Betrachtet man die neuen Ministerbesetzungen, fallen sofort potenzielle Interessenkonflikte auf:
Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister hinterfragt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, während er selbst durch sein Medienunternehmen (jetzt von seiner Frau geführt) davon profitieren könnte, wenn private Medien gestärkt werden.
Katherina Reiche wechselt direkt vom Energiekonzern Westenergie in das Amt der Wirtschafts- und Energieministerin – ausgerechnet beim „Heizungsgesetz“ und der Wasserstoffstrategie hat ihr Ex-Arbeitgeber massive wirtschaftliche Interessen.
Karsten Wildberger soll als Digitalminister Tech-Konzerne regulieren, während er gleichzeitig als MediaMarkt-Saturn-Chef und in wichtigen Lobbypositionen tätig ist. Wie soll objektive Politik möglich sein, wenn die eigenen wirtschaftlichen Verbindungen so eng sind?
Diese direkte Verquickung von Wirtschaftsinteressen und politischer Macht gefährdet möglicherweise unabhängige Entscheidungen.
Wie finden Sie das? Sollten nicht strengere Karenzzeiten gelten? Braucht Deutschland eine wirklich unabhängige Kontrollinstanz für solche Interessenkonflikte?
„Eine Regierung ohne Beteiligung der CDA kannte ich bisher nur aus Zeiten, in denen die CDU in der Opposition war. Ich finde es befremdlich und falsch, dass kein Vertreter der christlich-sozialen Wurzel Teil des Kabinetts ist – das hat es von Adenauer bis Merkel nie gegeben“, kritisiert Dennis Radtke, Chef der CDU-Arbeitnehmerflügels CDA.
Mit dieser Entscheidung entfacht CDU-Chef Friedrich Merz einen parteiinternen Aufstand. Kein einziges Kabinettsmitglied stammt aus dem traditionsreichen Arbeitnehmerflügel der Union – ein Skandal! Radtke schimpft: „Die fehlende Breite bei Inhalten und Köpfen hat letztlich mit zu einem Wahlergebnis geführt, das weit unter unseren Erwartungen und Möglichkeiten war.“
Die CDU droht, ihr soziales Profil zu verlieren – und das in einer Zeit, in der rechte Kräfte wie die AfD in Arbeiterquartieren immer stärker werden. „Die CDU wirkt kaltherzig und unsozial“, so Radtke weiter. Wer Volkspartei sein will, dürfe nicht nur konservative Eliten bedienen. „Wer von Wahlergebnissen wie unter Helmut Kohl träumt, muss auch die Breite zulassen, die unter Helmut Kohl das große Plus der Union war.“
Radtke warnt: „Die Lage der CDU in den Umfragen ist höchst brisant.“ Trotzdem bleibe Merz stur – statt Kurskorrektur werde nur noch mehr auf Abgrenzung gesetzt. „Die kleinen Leute gewinnt man nicht mit Migrationsdebatten zurück, sondern mit einem sozialen Profil!“
Früher waren CDU-Größen wie Annegret Kramp-Karrenbauer, Peter Altmaier und Ursula von der Leyen stolze Vertreter der CDA.
Jetzt?
Fehlanzeige.
Merz dreht die Uhr zurück – aber wohin?
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Ein Kommentar von
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –
Die Minister und Staatssekretäre der CDU – Wirtschaftliche und mediale Verbindungen
Am 28. April 2025 stellte Friedrich Merz das CDU-Personal für das neue Bundeskabinett vor. Auffällig ist dabei die starke Verflechtung einiger Minister mit der freien Wirtschaft und konservativen Medien.
Katherina Reiche – Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
Ehemalige Bundestagsabgeordnete (1998–2015).
Staatssekretärin in Umwelt- und Verkehrsministerien.
Seit 2015 Vorstandsvorsitzende der E.ON-Tochter Westenergie – enge Verbindung zur Energiewirtschaft.
Die designierte Wirtschaftsministerin ist die Lebensgefährtin des ehemaligen Ministers zu Guttenberg
Kontroverses:
Bezeichnete 2005 Gentechnik-Gegner als „Bioterroristen“.
2012: Gleichgeschlechtliche Ehe als größere Bedrohung als die Eurokrise bezeichnet.
Persönliche Verbindung zu Karl-Theodor zu Guttenberg, Ex-Minister mit Plagiatsaffäre.
Enge wirtschaftliche Verflechtung: Vorstandsvorsitzende bei E.ON-Tochter Westenergie.
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Johann Wadephul – Bundesminister des Auswärtigen
Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf Medizin- und Sozialrecht.
Langjähriger außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.
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Karin Prien – Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Juristin, spezialisiert auf internationales Handelsrecht.
Bisherige Bildungsministerin in Schleswig-Holstein.
Kontroverses:
2022: Relativierende Aussagen über Kindersterblichkeit in der Corona-Pandemie, Rücktrittsforderungen.
Klare Gegnerin des Genderns in Bildungseinrichtungen.
Solidarisierung mit Gil Ofarim trotz später widerlegter Antisemitismus-Vorwürfe.
2024: Kritik an Berlinale-Äußerungen als antisemitisch, obwohl von einem israelischen Juden.
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Nina Warken – Bundesministerin für Gesundheit
Rechtsanwältin, tätig in familiärer Kanzlei.
Fokus auf Innen- und Rechtspolitik im Bundestag.
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Patrick Schnieder – Bundesminister für Verkehr
Jurist, langjähriger Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion.
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Karsten Wildberger – Bundesminister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung
CEO der Ceconomy AG, Mutterkonzern von MediaMarkt/Saturn.
Kein vorheriges politisches Amt – klassische Wirtschaftskarriere, Quereinsteiger.
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Thorsten Frei – Chef des Bundeskanzleramts
Jurist, ehemaliger Oberbürgermeister von Donaueschingen.
Seit 2013 Bundestagsabgeordneter, zuletzt Erster Parlamentarischer Geschäftsführer.
Kontroverses:
2023: Forderte Abschaffung des individuellen Asylrechts, Kritik durch Menschenrechtsorganisationen.
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Staatssekretäre mit Wirtschafts- und Mediennähe
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Wolfram Weimer – Staatsminister für Kultur und Medien
Gründer der Weimer Media Group, Herausgeber konservativer Wirtschafts- und Politikmagazine.
Ehemaliger Chefredakteur von Die Welt, Focus und Cicero.
Die genannten Medien gelten als konservativ bis wirtschaftsliberal, teilweise rechts-konservativ.
Kontroverses:
Gründer der konservativen Weimer Media Group, Herausgeber mehrerer wirtschaftsliberaler Magazine.
2023: Übernahme des Magazins „Business Punk“ führte zu Massenabwanderung der Redaktion.
Frühere Rollen: Chefredakteur bei Die Welt, Focus, Cicero – allesamt konservative Medien.
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Michael Meister – Staatssekretär im Bundeskanzleramt
Diplom-Mathematiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Darmstadt.
Langjähriger Haushaltspolitiker der CDU.
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Michael Brand – Staatssekretär (Ressort nicht benannt)
Vorsitzender der Arbeitsgruppe Menschenrechte der CDU/CSU.
Engagiert in internationalen Fragen, keine nennenswerte Wirtschaftstätigkeit.
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Christoph de Vries – Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium
Politikwissenschaftler, bekannt für migrationspolitische Hardliner-Positionen.
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Gunther Krichbaum – Staatsminister im Auswärtigen Amt
Wirtschaftsjurist mit Fokus auf Europapolitik.
Langjähriger Vorsitzender des Bundestagsausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union.
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CSU – Minister und CSU Staatssekretäre
Alexander Dobrindt – designierter Bundesminister des Innern
Beruflicher Werdegang:
Geboren am 7. Juni 1970 in Peißenberg.
Studium der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Abschluss als Diplom-Soziologe (1995).
Von 1996 bis 2001 kaufmännischer Leiter, anschließend bis 2005 Geschäftsführer und stiller Gesellschafter der Maschinenbaufirma Holzner & Sanamij in Peißenberg.
Tätigkeit in der Wirtschaft:
Vor seiner politischen Laufbahn in leitender Funktion in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen tätig.
Kontroversen:
Pkw-Maut: Vom EuGH 2019 als rechtswidrig eingestuft.
Abgasskandal: Vorwurf der Nähe zur Autoindustrie.
Begriffswahl: „Anti-Abschiebe-Industrie“ (Unwort des Jahres 2018), „Klima-RAF“.
Migration: Forderung zur Rückführung arbeitsloser Ukrainer.
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Dorothee Bär – designierte Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Beruflicher Werdegang:
Geboren am 19. April 1978 in Bamberg.
Studium der Politikwissenschaft in Erlangen-Nürnberg und München.
Seit 2002 Mitglied des Bundestags.
2014–2018: Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium.
2018–2021: Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt.
Tätigkeit in der Wirtschaft:
Keine dokumentierte Tätigkeit in der Privatwirtschaft.
Nähe zu Lobbygruppen / Industrie: Bär wurde wegen guter Kontakte zu Tech-Unternehmen wie Google, Facebook oder Amazon von Datenschützern skeptisch betrachtet, insbesondere im Zusammenhang mit Datenschutz und Regulierung großer Plattformen. Ihre Positionen waren teilweise sehr wirtschaftsfreundlich und wenig kritisch gegenüber Tech-Konzernen.
Dorothee Bär ist Mitglied der Atlantik-Brücke, einer Organisation, die für transatlantische Eliten-Netzwerke steht. Kritiker sehen hierin eine zu große Nähe zu US-Interessen, insbesondere in Fragen der Technologiepolitik.
Ihre teils lockere Haltung zu Datenschutzthemen führte zu Kritik, z. B. als sie sich 2019 gegen ein Verbot von Gesichtserkennung durch private Unternehmen aussprach.
Häufig wurde ihr vorgeworfen, sich mehr um medienwirksame Auftritte als um konkrete Inhalte zu kümmern. Ihre Vorliebe für soziale Medien, Selfies und Lifestyle-Themen sorgte dafür, dass manche ihre Fachkompetenz in Frage stellten.
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Ulrich Lange – designierter Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr
Beruflicher Werdegang:
Geboren am 6. Juni 1969 in Donauwörth.
Studium der Rechtswissenschaften in Augsburg.
Seit 2009 Bundestagsabgeordneter.
2014–2021: Stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, zuständig für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Tätigkeit in der Wirtschaft:
Keine dokumentierte Tätigkeit in der Privatwirtschaft.
1. Nähe zur Automobil- und Verkehrsindustrie:
Verkehrspolitischer Sprecher der Unionsfraktion (bis 2021) – in dieser Funktion wurde ihm eine sehr industriefreundliche Haltung nachgesagt. Er galt als Vertreter einer Verkehrspolitik, die den motorisierten Individualverkehr (Auto) stark betont und alternative Verkehrskonzepte (z. B. ÖPNV, Radverkehr) weniger priorisiert. Seine Unterstützung für Projekte wie den weiteren Ausbau von Autobahnen wurde von Umweltverbänden kritisiert.
2. Kritik an Tempolimit-Gegnerschaft:
Ulrich Lange ist ein strikter Gegner eines generellen Tempolimits auf Autobahnen – was ihm in der Klimadebatte regelmäßig Kritik einbrachte. Umwelt- und Klimaschutzverbände werfen ihm eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik vor, die zu wenig auf Nachhaltigkeit setzt.
3. Lobbyismus-Vorwürfe:
Als CSU-Verkehrspolitiker wurde ihm nachgesagt, dass er sich zu sehr an den Interessen der Automobilindustrie orientiere – z. B. bei der Regulierung von Emissionen und der Verzögerung strengeren EU-Regelungen. Direkte Lobby-Verbindungen wurden jedoch nicht konkret nachgewiesen.
4. Konservative Haltung zu Bahn-Investitionen:
Er setzte stark auf Straßenbauprojekte, während er als einer der Bremser bei großen Investitionen in die Bahn-Infrastruktur galt. Kritiker warfen ihm mangelnden Weitblick in Bezug auf die Verkehrswende vor.
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Silke Launert – designierte Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Beruflicher Werdegang:
Geboren am 27. Dezember 1976 in Stadtsteinach.
Jurastudium in Bayreuth, 2. Staatsexamen 2004.
2005–2007 Richterin am Landgericht Hof, danach Staatsanwältin.
Seit 2013 Mitglied des Bundestags.
Tätigkeit in der Wirtschaft:
Keine Tätigkeit in der Privatwirtschaft, beruflicher Hintergrund im Justizwesen.
Kontroversen:
Forderte höhere Rentenbeiträge für Kinderlose.
Befürworterin des verfassungswidrigen Betreuungsgeldes.
Kritisch zum UN-Migrationspakt, forderte geheime Abstimmung.
1. Konservative Familien- und Gesellschaftspolitik: Betreuungsgeld-Befürworterin: Launert sprach sich mehrfach deutlich für das umstrittene Betreuungsgeld aus, das 2015 vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig gekippt wurde. Kritiker sahen darin ein rückwärtsgewandtes Frauen- und Familienbild, da es vor allem Frauen von der Erwerbstätigkeit abhalte. Kritik an Kitas: Sie äußerte Bedenken gegenüber der frühkindlichen Betreuung in Kitas und befürwortete stärkere staatliche Anreize für die Betreuung durch Eltern.
2. Kritische Haltung zum UN-Migrationspakt: 2018 gehörte Launert zu den CSU-Abgeordneten, die den UN-Migrationspakt offen kritisierten. Sie forderte eine geheime Abstimmung innerhalb der Unionsfraktion und verließ eine Fraktionssitzung aus Protest, als sie sich nicht durchsetzen konnte. Diese Haltung wurde von politischen Gegnern als populistisch und migrationsfeindlich eingestuft.
3. Vorschlag zu höheren Rentenbeiträgen für Kinderlose: Launert forderte öffentlich, dass kinderlose Bürger höhere Rentenbeiträge zahlen sollten. Dies führte zu teils heftiger Kritik, da es als Diskriminierung kinderloser Menschen – insbesondere jener, die ungewollt kinderlos sind – gewertet wurde.
4. Betonung „konservativer Werte“: In mehreren Reden und Beiträgen betont sie klassische konservative Werte und tritt für eine restriktivere Asylpolitik ein. Ihre Nähe zu streng konservativen Positionen macht sie für progressive Gruppen angreifbar.
5. Nähe zu Polizei und Justiz – Fokus auf Law-and-Order: Als Juristin ist sie stark auf Innenpolitik, Polizei und Strafrecht fokussiert. Kritiker werfen ihr eine einseitige “Law-and-Order”-Politik vor, z. B. in Fragen der inneren Sicherheit, ohne die Ursachen sozialer Probleme ausreichend zu berücksichtigen.
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Martina Englhardt-Kopf – designierte Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat
Beruflicher Werdegang:
Geboren am 8. Juni 1981 in Schwandorf.
Ausbildung zur Bürokauffrau beim Bayerischen Roten Kreuz.
Studium der Wirtschaftspädagogik/BWL in Erlangen-Nürnberg und Hull.
2009–2014: Lehrerin an der Europa-Berufsschule Weiden.
2014–2021: Koordinatorin für Berufsintegration, Regierung der Oberpfalz.
Seit 2021 Mitglied des Bundestags.
Tätigkeit in der Wirtschaft:
Keine Tätigkeit in der Privatwirtschaft, beruflicher Hintergrund im Bildungswesen.
Englhardt-Kopf ist Mitglied im Verkehrsausschuss und setzt sich stark für den Ausbau von Straßeninfrastruktur ein, insbesondere Autobahnen. Sie gilt als Vertreterin der klassischen CSU-Linie: Pro Auto, zurückhaltend gegenüber Tempolimits oder Einschränkungen des Individualverkehrs. Dies könnte ihr vor allem von Umwelt- und Klimaschützern als unzureichende Unterstützung für die Verkehrswende ausgelegt werden.
2. Kritik an Klima-Maßnahmen:
Sie äußerte sich kritisch zu manchen Maßnahmen im Rahmen der Klimapolitik, insbesondere dort, wo sie den ländlichen Raum benachteiligt sieht. Die Betonung der Interessen des ländlichen Raums wird ihr von Gegnern als „Blockadehaltung“ gegenüber ambitionierter Klimapolitik ausgelegt.
3. Mangelnde Erfahrung auf Bundesebene:
Als erst seit 2021 aktive Bundestagsabgeordnete wird sie von manchen als unerfahren für größere Aufgaben angesehen, insbesondere auf Staatssekretärs-Ebene. Politische Gegner könnten hier eine „fehlende Kompetenzbasis“ kritisieren, vor allem in komplexen Bereichen wie Landwirtschafts- und Heimatpolitik.
4. Engagement gegen Flüchtlingsunterkünfte:
Englhardt-Kopf engagierte sich 2023 gegen den Bau größerer Flüchtlingsunterkünfte in ihrer Region und stellte sich hinter Bürgerproteste. Dies wurde teils als populistisch und wenig lösungsorientiert kritisiert, da sie keine Alternativen aufzeigte.
Fazit
Die CDU setzt auf ein Kabinett mit deutlichen wirtschaftlichen und mediennahen Akzenten. Besonders hervorzuheben ist die Ernennung von Karsten Wildberger, einem Spitzenmanager der Elektronikkette MediaMarkt/Saturn, zum Digitalminister sowie die Berufung von Wolfram Weimer, einem prägenden Kopf konservativer Medienlandschaft, als Kultur- und Medienminister.
Diese Personalentscheidungen zeigen den Einfluss wirtschaftsliberaler und konservativer Kreise in der neuen Regierung unter Friedrich Merz.
Kontroverse Persönlichkeiten im neuen CDU-Kabinett
Friedrich Merz hat für sein Kabinett mehrere Persönlichkeiten ausgewählt, die in der Vergangenheit durch umstrittene Äußerungen oder Handlungen aufgefallen sind. Insbesondere Verbindungen zur freien Wirtschaft und konservativen Medien werfen Fragen auf.
Fazit
Mehrere Mitglieder des CDU-Kabinetts sind nicht nur eng mit der Wirtschaft und konservativen Medien verbunden, sondern haben auch durch umstrittene Aussagen und Handlungen polarisiert. Besonders Katherina Reiche und Karin Prien stehen für eine klare konservative Linie, die teils über die CDU hinaus für Kritik sorgt.
Es gibt einen Grund, warum Populisten wie Weidel, Trump und Co Wissenschaftler und Forschung nicht mögen: Die sprechen sehr unangenehme Wahrheiten an!
In diesem Fall ist es Christoph Trebesch vom ifw Kiel, Institut für Weltwirtschaft. Er hat mit Kollegen erforscht, wie sich die Wirtschaft eines Landes entwickelt, wenn Populisten an die Macht kommen.
Was sie am meisten überrascht hat: das schwindelerregende Tempo von Donald Trump, der nicht nur dabei ist, die eigene, sprich amerikanische Wirtschaft zu zerlegen, sondern die Weltwirtschaft direkt mit.
Hier ist ein kleiner Ausschnitt aus einem lesenswerten Interview in der Süddeutschen heute:
»Zehn Jahre nach dem Amtsantritt ist die Wirtschaftsleistung im Schnitt zehn Prozent niedriger als in einer Vergleichsgruppe von Ländern, wo keine Populisten regieren. Dafür gibt es viele Ursachen. Typisch ist Protektionismus: Populisten erheben wie Trump Zölle und schränken den Handel ein, oft auch den Kapitalverkehr. Populisten kommen an die Macht mit dem Versprechen, sich für das Volk einzusetzen gegen angebliche Eliten. Sie verteufeln demokratische Institutionen von der Justiz bis zu unabhängigen Medien als Teil der Elite – und gehen gegen sie vor. Beides, der Protektionismus wie die Schwächung der Institutionen, ist schlecht für Investitionen und Wachstum.
Ja, Populisten verursachen große wirtschaftliche Verluste. Sie bleiben die Versprechen schuldig, durch die sie an die Macht gelangen. Die breite Masse steht am Ende schlechter da.«
10 Prozent weniger Wirtschaftsleistung! Im Fall der USA wären das mal eben drei Billionen Dollar Verlust!
Zum Thema AxD sagt er folgendes: »Bei der AxD sehe ich als größte Gefahren, dass sie demokratische Institutionen schwächen und ausländische Fachkräfte abschrecken würde. Und dann natürlich der Ruf nach dem Austritt aus der EU – das würde Deutschland sehr viel Wohlstand kosten.«
Wer diese Partei wählt, hat eindeutig eine massive Lust am Untergang entwickelt. Ich kann es nicht verstehen.
Aber es zählen für viele Menschen wohl nur noch die alternativen Fakten.
– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –
Werner Hoffmann.
Ich habe einen aufrüttelnden Artikel auf t-online gelesen, in dem Christian Kullmann, der Vorstandsvorsitzende von Evonik, eindringlich vor der AfD warnt. Seine Worte sind klar, deutlich und aus meiner Sicht dringend notwendig.
Kullmann stellt unmissverständlich fest:
Die AfD sei keine normale Partei – sie wolle die Demokratie aushöhlen, mache den Staat verächtlich und betreibe eine anti-europäische Politik, die nicht nur die politische Stabilität, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands gefährdet.
„Mit dem braunen Mob macht man keine Politik“, sagt er – und ich stimme dem voll und ganz zu.
Besonders bemerkenswert ist seine Kritik am Vorschlag von CDU-Politiker Jens Spahn, die AfD einfach wie jede andere Oppositionspartei zu behandeln.
Kullmann warnt zu Recht davor, diese Partei zu normalisieren.
Stattdessen müsse man durch gute Politik und klare Haltung das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen.
Was er ebenfalls anspricht – und was ich ebenso sehe – ist die Tatsache, dass sich die AfD unter anderem deshalb so stark in der deutschen Parteienlandschaft etablieren konnte, weil die Ampel-Regierung in vielen Bereichen ein Bild des Dauerstreits abgibt.
Doch das allein reicht nicht aus, um das Erstarken der AfD zu erklären.
Denn aus meiner Sicht liegt ein zentraler Grund für den Aufstieg der AfD in der jahrelangen Strategie der Union, insbesondere unter Friedrich Merz und seinen Mitstreitern.
Sie haben die Grünen systematisch als Feindbild aufgebaut, statt sich konstruktiv mit deren Positionen auseinanderzusetzen.
Viele Narrative der AfD – vor allem in der Migrationsdebatte – wurden von Teilen der Union aufgegriffen oder sogar verstärkt.
Diese populistische Zuspitzung hat die gesellschaftliche Mitte verschoben und der AfD den Boden bereitet, auf dem sie nun gedeiht.
Statt sich auf echte Lösungen für Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Bildung oder soziale Gerechtigkeit zu konzentrieren, wurde zu oft reflexartig auf das Thema Migration eingeschlagen – meist ohne differenzierte Diskussion, oft mit Angst statt mit Fakten.
Das hat Vertrauen zerstört und vielen Menschen das Gefühl gegeben, dass die etablierten Parteien keine klaren Konzepte mehr haben.
Kullmann zeigt, dass es auch anders geht.
Er fordert ein selbstbewussteres Europa, spricht sich für mehr Gerechtigkeit im Steuersystem aus – sogar in dem Wissen, dass er selbst als Spitzenverdiener stärker belastet werden könnte.
Solch klare Worte von einem Top-Manager sind selten, aber sie sind dringend nötig.
Denn wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung dürfen kein Widerspruch sein.
Der Aufstieg der AfD ist kein Naturgesetz.
Es ist ein Ergebnis politischer Fehlentscheidungen, medialer Zuspitzung und einer Vernachlässigung der konstruktiven Debatte.
Wenn wir diese Entwicklung stoppen wollen, brauchen wir eine Politik der Klarheit, des Mutes und der sozialen Verantwortung – und wir brauchen Persönlichkeiten wie Christian Kullmann, die den Mund aufmachen, wenn es zählt.
Wie rechte Medien ihre eigene Energiewende-Propaganda durch US-Echo als „objektive Kritik“ verkaufen
Erst schreiben deutsche rechtskonservative Medien die Energiewende kaputt.
Dann greift das The Wall Street Journal genau diese Narrative auf – ein Blatt, das ohnehin auf fossile Lobbyinteressen und libertäre Wirtschaftsromantik abonniert ist.
Und schließlich macht Finanzmarktwelt daraus eine Schlagzeile: „US-Medien spotten über Deutschlands Energiewende“.
Schön wär’s – tatsächlich zitiert der Artikel ausschließlich das WSJ. Von breiter US-Medienkritik keine Spur.
Was wir hier sehen, ist ein Lehrbuchbeispiel für eine wechselseitige Legitimationslüge:
Erst wird eine Geschichte platziert, dann wird ihr eigenes Echo in Übersee als Bestätigung verkauft.
Ein Selbstbestätigungskartell in Reinform – nur eben nicht auf Faktenbasis, sondern auf einem politischen Wunschbild.
Ja, die Energiewende hat Probleme. Aber nein: Sie scheitert nicht, weil Wind und Sonne nicht funktionieren, sondern weil fossile Interessen es immer wieder geschafft haben, ihren eigenen Stillstand als vermeintliche „Vernunft“ auszugeben.
Wer heute wirklich differenziert diskutieren will, sollte sich nicht in diesen Echokammern verirren.
Wärmepumpe – Immer wieder gibt es die Behauptung, dass #Wärmepumpen zu teuer sind und der Verbrauch viel höher wäre, so dass sich Wärmepumpen nicht lohnen.
Wärmepumpe bei minus 30 Grad immer noch besser, als Gas oder Ölheizung
Wärmepumpen bei kaltem Wetter doppelt so effizient wie Öl- und Gasheizungen
Forscher der Universität Oxford vergleichen Heizungen mit fossilen Brennstoffen und Wärmepumpen miteinander – und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.
Wärmepumpe Breite Akzeptanz unter CDU-, CSU, AfD- Wählern
Wer sich alles eine Wärmepumpe einbauen lässt
Kaum zu glauben. Die größten Widersacher haben sich entweder schon eine Wärmepumpe einbauen lassen, haben dies schon geplant oder können Dich das vorstellen.
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.-
Und die Wärmepumpe kommt doch!! Statt Klimaschutz zu ermöglichen, sabotieren Medien wie Bild und Spiegel systematisch jede Form von Wandel – damals nach der Wende und heutzutage noch immer, wie dieses Titelblatt des Spiegels von 2023 zeigt. Zielscheibe diesmal: Robert Habeck und das Heizungsgesetz.
Die Realität hat die Satire überholt. Und das ist kein Witz. Wenn Satire realistischer ist als die Nachrichten, läuft etwas schief!
Ich habe früher bei der heute-show oft und gerne gelacht – inzwischen bleibt mir das Lachen manchmal im Hals stecken. Denn was Oliver Welke und sein Team als Satire verkaufen, ist längst bittere Realität geworden.
Während wir dringend einen echten Wandel bräuchten – ökologisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich – sabotieren große Medienhäuser wie die BILD und leider auch der Spiegel seit Jahrzehnten systematisch jede ernsthafte Veränderung. Dass das nicht erst heute passiert, zeigt eine sehenswerte Doku auf ARD (sehenswert: die ARD-Doku!),
die beleuchtet, wie direkt nach der Wende progressive Bewegungen medial zerschlagen wurden. Und heute? Das gleiche Spiel – nur mit Robert Habeck als Zielscheibe. Dabei ändern selbst Merz, Söder oder Weidel an der CO2-Steuer nichts.
Die Heute-show Studios ist eine der wenigen “Nachrichtensendungen”, die man noch schauen kann, ohne den Glauben zu verlieren. Danke an das ganze Team, dass ihr uns wenigstens mit scharfem Humor durch den Wahnsinn navigiert.
Was mich besonders wütend macht: Während die Ampel-Regierung von innen und außen torpediert wurde, haben Oppositionsparteien und die fossile Lobby ganze Arbeit geleistet – nicht nur gegen das Heizungsgesetz, sondern gegen jede Form von Klimaschutz. Und jetzt? Kaufen sich Menschen aus Trotz neue Gas- und Ölheizungen. Manche sogar beides – und einen Kachelofen obendrauf, wie in der heute-show treffend auf den Punkt gebracht.
Spätestens ab 2027 wird sich das bitter rächen: CO₂-Steuer, gestiegene Energiepreise, massive Belastungen durch Klima-Folgekosten. +200% Heizölpreise? Kein Szenario, sondern Prognose. Denn die Wärmepumpe ist international im Trend. Selbst Trump und Lindner besitzen eine.
Wir ziehen die Konsequenz: Wärmepumpe kommt. Weil wir wollen UND weil wir MÜSSEN.
Yes, we can.
Heute show vom 25.04.2025: Minute 18:aufwärts
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Kommentar von
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.-
Bereits in der Vergangenheit hatte ich auf die Widersacher der Wärmepumpe hingewiesen und auch auf mein eigenes Beispiel hingewiesen. Die Wärmepumpe ist aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen sinnvoll.
Nachfolgend die einzelnen Artikel bei Blog-Demokratie
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WÄRMEPUMPEN-SKANDAL! – Trotz Hetze von BILD & Co.: Nutzer lieben ihre Wärmepumpen – Wer steckt hinter der Schmutzkampagne?
Wärmepumpe – Immer wieder gibt es die Behauptung, dass #Wärmepumpen zu teuer sind und der Verbrauch viel höher wäre, so dass sich Wärmepumpen nicht lohnen.
Wärmepumpe bei minus 30 Grad immer noch besser, als Gas oder Ölheizung
Wärmepumpen bei kaltem Wetter doppelt so effizient wie Öl- und Gasheizungen
Forscher der Universität Oxford vergleichen Heizungen mit fossilen Brennstoffen und Wärmepumpen miteinander – und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.
Wärmepumpe Breite Akzeptanz unter CDU-, CSU, AfD- Wählern
Wer sich alles eine Wärmepumpe einbauen lässt
Kaum zu glauben. Die größten Widersacher haben sich entweder schon eine Wärmepumpe einbauen lassen, haben dies schon geplant oder können Dich das vorstellen.
BEZOS SCHLÄGT ZURÜCK! SEIN NEUES AUTO ZERSTÖRT MUSKS TESLA – AB 25.000 DOLLAR!
Ein Beitrag von
Elon Musk hat einen neuen Konkurrenten: Der Autohersteller Slate von Miteigentümer Jeff Bezos hat sein erstes Modell enthüllt – und dieses Elektroauto hat es in sich! Ab sofort kann der Slate individuell konfiguriert und vorbestellt werden.
Das Besondere? Eine modulare Bauweise, die es erlaubt, den Wagen nach Belieben zu verändern. Heute Pickup, morgen SUV – alles möglich! Das Armaturenbrett? Frei gestaltbar! Über 100 „Attach Points“ machen den Slate zum Do-it-Yourself Auto.
Infotainment-System? Überflüssig! Hier übernimmt das Smartphone mit kostenloser App. Auch einzigartig: Die Wagenfarbe ist jederzeit änderbar – mit einem Klebefolien-Kit für nur 500 Dollar!
Noch ein Hammer: Aufladen ganz ohne Wallbox! Einfach zuhause an der Steckdose – dank des eingebauten Coll Driver Inverters von Exro aus Kanada. 240 km Reichweite, mit Extended Battery sogar 380 km.
Und der Preis? Ab 25.000 Dollar! Viel günstiger als die Konkurrenz aus China. Und das Beste: Nachrüsten geht immer. Stärkere Batterie? SUV-Hardtop? Neue Farbe? Alles später möglich – für rund 10.000 Dollar.
Slate hat Großes vor: Verkaufe einfach die Basis – und nimm deine Lieblings-Teile mit zum nächsten Auto. Flexibler geht’s nicht!
Slate sitzt in Troy, Michigan, nur 40 km von Detroit. Das Team? Experten von GM, Ford, Stellantis, Harley Davidson – und ein Designer von Rivian!
„DIE VERBRENNER-LÜGE PLATZT! Warum dein Diesel und Benziner bald wertlos ist – und keiner ihn mehr will“
Der Gebrauchtwagenmarkt steht vor einem historischen Umbruch. Was jahrzehntelang als sicheres Investment galt – ein „solider Deutscher Verbrenner“ – wird zum Auslaufmodell. Weltweit kippt die Nachfrage, Exporte brechen ein, und die Preise stürzen ab. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell der Wert deiner Karre gegen Null geht.
Exportmärkte machen dicht – das Ende des „Deutschen Wunders“
Symbolbild: Alte Dieselautos auf einem Schrottplatz – der Wertverfall ist programmiert.
Jeder zweite ausrangierte Diesel oder Benziner aus Deutschland landete bisher im Ausland: Osteuropa, Afrika, Asien – deutsche Ingenieurskunst war gefragt. Doch genau dort bricht nun der Markt weg.
Äthiopien hat den Anfang gemacht: Seit 2024 dürfen keine Verbrennerfahrzeuge mehr importiert werden – Schluss mit „Stinker-Schrott aus Europa“. Die Regierung will Luftverschmutzung und Gesundheitsrisiken stoppen. Ein klares Zeichen: Nur noch Elektrofahrzeuge sind erlaubt.
Äthiopien setzt auf saubere Mobilität – Verbrenner sind Vergangenheit.
Indien zieht nach: In Städten wie Delhi ist ab dem 1. Juli 2025 Schluss – keine Tankfüllung mehr für alte Diesel (älter als 10 Jahre) und Benziner (älter als 15 Jahre). Tankstellen nutzen KI-gesteuerte Kameras, um Fahrzeuge zu erkennen und den Spritfluss zu verweigern. Der Export alter deutscher Fahrzeuge nach Indien? Zwecklos.
Ghana, Nigeria, Ruanda – auch diese Länder prüfen ähnliche Maßnahmen. Afrika will keine Müllhalde Europas mehr sein. Es geht um Luftqualität, Gesundheit und Klimaschutz.
Indien setzt KI-Kameras ein: Alte Fahrzeuge bleiben trocken.
USA im Zwiespalt – Verbrenner bald auch dort unbeliebt?
In den USA gibt es aktuell kein landesweites Verbot für gebrauchte Verbrenner. Aber:
Kalifornien und weitere acht Bundesstaaten planen, keine neuen Benziner und Diesel ab 2035 mehr zuzulassen.
Republikaner und Donald Trump versuchen, diese Pläne zu blockieren, doch die Richtung ist klar: Der Verbrenner verliert auch in den USA an Boden.
Noch gibt es kein Exportverbot, aber die Nachfrage sinkt – und damit auch der Wert.
Die bittere Wahrheit: Dein Verbrenner verliert jeden Tag an Wert
Hohe CO₂-Steuern, Fahrverbote, Spritpreise: Wer kauft sich freiwillig eine Mobilitätsbremse?
Kaum noch Nachfrage aus Afrika oder Asien: Was nicht exportiert wird, drückt den Preis hierzulande.
Elektro-Boom: Immer mehr Länder fördern Elektrofahrzeuge – alte Verbrenner gelten als rückständig und teuer im Unterhalt.
Das große Zittern der Autoindustrie – und der Händler
Viele Autohändler sitzen auf ihren gebrauchten Verbrennern wie auf einem Pulverfass. Die Restwerte sinken schneller als gedacht. Leasingrückläufer? Kaum noch absetzbar. Händler senken die Preise – doch wer will überhaupt noch kaufen?
Selbst große Autohersteller sind nervös: Milliardenwerte stehen auf dem Spiel. Besonders betroffen: deutsche Premiummarken, deren Fahrzeuge oft ins Ausland gingen – als „Statussymbol“. Doch Status verkommt zur Altlast.
Warum jetzt der perfekte Sturm droht
Politischer Druck: EU, USA und China wollen CO₂-neutral werden – schneller als erwartet.
Globale Verbote: Immer mehr Länder schließen die Grenzen für gebrauchte Verbrenner.
Technologischer Wandel: Batteriepreise sinken, E-Autos werden günstiger – Verbrenner wirken wie Relikte.
Fazit: Verkaufe jetzt – oder verliere alles
Wer jetzt noch auf hohe Restwerte spekuliert, riskiert ein böses Erwachen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Die große Verbrenner-Blase platzt – weltweit.
Julia Klöckner hat der Kirche empfohlen, sich aus politischen Debatten herauszuhalten – sie solle sich doch besser auf „Leben und Tod“ konzentrieren.
Die Aussage wirkt wie eine stilvolle Erinnerung, ist aber in Wahrheit ein Frontalangriff auf die Zivilgesellschaft.
„Und besonders ein Satz lässt tief blicken: „Klar kann sich Kirche auch zu Tempo 130 äußern, aber dafür zahle ich jetzt nicht unbedingt Kirchensteuer.“
#Demokratie_miss_verständnis
Diese Formulierung ist mehr als ein Ausrutscher. Sie offenbart ein Menschenbild, das man aus autoritären Strukturen kennt:
Wer zahlt, bestimmt.
Wer stört, verliert sein Recht auf Mitgestaltung.
Ein Verständnis von Bürgerrolle, das nicht auf Gleichwertigkeit beruht, sondern auf Abhängigkeit.
Wer so spricht, hat das Wesen der Demokratie nicht verinnerlicht – und schon gar nicht die Würde des zweithöchsten Amtes im Staat.
#CDU- AFD?
Besonders verstörend:
Dieses Denken ist kein Einzelfall. Es reiht sich ein in eine politische Strategie:
Die „kleine Anfrage“ der CDU kurz vor der Bundestagswahl mit 551 Fragen wollte NGOs unter Neutralitätsverdacht stellen.
Die AfD zog nach – und radikalisierte das Framing.
Und nun Klöckner – mit einer Drohgebärde gegen Kirchen, die sich öffentlich äußern.
Die Botschaft ist klar: Wer unbequem wird, wird zurechtgewiesen.
Wer Haltung zeigt, riskiert Disziplinierung. Das ist keine konservative Linie.
Das ist autoritärer Kulturkampf im höflichen Ton.
#Konsequenzen
Dabei ist die Reaktion aus der Gesellschaft eindeutig:
Armin Laschet stellt klar: „Kirche war immer politisch.“
Kirchenrechtler Thomas Schüller nennt Klöckners Haltung ein „faktisches Sprechverbot“.
Und SPD-Stimmen sprechen von einer „obrigkeitsstaatlichen Zurechtweisung“.
Doch Widerspruch allein reicht nicht. Es braucht klare Konsequenzen:
Eine Selbstverpflichtung zur überparteilichen Amtsführung
Eine Enquete-Kommission „Zivilgesellschaft und Demokratie“
Eine Auseinandersetzung mit dem Demokratieverständnis der Union
Eine Stärkung politischer Bildung – und der Kritikfähigkeit
Und: eine Stellungnahme der Kirchenleitungen selbst
#WasErlaubeSichKlöckner?
Denn eines ist klar:
Das zweithöchste Staatsamt darf nicht zur Bühne für Disziplinierung werden.
Und wer meint, Rederecht könne man sich durch Kirchensteuer erkaufen, hat Demokratie nicht verstanden – sondern verraten.
Klöckner muss der Zivilgesellschaft dienen – und sie nicht maßregeln.
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Kommentar von
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören –
Was passiert gerade bei der CDU? Entwickelt sie sich zu einer undemokratischen Partei?
Es macht mir Sorgen, was eine Partei – die ich auch mal früher schon gewählt hatte – gerade veranstaltet.
Was meine ich und was bei welchen Personen?
Merz, ein Mann aus der Wirtschaft, früher tätig bei BlackRock, dem weltweit größten Investor auch in den Bereichen fossiler Energie, Atomkraft und Ernährungsbereich (Fleisch, FastFood etc.)
#Merz auch nicht nur bei BlackRock, sondern auch bei HSBC & Co. Und dies zur Zeit von #CumEx
Jens #Spahn als zukünftiger Wirtschaftsminister, der im Juli 2024 bei dem Parteitag der Republikaner in Milwaukie teilnahm, dort mit diversen Personen aus dem rechten Flügel der Republikaner und Vertretern der fossilen Lobby Kontakte intensivierte und dann noch im dortigen Interview Trump und die Gemeinssmkeiten lobte.
Carsten #Linnemann, der kein Minusteramt will, sondern die CDU strategisch umbauen will, eher in Richtung rechts und neoliberal!
Julia #Glöckner, die im Bundestag höchstwahrscheinlich weniger Ordnungsrufe gegen die AfD verhängen wird?!
Dies sind nur einzelne Überlegungen, die für unsere Demokratie nicht förderlich sind!
Ein Bekannter von mir meinte:
„Das „C“ bei CDU oder CSU, das früher mal für christlich stand, kann durch den englischen Begriff „corrupt“ ersetzt werden.