Was kostet Mitarbeiterfluktuation wirklich? Neue Rechnertools für Personal und Arbeitgeber

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Was kostet ein Mitarbeiter wirklich? Was bringt eine Gehaltserhöhung? Und vor allem: Was kostet es ein Unternehmen, wenn Mitarbeiter gehen und ersetzt werden müssen?

Dafür habe ich meinen Finanzrechner um den neuen Bereich „Personal / Arbeitgeber“ erweitert.

Neu sind Rechner für Arbeitgeber-Gesamtkosten, Gehaltserhöhungen, Stunden-/Monatslohn, Teilzeit, Mindestlohn, Überstunden, Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge sowie Urlaubsansprüche.

Ein besonderer Schwerpunkt ist der neue Fluktuationskosten-Rechner.

Was kosten 20 Abgänge bei 100 Mitarbeitern?

Hat ein Unternehmen 100 Beschäftigte und verlassen innerhalb eines Jahres 20 Mitarbeiter den Betrieb, beträgt die Fluktuationsquote 20 Prozent. Doch die Quote sagt noch nichts darüber aus, was diese Personalwechsel tatsächlich kosten.

Der Rechner berücksichtigt unter anderem Bruttolohn, Arbeitgeber-Gesamtkosten, Krankheit und Ausfallzeiten während der Ausscheidungsphase, Produktivitätsverluste, mögliche Prozesskosten und Abfindungen.

Danach beginnt die Suche nach Ersatz.

Kosten für Stellenanzeigen und Personalvermittlung können ebenso erfasst werden wie die Anzahl der Bewerber, Bearbeitungszeit je Bewerbung sowie Anzahl und Dauer der Bewerbungsgespräche.

Auch eine unbesetzte Stelle kostet Geld. Überstunden anderer Mitarbeiter, Vertretungen oder mögliche Produktivitäts- und Deckungsbeitragsverluste können berücksichtigt werden.

Ist der Nachfolger gefunden, folgt die Einarbeitung. Auch dabei entstehen Kosten durch Arbeitszeit von Kollegen und Vorgesetzten, Schulungen und eine zunächst möglicherweise geringere Produktivität.

Der Rechner führt die Positionen zusammen:

Ausscheidungskosten + Prozess-/Abfindungskosten + Recruiting + Vakanz + Einarbeitung + Produktivitätsverluste = Fluktuationskosten

Ausgegeben werden unter anderem Kosten je Personalwechsel, gesamte Fluktuationskosten pro Jahr, Fluktuationsquote, Verhältnis zum Bruttojahresgehalt und zur betrieblichen Bruttolohnsumme.

Damit wird aus einer abstrakten Personalquote ein konkreter Eurobetrag. Unternehmen können außerdem erkennen, welche finanzielle Wirkung es hätte, wenn beispielsweise statt 20 nur noch 12 Mitarbeiter pro Jahr ausscheiden.

Dabei arbeitet der Rechner bewusst nicht mit einer pauschalen Behauptung, ein Mitarbeiterwechsel koste grundsätzlich einen bestimmten Prozentsatz des Jahresgehalts. Entscheidend sind die eigenen eingegebenen Unternehmensdaten.

Alle Rechner können kostenlos genutzt werden:

https://www.renten-experte.de/finanzrechner/

Hinweis / Haftungsausschluss: Alle Berechnungen und Informationen erfolgen ohne Gewähr und dienen ausschließlich der allgemeinen Information und überschlägigen Berechnung. Sie stellen keine Rechts-, Steuer-, Sozialversicherungs- oder Unternehmensberatung dar. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen. Eine Haftung wird – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

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Hinweis zu den Bildern:
Die verwendeten Bilder wurden mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Sie dienen ausschließlich der Illustration. Dargestellte Personen, Gegenstände, Dokumente, Zahlen oder Situationen können vollständig KI-generiert sein und müssen nicht der Realität entsprechen.

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