AfD unter der Lupe: 1.000 dokumentierte Fälle zu Spenden, Skandalen, Russland-Kontakten und Rechtsextremismus – Teil 2 von 101 bis 200

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Die Dokumentation geht weiter. Nach den ersten 100 Fällen folgen hier die Fälle 101 bis 200.

Auch diesmal geht es um Gerichtsverfahren, strafrechtliche Ermittlungen, rechtsextreme Netzwerke, parlamentarische Mitarbeiter, parteiinterne Konflikte und weitere Vorgänge, die im Zusammenhang mit AfD-Politikern, Mitgliedern oder Funktionären öffentlich dokumentiert wurden.

Dabei gilt: Ermittlungen und Anklagen sind keine Verurteilungen. Bei laufenden Verfahren gilt die Unschuldsvermutung. Parteiinterne Vorwürfe werden als solche gekennzeichnet.

101. Daniel Halemba wegen Geldwäsche verurteilt – Das Amtsgericht Würzburg verurteilte den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten 2026 unter anderem wegen Geldwäsche. .

102. Halemba wegen Nötigung verurteilt – Zusätzlich sah das Gericht eine Nötigung als erwiesen an. .

103. Mehr als 30.000 Euro Geldstrafe für Halemba – Das Gericht verhängte 160 Tagessätze zu jeweils 190 Euro, insgesamt 30.400 Euro. .

104. Halemba kündigte Rechtsmittel an – Die Entscheidung war deshalb zunächst nicht rechtskräftig. .

105. Halemba in zwei Anklagepunkten freigesprochen – Das Gericht sprach ihn zugleich von zwei weiteren Vorwürfen frei. .

106. Parteiführung wollte Halembas Ausschluss – Nach früheren Kontroversen hatte die AfD-Bundesspitze einen Parteiausschluss unterstützt.

107. Parteigericht ließ Halemba dennoch in der AfD – Parteiintern wurden stattdessen Sanktionen verhängt.

108. Halembas Verbindung zur Burschenschaft Teutonia Prag – Die Verbindung geriet wegen rechtsextremer Gegenstände und Aktivitäten in den Fokus der Ermittlungen.

109. NS-Material bei Ermittlungen im Verbindungshaus – Bei Durchsuchungen wurden unter anderem historische Dokumente mit NS-Bezug gefunden.

110. Vorwürfe manipulierter Kandidatenaufstellungen – Innerhalb der bayerischen AfD wurden Halemba Unregelmäßigkeiten bei innerparteilichen Abstimmungen vorgeworfen.

111. Birgit Malsack-Winkemann im Reichsbürger-Prozess – Die frühere AfD-Bundestagsabgeordnete ist im Zusammenhang mit der sogenannten Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß angeklagt.

112. Malsack-Winkemann in Untersuchungshaft – Sie wurde im Dezember 2022 bei der bundesweiten Razzia festgenommen.

113. Vorwurf der Mitgliedschaft in terroristischer Vereinigung – Die Bundesanwaltschaft wirft ihr eine zentrale Beteiligung an der mutmaßlichen Umsturzgruppe vor.

114. Gruppe plante gewaltsamen Umsturz – Nach Darstellung der Ermittler sollte die staatliche Ordnung Deutschlands beseitigt werden.

115. Malsack-Winkemann als mögliche Justizministerin vorgesehen – Nach den Ermittlungen war ihr eine Funktion in einer neuen Regierung zugedacht.

116. Bundestagsgebäude mit mutmaßlichen Mitverschwörern besichtigt – Die frühere Abgeordnete soll Personen aus dem Umfeld der Gruppe durch das Parlament geführt haben.

117. Fotos von Zugängen zum Bundestag angefertigt – Im Ermittlungsverfahren spielten Aufnahmen von Zugängen und Bereichen des Parlaments eine Rolle.

118. Insiderwissen über Bundestagsabläufe – Ihre frühere Tätigkeit als Abgeordnete verschaffte Malsack-Winkemann Kenntnisse über das Parlament.

119. Nach dem Umsturz sollte eine neue Staatsordnung entstehen – Die Gruppe soll konkrete Vorstellungen für eine politische Neuordnung entwickelt haben.

120. AfD-Abgeordnete besuchten Malsack-Winkemann in Haft – Mehrere AfD-Politiker beantragten Besuchsgenehmigungen; die Fraktion bezeichnete die Kontakte als privat.

121. Jens Maier vom Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft – Der frühere AfD-Bundestagsabgeordnete und Richter wurde vom sächsischen Verfassungsschutz entsprechend bewertet.

122. Rückkehr Maiers auf Richterbank verhindert – Gerichte bestätigten, dass er nicht wieder regulär als Richter eingesetzt werden musste.

123. Zweifel an Maiers richterlicher Neutralität – Seine öffentlichen politischen Äußerungen spielten dabei eine wesentliche Rolle.

124. Maier sprach von einem deutschen „Schuldkult“ – Er verwendete diesen Begriff im Zusammenhang mit der Erinnerung an die NS-Verbrechen.

125. Maier sprach über „Mischvölker“ – Auch diese Äußerungen wurden als Beispiel für seine völkischen Positionen herangezogen.

126. Maier äußerte sich über Anders Breivik – Aussagen über den norwegischen Rechtsterroristen führten ebenfalls zu Kritik an seiner politischen Haltung.

127. Maier musste Noah Becker Schmerzensgeld zahlen – Wegen einer rassistischen Beleidigung wurde er zivilrechtlich verurteilt.

128. Maier gehörte zum früheren „Flügel“ – Er galt als Unterstützer des völkisch-nationalen Netzwerks um Björn Höcke.

129. Vertrauen in Maiers richterliche Unabhängigkeit beschädigt – Gerichte sahen seine politischen Äußerungen als schwerwiegendes Problem für das Richteramt.

130. AfD hatte Maier zuvor für den Bundestag aufgestellt – Trotz seiner öffentlichen Positionen war er von 2017 bis 2021 AfD-Abgeordneter.

131. Christian Lüth sprach vom „Erschießen oder Vergasen“ von Migranten – Der damalige AfD-Sprecher äußerte dies in einem heimlich aufgezeichneten Gespräch.

132. Lüth: Je schlechter es Deutschland gehe, desto besser für die AfD – Auch diese politische Strategieaussage wurde aus dem Gespräch bekannt.

133. AfD entließ Lüth nach Bekanntwerden – Die Partei trennte sich 2020 von ihrem damaligen Pressesprecher.

134. Lüth später wieder im Bundestag beschäftigt – Ab 2025 arbeitete er erneut für AfD-Abgeordnete. .

135. Jan Wenzel Schmidt beschäftigte Lüth – Der AfD-Bundestagsabgeordnete gehörte zu dessen Arbeitgebern. .

136. Rechtsextremist Mario Müller ebenfalls in Schmidts Büro – Auch Müller arbeitete für den AfD-Abgeordneten. .

137. Müller war wegen Körperverletzung verurteilt – Er besitzt einschlägige strafrechtliche Verurteilungen aus seiner Vergangenheit.

138. Müller erhielt zeitweise keinen Bundestagszugang – Sicherheitsbedenken spielten dabei eine Rolle.

139. Müller trat beim Potsdamer Treffen als Referent auf – Auch dort gehörte er zum rechtsextremen Netzwerk.

140. Mehr als 100 AfD-Mitarbeiter mit rechtsextremen Verbindungen – Eine BR-Recherche identifizierte mehr als 100 Mitarbeiter von AfD-Abgeordneten und Fraktion aus entsprechendem Milieu. .

141. Rund 25 Mitarbeiter mit Verbindungen zur Jungen Alternative – Die BR-Recherche identifizierte zahlreiche Beschäftigte aus dem damaligen JA-Umfeld. .

142. Frank Pasemann trotz AfD-Ausschluss wieder als Mitarbeiter im Bundestag – Der frühere AfD-Abgeordnete arbeitete später für einen Parteikollegen. .

143. Pasemann war wegen parteischädigenden Verhaltens ausgeschlossen worden – Im Parteiverfahren spielten auch Antisemitismusvorwürfe eine Rolle. .

144. Marvin Neumann arbeitet wieder für AfD-Abgeordneten – Der frühere JA-Bundeschef wurde Mitarbeiter von Hannes Gnauck. .

145. Neumann war wegen Aussagen über „weiße Vorherrschaft“ unter Druck geraten – Er trat 2021 aus der AfD aus. .

146. Bundestag verweigerte einzelnen AfD-Mitarbeitern Hausausweise – Sicherheitsprüfungen führten in mehreren Fällen zur Ablehnung des dauerhaften Zugangs.

147. Auch IT-Zugänge wurden eingeschränkt – In einzelnen Fällen wurden wegen Sicherheitsbedenken Zugriffsrechte entzogen.

148. Rheinland-Pfalz prüft Verfassungstreue von Fraktionsmitarbeitern – Ein verschärftes Abgeordnetengesetz ermöglicht entsprechende Kontrollen. .

149. Generation-Deutschland-Funktionär verlor Landtagszugang – Jan-Richard Behr erhielt in Rheinland-Pfalz keinen Hausausweis. .

150. Kontakte zu Kubitschek und Identitärer Bewegung als Begründung – Der Landtag verwies auf entsprechende Verbindungen Behrs. .

151. Burschenschaften als Netzwerk innerhalb der AfD – Verschiedene AfD-Politiker unterhalten Verbindungen zu nationalistischen Studentenverbindungen.

152. Alexander Jungbluth mit Verbindung zur Burschenschaft Germania Halle zu Mainz – Der rheinland-pfälzische AfD-Politiker stammt aus diesem politischen Umfeld.

153. Jan Bollinger verteidigt burschenschaftliche Traditionen – Der AfD-Landeschef in Rheinland-Pfalz äußerte sich positiv über entsprechende Verbindungen.

154. Joachim Paul von Ludwigshafener OB-Wahl ausgeschlossen – Der Wahlausschuss ließ den AfD-Kandidaten 2025 wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue nicht zu. .

155. Paul scheiterte zunächst mit juristischen Gegenmaßnahmen – Die Entscheidung des Wahlausschusses blieb zunächst bestehen.

156. Voraussetzung für OB-Kandidatur ist Verfassungstreue – Die Gemeindeordnung verlangt ausdrücklich das Eintreten für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. .

157. Kontakte Pauls ins Neue-Rechte-Milieu wurden thematisiert – Diese gehörten zu den öffentlich diskutierten Gründen für Zweifel an seiner Verfassungstreue.

158. Veranstaltungen der Neuen Rechten in Pauls Umfeld – Auch entsprechende politische Netzwerke wurden bei der Bewertung herangezogen.

159. Ausschluss Pauls wurde international politisiert – Der Fall fand später auch im US-amerikanischen Trump-Umfeld Aufmerksamkeit.

160. AfD stellte Pauls Ausschluss als Angriff auf Demokratie dar – Die Partei widersprach der Einschätzung des Wahlausschusses und unterstützte ihren Kandidaten.

161. Verwandtenaffäre der AfD Sachsen-Anhalt – 2026 wurden zahlreiche Beschäftigungsverhältnisse von Familienangehörigen in Abgeordnetenbüros bekannt. .

162. Angehörige von Martin Reichardt beschäftigt – Zwei enge Familienmitglieder des Landesvorsitzenden arbeiteten im Büro von Jan Wenzel Schmidt. .

163. Ehefrau von Hans-Thomas Tillschneider beschäftigt – Sie soll zeitweise für monatlich 900 Euro angestellt gewesen sein. .

164. Angehörige von Juliane Waehler beschäftigt – Eine Familienangehörige soll einen Vertrag über monatlich 450 Euro gehabt haben. .

165. Familienmitglied von Christian Hecht mit 2.500-Euro-Vertrag – Auch dieser Vertrag wurde in den Recherchen dokumentiert. .

166. Beschäftigung von Angehörigen rechtlich nicht automatisch verboten – Problematisch wurde vor allem die gegenseitige Beschäftigung innerhalb verschiedener Abgeordnetenbüros bewertet. .

167. Vorwurf gegenseitiger Beschäftigungen – Kritiker sprachen von einem System, bei dem Familienangehörige jeweils bei Parteikollegen angestellt wurden. .

168. AfD-interne „Pokerrunde“ im Fokus – Jan Wenzel Schmidt schilderte eine Gruppe von Funktionären, die nach seiner Darstellung Personal- und Mandatsfragen untereinander geregelt habe. .

169. Bundesvorstand musste sich mit der Affäre befassen – Die Vorgänge erreichten 2026 die Parteispitze. .

170. Stefan Keuter verliert Personalverantwortung – Der AfD-Fraktionsvize musste die Zuständigkeit für die Personalabteilung der Bundestagsfraktion abgeben. .

171. Keuter beschäftigte seine Partnerin im Bundestagsbüro – Dieser Vorgang war ein Auslöser für die Personaldebatte. .

172. Jan Wenzel Schmidt aus AfD-Bundestagsfraktion ausgeschlossen – Die Fraktion warf ihn 2026 aus ihren Reihen. .

173. Parteiausschlussverfahren gegen Schmidt – Auch seine Mitgliedschaft in der Partei wurde angegriffen. .

174. Schmidt sprach von einer „Beutegemeinschaft“ – Er warf Parteikollegen vor, Mandate, Stellen und Geld untereinander aufzuteilen. .

175. AfD wiederum wirft Schmidt Manipulation und Intrigen vor – Der Landesverband Sachsen-Anhalt erhob schwere parteiinterne Vorwürfe gegen ihn. .

176. Schmidt soll Mandat für private Geschäftsbeziehungen genutzt haben – Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, Kontakte etwa nach China für private Interessen genutzt zu haben; er bestreitet dies. .

177. Parteigericht entzog Schmidt Mitgliedsrechte – Während des Ausschlussverfahrens durfte er seine Mitgliedsrechte nicht ausüben. .

178. Vorwurf von Scheinarbeitsverhältnissen gegen Schmidt – Das AfD-Parteigericht beschäftigte sich auch mit diesem Vorwurf; Schmidt weist ihn zurück. .

179. Niedersachsen-AfD wegen mutmaßlicher „schwarzer Kasse“ durchsucht – Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten 2024 die Parteizentrale. .

180. Ermittlungen gegen Ansgar Schledde – Gegen den späteren Landesvorsitzenden wird wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Parteiengesetz ermittelt. .

181. Rund 48.000 Euro auf privatem Konto – Nach NDR-Informationen gingen dort Zahlungen mit eindeutigem AfD-Bezug ein. .

182. Mehrere AfD-Abgeordnete zahlten auf das Konto ein – Darunter sollen Bundestags- und Landtagsabgeordnete gewesen sein. .

183. Früheres AfD-Mitglied spricht von „Kriegskasse“ – Christopher Emden erhob entsprechende Vorwürfe gegen Schledde. .

184. Vorwurf von Geldzahlungen für Listenunterstützung – Emden erklärte, ihm seien 4.000 Euro für politische Unterstützung bei einer Kandidatur genannt worden; Schledde bestreitet dies. .

185. Landgericht hielt Emdens Vorwürfe zunächst für glaubhaft – Schledde legte gegen die nicht rechtskräftige Entscheidung Rechtsmittel ein. .

186. Immunität Schleddes 2026 erneut aufgehoben – Damit wurde eine mögliche Anklage der Staatsanwaltschaft ermöglicht. .

187. Vanessa Behrendt teilweise angeklagt – Das Landgericht Braunschweig ließ 2026 mehrere Anklagepunkte gegen die AfD-Abgeordnete zu. .

188. Vier mögliche Beleidigungsdelikte gegen Behrendt – In vier Fällen sah das Gericht einen hinreichenden Tatverdacht. .

189. Gefährdende Veröffentlichung personenbezogener Daten – Auch dieser Vorwurf wurde zur Verhandlung zugelassen. .

190. Staatsanwaltschaft wollte zusätzlich Volksverhetzung verfolgen – Das Landgericht ließ diese Punkte zunächst nicht zu; die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde ein. .

191. Behrendt weist die Vorwürfe zurück – Sie beruft sich auf ihr Recht auf Meinungsfreiheit. .

192. Matthias Helferich bezeichnete sich als „freundliches Gesicht des NS“ – Er erklärte später, dies sei ironisch gemeint gewesen. .

193. AfD nahm Helferich 2025 dennoch in Bundestagsfraktion auf – Trotz Warnungen innerhalb der Partei wurde er Fraktionsmitglied. .

194. Helferich wegen völkischer Tendenzen erstinstanzlich aus AfD ausgeschlossen – Das NRW-Landesschiedsgericht entschied 2025 entsprechend; Helferich ging dagegen vor. .

195. Helferich wurde im BfV-Gutachten als Rechtsextremist bezeichnet – Nach Recherchen tauchte er dort an zahlreichen Stellen als Beispiel für völkische Positionen auf. .

196. Helferich als Patron rechter Jugendnetzwerke beschrieben – Recherchen dokumentierten seinen starken Einfluss auf frühere JA-Strukturen in NRW. .

197. Wolfgang Gedeon sorgte jahrelang für Antisemitismus-Streit – Seine Schriften führten bereits 2016 zur Spaltung der baden-württembergischen AfD-Fraktion. .

198. Parteiausschlüsse wurden bei problematischen Mitgliedern häufig jahrelang verschleppt – Höcke, Gedeon und Nerstheimer gehörten zu prominenten Beispielen früherer Verfahren. .

199. Kay Nerstheimer hatte Verbindung zur German Defence League – Der frühere Berliner AfD-Abgeordnete wollte die Gruppierung nach eigener Aussage zu einer „Miliz“ ausbauen. .

200. Zweiter Block zeigt erneut große Spannbreite – Die Fälle 101 bis 200 reichen von Strafverfahren und rechtsextremen Netzwerken über Reichsbürger-Vorwürfe bis zu Personal-, Geld- und Machtkämpfen innerhalb der AfD; nicht jeder Vorgang ist strafbar, und laufende Vorwürfe sind von rechtskräftigen Urteilen zu unterscheiden.

Die nächsten 100 Fälle folgen

Damit endet Teil 2 dieser Dokumentation.

Im nächsten Beitrag geht es weiter mit den Fällen 201 bis 300 – darunter weitere Gerichtsverfahren, Ermittlungen, Vorgänge in AfD-Landesverbänden, rechtsextreme Netzwerke sowie internationale Kontakte.

Fortsetzung folgt: Fälle 201–300.

#Deutschland #AfD #AfDSkandale #Demokratie #Rechtsstaat

Das „echte“ Wahlprogramm der AfD: Eine düstere Zukunft in den Worten ihrer Protagonisten

Ein Beitrag von

Frank Hennemann

Es gibt Bücher, die warnen, und Bücher, die Hoffnung machen. Dieses kleine rote Büchlein gehört zu den ersten. Es zeigt auf, was passiert, wenn Worte zu Waffen werden und Politik zur Bühne für Hass und Verachtung wird. Was Sie hier lesen, sind keine Zitate aus längst vergangenen Zeiten oder die Auszüge einer dystopischen Romanhandlung – nein, es sind die ungefilterten Aussagen von Funktionären und Mandatsträgern der AfD. Worte, die nicht nur menschenverachtend sind, sondern eine erschreckende Vision für die Zukunft Deutschlands zeichnen, sollten diese Personen jemals wirkliche Macht erlangen.

Stellen Sie sich ein Land vor, in dem Kinder, die der falschen politischen Richtung zugeordnet werden, in den Dreck geworfen werden sollen. Ein Land, in dem „wohltemperierte Grausamkeit“ als politische Strategie gefeiert wird. Ein Land, in dem Menschen nur noch aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihres Glaubens beurteilt werden – oder, schlimmer noch, verachtet. Willkommen in der Welt der AfD, wo die Vergangenheit glorifiziert und die Zukunft als Kampfzone gesehen wird.

Marcel #Grauf – Der Tänzer auf Gräbern

„Ich wünsche mir so sehr einen Bürgerkrieg und Millionen Tote. Frauen, Kinder. Mir egal. (…) Es wäre so schön. Ich will auf Leichen pissen und auf Gräbern tanzen. SIEG HEIL!“ – Marcel Grauf, AfD

Marcel Grauf war ein früherer Mitarbeiter der AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag. Seine menschenverachtenden Aussagen sorgten für bundesweite Empörung und wurden als klare Indizien für die rechtsextreme Gesinnung innerhalb der AfD gewertet. Grauf verkörpert die dunkle Seite einer Partei, die sich gerne als bürgerlich gibt, aber intern radikale Kräfte duldet.

Egbert #Ermer – Gewaltphantasien gegen Kinder

„Drecksack-Antifakindern bekiffter Eltern gehört eine verpasst und sie in den Dreck geworfen. Ihnen gehört gedroht, dass sie nächstes Mal unter der Erde liegen!“ – Egbert Ermer, AfD

Egbert Ermer, ehemaliger AfD-Kreisvorsitzender, fiel bereits zuvor mit extremen Aussagen auf. Seine Gewaltfantasien richten sich nicht nur gegen politische Gegner, sondern sogar gegen deren Kinder. Eine erschreckende Radikalisierung, die zeigt, wie tief Hass innerhalb der Partei verankert ist.

Jörg #Meuthen – Der Professor der „Grausamkeit“

„Ja, neben dem Schutz unserer nationalen und europäischen Außengrenzen wird ein groß angelegtes Remigrationsprojekt notwendig sein. Und bei dem wird man, fürchte ich, nicht um eine Politik der ‚wohltemperierten Grausamkeit‘, wie es Peter Sloterdijk nannte, herumkommen. Überhaupt, Ihre Bescheidenheit, nur diese eine Person entsorgen zu wollen, erscheint mir hier außergewöhnlich missverständlich.“ – Jörg Meuthen, AfD

Jörg Meuthen, ehemaliger Bundessprecher der AfD, galt lange als das „gemäßigte“ Gesicht der Partei. Doch auch er scheut nicht vor Aussagen zurück, die eine „Politik der Grausamkeit“ rechtfertigen. Nach seinem Austritt aus der AfD 2022 begründete er dies mit der Radikalisierung der Partei – eine Ironie, wenn man seine eigenen Worte bedenkt.

Markus #Frohnmaier – Der Kämpfer gegen die „linksgrün Versifften“

„Ich sage diesen linksgrün versifften Ökosozialisten, diesem Parteienzirkus ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht – denn wir sind das Volk, liebe Freunde.“ – Markus Frohnmaier, AfD

Als Bundestagsabgeordneter der AfD fiel Frohnmaier mit radikalen Aussagen und Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen auf. Sein populistischer Stil spricht gezielt Wähler an, die das politische System ablehnen. Frohnmaier steht exemplarisch für die Rhetorik der AfD, die Demokratie in einen „Parteienzirkus“ verwandeln möchte.

Jens #Maier – Der Richter des „Mischvolks“

„Die ganze Entwicklung, die jetzt gerade stattfindet, die Herstellung von Mischvölkern, um die nationalen Identitäten auszulöschen, und damit die Abgabe der Souveränität an die EU – das ist einfach nicht zu ertragen …“ – Jens Maier, AfD

Der ehemalige Richter und Bundestagsabgeordnete Jens Maier sorgte für Entsetzen mit seinen rassistischen Aussagen. Maier wurde vom sächsischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft und zeigt, wie sich Rechtsextremismus in der Partei ungehindert ausbreiten kann. Sein Weltbild wirkt wie aus einem längst überwunden geglaubten Jahrhundert.

Andreas #Winhart – Der besorgte Nachbar

„Ich möchte wissen, wenn mich in der Nachbarschaft ein N**** ankisst oder anhustet, dann muss ich wissen, ist er krank oder ist er nicht krank.“ – Andreas Winhart, AfD

Der bayerische AfD-Politiker Andreas Winhart erlangte zweifelhafte Bekanntheit durch seine rassistischen und hetzerischen Aussagen. Winhart zeigt, wie tief Rassismus in der Partei verwurzelt ist und wie gezielt Ressentiments geschürt werden, um politische Erfolge zu erzielen.

Johannes #Normann – Sexismus als Weltanschauung

„Ein Land, das jeden reinlässt, wird genauso geachtet wie eine Frau, die jeden reinlässt.“ – Johannes Normann, AfD

Mit diesem Satz offenbart Johannes Normann nicht nur seinen Sexismus, sondern auch sein zutiefst menschenverachtendes Weltbild. Der Vergleich von Einwanderung mit der Sexualität einer Frau zeigt die rückwärtsgewandte Ideologie, die innerhalb der AfD gefeiert wird.

Heiko #Hessenkemper – Der Medienhasser

„Wir müssen die Printmedien und den öffentlich-rechtlichen Propagandaapparat angreifen und abschaffen.“ – Heiko Hessenkemper, AfD

Heiko Hessenkemper, ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter, steht für die konsequente Ablehnung von Pressefreiheit und Demokratie. Seine Forderung nach der Abschaffung der Medien zeigt, wie die AfD sich ein autoritäres System vorstellt, in dem nur ihre Stimme zählt.

Das Ende der Moral: Mein bitteres Fazit!

Die Aussagen, die ich hier zusammengetragen habe, sind keine Fehler im System, keine Ausrutscher einzelner Mitglieder. Sie sind der Kern einer Partei, die sich nicht scheut, ihre demokratiefeindliche, rassistische und menschenverachtende Ideologie offen zur Schau zu stellen. Aber stellen Sie sich einen Moment lang vor, was passiert, wenn diese Worte zur Realität werden:

Ein Deutschland, in dem Kinder wegen ihrer Herkunft in Angst leben. Ein Deutschland, in dem politische Gegner systematisch verfolgt werden. Ein Deutschland, in dem die Pressefreiheit abgeschafft und die Bevölkerung mit Hasspropaganda kontrolliert wird. Ein Deutschland, das seine Werte, seine Demokratie und seine Menschlichkeit verloren hat.

Das ist keine Fiktion, sondern eine düstere Möglichkeit, wenn Menschen wie Grauf, Maier, Ermer oder Frohnmaier jemals an die Schalthebel der Macht kommen sollten. Ihre Worte sind Warnsignale – laut, schrill und unüberhörbar. Doch die größte Gefahr liegt nicht in diesen Worten selbst, sondern darin, sie zu ignorieren.

Deutschland steht vor einer klaren Wahl: den Weg des Miteinanders, der Demokratie und der Menschlichkeit weiterzugehen – oder einer Partei Raum zu geben, die all das zu zerstören droht. Es liegt an jedem Einzelnen von uns, ob wir unsere Stimme für eine bessere Zukunft erheben – oder ob wir sie denjenigen überlassen, die nur die Dunkelheit zu bieten haben.

Quelle

https://www.linkedin.com/pulse/das-echte-wahlprogramm-der-afd-eine-d%C3%BCstere-zukunft-den-hennemann-6ni6f?utm_source=share&utm_medium=member_ios&utm_campaign=share_via

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Kommentare von

Frank Hennemann

Doch warum mache ich das? Ganz einfach: Wenn diese Ideologie wieder Oberhand gewinnt, wäre ich einer der Ersten, die in einem Viehanhänger von einem Abstellgleis nach irgendwohin in die Dunkelheit fahren würden – und nie wieder zurückkämen.

Ich bin LAUT gegen Nazis und die AfD! Ich bin behindert. Meine Gene gelten als unrein. Vielleicht steckt etwas Südländisches in mir – keiner weiß es genau. Aber auf meiner vermeintlich “arischen” Brust wachsen Haare, die in dieser absurden Ideologie ein Makel wären.

Deshalb öffne ich jeden Morgen die Augen mit einem Ziel: diesen Hass, diese Menschen und diese AfD bloßzustellen. Ich bin unheilbar krank. Ich habe nichts zu verlieren. Und genau vor solchen Menschen sollte man Angst haben – denn ich habe keine Angst vor ihnen.

Das hier ist kein Satz, kein bloßes Statement. Es ist ein Versprechen: Ich werde nicht aufhören. Ich werde weiterkämpfen – für Menschlichkeit, Demokratie und dafür, dass diese dunklen Visionen niemals Wirklichkeit werden.

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