Klimaziele in Gefahr? Warum der Auftritt von Katherina Reiche bei der Lobby-Konferenz für Kritik sorgt

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Lobby Control

Sind Klimaziele wirklich zweitrangig geworden? Diese Frage stellt sich zunehmend, nachdem Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche auf einer Lobby-Konferenz der Öl- und Gasindustrie die Klimaziele der Europäischen Union infrage gestellt hat.

Die jährlich stattfindende CERA-Week in Texas gilt als einer der wichtigsten globalen Branchentreffs der fossilen Energiewirtschaft. Hier begegnen sich Vorstandschefs internationaler Energieunternehmen, Investoren und politische Entscheidungsträger. Neue Projekte werden vorbereitet, Strategien abgestimmt und Geschäftsinteressen ausgelotet. Kritiker sehen darin vor allem eine Plattform, auf der die fossile Lobby politischen Einfluss gewinnt.

Besonders umstritten ist dabei die Rolle des Veranstalters, des US-Unternehmers Daniel Yergin, der Deutschland seit Jahren dazu auffordert, die Energiewende zu verlangsamen oder teilweise zurückzudrehen. Stattdessen solle stärker auf heimisches Gas gesetzt werden, auch durch Fracking. Diese Positionen erinnern Beobachter an energiepolitische Vorstöße, die zuletzt auch aus dem Umfeld der Ministerin zu hören waren.

Vor diesem Hintergrund wirkt Reiches Teilnahme an einer solchen Veranstaltung für viele wie ein politisches Signal. Kritische Stimmen sprechen von einer rückwärtsgewandten Klima- und Wirtschaftspolitik, die Deutschland weiter in fossile Abhängigkeiten führen könne. Steigende Kosten, verzögerte Transformation und ein möglicher Verlust technologischer Führungsrollen werden dabei als Risiken genannt.

Für Klimaschutzorganisationen und Teile der Öffentlichkeit bestätigt sich damit ein Eindruck: Die Ministerin betreibe Politik im Sinne der fossilen Lobby – mit möglichen Folgen für Klimaziele, Versorgungssicherheit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Wer solche Entwicklungen kritisch begleiten will, kann entsprechende Initiativen unterstützen und sich informieren. Der Aufruf, Klima-Blockierer öffentlich sichtbar zu machen, gehört inzwischen fest zur Strategie vieler Aktivistinnen und Aktivisten.

Kommentar von Werner Hoffmann:
Ich fordere die Entlassung von Katherina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin.

Ihre Politik verlängert fossile Abhängigkeiten und treibt Strompreise. Statt Innovation und erneuerbare Energien zu stärken, werden kommunale und private Erzeuger ausgebremst. Deutschland braucht Zukunft statt Rückschritt.

Die Abartigkeit bei Energielobby der CDU – CSU wird nur noch von der FDP und der AfD überboten!

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#Klimapolitik #Energiewende #FossileLobby #Klimaziele #Deutschland

Forderung Rücktritt oder Entfernung aus dem Amt von Katherina Reiche

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. Überzeugter demokratischer Europäer.

Es wird höchste Zeit, dass die #Bundeswirtschaftsministerin #KatherinaReiche aus ihrem Amt entfernt wird.


Die Konsequenzen aus ihrer Aktivitäten müssen alle Verbraucher durch höhere Energiepreise bezahlen.


Sie handelt nicht unwissentlich, sondern extrem berechnend zu Gunsten der Gaslobby und der Energiekonzerne.


Sie versucht damit bewusst kommunale und private Energiehersteller so zu benachteiligen, dass diese Energiehersteller aufgeben oder keine weiteren Investitionen tätigen.

An Abartigkeit ist die CDU nur

noch durch

die FDP und AfD zu übertreffen!

Frage hierzu:

Gibt es zur Rücktrittsforderung denn auch Fakten?

Ja, diese Fakten sind sind so umfangreich, dass ich diese in mehrere Artikel detailliert erläutere.

Hier ein Link zu der Artikelübersicht, der jeweils alle Artikel zeigt (aktuellster Artikel immer als erster):

https://blog-demokratie.de/?s=Katherina+Reiche

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Hier nachfolgend einzelne Artikelbeispiele

Link https://blog-demokratie.de/katherina-reiche-dreht-die-energiewende-zurueck-warum-ihre-politik-deutschland-teurer-abhaengiger-und-klimaschaedlicher-macht/

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https://blog-demokratie.de/zwei-karrieren-ein-machtgefuege-wie-katherina-reiche-und-karl-theodor-zu-guttenberg-politik-wirtschaft-und-energie-verknuepfen-und-warum-das-fuer-uns-alle-teuer-werden-kann/

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https://blog-demokratie.de/katherina-reiches-energiewende-gutachten-manipuliert-weichgespuelt-und-am-ende-gewinnt-die-gaslobby/

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https://blog-demokratie.de/deutschland-am-limit-wie-katherina-reiche-uns-einfach-alles-in-die-schuhe-schiebt/

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https://blog-demokratie.de/katherina-reiche-die-schutzheilige-der-fossilen-lobby/

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https://blog-demokratie.de/die-perfiden-fossil-ideologen-kapitel-6a-teil-7-katherina-reiche-tueroeffnerin-zwischen-politik-und-energiewirtschaft-2/

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https://blog-demokratie.de/die-perfiden-fossil-ideologen-kapitel-6a-teil-7-katherina-reiche-tueroeffnerin-zwischen-politik-und-energiewirtschaft/

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https://blog-demokratie.de/die-perfiden-fossil-ideologen-teil-6-zerstoeren-der-buergerenergiewende-durch-katherina-reiche/

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https://blog-demokratie.de/erneuerbare-energie-die-chance-der-zukunft-doch-katherina-reiche-dreht-an-der-uhr-zurueck/

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https://blog-demokratie.de/welche-perfiden-plaene-koennte-frau-katherina-reiche-beim-strompreis-vorhaben/

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#Deutschland #CDU #CSU #FDP – Das schäbigste Manöver dieser Parteien in der neueren Geschichte

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#Ingwar #Perowanowitsch
#Ingwar #Perowanowitsch

Ingwar Perowanowitsch

Die Chronologie eines der schäbigsten politischen Manöver der jüngeren Geschichte:

2022: CDU klagt gegen den 60 Mrd. € Transformationsfond der Ampel 

2022: CDU triumphiert feixend, als sie vor Gericht recht bekommen.

2025: Merz verspricht wenige Tage vor der Wahl keine neuen Schulden.

2025: CDU/SPD kündigen nach der Wahl 500 Mrd. € neue Schulden an.

2025: CDU/SPD brauchen aber die Zustimmung der Grünen. 

2025: Merz quatscht den Grünen auf die Mailbox um sie zu überzeugen.

2025: CDU/SPD versprechen 500 Mrd.€ in den Klimaschutz zu investieren. 

2026: Union treibt massiven Rückbau des Klimaschutzes voran.

2026: Studie zeigt: Die 500 Mrd. € werden zu 95% zweckentfremdet und für die Stopfung von Haushaltslöchern verwendet.

Dieses abgekarterte Spiel muss zwingend Konsequenzen haben!

Ein Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Besser hätte man die Abartigkeit der O.g. Parteien nicht zusammenfassen können.

Es gibt nur eine weitere Partei, die diese Abartigkeit noch übertreffen kann.

Und dies ist die AfD.

Teil 1 – eFuels – Der große Verbrenner-Bluff – Wie Politik und Lobby Physik ignorieren

Der hocheffiziente Verbrenner

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Werner Hoffmann,
Überzeugter demokratischer Europäer

Der Verbrennungsmotor erlebt politisch gerade ein erstaunliches Comeback. Begriffe wie „hocheffizient“, „klimaneutral“ oder „Technologieoffenheit“ prägen Debatten – besonders im Zusammenhang mit sogenannten eFuels. Doch ein Blick auf die Physik zeigt: Hier wird oft mehr Hoffnung verkauft als Realität.

In diesem Video wird erklärt, wie politisch Manuel Hagel linientreu fachlich Blödsinn erzählt.

Denn eFuels entstehen aus Strom, Wasserstoff und CO₂. Der Weg von der erneuerbaren Energie bis zum Antrieb eines Autos ist lang – und voller Verluste. Während ein Elektroauto rund 70 bis 80 Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Bewegung umsetzt, kommen beim eFuel-Verbrenner oft nur 10 bis 15 Prozent auf der Straße an. Der Rest verpufft als Wärme oder geht in Produktionsprozessen verloren.

Trotzdem wird politisch suggeriert, der Verbrenner könne mit synthetischen Kraftstoffen eine klimafreundliche Zukunft haben. Diese Erzählung wirkt beruhigend: Millionen bestehender Fahrzeuge könnten weiter genutzt werden, die vertraute Technik bliebe erhalten. Für Teile der Industrie und für Lobbyorganisationen ist das attraktiv. Schließlich hängen ganze Wertschöpfungsketten am klassischen Motor.

Doch Effizienz ist keine Frage von Meinung oder Parteiprogramm. Sie folgt naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten. Wer fünf- bis siebenmal mehr Strom benötigt, um dieselbe Strecke zurückzulegen, verschiebt die Herausforderungen nur. Besonders in einer Zeit, in der erneuerbare Energie kostbar bleibt.

Die Debatte um eFuels zeigt deshalb exemplarisch, wie technologische Zukunftsfragen politisch emotionalisiert werden. Zwischen wirtschaftlichen Interessen, Arbeitsplatzsorgen und Freiheitsversprechen gerät die nüchterne Betrachtung der Systeme oft in den Hintergrund. Dabei entscheidet am Ende nicht die Lautstärke von Kampagnen, sondern die Realität von Kosten, Energiebedarf und Infrastruktur.

Der große Verbrenner-Bluff besteht also weniger darin, dass eFuels unmöglich wären. Sondern darin, dass sie als Massenlösung präsentiert werden – obwohl sie nach heutigem Stand vor allem für Spezialbereiche wie Luftfahrt oder Schifffahrt sinnvoll erscheinen.

#eFuels #Elektromobilität #Energiewende #Verkehrspolitik #Klimaschutz

Teil 1

https://blog-demokratie.de/teil-2-der-hocheffiziente-verbrenner-wie-narrative-fakten-ersetzen/

Teil 5 -. Medien, Meinung und Macht – Wie Energiepolitik in der Öffentlichkeit dargestellt wird

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Werner Hoffmann

Vielleicht hast du dich schon einmal gewundert, warum bestimmte Energiethemen immer wieder auf die gleiche Weise dargestellt werden.

Warum plötzlich überall Schlagzeilen über angeblich unbezahlbare Wärmepumpen auftauchen.
Warum Elektroautos regelmäßig als angeblicher Irrweg beschrieben werden.
Oder warum die Energiewende ständig als wirtschaftliche Katastrophe dargestellt wird.

Besonders deutlich wird das bei einigen großen Medienhäusern.

Wenn man genauer hinschaut, fällt auf: Viele dieser Geschichten folgen einem ähnlichen Muster.

Zeitungen wie BILD, WELT oder Magazine wie FOCUS greifen immer wieder Narrative auf, die Zweifel an der Energiewende schüren oder neue Technologien grundsätzlich infrage stellen.

Natürlich muss Journalismus kritisch sein. Kritik gehört zu einer funktionierenden Demokratie.

Doch auffällig ist, wie oft sich bestimmte Botschaften wiederholen:
Wärmepumpen seien angeblich zu teuer,
Elektroautos hätten angeblich keine Zukunft,
erneuerbare Energien würden angeblich die Wirtschaft gefährden.

Solche Schlagzeilen erzeugen Aufmerksamkeit. Sie erzeugen Klicks. Und sie prägen das Bild vieler Menschen über Energiepolitik.

Dabei wird häufig ein entscheidender Punkt übersehen:

Die Energiebranche gehört zu den mächtigsten Wirtschaftszweigen der Welt.

Öl- und Gaskonzerne bewegen jedes Jahr gewaltige Summen. Viele dieser Unternehmen zählen gleichzeitig zu den wichtigsten Werbekunden großer Medienhäuser.

Das bedeutet nicht automatisch, dass Berichterstattung gesteuert wird. Aber wirtschaftliche Interessen, politische Narrative und mediale Aufmerksamkeit können sich gegenseitig verstärken.

Hinzu kommt ein weiterer Mechanismus: Angst verkauft sich besser als Lösungen.

Krisen erzeugen mehr Klicks als Fortschritte. Negative Schlagzeilen verbreiten sich schneller als positive Entwicklungen.

So entsteht leicht ein Bild, in dem Probleme riesig wirken, während Fortschritte kaum sichtbar werden.

Dabei verändert sich unsere Energieversorgung gerade grundlegend.

Neue Technologien entstehen. Erneuerbare Energien wachsen. Und immer mehr Menschen erzeugen Energie selbst.

Gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Denn bei der Energiepolitik geht es nicht nur um Technik oder Strompreise.

Es geht auch um wirtschaftliche Macht, politische Interessen und die Frage, wer die Geschichte über unsere Energiezukunft erzählt.

Im nächsten Teil dieser Serie geht es deshalb um eine entscheidende Entwicklung:

Warum dezentrale Energie – also Strom aus Sonne, Wind und Bürgerprojekten – bestehende Machtstrukturen verändern kann.

#Energiewende #Medien #FossileLobby #Energiepolitik #Demokratie

Teil 4 -. Tankstellen, Infrastruktur und Milliarden – Warum das fossile System so schwer zu verändern ist

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-

Hast du dich schon einmal gefragt, warum der Umstieg auf neue Energieformen oft so schwierig erscheint?

Die Antwort liegt nicht nur in der Technik. Sie liegt vor allem in einer gigantischen Infrastruktur, die über Jahrzehnte aufgebaut wurde.

Das fossile Energiesystem besteht nämlich nicht nur aus Ölquellen oder Gasfeldern. Es umfasst ein weltweites Netzwerk aus Raffinerien, Pipelines, Tanklagern, Tankstellen, Transportflotten und Millionen Verbrennungsmotoren.

Allein das Tankstellennetz ist ein beeindruckendes Beispiel.

In Deutschland gibt es mehrere tausend Tankstellen. Hinter jeder einzelnen steckt ein komplexes System: Lieferketten, Logistik, Verträge, Wartung, Personal und enorme Investitionen.

Viele dieser Tankstellen gehören großen Mineralölkonzernen oder sind über langfristige Lieferverträge an sie gebunden.

Für diese Unternehmen steht deshalb viel auf dem Spiel.

Wenn Fahrzeuge zunehmend elektrisch fahren, verändert sich ein zentrales Geschäftsmodell. Denn ein Elektroauto braucht keine Zapfsäule mehr. Strom kann zu Hause, am Arbeitsplatz oder an öffentlichen Ladepunkten geladen werden.

Das bedeutet: Die Energieversorgung wird dezentraler.

Während fossile Energie stark zentral organisiert ist – mit Förderanlagen, Raffinerien und Tankstellennetzen –, kann Strom aus erneuerbaren Energien an vielen Orten erzeugt werden.

Solaranlagen auf Hausdächern, Windparks oder kommunale Energieprojekte verändern die Struktur der Energieversorgung.

Für Teile der fossilen Infrastruktur bedeutet das jedoch eine große Herausforderung.

Tankstellen verdienen nicht nur am Kraftstoff selbst. Auch Shops, Gastronomie und Zusatzangebote hängen stark vom Verkehrsfluss und von Fahrzeugen ab, die regelmäßig zum Tanken anhalten.

Wenn sich Mobilität verändert, verändert sich deshalb auch dieses Geschäftsmodell.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: bestehende Investitionen.

Über Jahrzehnte wurden Milliarden in fossile Infrastruktur investiert. Unternehmen versuchen natürlich, diese Investitionen möglichst lange zu nutzen.

Deshalb entsteht oft politischer Druck, den Wandel zu verlangsamen oder Übergangstechnologien möglichst lange zu erhalten.

Das bedeutet nicht, dass alle Beteiligten bewusst gegen Veränderungen arbeiten. Aber wirtschaftliche Interessen spielen eine große Rolle.

Denn jede neue Technologie verschiebt Marktanteile.

Die Energiewende verändert deshalb nicht nur Technik, sondern auch wirtschaftliche Machtstrukturen.

Und genau deshalb wird sie so intensiv diskutiert.

Im nächsten Teil dieser Serie schauen wir uns eine weitere wichtige Frage an:

Welche Rolle spielen Medien dabei, wenn über Energie, Krise und Alternativen berichtet wird?

#Energiewende #Mobilitätswende #FossileLobby #Energiepolitik #Demokratie

Teil 1 Die fossile Macht – Warum Öl, Gas und Kohle nicht nur Energie sind, sondern auch Macht

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Werner Hoffmann Rentenexperte - www..Renten-Experte.de

Werner Hoffmann.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum die Diskussion über Energie so emotional geführt wird? Warum es scheinbar endlose Debatten über Benzinpreise, Heizkosten, Wärmepumpen oder Elektroautos gibt?

Die Antwort ist einfacher – und gleichzeitig unbequemer –, als viele denken.

Es geht nicht nur um Energie.
Es geht um Macht.

Fossile Energien wie Öl, Gas und Kohle sind keine normalen Produkte wie Brot oder Kleidung. Sie sind Rohstoffe, die über Jahrzehnte hinweg ganze Volkswirtschaften geprägt haben. Und sie haben eine Besonderheit: Sie sind auf der Welt extrem ungleich verteilt.

Einige wenige Regionen verfügen über große Vorkommen. Viele andere Länder – darunter auch Deutschland – sind darauf angewiesen, diese Rohstoffe zu importieren. Wer über diese Ressourcen verfügt oder sie kontrolliert, hat automatisch politischen Einfluss und wirtschaftliche Macht.

Doch diese Macht liegt nicht nur bei Staaten. Auch große Energiekonzerne, Gasnetzbetreiber, Raffinerien, Tankstellennetze und Teile der klassischen Energieindustrie leben von diesem System.

Über Jahrzehnte wurden Milliarden investiert: in Förderanlagen, Pipelines, Raffinerien und tausende Tankstellen.

Und genau deshalb ist Veränderung so schwierig.

Stell dir einmal vor, was passiert, wenn Millionen Menschen plötzlich ihre Energie selbst erzeugen.

Wenn auf Hausdächern Solarstrom produziert wird,
wenn Gemeinden eigene Energieprojekte starten,
wenn Bürgerenergiegesellschaften Strom erzeugen.

Dann verändert sich etwas Grundlegendes:
Energie wird demokratischer.

Plötzlich verteilt sich die Kontrolle über Energie auf viele Schultern – auf Bürger, Kommunen und kleine Unternehmen.

Für manche große Akteure bedeutet das aber auch eines: Sie verlieren Einfluss.

Deshalb wird der Streit um Energie so hart geführt.

Es geht nicht nur um Technik.
Es geht nicht nur um Preise.
Es geht um Marktanteile, politische Macht und wirtschaftliche Interessen.

Genau darüber möchte ich mit dir in dieser Artikelserie sprechen.

Ich lade dich ein, diese Serie aufmerksam zu lesen – und dir vielleicht selbst eine Frage zu stellen:

Wem gehört eigentlich die Energie, von der wir alle abhängig sind?

#Energiewende #FossileLobby #ErneuerbareEnergien #Energiepolitik #Demokratie

Bürokratieabbau um jeden Preis? Warum die Forderungen von CDU und FDP gefährlich werden können – Teil 1

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann – überzeugter demokratischer Europäer

Alle rufen nach Bürokratieabbau. Besonders laut CDU und FDP. Weniger Regeln, weniger Kontrolle, mehr Vertrauen in Wirtschaft und Markt – so lautet die Botschaft. Für viele klingt das zunächst plausibel. Wer möchte schon unnötige Formulare, lange Genehmigungsverfahren oder komplizierte Behördenwege?

Doch genau hier beginnt das Problem. Denn wer pauschal Bürokratie abbauen will, muss auch ehrlich sagen, welche Regeln verschwinden sollen.

Bürokratie ist nicht nur Papierkram. Sie ist auch das Regelwerk, das unseren Rechtsstaat schützt. Sie sorgt dafür, dass Arbeitnehmer geschützt werden, dass Umweltstandards eingehalten werden und dass Verbraucher nicht betrogen werden.

Arbeitsschutz ist Bürokratie. Dokumentationspflichten bei Arbeitszeiten oder beim Mindestlohn ermöglichen überhaupt erst Kontrollen. Werden diese Pflichten reduziert, sinkt nicht nur der Verwaltungsaufwand – auch die Möglichkeit, Ausbeutung aufzudecken.

Umweltrecht ist Bürokratie. Genehmigungsverfahren prüfen Emissionen, Lärm, Grundwasser oder Schadstoffe. Werden diese Verfahren verkürzt oder abgeschwächt, können Risiken für Umwelt und Gesundheit entstehen.

Verbraucherschutz ist Bürokratie. Lebensmittelkontrollen, Produktsicherheit oder Kennzeichnungspflichten schützen Menschen im Alltag. Ohne diese Regeln würden Märkte oft schneller funktionieren – aber auch gefährlicher.

Viele dieser Vorschriften sind nicht zufällig entstanden. Sie sind die Konsequenz aus Krisen, Skandalen und Missständen der Vergangenheit. Jede große Katastrophe hat neue Regeln hervorgebracht – weil Vertrauen allein eben nicht ausgereicht hat.

Natürlich gibt es überflüssige Verfahren. Natürlich sind viele Verwaltungsprozesse zu langsam und zu kompliziert. Digitalisierung und klare Zuständigkeiten wären dringend nötig.

Doch wenn CDU und FDP pauschal Bürokratieabbau fordern, ohne konkret zu benennen, welche Schutzmechanismen betroffen sind, entsteht eine gefährliche politische Verkürzung.

Denn eines ist sicher: Weniger Kontrolle bedeutet immer auch eine Verschiebung von Macht. Weniger Regeln schaffen mehr Freiheit für starke Marktakteure – aber weniger Schutz für Arbeitnehmer, Verbraucher und Umwelt.

Bürokratie kann nerven. Aber sie ist auch ein Schutzschild des Rechtsstaats. Wer sie abbauen will, muss sehr genau erklären, wo und warum.

#Bürokratieabbau #CDU #FDP #Rechtsstaat #Demokratie

Kuschelkurs statt Klartext – Warum die CDU schwierige Themen lieber vertagt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Kuschelkissen „CDU“ – dahinter die Keule als Metapher.

Auffällig zurückhaltend wirkt die CDU derzeit bei kontroversen Themen – zumindest bis die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vorbei sind. Der Eindruck entsteht, als habe die Parteispitze einen verordneten Kuschelkurs mit dem Bürger ausgegeben. Besonders deutlich wurde dies beim Parteitag in Stuttgart.

In der Sozialpolitik bleiben konkrete Einschnitte nebulös. Reformen im Gesundheitswesen werden angekündigt, doch konkrete Sparzahlen oder klare Aussagen zu möglichen Eigenbeteiligungen fehlen. Auch beim Rentenalter oder bei Sozialleistungen dominiert Zurückhaltung. Statt harter Fakten fallen Worte wie „Stabilität“ und „Verlässlichkeit“.

In der Energie- und Klimapolitik setzt man auf „Technologieoffenheit“. Klare Abgrenzungen oder mutige Richtungsentscheidungen bleiben aus. Angesichts der industriellen Bedeutung Baden-Württembergs scheint man jede Polarisierung vermeiden zu wollen.

Beim Thema Migration wirkt der Ton gedämpft. Zuspitzungen bleiben aus, stattdessen ist von „Ordnung und Humanität“ die Rede. Auch hier scheint die Devise zu gelten: keine Eskalation vor dem Wahltermin.

Der Parteitag in Stuttgart zeigte Harmonie statt innerparteilicher Konflikte. Keine offenen Flügelkämpfe, keine konfrontativen Debatten. Einigkeit und Zusammenhalt standen im Vordergrund.

Auch steuerpolitisch bleibt es vage. Über mögliche Kürzungen oder Gegenfinanzierungen wird kaum gesprochen. Stattdessen dominieren Versprechen von Entlastung und Wirtschaftsstärkung.

Dieses Muster ist politisch nicht neu: Vor Wahlen wird Konfliktpotenzial minimiert. Konkrete Reformen folgen häufig erst danach. Man könnte es als strategische Deeskalation bezeichnen – oder als Verschieben unbequemer Wahrheiten.

#Landtagswahl
#BadenWuerttemberg
#CDU
#RheinlandPfalz
#PolitikAnalyse

Manuel Hagel – modern inszeniert, aber industriepolitisch im Gestern

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann
– Überzeugter demokratischer Europäer. –

Modernes Auftreten, klare Brille, aufgeräumter Sound – doch in der Automobilpolitik klingt Manuel Hagel wie aus einem anderen Jahrzehnt.

Besonders deutlich wird das beim Thema Verbrennungsmotor. Hagel spricht von einem „hocheffizienten Verbrenner“. Doch physikalisch betrachtet ist der klassische Verbrennungsmotor alles andere als hocheffizient. Bei der Umwandlung von Kraftstoff in Bewegung gehen rund 70–80 % der Energie als Wärme verloren. Nur ein kleiner Teil wird tatsächlich in Vortrieb umgewandelt. Das ist kein politischer Standpunkt, sondern Thermodynamik.

Wenn also suggeriert wird, man könne das Erfolgsmodell der letzten 140 Jahre einfach fortschreiben, wird ausgeblendet, dass sich der Weltmarkt längst verändert hat.

China, die USA und selbst europäische Nachbarländer investieren massiv in Elektromobilität. Wer glaubt, Baden-Württemberg könne sich diesem Wandel dauerhaft entziehen, setzt Wohlstand und Industriearbeitsplätze aufs Spiel.

Oft fällt auch der Begriff „Range Extender“. Kurz erklärt: Ein Range Extender ist ein zusätzlich verbauter kleiner Verbrennungsmotor in einem Elektroauto, der während der Fahrt Strom erzeugt, um die Batterie zu laden. Das Fahrzeug wird weiterhin elektrisch angetrieben – der Verbrenner dient lediglich als Generator. Es handelt sich also um ein hybrides Übergangskonzept, nicht um einen vollwertigen Zukunftsantrieb.

Auch der Plug-in-Hybrid wird gerne als Lösung präsentiert. Dabei kombiniert man einen Elektroantrieb mit einem klassischen Verbrennungsmotor. Das Fahrzeug kann extern geladen („plug-in“) werden und kurze Strecken rein elektrisch fahren. In der Praxis werden viele dieser Fahrzeuge jedoch überwiegend mit dem Verbrenner betrieben – mit entsprechendem Verbrauch.

Das rein batterieelektrische Fahrzeug ist derzeit das effizienteste Antriebssystem im Pkw-Bereich. Elektromotoren erreichen Wirkungsgrade von über 85–90 %. Es entsteht deutlich weniger Abwärme, und ein Großteil der eingesetzten Energie wird tatsächlich in Bewegung umgesetzt.

Industriepolitik darf sich nicht an nostalgischen Bildern orientieren, sondern an globalen Realitäten. Baden-Württemberg lebt vom Export. Wer glaubt, die Welt werde auch in den nächsten 140 Jahren genau das nachfragen, was wir gestern produziert haben, riskiert den Anschluss.

Ein Ministerpräsident muss Zukunft gestalten – nicht Vergangenheit konservieren.

#Landtagswahl,
#BadenWuerttemberg,
#Automobilindustrie,
#Elektromobilität,
#CDU.

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