Indien gibt Vollgas mit Strom: Bosch und Tata starten Elektro-Offensive für die Mobilität der Zukunft!

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Werner Hoffmann - Demokrat der Mitte
– Demokrat der Mitte.-

Werner Hoffmann.

Die Elektromobilität gewinnt weltweit rasant an Bedeutung – und nun rückt ein weiterer gigantischer Markt in den Fokus: Indien. Der Technologiekonzern Bosch und der indische Autozulieferer Tata AutoComp Systems schmieden eine strategische Allianz, um den boomenden Elektro-Sektor auf dem Subkontinent entscheidend voranzubringen.

Geplant ist die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, das zu gleichen Teilen von beiden Partnern geführt wird. Nach Zustimmung der Kartellbehörden soll der operative Start voraussichtlich Mitte 2026 erfolgen. Der Sitz des neuen Unternehmens wird in Pune liegen – einem wichtigen Industrie- und Technologiezentrum Indiens.

Im Mittelpunkt stehen Entwicklung, Produktion und Vertrieb moderner E-Achsen und E-Motoren speziell für den indischen Markt. Ziel ist es, innovative globale Technologien mit lokaler Fertigung zu verbinden. Dadurch sollen Elektrofahrzeuge in Indien schneller verfügbar, effizienter und wirtschaftlicher werden. Gleichzeitig stärkt das Projekt die industrielle Wertschöpfung vor Ort und schafft neue Perspektiven für Zulieferer, Beschäftigte und Kunden.

Bosch unterstreicht mit diesem Schritt erneut seine langfristige Strategie. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen bereits mehr als sechs Milliarden Euro weltweit in Elektromobilität investiert. Für Bosch-Geschäftsführer Markus Heyn ist klar: Elektromobilität ist ein zentrales Zukunftsfeld. Der Konzern setzt konsequent auf Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Halbleitern über Leistungselektronik bis hin zu kompletten elektrischen Achsantrieben.

Die Partnerschaft mit Tata zeigt, wie stark internationale Kooperationen die Transformation beschleunigen können. Indien zählt zu den größten Wachstumsmärkten der Welt. Steigende Urbanisierung, ambitionierte Klimaziele und politische Förderprogramme treiben den Umstieg auf elektrische Antriebe massiv voran.

Mit dieser Allianz entsteht ein kraftvolles Signal: Elektromobilität ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein globaler Industriewandel. Unternehmen, die jetzt investieren, sichern sich technologische Führungsrollen – und gestalten aktiv die Mobilität von morgen.

#Elektromobilität #Bosch #Tata #Indien #EAuto

Solarstrom als Risiko? Warum Daniel Wetzel mit seinem Artikel völlig danebenliegt – Faktencheck zu Förderung, Speichern und Netzflexibilität

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Philipp Schröder

Lieber Daniel Wetzel,

Sie sind als Journalist der Welt am Sonntag bekannt als Kritiker der Energiewende. In vielen Punkten zu recht! Sie schreiben zu Millionen und daher nehmen Sie maßgeblich Einfluss.

Ihr heutiger Artikel ist Quatsch und Ihrer nicht würdig. Ihre Kernfehler:

1) Solarstrom sei Risiko: Nein, Solarstrom ist ein Segen! Er ist günstiger und sauberer als jede Alternative.

Allerdings wird er vollkommen falsch gefördert.

Das Design der Förderung honoriert maximale Einspeisung, die dann zu den bekannten Verwerfungen führt.

Nicht die Technologie.

Ich frage mich warum das so schwer ersichtlich ist – Volatilität braucht flexible Preise und Abrechnung.

Das Risiko ist ein falsche Förderung in Kombination mit fehlender Flexibilität (Smart Meter).

2) Speicher lieferten keinen ausreichenden Mehrwert:

Nein!

Es werden Ende 2025 knapp 15 GW Leistung (20% der Grundlast Deutschlands) in Kellern herumstehen aber sie dürfen nicht genutzt werden um die Spitzen zu glätten oder um z.B. die Frequenz zu stabilisieren.

Das ist ein rein rechtliches und bürokratisches Thema.

Würde man die Netzentgelte wie bei den geplanten und viel zu teuren „Mega Batterie Parks“ ebenfalls erlassen, dann würde hier ein atmender Deckel eines sich selbst optimierenden Strommarktes entstehen.

Ihr Meinungsgeber Amani Joas ist „biased“ er weiß, sollten die dezentralen Speicher behandelt werden wie Großspeicher, dann ist sein Geschäftsmodell tot.

Interessant das er es hierher schafft. Sie sollten eher mal mit dem Gründer von Next Kraftwerke und heutigen Gründer von SpotmyEnergy sprechen! Jochen Schwill

Es gibt einen Grund das der Gründer des größten virtuellen Kraftwerks Deutschland mit vorwiegend großen Einheiten nun auf „Mikro Flexibilität“ setzt! Weil es die günstigste Form ist.

Mit dem bestehenden Netz und den bestehenden Speichern, die bereits bezahlt sind – ohne das wir noch die riesiger Batterien Felder Bauern müssen – können wir mehr tun – günstiger und besser – damit dezentrale Systeme wie Wärmepumpe, Elektroautos Teil der Lösung der Volatilität werden und sich systemdienlich verhalten.

Also Teil eines selbstregulierenden Stromnetzes werden.

PS: Wie Sie richtig berichten stehen wir vollkommen zu der Änderung der derzeit falschen Förderung!

Aber nicht für mehr Kohle und Gas, sondern für

– noch mehr,

– noch günstigere

– und noch sauberere Energie für alle!

Catiana Krapp Kathrin Witsch Markus Meyer Fabian H. Jens Spahn Katharina Beck Dr. Florian Güßgen

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