Friedrich Merz Dr. Markus Söder Katherina Reiche #Peinlich für diese 2 Minister/Bundeskanzler , wie der #Kinderbuchautor Robert Habeck richtig lag. Wenn ein „Kinderbuchautor“ vor Jahren schon die Weltsituation richtig einschätzte….

Friedrich Merz Dr. Markus Söder Katherina Reiche #Peinlich für diese 2 Minister/Bundeskanzler , wie der #Kinderbuchautor Robert Habeck richtig lag. Wenn ein „Kinderbuchautor“ vor Jahren schon die Weltsituation richtig einschätzte…

#StrasseVonHormus

#RobertHabeck

#FriedrichMerz

#FriedrichMerz

TESLA-SCHOCK IM ARD-FILM: Warum autonome Musk-Fahrzeuge die Menschen gefährden könnten

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Am 11. Mai 2026 zeigt die ARD die Dokumentation „Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“.

Im Mittelpunkt stehen die autonomen Fahrzeuge von Tesla und die Frage, ob deren Technik ein ernsthaftes Sicherheitsproblem darstellt. Kritiker werfen Elon Musk vor, bewusst auf wichtige Sicherheitstechnik zu verzichten.

Besonders umstritten ist Teslas technischer Sonderweg.

Während viele Hersteller autonome Fahrzeuge mit mehreren Sicherheitssystemen absichern, setzt Tesla überwiegend auf Kameras und künstliche Intelligenz.

Genau das halten zahlreiche Experten für gefährlich.

Denn Kameras können Lichtverhältnisse, Nebel, Schatten oder Entfernungen falsch interpretieren.

Immer wieder kommt es deshalb zu sogenannten „Phantom-Bremsungen“.

Dabei erkennt das Fahrzeug plötzlich ein Hindernis, das gar keines ist – und führt bei hoher Geschwindigkeit eine abrupte Vollbremsung durch.

Ein besonders kritischer Punkt:

Ein Tesla kann in weiter Entfernung eine Brücke oder ein Verkehrsschild als Heck eines LKW interpretieren.

Die Folge kann eine plötzliche Vollbremsung auf der Autobahn sein. Für nachfolgende Fahrzeuge entsteht dadurch ein erhebliches Unfallrisiko.

Andere Hersteller autonomer Fahrzeuge gehen deutlich vorsichtiger vor.

Besonders Waymo – das Schwesterunternehmen von Google – nutzt zusätzlich hochpräzise Laser-Abstandsmessung, sogenannte Lidar-Systeme.

Diese Technik erstellt dreidimensionale Echtzeitkarten der Umgebung und erkennt Hindernisse wesentlich genauer als reine Kamerasysteme.

Der Nachteil: Lidar-Technik ist erheblich teurer. Genau deshalb werfen Kritiker Musk vor, aus Kostengründen bewusst auf zusätzliche Sicherheitsreserven zu verzichten.

Die ARD-Dokumentation stellt deshalb eine zentrale Frage:

Darf eine Technologie mit bekannten Schwächen bereits millionenfach auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden?

Besonders gefährlich wird die Situation dadurch, dass viele Fahrer dem „Full Self Driving“-System zu stark vertrauen.

Sinkt die Aufmerksamkeit des Menschen, bleibt bei Fehlentscheidungen des Systems oft kaum noch Zeit zum Reagieren.

Sehr deutlich wird in dem Film, warum Musk eine libertäre Einstellung hat und demokratische Regierungen ablehnt.

Demokratische Regierungen sind für seine autonomen Fahrzeuge mit Versuchskarnickel ein Hemmschuh, da in Demokratien mehr Kontrolle vorhanden ist.

Autonomes Fahren kann die Zukunft sein.

Doch wenn wirtschaftliche Interessen wichtiger werden als maximale Sicherheit, kann genau diese Zukunft für Menschen lebensgefährlich werden.

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Link zur Mediathek

https://www.ardmediathek.de/video/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/ard/NGMxYzJlZGQtMzZhMS00NjRkLWJkNTMtMjJkOGIxZDNmNzJj

#Tesla #ElonMusk #AutonomesFahren #Waymo #ARD

Rentensplitting statt Witwenrente? Warum diese Entscheidung gut überlegt sein muss!

Rentensplitting statt Witwenrente? Warum diese Entscheidung gut überlegt sein muss!

9. Mai 2026

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG) – www.Renten-Experte.de

Viele Ehepaare wissen nicht, dass es neben der klassischen Witwen- oder Witwerrente noch eine weitere Möglichkeit gibt: das Rentensplitting. Gerade bei unterschiedlichen Einkommen kann dieses Modell interessant sein – birgt aber auch Risiken.

Beim Rentensplitting werden die während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften zwischen beiden Ehepartnern aufgeteilt. Vereinfacht gesagt: Die während der Ehe erworbenen Entgeltpunkte werden zusammengerechnet und anschließend hälftig verteilt. Dadurch erhält der Partner mit niedrigeren Rentenanwartschaften später eine höhere eigene Altersrente.

Doch Vorsicht: Das Rentensplitting ersetzt dauerhaft die spätere Witwen- oder Witwerrente. Genau darin liegt das große Risiko.

Der Vorteil: Der wirtschaftlich schwächere Partner erhält eine höhere eigene Altersrente. Außerdem erfolgt keine Einkommensanrechnung wie bei der Witwenrente. Das kann interessant sein, wenn zusätzliche Einkünfte vorhanden sind – etwa aus Betriebsrenten oder Vermietung.

Auch Menschen, die wegen Kindererziehung oder Pflege weniger gearbeitet haben, können profitieren. Das Rentensplitting stärkt die eigenständige Altersversorgung.

Die Nachteile werden jedoch oft unterschätzt: Verstirbt später der Ehepartner mit der höheren Rente, entfällt die klassische Witwen- oder Witwerrente vollständig. Gerade bei großen Einkommensunterschieden kann die Hinterbliebenenrente deutlich höher sein als der Vorteil aus dem Splitting.

Hinzu kommt: Die Entscheidung ist grundsätzlich bindend und später kaum rückgängig zu machen.

Deshalb sollte vorher unbedingt geprüft werden:

  • Wer hat die höheren Rentenanwartschaften?
  • Wie hoch wäre die spätere Witwenrente?
  • Gibt es zusätzliche Einkünfte?
  • Welche steuerlichen Folgen entstehen?

Gerade bei langen Ehen, Kindererziehungszeiten oder Betriebsrenten kann eine falsche Entscheidung erhebliche finanzielle Nachteile verursachen.

Deshalb gilt: Vor einem Rentensplitting sollte immer eine individuelle Prüfung erfolgen. Denn nicht jede Ehe profitiert von diesem Modell. Oft ist die klassische Witwenrente langfristig die bessere Lösung.

Ein unabhängiger Rentenberater kann hierzu konkrete Vergleichsberechnungen erstellen und die langfristigen Auswirkungen beurteilen.


Weitere Informationen

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#Rentensplitting #Witwenrente #Rentenversicherung #Rente #Rentenberater

„Um 4.50 Uhr fahren sie schon längst zur Arbeit“

Ein Beitrag von

Janina Bessenich. Caritas.
Janina Bessenich.

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Berlin, 5. Mai, 7.05 Uhr morgens. Ein Bus fährt durch die Hauptstadt. Menschen sitzen müde auf ihren Plätzen, manche schauen aus dem Fenster, andere trinken ihren ersten Kaffee. Eine alltägliche Szene in einer Stadt, die von Vielfalt und Arbeit lebt.

Neben mir sitzt eine ältere Dame. Sie schaut sich um und sagt:
„Schauen Sie sich an, wer hier zur Arbeit fährt!“

Ich frage:
„Was meinen Sie?“

Sie antwortet:
„Alle Menschen hier fahren zur Arbeit, aber die Migranten schlafen noch.“

Ein Satz voller Vorurteile. Ein Satz über Menschen, deren Alltag sie gar nicht kennt.

Ich frage sie:
„Sind Sie schon einmal um 4.50 Uhr mit dem Bus gefahren?“

Sie schaut erstaunt. Dann sage ich:
„Nehmen Sie einmal den Bus Richtung Hauptbahnhof um 4.50 Uhr. Dort sitzen viele Frauen und Männer mit Migrationshintergrund, die längst auf dem Weg zur Arbeit sind.“

Viele reinigen Büros, arbeiten in Krankenhäusern, fahren Bus, backen Brot oder liefern Waren aus. Während viele Menschen noch schlafen, beginnt für sie der Arbeitstag bereits mitten in der Nacht.

Ich ergänze:
„Vielleicht hat sogar unser Busfahrer vorne einen Migrationshintergrund. Haben Sie ihn gesehen?“

Es wird still.

Denn Vorurteile entstehen oft dort, wo Menschen nur ihren kleinen Ausschnitt der Realität sehen. Wer erst um 7 Uhr morgens unterwegs ist, sieht nicht die Reinigungskräfte, Pflegekräfte, Bauarbeiter oder Fahrer, die bereits seit Stunden arbeiten.

Viele Menschen mit Migrationsgeschichte tragen Deutschland jeden Tag mit. Sie arbeiten häufig in Berufen, die körperlich anstrengend und schlecht bezahlt sind – und trotzdem werden sie oft pauschal als faul abgestempelt.

Beim Aussteigen sage ich noch:
„Bitte vergessen Sie nicht, einmal den Bus um 4.50 Uhr zu nehmen. Schlafen Sie nicht zu lange! Einen schönen Tag!“

Der Bus fährt weiter.

Doch leider fahren auch die Vorurteile weiter.

Gerade deshalb müssen solche Situationen angesprochen werden – nicht mit Hass, sondern mit Menschlichkeit und Fakten.

Denn eine Gesellschaft zerbricht nicht daran, dass Menschen unterschiedlich aussehen oder unterschiedliche Wurzeln haben. Sie zerbricht daran, wenn Menschen aufhören, einander wirklich wahrzunehmen.

„Es ist die Eigenschaft von Narren, immer zu urteilen.“
– Thomas Fuller

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Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Janina, so klasse geschrieben…

Damit hatte die „ältere Dame“ – die wahrscheinlich auch sagt: „Also die Jugend von heute….“- wohl nicht gerechnet.

Der Typus Mensch, der sagt:

„Die Jugend von heute“ ist in der Transaktionsanalyse sehr bekannt (Aktion: Eltern-Ich an Eltern-Ich)

Sie hatte an Ihr Eltern-Ich eine Nachricht gesendet und Sie haben nicht aus dem Eltern-Ich, sondern von Ihrem Erwachsenen-Ich an ihr Erwachsenen-Ich geantwortet.

Das verhindert endlose unnütze Diskussionen und sorgt bei dieser Frau hoffentlich zum nachdenken.
Prima

#Rechtsstaat
#NieWiederIstJetzt
#Vielfalt
#Respekt
#Menschlichkeit

RENTEN-SCHOCK DURCH MERZ? WARUM DIESE PLÄNE MILLIONEN TREFFEN KÖNNTEN!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann
– Überzeugter demokratischer Europäer – Rentenberater (RDG) –

Die Diskussion um die Zukunft der gesetzlichen Rente nimmt eine neue, brisante Wendung. Laut einem Bericht von t-online plant Friedrich Merz, den Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung zu senken.

Was technisch klingt, hat enorme Auswirkungen.

Was bedeutet der Bundeszuschuss?

Er gleicht politisch gewollte Leistungen aus, die nicht allein durch Beiträge finanziert werden können:

  • Kindererziehungszeiten,
  • Rentenansprüche aus DDR-Zeiten,
  • gesellschaftspolitische Leistungen, z.B. Mütterrente, Zuschlag zur Grundrente.

Eine Kürzung führt sofort zu einer Finanzierungslücke.

Die entscheidenden Zahlen

Der Bundeszuschuss liegt bei rund:

  • 110 bis 120 Milliarden Euro jährlich,
  • etwa 25–30 % der Rentenausgaben.

Doch das reicht nicht:

Nach Einschätzungen aus dem Umfeld der Deutschen Rentenversicherung Bund fehlen seit Jahren:

  • 20 bis 40 Milliarden Euro jährlich.

Ein sachgerechter Zuschuss läge eher bei:

  • 130 bis 160 Milliarden Euro jährlich.

Die Folgen einer Kürzung

  • steigende Beiträge,
  • sinkendes Rentenniveau,
  • mehr private Vorsorge.

Hier wird es politisch brisant.

Die Strategie dahinter

  • Die gesetzliche Rente wird als unzureichend dargestellt,
  • gleichzeitig finanziell unter Druck gesetzt,
  • während bAV und private Vorsorge gestärkt werden.

Das Problem:

In Deutschland liegt die Arbeitgeberbeteiligung an der Gesamtversorgung oft unter 50 % – deutlich weniger als in vielen europäischen Ländern.

Was wirklich passiert

  • wird die gesetzliche Rente geschwächt,
  • müssen Arbeitnehmer mehr vorsorgen,
  • werden Arbeitgeber entlastet.

Das ist kein Zufall, sondern eine politische Weichenstellung.

Resümee

Aus meiner Sicht wird gezielt Meinungsmache betrieben – auch durch CDU, CSU, FDP, AfD und Arbeitgeber.

Die gesetzliche Rente wird schlechter dargestellt, um bAV und private Vorsorge als Lösung zu präsentieren.

Das Problem: Diese Modelle haben oft minimale Arbeitgeberzuschüsse.

In vielen europäischen Ländern beteiligen sich Arbeitgeber deutlich stärker – in Deutschland bleibt ihr Anteil vergleichsweise gering.

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#Rente #Merz #Rentenpolitik #Altersvorsorge #Deutschland

Industriebetrieb ganz ohne fossile Energie

Ein Beitrag von

Claudia Kemfert.

So sieht die Energiezukunft aus: erneuerbar, effizient, intelligent – und wirtschaftlich.

Ein Unternehmen in Kupferzell zeigt eindrucksvoll, wie der vollständige Verzicht auf Öl und Gas gelingen kann: mit Solarkollektoren, Erdabsorbern, Wärmepumpen, Speichern, Betonkernaktivierung und intelligentem Energiemanagement.

Besonders bemerkenswert: Die Energiekosten liegen offenbar bei nur wenigen Cent pro Kilowattstunde – weit unter den üblichen Marktpreisen für Strom und Wärme. Das zeigt: Nicht die Erneuerbaren sind der Kostentreiber, sondern die Abhängigkeit von fossilen Energien, volatilen Weltmarktpreisen und veralteten Strukturen.

Wer heute in erneuerbare Energien, Effizienz, Speicher und smarte Steuerung investiert, senkt dauerhaft Strom- und Wärmekosten, macht sich unabhängiger von Preisschocks und stärkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit.

Das ist kein Zukunftstraum. Das ist gelebte Praxis. Genau solche Beispiele brauchen wir viel mehr.

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RENTE UNTER BESCHUSS: Wie Arbeitgeber und Politik den Generationenvertrag systematisch aushöhlen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
Werner Hoffmann
– Rentenberater (RDG) .
www.Renten-experte.de – .

Die Diskussion um die Zukunft der Rente in Deutschland ist kein Zufall, sondern Teil einer Strategie. Arbeitgeberverbände sowie CDU, CSU, FDP und AfD treiben eine Entwicklung voran, die das Umlagesystem schwächt – zugunsten kapitalgedeckter Modelle.

Deutschland hinkt bei der Arbeitgeberbeteiligung hinterher

Im europäischen Vergleich zeigt sich: Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen die Arbeitgeberbeteiligung an der gesamten Altersversorgung unter 50 % liegt.

Das bedeutet:

  • In der gesetzlichen Rentenversicherung zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils rund 50 %,
  • in vielen europäischen Ländern ist der Arbeitgeberanteil deutlich höher,
  • in der betrieblichen Altersversorgung liegt der Zuschuss meist nur bei maximal 15 % – und nur bei Sozialversicherungsersparnis.

Das Ergebnis: Die finanzielle Last verschiebt sich zunehmend auf die Beschäftigten.

Die Strategie dahinter

Die Debatte wird gezielt auf zwei Modelle reduziert:

  • Umlagesystem,
  • Kapitaldeckung.

Doch das lenkt ab. Es geht nicht um das System – sondern um die Verteilung der Kosten.

Je stärker die gesetzliche Rente geschwächt wird – etwa durch eine Absenkung unter die 48-%-Haltelinie – desto mehr wird Altersvorsorge in bAV und private Modelle verschoben. Genau dort ist die Arbeitgeberbeteiligung deutlich geringer.

AfD: Keine Partei der Arbeitnehmer und Rentner

Die AfD positioniert sich nicht als Interessenvertretung von Arbeitnehmern oder Rentnern. Forderungen zur Schwächung von Gewerkschaften und zur Infragestellung des Mindestlohns sprechen eine klare Sprache.

Auch die oft genannten „70 % Rente“ sollen nicht aus der gesetzlichen Rente entstehen, sondern aus bAV und privater Vorsorge. Dort können sich Arbeitgeber weitgehend aus der Verantwortung ziehen.

Kapitalmarkt statt Sicherheit

Mit der Verlagerung steigt die Abhängigkeit von Banken und Versicherungen – bei gleichzeitig höheren Kosten:

  • Gesetzliche Rente: ca. 1 % bis 1,5 % Verwaltungskosten,
  • private Anbieter: ca. 2,5 % bis 4 %,
  • zusätzlich ca. 2,4 % Vertriebskosten.

Wer zahlt die Rechnung?

Am Ende sind es die Arbeitnehmer:

  • höhere Eigenanteile,
  • mehr Risiko,
  • höhere Kosten.

Resümee

Die Rentendebatte ist kein neutraler Diskurs. Das Umlagesystem wird gezielt geschwächt, um kapitalgedeckte Modelle auszubauen – und die Verantwortung von Arbeitgebern zu reduzieren.

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#Rente #Altersvorsorge #bAV #Sozialpolitik #Deutschland

Merz greift den 1. Mai an – was das für Arbeitnehmer und die Rente bedeutet

Ein Beitrag von Johannes Wagner

#Merz und die #Union zocken mit zentralen Errungenschaften der Arbeitendenbewegung.

Krankentage, 8-Stundentag, Rente…

Leider macht der #Finanzminister Klingbeil mit. Die Kürzungen bei der Gesetzlichen Krankenversicherung gehen gar nicht!

In diesem Sinne: seid laut am 1. Mai 🌹

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Die Diskussion um den 1. Mai sorgt für Empörung – und das zu Recht. Wenn Politiker wie Friedrich Merz diesen zentralen Feiertag infrage stellen, geht es um weit mehr als einen freien Tag: Es geht um den Kern der Arbeitnehmerrechte.

Der 1. Mai steht für Errungenschaften wie den 8-Stunden-Tag, bessere Arbeitsbedingungen, Mitbestimmung und soziale Sicherheit – hart erkämpft durch die Arbeiterbewegung.

Er steht aber auch für Tarifverträge, Arbeitnehmerrechte und den sozialen Ausgleich, der nur durch Verhandlungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern möglich wurde. Diese Fortschritte sind ohne Gewerkschaften undenkbar.

Jedem muss klar sein: Ohne Gewerkschaften gäbe es in Deutschland weder diese Form der Demokratie noch unseren heutigen Wohlstand. Sie sind ein Fundament unseres sozialen und wirtschaftlichen Systems.

Wer den 1. Mai relativiert oder abschaffen will, sendet ein klares Signal.

Friedrich Merz zeigt damit, wie arbeitnehmerfeindlich seine Politik ist. Allein der Gedanke, den wichtigsten Feiertag der Arbeitnehmer infrage zu stellen, offenbart eine gewerkschaftsfeindliche Haltung. Es geht nicht um Wirtschaftskraft, sondern um Ideologie.

Besonders kritisch wird es im Zusammenhang mit weiteren Entwicklungen: Diskussionen über Krankentage, Arbeitszeiten und Einschnitte bei der gesetzlichen Krankenversicherung zeigen bereits eine klare Richtung. Wenn gleichzeitig der Finanzminister Maßnahmen zulasten der Versicherten unterstützt, entsteht ein alarmierendes Gesamtbild.

Noch gravierender ist der Blick auf die Rentenpolitik. Wer symbolische Errungenschaften wie den 1. Mai angreift, wird auch vor Einschnitten bei der Altersvorsorge nicht zurückschrecken. Steigendes Renteneintrittsalter, geringere Leistungen oder stärkere Privatisierung sind reale Risiken.

Die gesetzliche Rente ist für Millionen Menschen die zentrale Absicherung im Alter. Deutschland liegt bereits heute im europäischen Vergleich bei Rentenhöhe und Arbeitgeberbeteiligung zurück. Weitere Schwächungen würden die Lage deutlich verschärfen.

Die Richtung ist klar: weniger kollektive Absicherung, mehr individuelle Verantwortung – auf Kosten der Beschäftigten.

Der 1. Mai ist kein beliebiger Feiertag. Er ist ein Symbol für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und den Wert von Arbeit.

Deshalb gilt: aufmerksam bleiben, kritisch hinterfragen und Haltung zeigen – gerade am 1. Mai.

#1Mai #Arbeitnehmerrechte #Rente #SozialeGerechtigkeit #Gewerkschaften

Katherina Reiche streicht alles, was an der Energiewende funktionieren könnte

Ein Beitrag von

Daniel Mautz
Daniel Mautz

Landwirt:innen, Grüne, SPD und der Deutsche Bauernverband protestieren gemeinsam. Das passiert fast nie.

Und wenn es passiert, hat meistens jemand im Ministerium gründlich danebengegriffen.

Wirtschaftsministerin Reiche will im EEG-Entwurf die Sonderförderung für Agri-PV ersatzlos streichen. Dazu Floating-PV auf Gewässern, Solaranlagen auf Mooren und über Parkplätzen. Alles weg.

Dabei ist Agri-PV genau das Konzept, das die ständig beklagte Flächenkonkurrenz zwischen Landwirtschaft und Energiewende auflöst. Solarstrom oben, Landwirtschaft unten. Doppelnutzung statt Verdrängung.

Reiches Ministerium behauptet, Agri-PV sei über reguläre Ausschreibungen wettbewerbsfähig. Das ist entweder Ahnungslosigkeit oder gezieltes Framing über angebliche Marktfähigkeit.

Agri-PV braucht höhere Gestelle, damit darunter gewirtschaftet werden kann. Die Investitionskosten liegen deutlich über denen normaler Freiflächenanlagen. Ohne Förderausgleich haben diese Projekte in keiner Ausschreibung eine Chance.

Besonders dreist ist der Widerspruch zum eigenen Koalitionsvertrag. Dort steht schwarz auf weiß, man wolle Doppelnutzung durch Agri-PV und Floating-PV erleichtern. Reiche tut das Gegenteil.

Die Förderprämie wurde ohnehin nie ausgezahlt, weil die EU Bedenken hatte. Statt diese auszuräumen, kippt Reiche gleich das ganze Konzept.

Das ist keine Ordnungspolitik, sondern regulatorische Sabotage an der eigenen Regierungsvereinbarung.

Der Bauernverband erwartet deutliche Korrekturen. Umweltminister Schneider warnt vor einem Schlingerkurs bei den Erneuerbaren.

Wer Technologieoffenheit predigt, aber jede Technologie abwürgt, die zwei Probleme gleichzeitig löst, hat den Begriff nicht verstanden. Oder absichtlich umgedeutet.

Link: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/agri-pv-landwirte-gruene-und-spd-einig-gegen-streichungsplaene-114081686

Teil 1c: Private Altersvorsorge Vergleich Deutschland mit Österreich: Warum Eigenvorsorge in beiden Ländern nötig ist – aber unterschiedlich wirkt!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann. – Rentenberater (RDG)– .

Neben gesetzlicher Rente und bAV bildet die private Altersvorsorge die dritte Säule. Gerade hier zeigt sich: Beide Länder setzen auf Eigeninitiative – aber unter unterschiedlichen Voraussetzungen.

Grundprinzip der privaten Vorsorge

In Deutschland und Österreich gilt:

– freiwillige Vorsorge,
– individuelle Finanzierung,
– Ergänzung zur gesetzlichen Rente.

Doch die Ausgangslage ist unterschiedlich.

Deutschland: Hohe Erwartungen an Eigenvorsorge

In Deutschland wurde die private Vorsorge politisch stark gefördert:

– Riester- und Rürup-Modelle,
– steuerliche Vorteile,
– staatliche Zuschüsse.

Gleichzeitig gilt: Die gesetzliche Rente reicht oft nicht aus, und die bAV ist häufig schwach ausgeprägt.

Private Vorsorge wird dadurch zur Notwendigkeit.

Österreich: Ergänzung statt Ersatz

In Österreich ist die Situation anders:

– gesetzliche Rente deutlich höher,
– bAV stärker arbeitgebergetragen,
– private Vorsorge weniger existenziell.

Private Vorsorge ist dort sinnvoll – aber nicht zwingend Ersatz für ein schwaches System.

Typische Produkte

Deutschland:
Riester-Rente, Rürup-Rente, private Rentenversicherungen, Fonds- und ETF-Sparen.

Österreich:
klassische Rentenversicherungen, fondsgebundene Lösungen und Kapitalanlagen.

Auffällig ist: Deutschland ist stärker reguliert und stärker auf Förderung ausgerichtet.

Risikoprüfung und Zugang

Deutschland: häufig Gesundheitsprüfung bei Versicherungen und komplexe Förderregeln.
Österreich: einfacherer Zugang und weniger Bürokratie.

Der entscheidende Unterschied

Deutschland: Private Vorsorge ersetzt teilweise fehlende Leistungen.

Österreich: Private Vorsorge ergänzt ein bereits stärkeres System.

Warum ist das wichtig?

Wenn gesetzliche und betriebliche Systeme schwächer sind, steigt der Druck auf den Einzelnen. Wenn diese Systeme stark sind, bleibt private Vorsorge eine freiwillige Ergänzung.

Resümee

Deutschland setzt stark auf private Vorsorge, weil gesetzliche Rente und bAV oft nicht ausreichen. Österreich ist weniger abhängig davon, weil das Gesamtsystem stärker trägt.

Die zentrale Erkenntnis: Private Altersvorsorge ist kein Ersatz für ein starkes System – sondern nur eine Ergänzung.

www.Rentenberater.blog
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#Rente #PrivateVorsorge #Deutschland #Österreich #Altersvorsorge

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