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Wer einer künstlichen Intelligenz persönliche Geheimnisse anvertraut, sollte wissen: Nicht alles bleibt zwangsläufig vertraulich!
Ob ChatGPT, Gemini, Claude, Grok oder Microsoft Copilot – Millionen Menschen nutzen künstliche Intelligenz für Fragen zu Krankheiten, Finanzen, Familienproblemen oder beruflichen Angelegenheiten.
Doch eine Untersuchung des spanischen Forschungsinstituts IMDEA Networks zeigt erhebliche Datenschutzrisiken.

Was haben die Forscher herausgefunden?
Bei neun untersuchten KI-Diensten identifizierten die Wissenschaftler Verbindungen zu 44 Drittorganisationen, darunter Werbe- und Trackinganbieter.
Bei sechs der neun untersuchten Webversionen wurden gesprächsbezogene Informationen an Dritte übertragen.
Dazu gehörten teilweise automatisch erzeugte Chattitel, Links zu Unterhaltungen, persönliche Informationen und in bestimmten Fällen Gesprächsinhalte.
Die Unterschiede zwischen den Anbietern waren erheblich. Nicht jeder Chatbot übermittelte dieselben Informationen.

Besonders gefährlich: Gesundheitsdaten!
Wer einer KI seine Krankheiten, Medikamente, finanziellen Schwierigkeiten oder familiären Probleme schildert, gibt möglicherweise hochsensible Informationen preis.
Solche Angaben gehören nicht in die Hände fremder Werbeunternehmen!
Es geht um Privatsphäre, Vertrauen und informationelle Selbstbestimmung.

Auch kostenpflichtige Angebote schützen nicht automatisch
Bezahlabonnements garantieren keinen besseren Schutz vor Drittanbieter-Tracking.
Selbst das Ablehnen optionaler Cookies verhinderte in der Untersuchung nicht sämtliche Datenübertragungen.
Allerdings handelt es sich um eine wissenschaftliche Vorveröffentlichung, die noch nicht abschließend begutachtet wurde.

Meine Meinung: Hier muss die Politik handeln!
Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen. Aber technologischer Fortschritt darf nicht auf Kosten unserer Privatsphäre gehen!
Wir brauchen transparente Datenflüsse, wirksame Kontrollen und eine konsequente Durchsetzung der europäischen Datenschutzgesetze.
Gerade bei Gesundheitsdaten, Mandantenunterlagen und persönlichen Finanzinformationen darf Vertraulichkeit kein Luxus sein.

Mein Fazit
KI nutzen? Ja! Blind vertrauen? Nein!
Nutzer sollten sensible Angaben möglichst anonymisieren und vertrauliche Dokumente nicht ungeprüft hochladen.
Datenschutz ist kein Hindernis für Innovation. Er ist eine Voraussetzung für Vertrauen!
Quellen
RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND):
https://www.rnd.de/wirtschaft/diese-sensiblen-daten-geben-ki-chatbots-wie-chatgpt-an-dritte-weiter-LXHJ6F3QBFGLRIL647F47HXFRI.html
Bayerischer Rundfunk:
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/ki-chatbots-geben-daten-weiter-was-nutzer-beachten-sollten,VXRr9pL
Mimikama:
https://www.mimikama.org/ki-chatbots-tracking-gespraeche-studie/
#KünstlicheIntelligenz #Datenschutz #ChatGPT #DigitaleÜberwachung #KIGefahren
KI-Bildhinweis: Die verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. Sie dienen der symbolischen Darstellung und sind keine Belege für konkrete Datenübertragungen der abgebildeten Unternehmen.

