Eine Versicherung ist ein Vertrag, bei dem sich ein Versicherungsnehmer durch regelmäßige Zahlungen (Prämien) gegen finanzielle Folgen spezifischer Risiken absichert. Im Schadensfall übernimmt das Versicherungsunternehmen die Kosten, basierend auf dem Prinzip der Risikoteilung, bei dem viele Versicherte ein Kollektiv bilden. Dies bietet Schutz vor existenzbedrohenden Schäden.
#Gesetzlich #Krankenversicherte müssen mit deutlich höheren Beiträgen rechnen
Auf gesetzlich Krankenversicherte kommen höhere Lasten zu. Der Beitragssatz wird bis 2019 von 15,5 Prozent auf bis zu 16,4 Prozent steigen. Begründung: Die Ausgaben steigen, die Einnahmen halten nicht mit.
Es wird teurer, aber nicht unbedingt für jeden: Gesetzlich Versicherte müssen sich ab nächstem Jahr auf deutlich steigende Krankenkassenbeiträge einstellen. Die Zusatzbeiträge dürften Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2019 auf 1,4 bis 1,8 Prozent des Bruttolohns steigen, sagte die Chefin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer.
Ein Grund sei, dass die Ausgaben der Kassen etwa für Arzneimittel, Ärzte und Kliniken deutlich stärker stiegen als die Einnahmen, sagte Pfeiffer. Darüber hinaus verursachten die von der Regierung geplanten Reformen zusätzliche Lasten, etwa der Umbau der ambulanten Versorgung, die Krankenhausreform sowie die Gesetze zur Stärkung der Prävention und zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung.
Unser Kommentar:
Das Grundproblem des gesetzlichen Krankenkassen liegt nicht nur an den neuen medizinischen Entwicklungen, sondern auch an der längeren Lebenserwartung und den fehlenden Rückstellungen, wie sie von den privaten Krankenversicherung vorgenommen werden.
Bei den gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen werden die Beiträge sofort durch das Umlagesystem für die heutigen Leistungsausgaben verbraucht. Da das Durchschnittsalter der Bevölkerung weiter ansteigt, werden auch die Leistungsausgaben im Durchschnitt weiter ansteigen.
Dies wäre nur vermeidbar, wenn die Sozialversicherungen das Umlagesystem abschaffen und die Finanzierungsform analog der privaten Kranken- Pflege und R
Viele leiden unter #Schnarchen in der Nacht. Und oft ist das Schnarchen auch mit Atemaussetzern verbunden ( #Schlafapnoe).
Dies ist nicht nur für den Partner eine psychische Belastung, sondern kann auch zu Begleiterkrankungen führen (z.B. Bluthochdruck).
Schnarchen – Eine Belastung in der Nacht
Gegen das Schnarchen und Schlafapnoe gibt es eine Reihe von alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Neben der Operation gibt es auch Beatmungsgeräte und Anti-Schnarch-Schienen.
Eine von vielen Alternativen ist ein Beatmungsgerät
Wissenswerte Informationen rund um das Schnarchen, Schlafapnoe, Ursachen und Folgen gibt es jetzt auch auf der FACEBOOK-Seite https://www.facebook.com/Schnarchen.ABC
Die FACEBOOK-Seite gehört zum Forum-55plus und beschäftigt sich mit dem Thema Schnarchen, Schlafstörung, Schlafapnoe. Und da es sich um eine FACEBOOK-Seite handelt, darf der Humor natürlich auch nicht fehlen.
Einfach mal überraschen lassen auf https://www.facebook.com/Schnarchen.ABC
Wer einen höheren #Geldbetrag derzeit bei einem #Finanzinstitut angelegt hat, ärgert sich über die niedrigen #Zinsen.
Eine alternative Geldanlage ist die Anlage eines Einmalbeitrages in einer sofort beginnenden Rentenversicherung. Dies bietet den Vorteil, dass:
eine zusätzliche lebenslange Rente gezahlt wird
und im Todesfall ein unverbrauchter Rentenanteil an die Erben erbschaftsteuersparend übertragen werden kann.
Wichtig ist hierbei allerdings auch den günstigsten Anbieter auszuwählen. Zum 9. Mal führte der map-report einen Vergleich durch. Hierbei gab es erhebliche Unterschiede bei den Lesitungen.
Wie unterschiedlich die heute gezahlten Renten ausfallen, lässt sich auch an den Vergangenheitswerten erkennen. So hat der Map-Reports bei einem 63 Jahre alten Mann (Nichtraucher, mit einer #Rentengarantie von 10 Jahren, Beginn der Rente 1.1.1995) bis zum 1. Januar 2015 im Marktdurchschnitt 89.972 Euro ausgezahlt bekommen, wenn der von ihm eingezahlte Einmalbetrag bei 50.000 Euro lag.
Deutlich mehr zahlte die Debeka Lebensversicherung a.G. bei diesem Modellkunden aus. Bei der Debeka hat dieser Modellkunde 98.749 Euro erhalten. Die Gothaer bildete hierbei das Schlusslicht mit 83.108 Euro.
Auf die einzelnen Jahre gerechnet, bekam ein Debeka-Kunde rund 782 Euro pro Jahr mehr ausgezahlt, als ein Versicherter mit einer Sofortrente bei der Gothaer.
Die untersuchten und teilgenommenen Gesellschaften decken etwa 60 % des Marktanteiles ab. Von allen Gesellschaften haben nur 32 Gesellschaften teilgenommen. Es gibt also eine Reihe von Gesellschaften, die keine Transparenz bieten wollen.
Am Vergleich haben nach unseren Recherchen folgende Gesellschaften teilgenommen:
Allianz
Concordia Oeco
Condor
Cosmos
Debeka
DEVK Allgemeine
DEVK Eisenbahn
Ergo
Ergo Direkt
Familienfürsorge
Gothaer
Huk-Coburg
Iduna
Inter
LV1871
Interrisk
Karlsruher
LV1871
LVM
Mecklenburgische
Neue Bayerische Beamten
Neue Leben
Öffentliche Braunschweig
PB
R+V AG
Stuttgarter
Süddeutsche
SV Sachsen
Swiss Life
VGH
Volkswohl Bund
WGV
Württembergische
Von den größten 25 Versicherern fehlen die nachfolgenden Gesellschaften. Es ist anzunehmen, dass diese Gesellschaften sich geweigert haben ihre Modellrechnungen dem map-report zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund sollten Verbraucher gerade bei den nachfolgenden Gesellschaften mit den Spitzenreitern vergleichen.
Aachener u. Münchener Lebensversicherung Aktiengesellschaft
Alte Leipziger Lebensversicherung Aktiengesellschaft
Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung Aktiengesellschaft
Der Map-Report Nummer 874 – „Sofortrenten im Vergleich 1995 bis 2015“ ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei für 77 Euro und als gedrucktes Heft für 85 Euro, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer.
Sie können die umfangreiche Analyse auf der Internetseite:
Der nachfolgende Inhalt ist für jeden Interessant, der eine #Riesterrente über Fonds hat. <Bitte teilen>
Die Riesterrente gehört neben der betrieblichen Altersversorgung und der Rüruprente zu den interessantesten Sparformen, wenn es um die Altersversorgung geht.
Allerdings ist gut zu überlegen, ob man einen Riestervertrag über Fonds abschließt. Empfehlenswert ist eher die klassische Riesterrente. Warum dies so ist, wird nachfolgend erklärt:
In der Ausgabe von Capital vom 22.5.2015 war folgendes zu lesen:
„UNION BAUT RIESTER-FONDS UM
, Christian Kirchner
Die Niedrigzinsen zwingen Union Investment zu weitreichenden Änderungen ihres Riester-Produkts. Was das für die knapp zwei Millionen Betroffenen heißt…………..
………KEINE GARANTIE FÜR EIN BESSERES ABSCHNEIDEN
Der Umbau des Produkts ist nun notwendig, weil die Fondsgesellschaft allein über den Anleihenfonds „UniEuroRenta“ kaum noch die vom Gesetzgeber geforderte Garantie für alle eingezahlten Beiträge samt Zulagen zu Rentenbeginn leisten kann, wenn es an den Kapitalmärkten zu Verwerfungen kommt. Per Ende April betrug die durchschnittliche Restrendite aller im „UniEuroRenta“ enthaltenen Anleihen lediglich noch 0,45 Prozent – und das vor Abzug der Fondsgebühren. “
Riesterrenten über Fonds bergen für den Sparer besondere Risiken. In vielen Fällen wir bei Risterfonds wahrscheinlich nur das eingezahlte Kapital fällig. Dies liegt an der Systematik der Sparpläne bei Fonds.
Bei Riestersparplänen wird das Sparguthaben solange in Fonds angelegt, solange der Kurs steigt. Sollte allerdings in der Sparphase der Kurs des Fonds unter einen gewissen Punkt fallen, wird das Geld aus den Fonds entnommen und muss dann für die gesamte Restlaufzeit in Zinspapiere angelegt werden, die am Ende der Gesamtlaufzeit die Auszahlung des eingezahlten Guthabens (ohne Zinsen!!!) sicherstellen. Neue Einzahlungen wandern dann solange in Fonds bis es wieder zu einem Crash oder Kursrückgang unter einen gewissen Wert kommt.
Da Börsencrashs in den letzten Jahren zum Standard gehören, ist die Riesterrente als Fonds nicht empfehlenswert!
Sollte sich der Fondskurs/Aktienkurs erholen und der Trend nach oben zeigen, kann trotzdem das vorhandene Guthaben nicht mehr in den Fond zurück investiert werden.
Sofern während der Ansparphase immer wieder ein Crash oder Kursrückgang (unter einen gewissen Schwellenwert) eintritt, müssen vorhandene Sparguthaben aus dem Fond in sichere Zinspapiere umgeschichtet werden.
Warum sind die Umschichtungen bei Fonds bei einem Crash unvermeidlich?
Bei der Riesterrente muss immer garantiert werden, dass am Ende der Sparphase mindestens das eingezahlte Guthaben vorhanden ist. Würden die Banken/Fonds die Umschichtung von Aktienpapieren in Zinspapiere nicht vornehmen, dann müsste die Bank das Risiko tragen, denn am Ende der Sparphase muss mindestens das eingezahlte Kapital zur Verfügung stehen.
Insoweit unterscheidet sich die Risterfondrente von den üblichen Fonds. Ebenso kann auch der Sparer bei Riesterfonds nicht selbst das eingezahlte Guthaben einfach entnehmen und umschichten, da dann die Zulagen und Steuervorteile verloren gehen.
Wer Riesterfonds als Altersversorgung abschließt muss also einkalkulieren, dass am Ende nur das eingezahlte Guthaben fällig wird. Nach Abzug einer Inflation stehen dem Sparer bei Riesterfonds dann vielleicht nur noch 40-50 % zur Verfügung.
Auch der Riestervertrag als Banksparplan wälzt gewisse Risiken auf den Verbraucher ab. Sparpläne in Riester sehen vor, dass das Guthaben am Ende der Sparphase:
– in eine laufende Auszahlung
– oder in einer Rentenversicherung
umgewandelt werden. Wir das Vertragsguthaben ohne echte Rentenumwandlung ausgezahlt, wird eine laufende Zahlung so vorgenommen, dass mit 85 noch 10 % des Kapitals vorhanden sind. Erfolgt eine Umwandlung in eine Rente, dann wird das Vertragsguthaben in eine Rentenversicherung eingezahlt. Da die Lebenserwartung ständig weiter steigt und die Rentenversicherung erst bei Rentenbeginn abgeschlossen wird, bekommt man eine niedrigere Garantierente, als wenn die Rentenversicherung bereits zu Sparbeginn abgeschlossen worden wäre.
Sinnvoller ist ein Riestervertrag in einer klassischen Rentenversicherung. Hier wird das Guthaben am Ende der Sparphase in eine lebenslang garantierte Rente umgewandelt, egal wie alt der einzelne Sparer wird. Als Kalkulationsgrundlage wird die heutige Lebenserwartung in den Vertrag eingearbeitet. Wenn also die Lebenserwartung weiter steigt, wird der Sparer später eine höhere Garantierente bekommen (im Vergleich zu einem späteren Abschluss einer Rentenversicherung).
Wer einen Riestervertrag bereits als Banksparplan oder Fond abgeschlossen hat, kann auch einen Vertragswechsel in eine Riesterrente durchführen. Hierbei wird das vorhandene Guthaben auf den neuen Vertrag eingezahlt. Für den Vertragswechsel werden allerdings Gebühren von den Banken berechnet. Diese sind im Vergleich zu den wahrscheinlichen Verlusten gering.
Empfehlenswerte Gesellschaften finden Sie in diversen Vergleichstests, z.B. map-report. Einen Vergleich über die besten Unternehmen finden Sie über den nachfolgenden Link:
Die Frankfurter Allgemeine hatte die Ergebnisse des MAP-Reports mit den Worten:
„Am Dienstag wurde diese Leistungsschau der Branche veröffentlicht. In der Welt des Fußballs entspräche der Report der Bundesliga-Tabelle nach dem 34. Spieltag. Und die Rolle, die dort der FC Bayern München als Rekordmeister spielt, hat hier der Dauersieger Debeka übernommen.“
zitiert. Der map-Report analysiert jährlich die Ergebnisse der Lebensversicherungsunternehmen, die in Deutschland Lebensversicherungen und Rentenversicherungen anbieten.
Was im Fußball derzeit der FC Bayern München in Deutschland erreicht hat, schafft die #Debeka schon seit Jahrzehnten. Die Debeka Lebensversicherung a.G. gehört seit vielen Jahren zu den Spitzenreitern in der Branche.
Der map-report hatte in einem Vergleich die Ablaufleistungen aus Lebensversicherungsunternehmen mit einer Vertragslaufzeit von 12, 20 und 30 Jahren verglichen. Hierbei ging es um die tatsächliche Auszahlung, die im Moment fällig wird.
Hierzu hatte der map-report bei 64 Lebensversicherungsunternehmen angefragt. Mitgeteilt bekam der map-report lediglich von 40 Unternehmen die Werte. Knapp 1/3 verweigerte die Information. Wer bei diesen Vergleichen sich weigert mitzumachen, sollte aus unserer Sicht gemieden werden.
Lebensversicherer: Vergleich der Ablaufleistung
Die besten Ablaufleistungen über 30 Jahre (in Euro)*
Debeka
93.369
Europa
92.114
Cosmos
90.439
DEVKA Eisenbahn
90.149
Huk-Coburg
90.015
Neue Leben
84.941
Süddeutsche
83.283
R+V
83.191
DEVK Allgemeine
82.944
Stuttgarter
82.521
Lebensversicherer Vergleich der Ablaufleistung
Die besten Ablaufleistungen über 20 Jahre (in Euro)*
Debeka
43.013
Europa
42.283
Cosmos
40.438
Huk-Coburg
39.560
DEVK-Eisenbahn
38.949
R+V
38.503
Volkswohl Bund
38.159
WGV
38.108
Stuttgarter
37.575
VGH
37.278
Lebensversicherer Vergleich der Ablaufleistung
Die besten Ablaufleistungen über 12 Jahre (in Euro)*
Debeka
19.129
Europa
18.519
Cosmos
18.489
Huk-Coburg
18.444
DEVK-Eisenbahn
18.437
R+V
18.212
Volkswohl Bund
18.097
WGV
18.011
Stuttgarter
17.828
VGH
17.762
Quelle: MAP-Report
* Vergleich bei einer jährl. Einzahlung 1.200 Euro, 100% Todesfallschutz, Vers. Person männlich, Eintrittsalter 30 J.
Allianz unter dem Branchendurchschnitt
Während der Branchendurchschnitt bei 4,68 % lag, hat die Allianz Lebensversicherung AG nun 4,33 %.
Wie kommen die Unterschiede zustande?
Unternehmensform ist mitentscheidend
Wenn ein Lebensversicherungsunternehmen Geld anlegt und Zinsen erwirtschaftet, dann gehen natürlich noch einige Kosten vom Ertrag weg.
Ein systemrelevanter Kostenblock kann schon alleine durch die Unternehmensform bestehen. Lebensversicherungsunternehmen bestehen meist in der Unternehmensform „Aktiengesellschaften“ und „Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit“.
Aktiengesellschaften gehören in der Regel nicht den Kunden, sondern den Aktionären. Ein Teil des Unternehmensgewinn muss deshalb an den Aktionär gezahlt werden und wird somit vom Kundengewinn abgezwackt.
Die Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit gehören den Kunden, die ihre Versicherungen abgeschlossen haben (Versicherungsnehmer). Sie sind durch den Abschluss des Vertrages Mitglied und somit auch Miteigentümer des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit.
Während Aktiengesellschaften eine Dividende an ihre Aktionäre auszahlen muss, ist dies bei Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit nicht der Fall.
Kosten für die Werbung und den Vertrieb
Ebenfalls spielen die sogenannten Abschluss- und Vertriebskosten eine wesentliche Rolle.
Werbung im Radio, Fernsehen, Zeitschriften:
Eine Sekunde im ZDF kostet heute zwischen rund 700 und 1.4 Euro. Bei einem Werbespot von 30 Sekunden wären dies ca. 42.000 ,– Euro.
Damit Werbung im Kopf bleibt, muss diese mehrmals pro Tag und auf mehreren Programmen laufen. Wenn ein Unternehmen nur 500.000 Euro pro Tag für Werbung ausgibt, dann sind dies 182,5 Mio. pro Jahr.
Da Geld bekanntlich nur einmal ausgegeben werden kann, steht dieser Betrag dann den Kunden nicht mehr zur Verfügung.
Bei Aktiengesellschaften übernimmt die Werbung eine doppelte Funktion. Es werden Kunden und Aktionäre damit angesprochen. Aktiengesellschaften wollen hierdurch auch bei potenziellen Eigentümern nicht in Vergessenheit geraten.
Vertriebskanäle können teuer sein
Wenn ein Unternehmen keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt, dann wird der Verkauf der Versicherungsprodukte durch Makler, Banken und andere Finanz- oder Vermögensberater übernommen.
Diese Vermittler sind meist in der Entscheidung frei, welche Gesellschaft sie verkaufen. Welches Unternehmen vermittelt wird, hängt jedoch meist an der Provisionshöhe, die an die Vermittler gezahlt wird.
Die betroffenen Unternehmen stehen somit im Provisionswettbewerb, und dies zu Lasten der Kunden.
Beim Vergleich sollte jeder Kunde dies berücksichtigen und sich auf die Angebote eines Maklers oder einer Bank alleine nicht verlassen.
Nachfolgend können Sie den Unternehmensfilm der Debeka ansehen. Hier wird die Philosophie der Debeka erläutert.
Welche Unternehmen haben bei Vergleich des map-Reports mitgemacht?
Einzelauswertungen
Aachenmünchener, Seite 17
Allianz, Seite 18
Axa, Seite 19
Barmenia, Seite 20
Concordia Oeco, Seite 21
Condor, Seite 22
Cosmos, Seite 23
Debeka, Seite 24
DEVK Allgemeine, Seite 25
DEVK Eisenbahn, Seite 26
Ergo, Seite 27
Ergo Direkt, Seite 28
Europa, Seite 29
Familienfürsorge, Seite 30
Gothaer, Seite 31
Hannoversche, Seite 32
Huk-Coburg, Seite 33
Iduna, Seite 34
Inter, Seite 35
LV1871, Seite 36
LVM, Seite 37
Mecklenburgische, Seite 38
Neue Bayerische Beamten, Seite 39
Neue Leben, Seite 40
Öffentliche Braunschweig, Seite 41
Öffentliche Oldenburg, Seite 42
PB, Seite 43
Provinzial Nordwest, Seite 44
R+V AG, Seite 45
Stuttgarter, Seite 46
Süddeutsche, Seite 47
SV, Seite 48
SV Sachsen, Seite 49
Swiss Life, Seite 50
Targo, Seite 51
VGH, Seite 52
Volkswohl Bund, Seite 53
WGV, Seite 54
Die Namen der Verweigerer sind uns leider nicht bekannt. Es dürften jedoch die Unternehmen sein, die man kennt und in der Liste fehlen.
Soweit wir feststellen konnten, fehlen in diesem Vergleich von den größten 20 Lebensversicherern folgende Unternehmen:
Alte Leipziger
Bayern-Versicherung
Generali
HDI
Nürnberger
Württembergische
Zurich Deutscher Herold
Der Map-Report Nummer 873 – „KLV-Ablaufanalyse 2003 bis 2014“ ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei für 77 Euro und als gedrucktes Heft für 85 Euro, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Jetzt bestellen.
Die Konditionen für Sammelbestellungen und weitergehende Nutzungsrechte fordern Sie bitte für Ihren Bedarf per E-Mail oder über unser Kontaktformular an.
Eine Studie in Spanien zeichnet ein düsteres Bild für die #Fruchtbarkeit der Männer: In den letzten Jahren ist die Konzentration der #Spermien in der Samenflüssigkeit junger Männer im Schnitt um zwei Prozent pro Jahr zurückgegangen. Vor zehn Jahren betrug die Konzentration noch 72 Millionen Spermien pro Milliliter, jetzt sind es besorgniserregende 52 Millionen.
Eine weitere Studie in Frankreich, bei der 26.000 Männer einbezogen waren, macht u. a. enge Unterhosen und Chemikalien verantwortlich. Die umstrittene Kunststoffchemikalie #Bisphenol A (BPA) reduziert die Zahl und Qualität von Spermien, zumindest bei starker beruflicher Exposition.
Inzwischen wurde auch im Rahmen der #Forschungsarbeiten ein Gegenmittel gefunden:
Wenn Spermien unbeweglich bleiben, ist #Unfruchtbarkeit die Folge. Wissenschaftler vom Caesar-Forschungszentrum in Bonn haben nun schlappe Spermien wieder fit gemacht – mit einer Methode namens Optogenetik. Dabei werden Zellen genetisch so verändert, dass sie auf Lichtimpulse reagieren.
Einen interessanten Vortrag zum Thema „Kinderwunsch – Fruchtbarkeit und Umweltbedingungen“ gab es beim Kinderwunsch-Ärztekongress in Stuttgart.
Auch wenn heute Möglichkeiten bestehen, die Spermien wieder flott zu machen, sollte jeder mensch versuchen #Weichmacher soweit wie möglich zu meiden. Dies ist jedoch nicht immer ganz einfach, denn unsere Lebensmittel und Getränke werden immer mehr in Plastik verpackt.
Hier ein paar Tipps, wie man auf #Weichmacher verzichten kann:
Getränke aus #Plastikflaschen werden immer mehr in der #Getränkeindustrie genutzt, weil dies kostengünstiger ist. Das deutsche Trinkwasser gehört zu den best überwachten Flüssigkeiten in Deutschland. Seit bald 20 Jahren gibt es den #Sprudel-Max. Hierbei wird das Leitungswasser in Flaschen gefüllt und dann mit Kohlensäure gemischt. Es ist eine gute Alternative zu dem Sprudel in #Plastikflaschen. Allerdings sind die #Mineralstoffe nicht in der gleichen Dosis wie beim Mineralwasser vorhanden.
In vielen #Discountern werden die Einkaufstüten in #Plastik angeboten; oft sogar auch beim Bäcker oder Metzger. Hier könnte jeder darauf verzichten. Stofftaschen sind mindestens genauso gut und werden mehrmals verwendet. Und jede Plastiktüte, die nicht gekauft wird, landet dann auch nicht in der Dritten Welt oder im Pazifischen Ozean, wo sie dann die Umwelt zerstört und evtl. sogar dann wieder im Fisch in Kleinteilen wieder importiert wird. Fisch sollte doch auch gesund sein und nicht schon mit Weichmacher geliefert werden!
Beim Einkauf von Backwaren, Fleisch und Wurst am Besten gleich dort alles in Papier oder Dosen einpacken lassen; spätestens zu Hause sollte die Wurst die #Plastikverpackung bzw. die Plastikscheiben zwischen der Wurst / Käse entfernt werden.
Wesentlich ist neben den Gebrauchsgegenständen, die oft sehr viel Weichmacher enthalten auch die Aufnahme der Weichmacher durch die Nahrung, wenn beispielsweise Brot oder Wurst in Plastik eingepackt wird.
Zwar gibt es inzwischen durch die EU Vorschriften über Höchstbeimischung bzw. Verbote, allerdings greift die Industrie inzwischen auf Ersatzweichmacher zu. Hiermit werden die Vorschriften zwar eingehalten, allerdings sind diese #Ersatzweichmacher in der Summe genauso schädlich.
#BPA und auch #BPHAP werden als Weichmacher eingesetzt und gehören zu #Phthalat*. Sie sind nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch in Gebrauchsgegenständen. Was oft übersehen wird ist, dass diese Weichmacher aus den Gebrauchsgegenständen sich in Luft auflösen und dann im Hausstaub sind.
Die häufigsten Folgebeschwerden sind Leberschädigungen, Hormonstörungen (z.B.: Verlust der Spermienqualität und Spermienmenge), Diabetes und auch Fettleibigkeit.
Zitat aus www.wikipedia:
*Der überwiegende Teil der industriell in großen Mengen erzeugten Phthalate wird als Weichmacher für Kunststoffe wie PVC, Nitrocellulose oder synthetisches Gummi verwendet. Die wichtigsten Vertreter der Phthalate sind Diethylhexylphthalat, (DEHP, Veresterungsprodukt aus o-Phthalsäure mit 2-Ethylhexanol, wird teilweise alternativ als „Dioctylphthalat“ DOP bezeichnet, ist als Isomer aber chemisch davon zu unterscheiden: Dioctylphthalat) und Diisononylphthalat (DINP). Dimethyl-, Diethyl- oder Dibutylphthalat kommen auch als Bestandteil von Kosmetik oder Körperpflegemitteln und pharmazeutischen Produkten zum Einsatz. Im Jahr 2010 wurde der Markt noch von Weichmachern auf Phthalat-Basis dominiert, gesetzliche Bestimmungen und steigendes Umweltbewusstsein erzwingen jedoch immer öfter den Einsatz phthalatfreier Weichmache
Einen weiteren Filmausschnitt finden Sie bei der ZDF-Mediathek: (Ab 8:50 Min. beginnt der entsprechende Teil)
Bei xing.de war heute ein interessanter Artikel zu lesen:
“
Die geheimen Versicherungswünsche der Deutschen
04.05.2015 – Auf die Frage, vor welchen Tücken und Unwägbarkeiten des Lebens würden Sie sich am liebsten schützen, wenn es tatsächlich dagegen eine Versicherung gäbe, antworteten in einer repräsentativen Umfrage 61 Prozent der Befragten, sie würden eine “Mieter-Versicherung” zum Schutz gegen Nebenkostennachzahlungen und Mieterhöhungen abschließen.
Auch das Risiko von Übergewicht, Liebeskummer oder schlechtem Wetter würden viele absichern, wenn es denn möglich wäre.
1.005 Deutsche wurden befragt, vor welchen Tücken und Unwegsamkeiten des Lebens sie sich am liebsten schützen würden, wenn es eine Versicherung dagegen gäbe. Vor allem in den Bundesländern mit den laut Immobilienkompass teuersten Wohngegenden Deutschlands wie Berlin, Hamburg und München wünschen sich die Befragten einen derartigen Versicherungsschutz.
In den Zügen der Deutschen Bahn geht jedes Jahr eine Viertelmillion Dinge verloren (Quelle: Deutsche Bahn 2015). Kein Wunder, dass sich jeder zweite Deutsche eine Schussel-Versicherung gegen den Verlust von Hausschlüssel, Portemonnaie und Co. wünscht.
Platz drei der Wunschversicherungen belegt der Hüftgold-Schutz – die Versicherung gegen übermäßige Gewichtszunahme (39 Prozent).
Die moderne Technik macht zwar vieles möglich, aber gutes Wetter lässt sich nach wie vor nicht auf Knopfdruck bestellen. So würden 37 Prozent der Befragten mit einer Regenschutz-Versicherung gegen schlechtes Wetter am Hochzeitstag oder im Urlaub vorsorgen (Ranking-Platz vier). Auf Platz fünf im Ranking der Wunschversicherungen folgt der Blackout-Schutz. Jeder dritte Umfrageteilnehmer hätte gern eine Versicherung gegen vermasselte Abi-Klausuren oder Führerscheinprüfungen.
“Auch wenn jeder weiß, dass Versicherungen erfunden wurden, um essenzielle Lebensrisiken abzusichern, ist es spannend zu sehen, gegen welche unschönen Dinge des Lebens sich die Menschen eine Absicherung wünschen würden. Versicherungen werden zuallererst für Menschen gemacht. Und mithilfe des Internets ist es heute so einfach wie nie zuvor, sich mit ihnen über ihre Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen”, sagt Elmar Schwarzl, Head of Marketing der Online-Versicherungsplattform Community Life. Über den Ideenpool von Community Life können Kunden und Mitglieder der Community neue Ideen für die Weiterentwicklung der Versicherung einbringen. (vwh)“
Welche Versicherungen würdest Du gerne noch haben wollen, wenn es sie geben würde?
Viele Menschen fragen sich immer wieder, ob eine private oder gesetzliche #Krankenversicherung besser ist.
Und kurz vor dem Wahlkampf kommt dann von einigen politischen #Parteien der Ruf nach der #Bürgerversicherung.
Warum die Bürgerversicherung – auch insbesondere für gesetzlich #Krankenversicherte – nicht sinnvoll ist, möchten wir hier verdeutlichen:
Betrachtet man die Länder, in denen die #Krankenversicherung nach dem #Solidaritätsprinzip betrieben wird, so merkt man beim Vergleich der Leistungen erhebliche #Leistungseinschränkungen.
In Ländern mit einem Monopolsystem können Leistungen viel schneller abgebaut werden.
Stellen Sie sich vor, es würde in Deutschland nur ein Golf gebaut und zugelassen werden. Bei einem finanziellen Engpass könnte dann z. B. billigeres Material verwendet werden (z.B. bei den Polstern) und schon wäre Geld eingespart. Und da Sie nur einen Golf kaufen können und der Wettbewerb fehlt, müssten Sie sich damit abinden.
Länder wie #England oder auch #Schweden kennen nur die Krankenversicherung als Monopolversicherung. Und wer in England mit 65 eine Herztransplantation benötigt, hat eben Pech; mit 65 ist man dafür zu alt. Wer viel Geld hat, kann dies dann vielleicht im Ausland machen lassen.
Auch in dem Musterland der #Bürgerversicherung #Schweden sind heute erhebliche Einschränkungen vorhanden. Würden Sie in Schweden leben, dürfte bei einer medizinischen Indikation Ihr Arzt zwar eine stationäre #Operation empfehlen; wann sie jedoch durchgeführt wird, entscheidet die Stadtverwaltung Ihrer Stadt.
Ein fehlender Wettbewerb führt zwangsweise bei einer Verknappung der Mittel auch zur Reduzierung der #Gesundheitsleistungen. Welche Auswirkungen dies haben kann, ist zur Zeit in #Rußland zu sehen: Während in Deutschland die #Lebenserwartung pro Jahr um 3 Monate pro Jahr steigt, hat sich die #Lebenserwartung in den letzten 10 Jahren sich um 5 Jahre reduziert.
Welche Hauptunterschiede bestehen zwischen der #gesetzlichen und #privaten #Krankenversicherung?
Zunächst ist die Finanzierungsform einer der wesentlichen Unterschiede:
Die gesetzlichen Krankenkassen (#GKV) finanzieren sich nach dem sogenannten #Umlagesystem. Wie gefährlich diese Finanzierungsform ist, wird deutlich, wenn man weiß, dass auch die gesetzliche Rentenversicherung gleich finanziert wird.
Was heute eingenommen wird, wird im Prinzip sofort wieder ausgegeben. Die Rücklagen reichen gerade einmal für nicht mal zwei Monate aus.
Bei der privaten Krankenversicherung (#PKV)werden Beitragsanteile für jede Altersgruppe für später angespart. Für die heute 20-jährigen werden beispielsweise Gelder für den Zeitpunkt angespart, wo die Leistungsausgaben für diese Altersgruppe höher sind. Diese #Ansparungen werden für jede #Altersgruppe und jeden Tarif selbstständig kalkuliert; genannt werden diese Ansparungen auch #Altersrückstellungen.
Wie gefährlich es ist, keine langfristigen Rückstellungen vom Beitrag zu machen, wird deutlich, wenn man sieht, wie das Durchschnittsalter und die Lebenserwartung weiter steigt.
Während das #Durchschnittsalter im Jahr 2014 in Deutschland bei 46,1 Jahren lag, ist davon auszugehen, dass wir in Deutschland in zwanzig Jahren ein #Durchschnittsalter von 55 Jahren haben werden.
Auch bei der Lebenserwartung gab es wesentliche Veränderungen:
Gründe für die längere #Lebenserwartung und einem höheren #Durchschnittsalter:
Entwicklungen in der #Medizin werden weiter dazu beitragen, dass die #Lebenserwartung weiter ansteigen wird. #Krankheiten wie beispielsweise #Krebs, #Diabetes und #Demenz werden durch die #Forschung in 10-20 Jahren noch besser behandelt werden können und das Leben dann nicht mehr verkürzen.
Als Beispiel sei hier nur der Tumor #Glioblastom genannt. Während vor rund 15 Jahren von einem Arzt die Diagnose „Glioblastom“ erhalten hatte, verstarb zu 80 % innerhalb eines Jahres; die übrigen 20 % hatten noch eine #Lebenserwartung von bis zu 24 Monaten. Wenn dieser #Tumor heute frühzeitig diagnostiziert wird, bestehen sehr gute #Überlebenschancen. Durch die #Schwerionenbestrahlung sind die Behandlungsmöglichkeiten heute sehr erfolgreich möglich.
Die #Entwicklungen in der #Medizin sind das Ergebnis des immer stärker wachsenden #Wissens. Glaubt man Experten, verdoppelt sich das medizinische Wissen alle 5 Jahre.
Bereits 2017 soll erstmals ein Kopf eines Menschen auf einen anderen Körper versetzt werden (Quelle: http://www.welt.de/vermischtes/article137912632/2017-soll-der-erste-Kopf-transplantiert-werden.html ). Dies macht deutlich, welche Fortschritte in der Medizin möglich sind.
Ein weiterer Grund für die längere Lebenserwartung ist, dass heute #Umweltvergiftungen erkannt werden. Denkt man an die 70-er Jahre zurück, dann muss man auch an die #Umweltschäden in Flüssen und in der Luft denken. Heute werden viele negativen #Umwelteinflüsse frühzeitig erkannt. Auch das ist ein Grund, warum zum Beispiel das Fischen im Neckar wieder möglich ist.
Der Anstieg des Durchschnittsalters hat jedoch auch noch einen zweiten Grund:
Neben der längeren Lebenserwartung werden immer weniger Kinder geboren. Mit 1,38 Kindern pro Frau wird unsere Bevölkerung nicht nur kleiner, sondern im Durchschnitt auch älter. Damit das Durchschnittsalter sinkt, brauchen wir in Deutschland auch mehr Kinder.
Beim Vergleich der beiden Krankenversicherungssysteme:
#Umlagefinanzierung bei der gesetzlichen Krankenversicherung
#Altersrückstellung bei der privaten Krankenversicherung
müssen gerade die geschilderten Punkte berücksichtigt werden.
Eine im Durchschnitt ältere Bevölkerung wird einen höheren medizinischen Bedarf in Anspruch nehmen.
Die Finanzierungsform der gesetzlichen Sozialsysteme (insbesondere in der gesetzlichen Kranken-, gesetzlichen Pflegepflicht- und Rentenversicherung) sind bei dieser Entwicklung nicht zukunftsweisend und nicht vertretbar.
Wenn Politiker oder Lobbyisten der Sozialversicherung nach der Bürgerversicherung schreien, dann nur deshalb, weil man in einer Mono-Krankenversicherung einen schnelleren Leistungsabbau durchführen kann.
Das höchste Gut der Menschen ist neben der Freiheit auch die Gesundheit. Und dies schließt auch die Behandlungsmöglichkeiten durch die Medizin ein.
Und wer meint, ab einem gewissen Alter ist das Leben nicht mehr lebenswert, der soll sich einmal mit 100-jährigen Menschen unterhalten. Ich sehe in einem Pflegeheim wöchentlich drei Hundertjährige.
Eine Dame (101 Jahre) sagte mir, als ich sie fragte, wie es ihr geht: „TIPP TOPP“. Die Dame hat eine echte Lebensfreude. Sie wurde zwar mit etwa 70 Jahren Pflegefall, trotzdem lebt sie noch sehr gerne.
Die Schwaben können alles, außer HOCHDEUTSCH
– Selbst beim länger Leben sind sie Spitzenreiter –
Neugeborene werden im Durchschnitt in Deutschland:
bei den Männern: 77 Jahre
bei den Frauen: 82 Jahre
Wenn die älteren Menschen das 65. Lebensjahr vollendet haben, bestehen gute Chancen:
für Männer: 82 Jahre und 6 Monate
für Frauen:85 Jahre und 9 Monate
zu werden.
Lachende Schwaben Senioren im besten Alter
In den neuen Bundesländern sterben die Bundesbürger etwa ein Jahr früher; der Trend, dass die Menschen in den neuen Bundesländern aufholen und älter werden, hält jedoch weiter an.
Die niedrigste Lebenserwartung haben die Jungen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit 74,5 Jahren und die Mädchen im Saarland mit 80,8 Jahren.
Baden-Württemberg hat – auch wie bereits in der Vergangenheit – die höchste Lebenserwartung.
Der #demografische #Wandel und seine Auswirkungen:
Die #Lebenserwartung wird auch in den nächsten 15-30 Jahren weiter ansteigen. Denn derzeit sterben in Deutschland nach einer Studie die meisten Menschen an:
#Herzerkrankungen
#Lungenkrebs
#Schlaganfall
#Alzheimer-Krankheit
#Darmkrebs
und #COPD.
Nimmt man die derzeitige medizinische Entwicklungen in Augenschein, so ist davon auszugehen, dass nahezu alle diese Krankheiten in den kommenden 10-15 Jahren der Vergangenheit angehören, so dass die Lebenserwartung durchaus in 15-20 Jahren für einen 65-Jährigen Menschen in Deutschland bei 90-95 Jahren liegt.
Der demografische Wandel wird sich hiermit weiter fortsetzen, so dass die Sozialsysteme neu finanziert werden müssen.
Durch die längere Lebenserwartung wird nicht nur länger eine Alters- und Hinterbliebenenrente gezahlt, sondern auch ein Leistungsanstieg bei den Krankenversicherungen und der Pflegeversicherung stattfinden.
Dies trifft insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen und die gesetzliche Pflegepflichtversicherung, da bei diesen Versicherungszweigen keine Kapitalbildung vorgenommen wird, sondern die Leistungen direkt aus den zeitgleich eingenommenen Beiträgen finanziert wird (Umlagesystem).
Die gesetzlichen #Krankenkassen und #Pflegepflichtversicherung
Nicht ohne Grund versuchen einige politische Parteien und Lobbyisten der gesetzlichen Krankenkassen die Bürgerversicherung als solidarische Einrichtung den Bürgern schmackhaft zu machen.
Auch wenn dies zunächst gut klingt: Wenn alle Bundesbürger in einer Einheitskasse sind, dann kann sehr schnell durch den fehlenden Wettbewerb eine weitere Leistungsreduzierung vorgenommen werden. Die Beispiele England, Schweden usw. machen es bereits heute deutlich, dass in einer Einheitskasse die Leistungen schneller reduziert werden.
Selbst ein gesetzlicher Krankenversicherter dürfte, wenn er über die Auswirkungen nachdenkt, auf keinen Fall eine Bürgerversicherung wollen. Denn der Wettbewerb wäre dann durch gesetzliche Maßnahmen sehr eingegrenzt.
Die privaten Krankenversicherungen und Pflegepflichtversicherung
Bei den privaten Krankenversicherungen werden je Geburtsjahr und Tarif Teile des Beitrages für später angespart (Altersrückstellungen). Im Jahr 2013 hatte die Private Krankenversicherung bereits 202 Mrd. Euro für die Versicherten angespart. Wenn beispielsweise die heute 30-Jährigen einmal 80 Jahre alt sind, stehen diese Altersrückstellungen dann zur Mitfinanzierung der Leistungen zur Verfügung.
Die Auswirkungen des demografischen Wandels in der Kranken- und Pflegeversicherung
Der demografische Wandel wird somit nicht nur in der Rentenversicherung, sondern insbesondere in der Kranken- und Pflegepflichtversicherung mittelfristig erheblichen Leistungskürzungen oder Beitragssteigerungen führen. Ein heute 30-jähriger GKV-Versicherter (gesetzliche Krankenkasse) müsste, wenn die Leistungen nicht in der gesetzlichen Krankenkasse reduziert werden, ab sofort mtl. rund 100 Euro ansparen, damit er im Alter die Beitragssteigerungen der gesetzlichen Krankenkassen abfangen kann. Dies wäre deshalb notwendig, weil die Anzahl der jungen Menschen im Verhältnis zu den älteren Versicherten erheblich geringer sein wird.
Die Deutschen haben inzwischen über 5 Billionen z.B. auf Tagesgeldkonten und Sparbüchern angespart. Nimmt man noch das Immobilienvermögen hinzu, dann haben die Deutschen über 10 Bio. Euro an Vermögen.
Trotz der niedrigen Zinsen ist das Sparbuch und Tagesgeldkonto in der Beliebtheitsskala an Platz 1. Allerdings liebäugeln auch viele Sparer mit Aktien, Fonds und Fondsversicherungen.
Ein Trost bleibt:
Der Realzins ist unter Berücksichtigung der niedrigen Inflation nicht viel niedriger, als in der Vergangenheit. Würde man beispielsweise von dem Sparbuchzins 1980 von 4 % Zins eine Inflation von 5,5 % abziehen, dann war der Realzins damals bei -1,5 %
Psychologisch ist für viele natürlich die Zinssenkung in den letzten Jahren schockierend gewesen. Man sollte sich jedoch nicht nur vom Zins lenken lassen, sondern auch den Realzins (Zinsen abzüglich der Inflation) betrachten.
Wichtiger als Zinsen – die lebenslange Versorgung
Viele Menschen sparen einen Großteil des Vermögens für Eigentum und vor allem für eine vernünftige Altersversorgung und Pflegefinanzierung.
Betrachtet man die zukünftige Entwicklung der Lebenserwartung, so steht fest, dass die Lebenserwartung in den letzten 40 Jahren pro Jahr um 3 Monate angewachsen ist. Die Menschen werden heute etwa 10 Jahre älter, als vor 40 Jahren.
Medizinische Entwicklungen werden dazu führen, dass die Lebenserwartung auch weiter ansteigen wird.
Wenn in rund 20 Jahren die Lebenserwartung von 65-Jährigen bei 90-95 Jahren liegt, bedeutet dies auch, dass die Lebensfinanzierung um etwa 10 Jahre länger sein wird.
Für die gesetzliche Rentenversicherung bedeutet dies, dass die Rentenzahlungen um etwa 35-40 % länger gezahlt werden müssen.
lachendes senioren-paar mit tablet
Gleiches gilt auch bei der Bildung von eigenem Vermögen. Aus heutiger Sicht wird die gesetzliche Rentenversicherung bei einem 67-Jährigen nur noch 43 % Brutto betragen. Ohne betriebliche Altersversorgung und zusätzlich angespartem Vermögen werden viele Bundesbürger in die Altersarmut abgleiten.
Bei der Vermögensbildung sollte jedoch Jeder auch wissen, dass das selbst angesparte Vermögen in der Rente verbraucht wird und dann doch die Altersarmut kommen kann, wenn die Lebenserwartung länger ist, als man selbst denkt.
Bei der Vermögensplanung von Altersvorsorge und Pflegeabsicherung gibt es hierfür aus heutiger Sicht nur die Möglichkeit der Vermögensbildung in einer privaten Rentenversicherung.
Nur bei der privaten Rentenversicherung wird eine lebenslange Rentenzahlung garantiert. Wer heute eine klassische private Rentenversicherung abschließt kauft sich hiermit eine lebenslang garantierte Rente ein; und zwar zu der Lebenserwartung, die heute in der Kalkulation der Versicherungsunternehmen zu Grunde gelegt ist.
Natürlich kann man auch zunächst das Geld privat ansparen und später dann in eine Rentenversicherung einzahlen.
Hier ist jedoch der Nachteil, dass dann bereits eine andere Kalkulationsgrundlage gilt. Wenn die Lebenserwartung dann bereits um 10 Jahre länger ist, wird als Garantierente eine mtl. geringere Zahlung erhalten, da die Rente dann um 10 Jahre länger gezahlt werden muss.