Bußgeld-Schock für Autofahrer: Ab Juli 2026 haben Behörden doppelt so lange Zeit!

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Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer

Werner Hoffmann.
Überzeugter demokratischer Europäer.

Wer im Straßenverkehr geblitzt wird oder gegen Verkehrsregeln verstößt, muss sich auf eine wichtige Änderung einstellen. Ab dem 1. Juli 2026 gilt für Verkehrsordnungswidrigkeiten eine neue Verjährungsfrist. Statt bisher drei Monaten haben Behörden künftig sechs Monate Zeit, Verstöße zu verfolgen.

Betroffen sind unter anderem:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Rotlichtverstöße
  • Handy am Steuer
  • Abstandsverstöße
  • Parkverstöße

Bisher konnten Autofahrer hoffen, dass nach längerer Zeit ohne Post eine Verjährung eingetreten war. Diese Möglichkeit wird künftig deutlich seltener. Die Verfolgungsverjährung wird von drei auf sechs Monate verlängert.

Grund für die Änderung ist die hohe Belastung vieler Bußgeldstellen. Die Zahl der Verfahren steigt, gleichzeitig werden Bearbeitung und Dokumentation aufwendiger.

Wichtig: Bereits heute kann die Verjährungsfrist durch behördliche Maßnahmen unterbrochen werden. Schon ein Anhörungsbogen kann dazu führen, dass die Frist neu beginnt. Das bleibt unverändert. Neu ist die Verlängerung auf sechs Monate.

Für Autofahrer bedeutet das: Wer nach einem Verkehrsverstoß längere Zeit nichts von der Behörde hört, sollte nicht davon ausgehen, dass die Angelegenheit erledigt ist. Verfahren können künftig deutlich länger verfolgt werden.

Die Änderung ist Teil des 5. Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und tritt bundesweit zum 1. Juli 2026 in Kraft.

Fazit

Die neue Regelung stärkt die Möglichkeiten der Behörden, Verkehrsverstöße zu verfolgen. Für Autofahrer sinken die Chancen auf eine Verjährung deutlich.

Ich wünsche allen Verkehrsteilnehmern, insbesondere den WhatsApp-Blitzergruppen in

  • Stuttgart
  • Ditzingen
  • Leonberg
  • Ludwigsburg

weiterhin eine blitzerfreie, vor allem aber unfallfreie Fahrt. Denn nicht das Bußgeld ist das größte Problem, sondern jeder vermeidbare Unfall.

WhatsApp-Gruppe:

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#Bußgeld #Verkehrsrecht #Blitzer #Straßenverkehr #Deutschland

ACHTUNG! ROADPOL Blitzermarathon vom 7. bis 13. April 2025 – Was du jetzt wissen musst

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Werner Hoffmann
– Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.-

Der „Speed Marathon“ ist eine europaweite Aktion gegen Raser, organisiert von der European Roads Policing Network (ROADPOL). In der Woche vom 7. bis 13. April 2025 gibt es deutlich mehr mobile und stationäre Geschwindigkeitskontrollen – auch in Deutschland. ROADPOL koordiniert in bis zu 30 Ländern den Einsatz von Radarfallen, mobilen Blitzern, Lasermessungen und Polizeikontrollen.

Ziel: Ein deutliches Zeichen gegen überhöhte Geschwindigkeit setzen – eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.

Warum du besonders aufpassen solltest

  • Verdoppelte oder verdreifachte Anzahl mobiler Blitzer
  • Auch ländliche Straßen und Nebenrouten betroffen
  • Unauffällige Fahrzeuge mit Lasermessung im Einsatz
  • Warn-Apps zeigen eventuell nicht alle Blitzer sofort an

ROADPOL – Wer steckt dahinter?

ROADPOL ist ein Netzwerk der europäischen Verkehrspolizeien. Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Der Speed Marathon ist eine ihrer zentralen Aktionen und wird von vielen nationalen Innenministerien unterstützt.

Kritikpunkte:

  • Verdacht auf lukrative Bußgeldfalle
  • Fragwürdiger pädagogischer Effekt
  • Bedenken bei Datenschutz und europaweiter Überwachung

Das solltest du jetzt tun

  • Geschwindigkeit anpassen: Auch ohne sichtbaren Blitzer kann gemessen werden.
  • Navigations-Apps nutzen: Waze, TomTom oder Blitzer.de – mit Vorsicht.
  • Bußgelder prüfen: Aufgrund des hohen Aufkommens kann es zu Fehlern kommen.
  • Ruhe bewahren: Nicht provozieren lassen von übervorsichtigen Fahrern.

Fazit

Der ROADPOL Blitzermarathon ist eine europaweit abgestimmte Maßnahme mit Signalwirkung – aber auch mit Kritik. Wer sich informiert und angepasst fährt, kommt sicher und bußgeldfrei durch die Woche.

Also: Fuß vom Gas – und Warnung weitersagen!

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