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Das Diagramm zeigt, wie stark die Strompreise für jeden Anstieg von 1 €/MWh bei Gaspreisen steigen – im Vergleich zum Anteil der sauberen Energie jedes Landes im Jahr 2025.
Schweden, mit 99 % sauberem Strom, verzeichnet praktisch keinen Durchlauf von Gaspreisen zu Stromrechnungen. Spanien und Portugal haben nach einem Solarwachstum von 74 % seit 2022 die drittniedrigste Sensitivität im Block.

Polen ist der Ausreißer. Trotz eines Wachstums von 48 % bei sauberer Energie stieg die gasbetriebene Erzeugung um 132 %, da ein erheblicher Teil der Kohle durch Gas statt durch erneuerbare Energien ersetzt wurde. Die Sensibilität gegenüber Gaspreisen stieg um 87 %.
Der Mechanismus ist die Grenzpreissetzung: Gas legt den Strompreis fest, wann immer er auf der Marge liegt. Saubere Energie durchbricht diese Verbindung nur, wenn sie den Markt dominiert.
Quelle: Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) Analyse basierend auf ENTSO-E Daten – Link in den Kommentaren.
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