Teil 4 – Die letzte Schlacht um den Motor

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann,
Überzeugter demokratischer Europäer

Die Debatte um das sogenannte Verbrenner-Aus ist längst mehr als eine technische Diskussion.

Sie ist zu einem politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machtkampf geworden. Milliardeninvestitionen, Industrieinteressen und geopolitische Abhängigkeiten treffen hier direkt auf Klimaziele, Marktkräfte und Erwartungen der Verbraucher.

Besonders deutlich wurde das beim Streit um das europäische Verbrenner-Aus. Kurz vor der Entscheidung wurde das Thema eFuels plötzlich wieder in den Mittelpunkt gerückt. Der Eindruck entstand: Der Verbrennungsmotor könne doch noch eine langfristige Zukunft haben.

Doch immer deutlicher wird:
Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob sich die Mobilität verändert – sondern wie schnell.

Der Versuch, den Verbrennungsmotor durch neue Versprechen zu verlängern, wirkt zunehmend wie ein Festhalten an einer vergangenen Ära. Begriffe wie „hocheffizienter Verbrenner“ oder „klimaneutrale Verbrennung“ vermitteln den Eindruck, als ließe sich ein physikalisch begrenztes System durch Innovation grundlegend neu erfinden.

Doch selbst mit synthetischen Kraftstoffen oder Hybridlösungen bleibt das zentrale Problem bestehen:
Der Verbrennungsmotor nutzt Energie vergleichsweise ineffizient. Ein großer Teil geht weiterhin als Wärme verloren.

Machen wir uns nichts vor: Auch bei eFuels entsteht CO₂. Diese chemische Reaktion lässt sich weder durch politische Beschlüsse noch durch wohlklingende Narrative aufheben. Vielleicht hätten manche Fossil-Politiker im Chemieunterricht genauer zuhören sollen.

Parallel entwickeln sich Alternativen mit hoher Geschwindigkeit. Batterietechnologien werden leistungsfähiger, Ladeinfrastruktur dichter und erneuerbarer Strom zunehmend zur kostengünstigsten Energiequelle. Damit verschiebt sich die wirtschaftliche Realität oft schneller, als politische Narrative oder industrielle Strategien folgen können.

Für Verbraucher entsteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen Gewohnheit und Veränderung. Arbeitsplätze, industrielle Strukturen und regionale Wertschöpfung stehen ebenso auf dem Spiel wie Energiepreise und Versorgungssicherheit.

Die Zeit des ADMS – des „AlteDeutscheMännerSyndroms“ – geht jedoch spürbar zu Ende. Vollstromer haben sich technisch enorm weiterentwickelt und machen den klassischen Verbrennungsmotor in einem Großteil der Alltagssituationen zunehmend überflüssig. Und Deutschland ist keine isolierte Autowelt: Globale Märkte, technologische Dynamik und internationale Konkurrenz treiben den Wandel schneller voran, als nationale Debatten ihn bremsen können.

#VerbrennerAus #Elektromobilität #Industriepolitik #Mobilitätswende #EUPolitik

Teil 3 – Der „hocheffiziente Verbrenner“

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann,
Überzeugter demokratischer Europäer.

Der Begriff klingt technisch, modern und fast beruhigend: Der „hocheffiziente Verbrenner“.

Doch was steckt wirklich dahinter?

Physikalisch gesehen bleibt der klassische Verbrennungsmotor ein vergleichsweise ineffizientes System. Ein großer Teil der eingesetzten Energie wird nicht in Bewegung umgesetzt, sondern geht als Wärme, Reibung und Abgasverlust verloren. Selbst moderne Motoren erreichen im Alltag oft nur Wirkungsgrade zwischen 20 und 30 Prozent.

Das bedeutet: Mehr als zwei Drittel der Energie verpuffen.

Trotzdem wird politisch und medial immer wieder das Bild gezeichnet, dass mit neuen Technologien wie eFuels oder Hybridlösungen der Verbrenner eine große Zukunft habe. Diese Narrative wirken auf viele Menschen plausibel, weil sie an vertraute Technik, bestehende Infrastruktur und gewohnte Mobilitätsmuster anknüpfen.

Doch Effizienz ist nicht nur eine Frage des Motors. Sie ist eine Frage des gesamten Systems.

Wenn Strom direkt in ein Elektroauto geladen wird, entstehen deutlich weniger Umwandlungsverluste als bei der Herstellung synthetischer Kraftstoffe, deren Transport und anschließender Verbrennung im Motor.

Hinzu kommt: Der Verbrenner ist Teil eines globalen Rohstoff- und Energiesystems, das stark von geopolitischen Risiken geprägt ist. Krisen, Konflikte oder politische Spannungen können Preise schnell explodieren lassen.

Das macht Mobilität für Verbraucher unsicher und teuer.

Elektromobilität dagegen verschiebt die Abhängigkeiten. Strom kann lokal erzeugt werden – durch Wind, Sonne oder andere erneuerbare Quellen. Dadurch entsteht langfristig mehr Stabilität und Wettbewerb.

Der Mythos vom „hocheffizienten Verbrenner“ zeigt daher weniger technische Realität als vielmehr einen Kampf um Deutungshoheit.

Es geht um Industriepolitik, Arbeitsplätze, Machtstrukturen und gesellschaftliche Identität.

Und genau deshalb wird die Debatte so emotional geführt.

Am Ende aber wird sich nicht das lauteste Narrativ durchsetzen, sondern die effizienteste Lösung im Alltag.

Und welches Spiel spielt Katherina Reiche von der CDU?

Das wir hier deutlich

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#Verbrenner #Elektromobilität #eFuels #Mobilitätswende #Energieeffizienz

Zwischenbericht Vollstromervergleich zu Verbrenner

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Rentenexperte - www..Renten-Experte.de
Werner Hoffmann.

Seit rund knapp 2 Jahren (1,75 Jahren) fahre ich jetzt den Vollstromer Audi Q8-55 e-tron.

Ja, kein Leichtgewicht mit 405 PS. Wer jetzt aber etwas redet,“der ist viel zu schwer“, der sollte einmal bis zum Ende lesen oder die Fotos mit Kommentaren anschauen.

Carport mit Photovoltaik zum Laden des Vollstromer für durchschnittlich 55-65 km pro Tag im Jahresdurchschnitt
Carport mit Photovoltaik zum Laden des Vollstromer für durchschnittlich 55-65 km pro Tag im Jahresdurchschnitt

Ja, ich habe eine Photovoltaikanlage auf dem Carport. Und das ist Salz in der Suppe oben drauf.

Aber auch ohne Photovoltaik ist ein Vollstromer interessant.

Hier eine kleine Übersicht.

Audi Q8 55 e-tron:
Fahrkosten für 15.000 km: 1.020 Euro

abzüglich: Überstromvergütung:
227 Euro

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Netto: 793 Euro

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abzüglich Steuerbefreiung: 276 Euro

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Abzüglich THG-Prämie: 180 Euro

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Kosten je 100 km: 2,25 €

Pro Monat bei 15.000 km Jahresleistung: 28,96 Euro

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Jetzt zum Verbrenner:

1.500 Liter für 15.000 km

2625 Euro für Sprit

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Zuzüglich KfZ-Steuer: 276 Euro

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Zuzüglich Ölwechsel: 390 Euro

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21,94 Euro je 100 km

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Verbrenner fast 10 mal so teuer!

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Verbrenner oder Hybrid ist teurer als Vollstromer.

Beim Q8-55 etron war der Preisunterschied bis zu 7.400 Euro

Ok, eines fehlt:

Nicht jeder kann sich Photovoltaik auf sein Carport setzen. Der Unterschied ist trotzdem erheblich zu Gunsten des Vollstromers.

Übrigens: Die Anschaffungskosten der Photovoltaikanlage wird sich nach rund 5 Jahren amortisieren.

Und:

Das Akku des Vollstromers hat eine Lebensdauer von 700.000 bis 850.000 km und wandert dann als Stromspeicher aus dem PkW.

Sollte jemals ein Teil des Akkus defekt sein, kann diese einzelne Zelle getauscht werden (so ähnlich wie ein Dellendoktor eine Beule repariert).

Erst nachdem das Akku unter 40% leistet, wandert es in die Wiederverwertung und kann heute zu 95 bis 97 % wiederverwertet werden.

Und was passiert beim Auswärtsladen? Ja, dreimal hatte ich auswärts geladen. Das waren 85 Euro, die ich vergessen hatte. Und das dauerte gerade mal jeweils 35 Minuten. Dafür das ganze Jahr nicht an der Tankstelle tanken müssen.

Zeitersparnis für mich? Ja, auf das ganze Jahr schon!

#Audi

#Vollstromer

#Verbrenner

#Hybrid

#Q8etron

Teil 2 – Der „hocheffiziente Verbrenner“ – Wie Narrative Fakten ersetzen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

In politischen Debatten taucht derzeit immer häufiger ein erstaunlicher Begriff auf: der „hocheffiziente Verbrenner“. Gemeint sind Fahrzeuge, die mit synthetischen Kraftstoffen – sogenannten eFuels – betrieben werden sollen. Die Botschaft dahinter ist klar: Der Verbrennungsmotor habe doch noch eine klimafreundliche Zukunft.

Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich: Hier geht es weniger um technische Effizienz als um politische Kommunikation. Denn Effizienz ist physikalisch messbar. Sie beschreibt, wie viel Energie tatsächlich genutzt wird. Beim klassischen Verbrenner – auch mit eFuels – bleibt dieser Wert vergleichsweise niedrig. Ein Großteil der eingesetzten Energie geht als Wärme verloren.

Trotzdem wirkt das Narrativ vom „hocheffizienten Verbrenner“ beruhigend. Es vermittelt Kontinuität in einer Zeit des Umbruchs. Millionen Autofahrer können hoffen, ihr gewohntes Fahrzeug weiter nutzen zu können. Unternehmen sehen Chancen, bestehende Produktionsstrukturen länger zu erhalten. Politik wiederum kann Konflikte entschärfen, indem sie Wandel als optional darstellt.

Solche Narrative sind nicht neu. Technologische Transformationen wurden schon immer von Versprechen begleitet, die Veränderungen weniger drastisch erscheinen lassen. Begriffe wie „Technologieoffenheit“ oder „Brückentechnologie“ können dabei helfen, komplexe Entwicklungen verständlich zu machen – sie können aber auch dazu führen, dass strukturelle Unterschiede zwischen Lösungen verschwimmen.

Gerade im Verkehrssektor ist die Herausforderung enorm. Klimaziele, Energiebedarf, geopolitische Abhängigkeiten und wirtschaftliche Interessen treffen hier direkt aufeinander. In diesem Spannungsfeld entsteht ein Wettbewerb der Deutungen. Welche Technologie gilt als realistisch? Welche als ideologisch? Und wer profitiert davon, wenn bestimmte Begriffe dominieren?

Am Ende wird sich nicht entscheiden, welches Narrativ am überzeugendsten klingt. Entscheidend bleibt, welche Systeme im Alltag günstiger, effizienter und einfacher nutzbar sind. Transformation folgt selten politischen Wunschbildern – sondern meist den Regeln von Markt, Technik und Infrastruktur.

#eFuels #Verbrenner #Mobilitätswende #Technologieoffenheit #Energiepolitik

Teil 1

https://blog-demokratie.de/teil-1-der-grosse-verbrenner-bluff-wie-politik-und-lobby-physik-ignorieren/

Teil 1 – eFuels – Der große Verbrenner-Bluff – Wie Politik und Lobby Physik ignorieren

Der hocheffiziente Verbrenner

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann,
Überzeugter demokratischer Europäer

Der Verbrennungsmotor erlebt politisch gerade ein erstaunliches Comeback. Begriffe wie „hocheffizient“, „klimaneutral“ oder „Technologieoffenheit“ prägen Debatten – besonders im Zusammenhang mit sogenannten eFuels. Doch ein Blick auf die Physik zeigt: Hier wird oft mehr Hoffnung verkauft als Realität.

In diesem Video wird erklärt, wie politisch Manuel Hagel linientreu fachlich Blödsinn erzählt.

Denn eFuels entstehen aus Strom, Wasserstoff und CO₂. Der Weg von der erneuerbaren Energie bis zum Antrieb eines Autos ist lang – und voller Verluste. Während ein Elektroauto rund 70 bis 80 Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Bewegung umsetzt, kommen beim eFuel-Verbrenner oft nur 10 bis 15 Prozent auf der Straße an. Der Rest verpufft als Wärme oder geht in Produktionsprozessen verloren.

Trotzdem wird politisch suggeriert, der Verbrenner könne mit synthetischen Kraftstoffen eine klimafreundliche Zukunft haben. Diese Erzählung wirkt beruhigend: Millionen bestehender Fahrzeuge könnten weiter genutzt werden, die vertraute Technik bliebe erhalten. Für Teile der Industrie und für Lobbyorganisationen ist das attraktiv. Schließlich hängen ganze Wertschöpfungsketten am klassischen Motor.

Doch Effizienz ist keine Frage von Meinung oder Parteiprogramm. Sie folgt naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten. Wer fünf- bis siebenmal mehr Strom benötigt, um dieselbe Strecke zurückzulegen, verschiebt die Herausforderungen nur. Besonders in einer Zeit, in der erneuerbare Energie kostbar bleibt.

Die Debatte um eFuels zeigt deshalb exemplarisch, wie technologische Zukunftsfragen politisch emotionalisiert werden. Zwischen wirtschaftlichen Interessen, Arbeitsplatzsorgen und Freiheitsversprechen gerät die nüchterne Betrachtung der Systeme oft in den Hintergrund. Dabei entscheidet am Ende nicht die Lautstärke von Kampagnen, sondern die Realität von Kosten, Energiebedarf und Infrastruktur.

Der große Verbrenner-Bluff besteht also weniger darin, dass eFuels unmöglich wären. Sondern darin, dass sie als Massenlösung präsentiert werden – obwohl sie nach heutigem Stand vor allem für Spezialbereiche wie Luftfahrt oder Schifffahrt sinnvoll erscheinen.

#eFuels #Elektromobilität #Energiewende #Verkehrspolitik #Klimaschutz

Teil 1

https://blog-demokratie.de/teil-2-der-hocheffiziente-verbrenner-wie-narrative-fakten-ersetzen/

Warum die Verbrennerfahrzeuge im Gebrauchtwagenmarkt immer wertloser und schwerer zu verkaufen sein werden.

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

und

Christoph Dolna-Gruber

Zum Vorlesen

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„DIE VERBRENNER-LÜGE PLATZT! Warum dein Diesel und Benziner bald wertlos ist – und keiner ihn mehr will“

Der Gebrauchtwagenmarkt steht vor einem historischen Umbruch. Was jahrzehntelang als sicheres Investment galt – ein „solider Deutscher Verbrenner“ – wird zum Auslaufmodell. Weltweit kippt die Nachfrage, Exporte brechen ein, und die Preise stürzen ab. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell der Wert deiner Karre gegen Null geht.


Exportmärkte machen dicht – das Ende des „Deutschen Wunders“

Symbolbild: Alte Dieselautos auf einem Schrottplatz – der Wertverfall ist programmiert.

Jeder zweite ausrangierte Diesel oder Benziner aus Deutschland landete bisher im Ausland: Osteuropa, Afrika, Asien – deutsche Ingenieurskunst war gefragt. Doch genau dort bricht nun der Markt weg.

  • Äthiopien hat den Anfang gemacht: Seit 2024 dürfen keine Verbrennerfahrzeuge mehr importiert werden – Schluss mit „Stinker-Schrott aus Europa“. Die Regierung will Luftverschmutzung und Gesundheitsrisiken stoppen. Ein klares Zeichen: Nur noch Elektrofahrzeuge sind erlaubt.

Äthiopien setzt auf saubere Mobilität – Verbrenner sind Vergangenheit.

  • Indien zieht nach: In Städten wie Delhi ist ab dem 1. Juli 2025 Schluss – keine Tankfüllung mehr für alte Diesel (älter als 10 Jahre) und Benziner (älter als 15 Jahre). Tankstellen nutzen KI-gesteuerte Kameras, um Fahrzeuge zu erkennen und den Spritfluss zu verweigern. Der Export alter deutscher Fahrzeuge nach Indien? Zwecklos.
Link https://m.economictimes.com/news/india/delhis-old-car-no-fuel-policy-to-kick-in-soon-most-fuel-stations-get-cameras-to-scan-vehicles/amp_articleshow/120254798.cms
Link —>
https://www.hindustantimes.com/india-news/caqm-directs-delhi-authorities-to-deny-fuel-to-all-end-of-life-vehicles-from-july-1-101745421315813.html

  • Ghana, Nigeria, Ruanda – auch diese Länder prüfen ähnliche Maßnahmen. Afrika will keine Müllhalde Europas mehr sein. Es geht um Luftqualität, Gesundheit und Klimaschutz.

Indien setzt KI-Kameras ein: Alte Fahrzeuge bleiben trocken.


USA im Zwiespalt – Verbrenner bald auch dort unbeliebt?

In den USA gibt es aktuell kein landesweites Verbot für gebrauchte Verbrenner. Aber:

  • Kalifornien und weitere acht Bundesstaaten planen, keine neuen Benziner und Diesel ab 2035 mehr zuzulassen.
  • Republikaner und Donald Trump versuchen, diese Pläne zu blockieren, doch die Richtung ist klar: Der Verbrenner verliert auch in den USA an Boden.
  • Noch gibt es kein Exportverbot, aber die Nachfrage sinkt – und damit auch der Wert.

Die bittere Wahrheit: Dein Verbrenner verliert jeden Tag an Wert

  • Hohe CO₂-Steuern, Fahrverbote, Spritpreise: Wer kauft sich freiwillig eine Mobilitätsbremse?
  • Kaum noch Nachfrage aus Afrika oder Asien: Was nicht exportiert wird, drückt den Preis hierzulande.
  • Elektro-Boom: Immer mehr Länder fördern Elektrofahrzeuge – alte Verbrenner gelten als rückständig und teuer im Unterhalt.

Elektroautos übernehmen – günstiger, sauberer, zukunftssicher.


Das große Zittern der Autoindustrie – und der Händler

Viele Autohändler sitzen auf ihren gebrauchten Verbrennern wie auf einem Pulverfass. Die Restwerte sinken schneller als gedacht. Leasingrückläufer? Kaum noch absetzbar. Händler senken die Preise – doch wer will überhaupt noch kaufen?

Selbst große Autohersteller sind nervös: Milliardenwerte stehen auf dem Spiel. Besonders betroffen: deutsche Premiummarken, deren Fahrzeuge oft ins Ausland gingen – als „Statussymbol“. Doch Status verkommt zur Altlast.


Warum jetzt der perfekte Sturm droht

  • Politischer Druck: EU, USA und China wollen CO₂-neutral werden – schneller als erwartet.
  • Globale Verbote: Immer mehr Länder schließen die Grenzen für gebrauchte Verbrenner.
  • Technologischer Wandel: Batteriepreise sinken, E-Autos werden günstiger – Verbrenner wirken wie Relikte.

Fazit: Verkaufe jetzt – oder verliere alles

Wer jetzt noch auf hohe Restwerte spekuliert, riskiert ein böses Erwachen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Die große Verbrenner-Blase platzt – weltweit.

Originalartikel von Christoph Dolna-Gruber:

https://www.linkedin.com/posts/christoph-dolna-gruber-03375739_delhis-old-car-no-fuel-policy-to-kick-in-activity-7322192586817912832https://www.linkedin.com/posts/christoph-dolna-gruber-03375739_delhis-old-car-no-fuel-policy-to-kick-in-activity-7322192586817912832-FY7A?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0-FY7A?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0


#Verkehrswende #Dieselverbot #Gebrauchtwagenkrise #EAutoRevolution #AutoExportStop #KlimaschutzJetzt #VerbotVonVerbrennern #AfrikaGegenSchrott #IndienStopptDiesel #ElektroBoom #USAImWandel

„Wenn wir uns entscheiden, zur internen Verbrennung zurückzukehren, und der Rest der Welt zu saubereren Dingen übergeht, was wird der Rest der Welt kaufen?“

Großartiges Interview von InsideEVs und LG Energy Solution:

„Wenn wir schnellere [Elektrofahrzeuge] auf den Markt bringen, die billiger sind und länger halten, dann wird es einen natürlichen Übergang geben“, fügte er hinzu.

„Das ist im Moment wirklich der Hauptfokus für uns, um zu erschwinglicheren Fahrzeugen zu gelangen.

Wir arbeiten an neuen Chemikalien, neuen Formaten, um wirklich zu versuchen, die Batteriepreise zu senken.“

„Es gibt zwei Anlagen, die innerhalb des nächsten Jahres in Produktion gehen, und dann haben wir drei, die wahrscheinlich im übernächsten Jahr sein werden“, sagte Lee.

„Wir arbeiten sehr eng mit unseren Kunden zusammen, um die Produktion auf sehr intelligente Weise hochzufahren, damit wir uns nicht überfordern.“

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Kommentar von

Werner Hoffmann
– Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –

Dass immer mehr Länder die fossile Energie ausschließen oder die geplant haben, machen diese nachfolgenden Beispiele deutlich:

1. Äthiopien hat im Januar 2024 als erstes Land weltweit den Import von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren (Benzin und Diesel) vollständig verboten.

Damit können auch keine gebrauchten Verbrennerfahrzeuge aus Deutschland oder der EU nach Äthiopien verkauft werden. Auch weitere afrikanische Länder, sowie Indien denken inzwischen darüber nach.

Dies wird sich auch auf die Gebrauchtwagenpreise auswirken.

Dieses Verbot betrifft übrigens sowohl private als auch diplomatische Importeure. Ziel ist es, die Abhängigkeit von teuren Kraftstoffimporten zu verringern und den Übergang zu einer elektrifizierten Mobilität zu fördern.

Die Entscheidung wurde durch die hohen Kosten für fossile Brennstoffe motiviert – allein im Jahr 2023 gab Äthiopien über 6 Milliarden Euro für Kraftstoffimporte aus. Zudem verfügt das Land über reichlich erneuerbare Energiequellen, insbesondere Wasserkraft aus dem Grand Ethiopian Renaissance Dam, der einen Großteil des Strombedarfs decken soll. 

Trotz dieser ambitionierten Maßnahmen steht Äthiopien vor Herausforderungen:
Nur etwa 40 % der Bevölkerung haben derzeit Zugang zu Elektrizität.
Es gibt nur wenige öffentliche Ladestationen und spezialisierte Werkstätten für Elektrofahrzeuge.
Ersatzteile sind knapp und teuer, was viele Fahrzeuge außer Betrieb setzt. 

Dennoch plant die Regierung, bis 2030 rund 500.000 Elektrofahrzeuge zu importieren und die Ladeinfrastruktur auszubauen. Steuererleichterungen für Elektroautos sollen die Umstellung zusätzlich fördern.


Zusammengefasst: Seit Januar 2024 dürfen in Äthiopien nur noch Elektrofahrzeuge importiert werden – ein weltweit einzigartiger Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität.

2. NORWEGEN SCHLÄGT ALLES: AB 2025 NUR NOCH STROM!

Norwegen hat bereits heute über 90 % Elektroauto-Anteil bei Neuzulassungen. 

Ab 2025 dürfen dort keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden. 

3. ASIEN UND AMERIKA SCHLIESSEN AUF

Kanada, Japan, Israel, Singapur, Indien, Taiwan und Thailand haben ebenfalls Verbrenner-Verbote ab 2030 bis spätestens 2040 angekündigt.

4. ZULASSUNGEN WERDEN VERTEUERT ODER BLOCKIERT

Frankreich erhebt „Malus“-Steuern bei der Neuzulassung von CO₂-starken Autos.

Singapur verlangt teure Zulassungszertifikate, die in die Zehntausende gehen können. 

Auch London, Amsterdam und Stockholm verlangen Gebühren oder sperren ganze Zonen für Diesel und Benziner.

charging #ev #emobility #Energy #Elektromobilität

100.000 km ohne Diesel! – Schwarzwald-Bier jetzt mit Strom-Power!

Ein Beitrag von

Harald M. Depta.

Schwarzwald – Diese Brauerei fährt der Zukunft davon! Die Badische Staatsbrauerei Rothaus hat mit ihrer vollelektrischen eActros-Flotte einen echten Meilenstein erreicht:

Über 100.000 Kilometer haben die fünf E-LKWs bereits zurückgelegt – ganz ohne einen Tropfen Diesel!

Statt stinkender Abgase: leise, saubere und starke Elektropower mitten durch den Schwarzwald.

Mit dieser Leistung wurden laut Brauerei bereits 35.000 Liter Diesel eingespart.

Ein echtes Ausrufezeichen für die Umwelt – und ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität in der Transportbranche.

Die Badische Staatsbrauerei Rothaus verfolgt mit Nachdruck ihr Ziel: „Klimapositiv 2030“.

Und zeigt dabei eindrucksvoll, dass ein elektrischer Fuhrpark nicht nur eine Vision, sondern längst Realität ist.

„Es braucht zuerst Mut – dann kommt die Überzeugung“, heißt es aus der Brauerei. Und dieser Mut wird täglich auf der Straße sichtbar.

Ob auf den kurvigen Straßen durch den Schwarzwald oder beim Ausliefern an den Handel:

Die Rothaus-E-LKWs liefern nicht nur Bier, sondern auch ein starkes Zeichen für den Wandel.

Ein Hoch auf den Fortschritt – und auf das Bier, das jetzt noch besser schmeckt, weil es klimafreundlich transportiert wurde!

So fährt man Zukunft. So schmeckt Verantwortung.

Hashtags:
#ElektroBierLKW #RothausPower #Klimapositiv2030 #SchwarzwaldStrom #DieselAde

PALMÖL-SKANDAL IN EU-BIOKRAFTSTOFFEN!-

Mehr “Abfall” importiert als weltweit existiert – Ermittler jagen Greenwashing-Mafia

Ein Beitrag von

Harald M. Depta.

Neue Erkenntnisse zeigen: Europäische Biokraftstoffimporte – darunter HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) – stehen im Fokus internationaler Ermittlungen. Hintergrund sind massive Diskrepanzen bei der Deklaration von Palmöl. Laut aktuellen Daten wurden 2024 mehr als doppelt so viel Palmöl-Abfall (POME) in EU-Kraftstoffen verarbeitet, als global überhaupt produziert wird. Indonesien bestätigt diesen Verdacht: Das Land exportierte offiziell 3 Mio. Tonnen POME, obwohl nur 300.000 Tonnen im Inland anfallen.

Palmöl ist in deutschen Biokraftstoffen verboten, da sein Anbau klimaschädlich ist. Allerdings sind Palmölrückstände aus Abwässern (POME) erlaubt. Umweltorganisationen wie Transport & Environment warnen seit Langem, dass reguläres Palmöl einfach als „Abfall“ umdeklariert wird – und so legal in Tanks landet. Diese Praxis untergräbt die CO₂-Bilanz von Biokraftstoffen und begünstigt Greenwashing.

Ermittlungen auf Hochtouren
Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) bestätigt laufende Verfahren in fünf Ländern, darunter Deutschland. Gleichzeitig suspendiert der größte Zertifizierer ISCC 156 Unternehmen wegen Betrugsrisiken. Die Branche selbst fordert einen sofortigen Stopp der POME-Anrechnung, bis lückenlose Kontrollsysteme existieren.

Bereits 2024 warnte das Bundesumweltministerium vor Manipulationen in Lieferketten. Die EU-Kommission räumt ein: „Es besteht ein handfestes Risiko von Betrug, wo frische Biomasse mit Abfällen vermischt wird“. Trotzdem fehlt bis heute eine zentrale EU-Datenbank zur Rückverfolgung – ein Schlupfloch, das kriminelle Netzwerke offenbar systematisch nutzten.

Dieser Fall zeigt: Ohne transparente Zertifizierung und härtere Strafen bleibt die Energiewende im Transportsektor anfällig für Scheinlösungen.

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/biodiesel-hvo-palmoel-umdeklaration-betrugsverdacht-100.html


https://energiefahrer.de/hvo100-mythen-fakten-luegen-zur-angeblichen-nachhaltigkeit/

Quelle:

https://www.linkedin.com/posts/harald-m-depta_biokraftstoffe-nachhaltigkeit-compliance-activity-7313624045181169664-b6iA?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Biokraftstoffe #Nachhaltigkeit #Compliance #Klimaschutz #Greenwashing #HVO #Palmöl #Energiewende #EURegulierung #SupplyChainTransparency #Umweltrecht #CorporateResponsibility #Klimabetrug #Kreislaufwirtschaft #Bioökonomie

AUTO-WAHNSINN IN INDIEN: E-AUTOS STATT DRECK-SCHLEUDERN – DER GRÖSSTE STROMMARKT DER WELT ENTSTEHT!

Zum Vorlesen

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Auto-Wahnsinn Indien – E-Fahrzeuge https://youtu.be/t9YCt-_-3Ik?si=ebePqT1nBoDItXpS

Ein Beitrag von

Harald M. Depta.

Während in Deutschland die Debatte um E-Fuels noch in vollem Gange ist, formiert sich in Indien ein potenziell gigantischer Markt für Elektrofahrzeuge.

Verbrenner sind out, bringen schlechte Luft und Belastungen. Der Subkontinent entwickelt sich mit atemberaubendem Tempo zum drittgrößten Automobilmarkt weltweit – und setzt dabei verstärkt auf Elektrifizierung, um den drohenden Umweltproblemen entgegenzuwirken.

Mit aktuell nur 15-65 Autos pro 1.000 Einwohner (im Vergleich zu 557 in Deutschland) hat Indien enormes Wachstumspotenzial. Bereits 2023 wurden 3,6 Millionen Neuzulassungen verzeichnet, für 2024 werden 4 Millionen erwartet. Doch dieser rasante Anstieg stellt die ohnehin belastete Luftqualität in Metropolen wie Delhi vor massive Herausforderungen.

Die indische Regierung hat daher ambitionierte Elektrifizierungsziele formuliert: Bis 2030 sollen 30% des privaten Fuhrparks elektrisch fahren. Bemerkenswert ist, dass bereits heute 14 Millionen Elektrofahrzeuge auf indischen Straßen unterwegs sind – mehr als in jedem anderen Land weltweit. Allerdings handelt es sich dabei überwiegend um Zweiräder und Rikschas.
Um den Umstieg auf E-Autos zu fördern, hat Delhi die Zulassungssteuer für Elektrofahrzeuge drastisch gesenkt und investiert massiv in die Ladeinfrastruktur. Bis 2026 sollen 40.000 Ladesäulen entstehen – ein gewaltiger Sprung von den aktuell etwa 3.000 Ladepunkten.

Der indische Autohersteller Tata dominiert bereits den lokalen E-Auto-Markt mit 50.000 verkauften Elektrofahrzeugen und plant die Einführung einer dezidierten Akku-Plattform. Auch internationale Hersteller wie VW, Skoda und Premiummarken wie Porsche, Audi, BMW und Mercedes drängen mit E-Modellen auf den vielversprechenden Markt.

Die Elektrifizierung dient Indien nicht nur dem Umweltschutz, sondern auch der Reduzierung des Außenhandelsdefizits, das zu zwei Dritteln durch Mineralöl-Importe verursacht wird. Mit etwa 500 EV-Start-ups und Investitionen von über 440 Millionen Dollar allein im letzten Jahr wächst der indische Elektromobilitätssektor rasant.

Zusatzbeitrag von

Werner Hoffmann
– Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –

Zusatzartikel: Warum Indien zum globalen Gamechanger in der E-Mobilität werden könnte

Indiens Ambitionen in Sachen Elektromobilität kommen nicht von ungefähr.

Die Klimakrise und die katastrophale Luftqualität in Großstädten wie Delhi, Mumbai oder Bangalore zwingen das Land zu radikalen Maßnahmen.

In Delhi überschreiten die Feinstaubwerte regelmäßig das 10-Fache der WHO-Grenzwerte – Atemwegserkrankungen gehören zum Alltag.

Die Elektrifizierung des Verkehrs ist also nicht nur ein wirtschaftliches, sondern ein existenzielles Projekt.

Gigantischer Markt, geringer Motorisierungsgrad

Indien steht dort, wo China vor 15 Jahren war – mit einem enormen Nachholbedarf und einem Milliardenmarkt, der noch weitgehend unerschlossen ist.

Während Deutschland bereits ein weitgehend gesättigter Markt ist, besitzt in Indien nur etwa jeder 20. Mensch ein Auto.

Das bietet enormes Potenzial – sowohl für einheimische Hersteller wie Tata Motors oder Mahindra, als auch für internationale Player.

Politik als Turbo-Booster

Neben Steuervorteilen und staatlichen Subventionen setzt die indische Regierung auf klare Ziele:

Neben den 30 % E-Autos bis 2030 sollen sogar 80 % aller Zweiräder und drei Viertel aller städtischen Busse elektrisch fahren.

Das sogenannte FAME-II-Programm (Faster Adoption and Manufacturing of Hybrid and Electric Vehicles) stellt dafür rund 1,4 Milliarden Dollar zur Verfügung.

Technologische Chancen

Indien positioniert sich nicht nur als Abnehmer, sondern zunehmend auch als Hersteller von Batterien, Ladeinfrastruktur und Softwarelösungen.

Das schafft Jobs und reduziert die Importabhängigkeit – vor allem von China, das aktuell den globalen Markt für Batteriezellen dominiert.

Internationale Investoren wittern Milliardenpotenzial

Tesla hat mehrfach Interesse an einer Produktion in Indien signalisiert.

Foxconn, Zulieferer für Apple, kündigte im März neue Investitionen in die indische EV-Industrie an.

Auch BYD, der chinesische E-Auto-Gigant, will stärker in Indien Fuß fassen.

Die Kehrseite

Trotz aller Euphorie bleibt die Realität herausfordernd. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist träge, der Strom kommt vielerorts noch aus Kohle, und die Stromnetze sind oft instabil. Auch fehlt es bislang an standardisierten Akkusystemen und Recyclingkonzepten.

Fazit

Indien hat das Potenzial, in den kommenden Jahren zur weltweit führenden EV-Nation zu werden – nicht trotz, sondern gerade wegen seiner aktuellen Herausforderungen.

Während Europa noch über E-Fuels streitet, schaffen die Inder Fakten – schnell, pragmatisch und im gigantischen Maßstab.

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Zusatzartikel: Diese Aktien könnten vom Elektroauto-Boom in Indien profitieren

Indien entwickelt sich in rasantem Tempo zum Hotspot der globalen Elektromobilität – und clevere Anlegerinnen und Anleger stellen sich bereits jetzt strategisch auf.

Wer vom indischen Elektro-Revolutionstrend profitieren will, sollte einen Blick auf ausgewählte indische und deutsche Aktien werfen, die in diesem Zukunftsmarkt gut positioniert sind.

1. Tata Motors (ISIN: INE155A01022 / WKN: 853610)

Der Platzhirsch unter den indischen E-Auto-Herstellern.

Tata Motors ist Marktführer im indischen EV-Segment – mit Modellen wie dem Tata Nexon EV oder dem Tiago EV hat sich das Unternehmen als Vorreiter etabliert.

Tata profitiert zudem vom starken Rückhalt der Regierung und plant eine eigene Batterieplattform.

Auch die Tochterfirma Tata Power treibt den Ausbau von Ladeinfrastruktur maßgeblich voran.
Bonus: Tata ist auch Eigentümer von Jaguar Land Rover – hier könnte Synergie mit europäischen EV-Technologien entstehen.

2. Mahindra & Mahindra (ISIN: INE101A01026 / WKN: 886012)

Der Herausforderer mit Fokus auf Nutzfahrzeuge und SUV-EVs.

Mahindra ist eine der ältesten Automarken Indiens und investiert massiv in Elektrofahrzeuge, insbesondere in elektrische SUVs und Nutzfahrzeuge.

Die Marke setzt verstärkt auf batteriebetriebene Dreiräder, Nutzfahrzeuge und Busse – genau dort, wo in Indien der Wandel bereits heute am stärksten ist.

3. Indian Energy Exchange (IEX) (ISIN: INE022Q01020 / WKN: A2DYHH)

Die Energie-Börse der Zukunft.

Je mehr E-Autos auf Indiens Straßen rollen, desto wichtiger wird ein stabiles, digitales Stromnetz.

IEX ist die führende Energiebörse Indiens und profitiert direkt vom steigenden Energiebedarf und der Dezentralisierung durch Ladeinfrastruktur und PV-Strom.

4. Siemens India (ISIN: INE003A01024 / WKN: 865128)

Profitabler Technologietransfer made in Germany.

Siemens India ist ein Schwergewicht bei Elektrifizierung und Automatisierung.

Die Firma ist maßgeblich an Infrastrukturprojekten beteiligt – darunter auch der Aufbau von Schnelllade- und Verteilernetzen für E-Mobilität.

Wer indirekt über Infrastruktur profitieren möchte, ist hier richtig.

5. Infineon Technologies (ISIN: DE0006231004)

Deutschlands Chip-Schmiede für die Elektromobilität.

Infineon liefert Hochleistungshalbleiter für Antriebe, Batteriemanagementsysteme und Ladegeräte – und zählt weltweit zu den Top-Zulieferern der Autoindustrie, auch in Indien.

Wenn E-Mobilität boomt, wird Infineon mitverdienen.

6. Schaeffler India (ISIN: INE513A01022)

Innovative Komponenten für den EV-Markt.

Schaeffler produziert in Indien unter anderem E-Motor-Komponenten und Thermomanagementsysteme – ein unterschätzter Profiteur des EV-Trends.

Das Unternehmen baut seine Kapazitäten in Indien stetig aus und ist sowohl auf dem indischen Markt aktiv als auch Zulieferer für globale Player.

Fazit

Indien bietet nicht nur für die Autoindustrie selbst, sondern auch für Energieversorger, Infrastrukturunternehmen und Chip-Hersteller lukrative Chancen.

Die richtige Mischung aus indischen Playern mit Marktzugang und deutschen Technologie-Exporteuren könnte sich für Anlegerinnen und Anleger als goldrichtig erweisen – vorausgesetzt, man denkt langfristig und bleibt dran.

Einzelne Aktien sind natürlich immer mit einem höheren Risiko, als z.B. eine Mischung von Aktien.

ETF können hier durchaus Sinn machen.

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Zusatzartikel: Welche ETFs sind für den Markt Indien und E-Auto zu empfehlen?

Indien entwickelt sich nicht nur zum drittgrößten Automobilmarkt der Welt, sondern auch zu einem Schlüsselakteur in der Elektromobilität. Für Anlegerinnen und Anleger stellt sich die Frage: Welche ETFs bieten Zugang zu diesem Wachstumsmarkt und zur Zukunftstechnologie E-Mobilität? Hier eine Auswahl an empfehlenswerten ETFs – regional, thematisch und kombiniert.

1. ETFs mit Fokus auf den indischen Markt

Diese ETFs bieten dir breiten Zugang zur indischen Wirtschaft, einschließlich wachsendem EV-Sektor:

  • iShares MSCI India UCITS ETF (WKN: A0NECU)

    → Breite Abdeckung großer und mittlerer indischer Unternehmen.
  • Lyxor MSCI India UCITS ETF (WKN: LYX0BA)

    → Ähnlich wie iShares, günstige TER (Gesamtkostenquote).
  • Xtrackers Nifty 50 UCITS ETF (WKN: DBX1NN)

    → Abbildung der 50 größten börsennotierten Unternehmen in Indien.

2. Themen-ETFs: Elektromobilität & Zukunftstechnologien

Diese ETFs konzentrieren sich auf E-Mobilität, Batterien, Infrastruktur & Zulieferer – weltweit, aber oft mit starkem Asien- oder Indien-Fokus:

  • L&G Battery Value-Chain UCITS ETF (WKN: A2H5GK)

    → Fokus auf Unternehmen entlang der Batterie-Wertschöpfungskette (inkl. Indien, z. B. Tata Chemicals).
  • iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF (WKN: A2N6LP)

    → Enthält globale Hersteller, Zulieferer, Halbleiter & Ladeinfrastruktur – indirekte Indien-Exponierung.
  • VanEck Future of Food & EVs India

    → Noch nicht in Europa handelbar, aber in Planung: Regionalspezifischer Zukunfts-ETF mit starkem Indien-Fokus.

3. Alternative Strategie: Kombination aus ETFs

Wer gezielt vom indischen EV-Boom profitieren will, kann eine thematische Kombination wählen:

  • Ein Indien-ETF (z. B. iShares MSCI India)

    +

    Ein Batterie-/E-Mobility-ETF (z. B. L&G Battery Value-Chain oder iShares EV Tech)

So erhält man sowohl regionalen Fokus als auch globale Technologiechancen in einem Portfolio.

Fazit

Indien bietet enormes Wachstumspotenzial im Bereich Elektromobilität. Die kluge Auswahl passender ETFs – ob mit Indien-Fokus, Technologieausrichtung oder in Kombination – eröffnet spannende Chancen für zukunftsorientierte Anlegerinnen und Anleger.

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