Gas als Rückgrat ist die teuerste Ausrede der Energiewende.
67 Cent pro Kilowattstunde. So viel kostet Strom aus Erdgas, wenn man ehrlich rechnet. Wind und Solar liegen unter 10 Cent.
Das ist kein grünes Wunschdenken, sondern das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).
Die offiziellen Stromgestehungskosten von 23 bis 28 Cent verschleiern systematisch, was Gasstrom die Gesellschaft wirklich kostet: Klimaschäden, Subventionen für LNG-Terminals und Gasspeicher, Steuerbefreiungen bei der Stromerzeugung.
All das wird externalisiert. Ein einziges 500-Megawatt-Kraftwerk verursacht bis 2045 Klimaschäden von bis zu 7 Milliarden Euro. Die tauchen in keiner offiziellen Rechnung auf. Bezahlen tun sie trotzdem alle.
Und was macht die Bundesregierung unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche? Sie plant 10 Gigawatt neue Gaskraftwerksleistung und pumpt 6,6 Milliarden Euro Fördergelder in fossile Infrastruktur.
In einem Land, das 95 Prozent seines Erdgases importiert. Der Iran-Konflikt hat gerade vorgeführt, wie fragil das ist. Innerhalb weniger Tage verdoppelte sich der europäische Gaspreis. Aber sicher, Gas ist ja die verlässliche Brückentechnologie.
Das Framing über Versorgungssicherheit ist dabei der zentrale Taschenspielertrick. Wer Versorgungssicherheit sagt und gleichzeitig 95 Prozent Importabhängigkeit meint, betreibt keine Energiepolitik, sondern geopolitisches Roulette.
Erneuerbare Backup-Optionen mit Speichern, Bioenergie und grünem Wasserstoff sind nicht nur klimafreundlicher, sondern ökonomisch überlegen. Die Technologie ist da. Die Kosten sind transparent. Die Risiken kalkulierbar.
Small Modular Reactors (SMR) sind sogenannte Mini-Kernkraftwerke, die deutlich kleiner gebaut werden sollen als klassische Atomkraftwerke. Sie sollen modular in Fabriken vorgefertigt und anschließend am Einsatzort zusammengesetzt werden. Typischerweise liegt ihre elektrische Leistung bei bis zu etwa 300 Megawatt, also deutlich unter der Leistung großer Reaktoren.
Befürworter sehen darin eine mögliche Lösung für Klimaschutz und Energieversorgung. Doch Kritiker warnen: Auch kleine Reaktoren bleiben Atomkraftwerke mit grundsätzlichen Risiken.
Gefahren und Probleme von SMR
1. Atommüll bleibt ungelöst Auch Mini-Reaktoren produzieren hochradioaktive Abfälle. Die Suche nach sicheren Endlagern ist weltweit weiterhin ungeklärt – ein Problem, das durch zusätzliche Reaktoren eher größer werden kann.
2. Sicherheitsrisiken und Störfälle Selbst wenn einzelne SMR weniger Leistung haben, bedeutet eine größere Zahl von Anlagen auch mehr potenzielle Unfall- und Sabotagerisiken. Zudem bleiben Transporte von Brennstoff und Abfällen notwendig.
3. Kosten und Wirtschaftlichkeit Viele Projekte befinden sich noch im Versuchsstadium. Strom aus SMR könnte sogar teurer sein als aus erneuerbaren Energien, deren Kosten in den letzten Jahren stark gesunken sind.
4. Zeitfaktor beim Klimaschutz Der Physiker Harald Lesch weist darauf hin, dass SMR als „Rettung gegen den Klimawandel“ Gefahr laufen könnten, zu spät zu kommen, weil Entwicklung und Bau Jahre oder Jahrzehnte dauern.
Resümee: Mini-Kernkraftwerke wirken auf den ersten Blick wie eine technische Innovation. Doch sie lösen zentrale Probleme der Atomenergie nicht: Strahlender Müll, Sicherheitsrisiken, hohe Kosten und lange Bauzeiten bleiben bestehen. Ob SMR tatsächlich eine Zukunftstechnologie sind – oder eher eine teure Illusion – wird derzeit weltweit intensiv diskutiert.
Manchmal braucht es keine langen Reden, keine politischen Programme und keine endlosen Talkshows. Manchmal reicht ein einziges Bild. Ein Kind. Ein Blick. Und ein paar einfache Worte auf einem T-Shirt.
Diese vier Zeilen sind mehr als ein Statement. Sie sind eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, dass wir Menschen ursprünglich keine Grenzen kennen. Keine Parteiprogramme. Keine ideologischen Schützengräben.
Kinder denken nicht in Nationen. Sie denken nicht in Machtblöcken. Sie fragen nicht zuerst nach Herkunft oder Status. Sie sehen einen anderen Menschen – und reagieren mit Neugier. Mit Offenheit. Mit Vertrauen.
Doch irgendwo auf dem Weg ins Erwachsenenleben verlieren viele genau diese Fähigkeit. Wir lernen zu unterscheiden. Zu bewerten. Zu misstrauen. Wir übernehmen Begriffe, die trennen, statt zu verbinden.
Gerade in Zeiten politischer Polarisierung wirkt ein solcher Satz fast provokativ. Denn er stellt die simpelste aller Fragen: Was wäre, wenn wir uns wieder stärker als Menschen begreifen würden – und weniger als Vertreter von Lagern?
Freiheit bedeutet nicht nur Wahlrecht oder Meinungsfreiheit. Freiheit bedeutet auch, sich nicht von Angst und Abgrenzung treiben zu lassen. Und Liebe ist nicht nur ein privates Gefühl. Sie ist auch eine gesellschaftliche Haltung: Respekt. Empathie. Verantwortung.
Vielleicht ist die größte Stärke einer Demokratie nicht ihre Härte – sondern ihre Menschlichkeit.
Und vielleicht brauchen wir deshalb manchmal genau solche Bilder. Nicht, weil sie naiv sind. Sondern weil sie uns daran erinnern, wie klar die Welt wirken kann, wenn man sie mit Kinderaugen betrachtet.
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-
Hast du dich schon einmal gefragt, warum sich manche politischen Entscheidungen in der Energiepolitik so schwer ändern lassen?
Warum trotz Klimakrise, technischer Alternativen und wachsender erneuerbarer Energien immer wieder Entscheidungen getroffen werden, die Öl, Gas oder andere fossile Energien verlängern?
Ein wichtiger Teil der Antwort lautet: Lobbyismus.
Die fossile Energiebranche gehört zu den wirtschaftlich mächtigsten Industrien der Welt. Ölkonzerne, Gasunternehmen, Raffinerien, Pipelinebetreiber und Energiehändler bewegen jedes Jahr Milliardenbeträge.
Und wo sehr viel Geld im Spiel ist, entsteht auch politischer Einfluss.
Dieser Einfluss funktioniert selten offen. Kaum ein Politiker würde öffentlich sagen: „Ich vertrete heute die Interessen eines Ölkonzerns.“
Stattdessen entsteht Einfluss über viele indirekte Wege.
Zum Beispiel über Lobbyverbände, wirtschaftsnahe Organisationen oder Branchenvereinigungen. Diese erstellen Studien, veranstalten Konferenzen, beraten Ministerien oder formulieren Gesetzesvorschläge.
Auch Parteispenden, persönliche Netzwerke oder spätere Posten in Unternehmen spielen dabei eine Rolle.
So entsteht ein dichtes Netzwerk zwischen Politik, Wirtschaft und Interessenvertretungen.
Besonders wichtig ist dabei ein weiterer Faktor: Infrastruktur.
Denn die fossile Energieindustrie besteht nicht nur aus Ölquellen oder Gasfeldern. Sie umfasst auch Raffinerien, Tankstellennetze, Pipelines, LNG-Terminals, Gasheizungen, Verbrennungsmotoren und ganze industrielle Lieferketten.
Viele Milliardeninvestitionen hängen daran.
Wenn sich Energiepolitik plötzlich stark verändert, verlieren manche Geschäftsmodelle an Wert. Deshalb versuchen betroffene Branchen oft, politische Veränderungen zu verlangsamen oder abzuschwächen.
Ein typisches Beispiel sind Kampagnen gegen neue Technologien.
Immer wieder tauchen Schlagzeilen auf, die Elektroautos, Wärmepumpen oder erneuerbare Energien als angeblich zu teuer oder unzuverlässig darstellen.
Natürlich gibt es bei jeder Technologie Herausforderungen. Doch häufig wird dabei ein Ziel verfolgt: Zeit gewinnen.
Denn jede Verzögerung bedeutet für bestehende fossile Geschäftsmodelle weitere Jahre Einnahmen.
Genau deshalb ist Energiepolitik oft so stark umkämpft.
Es geht nicht nur um Klimaschutz. Es geht auch um wirtschaftliche Interessen, Marktanteile und politische Macht.
Und genau deshalb ist Transparenz so wichtig.
Denn in einer Demokratie sollten politische Entscheidungen vor allem eines sein:
Entscheidungen im Interesse der Gesellschaft – und nicht im Interesse einzelner Industrien.
Im nächsten Teil dieser Serie geht es um eine weitere wichtige Frage:
Warum Tankstellennetze ein großes Interesse daran haben, dass fossile Energie möglichst lange erhalten bleibt.
Immer häufiger stehen #Windräder still. Oft, weil Stromleitungen nicht ausreichen. Die Lösung wäre einfach: Mehrere #Strompreiszonen, mehr #Netze, #eAutos, #Wärmepumpen und #Speicher.
Warum setzt unsere Regierung stattdessen lieber auf #Gaskraftwerke? Die helfen hier gar nicht!
Windräder abgewürgt – Wie Katharina Reiche die Energiewende sabotiert
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Es ist schon perfide, was die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche so alles veranlasst – offenbar ganz im Sinne von Friedrich Merz, der Windräder öffentlich als „hässlich“ bezeichnet hat. Ziel scheint zu sein: Windkraft unattraktiv machen.
Fakt ist: Deutschland hat nur eine Strompreiszone. Das klingt nach Gleichbehandlung – ist aber in Wahrheit ein marktwirtschaftliches Bremsmanöver gegen die Energiewende.
Reiche will die Stromnetze so belasten, wie es der Standort der Energiequelle vorgibt – klingt vernünftig, ist aber ein Trick: Offshore-Windkraft im Meer wird dadurch so teuer, dass sich viele Projekte wirtschaftlich nicht mehr lohnen. Die hohen Stahlpreise und Netzentgelte erledigen den Rest. Ein gezielter Investitionskiller für Windparks.
Auch kleinere Windkraftanlagen, etwa von Kommunen oder Stadtwerken, könnten durch diese Politik unrentabel werden. Das Ergebnis: Private und kommunale Investoren springen ab. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird systematisch sabotiert.
Gleichzeitig fördert Katharina Reiche weiter die Gasproduktion – wen wundert’s? Sie ist eng mit der Fossil-Lobby verbandelt und war zuvor selbst in der Branche tätig. Ihre Vergangenheit legt das offen. Lobbyismus auf Ministerinnen-Ebene.
Dazu kommt das nächste Desaster: Der Netzausbau vom windreichen Norden in den Süden stockt – dank CSU, Markus Söder und jahrzehntelanger Blockadepolitik. Das hat massive Folgen für ganz Deutschland.
Denn wenn in Bayern nicht genug Windstrom ankommt, müssen dort Gaskraftwerke einspringen.
Wie funktioniert das mit dem Strompreis?
In Deutschland gilt das sogenannte Merit-Order-Prinzip. Dabei wird der Strompreis an der Börse nicht vom günstigsten Anbieter (z. B. Windkraft) bestimmt, sondern vom teuersten noch benötigten Anbieter – meist ein Gaskraftwerk.
Das heißt konkret:
Windkraftanlagen erzeugen Strom für 5 bis 6 Cent pro Kilowattstunde,
Doch an der Börse liegt der Preis bei 15 bis 20 Cent – weil Gas so teuer ist,
Der Preis gilt dann für alle, auch für den günstigen Windstrom.
Und jetzt der Haken:
Windkraftbetreiber bekommen nur ihren festen Vergütungssatz (z. B. 6 Cent),
Die Differenz zwischen Marktpreis und Einspeisevergütung behält der Staat ein.
Wer kassiert die Differenz?
„Die Differenz? Die kassiert der Staat – und subventioniert damit indirekt die fossile Energie. Bezahlen tun wir es trotzdem.“
Und diese Einnahmen aus den hohen Strompreisen – die auf Gaskraft zurückgehen – werden nicht konsequent für Energiewende-Projekte genutzt, sondern dienen dem Bund u. a. zur Gegenfinanzierung fossiler Investitionen:
Subventionierung von Reserve-Gaskraftwerken,
Netzstabilisierung mit fossilen Kraftwerken,
Staatliche Kompensationen an energieintensive Industriekonzerne.
Das System unter Katharina Reiche funktioniert also so:
Sie verhindert den raschen Ausbau von Windkraft,
Der Strompreis steigt wegen Gas – nicht wegen Wind,
Die Windkraft erhält nur einen Festpreis, die Differenz kassiert der Staat,
Der Staat verwendet die Einnahmen wiederum für fossile Infrastruktur.
Statt die günstige Windkraft zu fördern, wird sie politisch stranguliert – während Gas, Netzentgelte und Preiszonen das große Geschäft für Staat und Fossillobby bleiben.
Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.
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Während sich viele deutsche Politiker
– allen voran CDU-Chef Friedrich Merz –
Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.Katherina Reiche (CDU).CO2.Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
damit herausreden, Deutschland verursache ja „nur 1,5 %“ der weltweiten CO₂‑Emissionen, verschleiern sie dabei eine unbequeme Wahrheit:
Deutschland gehört nach wie vor zu den größten fossilen Energieverbrauchern pro Kopf weltweit.
Die internationalen Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:
Wer behauptet, Deutschland sei ein Vorreiter, lügt sich selbst in die Tasche.
Der „fossile Fingerabdruck“ der Bundesrepublik ist immer noch erschreckend hoch – weit höher als in vielen anderen Industrienationen.
Top 10 Länder nach absolutem CO₂-Ausstoß (2023)
1. China – ~34 %
2. USA – ~12 %
3. Indien – ~7,6 %
4. Russland – ~5,3 %
5. Japan – ~2,4 %
6. Iran – ~2 %
7. Indonesien – ~1,7 %
8. Saudi-Arabien – ~1,6 %
9. Deutschland – ~1,5 %
10. Kanada – ~1,5 %
Deutschland liegt hier auf Rang 9 – immer noch unter den größten Klimasündern der Welt. Und das, obwohl unser Bevölkerungsanteil an der Welt bei unter 1,1 % liegt!
⚡ CO₂-Ausstoß pro Kopf
1. Katar – ~35,5 t/Jahr
2. Kuwait – ~25 t
3. USA – ~14 t
4. Kanada – ~15 t
5. Australien – ~16 t
9. Deutschland – ~8 t
– Welt-Durchschnitt – ~4,8 t
Deutschland emittiert pro Bürger immer noch fast das Doppelte des weltweiten Durchschnitts.
️ Ölverbrauch (Barrel pro Tag)
1. USA – ~19,7 Mio. (≈ 20 % Weltanteil)
2. China – ~12,8 Mio.
3. Indien – ~5 Mio.
…
Deutschland – ~2,2 Mio. (≈ 2 %)
Trotz Energiewende: Deutschlands täglicher Ölverbrauch ist noch immer auf fossilem Hochleistungsniveau.
Erdgasverbrauch (pro Jahr)
1. USA – 886 Mrd. m³ (~22 %)
2. Russland – 453 Mrd. m³ (~11 %)
3. China – 405 Mrd. m³ (~10 %)
9. Deutschland – 75,7 Mrd. m³ (~1,9 %)
Fossiler Gesamtverbrauch pro Kopf (kWh/Jahr)
1. Kanada – ~99.900 kWh
2. USA – ~77.000 kWh
3. Australien – ~63.300 kWh
4. Schweden – ~56.300 kWh
5. Luxemburg – ~56.000 kWh
6. Norwegen – ~45.000 kWh
7. Deutschland – ~38.000 kWh
➡️ Deutschland liegt damit auf Rang 7 weltweit! Nicht bei der Erneuerbaren, sondern bei der fossilen Energie pro Kopf
☀️ Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch
Norwegen – ~66 %
Schweden – ~66 %
Deutschland – ~19,6 %
EU-Schnitt – ~24,5 %
Norwegen erzeugt seinen Strom zu über 99 % aus Wasserkraft. Schweden kombiniert Wasserkraft, Windkraft und Bioenergie – effizient und zukunftsorientiert. Deutschland dagegen blockiert sich selbst mit Lobbyinteressen, kurzfristigen fossilen Denkweisen und politischen Nebelkerzen.
❗ Resümee: Deutschland ist nicht sauber – sondern fossil satt
Die Zahlen sind eindeutig: Deutschland ist kein Vorbild, sondern weiterhin Teil des Problems. Statt wie Norwegen oder Schweden den Umstieg auf erneuerbare Energien entschlossen umzusetzen, wird hierzulande weiter diskutiert, gedeckelt, verwässert.
Fossile Energie ist bei uns keine Notwendigkeit – sie ist eine politische Entscheidung.
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören.
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„BILD sprach mit dem Toten“ – diese absurde Schlagzeile war einst Synonym für den Boulevardjournalismus des Axel-Springer-Verlags.
Wer, wie ich, „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll in seiner Jugend gelesen hat, kennt das Prinzip: Rufmord, Meinungsmache, gezielte Kampagnen gegen missliebige Personen.
Und heute?
Heute funktioniert das Prinzip noch immer – nur subtiler, vernetzter, gefährlicher.
Wer heute den Einfluss der Springer-Medien verfolgt, muss erkennen:
Sie sind das Sprachrohr einer neuen alten Allianz – aus fossiler Lobby, wirtschaftlichem Ultrakonservatismus und politischen Machtkalkülen.
Und an der Spitze dieser Allianz steht in Deutschland: Friedrich Merz.
Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
Der Mann, der als BlackRock-Aktivist begann und nun als Kanzler eine ganze Republik rückwärts regiert.
Vom Krieg zur Energiekrise: Die fossilpolitische Großwetterlage
Spulen wir zurück ins Jahr 2021.
Russische Truppen formieren sich an der ukrainischen Grenze.
Ein Säbelrasseln, das längst mehr war als nur Drohkulisse.
Putin sah sich im Zugzwang:
Die EU wollte raus aus Kohle, Öl und Gas. Damit drohte Russland der Machtverlust.
Wer keine fossile Energie mehr kauft, entzieht Autokraten wie Putin ihre Waffen.
Gleichzeitig lieferten Biden und die Demokraten in den USA Rückenwind für die Erneuerbaren.
Solar, Wind, Wärmepumpen statt Fracking, Kohle und Pipelines.
Eine gefährliche Entwicklung – für Autokraten wie Putin, aber auch für Konzerne wie ExxonMobil, Chevron, Gazprom, RWE oder Rosatom.
Putin reagierte:
Krieg als fossilpolitische Rückeroberung.
Die Ukraine sollte „eingegliedert“ werden – nach belarussischem Vorbild.
Rohstoffe, Industrie, Einflusszone.
Die Gasspeicher in Deutschland wurden plötzlich wegen angeblicher Wartung nicht befüllt – im Oktober 2022 lagen sie nur bei rund 75 %.
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Übrigens waren diese beiden Ereignisse (Gasspeicher zu wenig gefüllt und Manöverübungen an der Grenze zu Ukraine) die Gründe, warum ich im Januar 2023 bei mir eine Luft-/Luft-Wärmepumpe einbauen ließ.
Ergänzung hierzu: In Norwegen haben 95% der Haushalte eine Luft-/Luft-Wärmepumpe, obwohl die Kälte dort wesentlich stärker ist.
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Der fossile Hebel von Putin funktionierte:
Preise stiegen, Panik griff um sich, Subventionen für Gas wurden zum Alltagsgeschäft.
Trumpismus, fossile Allianzen und die Rückkehr der Klimabremser
Auch Donald Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit ein Ziel: die Energiewende zurückdrehen. Förderstopps für Windparks, Rückkehr zu Kohle, Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Biden versuchte gegenzusteuern, doch mit seiner Schwächephase kam die zweite Trump-Welle – und mit ihr: Öl, Gas, Fracking, Uran.
In diese politische Gemengelage mischt sich Jens Spahn.
Im Juli 2024 reiste er nach Milwaukee, zur Konferenz der Republikaner – und führte dort auffällig enge Gespräche mit der fossilen Lobby.
Keine offiziellen Termine. Aber viel Netzwerk.
Viel Strategie.
Wenig später:
Friedrich Merz wird Bundeskanzler.
Und plötzlich greift ein fossiles Rad ins andere.
Reiche, Reiche, Reiche – und kein bisschen Zukunft
Katherina Reiche (CDU).
Katherina Reiche, ehemalige Konzernvertreterin und Gaslobbyistin, wird zur Bundeswirtschaftsministerin. Ihr Ziel?
20 Gigawatt neue Gaskraftwerke. Nicht als Brückentechnologie – sondern als goldgepflasterter Highway zurück in die fossile Vergangenheit. Wärmepumpen? Erneuerbare?
Fehlanzeige.
Die Energiepolitik wird wieder zur Beute der alten Netzwerke.
Alois Rainer – Minister der Agrarlobby?
Diesel-Subventionen für Landwirte wurden nicht nur verlängert, sondern auch ausgeweitet.
Der Mindestlohn in der Landwirtschaft wurde durch Ausnahmen und Sonderregelungen de facto untergraben – vor allem zum Nachteil ausländischer Saisonarbeiter.
Die Mehrwertsteuer auf Kuhmilch bleibt bei nur 7 %, während Hafer- oder Sojadrinks weiterhin mit 19 % besteuert werden – ein klarer Lobby-Erfolg für die Milchwirtschaft.
Für die Gastronomiebranche wurde die 7 % MwSt. dauerhaft gesichert – unabhängig von Wirtschaftslage oder Klimaschäden.
McDonald-Märchen, Subventionen und der CDU-Neubau
Söder und Merz posieren unterdessen in der Fast-Food-Filiale. Pommes, Burger, Lobbylächeln. Gleichzeitig wird bekannt:
Die CDU-Geschäftsstelle in Berlin soll einen großzügig finanzierten Neubau erhalten – mit Unterstützung diverser Verbände.
Symbolisch? Vielleicht.
Aber eben auch typisch für eine Partei, die ihren Platz an den Trögen der Macht nie ganz verlassen hat – und ihn jetzt wieder zementiert.
Was fehlt noch? Leider eine ganze Menge.
Die fossile Renaissance unter Merz ist nicht nur eine Frage von Subventionen oder PR-Bildern mit McDonald’s-Tüten in der Hand.
Sie ist Ausdruck einer systematischen Strategie zur Macht- und Meinungskontrolle – und das auf mehreren Ebenen gleichzeitig:
Die systematische Verhinderung einer Übergewinnsteuer: Trotz Rekordgewinnen der Energiebranche blockiert die CDU jede Form von Umverteilung.
Einflussnahme auf öffentlich-rechtliche Medien: CDU-nahe Aufsichtsräte, z. B. Christine Strobl (Tochter von Wolfgang Schäuble), besetzen Schlüsselpositionen bei ARD & Co. und beeinflussen Programmgestaltung.
Verzögerungstaktiken beim Klimaschutzgesetz: Im Bundesrat und den Ausschüssen werden wirksame Maßnahmen durch CDU-Vertreter verwässert und blockiert.
Diffamierung von Klimaaktivist:innen: NIUS, Springer-Medien und rechte Influencer kriminalisieren systematisch Bewegungen wie „Fridays for Future“ und „Letzte Generation“.
Eine rechte EU-Achse gegen Green Deal und Demokratie: Merz signalisiert Nähe zu Orbán, Meloni & Co. und untergräbt so europäische Klima- und Demokratieziele.
Kein Fazit – sondern ein Warnruf!
Was wir erleben, ist keine normale Legislatur. Es ist eine Rolle rückwärts in die fossile Vergangenheit, orchestriert durch ein engmaschiges Netzwerk aus Politik, Wirtschaft, Medien und Lobbyverbänden.
Wer denkt, dass Merz, Spahn, Reiche, Rainer & Co. aus Verantwortung handeln, sollte sich fragen: Für wen?
Für die Menschen dieses Landes? Für das Klima? Für die Zukunft?
Ich bin nur eine einzelne Stimme von über 60 Millionen Wahlberechtigten. Selbst wenn ich nie wieder wählen gehe, wird die Demokratie in diesem Land wohl kaum zusammenbrechen. Die anderen werden das schon richten.
Wozu also wählen gehen?
Natürlich ist das Unsinn. Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen – auch wenn der einzelne Beitrag klein wirkt.
Und das gilt natürlich auch für den Klimaschutz!
Ja, es stimmt, Deutschland verursacht „nur“ rund 2 % der globalen CO2-Emissionen.
Aber:
Wir gehören zu den historisch größten Emittenten, haben davon massiv profitiert, also tragen wir auch eine Verantwortung.
Als Technologiestandort und Exportnation haben unsere Innovationen eine globale Hebelwirkung. Gleichzeitig eröffnen sich für unsere Wirtschaft neue Chancen durch nachhaltige Technologien und zukunftsfähige Märkte.
Und wenn alle sagen „Ich doch nicht“, geht es nach hinten los… geht niemand mehr wählen, verlieren wir unsere Demokratie. Scheren wir uns nicht um unser Klima, verlieren wir unsere Lebensgrundlagen.
Klimaschutz ist kein Wettbewerb um den größten Beitrag, sondern eine Frage kollektiver Verantwortung.
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Ein Kommentar von
Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen….
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Nur 2 %? Na und! Wie Friedrich Merz Demokratie und Klima gleichzeitig verspielt
„Ich bin doch nur eine einzelne Stimme unter über 60 Millionen Wahlberechtigten. Selbst wenn ich nie wieder wählen gehe, wird die Demokratie in diesem Land wohl kaum zusammenbrechen. Die anderen werden das schon richten.“
Klingt absurd?
Ist es auch.
Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen – auch wenn der einzelne Beitrag klein erscheint.
Doch genau mit dieser Logik spielt Friedrich Merz, wenn er behauptet, Deutschland verursache doch „nur 2 % der globalen Emissionen“.
Was impliziert er damit? Dass wir uns zurücklehnen können? Dass unsere Verantwortung irrelevant ist?
Das ist nicht nur sachlich falsch – es ist politisch brandgefährlich.
Denn mit derselben Argumentation könnte jeder Wähler sagen: „Ich bin nur einer – mein Kreuz macht keinen Unterschied.“
Wenn alle so denken, war’s das – mit der Demokratie.
Und wenn alle Länder so denken, war’s das – mit unserer Lebensgrundlage.
Was Friedrich Merz verschweigt:
Deutschland zählt historisch zu den größten Emittenten weltweit – wir haben über Jahrzehnte profitiert.
Wir sind Technologieführer – unsere Innovationen haben eine globale Strahlkraft.
Klimaschutz ist kein Wettbewerb um Zahlen – sondern ein Stresstest für Moral und Verantwortung.
Und jetzt wird’s richtig bitter:
Friedrich Merz hilft mit seinen Aussagen mal wieder der fossilen Lobby – ganz bewusst. Denn die „2 %-Ausrede“ ist kein Zufall, sondern ein Manöver.
Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
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Merz denkt und handelt wie ein Lobbyist, nicht wie ein Kanzler für die Zukunft:
Er war jahrelang bei BlackRock, einem der größten Investoren in fossile Konzerne weltweit.
Er steht KKR nahe – einem Finanzgiganten, der massiv in Öl-, Gas- und Medienunternehmen investiert ist.
Er betreibt Lobbyarbeit für die Atomkraft, als gäbe es kein Endlagerproblem, kein Restrisiko und keine echten Alternativen.
Friedrich Merz ist und bleibt ein Aktivist der fossilen Vergangenheit.
Seine Botschaft lautet: „Verzichtet auf Veränderung – der Markt regelt das. Und wenn nicht, Pech gehabt.“
Das ist keine Politik.
Das ist Kapitulation vor Verantwortung. Es ist grauenhaft, wie Friedrich Merz die Zukunft verspielt – für Macht, Geld und Ideologie.
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190 Staaten, macht ein Budget von knapp 0.5% für jeden.
Ah so, wir müssen das pro Kopf rechnen.
Oha, da liegt Deutschland aber ganz weit vorne. Platz 4. Vor China.
Der Merz-Kopf mit dabei.
Und historisch gesehen? Reden wir lieber nicht drüber.
Die Katastrophen von heute sind nämlich unsere Versäumnisse von gestern. Unser Dreck. Was wir heute richtig machen, reduziert die Katastrophen von morgen und übermorgen. Ah, langfristiges Denken. Ist halt keine konservative Domäne.
– Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… ..eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.
——
Wir schreiben Anfang Juli 2025 – und ganz Deutschland stöhnt unter einer historischen Hitzewelle, die bereits seit Mitte Juni anhält.
In vielen Regionen steigen die Temperaturen täglich auf 38 bis über 41 °C.
Städte wie Frankfurt, Leipzig, Karlsruhe und Berlin erreichen dabei neue Allzeitrekorde.
Trotzdem ist klar:
die Hitzewelle verläuft nicht linear – zwischendurch kann es zu kurzfristigen Abkühlungen kommen.
Denn:
Wenn sich ein extrem feuchtes Hochdruckgebiet über dem Mittelmeer mit einem kalten Tiefdrucksystem aus Nordeuropa trifft, entstehen gefährliche Wetterkonflikte.
Die Folge sind heftige Temperaturstürze, explosive Gewitterzellen, lokale Tornados und Starkregen mit Überflutungsgefahr.
In Regionen mit aufgeheiztem Boden und gesättigter Luft treffen dabei gewaltige Energiemengen aufeinander – das Risiko für Unwetter, Blitzeinschläge und Hagelstürme steigt dramatisch.
Was sich aber durchzieht wie ein roter Faden:
Die Grundtendenz ist heiß, feucht und belastend. Die Wetterdynamik wird durch die Klimakrise instabiler – mit Extremwerten in beide Richtungen.
️ Deutschland schwitzt – Hitzeschock auch im Norden
In ganz Deutschland werden derzeit Tageshöchsttemperaturen von 37 bis 42 °C gemessen – selbst in Regionen wie Schleswig-Holstein oder dem Sauerland, die traditionell eher mildes Sommerklima kennen.
Die Nächte bleiben oft tropisch warm, teilweise mit Werten über 24 °C, was den Körpern kaum Erholung lässt.
Berlin, Frankfurt, Stuttgart und viele andere Städte verzeichnen den heißesten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Luftfeuchtigkeit steigt parallel auf 65–75 %, was die gefühlte Temperatur auf 45–50 °C treibt. Krankenhäuser melden vermehrt Hitzeschläge und Dehydrierungen – vor allem bei älteren Menschen und Kindern.
Warum hohe Luftfeuchtigkeit so gefährlich ist
Der menschliche Körper kühlt sich bei Hitze durch Schwitzen. Der Schweiß verdunstet auf der Haut – dabei wird Wärme entzogen, ähnlich wie bei einem nassen Handtuch, das in der Sonne trocknet.
Doch dieser natürliche Kühlmechanismus funktioniert nur, wenn die Luft trocken genug ist.
Bei einer Luftfeuchtigkeit von 65–75 % ist die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf stark reduziert.
Das bedeutet konkret:
Der Schweiß bleibt länger auf der Haut stehen, weil er nicht verdunsten kann.
Der Körper kühlt sich dadurch schlechter oder gar nicht mehr ab.
Es entsteht ein Wärmestau im Inneren des Körpers.
Die Folge:
Überhitzung trotz Schwitzen
Die Körperkerntemperatur steigt gefährlich an.
Der Kreislauf wird überlastet.
Es kommt zu Hitzeschlag, Dehydrierung, Kreislaufkollaps – besonders gefährlich für:
Ältere Menschen
Kinder
Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Gefühlte Temperatur:
Die gefühlte Temperatur (auch „Humidex“ oder „Heat Index“) berücksichtigt sowohl die tatsächliche Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit. 35 °C bei 70 % fühlen sich an wie 45–50 °C – selbst wenn das Thermometer „nur“ 35 °C anzeigt.
Resümee: Hohe Luftfeuchtigkeit ist ein „unsichtbarer Verstärker“ der Hitze.
Sie blockiert die körpereigene Kühlung und macht Sommerhitze zur ernsten Gesundheitsgefahr – besonders in Städten mit wenig Luftbewegung.
Mittelmeer als Wärmespeicher – +5 °C gegenüber langjährigem Durchschnitt
Auch das Mittelmeer zeigt alarmierende Werte.
Die Wassertemperaturen liegen teilweise bei 30–31 °C, was nicht nur Touristen überrascht, sondern auch die Meeresökosysteme massiv belastet.
Fische sterben, Algen blühen, und in Küstenregionen kommt es vermehrt zu Hitzestürmen und hoher Luftfeuchtigkeit.
Laut einem aktuellen Bericht von Le Monde und Reuters liegt die Temperaturabweichung teils bei +5 bis +6 Grad im Vergleich zu den langjährigen Mitteln.
Die Folgen sind nicht nur regional spürbar, sondern verstärken auch heiße Luftmassen über Europa.
Flüsse schrumpfen – Atomkraftwerke und Schifffahrt betroffen
Die monatelange Trockenheit zeigt nun auch drastische Auswirkungen auf die Flüsse in Deutschland und Europa:
Rhein, Elbe und Main führen vielerorts Niedrigwasser.
Die Schifffahrt ist eingeschränkt – Frachter fahren mit halber Last oder werden umgeleitet.
Auch Versorgungswege und Industriebetriebe sind betroffen.
In Frankreich spitzt sich die Lage weiter zu:
Viele Atomkraftwerke nutzen Flusswasser zur Kühlung.
Bei zu niedrigen oder zu warmen Pegeln darf das Wasser nicht mehr verwendet werden.
Mehrere Reaktoren wurden daher gedrosselt oder komplett heruntergefahren.
Zum Glück liefern Solaranlagen bei dieser extremen Sonneneinstrahlung zuverlässig Strom – während die Kernkraftwerke Kühlprobleme bekommen, arbeiten PV-Anlagen zuverlässig und dezentral.
Photovoltaik.
Wasser wird zur Überlebensfrage – Städte reagieren, Regionen verbieten
In Städten wie Köln, Hamburg und München wurden neue Wasserstationen eingerichtet – Trinkbrunnen, mobile Wasserspender, Hilfsteams. Besonders ältere Menschen und Wohnungslose profitieren.
Gleichzeitig greifen viele Städte zu drastischen Maßnahmen:
Gartenbewässerung, Poolbetrieb und Autowäsche sind vielerorts verboten.
Landwirte kämpfen mit ausgetrockneten Böden und drohenden Ernteausfällen.
❄️ Warum Luft-/Luft-Wärmepumpen jetzt im Vorteil sind
Wärmepumpe Außengerät Klimawandel.
Kühlen und entfeuchten effizient – weit stromsparender als mobile Klimageräte
Flexibel steuerbar und ganzjährig nutzbar (Heizen im Winter inklusive)
Längere Lebensdauer, leiser Betrieb, kein Kältemittel-Leckagerisiko
易 Fazit: Der Juli 2025 ist ein Weckruf
Wir erleben nicht einfach „einen heißen Sommer“ – wir leben in einem neuen Klimazeitalter.
Hitzewellen, Wasserknappheit, tropische Nächte, glühende Städte und trockene Flüsse sind keine Ausnahmen mehr, sondern die neue Realität.
Jetzt ist die Zeit zum Handeln – politisch, technologisch und gesellschaftlich.
Claudia Kempfert – Professorin für Energieökonomie und Energiepolitik Universität Lüneburg und Deutsches Institut für Wirtschaftsförderung
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️ Frage ist nicht mehr OB, sondern WIE STARK: Klimawandel und aktuelle Hitzewellen
Immer wieder hört man: „Kann man diese Hitzewelle wirklich dem Klimawandel zuschreiben?“
Die Antwort der Wissenschaft ist kristallklar: JA!
Die Fakten (Stand Mai 2025):
Neue Attributionsstudie: Wissenschaftler der World Weather Attribution untersuchten 67 extreme Hitzeereignisse der letzten 12 Monate → JEDES EINZELNE wurde durch den Klimawandel wahrscheinlicher gemacht
Konkrete Zahlen:
4 Milliarden Menschen (49% der Weltbevölkerung) erlebten mindestens 30 Tage extreme Hitze
Klimawandel verdoppelte die Zahl der Hitzetage weltweit
Aktuelle US-Hitzewelle: 3x wahrscheinlicher durch Klimawandel
Wissenschaftlicher Konsens: „Jede Hitzewelle, die heute auftritt, ist heißer als sie ohne den menschengemachten Klimawandel gewesen wäre“ – Dr. Friederike Otto, World Weather Attribution
Die Attributionsforschung nutzt etablierte, peer-reviewte Methoden und kann mittlerweile in Echtzeit den „Klimawandel-Fingerabdruck“ nachweisen.
Es ist Zeit, aufzuhören zu fragen OB der Klimawandel Hitzewellen verursacht.
Die wichtigeren Fragen an die Politik: ️ WIE erreichen wir die Klimaziele bis 2030? ️ WELCHE konkreten Maßnahmen werden JETZT umgesetzt? ️ WIE schützen wir Menschen vor zunehmender Extremhitze?
Die Wissenschaft hat ihre Arbeit getan. Jetzt ist die Politik am Zug! ️
Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören
1.Profil & politischer Hintergrund
Angelika Viktoria Niebler (geboren am 18. Februar 1963 in München) ist promovierte Juristin und seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments für die CSU in der EVP-Fraktion . Sie ist Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe, Vorsitzende der CSU-Europa-Gruppe und seit längerem eine der einflussreichsten Stimmen aus Bayern in Brüssel
2. Dubiose Verzahnung von Mandat & Lobby
Neben ihrem EU-Mandat unterrichtet Niebler als Juristin seit 1991 – zuletzt u. a. bei Gibson Dunn & Crutcher, Bird & Bird und Lovells . Transparency campaigners warnten bereits 2016 vor potenziellen Interessenkonflikten, da einige ihrer Kanzleientätigkeiten nicht im EU-Transparenzregister geführt wurden – mutmaßlich mit Lobbyverbindungen . Die Mercur-Recherche (Mai 2024) beschreibt Niebler als ein „politisches Schwergewicht“ mit viel Lobby-Kontakt (z. B. BMW, Nokia, Tabakwirtschaft) und umfangreichen Nebenverdiensten („mehr Nebentätigkeiten als 202 ihrer 207 Kollegen“) .
3. Perfide Abstimmungsstrategie
A) Paradoxe Positionen
In Industrie- und Energiefragen stimmte sie häufig im Sinne mächtiger Wirtschaftsinteressen, gegen klimapolitische ambitionierte Initiativen – oft in Abstimmungen, die der Öffentlichkeit verborgen blieben . Beim Bericht zur Rohstoffstrategie setzte sie sich vehement für europäischen Bergbau ein – vermutlich im Interesse von Industrie-Lobby, trotz ökologischer Bedenken .
B) Hinterzimmer‑Taktiken
Kritisiert wurde ihr Einsatz für Massenimporte fossiler Gase via „low‑carbon hydrogen“: Ihr Einfluss bei der Verschiebung einer klimafreundlicheren Ausrichtung in diese Richtung wurde als taktisch und inkonsistent gewertet . Im Verfahren zum „Heiz-Hammer“ polemisierte sie scharf gegen die deutsche Ampelregierung und warf ihr undemokratische Hinterzimmer-Entscheidungen vor – doch deckte damit vor allem eigene Lobby-interessen .
4. Verdecktes Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft
Mit mindestens 19 Nebentätigkeiten (davon 7 vergütet, über 150 000 € jährlich) erzielte sie laut Recherchen mehr Einkünfte als 202 von 207 EU-Parlamentariern . Ihre Reden im Parlament – überwiegend wirtschafts- und industrieorientiert – kamen häufig genau dort, wo sich Lobbygruppen engagieren: etwa bei der Datengovernance-Verordnung, dem EU-Rohstoffgesetz und Gaskommissionen . LobbyControl und Corporate Europe Observatory hatten bereits 2016 gefordert, den EU‑Abgeordnetenstempel auf solche Aktivitäten genauer zu prüfen .
5. Fazit: Warum das Verhalten als „perfide“ gilt
Doppelmoral: Öffentlich predigt sie Bürgernähe und Transparenz – gleichzeitig fördert sie Industrieinteressen mit wirtschaftlichem Rückenwind. Verdeckte Interessenpolitik: Ihr Abstimmungsverhalten lässt Rezepte für Wirtschaft statt für Klima und Demokratie erkennen – meist jenseits der medienwirksamen Debatte. Einfluss ohne Transparenz: Eine Vielzahl an Nebenjobs und hohen Honoraren ermöglicht es ihr, Entscheidungen zu beeinflussen, ohne umfassende Offenlegung – und das in den Hinterzimmern des EU-Parlaments.
Zusammengefasst: Angelika Niebler ist keine unauffällige EU-Abgeordnete. Sie ist bestens vernetzt, wirtschaftsnah und taktisch – aber nicht im Sinne transparenter Demokratie. Ihr Fall zeigt beispielhaft, wie wirtschaftliche Machtstrukturen im Verborgenen politische Weichen stellen – mit Zustimmung aus Bayern.