Schwarzwald – Diese Brauerei fährt der Zukunft davon! Die Badische Staatsbrauerei Rothaus hat mit ihrer vollelektrischen eActros-Flotte einen echten Meilenstein erreicht:
Über 100.000 Kilometer haben die fünf E-LKWs bereits zurückgelegt – ganz ohne einen Tropfen Diesel!
Statt stinkender Abgase: leise, saubere und starke Elektropower mitten durch den Schwarzwald.
Mit dieser Leistung wurden laut Brauerei bereits 35.000 Liter Diesel eingespart.
Ein echtes Ausrufezeichen für die Umwelt – und ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität in der Transportbranche.
Die Badische Staatsbrauerei Rothaus verfolgt mit Nachdruck ihr Ziel: „Klimapositiv 2030“.
Und zeigt dabei eindrucksvoll, dass ein elektrischer Fuhrpark nicht nur eine Vision, sondern längst Realität ist.
„Es braucht zuerst Mut – dann kommt die Überzeugung“, heißt es aus der Brauerei. Und dieser Mut wird täglich auf der Straße sichtbar.
Ob auf den kurvigen Straßen durch den Schwarzwald oder beim Ausliefern an den Handel:
Die Rothaus-E-LKWs liefern nicht nur Bier, sondern auch ein starkes Zeichen für den Wandel.
Ein Hoch auf den Fortschritt – und auf das Bier, das jetzt noch besser schmeckt, weil es klimafreundlich transportiert wurde!
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –
Immer wieder wird behauptet, das heutige Klima sei nichts Besonderes – schließlich sei es im Mittelalter doch auch schon einmal warm gewesen, ganz ohne menschliches Zutun.
Diese Argumentation klingt auf den ersten Blick plausibel, ist aber wissenschaftlich nicht haltbar.
Wer so argumentiert, übersieht wesentliche Unterschiede – und verkennt die Faktenlage.
Ja, es gab die mittelalterliche Warmzeit – aber sie war regional, nicht global
Zwischen etwa 950 und 1250 n. Chr. war das Klima in Teilen der Nordhalbkugel etwas milder.
Diese sogenannte „Mittelalterliche Warmzeit“ ist gut dokumentiert – etwa durch
– Baumringe,
– Eisbohrkerne
– oder Sedimente.
Doch im Gegensatz zur heutigen Erwärmung war sie nicht global und nicht außergewöhnlich stark.
Regionen wie der Pazifikraum oder die Südhalbkugel zeigten keine vergleichbaren Erwärmungstrends.
Heute hingegen steigen die Temperaturen auf allen Kontinenten – gleichzeitig und deutlich messbar.
Die Ursachen früherer Klimaschwankungen waren natürlicher Art
Erhöhte Sonnenaktivität: In dieser Zeit gab es mehr Sonnenflecken und damit etwas stärkere solare Einstrahlung.
Weniger Vulkanausbrüche: Große Ausbrüche fehlen weitgehend – und damit auch die kühlenden Aerosole in der Atmosphäre.
Meeresströmungen: Veränderungen in der Nordatlantischen Oszillation (NAO) sorgten regional für mildere Winter.
Diese Faktoren können erklären, warum es in Teilen Europas wärmer war. Doch keiner dieser natürlichen Faktoren reicht aus, um die heutige globale und rasante Erwärmung zu erklären.
Heute ist der Mensch der entscheidende Klimafaktor
Seit der Industrialisierung steigt der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre rapide an – von 280 ppm (parts per million) im Jahr 1850 auf über 420 ppm heute.
Dieser Anstieg ist beispiellos in den letzten 800.000 Jahren – das zeigen Eisbohrkerne aus der Antarktis eindeutig.
CO₂ ist ein Treibhausgas.
Mehr davon in der Atmosphäre bedeutet:
Mehr Wärmestrahlung bleibt auf der Erde.
Das ist keine Meinung, sondern Physik – nachzulesen in jedem Lehrbuch zur Atmosphärenphysik.
Und was ist mit der Sonne?
Seit den 1970er-Jahren ist die Sonnenaktivität sogar leicht rückläufig – während die Temperaturen weltweit steigen. Wer da immer noch auf „Sonnenzyklen“ pocht, ignoriert die Daten.
Wissenschaftlicher Konsens: Der Mensch verursacht den Klimawandel
Über 97 % der Klimaforscher weltweit stimmen darin überein, dass der aktuelle Klimawandel menschgemacht ist.
Der Rest besteht meist aus wissenschaftlich widerlegten Einzelmeinungen – häufig mit finanzieller Nähe zu Öl- und Gaskonzernen.
Besonders auch die organisierte Lobby in Organisationen wie
EIKE
co2-Coalition
gehören hier genannt. Mit hohem finanziellen Aufwand wird hier die fossile Energie über diverse Strategien gefördert. Die Zurückhaltung von Studien (EXXON, Shell) der Erdölindustrie war hier nur ein Beispiel.
In neuerer Zeit wird versucht, die Reduzierung von Fossiler Energie weiter hinaus zu zögern. Hierbei ist die sogenannte Technologieoffenheit eines der Strategiespiele.
So wird HVO als Beimischung oder eFuel als Alternative zum Sprit genannt, wobei beide Alternativen völliger Quatsch sind.
HVO ist niemals in der entsprechenden Menge vorhanden.
Um Deutschland mit HVO ausreichend zu versorgen, müssten etwa 70 % der Fläche ein Rapsfeld sein.
Und bei eFuel müsste man einen Preis von rund 3,50 Euro je Liter aufwenden.
Wer diese Fakten leugnet oder relativiert, spielt das Spiel der fossilen Industrie – bewusst oder unbewusst. Es geht längst nicht mehr um Meinung, sondern um Verantwortung.
Fazit: Die mittelalterliche Warmzeit taugt nicht als Ausrede
Natürlich gab es immer Klimaveränderungen – aber noch nie in dieser Geschwindigkeit, Intensität und globalen Gleichzeitigkeit wie heute.
Und noch nie war der Mensch der Hauptverursacher.
Wer das nicht erkennt, verkennt die Realität – und gefährdet die Zukunft kommender Generationen.
❗️Der Klimakrise ist egal, wer Deutschland regiert.
Nach der Bundestagswahl 2025 fragen sich viele: Was bedeutet das für unsere Zukunft? Für den Klimaschutz? Für uns als Gesellschaft?
In meinem neuen Artikel für die Ausgabe „Save the Planet“ geht es genau darum: Die Klimakrise kennt keine Koalitionen, keine Wahltermine und keine Parteigrenzen. Sie schreitet voran – mit jedem Tag, an dem nicht entschieden und gehandelt wird.
Im Wahlkampf wurde der Klimaschutz häufig an den Rand gedrängt. Andere Themen galten als „drängender“: Wirtschaft, Migration, Sicherheit. Doch lassen sich diese Herausforderungen wirklich vom Klima entkoppeln?
✅ Wirtschaft: Nur stabil, wenn Lieferketten nicht durch Fluten und Dürren unterbrochen werden. ✅ Migration: Immer häufiger eine Folge klimabedingter Lebensgrundlagenverluste. ✅ Sicherheit: Schon jetzt werden Konflikte durch Ressourcenknappheit verschärft.
Die Klimakrise ist nicht eines von vielen Themen – sie ist die Grundlage, auf der alles andere steht.
➡️ Die entscheidende Frage lautet: Was passiert jetzt – nach der Wahl? Wie viel politischer Wille ist da? Und wie viel gesellschaftlicher Druck?
Veränderung entsteht nicht nur in Parlamenten, sondern auch in der Zivilgesellschaft. Durch Menschen, die sich einmischen, organisieren und sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen.
Die Wahl ist vorbei. Die Gestaltung der Zukunft beginnt jetzt.
Den Artikel gibt’s hier zum Nachlesen: https://lnkd.in/eEf29GEZ
Sarra G. Mediaplanet Germany #Klimakrise #SaveThePlanet #Klimapolitik #Bundestagswahl2025 #Klimajournalismus #Transformation
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Kommentar:
von
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –
Klimaschutz? Offenbar nur, wenn’s gerade passt.
Es ist verantwortungslos – anders kann man es nicht nennen –, dass der Klimaschutz in der neuen Koalitionsvereinbarung kaum eine zentrale Rolle spielt. Während Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit Alarm schlagen, streitet sich die Politik lieber um Symbolthemen. Der Klimaschutz wurde im Wahlkampf zur Nebensache gemacht – und nun auch im Koalitionsvertrag beiseitegeschoben. Das ist ein Armutszeugnis für ein Land, das sich als Industrienation in der Verantwortung sieht.
Besonders fragwürdig ist der energiepolitische Kurs, den etwa Markus Söder propagiert: Statt auf zukunftssichere und klimafreundliche Technologien zu setzen, will er die Gasnutzung ausbauen – als wäre fossiles Erdgas ein Baustein für die Zukunft und nicht Teil des Problems. Die Wärmepumpe, eigentlich ein Schlüsselelement für eine klimafreundliche Heizwende, wird derweil an den Rand gedrängt.
Noch absurder wird es, wenn man sich die Förderpolitik anschaut: Statt klare Anreize für vollelektrische Fahrzeuge zu schaffen, fließt weiterhin Geld in die Förderung von Hybridfahrzeugen – also von Mogelpackungen, die in der Realität meist mit Sprit betrieben werden. Auch die Pendlerpauschale bleibt unangetastet – ein Geschenk an die fossile Lobby, die damit erneut ihre Einflussnahme erfolgreich durchgesetzt hat.
Es wäre ein Leichtes gewesen, klimapolitisch klare Zeichen zu setzen: Förderung nur noch für echte Stromer, Abschaffung klimaschädlicher Subventionen, Investitionen in Infrastruktur und klimaneutrale Technologien. Doch stattdessen setzt man auf Stillstand – und dieser kostet uns Zeit, die wir nicht mehr haben.
Wer jetzt nicht handelt, spielt mit der Zukunft – und das auf Kosten aller kommenden Generationen.
Wie wir sehenden Auges in die Klimakrise rauschen – und sie weiter verdrängen.
Kein Wasser mehr? Chill – ist nur April.
Wie Hannover gerade zeigt, dass die Klimakatastrophe längst da ist – und wir immer noch so tun, als wäre’s ein Wetterproblem.
Während anderswo noch der Osterhase hüpft, bereitet die Region Hannover ein Bewässerungsverbot vor. Und nein, nicht für den Hochsommer – sondern für jetzt, im April.
Die Böden sind trocken wie Beton, der Grundwasserspiegel sinkt, Pflanzen verdorren, bevor sie blühen – und wir diskutieren, ob man seine Hecke noch wässern darf.
Was heißt das eigentlich für die Landwirtschaft, wenn wir im Frühling schon Spätsommer-Verhältnisse haben? Wie sollen Felder bestellt, Ernten gesichert, Tiere versorgt werden – wenn die Wasserversorgung im April (!) zur Krisenlage wird?
Aber klar – Hauptsache, jemand hat irgendwo noch ein Meme gepostet, dass CO2 doch nur Pflanzennahrung sei.
Willkommen in der Realität. Die Klimakatastrophe ist nicht irgendwann. Sie ist nicht woanders. Sie ist jetzt. Und sie ist hier. Und das ist nur der Anfang.
Wegschauen ist keine Strategie – unser Wasser verschwindet jetzt
Kommentar von
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –
Während die Politik weiter laviert und die FDP sich über Wärmepumpen aufregt, trocknet die Realität direkt unter unseren Füßen aus.
In Niedersachsen sinkt der Grundwasserspiegel, Felder gleichen Steppe, und ausgerechnet im Frühling heißt es: Wasser sparen. Doch wo bleibt der Aufschrei?
Wir leben in einem Land, das mit jedem Tropfen Regen rechnet – und trotzdem verbaut, versiegelt, verschwendet.
Die Bauern schauen verzweifelt auf ihre vertrocknenden Böden, Kommunen planen Notfallmaßnahmen, aber die Debatte bleibt absurd: Ist das Wetter oder schon Klima?
Diese Frage ist längst beantwortet.
Denn was in Hannover passiert, ist kein Einzelfall – es ist Vorbote.
Ein System, das jahrzehntelang auf „weiter so“ gebaut hat, steht vor dem Kollaps. Und wir? Verdrängen weiter. Wer jetzt noch glaubt, dass ein paar heiße Sommer nichts bedeuten, der wird bald feststellen: Es ist nicht nur heiß – es fehlt das Lebenselixier. Wasser.
Was wir brauchen, ist kein „Zurück zur Normalität“, sondern ein radikales Umdenken. Wasser muss geschützt, gespeichert und gerecht verteilt werden. Denn ohne Wasser? Keine Nahrung. Kein Leben. Keine Zukunft.
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.-
Was Konzerne seit 50 Jahren wissen – und warum wir die Rechnung jetzt zahlen
CO₂ und der Klimawandel – Was wir wissen und was verschwiegen wurde
Der Klimawandel ist Realität – und CO₂ spielt dabei eine zentrale Rolle.
Doch seit wann wissen wir das?
Und wer wusste es noch früher, aber schwieg?
Hier ein Überblick über die wissenschaftlichen Erkenntnisse, historischen Entwicklungen und die Rolle der fossilen Industrie.
CO2-Emissionen Stromerzeugung
Wie wirkt CO₂ auf die Erderwärmung?
CO₂ (Kohlenstoffdioxid) ist ein Treibhausgas, das Wärmestrahlung in der Atmosphäre speichert. Die Erde erhält Sonnenlicht, das an der Oberfläche in Wärmestrahlung (Infrarot) umgewandelt wird. CO₂, Methan und andere Treibhausgase halten einen Teil dieser Wärme zurück und reflektieren sie zurück zur Erde – das ist der natürliche Treibhauseffekt.
Problematisch wird es, wenn durch menschliches Handeln – insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe – die CO₂-Konzentration stark ansteigt. Vor der Industrialisierung lag sie bei etwa 280 ppm (parts per million), heute sind es über 420 ppm. Diese Zunahme führt zur globalen Erwärmung – mit gravierenden Folgen: schmelzende Gletscher, steigender Meeresspiegel, Extremwetter und bedrohte Lebensräume.
Klima
Seit wann ist bekannt, dass CO₂ das Klima beeinflusst?
Bereits 1824 beschrieb Joseph Fourier den Treibhauseffekt. 1859 wies John Tyndall nach, dass CO₂ Wärme absorbieren kann. 1896 berechnete Svante Arrhenius, dass eine Verdopplung des CO₂-Gehalts die Erde um mehrere Grad erwärmen würde.
Ab 1958 begann Charles David Keeling mit präzisen Messungen am Mauna Loa Observatorium auf Hawaii. Seine Daten zeigen seither einen konstanten Anstieg der CO₂-Werte – die berühmte „Keeling-Kurve“.
In den 1970er- und 1980er-Jahren bestätigten internationale Forschungseinrichtungen eindeutig, dass der menschliche Ausstoß von CO₂ hauptverantwortlich für die globale Erwärmung ist.
Wie haben sich die CO₂-Werte entwickelt?
1900: ca. 295 ppm
1950: ca. 310 ppm
1970: ca. 325 ppm
2000: ca. 370 ppm
2023: ca. 419–421 ppm
Diese Werte stammen aus Eisbohrkernen (bis 1958) und direkten Messungen (ab 1958, Mauna Loa).
Welche Sektoren verursachen wie viel CO₂?
Energieerzeugung (Strom, Wärme): ca. 42 %
Industrie (Zement, Stahl, Chemie): ca. 21 %
Verkehr (Straße, Flugzeug, Schiffe): ca. 16 %
Gebäude (Heizen, Kochen, Kühlen): ca. 6 %
Landnutzung, Abholzung, Landwirtschaft: ca. 12 %
Sonstige (Abfall, Verluste): ca. 3 %
Energie, Industrie und Verkehr sind damit für rund 80 % der weltweiten Emissionen verantwortlich.
Hat der Ausbau erneuerbarer Energien den CO₂-Ausstoß gesenkt?
Ja – zumindest im Energiesektor. In Deutschland sanken die CO₂-Emissionen seit 1990 um über 40 %, in der EU auf breiter Front. 2023 wurden global über 550 Millionen Tonnen CO₂ durch erneuerbare Energien eingespart. Allerdings steigt der weltweite CO₂-Gehalt in der Atmosphäre weiterhin – weil fossile Brennstoffe global noch zu viel genutzt werden.
Fossile Energie, Verbrenner – Hauptsache es raucht weiter – Heizkraftwerke mit Fortbewegung
Was wusste die fossile Industrie – und seit wann?
Spätestens seit den 1970er Jahren war der fossilen Lobby bekannt, dass CO₂ aus fossilen Brennstoffen den Klimawandel auslöst. Interne Studien bei Exxon, Shell und dem American Petroleum Institute (API) bestätigten dies mit hoher Genauigkeit.
1977: Exxon-Wissenschaftler James Black warnte das Management vor dem CO₂-Effekt.
1982: Exxon entwickelte eigene Klimamodelle mit zutreffenden Prognosen zur Erderwärmung.
1988: Shell veröffentlichte intern eine Warnung vor drastischen Klimafolgen.
Trotz dieser Erkenntnisse starteten diese Konzerne ab Mitte der 1980er Jahre eine gezielte Desinformationskampagne. Sie finanzierten Klimawandelleugner, PR-Kampagnen und Denkfabriken, um Zweifel an der Klimaforschung zu säen.
Eine 2023 veröffentlichte Studie der Harvard University bestätigte, dass Exxons interne Modelle sogar präziser waren als viele öffentliche Prognosen – doch die Öffentlichkeit wurde jahrzehntelang getäuscht.
Fazit:
Die Fakten sind klar: CO₂ ist der Haupttreiber der Erderwärmung – und das ist seit über einem Jahrhundert wissenschaftlich belegt. Die fossile Industrie wusste davon seit Jahrzehnten, schwieg aber aus wirtschaftlichem Kalkül. Heute ist es dringender denn je, auf erneuerbare Energien zu setzen und die Wahrheit konsequent aufzuarbeiten.
Übrigens: Kriege und fossile Energie sind oft untrennbar verbunden
Viele Konflikte der letzten Jahrzehnte hatten fossile Energie als mitentscheidenden Faktor – von Irak über Syrien bis zur Ukraine.
Auch Russland profitiert massiv von fossilen Exporten.
Im Jahr 2021 war Russland der Hauptlieferant für die Europäische Union:
24,8 % der Erdöl-,
48 % der Pipeline-Gas-
und 47,9 % der Kohleimporte
stammten von dort.
Jeder weitere Krieg verzögert die Energiewende – und hält fossile Einnahmen für Russland am Leben.
Und höchstwahrscheinlich war der Ukrainekrieg auch ein Zwischenschritt.
Putin hatte auch erkannt, dass die Europäische Union sich durch die Erneuerbare Energie von fossiler Energie immer stärker zurückzieht.
Und auch dies ist ein Grund, warum Putin die Parteien AfD und BSW direkt und indirekt unterstützt und beide Parteien sich für die fossile Energie aus Russland stark machen.
Übrigens ist dies bei der AfD seit der zweiten Trumpwahl auch in Bezug zur USA der Fall.
Die AfD und auch das BSW haben der erneuerbaren Energie den Kampf angesagt und sind letztendlich die Verbündeten der Fossilen Lobby.
Doch es geht nicht nur um den Krieg.
Russlands strategisches Interesse liegt auch darin, dass der Klimawandel nicht gebremst wird.
Denn durch das Schmelzen des Permafrosts in Sibirien entstehen neue Ackerflächen, während andere Weltregionen – etwa durch Dürre – massive Ernteausfälle erleiden.
Genau das wurde mehrfach in russischen Medien offen so beschrieben, unter anderem in der Moscow Times.
Langfristig könnte Russland damit neue Rohstoff- und Exportvorteile gewinnen – auf Kosten des globalen Klimas.
Ein weiteres Beispiel:
Durch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten wurde die Entwicklung der erneuerbaren Energien in den USA ausgebremst.
In seiner Amtszeit hat Trump zahlreiche Umweltauflagen gestrichen, internationale Klimaabkommen sabotiert und die fossile Industrie offen gefördert.
Trump
Kein Wunder – denn die fossile Lobby und die Waffenlobby haben Trumps Wahlkampagne massiv unterstützt.
Trump sieht sich selbst als „Deal-Maker“ – und dieser „Deal“ besteht darin, mehr fossile Energie für die USA zu sichern.
Deshalb wollte er sogar Grönland und Kanada einverleiben – aus geopolitischen und rohstoffstrategischen Gründen.
Auch der Rohstoffreichtum der Ukraine spielt dabei eine Rolle.
Darüber hinaus setzt Trump auf ökonomische Erpressung:
Mit der Drohung von Strafzöllen will er andere Länder zwingen, US-Öl und Gas zu kaufen. Diese Strategie macht deutlich, wie stark geopolitische Machtspiele, fossile Interessen und autoritäre Tendenzen zusammenhängen – auf Kosten von Demokratie, Frieden und Klima.
„Deutschland ist doch nur ein kleines Land! Was bringt Klimaschutz bei uns überhaupt?“ – Diese und ähnliche Ausreden hört man immer wieder. Doch wer so denkt, verkennt die Realität. Denn Deutschland trägt weit mehr zur Klimakrise bei, als viele wahrhaben wollen. Und: Wer bremst, verliert – wirtschaftlich, ökologisch und international.
1. Deutschlands CO2-Ausstoß: Mehr als man denkt!
Allein im Jahr 2023 hat Deutschland rund 673 Millionen Tonnen CO₂ in die Atmosphäre gepustet – und das nur im Inland! Damit liegt Deutschland auf Platz 6 der größten CO₂-Emittenten in der EU und auf Platz 15 weltweit. Pro Kopf liegt der Ausstoß mit rund 8 Tonnen CO₂ pro Jahrdeutlich über dem weltweiten Durchschnitt. Wer also behauptet, Deutschland spiele keine Rolle, irrt gewaltig.
2. Unser CO₂-Fußabdruck kennt keine Grenzen!
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn viel von dem CO₂ entsteht gar nicht in Deutschland, sondern im Ausland – für unseren Konsum!
Importierte Produkte: Kleidung aus Bangladesch, Elektronik aus China, Fleisch aus Südamerika – bei der Herstellung all dieser Waren wird CO₂ freigesetzt. Das landet nicht in unserer Statistik, ist aber unsere Verantwortung.
Deutsche Konzerne im Ausland: Wenn deutsche Unternehmen im Ausland produzieren – für dortige oder globale Märkte – entsteht CO₂ durch deutsche Wertschöpfung. Auch hier gilt: Verantwortung kennt keine Landesgrenzen.
In Wahrheit ist unser echter CO₂-Fußabdruck also deutlich höher als die nationale Statistik vermuten lässt.
3. Deutschland muss Vorbild sein – oder wir verlieren die Zukunft!
Deutschland war einst Technologieführer in Sachen Umwelttechnik. Doch wer sich jetzt zurücklehnt, verliert den Anschluss. China, die USA (Ausnahme Trump-Zeit) und sogar Indien setzen massiv auf Erneuerbare, Wasserstoff und grüne Technologien. Wer hier mit Halbwahrheiten bremst, gefährdet unseren Wirtschaftsstandort.
Klimaschutz ist kein Opfer, sondern eine Chance für Fortschritt, Innovation und globale Partnerschaften.
4. Klimaschutz schafft Jobs und Zukunft – auch in Deutschland!
Windkraft, Solarenergie, Wärmepumpen, Gebäudesanierung, Batterietechnik, Wasserstoff: Jeder Euro für den Klimaschutz schafft Arbeitsplätze!
Laut Studien könnten in Deutschland bis zu 1 Million neue Jobs im Klimaschutz entstehen – viele davon gut bezahlt, zukunftssicher und lokal.
Unser Know-how kann zur weltweiten Führungsrolle in grünen Technologien führen – wenn wir handeln, statt zu zaudern.
Fazit: Wer heute bremst, zahlt morgen doppelt!
Die Ausreden sind alt, die Folgen des Nichtstuns brandgefährlich. Deutschlands Verantwortung endet nicht an der Grenze – und unsere Chance liegt im Handeln, nicht im Zaudern. Klimaschutz ist keine Last – sondern unsere größte Chance für Wohlstand, Sicherheit und globale Anerkennung.
Also Schluss mit dem CO₂-Mythen-Märchen – und ran an die Zukunft!
Die Revolution beginnt im Mund: Kaugummi statt Spritze!
Ein Durchbruch aus dem Labor sorgt für Aufsehen: Ein internationales Forschungsteam hat einen neuartigen Kaugummi entwickelt, der gefährliche Viren wie Corona, Grippe oder Herpes im Keim erstickt – bevor sie überhaupt eine Chance haben, sich im Körper auszubreiten!
Die geheime Wunderzutat? Eine exotische Bohne aus Asien: die Helmbohne! Aus ihr wird ein spezielles Protein (FRIL) gewonnen, das sich beim Kauen freisetzt und Viren im Mundraum regelrecht unscharf schaltet. Im Speichel – dem Hauptübertragungsweg vieler Erreger – verliert das Virus damit seine gefährliche Wirkung. Die Folge: Weniger Ansteckung, weniger Erkrankungen!
Die Forscher untersuchten gezielt Influenza-A-Stämme (darunter H1N1 und H3N2) sowie Herpes-simplex-Viren (Typ 1 und 2). Ihre Studien zeigen: Bereits eine kleine Dosis von nur 40 Milligramm reichte aus, um die Viruslast im Labor um über 95 Prozent zu reduzieren!
Die Idee stammt übrigens nicht von ungefähr: Schon während der Corona-Pandemie hatte das Team ein ähnliches Konzept präsentiert – mit einem Zimt-Kaugummi, der das Spike-Protein des Coronavirus blockierte. Doch jetzt geht es noch weiter: Der neue Kaugummi soll sogar zwei Jahre und länger haltbar bleiben – ganz ohne Kühlung!
Henry Daniell von der University of Pennsylvania zeigt sich überzeugt: „Dieses Produkt bekämpft Viren genau dort, wo sie am stärksten zuschlagen – in der Mundhöhle. Das könnte die Gesundheitsversorgung weltweit verändern.“
Derzeit bereitet das Team klinische Studien am Menschen vor. Auch ein Einsatz gegen Vogelgrippe wird bereits geprüft. Denn eines ist klar: Wenn sich dieser Kaugummi bewährt, könnten Impfungen und antivirale Medikamente bald ganz neue Konkurrenz bekommen – aus dem Kaugummiregal!
The claim that the trade balance between the U.S. and the EU is unfair to the United States simply doesn’t hold up.
It’s true that the goods trade balance shows a €157 billion surplus in favor of the EU.
However, that figure doesn’t include services—especially not software and digital revenues.
The services trade balance, in contrast, shows a €109 billion surplus in favor of the U.S.
Taken together, the total trade deficit shrinks to just €48 billion—only about 3% of total transatlantic trade volume.
But even that number distorts the reality—in America’s favor. That’s because the services trade balance doesn’t account for revenues from tech giants like Google, Amazon, Meta, or Apple. These companies bill from their European subsidiaries—often in Ireland or Luxembourg—so their revenue is classified as intra-European trade, not U.S. exports.
Some examples:
Google generates over €100 billion annually in the EMEA region. Ads and Google Workspace invoices come from Ireland.
Amazon earns over €50 billion in Europe—through its HQ in Luxembourg.
Meta (Facebook) generates around €40 billion per year in Europe. Again, billed from Ireland.
Even Apple Store purchases are invoiced from an Irish entity.
Bottom line: A massive share of real U.S. exports—especially in the digital economy—is not included in the official trade data.
If we look at the numbers honestly, it’s clear: It’s not the U.S. that deserves compensation—it’s the EU that’s getting shortchanged.
A Commentary by Werner Hoffmann
Donald Trump’s populist calls for new tariffs on European imports may sound patriotic—but in reality, they would isolate and weaken the United States economically, politically, and ecologically.
1. A global strategic shift—with climate consequences
Governments and corporations worldwide are already recalibrating their strategies:
Audi has completely halted exports to the U.S.
Companies like Porsche, VW, and various suppliers are pivoting back into the defense sector, just as Porsche did during the Cold War.
Businesses are diversifying their markets, shifting focus to Asia, India, Latin America, and within Europe.
And they’re investing in new production lines outside the U.S.—what economists call horizontal diversification.
This shift also brings a powerful climate effect: Redesigning production means redesigning energy use. Companies are moving away from fossil fuels, implementing energy-efficient and renewable solutions in their new infrastructure.
Oil fields on land – the fossil lobby destroys the environment every day.
So ironically, Trump’s tariffs are accelerating the global energy transition—without U.S. involvement. He’s unintentionally triggering a technological and ecological transformation that leaves American industries behind.
2. Reindustrialization? Pure fantasy.
Trump wants foreign companies to “bring their factories back to America.” But there’s a problem: There’s no one left to work in them.
The U.S. unemployment rate was just 3.8% in March 2025—essentially full employment.
His plan to mass-deport non-Americans would make labor shortages even worse.
Who exactly is supposed to staff these new factories? The labor simply isn’t there.
3. Trust destroyed
Global companies need stability, predictability, and reliable trade partners. Trump’s policy offers the opposite:
Trade agreements are canceled on a whim.
Tariffs are imposed unpredictably.
Allies are attacked in public speeches.
The result: A growing number of firms are choosing to pull out of the U.S. altogether.
Conclusion: Trump is hurting America—economically, geopolitically, and ecologically
Tariffs may score points with some voters—but in the long run, they will isolate the U.S. from global trade, accelerate its geopolitical decline, and exclude it from the global climate transformation.
The world will keep trading—but increasingly without the United States.
#Kernfusion gilt als Hoffnungsträger für die #Energiewende. Zumindest wird die Technik immer wieder so beworben. Doch laut einer neuen Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) liegt eine kommerzielle Nutzung von Fusionsenergie – wenn überhaupt – in weiter #Zukunft.
DIW-Forscherin Claudia Kemfert und ihr Team nehmen im aktuellen DIW-Wochenbericht die Fusionsforschung unter die Lupe – mit ernüchterndem Ergebnis!
⚡ Viele Prognosen versprachen Marktreife innerhalb weniger Jahrzehnte – doch das Versprechen wurde nie eingelöst. Paradebeispiel: Der internationale Versuchsreaktor ITER in Frankreich. 33 Länder sind beteiligt – und der Zeitplan verzögert sich seit den 1980er Jahren immer weiter. Die ursprünglich geplanten fünf Milliarden Euro explodieren mittlerweile auf über 50 Milliarden Euro!
鱗 Hoffnung durch private Initiative? Zwar gibt es neue Dynamiken – privat finanzierte Unternehmen kooperieren mit öffentlichen Projekten, doch dabei geht es kaum um Energiegewinnung. Stattdessen liegt der Fokus auf Technik wie Magneten und Lasersystemen.
Fazit der Forscher*innen: Keine Aussicht auf baldige Marktreife. Studienautorin Claudia Kemfert warnt: „Kernfusion bleibt ein langfristiges Forschungsprojekt ohne Perspektiven für die kommerzielle Energienutzung.“ Die Milliarden sollten lieber in praxisnahe Forschung fließen!
Kommentar:
Ich finde die Diskussion um Fusionsreaktoren sehr befremdlich. In einem Sicherheitsabstand von 150 Mio. km Entfernung haben wir eine funktionsfähige Großanlage, die vermutlich noch 5 Mrd. Jahre sehr zuverlässig, abfallfrei und frei Haus Energie liefert. Wieso kapriziert sich die Menschheit darauf, das nachzubauen, anstatt die ankommende Energie optimal zu nutzen? Hybris oder schlicht Dummheit?