bewerten.

Wer mit 16 Jahren ins Berufsleben eintritt, hat häufig bereits mehr als vier Jahrzehnte gearbeitet. Die Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren würde deshalb vor allem diejenigen treffen, die besonders lange Beiträge gezahlt haben.

Hinzu kommt: Die Regelaltersgrenze soll künftig weiter steigen. Viele Arbeitnehmer müssten dadurch nicht nur länger arbeiten, sondern würden zusätzlich die Möglichkeit verlieren, nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in den Ruhestand zu wechseln.

Ob sich die Sozialversicherungssysteme damit tatsächlich einen Gefallen tun, erscheint fraglich. Längere Lebensarbeitszeiten könnten zu höheren Krankheitszeiten führen. Auch Arbeitslosigkeit im höheren Erwerbsalter darf nicht unterschätzt werden.

Noch handelt es sich um Empfehlungen. Ob die Politik diesen Vorschlägen folgt, ist offen. Die Diskussion über die Zukunft der Rente nach 45 Beitragsjahren hat jedoch begonnen.

Da erst nach der Sommerpause die gesetzlichen Regelungen ins Parlament kommen, ist es empfehlenswert bereits jetzt strategische Beratungen bei einem Rentenberater in Anspruch zu nehmen.

Ob verfassungsrechtlich eine Übergangsfrist von 2 bis 4 Jahren eingebunden wird, ist offen.

#Rente
#45Beitragsjahre
#Rentenreform
#Altersvorsorge
#Sozialversicherung

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