Die Elektromobilität gewinnt weltweit rasant an Bedeutung – und nun rückt ein weiterer gigantischer Markt in den Fokus: Indien. Der Technologiekonzern Bosch und der indische Autozulieferer Tata AutoComp Systems schmieden eine strategische Allianz, um den boomenden Elektro-Sektor auf dem Subkontinent entscheidend voranzubringen.
Geplant ist die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, das zu gleichen Teilen von beiden Partnern geführt wird. Nach Zustimmung der Kartellbehörden soll der operative Start voraussichtlich Mitte 2026 erfolgen. Der Sitz des neuen Unternehmens wird in Pune liegen – einem wichtigen Industrie- und Technologiezentrum Indiens.
Im Mittelpunkt stehen Entwicklung, Produktion und Vertrieb moderner E-Achsen und E-Motoren speziell für den indischen Markt. Ziel ist es, innovative globale Technologien mit lokaler Fertigung zu verbinden. Dadurch sollen Elektrofahrzeuge in Indien schneller verfügbar, effizienter und wirtschaftlicher werden. Gleichzeitig stärkt das Projekt die industrielle Wertschöpfung vor Ort und schafft neue Perspektiven für Zulieferer, Beschäftigte und Kunden.
Bosch unterstreicht mit diesem Schritt erneut seine langfristige Strategie. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bereits mehr als sechs Milliarden Euro weltweit in Elektromobilität investiert. Für Bosch-Geschäftsführer Markus Heyn ist klar: Elektromobilität ist ein zentrales Zukunftsfeld. Der Konzern setzt konsequent auf Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Halbleitern über Leistungselektronik bis hin zu kompletten elektrischen Achsantrieben.
Die Partnerschaft mit Tata zeigt, wie stark internationale Kooperationen die Transformation beschleunigen können. Indien zählt zu den größten Wachstumsmärkten der Welt. Steigende Urbanisierung, ambitionierte Klimaziele und politische Förderprogramme treiben den Umstieg auf elektrische Antriebe massiv voran.
Mit dieser Allianz entsteht ein kraftvolles Signal: Elektromobilität ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein globaler Industriewandel. Unternehmen, die jetzt investieren, sichern sich technologische Führungsrollen – und gestalten aktiv die Mobilität von morgen.
Manchmal braucht es keine langen Reden, keine politischen Programme und keine endlosen Talkshows. Manchmal reicht ein einziges Bild. Ein Kind. Ein Blick. Und ein paar einfache Worte auf einem T-Shirt.
Diese vier Zeilen sind mehr als ein Statement. Sie sind eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, dass wir Menschen ursprünglich keine Grenzen kennen. Keine Parteiprogramme. Keine ideologischen Schützengräben.
Kinder denken nicht in Nationen. Sie denken nicht in Machtblöcken. Sie fragen nicht zuerst nach Herkunft oder Status. Sie sehen einen anderen Menschen – und reagieren mit Neugier. Mit Offenheit. Mit Vertrauen.
Doch irgendwo auf dem Weg ins Erwachsenenleben verlieren viele genau diese Fähigkeit. Wir lernen zu unterscheiden. Zu bewerten. Zu misstrauen. Wir übernehmen Begriffe, die trennen, statt zu verbinden.
Gerade in Zeiten politischer Polarisierung wirkt ein solcher Satz fast provokativ. Denn er stellt die simpelste aller Fragen: Was wäre, wenn wir uns wieder stärker als Menschen begreifen würden – und weniger als Vertreter von Lagern?
Freiheit bedeutet nicht nur Wahlrecht oder Meinungsfreiheit. Freiheit bedeutet auch, sich nicht von Angst und Abgrenzung treiben zu lassen. Und Liebe ist nicht nur ein privates Gefühl. Sie ist auch eine gesellschaftliche Haltung: Respekt. Empathie. Verantwortung.
Vielleicht ist die größte Stärke einer Demokratie nicht ihre Härte – sondern ihre Menschlichkeit.
Und vielleicht brauchen wir deshalb manchmal genau solche Bilder. Nicht, weil sie naiv sind. Sondern weil sie uns daran erinnern, wie klar die Welt wirken kann, wenn man sie mit Kinderaugen betrachtet.
Friedrich Merz war in China. Er schaut sich dort KI-Zentren, Robotikfabriken und staatlich geförderte Hightech-Cluster an. Kommt zurück – und erklärt uns, wir seien zu gemütlich. Zu viel Work-Life-Balance. Zu wenig Ehrgeiz.
China – Hightech, KI und Robotik.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Ein Mann, dessen Partei über Jahre Glasfaser verschleppt hat. Windkraft gebremst hat. Solarförderung gekappt hat. Industriepolitik oft zögerlich betrieben hat.
Deutschland – Industrie zwischen Tradition und Modernisierung.
Und jetzt sind die Arbeitnehmer schuld?
China ist technisch stark. Aber China ist kein freies Land. Dort entscheidet die politische Führung – nicht Mitbestimmung oder Zivilgesellschaft.
Wer Tempo mit Autorität verwechselt, hat Demokratie nicht verstanden.
Deutschland ist nicht langsamer wegen 30 Urlaubstagen. Deutschland ist langsamer, weil strategische Entscheidungen zu spät getroffen wurden. Weil Transformation verwaltet statt gestaltet wurde.
Wenn Merz Bequemlichkeit als Hauptproblem darstellt, ist das keine Analyse. Es ist Ablenkung.
Wer lange in politischer Verantwortung stand, sollte nicht auftreten, als habe er mit den Versäumnissen nichts zu tun.
Vielleicht liegt das Problem nicht bei den Beschäftigten. Vielleicht liegt es bei politischen Entscheidungen, die Zukunftsbranchen nicht konsequent gestärkt haben.
Guten Morgen. Wach bleiben.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Die Debatte offenbart ein klares Muster: Verantwortung wird individualisiert.
Unter jahrzehntelanger CDU-Regierungsverantwortung wurden zentrale Zukunftsfelder nicht konsequent abgesichert.
Die Solarindustrie verlor an Boden, weil verlässliche Rahmenbedingungen fehlten. Der Ausbau der Windkraft wurde durch regulatorische Hürden verlangsamt. Bei Elektrofahrzeugen wurde lange gezögert, während andere Länder strategisch investierten.
Gleichzeitig erleben wir immer wieder politische Signale, die erneuerbare Energien relativieren und etablierten Energiekonzernen Priorität einräumen.
Wettbewerbsfähigkeit entsteht jedoch nicht durch Druck auf Beschäftigte. Sie entsteht durch Investitionen, Planungssicherheit und strategische Industriepolitik.
Deutschlands Arbeitnehmer gehören zu den produktivsten weltweit. Mangelnden Ehrgeiz zu unterstellen, greift zu kurz.
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Menschen zu bequem sind. Sondern ob politische Führung bereit ist, Verantwortung für verpasste Weichenstellungen zu übernehmen.
Friedrich Merz war in China. Er schaut sich dort KI-Zentren, Robotikfabriken und staatlich geförderte Hightech-Cluster an. Kommt zurück – und erklärt uns, wir seien zu gemütlich. Zu viel Work-Life-Balance. Zu wenig Ehrgeiz.
China – Hightech, KI und Robotik.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Ein Mann, dessen Partei über Jahre Glasfaser verschleppt hat. Windkraft gebremst hat. Solarförderung gekappt hat. Industriepolitik oft zögerlich betrieben hat.
Deutschland – Industrie zwischen Tradition und Modernisierung.
Und jetzt sind die Arbeitnehmer schuld?
China ist technisch stark. Aber China ist kein freies Land. Dort entscheidet die politische Führung – nicht Mitbestimmung oder Zivilgesellschaft.
Wer Tempo mit Autorität verwechselt, hat Demokratie nicht verstanden.
Deutschland ist nicht langsamer wegen 30 Urlaubstagen. Deutschland ist langsamer, weil strategische Entscheidungen zu spät getroffen wurden. Weil Transformation verwaltet statt gestaltet wurde.
Wenn Merz Bequemlichkeit als Hauptproblem darstellt, ist das keine Analyse. Es ist Ablenkung.
Wer lange in politischer Verantwortung stand, sollte nicht auftreten, als habe er mit den Versäumnissen nichts zu tun.
Vielleicht liegt das Problem nicht bei den Beschäftigten. Vielleicht liegt es bei politischen Entscheidungen, die Zukunftsbranchen nicht konsequent gestärkt haben.
Guten Morgen. Wach bleiben.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Die Debatte offenbart ein klares Muster: Verantwortung wird individualisiert.
Unter jahrzehntelanger CDU-Regierungsverantwortung wurden zentrale Zukunftsfelder nicht konsequent abgesichert.
Die Solarindustrie verlor an Boden, weil verlässliche Rahmenbedingungen fehlten. Der Ausbau der Windkraft wurde durch regulatorische Hürden verlangsamt. Bei Elektrofahrzeugen wurde lange gezögert, während andere Länder strategisch investierten.
Gleichzeitig erleben wir immer wieder politische Signale, die erneuerbare Energien relativieren und etablierten Energiekonzernen Priorität einräumen.
Wettbewerbsfähigkeit entsteht jedoch nicht durch Druck auf Beschäftigte. Sie entsteht durch Investitionen, Planungssicherheit und strategische Industriepolitik.
Deutschlands Arbeitnehmer gehören zu den produktivsten weltweit. Mangelnden Ehrgeiz zu unterstellen, greift zu kurz.
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Menschen zu bequem sind. Sondern ob politische Führung bereit ist, Verantwortung für verpasste Weichenstellungen zu übernehmen.
Friedrich Merz war in China. Er schaut sich dort KI-Zentren, Robotikfabriken und staatlich geförderte Hightech-Cluster an. Kommt zurück – und erklärt uns, wir seien zu gemütlich. Zu viel Work-Life-Balance. Zu wenig Ehrgeiz.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Ein Mann, dessen Partei über Jahre Glasfaser verschleppt hat. Windkraft gebremst hat. Solarförderung gekappt hat. Industriepolitik oft zögerlich betrieben hat.
Deutschland – Industrie zwischen Tradition und Modernisierung.
Und jetzt sind die Arbeitnehmer schuld?
China ist technisch stark. Aber China ist kein freies Land. Dort entscheidet die politische Führung – nicht Mitbestimmung oder Zivilgesellschaft.
Wer Tempo mit Autorität verwechselt, hat Demokratie nicht verstanden.
Deutschland ist nicht langsamer wegen 30 Urlaubstagen. Deutschland ist langsamer, weil strategische Entscheidungen zu spät getroffen wurden. Weil Transformation verwaltet statt gestaltet wurde.
Wenn Merz Bequemlichkeit als Hauptproblem darstellt, ist das keine Analyse. Es ist Ablenkung.
Wer lange in politischer Verantwortung stand, sollte nicht auftreten, als habe er mit den Versäumnissen nichts zu tun.
Vielleicht liegt das Problem nicht bei den Beschäftigten. Vielleicht liegt es bei politischen Entscheidungen, die Zukunftsbranchen nicht konsequent gestärkt haben.
Guten Morgen. Wach bleiben.
Ein Kommentar von Werner Hoffmann
Die Debatte offenbart ein klares Muster: Verantwortung wird individualisiert.
Unter jahrzehntelanger CDU-Regierungsverantwortung wurden zentrale Zukunftsfelder nicht konsequent abgesichert.
Die Solarindustrie verlor an Boden, weil verlässliche Rahmenbedingungen fehlten. Der Ausbau der Windkraft wurde durch regulatorische Hürden verlangsamt. Bei Elektrofahrzeugen wurde lange gezögert, während andere Länder strategisch investierten.
Gleichzeitig erleben wir immer wieder politische Signale, die erneuerbare Energien relativieren und etablierten Energiekonzernen Priorität einräumen.
Wettbewerbsfähigkeit entsteht jedoch nicht durch Druck auf Beschäftigte. Sie entsteht durch Investitionen, Planungssicherheit und strategische Industriepolitik.
Deutschlands Arbeitnehmer gehören zu den produktivsten weltweit. Mangelnden Ehrgeiz zu unterstellen, greift zu kurz.
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Menschen zu bequem sind. Sondern ob politische Führung bereit ist, Verantwortung für verpasste Weichenstellungen zu übernehmen.
Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen…
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⚡ Stromexport statt Import: Norwegen als Energie-Partner Europas
Norwegen hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem der effizientesten, stabilsten und internationalsten Energieakteure Europas entwickelt – auf Basis von Wasserkraft und bald auch Offshore-Wind.
🌊 Norwegens Offshore-Windoffensive: 30 Gigawatt bis 2040 – Europas grüne Großbaustelle auf See
Norwegen plant einen der ambitioniertesten Offshore-Wind-Ausbauschritte Europas:
30 Gigawatt Windkraftleistung sollen bis zum Jahr 2040 auf hoher See entstehen – vor allem in der Norsee und entlang der Westküste.
Der Kraftwerksvergleich: Wind gegen Atom
Was bedeutet das in Zahlen?
Das deutsche Kernkraftwerk Isar 2 hatte eine Nettoleistung von 1,48 Gigawatt (GW).
Die geplanten 30 GW Offshore-Windleistung entsprechen also etwa 20 bis 22 Kernkraftwerken der Isar-2-Klasse.
Anders gesagt:
Allein dieser norwegische Windkraft-Ausbau ersetzt rechnerisch über 20 neue Atomkraftwerke – ohne Risiken, ohne Atommüll, ohne jahrzehntelange Genehmigungsverfahren.
Wer profitiert vom Windkraftausbau?
1. Die norwegische Wirtschaft
Bau & Wartung der Offshore-Windparks schaffen Tausende Jobs – vor allem im Küstenraum. Norwegische Unternehmen wie Equinor, Aker Solutions, Statkraft oder DNV stehen an der Weltspitze für Floating-Wind-Technologie. Durch die Exporterlöse stärkt der Staat seinen Staatsfonds – ein Modell, das auch auf grüne Energie übertragen wird.
2. Die europäische Energiewende
Länder wie Deutschland, Niederlande, Großbritannien und Dänemark erhalten über Stromkabel grüne Energie aus Norwegen. Dies hilft beim Kohle- & Atom-Ausstieg, stabilisiert Strompreise und senkt CO₂-Emissionen. Norwegischer Offshore-Strom ist grundlastfähiger, da Wind auf See stetiger weht als an Land.
3. Das Klima & die nachfolgenden Generationen
30 GW Windkraft können jährlich ca. 75 bis 90 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugen – das entspricht dem Stromverbrauch von rund 20 Millionen europäischen Haushalten.
Jede vermiedene Tonne CO₂ durch saubere Stromerzeugung hilft dabei, die Klimaziele von Paris zu erreichen.
Wer heute über Norwegen spricht, hört oft das gleiche Argument: „Ja, die können sich das mit den Erneuerbaren ja leisten – die schwimmen ja im Öl.“
Aber stimmt das wirklich?
Tatsächlich ist Norwegen nicht wegen des Erdöls grün geworden, sondern trotzdem. Die Elektrifizierung des Landes begann lange vor der Ölzeit – und mit einer visionären Entscheidung, die auch Deutschland gut getan hätte.
⚡ Der Anfang: Strom aus Wasser statt Kohle
Schon 1891 wurde in der kleinen Stadt Hammerfest das erste kommunale Wasserkraftwerk eröffnet.
Noch vor dem ersten Weltkrieg entstanden in ganz Norwegen Dutzende kleine Kraftwerke – viele davon durch private Investoren aus dem In- und Ausland, die in die natürlichen Höhenlagen, Wasserfälle und Flüsse Norwegens investierten.
Strom wurde zur Grundlage für Industrie, Licht und später auch Bahnlinien.
Die geniale Idee: Reversion statt Ausverkauf
Was Norwegen dann tat, war außergewöhnlich – und langfristig genial:
1906–1909 verabschiedete das Parlament sogenannte Konzessionsgesetze, die ausländische Firmen verpflichteten, Wasserrechte nur befristet zu erhalten.
Nach 60 bis 80 Jahren musste jede Anlage kostenlos an den Staat zurückfallen – das nannte man den „Heimfall“.
Damit wurde verhindert, dass sich Norwegens wichtigste Ressource dauerhaft in privaten Händen befindet.
Ergebnis: Norwegen baute mit ausländischem Kapital seine Infrastruktur – sicherte sich aber dauerhaft die Kontrolle über das Netz.
️ Staat statt Spekulant: Gemeinwohl als Prinzip
1920 gründete das Land die NVE (Wasser- und Energiedirektion), die noch heute für Lizenzen, Überwachung und Planung zuständig ist.
Aktuell befinden sich über 90 % der norwegischen Stromproduktion in staatlicher oder kommunaler Hand. Nur 10 % sind privat. Kein anderer europäischer Staat hat so konsequent öffentliche Kontrolle über die Stromversorgung behalten.
Forschung, Fortschritt und Turbinen-Hightech
Norwegen setzte früh auf Wissenschaft: An der Technischen Hochschule Trondheim entstand bereits 1910 das legendäre Waterpower Laboratory, das bis heute weltweit Maßstäbe bei Turbinenentwicklung und Effizienz setzt.
Industrieunternehmen wie Kværner profitierten davon und entwickelten technologische Spitzenprodukte für den internationalen Wasserkraftmarkt.
Erst dann kam das Öl – und wurde klug verwaltet
Der erste große Erdölfund in Norwegen kam 1969 – Jahrzehnte nach dem Aufbau der Wasserkraft. Norwegen entschied sich bewusst für eine staatliche Beteiligung (Statoil, heute Equinor) und für einen Staatsfonds, in dem die Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung systematisch für zukünftige Generationen angelegt werden.
Mit diesem Geld wurde das bereits vorhandene grüne Stromsystem weiterentwickelt, Elektromobilität gefördert und Infrastruktur modernisiert.
✅ Fazit: Kein Mythos, sondern Strategie
Norwegen ist kein Wunderland, sondern ein Beispiel für kluge, langfristige Politik:
Grüne Energie gab es dort schon vor dem Öl.
Private Investoren wurden genutzt – aber nicht dauerhaft bedient.
Der Staat behielt die Kontrolle über Stromversorgung und Planung.
Öl wurde später zur Stabilisierung und Transformation genutzt – nicht zum Verschleudern.
Vielleicht sollten wir in Deutschland nicht fragen, „warum Norwegen so grün ist“, sondern: Warum wir es trotz aller Chancen nicht sind.
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Ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn…?
Was wäre eigentlich passiert, wenn Norwegen sich damals anders entschieden hätte?
Wenn die Wasserkraftwerke nicht nach Ablauf der Konzessionen in Staatsbesitz übergegangen wären, sondern dauerhaft in privater Hand geblieben wären?
Hätte sich der junge, arme norwegische Staat überhaupt unabhängig entwickeln können?
Hätte man die Infrastruktur im ganzen Land aufgebaut – oder nur dort, wo es rentabel war?
Hätte Norwegen dann genug Einnahmen gehabt, um später Bildung, Gesundheit und den Staatsfonds aufzubauen?
Und vor allem:
Hätte es die Souveränität über seine Energieversorgung behalten?
Denn eines ist klar:
Norwegen war vor der Elektrifizierung ein armes Land.
Erst durch die konsequente Nutzung und öffentliche Rückbindung der Wasserkraft entstand ein Wohlstand, der mit dem Ölboom später nur noch verstärkt wurde.
Vielleicht sollten wir uns heute öfter fragen:
Wie sähe Deutschland heute aus, wenn wir beim Strom ähnlich weitsichtig gehandelt hätten?
Wie ein AfD-Mann deutsche Souveränität für russisches Gas verkauft!
Ein Beitrag von
#Frank #Hennemann
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Markus Frohnmaier – der Mann, der uns erklärt, was Souveränität ist. Ausgerechnet er.
Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, der sich bei jeder Gelegenheit fragt: „Was würde Putin tun?“
🎓 Kurz zur Vita: Geboren in Rumänien, adoptiert nach Baden-Württemberg, Hauptschule, Jura-Studium (abgebrochen), dann schnell zu dem, was in der AfD als Karriere gilt: Pressesprecher bei Frauke Petry, dann Alice Weidel. Und schwupps war er Bundestagsabgeordneter – ein außenpolitischer Sprecher, der Außenpolitik offenbar für eine russische Telegram-Gruppe hält. Die „Junge Alternative“ hat er auch mal geführt – ja genau, die, die der Verfassungsschutz inzwischen gerne mit der Kneifzange anfasst.
Und dann diese Recherchen: 🧠 Laut Correctiv und ZDF frontal galt Frohnmaier schon 2017 als „unter absoluter Kontrolle des Kreml“. 🔗 Kontakte zu Putin-nahen Oligarchen, zu Dugins ultranationalistischen Netzwerken, mediale Auftritte bei Russia Today, Besuche auf der Krim – das volle AfD-Auslandspraktikum. Fast wie ein Russland-Stipendium mit Rückflugoption ins deutsche Parlament.
🎯 Und nun referiert Frohnmaier im „Morgenmagazin“:
„Es ist nicht der Krieg der Deutschen.“
Klar. Wenn Putin Raketen auf Krankenhäuser schickt, ist das maximal ein „Sicherheitsrisiko in der Nähe“. Wenn Trump der EU ein Waffenabo aufdrückt, ist das natürlich ein Zwangsvertrag. Und wenn die Ukraine um Hilfe ruft, ist das eine Belästigung deutscher Steuerzahler.
🪖 Waffenlieferungen? Böse. 🧾 Sanktionen? Unnötig. 🛠️ Nord Stream 2? Bitte sofort flicken. 🎭 Die Ukraine? Möge sie sich selbst verteidigen – aber bitte ohne unsere Hilfe, und mit dem nötigen Maß an Dankbarkeit, dass wir überhaupt zuhören.
🪧 Souveränität, laut Markus Frohnmaier:
Die Ukraine? Hat das falsche Verständnis von Selbstbestimmung. Russland? Muss man „nicht enttäuschen“. Deutschland? Sollte aufhören, moralisch zu handeln, und anfangen, wirtschaftlich zu kuschen.
Kurz: Die Ukraine möge sich bitte mal zivilisiert ergeben. Russland soll wieder liefern. Trump darf alles. Und Deutschland… soll einfach still sein, zahlen und das Gas nicht vergessen.
🧨 Die AfD steht zwischen Himmel und Hölle –
🌩️ Zwischen der Angst, Putin zu verärgern, und dem Reflex, alles Amerikanische zu hassen. Zwischen dem Selbstbild als Friedensengel und der Realität als Sprachrohr autoritärer Interessen. Zwischen deutscher Souveränität und totaler Abhängigkeit vom Gaspreis.
🧹 Mein Fazit: Frohnmaier redet von Diplomatie, meint aber Unterwerfung. Er ruft nach Realpolitik, meint aber Rückgratlosigkeit. Und er spricht für Deutschland – dabei klingt er wie der Pressesprecher einer Schattenbotschaft irgendwo zwischen Moskau und Mar-a-Lago.
Souverän ist an diesem Auftritt nur eins: Die Chuzpe, mit der hier die Interessen einer Demokratie mit Füßen getreten werden. Ausgerechnet von jemandem, der glaubt, dass Loyalität ein Exportartikel mit kyrillischem Etikett ist.
Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.
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Während sich viele deutsche Politiker
– allen voran CDU-Chef Friedrich Merz –
Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.Katherina Reiche (CDU).CO2.Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
damit herausreden, Deutschland verursache ja „nur 1,5 %“ der weltweiten CO₂‑Emissionen, verschleiern sie dabei eine unbequeme Wahrheit:
Deutschland gehört nach wie vor zu den größten fossilen Energieverbrauchern pro Kopf weltweit.
Die internationalen Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:
Wer behauptet, Deutschland sei ein Vorreiter, lügt sich selbst in die Tasche.
Der „fossile Fingerabdruck“ der Bundesrepublik ist immer noch erschreckend hoch – weit höher als in vielen anderen Industrienationen.
Top 10 Länder nach absolutem CO₂-Ausstoß (2023)
1. China – ~34 %
2. USA – ~12 %
3. Indien – ~7,6 %
4. Russland – ~5,3 %
5. Japan – ~2,4 %
6. Iran – ~2 %
7. Indonesien – ~1,7 %
8. Saudi-Arabien – ~1,6 %
9. Deutschland – ~1,5 %
10. Kanada – ~1,5 %
Deutschland liegt hier auf Rang 9 – immer noch unter den größten Klimasündern der Welt. Und das, obwohl unser Bevölkerungsanteil an der Welt bei unter 1,1 % liegt!
⚡ CO₂-Ausstoß pro Kopf
1. Katar – ~35,5 t/Jahr
2. Kuwait – ~25 t
3. USA – ~14 t
4. Kanada – ~15 t
5. Australien – ~16 t
9. Deutschland – ~8 t
– Welt-Durchschnitt – ~4,8 t
Deutschland emittiert pro Bürger immer noch fast das Doppelte des weltweiten Durchschnitts.
️ Ölverbrauch (Barrel pro Tag)
1. USA – ~19,7 Mio. (≈ 20 % Weltanteil)
2. China – ~12,8 Mio.
3. Indien – ~5 Mio.
…
Deutschland – ~2,2 Mio. (≈ 2 %)
Trotz Energiewende: Deutschlands täglicher Ölverbrauch ist noch immer auf fossilem Hochleistungsniveau.
Erdgasverbrauch (pro Jahr)
1. USA – 886 Mrd. m³ (~22 %)
2. Russland – 453 Mrd. m³ (~11 %)
3. China – 405 Mrd. m³ (~10 %)
9. Deutschland – 75,7 Mrd. m³ (~1,9 %)
Fossiler Gesamtverbrauch pro Kopf (kWh/Jahr)
1. Kanada – ~99.900 kWh
2. USA – ~77.000 kWh
3. Australien – ~63.300 kWh
4. Schweden – ~56.300 kWh
5. Luxemburg – ~56.000 kWh
6. Norwegen – ~45.000 kWh
7. Deutschland – ~38.000 kWh
➡️ Deutschland liegt damit auf Rang 7 weltweit! Nicht bei der Erneuerbaren, sondern bei der fossilen Energie pro Kopf
☀️ Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch
Norwegen – ~66 %
Schweden – ~66 %
Deutschland – ~19,6 %
EU-Schnitt – ~24,5 %
Norwegen erzeugt seinen Strom zu über 99 % aus Wasserkraft. Schweden kombiniert Wasserkraft, Windkraft und Bioenergie – effizient und zukunftsorientiert. Deutschland dagegen blockiert sich selbst mit Lobbyinteressen, kurzfristigen fossilen Denkweisen und politischen Nebelkerzen.
❗ Resümee: Deutschland ist nicht sauber – sondern fossil satt
Die Zahlen sind eindeutig: Deutschland ist kein Vorbild, sondern weiterhin Teil des Problems. Statt wie Norwegen oder Schweden den Umstieg auf erneuerbare Energien entschlossen umzusetzen, wird hierzulande weiter diskutiert, gedeckelt, verwässert.
Fossile Energie ist bei uns keine Notwendigkeit – sie ist eine politische Entscheidung.
Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören.
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„BILD sprach mit dem Toten“ – diese absurde Schlagzeile war einst Synonym für den Boulevardjournalismus des Axel-Springer-Verlags.
Wer, wie ich, „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll in seiner Jugend gelesen hat, kennt das Prinzip: Rufmord, Meinungsmache, gezielte Kampagnen gegen missliebige Personen.
Und heute?
Heute funktioniert das Prinzip noch immer – nur subtiler, vernetzter, gefährlicher.
Wer heute den Einfluss der Springer-Medien verfolgt, muss erkennen:
Sie sind das Sprachrohr einer neuen alten Allianz – aus fossiler Lobby, wirtschaftlichem Ultrakonservatismus und politischen Machtkalkülen.
Und an der Spitze dieser Allianz steht in Deutschland: Friedrich Merz.
Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
Der Mann, der als BlackRock-Aktivist begann und nun als Kanzler eine ganze Republik rückwärts regiert.
Vom Krieg zur Energiekrise: Die fossilpolitische Großwetterlage
Spulen wir zurück ins Jahr 2021.
Russische Truppen formieren sich an der ukrainischen Grenze.
Ein Säbelrasseln, das längst mehr war als nur Drohkulisse.
Putin sah sich im Zugzwang:
Die EU wollte raus aus Kohle, Öl und Gas. Damit drohte Russland der Machtverlust.
Wer keine fossile Energie mehr kauft, entzieht Autokraten wie Putin ihre Waffen.
Gleichzeitig lieferten Biden und die Demokraten in den USA Rückenwind für die Erneuerbaren.
Solar, Wind, Wärmepumpen statt Fracking, Kohle und Pipelines.
Eine gefährliche Entwicklung – für Autokraten wie Putin, aber auch für Konzerne wie ExxonMobil, Chevron, Gazprom, RWE oder Rosatom.
Putin reagierte:
Krieg als fossilpolitische Rückeroberung.
Die Ukraine sollte „eingegliedert“ werden – nach belarussischem Vorbild.
Rohstoffe, Industrie, Einflusszone.
Die Gasspeicher in Deutschland wurden plötzlich wegen angeblicher Wartung nicht befüllt – im Oktober 2022 lagen sie nur bei rund 75 %.
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Übrigens waren diese beiden Ereignisse (Gasspeicher zu wenig gefüllt und Manöverübungen an der Grenze zu Ukraine) die Gründe, warum ich im Januar 2023 bei mir eine Luft-/Luft-Wärmepumpe einbauen ließ.
Ergänzung hierzu: In Norwegen haben 95% der Haushalte eine Luft-/Luft-Wärmepumpe, obwohl die Kälte dort wesentlich stärker ist.
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Der fossile Hebel von Putin funktionierte:
Preise stiegen, Panik griff um sich, Subventionen für Gas wurden zum Alltagsgeschäft.
Trumpismus, fossile Allianzen und die Rückkehr der Klimabremser
Auch Donald Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit ein Ziel: die Energiewende zurückdrehen. Förderstopps für Windparks, Rückkehr zu Kohle, Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Biden versuchte gegenzusteuern, doch mit seiner Schwächephase kam die zweite Trump-Welle – und mit ihr: Öl, Gas, Fracking, Uran.
In diese politische Gemengelage mischt sich Jens Spahn.
Im Juli 2024 reiste er nach Milwaukee, zur Konferenz der Republikaner – und führte dort auffällig enge Gespräche mit der fossilen Lobby.
Keine offiziellen Termine. Aber viel Netzwerk.
Viel Strategie.
Wenig später:
Friedrich Merz wird Bundeskanzler.
Und plötzlich greift ein fossiles Rad ins andere.
Reiche, Reiche, Reiche – und kein bisschen Zukunft
Katherina Reiche (CDU).
Katherina Reiche, ehemalige Konzernvertreterin und Gaslobbyistin, wird zur Bundeswirtschaftsministerin. Ihr Ziel?
20 Gigawatt neue Gaskraftwerke. Nicht als Brückentechnologie – sondern als goldgepflasterter Highway zurück in die fossile Vergangenheit. Wärmepumpen? Erneuerbare?
Fehlanzeige.
Die Energiepolitik wird wieder zur Beute der alten Netzwerke.
Alois Rainer – Minister der Agrarlobby?
Diesel-Subventionen für Landwirte wurden nicht nur verlängert, sondern auch ausgeweitet.
Der Mindestlohn in der Landwirtschaft wurde durch Ausnahmen und Sonderregelungen de facto untergraben – vor allem zum Nachteil ausländischer Saisonarbeiter.
Die Mehrwertsteuer auf Kuhmilch bleibt bei nur 7 %, während Hafer- oder Sojadrinks weiterhin mit 19 % besteuert werden – ein klarer Lobby-Erfolg für die Milchwirtschaft.
Für die Gastronomiebranche wurde die 7 % MwSt. dauerhaft gesichert – unabhängig von Wirtschaftslage oder Klimaschäden.
McDonald-Märchen, Subventionen und der CDU-Neubau
Söder und Merz posieren unterdessen in der Fast-Food-Filiale. Pommes, Burger, Lobbylächeln. Gleichzeitig wird bekannt:
Die CDU-Geschäftsstelle in Berlin soll einen großzügig finanzierten Neubau erhalten – mit Unterstützung diverser Verbände.
Symbolisch? Vielleicht.
Aber eben auch typisch für eine Partei, die ihren Platz an den Trögen der Macht nie ganz verlassen hat – und ihn jetzt wieder zementiert.
Was fehlt noch? Leider eine ganze Menge.
Die fossile Renaissance unter Merz ist nicht nur eine Frage von Subventionen oder PR-Bildern mit McDonald’s-Tüten in der Hand.
Sie ist Ausdruck einer systematischen Strategie zur Macht- und Meinungskontrolle – und das auf mehreren Ebenen gleichzeitig:
Die systematische Verhinderung einer Übergewinnsteuer: Trotz Rekordgewinnen der Energiebranche blockiert die CDU jede Form von Umverteilung.
Einflussnahme auf öffentlich-rechtliche Medien: CDU-nahe Aufsichtsräte, z. B. Christine Strobl (Tochter von Wolfgang Schäuble), besetzen Schlüsselpositionen bei ARD & Co. und beeinflussen Programmgestaltung.
Verzögerungstaktiken beim Klimaschutzgesetz: Im Bundesrat und den Ausschüssen werden wirksame Maßnahmen durch CDU-Vertreter verwässert und blockiert.
Diffamierung von Klimaaktivist:innen: NIUS, Springer-Medien und rechte Influencer kriminalisieren systematisch Bewegungen wie „Fridays for Future“ und „Letzte Generation“.
Eine rechte EU-Achse gegen Green Deal und Demokratie: Merz signalisiert Nähe zu Orbán, Meloni & Co. und untergräbt so europäische Klima- und Demokratieziele.
Kein Fazit – sondern ein Warnruf!
Was wir erleben, ist keine normale Legislatur. Es ist eine Rolle rückwärts in die fossile Vergangenheit, orchestriert durch ein engmaschiges Netzwerk aus Politik, Wirtschaft, Medien und Lobbyverbänden.
Wer denkt, dass Merz, Spahn, Reiche, Rainer & Co. aus Verantwortung handeln, sollte sich fragen: Für wen?
Für die Menschen dieses Landes? Für das Klima? Für die Zukunft?