Elektromobilität statt Abregelung: Warum Deutschland erneuerbaren Strom endlich besser nutzen muss

Ein Beitrag von
Felix Bräuer.

Das Wetter können wir nicht ändern.
Das Klima schon.

Und genau deshalb finde ich die kurzfristigen Maßnahmen richtig. Wenn außergewöhnliche Wetterlagen unsere Infrastruktur und Logistik belasten, müssen Lieferketten funktionieren und Unternehmen handlungsfähig bleiben.

Aber kurzfristiges Krisenmanagement darf nicht unsere langfristige Antwort sein.

Herr Steffen Bilger, für Ihre Amtszeit wünsche ich mir deshalb vor allem eines: deutlich mehr Tempo bei der Elektrifizierung des Verkehrs.

Wir müssen Ladeinfrastruktur schneller ausbauen, Netze und Ladepunkte gemeinsam planen, bürokratische Hürden reduzieren und vor allem dafür sorgen, dass erneuerbarer Strom dort genutzt werden kann, wo er fossile Energie ersetzt.

Ein Beispiel zeigt das Potenzial:

2025 wurden in Deutschland rund 15,55 TWh Stromerzeugung im Rahmen des Redispatch heruntergeregelt.

Rein rechnerisch könnten Elektroautos mit dieser Energiemenge bei 18 kWh/100 km rund 86 Milliarden Kilometer fahren.

Natürlich lässt sich Redispatch-Strom nicht einfach 1:1 ins Auto laden. Aber genau darin liegt die Aufgabe: Netze, Speicher, flexible Verbraucher und Elektromobilität endlich konsequent als ein gemeinsames Energiesystem denken.

Vielleicht wäre das eine der Maßnahmen, an denen sich diese Amtszeit einmal messen lassen kann.

Ich wünsche Steffen Bilger dabei viel Erfolg. Bei Fragen, Ideen und konkreten Lösungen aus der Praxis stehe ich gerne zur Verfügung.

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Man muss es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihr Chef Friedrich Merz sowie Markus Söder und noch andere Politiker aus der CDU/CSU tragen die Hauptverantwortung dafür, dass Windkraftwerke und Photovoltaikanlagen abgeregelt werden müssen, weil der Strom nicht in das Stromnetz hineinpasst und zeitweise zu viel Strom produziert wird.

Und das Ganze hängt damit zusammen, dass die Stromnetze bis heute nicht vernünftig ausgebaut sind.

15,55 TWh Strom, die für 86 Mrd. km reichen würden, können deshalb nicht genutzt werden.

Dafür baut Katherina Reiche Gaskraftwerke und behindert Stromspeicher!

Katherina Reiche - Die Lobbyfrau für Gas, fossile Energie und Energiekonzerne
Katherina Reiche – Die Lobbyfrau für Gas, fossile Energie und Energiekonzerne

#Elektromobilität #Energiewende #Verkehrswende #ErneuerbareEnergien #Klimaschutz

Quellenangabe:

Felix Bräuer, LinkedIn-Beitrag, Screenshot vom Beitrag, bereitgestellt am 12.08.2026.
https://de.linkedin.com/posts/felix-br%C3%A4uer-energiewende_elektromobilit%C3%A4t-energiewende-verkehrswende-activity-7491769571633287168-XmNv

Die verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Sie dienen ausschließlich der symbolischen Darstellung und zeigen keine dokumentarischen Aufnahmen tatsächlicher Ereignisse.

True Crime in der Politik: Wie die FDP und Bildzeitung das Heizungsgesetz sabotierten

Beitragsinhalt von

Dipl.-Ing. #Burkhard #Schwarz

und

#Tim #Meyer

In einer Zeit, in der politische Prozesse ohnehin unter ständiger Beobachtung stehen, wirkt der Skandal um das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) wie ein düsteres Kapitel aus einem True-Crime-Roman. Doch es ist Realität. Mit enormer krimineller Energie, so die Recherchen, haben die FDP und die Bildzeitung im Frühjahr 2023 gemeinsam das GEG gezielt demontiert – im Interesse der fossilen Industrie. Ein Podcast von Samira El Ouassil und Friedemann Karig beleuchtet diese bösartige Kampagne in allen Einzelheiten.

Der perfide Plan: Politik trifft auf Propaganda

Nach Informationen aus dem Podcast gab es einen Deal zwischen der FDP und der Bildzeitung: Die FDP leakte einen halbfertigen Gesetzesentwurf, und im Gegenzug versprach die Bildzeitung, der FDP mediale Unterstützung zu leisten, um ihre Wählerstimmen zu steigern. Das Ziel war klar: Die öffentliche Meinung gegen das Heizungsgesetz aufzuhetzen und den fossilen Energiekonzernen weiterhin profitable Geschäfte zu ermöglichen.

Die Folgen dieses Plans waren fatal:

1. Verlust des Vertrauens: Viele Menschen verloren erneut den Glauben an die Integrität von Politik und Medien.

2. Radikalisierung der Gesellschaft: Die Spaltung innerhalb der Gesellschaft wurde durch gezielte Desinformation weiter verstärkt.

3. Verzögerung der Wärmewende: Wichtige Maßnahmen zur Energietransformation wurden blockiert, was die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verlängert.

4. Opposition profitiert: Die CDU konnte sich als vermeintlicher Stabilitätsanker positionieren und profitiert politisch von der Zerstörungsarbeit der FDP.

Die Rolle der Medien: Ein Komplize der fossilen Industrie?

Ein zentrales Element des Skandals ist die Verbindung der Bildzeitung zur fossilen Industrie. Mathias Döpfner, Chef des Axel-Springer-Verlags, und der Großinvestor KKR stehen laut den Recherchen in enger Verbindung zu den Interessen von Öl- und Gasunternehmen. Ziel war es, die Energiewende zu sabotieren, um weiterhin Gewinne aus der Verbrennung fossiler Kraftstoffe zu erzielen.

Samira El Ouassil und Friedemann Karig zeichnen in ihrem Podcast detailliert nach, wie Desinformation und gezielte Skandalisierung dazu genutzt wurden, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Mithilfe von Experten wie dem Klimadesinformations-Profiler Christian Stöcker wird offengelegt, wie gezielte politische Intrigen zu einer bösartigen Kampagne gegen das GEG führten.

Die Opfer: Hausbesitzer, Klimaziele und die Gesellschaft

Die Konsequenzen dieser politisch motivierten Kampagne tragen wir alle:

   •   Wirtschaftlicher Schaden: Hausbesitzer, die in Öl- und Gasheizungen investierten, zahlen nun bei steigenden CO2-Preisen die Zeche.

   •   Verzögerte Energiewende: Notwendige Schritte zur Dekarbonisierung werden blockiert, was die Klimaziele gefährdet.

   •   Vertrauensverlust: Eine desinformierte Öffentlichkeit trifft schlechte Entscheidungen, während das Vertrauen in Politik und Institutionen weiter schwindet.

Fazit: Ein düsteres Kapitel deutscher Politik

Der Podcast „Piratensender Powerplay“ bietet eine packende und investigativ aufbereitete Analyse dieses Skandals. Er zeigt, wie weit politische und mediale Akteure gehen können, um Interessen durchzusetzen – auf Kosten der Allgemeinheit und des Klimaschutzes.

Hören Sie rein:

Für alle, die sich für die Hintergründe der Sabotage des Heizungsgesetzes interessieren, ist dieser Podcast Pflicht. Er klärt auf, wer die „Leichen im Heizungskeller“ hat und warum wir als Gesellschaft die wahren Absichten hinter solchen Kampagnen erkennen müssen.

👉 Zum Podcast:

Spotify

Apple Podcasts

Radio.de

Es bleibt zu hoffen, dass solche Enthüllungen den Weg für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit in der Politik ebnen. Denn eines ist sicher: True Crime sollte ein Genre für Krimis bleiben – nicht für die deutsche Politik.

Kommentar von


Werner Hoffmann
– Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –

Was die FDP angeht hatte ich bereits kurz nach der Koalition die persönliche Ansicht, dass die FDP als #FossileDeutschePartei und #Verhinderungspartei – trojanisches Pferd – in die Koalition eingezogen ist.

Und mit daraus hat sich dieses Bild in meinem Kopf abgesetzt.

FDP für Verhinderung der Investitionen, damit es in Deutschland mit der Ampel nicht vorwärts geht.

Dieses Bild hat sich immer öfter bestätigt.

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