Trumps „reziproke Zölle“: Eine Fake-News-Show mit Vulkaninseln und Mini-Staaten

Ein Beitrag von Chan-jo Jun.

Nein, natürlich berechnen wir keine 39% an die USA, wie Trump bei der PK behauptet. Er rechtfertigt seine irren Zölle damit, dass die ganze Welt die USA über den Tisch zögen.

Die erste Spalte zeigt einen empfundenen Nachteilsquotienten, der sich aus dem eigenen Außenhandelsdefizit geteilt durch US-Importe ergibt. Das sind nicht Zölle, sondern das eigene Einkaufsverhalten. Auf der Tafel steht im Kleingedruckten unter „Tariffs Charged to the U.S.A.“: „Including Currency Manipulation and Trade Barriers“. Diese „Trade Barriers“ sind die Temu und iPhone-Bestellungen der Amerikaner. Das liegt gar nicht im Verhalten der Ausländer, sonder der Amerikaner, die jedoch glauben, dass jetzt endlich Gerechtigkeit gebracht wird. Erstaunlich, dass Fake News auch in so quantativen Wissenschaften wie der Volkswirtschaft, so leicht verfangen.

Quelle: https://www.linkedin.com/posts/chan-jo-jun-9381022_nein-nat%C3%BCrlich-berechnen-wir-keine-39-an-activity-7313451764077289480-mJ5G?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Eine Beitragsergänzung von

– Werner Hoffmann, –
– Demokrat der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –

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Trumps „reziproke Zölle“: Eine Fake-News-Show mit Vulkaninseln und Mini-Staaten

Am Rednerpult im Rosengarten des Weißen Hauses präsentierte Donald Trump jüngst eine große Tafel mit dem Titel „Reciprocal Tariffs“ – auf Deutsch: „Reziproke Zölle“. Die Botschaft: Die ganze Welt nutze die USA aus, verlange hohe Zölle und Handelsbarrieren – und nun werde zurückgeschlagen. Eine wirtschaftliche „Befreiung“, wie Trump es nannte.

Doch wer sich die Tafel genauer anschaut, entdeckt eine absurde Mischung aus Zahlentricks, Halbwahrheiten und politischen Nebelkerzen, mit der Trump ein verzerrtes Weltbild verkauft.

Was Trump wirklich meint, wenn er „Zölle“ sagt

Die zentrale Spalte der Tafel trägt den Titel: „Tariffs charged to the USA“, also „Zölle, die den USA berechnet werden“. Doch im Kleingedruckten darunter steht: „Including currency manipulation and trade barriers“ – „einschließlich Währungsmanipulation und Handelsbarrieren“.

Das heißt: Es handelt sich nicht um echte Zölle, die andere Länder offiziell auf US-Waren erheben, sondern um einen subjektiven „Nachteilsquotienten“, den Trumps Team zusammengerechnet hat. Er basiert auf Handelsbilanzdefiziten, mutmaßlichen Währungsmanipulationen und sogar dem amerikanischen Konsumverhalten – wie etwa, dass US-Bürger gerne bei chinesischen Online-Shops wie Temu einkaufen oder iPhones importieren.

Kurz: Die „Zölle“ sind gefühlt, nicht real. Eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.

Ökonomische Reaktionen: Scharfe Kritik und Börseneinbruch

Nach der Veröffentlichung der Zollpläne hagelte es internationale Kritik:

  • Australiens Premierminister nannte die Zölle „völlig unbegründet“ und betonte, echte Reziprozität würde null Prozent bedeuten – nicht zehn.
  • Schwedens Regierungschef warnte: Freier Handel sei die Grundlage westlichen Wohlstands – nicht Abschottung.
  • Die EU kündigte Gegenmaßnahmen an.

Gleichzeitig fielen weltweit die Börsenkurse – vom Nikkei über den DAX bis zur Wall Street. Gold erreichte ein Rekordhoch. Führende Ökonomen warnten vor den Folgen eines globalen Handelskriegs, ausgelöst durch politisch motivierte und wirtschaftlich unbegründete Maßnahmen.

Die große Liste: Trumps fiktive Zölle für die ganze Welt

Trump veröffentlichte später eine vollständige Tabelle mit über 150 Ländern und deren angeblichen Zollsätzen. Fast alle wurden pauschal mit 10 % „Zoll gegen die USA“ belegt – unabhängig davon, ob diese Länder überhaupt Handel mit den USA betreiben.

Die USA ihrerseits kündigten für viele dieser Länder teils drastische Strafzölle von bis zu 99 % an.

Besonders auffällig: Viele dieser Länder sind winzig, ökonomisch irrelevant oder sogar unbewohnt.

(Auszug):

LandZölle auf USAUS-Gegen-Zölle
United Kingdom10 %10 %
Brazil10 %10 %
Singapore10 %10 %
Chile10 %10 %
Australia10 %10 %
Turkey10 %10 %
Colombia10 %10 %
Peru10 %10 %
Dominican Republic10 %10 %
United Arab Emirates10 %10 %
Argentina10 %10 %
Guatemala10 %10 %
Honduras10 %10 %
Egypt10 %10 %
Saudi Arabia10 %10 %
El Salvador10 %10 %
Morocco10 %10 %
Oman10 %10 %
Uruguay10 %10 %
Bahamas10 %10 %
Ukraine10 %10 %
Bahrain10 %10 %
Qatar10 %10 %
Iceland10 %10 %
Kenya10 %10 %
Haiti10 %10 %
Panama10 %10 %
Ethiopia10 %10 %
Jamaica10 %10 %
Paraguay10 %10 %
Lebanon10 %10 %
Tanzania10 %10 %
Georgia10 %10 %
Senegal10 %10 %
Azerbaijan10 %10 %
Albania10 %10 %
Armenia10 %10 %
Nepal10 %10 %
Sint Maarten10 %10 %
Gabon10 %10 %
Kuwait10 %10 %
Togo10 %10 %
Suriname10 %10 %
Belize10 %10 %
Liberia10 %10 %
British Virgin Islands10 %10 %
Benin10 %10 %
Barbados10 %10 %
Monaco10 %10 %
LandZölle auf USAUS-Gegen-Zölle
Uzbekistan10 %10 %
Republic of the Congo10 %10 %
Djibouti10 %10 %
French Polynesia10 %10 %
Cayman Islands10 %10 %
Kosovo10 %10 %
Curaçao10 %10 %
Rwanda10 %10 %
Sierra Leone10 %10 %
Mongolia10 %10 %
San Marino10 %10 %
Antigua and Barbuda10 %10 %
Bermuda10 %10 %
Eswatini10 %10 %
Marshall Islands10 %10 %
Saint Kitts and Nevis10 %10 %
Turkmenistan10 %10 %
Grenada10 %10 %
Sudan10 %10 %
Turks and Caicos Islands10 %10 %
Aruba10 %10 %
Montenegro10 %10 %
Kyrgyzstan10 %10 %
Yemen10 %10 %
Saint Vincent and the Grenadines10 %10 %
Niger10 %10 %
Saint Lucia10 %10 %
Iran10 %10 %
Samoa10 %10 %
Guinea10 %10 %
Timor-Leste10 %10 %
Montserrat10 %10 %
Mali10 %10 %
Maldives10 %10 %
Tajikistan10 %10 %
Cabo Verde10 %10 %
Burundi10 %10 %
Guadeloupe10 %10 %
Bhutan10 %10 %
Martinique10 %10 %
Tonga10 %10 %
Mauritania10 %10 %
Dominica10 %10 %
Micronesia10 %10 %
Gambia10 %10 %
French Guiana10 %10 %
Christmas Island10 %10 %
Andorra10 %10 %
Central African Republic10 %10 %
LandZölle auf USAUS-Gegen-Zölle
Solomon Islands10 %10 %
Mayotte10 %10 %
Anguilla10 %10 %
Cocos (Keeling) Islands10 %10 %
Eritrea10 %10 %
Cook Islands10 %10 %
South Sudan10 %10 %
Comoros10 %10 %
Kiribati10 %10 %
São Tomé and Príncipe10 %10 %
Gibraltar10 %10 %
Tuvalu10 %10 %
British Indian Ocean Territory10 %10 %
Tokelau10 %10 %
Guinea-Bissau10 %10 %
Svalbard and Jan Mayen10 %10 %
Heard and McDonald Islands10 %10 %
Ecuador10 %12 %
Trinidad and Tobago10 %12 %
Papua New Guinea10 %15 %
Saint Helena10 %15 %
Costa Rica10 %17 %
Ghana10 %17 %
New Zealand10 %20 %
Bolivia10 %20 %
Uganda10 %20 %
Democratic Republic of the Congo11 %22 %
Cameroon11 %22 %
Equatorial Guinea13 %25 %
Chad13 %26 %
Nigeria14 %27 %
Venezuela15 %29 %
Norway15 %30 %
Mozambique16 %31 %
Israel17 %33 %
Zambia17 %33 %
Philippines17 %34 %
Malawi17 %34 %
Zimbabwe18 %35 %
Nicaragua18 %36 %
Reunion73 %37 %
European Union20 %39 %
Jordan20 %40 %
Côte d’Ivoire21 %41 %
Namibia21 %42 %
Vanuatu22 %44 %
Japan24 %46 %
Malaysia24 %47 %
Brunei24 %47 %
Afghanistan10 %49 %
South Korea25 %50 %
India26 %52 %
Kazakhstan27 %54 %
Tunisia28 %55 %
Pakistan29 %58 %
Norfolk Island29 %58 %
Algeria30 %59 %
Nauru30 %59 %
South Africa30 %60 %
Switzerland31 %61 %
Moldova31 %61 %
Libya31 %61 %
Fiji32 %63 %
Angola32 %63 %
Taiwan32 %64 %
Indonesia32 %64 %
North Macedonia33 %65 %
China34 %67 %
Bosnia and Herzegovina35 %70 %
Thailand36 %72 %
Liechtenstein37 %73 %
Bangladesh37 %74 %
Serbia37 %74 %
Botswana37 %74 %
Guyana38 %76 %
Iraq39 %78 %
Mauritius40 %80 %
Syria41 %81 %
Falkland Islands41 %82 %
Sri Lanka44 %88 %
Myanmar44 %88 %
Vietnam46 %90 %
Madagascar47 %93 %
Laos48 %95 %
Cambodia49 %97 %
Lesotho50 %99 %
Saint Pierre and Miquelon50 %99 %

Lacher 1: Saint Pierre und Miquelon – die 6.000-Seelen-Insel gegen den US-Imperialismus

Ein weiteres Beispiel auf Trumps Liste ist das französische Überseegebiet Saint Pierre und Miquelon, gelegen vor der Küste Kanadas. Laut Trump verlangt dieses Mini-Territorium 50 % Zoll auf US-Waren – die USA schlagen mit 99 % zurück.

Nur: Die Inselgruppe hat gerade einmal 6.000 Einwohner, kaum Industrie und betreibt faktisch keinen relevanten Außenhandel mit den Vereinigten Staaten. Der Zollkrieg gegen ein paar französische Fischerhütten – ein Treppenwitz der Geschichte.

Lacher 2: Heard and McDonald Islands – Trumps Zollkrieg gegen Pinguine

Ebenfalls auf der Liste: die Heard and McDonald Islands. Laut Trump: 10 % Zölle gegen die USA, also werden nun 10 % zurückerhoben. Klingt fair? Nicht ganz:

  • Die Inseln sind unbewohnt.
  • Sie liegen im südlichen Indischen Ozean, etwa 4.000 km südwestlich von Australien.
  • Es handelt sich um ein geschütztes Naturreservat ohne jegliche wirtschaftliche Aktivität – abgesehen von Gletschern, Vulkanen und einer großen Pinguinkolonie.

Dass diese entlegene, menschenleere Inselgruppe in einem offiziellen wirtschaftspolitischen Dokument der Vereinigten Staaten auftaucht, ist nicht nur absurd, sondern entlarvt die ganze Farce hinter Trumps Darstellung.

Fazit: Zölle als politisches Theater

Donald Trumps „reziproke Zölle“ sind keine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern ein Propaganda-Instrument. Die zugrunde liegenden Zahlen sind nicht belastbar, sondern ideologisch interpretiert. Die Präsentation suggeriert eine sachliche Analyse, ist aber in Wahrheit eine Mischung aus gefühlter Ungerechtigkeit, nationalistischem Populismus und Fake News.

Statt Handelsbeziehungen zu verbessern, sät Trump Misstrauen. Statt wirtschaftlicher Klarheit betreibt er Showpolitik. Und statt realer Probleme bekämpft er Pinguine auf Vulkaninseln.

Ein Wirtschaftskrieg gegen Saint Pierre, Miquelon und unbewohnte Inseln – willkommen in der Welt von Donald Trump.

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TRUMP ZOCKT MIT DER WELT – UND VERZOCKT SICH!

Jetzt droht der Preis-Schock für seine eigenen Wähler – EU schlägt zurück!

Zum Vorlesen

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Trump zockt mit der Welt https://youtu.be/qrq142OJ1-o?si=riF3aT8VOKRzutrL

Ein Beitrag von

Marcel Fratzscher.

Jetzt droht der Preis-Schock für seine eigenen Wähler – EU schlägt zurück!

Donald Trump hat mit seinen Strafzöllen gegen die Welt einen schweren und möglicherweise fatalen Fehler gemacht. Trump überschätzt sich selbst und die globale Macht der US-Wirtschaft.

Er kann einen Handelskonflikt gegen die gesamte Welt nicht gewinnen, solange Europa, China, Mexiko und Kanada koordiniert agieren. Dieser Konflikt ist die Chance für die EU, das Heft des Handels zurückzugewinnen und wichtige Fehler zu korrigieren.

Ende der Weltordnung – und der Anfang vom Ende für Trump?

Gleichzeitig bedeuten Trumps Handelskonflikte das endgültige Aus für die multilaterale Weltordnung in Bezug auf Wirtschaft und Handel. Trump hat zentrale Versprechen und Abkommen aufgekündigt, die dem Welthandel und der Welthandelsorganisation WTO zugrunde lagen.

Der Handelskonflikt schafft nur Verlierer – aber die größten Verlierer sind die US-Wirtschaft und Trumps eigene Wählerinnen und Wähler. Sie werden durch Trumps Zölle Preissteigerungen von über 5 % erleben und einen empfindlichen Verlust ihres Lebensstandards hinnehmen müssen.

Trumps Bumerang trifft Amerika selbst

Die Hoffnung auf eine Rückverlagerung von Produktion in die USA dürfte sich nicht erfüllen. Europäische Unternehmen wären schlecht beraten, in ein Land mit solch erratischer Politik zu investieren.

Ein stärkerer US-Dollar macht amerikanische Produkte noch teurer und gefährdet viele Jobs – besonders bei Menschen mit niedrigem Einkommen und in strukturschwachen Regionen, also genau bei Trumps Basis.

Midterms 2026: Der Anfang vom Ende seiner Macht?

Dieser Handelskonflikt könnte Trumps entscheidender Fehler werden. Bei den Midterm-Wahlen 2026 droht den Republikanern der Verlust beider Kammern im US-Kongress. Die Frustration vieler republikanischer Wähler zeigt sich bereits jetzt.

EU muss jetzt handeln – gemeinsam und entschlossen

Europa muss einen kühlen Kopf bewahren – und gemeinsam mit China, Mexiko und Kanada auf den Konflikt reagieren. Die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten ist dabei das größte Risiko.

Die beste Antwort: Gegenzölle in gleicher Höhe. Sie wahren die Glaubwürdigkeit der EU und signalisieren Deeskalationsbereitschaft – falls Trump zur Vernunft zurückkehrt.

Jetzt ist die Zeit für ein starkes Europa

Jetzt ist der Moment, endlich gegen den Marktmissbrauch einiger mächtiger US-Digitalkonzerne vorzugehen: faire Besteuerung, europäische Standards und klare Regeln für Datenschutz, Transparenz und Wettbewerb.

Nur so können Demokratie, Freiheit und faire Märkte in Europa geschützt werden. Europa darf diese historische Chance nicht ungenutzt lassen!

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Kommentar von

Werner Hoffmann

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Historischer Artikel – Aus der Vergangenheit wohl nichts gelernt!

Donald Trump setzt mit seinen Strafzöllen auf eine alte Taktik – doch die Geschichte zeigt: Wer mit Zöllen spielt, verliert schnell die Kontrolle über Wirtschaft, Wähler und Weltordnung.

Fall 1: Thomas Jefferson und der Embargo-Fehlschlag von 1807

Thomas Kefferdon – Quelle: Wikipedia

Bereits im frühen 19. Jahrhundert setzte US-Präsident Thomas Jefferson im Konflikt mit Großbritannien und Frankreich auf eine harte wirtschaftspolitische Maßnahme: das sogenannte Embargo Act von 1807. Der Handel mit den beiden Mächten wurde komplett unterbunden – als Reaktion auf die wiederholten Übergriffe britischer und französischer Kriegsschiffe auf amerikanische Handelsschiffe.

Doch die Maßnahme traf vor allem die eigene Wirtschaft. Besonders die Häfen in Neuengland litten unter dem Handelsstopp. Die einst angestrebte Druckerhöhung auf die europäischen Mächte blieb wirkungslos. Stattdessen folgte eine tiefe wirtschaftliche Krise in den USA – das Gesetz wurde 1809 zurückgenommen. Nur wenige Jahre später kam es dennoch zum Krieg von 1812 gegen Großbritannien.

Fazit: Ein Handelskonflikt mit einer Großmacht birgt mehr Risiken als Chancen – besonders wenn die eigene Wirtschaft überproportional leidet.

Fall 2: William McKinley und der Zollschock von 1890

William McKinley .

Rund 80 Jahre später wiederholte sich die Geschichte: William McKinley, damaliger Kongressabgeordneter und späterer Präsident, führte 1890 den berüchtigten McKinley-Tarif ein – mit durchschnittlichen Zollsätzen von knapp 50 % auf Importe. Ziel war der Schutz der US-Industrie vor europäischer Konkurrenz, insbesondere aus Großbritannien und Deutschland.

Doch auch hier zeigte sich: Der Schuss ging nach hinten los. Es kam zu Vergeltungszöllen, zu Preissteigerungen im Inland und zu wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung – insbesondere bei der Arbeiterklasse. Die politische Quittung folgte prompt: Bei den Zwischenwahlen 1890 erlitten die Republikaner eine krachende Niederlage.

Fazit: Protektionismus kann kurzfristig helfen – langfristig führt er jedoch zu Handelskriegen, wirtschaftlichen Verwerfungen und politischem Vertrauensverlust.

Und heute? Donald Trump wiederholt alte Fehler

Donald Trump – Eine Person, die gerne die Demokratie abschaffen will..-

Mit seiner Zollpolitik gegen China, die EU, Mexiko und Kanada begeht Donald Trump heute dieselben Fehler wie Jefferson und McKinley. Auch Trumps Zölle haben Preissteigerungen in den USA ausgelöst, die vor allem seine eigene Wählerschaft treffen. Die Hoffnung auf eine Rückverlagerung von Produktion in die USA hat sich größtenteils nicht erfüllt.

Ein zentraler Unterschied: Vollbeschäftigung statt Massenarbeitslosigkeit

Ein entscheidender Unterschied zur Vergangenheit wird oft übersehen: Damals litten die USA unter einer deutlich höheren Arbeitslosigkeit. Heute hingegen herrscht in den Vereinigten Staaten nahezu Vollbeschäftigung. Und das ändert alles.

Denn selbst wenn Unternehmen bereit wären, Werke in die USA zu verlagern – es fehlt an verfügbaren Arbeitskräften. Ohne Arbeitskräfte kein Werk. Kein neues Werk – keine Produktionsverlagerung. Trumps Zollpolitik läuft also ins Leere. Sie ist wirtschaftlich ineffektiv und politisch riskant.

Der Bumerang trifft ihn selbst – und seine Wähler. Die steigenden Preise, insbesondere bei Konsumgütern, treffen ausgerechnet die Menschen mit geringem Einkommen – also die Basis seiner Wählerschaft.

Was Europa jetzt tun muss

Die EU sollte aus der Geschichte lernen: Ruhig bleiben, aber geschlossen und strategisch antworten. Gegenzölle können sinnvoll sein, aber vor allem ist jetzt der Moment, die eigene Marktordnung zu stärken – insbesondere gegenüber Digitalkonzernen aus den USA.

Fairer Handel, faire Besteuerung und der Schutz demokratischer Strukturen – das ist die Lektion, die wir aus der Vergangenheit ziehen sollten. Und vor allem: Wir dürfen dieselben Fehler nicht wiederholen.

Nachtrag—>

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/dihk-umfrage-deutsche-firmen-im-ausland-sehen-die-usa-als-problemregion/ar-AA1BVIWv?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=9f9c462cc5c34fc3cfe88afbb960ae08&ei=9

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Nachtrag 2 zu Trump:

#Trump #Zölle #Handelskrieg #Jefferson #McKinley #Wirtschaftsgeschichte #USA #EU #Midterms2026 #Freihandel #Digitalkonzerne #WTO #Demokratie #Freiheit #Vollbeschäftigung

#Handelskonflikt #Trump #EU #LiberationDay #TaxDay #Welthandel #WTO #Demokratie #Digitalsteuer #Freiheit

VON HELD ZUM HÄFTLING DER EIGENEN EGO-SHOW – Elon Musk am Ende!

Elon Musk am Ende seiner politischen Mission – Trumps Berater verlässt die Bühne, Tesla schwächelt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Der Tech-Milliardär Elon Musk zieht sich aus dem innersten Beraterkreis von US-Präsident Donald Trump zurück. Wie das US-Magazin Politico berichtet, will sich Musk „in den kommenden Wochen“ wieder stärker auf seine Unternehmen konzentrieren. Offiziell ist von einem geplanten Rückzug die Rede – doch hinter den Kulissen bröckelt das Fundament einer hochriskanten politischen Allianz.

Musk war Trumps Sparkommissar – mit Nebenwirkungen

Musk hatte von Trump den Auftrag erhalten, mit radikalen Sparmaßnahmen den Regierungsapparat zu verschlanken. Unter seiner Leitung wurden tausende Stellen gestrichen, Behörden fusioniert oder aufgelöst. Doch Musks rücksichtsloses Vorgehen sorgte selbst im republikanischen Lager für Unmut. Seine öffentlichen Alleingänge, nächtlichen Tweets und radikalen Vorschläge machten ihn zum Risikofaktor in einer ohnehin instabilen Regierungsmannschaft.

Laut Politico wuchs innerhalb der Trump-Administration die Frustration über Musks unberechenbares Verhalten. Seine eigenmächtigen Entscheidungen und medienwirksamen Inszenierungen wurden zunehmend als politische Belastung empfunden. Ein hochrangiger Regierungsbeamter wird mit den Worten zitiert: „Wer glaubt, Musk werde vollständig aus Trumps Umfeld verschwinden, täuscht sich selbst.“ Auch nach seinem offiziellen Rückzug werde Musk wohl informell weiterhin Einfluss ausüben.

Hinzu kommt: Musks Status als „besonderer Regierungsangestellter“ war rechtlich ohnehin auf 130 Tage begrenzt – eine Frist, die Ende Mai oder Anfang Juni ausläuft. Auch dies spielte eine Rolle bei der Entscheidung über seinen Rückzug.

Wirtschaftlich unter Druck: Teslas enttäuschende Zahlen

Parallel dazu kämpft Tesla mit ernsten Problemen. Die Verkaufszahlen im ersten Quartal 2025 lagen deutlich unter den Erwartungen: 336.681 Fahrzeuge wurden ausgeliefert – ein Minus von 13 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders dramatisch: In Deutschland brach der Absatz um über 75 % ein. Die Börse reagierte prompt – die Aktie rutschte ab, erholte sich aber leicht, nachdem Musks Rückzug aus dem politischen Rampenlicht bekannt wurde. Viele Investoren hoffen nun, dass sich Musk endlich wieder auf das Kerngeschäft konzentriert.

Politische Schlappe in Wisconsin

Auch politisch musste Musk zuletzt eine schmerzhafte Niederlage einstecken. In Wisconsin verlor der von ihm massiv unterstützte konservative Kandidat Brad Schimel mit einem Rückstand von zehn Prozentpunkten gegen die liberale Juristin Susan Crawford. Die Wahl wurde von Beobachtern als Testfall für Musks politischen Einfluss gesehen – und endete in einer krachenden Niederlage. Selbst in konservativen Kreisen gilt Musk mittlerweile als zu polarisierend, zu unberechenbar, zu laut.

Resümee: Ein Rückzug mit bitterem Beigeschmack

Der Rücktritt von Elon Musk aus dem inneren Machtzirkel Donald Trumps wird kaum ausreichen, um seine beschädigte Reputation zu retten. Weder die schwächelnden Verkaufszahlen von Tesla noch die rückläufigen Werbeeinnahmen bei seiner Plattform X (ehemals Twitter) dürften sich dadurch kurzfristig erholen.

Fakt ist: Elon Musk hat sich verbrannt. In den letzten anderthalb Jahren ist seine Nähe zu Verschwörungstheoretikern, Demokratiefeinden und rechtsextremen Positionen unübersehbar geworden. Dass er sich als Unternehmer in den Dienst eines autoritär agierenden Präsidenten gestellt hat, wird vielen nicht so schnell aus dem Gedächtnis verschwinden.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Erkenntnis bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt – und auch bei jenen, die seine Produkte bisher kritiklos gefeiert haben.

Unklar ist auch, wie groß der Schaden noch werden kann, den Musk durch seine politische Tätigkeit angerichtet hat. Sein Einfluss reichte tief in die Verwaltung, seine Entscheidungen betrafen zehntausende Menschen – von entlassenen Staatsbediensteten bis hin zu Tesla-Beschäftigten, deren Jobs zunehmend unsicher wirken.

Und es bleibt die Frage im Raum, inwieweit Musk auch finanziell profitiert hat – vor allem über SpaceX. Recherchen zeigen, dass die US-Regierung seinen Unternehmen Verträge, Subventionen und Fördermittel in Höhe von über 38 Milliarden US-Dollar zugesprochen hat. Allein SpaceX erhielt staatliche Aufträge im Umfang von rund 20,7 Milliarden Dollar, wovon mehr als 8,7 Milliarden bereits ausgezahlt wurden. Ein Großteil dieser Summe – rund 14,6 Milliarden – stammt aus NASA-Projekten, etwa für Frachtflüge zur ISS oder die Entwicklung eines neuen Mondlanders.

Das alles wirft Fragen auf: über mögliche Interessenkonflikte, über Vetternwirtschaft und über eine gefährliche Verbindung von politischem Einfluss und wirtschaftlicher Eigeninteresse.

Fazit:

Elon Musks Ausflug in die Politik ist vorerst beendet. Doch seine Spuren bleiben – in der Verwaltung, bei Tesla, in der Öffentlichkeit. Der Mythos des genialen Unternehmers hat Kratzer bekommen. Und die Frage, was von seinem politischen Erbe bleibt, ist längst nicht beantwortet.

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Verliert die Erde ihre Resilienz – und warum ist das wichtig?

Ein Beitrag von

Johan Rockström.

Teil 2: Was uns die Erde über Resilienz und Klimasensitivität sagen könnte

Verliert die Erde an Widerstandsfähigkeit? Wir sehen Anzeichen, die über das erwartete Drehbuch hinausgehen: Eine beschleunigte Erwärmung, eine Schwächung der Kohlenstoffsenken in borealen, gemäßigten und tropischen Wäldern und ein messbarer Rückgang der niedrigen Wolkendecke, was zu einer verringerten planetaren Albedo und einer größeren Wärmeabsorption führt. Diese könnten auf Veränderungen in den Rückkopplungen des Erdsystems hinweisen – was darauf hindeutet, dass die Klimasensitivität höher sein könnte, als wir annehmen, und dass das verbleibende Kohlenstoffbudget noch kleiner ist, als die aktuellen Ziele zugrunde liegen.

Dies ist Teil 2 meiner fortlaufenden Reflexion darüber, ob wir die Risiken unterschätzen und was die Erde uns sagen könnte.

von Johan Rockström, veröffentlicht am 1. April 2025

In meinem letzten Beitrag habe ich die Gründe für die Sorge dargelegt, ob die derzeitigen Klimaziele – basierend auf dem verbleibenden CO₂-Budget (RCB) – tatsächlich ausreichen, um die globale Erwärmung langfristig unter 1,5 °C zu halten. Heute möchte ich drei zentrale Annahmen untersuchen, auf denen das verbleibende CO₂-Budget basiert:

  1. Alle Nicht-CO₂-Treibhausgase (Methan, Lachgas etc.) nehmen – ebenso wie die CO₂-Emissionen – kontinuierlich ab.
  2. Die lineare Beziehung zwischen kumulativem CO₂-Ausstoß und Temperaturanstieg (bekannt als TCRE – Transient Climate Response to Cumulative Emissions) bleibt auch in den kommenden Jahrzehnten gültig.
  3. Die Rückkopplungen im Erdsystem verändern sich nicht grundlegend gegenüber den stabilen Bedingungen der letzten 10.000 Jahre.

Diese drei Annahmen bilden die Grundlage für die Berechnung eines Restbudgets von etwa 200 GtCO₂, um mit 50 % Wahrscheinlichkeit die 1,5 °C-Grenze einzuhalten. Doch: Wenn diese Annahmen nicht mehr stimmen, verschwindet dieses Budget. Und genau diese Annahmen erscheinen heute zunehmend optimistisch.

Wir erleben aktuell eine mögliche Beschleunigung der Erwärmung: Während die globale Erwärmung zwischen 1970 und 2014 bei etwa 0,18 °C pro Jahrzehnt lag, zeigen neue Studien (Hansen 2023, Forster 2024), dass sie im Zeitraum 2014–2023 auf 0,27 °C pro Jahrzehnt gestiegen ist. Auch die Meeresoberflächentemperaturen verzeichnen eine abrupte Beschleunigung (Merchant, Allan & Embury 2025). Im Jahr 2024 wurde erstmals über 12 Monate hinweg ein Jahresmittelwert von 1,6 °C über dem vorindustriellen Niveau gemessen – ein dauerhafter Bruch der 1,5 °C-Marke.

Einige vermuten, dies sei ein statistischer Ausreißer im Zusammenhang mit dem El-Niño-Ereignis 2023. Doch die Daten widersprechen: Januar und Februar 2025 – also bereits im La-Niña-Zyklus – waren wärmer als Januar 2024. Januar 2025 war der wärmste Januar seit Beginn der Messungen, mit +1,75 °C. Das folgt nicht dem üblichen Klimamuster.

Was ist also los?

Die Wissenschaft hat noch keine abschließende Antwort. Es gibt mehrere Hypothesen:

Aerosolemissionen

Helge Goessling (2024) und Kollegen führen die erhöhte Erwärmung auf eine Kombination aus starker Sonnenaktivität, dem Hunga-Tonga-Vulkanausbruch 2022 und neuen Vorschriften zur Reduktion von Schwefelemissionen im Schiffsverkehr zurück. Diese Faktoren erklären jedoch nur etwa 1/3 des Temperaturanstiegs (ca. 0,1 °C). Jim Hansen (2025) sieht in der Reduktion kühlender Aerosole den Hauptgrund für die Erwärmung (etwa 2/3). Ich neige zur vorsichtigen Interpretation von Goessling.

Unabhängig von der genauen Ursache: Die Reduktion von Luftschadstoffen erhöht den Strahlungsantrieb – das bedeutet mehr Erwärmung. Aber: Diese Maßnahmen verhindern jährlich Millionen von Todesfällen durch Luftverschmutzung.

Erdsystem-Rückkopplungen

Zwei Rückkopplungen könnten besonders folgenreich sein:

  • Rückgang der Albedo: Die Erde wird dunkler, absorbiert mehr Sonnenstrahlung. Grund sind u. a. der Rückgang niedriger Wolken, das Abschmelzen von Eis und die Nordwanderung von Baumgrenzen.
  • Abnehmende CO₂-Aufnahme der Biosphäre: In borealen, gemäßigten und tropischen Wäldern sinkt die CO₂-Aufnahme. 2023 fiel der globale Land-Kohlenstoffsenkenwert von ~10 GtCO₂ auf unter 2 GtCO₂ – vor allem durch Dürren und Brände.

Diese Rückkopplungen erhöhen die Klimasensitivität – und könnten ein neues Klimaregime einläuten.

Verliert die Erde ihre Resilienz?

Wir müssen die Frage stellen: Verliert die Erde ihre Fähigkeit zur Selbstregulation? Hinweise auf einen Verlust der planetaren Resilienz verdichten sich. Eine Überschreitung der 1,5 °C-Grenze vor 2030 gilt als wahrscheinlich.

Kipppunkte und Dominoeffekte

Bei Überschreiten von 1,5 °C drohen Kipppunkte bei:

  • Korallenriffen
  • Grönländischem und westantarktischem Eisschild
  • Permafrost
  • Barentssee-Eis

Zudem sind Amazonas und AMOC (Atlantische Umwälzströmung) stärker gefährdet als bisher gedacht – durch komplexe Wechselwirkungen aus Klimafaktoren, Entwaldung, Wasserhaushalt und Süßwasserzufluss.

Klimasensitivität: Das unbekannte Risiko

Die sogenannte Equilibrium Climate Sensitivity (ECS) – die langfristige Temperaturerhöhung nach CO₂-Verdopplung – liegt laut Charney-Bericht seit 1979 bei etwa 3 °C (±1,5 °C). Doch diese berücksichtigt nur schnelle Rückkopplungen.

Langsame Rückkopplungen – wie Albedo-Veränderungen und Ozeanprozesse – könnten die tatsächliche ECS auf bis zu 6 °C erhöhen (Hansen 2008). Neue Klimamodelle (CMIP6) zeigen sogar Werte über 4 °C, hauptsächlich wegen besserer Wolkenrückkopplungsmodelle – ohne Kipppunkte!

Fazit:

Selbst ambitionierte Klimaziele reichen nicht aus, um 1,5 °C zu halten. Schlimmer: Das verbleibende CO₂-Budget ist wahrscheinlich noch kleiner.

Warnsignale des Erdsystems:

  • Beschleunigte Erwärmung
  • Trendbrüche in Temperaturverläufen
  • Höhere Klimasensitivität
  • Potenzielle Kipppunkte

Der Pfad zu einem geordneten fossilen Ausstieg und einem sicheren Leben auf der Erde wird enger.

Im nächsten Beitrag (Teil 3) werde ich untersuchen, was diese Entwicklungen für die Lebensgrundlagen der Menschheit bedeuten.


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RICHTERWAHL-EKLAT IN DEN USA!

Trump & Musk kassieren fette Klatsche

Zum Vorlesen

Trump & Musk kassieren fette Klatsche https://youtube.com/shorts/npYM0WnsZxs?si=Jve9Z3oiZirNeO_S

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –

SCHLAPPE FÜR TRUMP & MUSK!
Liberale demokratische Richterin gewinnt Machtkampf in Wisconsin

Donald Trump ist Präsident, Elon Musk sein lautester Unterstützer – doch bei der Richterwahl im US-Bundesstaat Wisconsin kassierten die beiden Milliardäre eine schallende Ohrfeige. Die liberale Kandidatin Susan Crawford siegte gegen den ultrakonservativen Trump-Favoriten Brad Schimel.

Teure Niederlage für die Rechten

Musk pumpte Millionen in den Wahlkampf, Trump polterte öffentlich gegen Crawford – doch das Volk entschied anders. Die Richterwahl war ein Signal weit über Wisconsin hinaus: Es ging um die politische Ausrichtung des obersten Gerichts im Swing State und um brisante Themen wie Abtreibung und Wahlrecht.

So versuchte Musk, die Wahl zu kaufen

Der Tesla-Chef schreckte nicht davor zurück, Unterzeichner einer Petition mit 100-Dollar-Prämien zu ködern. Sein Ziel: Den liberalen Einfluss im Gericht zurückdrängen – nicht zuletzt, weil ein Streitfall seines Konzerns bald vor ebendiesem Gericht landen könnte.

Die Kandidaten im Kurzprofil

Susan Crawford: Jahrgang 1965, wuchs in Wisconsin auf, wurde Richterin am Dane County Court. Sie steht für Arbeitnehmerrechte, reproduktive Selbstbestimmung und eine unabhängige Justiz. Unterstützt von Demokraten und progressiven Gruppen.

Brad Schimel: Ehemaliger Attorney General, konservativer Hardliner. Unterstützt von Trump und Musk, steht für eine strikte Verfassungsinterpretation, Gegner von Abtreibung und liberaler Rechtsprechung.

Ein Denkzettel für Trumps neue Amtszeit

Der Ausgang gilt als politischer Stimmungstest für die ersten Monate von Trumps neuer Präsidentschaft. Doch trotz aller Medienmacht, Geld und Einflussnahme zeigt sich: Die US-Justiz bleibt (noch) keine Spielwiese der Superreichen.

Nachtrag:

Bei der Wahl zum Obersten Gerichtshof von Wisconsin am 1. April 2025 erzielte die liberale Richterin Susan Crawford einen klaren Sieg über den konservativen Kandidaten Brad Schimel. Crawford erhielt etwa 55,12 % der Stimmen (1.280.067 Stimmen), während Schimel auf 44,88 % kam (1.044.353 Stimmen).

#Wisconsin #Trump #Musk #SusanCrawford #BradSchimel #SupremeCourt #USA2025 #Richterwahl #Demokratie #Justiz

Der Pressehammer heute —> Schwarz – #Rot können sich nicht einigen: Habeck übernimmt spontan die Regierung!

1. April 2025 – Der wohl größte Polit-Coup in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Berlin – CDU und SPD, die seit Wochen über ein gemeinsames Gesetzespaket zur Energie-, Wirtschafts- und Sozialwende verhandeln, sind in der Nacht krachend gescheitert.

Friedrich Merz und Lars Klingbeil verließen um 3:42 Uhr das Kanzleramt – wortlos, aber mit roten Köpfen.

Das Land steht kopf – aber da betritt er die Bühne: Robert Habeck.

Im T-Shirt mit der Aufschrift „Team Habeck“ (mittlerweile viraler Meme-Stoff) trat er heute Vormittag aus dem Wirtschaftsministerium und verkündete vor versammelter Presse:
„Ich mach’s jetzt einfach.“

Habecks „Kompromisslos-Programm“:

  • 500 Euro Energie-Bonus für alle Haushalte
  • Tempolimit 130 km/h– aber nur auf der allen geraden Autobahnendnummern, also A2, A4, „zum Testen“
  • Ungerade Autobahnnummern A1, A3, A5, A7 mit Tempolimit 150 km/h.
  • Wärmepumpenpflicht ab 2030 – rückwirkend steuerlich absetzbar
  • Gratis Bio-Bier für alle, die zu Fuß zum Amt gehen
  • 5 Tage Sonderurlaub für alle, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln beruflich nutzen

Die Überraschung: Selbst Markus Söder twitterte: „Hab mich umentschieden. Team Habeck. Grüner ist das neue Blau.“

Und ich werde mich bessern und gestehe: Das ich so abgenommen habe, lag an der fleischlosen Kost. Bei McDonald hatte ich einen veganen Burger gegessen. Das war an meinen dreckigen Fingernägeln ja zu erkennen (Bildquelle: heuteshow).

Und ja, ich gestehe: Es gab für den Biss in den vegan-Burger eine etwas höhere Spende und genau deshalb wird jetzt die MWSt von 19% auf 7% gesenkt.

Das hilft der Grossgastronomie, DEHOGA, McDonald & Co.

Und Friedrich Merz? Der wurde heute Morgen mit einem „Team Habeck“-Shirt gesichtet. Ob echt oder Deepfake – unklar. Satiriker Jan Böhmermann streitet jede Beteiligung ab, aber er zwinkerte dabei verdächtig.

Gerüchteküche des Tages:

Insider berichten, dass sich Habeck mit Olaf Scholz im Kanzleramt zum Schach getroffen hat –

Ergebnis: Habeck setzte Scholz in 6 Zügen matt und wurde spontan zum Bundes-Übergangsmanager ernannt.

Fazit:
Was als Scherz begann, wird zum Plan:

Carsten Linnemann: „Einfach mal machen“

Der 1. April könnte als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem Deutschland kollektiv mit Zustimmung von Carsten Linnemann sagte: „Einfach mal machen, warum eigentlich nicht?“ – und Robert Habeck spontan den Job übernahm.

Quellen: Unbestätigt. Vermutlich alles ein Scherz. Oder doch nicht?

Lediglich Alice Weidel ist wieder mal aus ihrer adretten und artigen Rolle herausgefallen:

Alice Weidel AfD – völlig untragbar in einer Demokratie. Die Lippen könnten gerade das Wort F.CK darstellen. Wer weiß?

#Deutschland

DEUTSCHLANDS SICHERHEIT IN DEN HÄNDEN EINES TRUMP-FANS?!

Ein Beitrag von

Ernst-Christoph Stolper.

IRRSINN! Deutsche Polizei vertraut ausgerechnet TRUMP-FREUND THIEL ihre sensibelsten Daten an!

Ein Skandal erschüttert Deutschland: Ausgerechnet der umstrittene US-Tech-Milliardär Peter Thiel und sein Konzern Palantir sollen in den innersten Sicherheitsapparat der Bundesrepublik eindringen dürfen!

Datensicherheit? Fehlanzeige!

Da haben wohl einige den Schuss nicht gehört. Während überall diskutiert wird, wie die Souveränität Deutschlands und Europas gestärkt werden kann, entscheiden sich die Bundesländer klammheimlich dafür, die sensibelsten Daten des Landes ausgerechnet von Palantir analysieren zu lassen – dem Datenkraken von Trump-Intimus Peter Thiel.

Milliarden für Waffen, aber Daten für Thiel?

Während hundert Milliarden in Rüstung gesteckt werden und deutsche Tesla-Kunden entsetzt auf ihren Kauf blicken, öffnen wir einem der gefährlichsten Tech-Konzerne der Welt die Tore zu Polizei und Geheimdiensten. Palantir – bekannt aus Überwachungsskandalen und umstrittenen Späh-Tools.

Peter Thiel: Der Mann hinter Palantir

Peter Thiel ist kein unbeschriebenes Blatt. Trump-Unterstützer der ersten Stunde, rechtslibertärer Vordenker und Strippenzieher im Hintergrund. Schon 2018 wurde er als das „libertäre schwarze Schaf im linksliberalen Silicon Valley“ bezeichnet. Der taz-Artikel (Link in den Kommentaren) legt seine antidemokratische Gesinnung offen.

Palantirs düstere Agenda

2020 warnte Sascha Lobo eindringlich vor Palantir – einem der „wichtigsten und unerbittlichsten Überwachungskonzerne der Welt“. Zielgruppe: Geheimdienste, Polizeibehörden, Verwaltungen. In internen Strategiepapiere sollen sogar Methoden beschrieben sein, wie man Aktivisten ausspioniert, infiltriert und mit Fake News zerstört.

Springer, Karp und der KKR-Deal

Zeitgleich rückte Palantir-CEO Alexander Karp beim Springer-Verlag auf – direkt in den Aktionärsausschuss neben Döpfner, Friede Springer und KKR-Boss Philipp Freise. Zufall? Wohl kaum. Während Springer-Medien Angstkampagnen durch Deutschland jagen, macht Palantir den Behörden Angebote, die sie offenbar nicht ablehnen wollen – oder dürfen.

Fazit: Wenn Deutschland wirklich unabhängiger und souveräner werden will, dann darf man seine Sicherheitsdaten nicht ausgerechnet einem US-Tech-Oligarchen mit Nähe zu Trump überlassen. Honni soit qui mal y pense.

L’AMÉRIQUE DEVIENT FOLLE ! – Musées censurés, art banni – de plus en plus d’Allemands ripostent : BOYCOTT des MARQUES AMÉRICAINES !

Un article de

#Mirko #Lange.

Ce qui se passe actuellement aux États-Unis me touche profondément — comme probablement beaucoup d’autres ici.

Lorsqu’un gouvernement commence à restructurer les musées, à interdire des expositions et à retirer volontairement des œuvres d’art et de littérature critiques, ce n’est plus de la politique conservatrice — c’est autoritaire. Totalitaire. Fasciste.

Celui qui « purifie » idéologiquement la culture attaque le cœur même de la société ouverte.

Désormais, je vais boycotter autant que possible les produits américains. Pas par hostilité, ni même par indignation. Mais par responsabilité et par besoin de me sentir utile. Un renoncement total n’est pas réaliste, mais des choix ciblés sont possibles lorsqu’il existe des alternatives.

Les grandes entreprises sont sensibles aux signaux publics. Il ne s’agit pas de pureté morale, mais d’efficacité. Et je soutiendrai également celles et ceux qui s’opposent ouvertement à Trump — que ce soit des entreprises, des voix critiques ou des esprits créatifs.

Exemples possibles de #boycott :

  • Streaming et abonnements numériques

    Apple TV+, Netflix, Disney+, Amazon Prime Video, YouTube Premium

    → Annuler ou suspendre. Utiliser Arte, Magenta ou les plateformes publiques.
  • Technologie – matériel et appareils

    Apple (iPhone, Mac), Microsoft (Surface), Google (Pixel), Amazon (Alexa, Kindle)

    → Lors d’un achat, envisager des alternatives européennes ou asiatiques. Réparer plutôt que remplacer.
  • Automobile et mobilité

    Tesla, Jeep, Chrysler, Dodge, Uber, Lime, Bird, Spin (services aux États-Unis)

    → Choisir des modèles européens ou asiatiques. Acheter d’occasion. Favoriser les transports en commun.
  • Mode et style de vie

    Nike, Levi’s, GAP, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Converse, New Balance, Victoria’s Secret

    → Privilégier des marques durables européennes. Acheter d’occasion.
  • Alimentation et snacks

    Coca-Cola, Pepsi, Kellogg’s, Mars, Mondelez (Oreo, Milka), Heinz, Hershey’s

    → Acheter localement, soutenir les petites marques.
  • Chaînes et restauration américaines

    McDonald’s, Burger King, Starbucks, KFC, Subway, Dunkin’

    → Soutenir les restaurants et cafés locaux. Éviter le fast-food.
  • Voyages et tourisme

    Voyages aux États-Unis et compagnies aériennes américaines (Delta, American Airlines, United)

    → Choisir des destinations aux politiques culturelles progressistes. Voyager avec des compagnies européennes.
  • Finances et paiements

    Visa, Mastercard, PayPal

    → Si possible, utiliser des alternatives européennes ou un virement bancaire.

Je sais, ce ne sera pas confortable. Et c’est contradictoire : je publie cela sur LinkedIn, une plateforme américaine. Mais c’est justement pour ça : j’utilise sa portée pour attirer l’attention sur ce problème. Un boycott silencieux n’a d’effet que s’il est visible. Et beaucoup de ces choix pourraient aussi faire du bien à mon corps et à mon esprit.

Si vous souhaitez faire pareil, partagez ce post avec votre propre message.

PS : Le mot „BIC“ sur la photo est erroné. Je ne peux plus modifier l’image.

Naturellement, la première étape consiste à renoncer aux produits américains que l’on peut (peut-être même facilement) remplacer. Et si c’est facile, peut-être que 20 millions d’autres feront de même.


Commentaire de

Werner Hoffmann.


– Pour une démocratie au centre, car les extrêmes détruisent le pays –

Merci, Mirko, pour ce post clair et courageux !
Je partage pleinement ton avis :

Les pays démocratiques devraient être bien plus conscients de leur puissance économique collective.

Les États-Unis comptent environ 330 millions d’habitants — impressionnant, certes.
Mais l’Union européenne en compte déjà plus de 450 millions, auxquels s’ajoutent :

  • 67 millions au Royaume-Uni,
  • 39 millions au Canada,
  • Plus de 1,4 milliard en Inde,
  • 126 millions au Japon,
  • 52 millions en Corée du Sud,
  • 26 millions en Australie,
  • Et près de 5 millions en Nouvelle-Zélande.

Ensemble, cette « coalition des démocraties volontaires » représente plus de 2,5 milliards de personnes vivant dans des sociétés libres et démocratiques — et donc une puissance économique, culturelle et politique énorme.

Trump et ses partisans doivent comprendre : ce n’est pas nous qui dépendons d’eux — c’est eux qui dépendent de nous.

La défense de la démocratie ne commence pas uniquement dans les urnes — elle commence dans notre comportement quotidien.
Et oui, cela inclut la consommation. Celles et ceux qui choisissent des produits alignés sur des valeurs démocratiques (ou évitent sciemment ceux qui les bafouent) prennent une responsabilité concrète et visible.

Évidemment, il n’est pas nécessaire de jeter son iPhone. Mais on peut envisager une alternative au prochain achat. Et soyons honnêtes : personne n’a besoin de Coca-Cola ou de Pepsi pour survivre.

J’ai moi aussi commencé, il y a des années, à établir une liste personnelle de boycott — d’abord contre la Russie, et aujourd’hui bien plus large. J’ai écrit deux articles pour expliquer mes réflexions et mes critères :

  1. Ma liste personnelle de sanctions : ces pays que j’évite en tant que démocrate et Européen

    → Lien ci-dessous *
  2. Chaque achat finance les autocrates ! Pourquoi nous devons changer radicalement nos habitudes de consommation — et comment ma liste personnelle peut aider

    → Lien ci-dessous **

Il ne s’agit pas seulement des États-Unis, mais aussi d’entreprises allemandes qui :

  • Poursuivent leurs affaires avec des autocraties comme la Russie,
  • Encouragent ou tolèrent des idéologies antidémocratiques ou d’extrême droite,
  • Évitent l’impôt au détriment de l’État — donc de nous tous.

La démocratie commence au moment de l’achat.
Et plus ce boycott silencieux sera visible, plus son effet sera fort.
Merci d’avoir mis ce sujet crucial sur la table !


Liens vers les articles cités :

iEE. UU. SE ESTÁ VOLVIENDO LOCO! – Museos censurados, arte prohibido – cada vez más alemanes contraatacan: ¡BOICOT a las MARCAS ESTADOUNIDENSES!

Un artículo de

#Mirko #Lange.

Lo que está ocurriendo ahora en Estados Unidos me conmociona profundamente, como seguramente le ocurre a mucha gente aquí. Cuando los gobiernos empiezan a reestructurar museos, prohibir exposiciones y eliminar deliberadamente el arte y la literatura crítica, eso ya no es política conservadora. Es autoritarismo. Totalitarismo. Fascismo.

Quien „depura“ ideológicamente la cultura está atacando el núcleo de una sociedad abierta.

Por eso voy a empezar a boicotear productos estadounidenses, en la medida de lo posible. No por enemistad, ni siquiera por indignación. Lo hago por responsabilidad y por una necesidad de sentirme eficaz. Sé que no es realista renunciar completamente, pero sí se pueden tomar decisiones conscientes allí donde hay alternativas.

Las grandes corporaciones reaccionan de forma sensible a las señales públicas. No se trata de pureza moral, sino de impacto. También apoyaré (es decir, “recompensaré”) a quienes se opongan públicamente a Trump: empresas, voces críticas, mentes creativas.

Ejemplos de posibles objetivos de un #boicot:

  • Streaming y suscripciones digitales

    Apple TV+, Netflix, Disney+, Amazon Prime Video, YouTube Premium

    → Cancelar o pausar. Usar alternativas como Arte, Magenta o las plataformas públicas.
  • Tecnología – Hardware y dispositivos

    Apple (iPhone, Mac), Microsoft (Surface), Google (Pixel), Amazon (Alexa, Kindle)

    → Al comprar, considerar marcas europeas o asiáticas. Reparar más, reemplazar menos.
  • Automoción y movilidad

    Tesla, Jeep, Chrysler, Dodge, Uber, Lime, Bird, Spin (servicios en EE. UU.)

    → Usar modelos europeos o asiáticos. Comprar de segunda mano. Fomentar el transporte público.
  • Moda y estilo de vida

    Nike, Levi’s, GAP, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Converse, New Balance, Victoria’s Secret

    → Preferir marcas sostenibles europeas. Comprar ropa de segunda mano.
  • Alimentos y snacks

    Coca-Cola, Pepsi, Kellogg’s, Mars, Mondelez (Oreo, Milka), Heinz, Hershey’s

    → Comprar productos locales, apoyar marcas pequeñas.
  • Cadenas estadounidenses y gastronomía

    McDonald’s, Burger King, Starbucks, KFC, Subway, Dunkin’

    → Apoyar la gastronomía local, cafeterías independientes. Evitar la comida rápida.
  • Viajes y turismo

    Viajes a EE. UU. y aerolíneas estadounidenses (como Delta, American Airlines, United)

    → Elegir destinos con políticas culturales liberales. Volar con aerolíneas europeas.
  • Finanzas y pagos

    Visa, Mastercard, PayPal

    → Donde sea posible, usar alternativas europeas o transferencia bancaria directa.

Sé que esto no será cómodo. Y sí, es contradictorio: estoy publicando esto en LinkedIn, una plataforma estadounidense. Pero justamente por eso: uso este alcance para llamar la atención sobre el problema. Un boicot silencioso solo tiene efecto si se vuelve visible. Además, muchas de estas decisiones probablemente también beneficien a mi cuerpo y mente.

Si tú también quieres actuar, comparte esta publicación con tu propio mensaje personal.

PD: El „BIC“ en la imagen es incorrecto. No puedo cambiar la foto.

Claro que el primer paso es empezar por los productos estadounidenses que uno puede (quizás incluso fácilmente) dejar de usar o reemplazar. Y si es fácil, tal vez otros 20 millones lo hagan también.


Comentario de

Werner Hoffmann.

– Democracia del centro, porque los extremos destruyen el país –

Gracias, Mirko, por esta publicación tan clara y valiente.
Estoy totalmente de acuerdo:

Los países democráticos deben ser mucho más conscientes de su poder de mercado.

EE. UU. tiene unos 330 millones de habitantes – impresionante, sí.
Pero la Unión Europea ya tiene más de 450 millones, más:

  • 67 millones en el Reino Unido,
  • 39 millones en Canadá,
  • Más de 1.400 millones en la India,
  • 126 millones en Japón,
  • 52 millones en Corea del Sur,
  • 26 millones en Australia,
  • Casi 5 millones en Nueva Zelanda.

En conjunto, esta coalición de democracias dispuestas representa a más de 2.500 millones de personas que viven en sociedades libres y democráticas — y que, por tanto, poseen un enorme poder económico, cultural y político.

Trump y sus seguidores deben entender: no dependemos de ellos — ellos dependen de nosotros.

La defensa de la democracia no empieza solo en las urnas — empieza con nuestro comportamiento diario.
Y sí, eso incluye nuestro consumo. Quien elige productos que representan valores democráticos (o evita conscientemente los que los pisotean), asume una responsabilidad concreta y real.

Por supuesto, no hace falta tirar tu iPhone. Pero sí puedes buscar alternativas la próxima vez que compres. Y seamos honestos: nadie necesita Coca-Cola o Pepsi para sobrevivir.

Yo también empecé hace años a mantener una lista personal de boicot — primero contra Rusia, y ahora mucho más amplia. En dos artículos he compartido mis ideas y criterios:

  1. Mi lista personal de sanciones: estos países los evito como demócrata y europeo

    → Enlace más abajo *
  2. ¡Con cada compra financias a los autócratas! Por qué debemos cambiar radicalmente nuestros hábitos de consumo — y cómo mi lista personal puede ayudar

    → Enlace más abajo **

No se trata solo de EE. UU., sino también de empresas alemanas que:

  • Siguen haciendo negocios con autocracias como Rusia,
  • Fomentan o toleran ideologías antidemocráticas o de extrema derecha,
  • Eluden impuestos y dañan activamente al Estado — o sea, a todos nosotros.

La democracia empieza en el carrito de la compra.
Y cuanto más visible sea este boicot silencioso, mayor será su impacto.
¡Gracias por abordar este tema tan importante!


Enlaces a los artículos mencionados:

  • Publicación de Mirko Lange y comentarios en LinkedIn:

    Ver en LinkedIn
  • * Mi lista personal de sanciones: estos países los evito como demócrata y europeo

    Leer en blog-demokratie.de
  • ** ¡Con cada compra financias a los autócratas! Por qué debemos cambiar radicalmente nuestros hábitos de consumo — y cómo mi lista personal puede ayudar

    Leer en blog-demokratie.de

अमेरिका पागल हो गया है! – संग्रहालयों में सेंसरशिप, कला पर प्रतिबंध – और अब जर्मनों ने किया पलटवार: अमेरिकी ब्रांड्स का बहिष्कार!

पोस्ट द्वारा

#Mirko #Lange.

जो कुछ भी अभी अमेरिका में हो रहा है, वह मुझे—और शायद आप सभी को भी—गहराई से विचलित करता है। जब सरकारें संग्रहालयों का पुनर्गठन करने लगती हैं, प्रदर्शनियों पर प्रतिबंध लगाती हैं, और जानबूझकर आलोचनात्मक कला व साहित्य को हटाती हैं, तो यह केवल रूढ़िवादी राजनीति नहीं रह जाती—यह सत्तावादी है। तानाशाही है। फासीवादी है।

जो लोग संस्कृति की „सफाई“ विचारधारा के आधार पर करते हैं, वे खुले समाज के मूल को निशाना बनाते हैं।

अब से मैं अमेरिकी उत्पादों का बहिष्कार करूंगा—जहाँ तक संभव हो सके। यह न तो दुश्मनी में किया जा रहा है, और न ही केवल नाराज़गी में। यह ज़िम्मेदारी से किया जा रहा है, और यह महसूस करने के लिए कि मैं कुछ कर सकता हूँ। पूरी तरह से त्याग करना यथार्थवादी नहीं है, लेकिन जहाँ विकल्प मौजूद हैं, वहाँ सचेत निर्णय लेना पूरी तरह मुमकिन है।

बड़ी कंपनियाँ सार्वजनिक संदेशों पर संवेदनशील होती हैं। यह नैतिक शुद्धता का मामला नहीं है—यह प्रभाव का मामला है। मैं उन सभी को भी समर्थन दूँगा (“इनाम”), जो ट्रंप का खुलकर विरोध करते हैं—चाहे वो कंपनियाँ हों, कलाकार हों या रचनात्मक सोच वाले लोग।

संभावित #बहिष्कार की सूची:

  • स्ट्रीमिंग और डिजिटल सब्सक्रिप्शन

    Apple TV+, Netflix, Disney+, Amazon Prime Video, YouTube Premium

    → सब्सक्रिप्शन रद्द करें या स्थगित करें। विकल्प: Arte, Magenta या सार्वजनिक मीडिया लाइब्रेरी।
  • टेक्नोलॉजी – हार्डवेयर और उपकरण

    Apple (iPhone, Mac), Microsoft (Surface), Google (Pixel), Amazon (Alexa, Kindle)

    → नए उपकरण खरीदते समय यूरोपीय या एशियाई विकल्पों पर विचार करें। कम बदलें, अधिक मरम्मत करें।
  • वाहन और गतिशीलता

    Tesla, Jeep, Chrysler, Dodge, Uber, Lime, Bird, Spin (यू.एस. आधारित सेवाएँ)

    → यूरोपीय या एशियाई ब्रांडों की ओर रुख करें। नए की बजाय पुराने खरीदें। सार्वजनिक परिवहन को प्राथमिकता दें।
  • फैशन और जीवनशैली

    Nike, Levi’s, GAP, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Converse, New Balance, Victoria’s Secret

    → टिकाऊ यूरोपीय ब्रांडों को प्राथमिकता दें। सेकंड हैंड खरीदारी अपनाएं।
  • खाद्य और स्नैक्स

    Coca-Cola, Pepsi, Kellogg’s, Mars, Mondelez (Oreo, Milka), Heinz, Hershey’s

    → स्थानीय खरीदारी करें, छोटे ब्रांडों का समर्थन करें।
  • अमेरिकी चेन और रेस्तरां

    McDonald’s, Burger King, Starbucks, KFC, Subway, Dunkin’

    → स्थानीय रेस्टोरेंट और कैफ़े को समर्थन दें। फास्ट-फूड से दूरी बनाएं।
  • यात्रा और पर्यटन

    अमेरिका की यात्राएँ और अमेरिकी एयरलाइंस (जैसे Delta, American Airlines, United)

    → उदार सांस्कृतिक नीति वाले गंतव्यों को प्राथमिकता दें। यूरोपीय एयरलाइंस के साथ यात्रा करें।
  • वित्त और भुगतान सेवाएं

    Visa, Mastercard, PayPal

    → जहाँ संभव हो, यूरोपीय विकल्पों या बैंक ट्रांसफर का प्रयोग करें।

मुझे पता है, यह आसान नहीं होगा। और हाँ, यह विरोधाभासी भी है—मैं यह पोस्ट अमेरिका के ही LinkedIn प्लेटफॉर्म पर कर रहा हूँ। लेकिन यही बात तो महत्वपूर्ण है: मैं इस मंच की पहुंच का उपयोग करके इस समस्या की ओर ध्यान आकर्षित करना चाहता हूँ। एक मौन बहिष्कार तब तक प्रभावी नहीं होता जब तक वह दिखाई न दे। साथ ही, इन परिवर्तनों का मेरे शरीर और मन पर भी सकारात्मक असर पड़ सकता है।

यदि आप भी ऐसा करना चाहते हैं, तो इस पोस्ट को अपने व्यक्तिगत संदेश के साथ साझा करें।

पुनश्च: चित्र में लिखा „BIC“ गलत है, लेकिन अब मैं उसे बदल नहीं सकता।

पहला कदम यही है कि हम उन अमेरिकी उत्पादों को त्यागें, जिन्हें हम (शायद आसानी से) बदल सकते हैं। और यदि यह आसान है, तो शायद 20 मिलियन और लोग भी ऐसा करेंगे।


टिप्पणी:

Werner Hoffmann.

— मध्यम मार्ग की लोकतंत्र की रक्षा, क्योंकि चरमपंथ देश को नष्ट कर देता है —

धन्यवाद, Mirko, इस स्पष्ट और साहसी लेख के लिए!
मैं पूरी तरह सहमत हूँ:

लोकतांत्रिक देशों को अपनी बाजार शक्ति को लेकर अधिक सजग होना चाहिए।

अमेरिका की जनसंख्या लगभग 33 करोड़ है—हां, प्रभावशाली है।
लेकिन यूरोपीय संघ में पहले से ही 45 करोड़ से अधिक लोग हैं, साथ ही:

  • ब्रिटेन – 6.7 करोड़
  • कनाडा – 3.9 करोड़
  • भारत – 140 करोड़ से अधिक
  • जापान – 12.6 करोड़
  • दक्षिण कोरिया – 5.2 करोड़
  • ऑस्ट्रेलिया – 2.6 करोड़
  • न्यूज़ीलैंड – 50 लाख से कम

ये सभी मिलकर „इच्छुक लोकतंत्रों का गठबंधन“ बनाते हैं, जिनमें 250 करोड़ से अधिक लोग रहते हैं—और उनके पास विशाल आर्थिक, सांस्कृतिक और राजनीतिक शक्ति है।

ट्रंप और उनके समर्थकों को यह समझना चाहिए: हम उन पर निर्भर नहीं हैं—वे हम पर निर्भर हैं।

लोकतंत्र की रक्षा सिर्फ मतदान केंद्र में नहीं होती—यह हमारे दैनिक व्यवहार से शुरू होती है।
और हां, इसमें हमारा उपभोग व्यवहार भी शामिल है। जो लोग लोकतांत्रिक मूल्यों का समर्थन करने वाले उत्पादों का चयन करते हैं (या जानबूझकर ऐसे उत्पादों से परहेज करते हैं जो इन मूल्यों का उल्लंघन करते हैं), वे जिम्मेदारी निभा रहे हैं—व्यावहारिक और स्पष्ट रूप से।

निश्चित रूप से, किसी को अपना iPhone तुरंत फेंकने की ज़रूरत नहीं है। लेकिन अगली बार नया खरीदते समय, विकल्पों पर विचार करना चाहिए। और सच कहें: Coca-Cola या Pepsi के बिना भी जीवन चल सकता है।

मैंने भी वर्षों पहले अपनी व्यक्तिगत बहिष्कार सूची बनानी शुरू कर दी थी—शुरू में रूस के लिए, और अब इसे अधिक व्यापक बना लिया है। मैंने इस बारे में दो लेख लिखे हैं:

  1. मेरी व्यक्तिगत प्रतिबंध सूची: ये देश मैं एक लोकतंत्र समर्थक और यूरोपीय नागरिक के रूप में नहीं चुनता

    → नीचे लिंक *
  2. हर खरीदारी एक तानाशाह को फंड देती है! हमें अपनी उपभोक्ता आदतें अब क्यों बदलनी चाहिए—और मेरी व्यक्तिगत सूची इसमें कैसे मदद करती है

    → नीचे लिंक **

यह केवल अमेरिका तक सीमित नहीं है, बल्कि उन जर्मन कंपनियों तक भी फैला है जो:

  • तानाशाही शासनों (जैसे रूस) के साथ व्यापार जारी रखती हैं,
  • विरोधी लोकतांत्रिक या अतिवादी विचारधाराओं को बढ़ावा देती हैं या सहन करती हैं,
  • टैक्स चुकाने से बचकर राज्य को नुकसान पहुँचाती हैं—जो हम सभी को प्रभावित करता है।

लोकतंत्र की शुरुआत हमारी खरीदारी की टोकरी से होती है।
और जितना अधिक यह मौन बहिष्कार दिखेगा, उतना ही अधिक प्रभावशाली होगा।
इस अहम विषय को उठाने के लिए धन्यवाद!


संबंधित लेखों के लिंक:

  • LinkedIn पर Mirko Lange की पोस्ट और टिप्पणियाँ:

    LinkedIn पर पोस्ट देखें
  • * मेरी व्यक्तिगत प्रतिबंध सूची: ये देश मैं एक लोकतंत्र समर्थक और यूरोपीय नागरिक के रूप में नहीं चुनता

    blog-demokratie.de पर पढ़ें
  • ** हर खरीदारी एक तानाशाह को फंड देती है! हमें अपनी उपभोक्ता आदतें अब क्यों बदलनी चाहिए—और मेरी व्यक्तिगत सूची इसमें कैसे मदद करती है

    blog-demokratie.de पर पढ़ें
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