Vom Kreuz auf dem Stimmzettel bis zum CO₂-Ausstoß: Warum jede Stimme zählt – und jedes Gramm CO₂!

Ein Beitrag von

Prof. Dr.-Ing. Markus Koschlik.

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Ich bin nur eine einzelne Stimme von über 60 Millionen Wahlberechtigten. Selbst wenn ich nie wieder wählen gehe, wird die Demokratie in diesem Land wohl kaum zusammenbrechen. Die anderen werden das schon richten.

Wozu also wählen gehen?

Natürlich ist das Unsinn. Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen – auch wenn der einzelne Beitrag klein wirkt.

Und das gilt natürlich auch für den Klimaschutz!

Ja, es stimmt, Deutschland verursacht „nur“ rund 2 % der globalen CO2-Emissionen.

Aber:

  • Wir gehören zu den historisch größten Emittenten, haben davon massiv profitiert, also tragen wir auch eine Verantwortung.
  • Als Technologiestandort und Exportnation haben unsere Innovationen eine globale Hebelwirkung. Gleichzeitig eröffnen sich für unsere Wirtschaft neue Chancen durch nachhaltige Technologien und zukunftsfähige Märkte.
  • Und wenn alle sagen „Ich doch nicht“, geht es nach hinten los… geht niemand mehr wählen, verlieren wir unsere Demokratie. Scheren wir uns nicht um unser Klima, verlieren wir unsere Lebensgrundlagen.

Klimaschutz ist kein Wettbewerb um den größten Beitrag, sondern eine Frage kollektiver Verantwortung.

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Ein Kommentar von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen….

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Nur 2 %? Na und! Wie Friedrich Merz Demokratie und Klima gleichzeitig verspielt

„Ich bin doch nur eine einzelne Stimme unter über 60 Millionen Wahlberechtigten. Selbst wenn ich nie wieder wählen gehe, wird die Demokratie in diesem Land wohl kaum zusammenbrechen. Die anderen werden das schon richten.“

Klingt absurd?

Ist es auch.

Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen – auch wenn der einzelne Beitrag klein erscheint.

Doch genau mit dieser Logik spielt Friedrich Merz, wenn er behauptet, Deutschland verursache doch „nur 2 % der globalen Emissionen“.

Was impliziert er damit? Dass wir uns zurücklehnen können? Dass unsere Verantwortung irrelevant ist?

Das ist nicht nur sachlich falsch – es ist politisch brandgefährlich.
Denn mit derselben Argumentation könnte jeder Wähler sagen: „Ich bin nur einer – mein Kreuz macht keinen Unterschied.“
Wenn alle so denken, war’s das – mit der Demokratie.
Und wenn alle Länder so denken, war’s das – mit unserer Lebensgrundlage.

Was Friedrich Merz verschweigt:

  • Deutschland zählt historisch zu den größten Emittenten weltweit – wir haben über Jahrzehnte profitiert.
  • Wir sind Technologieführer – unsere Innovationen haben eine globale Strahlkraft.
  • Klimaschutz ist kein Wettbewerb um Zahlen – sondern ein Stresstest für Moral und Verantwortung.

Und jetzt wird’s richtig bitter:

Friedrich Merz hilft mit seinen Aussagen mal wieder der fossilen Lobby – ganz bewusst.
Denn die „2 %-Ausrede“ ist kein Zufall, sondern ein Manöver.

Friedrich Merz
– Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.

Merz denkt und handelt wie ein Lobbyist, nicht wie ein Kanzler für die Zukunft:

  • Er war jahrelang bei BlackRock, einem der größten Investoren in fossile Konzerne weltweit.
  • Er steht KKR nahe – einem Finanzgiganten, der massiv in Öl-, Gas- und Medienunternehmen investiert ist.
  • Er betreibt Lobbyarbeit für die Atomkraft, als gäbe es kein Endlagerproblem, kein Restrisiko und keine echten Alternativen.

Friedrich Merz ist und bleibt ein Aktivist der fossilen Vergangenheit.

Seine Botschaft lautet:
„Verzichtet auf Veränderung – der Markt regelt das. Und wenn nicht, Pech gehabt.“

Das ist keine Politik.

Das ist Kapitulation vor Verantwortung.
Es ist grauenhaft, wie Friedrich Merz die Zukunft verspielt – für Macht, Geld und Ideologie.

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190 Staaten, macht ein Budget von knapp 0.5% für jeden.

Ah so, wir müssen das pro Kopf rechnen.

Oha, da liegt Deutschland aber ganz weit vorne. Platz 4. Vor China.


Der Merz-Kopf mit dabei.

Und historisch gesehen? Reden wir lieber nicht drüber.

Die Katastrophen von heute sind nämlich unsere Versäumnisse von gestern. Unser Dreck.
Was wir heute richtig machen, reduziert die Katastrophen von morgen und übermorgen.
Ah, langfristiges Denken. Ist halt keine konservative Domäne.

#FriedrichMerz

#CDU
#KlimaschutzJetzt
#LobbyismusStoppen
#BlackRock

Zwei Unionspolitiker im Zwielicht: Diffamierung, Affären und rechtspopulistische Nähe

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die CDU-Politiker Saskia Ludwig und Klaus-Peter Willsch stehen derzeit im Zentrum eines politischen Skandals, der weit über parteipolitische Spielchen hinausgeht. Bei der Wahl zur Verfassungsrichterin im Deutschen Bundestag soll die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf gezielt öffentlich diffamiert worden sein – durch einen Plagiatsvorwurf, den es nie gegeben hat. Beide Politiker werden dabei als treibende Kräfte genannt.

Der bekannte österreichische Plagiatsprüfer Stefan Weber stellte gegenüber Medien klar: „Ich habe keinen Plagiatsvorwurf erhoben.“ Dennoch wurde die Kandidatin öffentlich beschädigt. Es steht der Anfangsverdacht einer strafbaren Verleumdung (§ 187 StGB) im Raum – möglicherweise sogar in Tateinheit mit einer falschen Verdächtigung (§ 164 StGB). Besonders brisant: Es geht hier nicht um irgendwen – sondern um zwei Bundestagsabgeordnete mit langer Karriere und bereits fragwürdiger Vergangenheit.


 Saskia Ludwig: Von der Parteichefin zur Polarisiererin

Die CDU-Politikerin Saskia Ludwig, Jahrgang 1968, war lange Zeit eine prägende Figur in Brandenburg. Doch ihre Laufbahn ist gepflastert mit politischen Eskalationen und rhetorischen Grenzüberschreitungen:

  • „Ökofaschismus“-Vorwurf: Ludwig provozierte 2023 mit Tweets, in denen sie Klimaschutzmaßnahmen als „grünen Faschismus“ bezeichnete – ein Begriff, den selbst viele in der CDU als Entgleisung sahen.
  • Nähe zur rechtspopulistischen Presse: Bereits 2012 sorgte ein Grußwort an die rechtskonservative Zeitung Junge Freiheit für innerparteiliche Verstimmung. Die Folge: Rücktritt als CDU-Fraktions- und Landesvorsitzende in Brandenburg.
  • DAK-Lauf-Skandal: Beim DAK-Firmenlauf ließ sie ihr Team in der Azubi-Kategorie antreten – mit ihrem Ehemann als angeblichem Auszubildenden. Erst nach öffentlicher Kritik wurde das korrigiert.

Mit dem jüngsten Plagiatsmanöver gegen Brosius-Gersdorf scheint Ludwig erneut eine Grenze überschritten zu haben – diesmal nicht nur moralisch, sondern juristisch.


 Klaus-Peter Willsch: Der ewig rechte Rebell der CDU

Auch Klaus-Peter Willsch, Jahrgang 1961, ist kein unbeschriebenes Blatt:

  • Lobbyismus und verdeckte Parteispenden: 2007 erhielt er Anzeigenaufträge von Rüstungsfirmen wie EADS – Kritiker sprachen von versteckten Parteispenden über ein Regionalblatt.
  • Verstöße gegen Transparenzpflichten: 2017 wurde Willsch vom Bundestagspräsidium wegen verspäteter oder unterlassener Meldung von Nebeneinkünften gerügt.
  • Corona-Party während Lockdown: Zum 60. Geburtstag feierte er mit Gästen – ohne Masken oder Abstand – mitten in der Pandemie. Die Bilder sorgten für Empörung.
  • AfD-Wahlverhalten: Willsch stimmte mehrfach für einen AfD-Kandidaten zum Bundestagsvizepräsidenten – entgegen der CDU-Linie.

Die neueste Entgleisung passt ins Muster: Mit einem nachweislich erfundenen Plagiatsvorwurf überschritt Willsch womöglich die Schwelle zum strafbaren Verhalten.


 Politisches Kalkül oder strafbare Diffamierung?

Was beide eint: Ein Hang zur Skandalisierung, zur Polarisierung – und zur bewussten Grenzüberschreitung. Im Fall Frauke Brosius-Gersdorf dürfte das jedoch juristische Konsequenzen haben. Die CDU wollte offenbar verhindern, dass eine unabhängige und fortschrittlich denkende Frau ans Bundesverfassungsgericht gewählt wird. Dass dies mit einer erfundenen Plagiatsstory geschah – ausgerechnet von Bundestagsabgeordneten, die selbst ethische Defizite aufweisen –, lässt tief blicken.

Der Fall zeigt einmal mehr, wie demokratische Institutionen instrumentalisiert werden – nicht von den Rändern, sondern aus der Mitte des Bundestags.

BESONDERS INTERESSANT UND SELTSAM IST NOCH DIE FOLGENDE ERGÄNZUNG:

Auf der Internetseite des Plagiatsjägers Dr. Weber werden am gleichen Tag – allerdings erst abends um 20:10 Uhr Textvergleiche vollzogen. Der Plagiatsjäger will wohl damit Zweifel sähen, dass es sich um eine Plagiatsarbeit handeln KÖNNTE!

ALLERDINGS IST DIES HÖCHST ZWEIFELHAFT, denn Weber ist schon als Person anzuzweifeln.

Die Gründe:

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Plagiatsjäger oder politischer Söldner?

Der Fall Stefan Weber und die fragwürdige Kampagne gegen Brosius-Gersdorf

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Er nennt sich selbst einen „Experten für wissenschaftliche Redlichkeit“, betreibt einen Blog mit ISSN, führt Textvergleiche durch und tritt regelmäßig in den Medien auf. Die Rede ist von Doz. Dr. Stefan Weber, einem österreichischen Kommunikationswissenschaftler, der sich über Jahre hinweg den Ruf eines gefürchteten „Plagiatsjägers“ erarbeitet hat. Doch die jüngste Plagiatskampagne gegen die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf wirft massive Fragen auf – nicht nur in Bezug auf Methodik, sondern auch auf Webers tatsächliche Unabhängigkeit.

吝 Wer ist Stefan Weber?

Stefan Weber wurde 1970 in Salzburg geboren, studierte Kommunikationswissenschaft und promovierte an der Universität Wien. Nach seiner Habilitation 2005 positionierte er sich zunehmend als Gutachter in Plagiatsfragen und betreibt seit 2010 einen eigenen Blog („plagiatsgutachten.com“) mit der offiziellen Kennzeichnung ISSN 2197-6449, der sich selbst als Wächter wissenschaftlicher Integrität versteht.

In der Öffentlichkeit tritt Weber gerne als Einzelkämpfer gegen systemisches Fehlverhalten auf – unermüdlich, unabhängig, wissenschaftlich. Doch dieser Ruf bekommt zunehmend Risse.

裡 Der Skandal um Brosius-Gersdorf – ein Lehrstück in politischer Manipulation?

Am 10. Juli 2025 steht im Bundestag die Wahl der renommierten Juristin Frauke Brosius-Gersdorf zur Richterin des Bundesverfassungsgerichts auf der Tagesordnung. Was folgt, ist ein orchestrierter Angriff:

  • 09:00 Uhr: In der Plenarsitzung des Bundestags präsentieren die CDU-Abgeordneten Saskia Ludwig und Klaus-Peter Willsch einen angeblichen Plagiatsvorwurf. Brosius-Gersdorf soll laut ihrer Darstellung an mehreren Stellen abgeschrieben haben.
  • 20:10 Uhr: Erst zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht Stefan Weber auf seinem Blog eine Textanalyse zu Brosius-Gersdorfs Dissertation. Titel: „Textähnlichkeiten mit der Habilitation ihres Ehemanns“.

 Der Verdacht: Politisch gesteuerte Vorab-Kampagne

Die zeitliche Abfolge ist brisant und schwer zu ignorieren. Die CDU-Abgeordneten traten mit einem Vorwurf auf, lange bevor der entsprechende Textvergleich durch den angeblich unabhängigen Gutachter öffentlich einsehbar war.

Das wirft zwei schwerwiegende Fragen auf:

  1. Hatten Ludwig und Willsch direkten Kontakt zu Stefan Weber – und kannten seine Analyse vorab?
  2. Oder haben sie – noch schwerwiegender – eine Beauftragung direkt aus dem CDU-Umfeld veranlasst oder initiiert, um einen politischen Gegner gezielt zu diskreditieren?

In beiden Fällen wäre die Unabhängigkeit des sogenannten Plagiatsgutachters massiv infrage gestellt. Denn entweder hat Weber sich politisch instrumentalisieren lassen – oder er agierte als Teil einer gezielten politischen Operation.

里 Webers frühere Fälle – eine zweifelhafte Erfolgsbilanz

Ein Blick auf frühere Plagiatsvorwürfe Webers zeigt ein Muster:

  • Annalena Baerbock (Grüne): In ihrem Buch „Jetzt“ dokumentierte Weber über 100 unmarkierte Stellen. Konsequenz: Quellen wurden ergänzt, es kam zu keiner Aberkennung oder Prüfung.
  • Robert Habeck (Grüne): In seiner Dissertation wurden Fußnotenprobleme angesprochen. Die Universität Hamburg entkräftete den Plagiatsvorwurf klar.
  • Friedrich Merz (CDU): In seinem Buch „Mut zur Zukunft“ dokumentierte Weber 25 nicht kenntlich gemachte Textstellen. Keine offizielle Prüfung bisher.
  • Mario Voigt (CDU, Thüringen): 140 potenziell problematische Stellen in der Dissertation. Die TU Chemnitz prüft derzeit.
  • Christine Aschbacher (ÖVP, Österreich): Weber erhob 2021 Plagiatsvorwürfe. Die TU Bratislava erkannte keine Täuschung, die Titel blieben erhalten.
  • Johannes Hahn (ÖVP): Frühere Vorwürfe wegen Textähnlichkeiten. Auch hier: keine Aberkennung, keine Täuschung festgestellt.
  • Kamala Harris (Demokraten, USA): Vorwürfe wegen Wikipedia-Übernahmen und biografischer Glättungen. Von Medien und Experten als nicht gravierend bewertet.

燐 Neutralität oder Nähe zu rechten Medien?

Ein weiterer, kaum noch zu übersehender Aspekt: Webers enge Zusammenarbeit mit dem rechtskonservativen Medienportal NIUS – gegründet vom ehemaligen BILD-Chefredakteur Julian Reichelt.

Dieses Portal steht in der Kritik, gezielt Kampagnen gegen progressive Politiker:innen zu fahren, Narrative von rechts außen zu verbreiten und emotionale Mobilisierung zu betreiben.

Weber veröffentlichte mehrfach exklusiv oder parallel bei NIUS. Auch im Fall Brosius-Gersdorf war das Timing auffällig synchron – und die inhaltliche Darstellung nahezu identisch mit den CDU-Angriffen im Bundestag.

Diese Nähe wirft Fragen auf:
Wie kann ein angeblich unabhängiger Gutachter journalistisch und politisch so eng mit einem ideologischen Kampagnenmedium kooperieren – und zugleich den Anspruch auf Unparteilichkeit aufrechterhalten?

樂 Was bleibt von der Unabhängigkeit?

Stefan Weber gibt an, dass seine Recherchen „ehrenamtlich“ erfolgten, ohne Beauftragung. Doch:

  • Die CDU-Abgeordneten wussten vorab von Inhalten, die noch nicht veröffentlicht waren.
  • Die politische Eskalation erfolgte exakt vor der offiziellen Publikation.
  • NIUS und CDU agierten offenbar mit identischen Narrativen.

Der Eindruck drängt sich auf, dass hier Wissenschaft instrumentalisiert wurde – und der Gutachter Teil eines politischen Spiels war.

裡 Plagiat als politische Waffe?

Plagiatsvorwürfe sind gravierend. Sie beschädigen Karrieren, öffentliches Ansehen und können Richterwahlen im Bundestag verhindern. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Gutachter in solchen Fällen unabhängig, transparent und neutral arbeiten.

Doch wenn Vorwürfe vor Veröffentlichung durch Politiker in den Bundestag getragen werden – mit Verweis auf einen Gutachter, der später selbst erklärt, er habe keinen Plagiatsvorwurf erhoben – dann stellt sich nicht nur die Glaubwürdigkeit des Verfahrens infrage, sondern auch die Integrität der beteiligten Akteure.

 Resümee

Der Fall Stefan Weber ist ein Paradebeispiel für die politische Instrumentalisierung von Wissenschaft unter dem Deckmantel der Aufklärung. Die Causa Brosius-Gersdorf zeigt, wie fragil die Grenze zwischen Analyse und Agenda geworden ist.

Ob Weber als Gutachter gehandelt hat oder als politischer Akteur – die Unschärfe dieser Rollen ist das eigentliche Problem. Wer Plagiate untersucht, trägt Verantwortung. Wer sich dabei von parteinahen Akteuren einspannen lässt – oder mit ihnen koordiniert agiert – verspielt seine Glaubwürdigkeit.

Stefan Weber hat seine Unabhängigkeit aufs Spiel gesetzt – und damit auch das Vertrauen in ein sensibles und wichtiges Instrument wissenschaftlicher Kontrolle.

 Hashtags

#Plagiatsvorwurf
#CDU
#StefanWeber
#BrosiusGersdorf
#WissenschaftUndPolitik

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Quellen:

 Quellen zur Rolle von Saskia Ludwig und Klaus-Peter Willsch

Mehrere seriöse Medienberichte zeigen, dass sowohl Saskia Ludwig als auch Klaus-Peter Willsch aktiv zur Verbreitung eines Plagiatsvorwurfs gegen die Verfassungsrichterkandidatin Frauke Brosius-Gersdorf beigetragen haben – obwohl der Plagiatsprüfer Stefan Weber selbst klarstellte, dass er keinen Plagiatsvorwurf erhoben hat.

六‍⚖️ Klaus-Peter Willsch


  • BILD zitiert Willsch direkt mit den Worten:

    „Jetzt kommen auch noch Zweifel an ihrer akademischen Redlichkeit hinzu. Ihre Doktorarbeit und die Habilitationsschrift ihres Ehemannes enthalten ‚fast identische Passagen und Zitierfehler‘.“

    ➡️ Quelle: BILD.de

  • Auch CNA Deutsch berichtet über Willschs Forderung, Brosius-Gersdorf solle ihre Kandidatur zurückziehen, um „weiteren Schaden vom Verfassungsgericht abzuwehren“.

    ➡️ Quelle: Catholic News Agency

六‍ Saskia Ludwig


  • Laut Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) forderte Saskia Ludwig öffentlich, Brosius-Gersdorf solle aufgrund der Vorwürfe ihr Universitätsamt ruhen lassen.

    ➡️ Quelle: FAZ.net

 Hintergrundberichte zum Plagiatsmanöver der Union

Zusammenfassend: Beide CDU-Abgeordneten spielten eine zentrale Rolle bei der politischen Kampagne gegen Brosius-Gersdorf – gestützt auf einen angeblichen Plagiatsvorwurf, der sich im Nachhinein als unbegründet herausstellte. Der Verdacht einer bewussten Täuschung bzw. Diffamierung steht im Raum.


Kommentar von

Annalena Baerbock

#CDUSkandal

#VerleumdungImBundestag

#Plagiatslüge

#SaskiaLudwig

#KlausPeterWillsch

Der Sommer brennt durch! Seit Juni über 40 °C – Deutschland am Limit!

Ein Beitrag von k

Werner Hoffmann
Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
..eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.

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Wir schreiben Anfang Juli 2025 – und ganz Deutschland stöhnt unter einer historischen Hitzewelle, die bereits seit Mitte Juni anhält.

In vielen Regionen steigen die Temperaturen täglich auf 38 bis über 41 °C.

Städte wie Frankfurt, Leipzig, Karlsruhe und Berlin erreichen dabei neue Allzeitrekorde.

Trotzdem ist klar:

die Hitzewelle verläuft nicht linear – zwischendurch kann es zu kurzfristigen Abkühlungen kommen.

Denn:

Wenn sich ein extrem feuchtes Hochdruckgebiet über dem Mittelmeer mit einem kalten Tiefdrucksystem aus Nordeuropa trifft, entstehen gefährliche Wetterkonflikte.

Die Folge sind heftige Temperaturstürze, explosive Gewitterzellen, lokale Tornados und Starkregen mit Überflutungsgefahr.

In Regionen mit aufgeheiztem Boden und gesättigter Luft treffen dabei gewaltige Energiemengen aufeinander – das Risiko für Unwetter, Blitzeinschläge und Hagelstürme steigt dramatisch.

Was sich aber durchzieht wie ein roter Faden:

Die Grundtendenz ist heiß, feucht und belastend. Die Wetterdynamik wird durch die Klimakrise instabiler – mit Extremwerten in beide Richtungen.

️ Deutschland schwitzt – Hitzeschock auch im Norden

In ganz Deutschland werden derzeit Tageshöchsttemperaturen von 37 bis 42 °C gemessen – selbst in Regionen wie Schleswig-Holstein oder dem Sauerland, die traditionell eher mildes Sommerklima kennen.

Die Nächte bleiben oft tropisch warm, teilweise mit Werten über 24 °C, was den Körpern kaum Erholung lässt.

Berlin, Frankfurt, Stuttgart und viele andere Städte verzeichnen den heißesten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Luftfeuchtigkeit steigt parallel auf 65–75 %, was die gefühlte Temperatur auf 45–50 °C treibt. Krankenhäuser melden vermehrt Hitzeschläge und Dehydrierungen – vor allem bei älteren Menschen und Kindern.

 Warum hohe Luftfeuchtigkeit so gefährlich ist

Der menschliche Körper kühlt sich bei Hitze durch Schwitzen. Der Schweiß verdunstet auf der Haut – dabei wird Wärme entzogen, ähnlich wie bei einem nassen Handtuch, das in der Sonne trocknet.

Doch dieser natürliche Kühlmechanismus funktioniert nur, wenn die Luft trocken genug ist.

Bei einer Luftfeuchtigkeit von 65–75 % ist die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf stark reduziert.

Das bedeutet konkret:

  • Der Schweiß bleibt länger auf der Haut stehen, weil er nicht verdunsten kann.
  • Der Körper kühlt sich dadurch schlechter oder gar nicht mehr ab.
  • Es entsteht ein Wärmestau im Inneren des Körpers.

Die Folge:

Überhitzung trotz Schwitzen

  • Die Körperkerntemperatur steigt gefährlich an.
  • Der Kreislauf wird überlastet.
  • Es kommt zu Hitzeschlag, Dehydrierung, Kreislaufkollaps – besonders gefährlich für:
    • Ältere Menschen
    • Kinder
    • Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Gefühlte Temperatur:
Die gefühlte Temperatur (auch „Humidex“ oder „Heat Index“) berücksichtigt sowohl die tatsächliche Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit.
35 °C bei 70 % fühlen sich an wie 45–50 °C – selbst wenn das Thermometer „nur“ 35 °C anzeigt.

Resümee:
Hohe Luftfeuchtigkeit ist ein „unsichtbarer Verstärker“ der Hitze.

Sie blockiert die körpereigene Kühlung und macht Sommerhitze zur ernsten Gesundheitsgefahr – besonders in Städten mit wenig Luftbewegung.

 Mittelmeer als Wärmespeicher – +5 °C gegenüber langjährigem Durchschnitt

Auch das Mittelmeer zeigt alarmierende Werte.

Die Wassertemperaturen liegen teilweise bei 30–31 °C, was nicht nur Touristen überrascht, sondern auch die Meeresökosysteme massiv belastet.

Fische sterben, Algen blühen, und in Küstenregionen kommt es vermehrt zu Hitzestürmen und hoher Luftfeuchtigkeit.

Laut einem aktuellen Bericht von Le Monde und Reuters liegt die Temperaturabweichung teils bei +5 bis +6 Grad im Vergleich zu den langjährigen Mitteln.

Die Folgen sind nicht nur regional spürbar, sondern verstärken auch heiße Luftmassen über Europa.

 Flüsse schrumpfen – Atomkraftwerke und Schifffahrt betroffen

Die monatelange Trockenheit zeigt nun auch drastische Auswirkungen auf die Flüsse in Deutschland und Europa:

  • Rhein, Elbe und Main führen vielerorts Niedrigwasser.
  • Die Schifffahrt ist eingeschränkt – Frachter fahren mit halber Last oder werden umgeleitet.
  • Auch Versorgungswege und Industriebetriebe sind betroffen.

In Frankreich spitzt sich die Lage weiter zu:

  • Viele Atomkraftwerke nutzen Flusswasser zur Kühlung.
  • Bei zu niedrigen oder zu warmen Pegeln darf das Wasser nicht mehr verwendet werden.
  • Mehrere Reaktoren wurden daher gedrosselt oder komplett heruntergefahren.

Zum Glück liefern Solaranlagen bei dieser extremen Sonneneinstrahlung zuverlässig Strom – während die Kernkraftwerke Kühlprobleme bekommen, arbeiten PV-Anlagen zuverlässig und dezentral.

Photovoltaik.

 Wasser wird zur Überlebensfrage – Städte reagieren, Regionen verbieten

In Städten wie Köln, Hamburg und München wurden neue Wasserstationen eingerichtet – Trinkbrunnen, mobile Wasserspender, Hilfsteams. Besonders ältere Menschen und Wohnungslose profitieren.

Gleichzeitig greifen viele Städte zu drastischen Maßnahmen:

  • Gartenbewässerung, Poolbetrieb und Autowäsche sind vielerorts verboten.
  • Landwirte kämpfen mit ausgetrockneten Böden und drohenden Ernteausfällen.

❄️ Warum Luft-/Luft-Wärmepumpen jetzt im Vorteil sind

Wärmepumpe Außengerät Klimawandel.

  • Kühlen und entfeuchten effizient – weit stromsparender als mobile Klimageräte
  • Flexibel steuerbar und ganzjährig nutzbar (Heizen im Winter inklusive)
  • Längere Lebensdauer, leiser Betrieb, kein Kältemittel-Leckagerisiko

易 Fazit: Der Juli 2025 ist ein Weckruf

Wir erleben nicht einfach „einen heißen Sommer“ – wir leben in einem neuen Klimazeitalter.
Hitzewellen, Wasserknappheit, tropische Nächte, glühende Städte und trockene Flüsse sind keine Ausnahmen mehr, sondern die neue Realität.

Jetzt ist die Zeit zum Handeln – politisch, technologisch und gesellschaftlich.


#Klimakrise #Hitzewelle #Energieversorgung #Solaranlagen #Wärmepumpe

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Ein Kommentar von

Claudia Kempfert – Professorin für Energieökonomie und Energiepolitik Universität Lüneburg und Deutsches Institut für Wirtschaftsförderung

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️ Frage ist nicht mehr OB, sondern WIE STARK: Klimawandel und aktuelle Hitzewellen

Immer wieder hört man: „Kann man diese Hitzewelle wirklich dem Klimawandel zuschreiben?“

Die Antwort der Wissenschaft ist kristallklar:
JA!

Die Fakten (Stand Mai 2025):

 Neue Attributionsstudie: Wissenschaftler der World Weather Attribution untersuchten 67 extreme Hitzeereignisse der letzten 12 Monate
→ JEDES EINZELNE wurde durch den Klimawandel wahrscheinlicher gemacht

 Konkrete Zahlen:

  • 4 Milliarden Menschen (49% der Weltbevölkerung) erlebten mindestens 30 Tage extreme Hitze
  • Klimawandel verdoppelte die Zahl der Hitzetage weltweit
  • Aktuelle US-Hitzewelle: 3x wahrscheinlicher durch Klimawandel

 Wissenschaftlicher Konsens:
„Jede Hitzewelle, die heute auftritt, ist heißer als sie ohne den menschengemachten Klimawandel gewesen wäre“ – Dr. Friederike Otto, World Weather Attribution

Die Attributionsforschung nutzt etablierte, peer-reviewte Methoden und kann mittlerweile in Echtzeit den „Klimawandel-Fingerabdruck“ nachweisen.

Es ist Zeit, aufzuhören zu fragen OB der Klimawandel Hitzewellen verursacht.

Die wichtigeren Fragen an die Politik:
️ WIE erreichen wir die Klimaziele bis 2030?
️ WELCHE konkreten Maßnahmen werden JETZT umgesetzt?
️ WIE schützen wir Menschen vor zunehmender Extremhitze?

Die Wissenschaft hat ihre Arbeit getan. Jetzt ist die Politik am Zug! ️

Klimascience #Extremwetter #Klimakrise #Klimapolitik

Klimawandel #Hitzewelle #Klimascience #Extremwetter #Wissenschaft #Attributionsforschung #Klimakrise #Erderhitzung

ClimateChange #Heatwave #ClimateScience #ExtremeWeather #GlobalWarming #ClimateAttribution #ClimateCrisis #WeatherAttribution

Quelle: Maischberger 1.7.2025 ARD Mediathek & Das Erste

Stromschock statt Strompreisbremse!

Klingbeil, Reiche & Co. verraten Klimaschutz – fossiles Gas wird subventioniert, Bürger zahlen die Zeche!

Zum Anhören

YouTube player
https://youtu.be/QgAF5uYbxGs?si=1Cbvj5psJLY1P1EJ

Ein Beitrag von

Felix Banaszak.

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Lars Klingbeil hat es wieder getan!

Statt die Stromsteuer wie versprochen zu senken, lassen er und die Bundesregierung die Menschen und kleine Betriebe leer ausgehen.

Der Strom bleibt teuer, das fossile Gas wird billig – auf Kosten unserer Kinder.

Nicht, weil das wirtschaftlich sinnvoll wäre.

Nicht, weil es so vereinbart war.

Sondern weil sie den Klima- und Transformationsfonds, der eigentlich für Investitionen in Klimaschutz vorgesehen ist, systematisch zweckentfremden für fossiles Gas.

Das ist kein Versehen. Das ist eine politische Entscheidung.

Und es ist nicht nur ein Wortbruch, sondern das Gegenteil von ernsthafter Klimapolitik.

Gleichzeitig stellt die EU Mittel bereit, um genau die Menschen zu unterstützen, die Hilfe bei der energetischen Sanierung, beim Umstieg auf Wärmepumpen und klimafreundliche Technologien brauchen.

Das Einzige, was sie tun müssten, um die Gelder des EU-Klimasozialfonds in Anspruch zu nehmen, ist: einen Plan vorlegen.

Und sogar das hatte Robert Habeck schon für sie erledigt. Die Vorbereitungen liegen auf dem Tisch.

Ich finde, es ist Zeit, mit dem ernsthaften Regieren zu beginnen.

Link https://youtube.com/shorts/2_WM2_PRwL0?si=fALtHLNAkOjs_wTf

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Ein Kommentar von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
….eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.

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Lars Klingbeil – Für die SPD eigentlich untragbar!

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Was Lars Klingbeil hier macht, ist kein Versehen – es ist kalkulierte Täuschung.

Lars Klingbeil schadet der Entwicklung der erneuerbaren Energie und schadet dem Klima!

Gemeinsam mit Katherina Reiche, die schon beim BDI und als Gaslobbyistin gegen jede Form von echter Klimapolitik gearbeitet hat, stellt er sich frontal gegen die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag.

Statt die Stromsteuer wie angekündigt für alle zu senken, wird klammheimlich fossiles Gas subventioniert – mit Geldern, die eigentlich für die Klimawende gedacht waren.

Das ist ein klarer Fall von Zweckentfremdung – und politischer Sabotage an der Energiewende.

Während die EU Fördermittel für Wärmepumpen und Gebäudesanierungen bereitstellt, verweigert die Bundesregierung sogar das Einreichen eines fertigen Plans.

Die Mittel wären da – der politische Wille fehlt.

Reiche und Klingbeil verkaufen das Volk für dumm:

Sie gaukeln Entlastung vor, liefern aber milliardenschwere Subventionen für fossile Energien – auf Kosten unserer Zukunft.

Wer so handelt, betreibt keine Politik für das Volk, sondern für die fossile Industrie.

Zusatzkommentar:

Der Sunnyboy Lars Klingbeil disqualifiziert sich nicht nur durch seine Art, wie er laufend smile 🙂 zeigt, sondern jetzt auch durch seine Taten.

Er führt die SPD in den Abgrund! Nun, die Äusserung bei Miosga im TV, dass er mit Habeck immer per „Sie“ ist, zeigt schon deutlich, was und wie #LarsKlingbeil tickt!

Wenn es jemand gibt, dem ich in der SPD nicht über den Weg traue, dann ist das @LarsKlingbeil und dem damaligen Parteifunktionär Gerhard Schröder.

Beide sind mir persönlich zu „EXTERN-Verbunden-Verstrickt“!

Ich möchte in diesem Zusammenhang betonen, dass ich kein linker und kein rechter bin.

Ich bin Demokrat und bin der Auffassung, dass extreme Parteien Deutschland schaden.

Ich habe deshalb in der Vergangenheit immer demokratisch handelnde Parteien gewählt (CDU, FDP, Grüne, SPD).

Allerdings gibt es auch demokratisch veranlagte Parteien wie die CDU und FDP, die ausschließlich für die fossile Lobby und deren Anhängsel der Finanzlobby die Werbetrommel rühren und andere Dinge, die Deutschland und dem Volk gut tun würden, zerreden und ablehnen.

Das nun auch noch Lars Klingbeil als SPD – Spitze der fossilen Lobby hilft, disqualifiziert diese Partei für mich bei der kommenden neuen Bundestagswahl.

Die Koalitionsvereinbarung wurde durch die Gasförderung und

Nicht-Förderung des Stromes

unterlaufen!

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Obwohl natürlich die AfD sich hier jetzt ins Fäustchen lacht,

– denn die AfD würde ja am liebsten alle Subventionen für die erneuerbare Energie abschaffen –

werden vereinzelte einfach denkende Bürger ihren Frust durch die Wahl dieser AfD freien Lauf lassen.

Wer jedoch wirklich einmal darüber nachdenkt, weiß, dass ausschließlich die Grünen in diesem Fall die richtige Partei wären.

#LarsKlingbeil

WALD-MÄRCHEN IN DER BILD: Wie Springer, KKR & BlackRock Windkraft zum Feindbild machen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

️ BILDs neue Kampagne: „Windrad frisst Wald“

„In Sachsen soll der Wald jetzt Windrädern weichen“ – so lautete die reißerische Schlagzeile, mit der die BILD-Zeitung jüngst Stimmung gegen die Energiewende machte. Auf 150 Hektar sollen 24 Windräder und Solarmodule entstehen – das entspreche rund 250 Fußballfeldern, schreibt das Blatt dramatisch.

Was dabei verschwiegen wird: Der Anteil dieser Fläche an Sachsens Wald beträgt gerade einmal 0,03 %. Gleichzeitig frisst der Braunkohletagebau über 20.000 Hektar – also mehr als das 137-fache – und das meist dauerhaft.

 Faktencheck: Fläche für Windkraft vs. fossile Nutzung

 Waldfläche in Sachsen

  • Gesamtfläche: ca. 521.000 Hektar
  • Geplante Windkraftfläche im Wald: ca. 150 Hektar
  • Anteil an der Gesamtwaldfläche: 0,03 %
  • Umgerechnet: ca. 214 Fußballfelder

️ Fläche für fossile Energie

Aktive Braunkohletagebaue in Sachsen:

  • Tagebau Nochten: ca. 9.000 Hektar
  • Tagebau Reichwalde: ca. 9.100 Hektar
  • Tagebau Vereinigtes Schleenhain: ca. 2.500 Hektar
  • Gesamtsumme: 20.600 Hektar = ca. 29.400 Fußballfelder
  • Anteil an Sachsens Waldfläche: ca. 4 %

Fossile Kraftwerke:

  • Fläche pro Standort: ca. 10 bis 100 Hektar
  • Gesamtfläche: im Vergleich zu Tagebau gering, aber Emissionen hoch

Solarpark Witznitz (ehemaliger Tagebau):

  • Fläche: 500 Hektar = 714 Fußballfelder

易 Warum BILD gegen Windräder Stimmung macht

1. Boulevard-Mechanismus

  • Übertriebene Flächenangaben („250 Fußballfelder“)
  • Emotionale Bebilderung (abgesägte Bäume, wütende Bürger)
  • Ausblendung von Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstung

2. Redaktionelle Linie

  • Klimaskepsis ist redaktionell gewollt
  • Döpfner lehnt Klimaschutz politisch-ideologisch ab
  • Politische Nähe zur FDP, CDU, INSM

3. Politische Verflechtung

  • Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer ist Windkraft-Gegner
  • Positionen werden durch BILD medial verstärkt

4. Protest als PR

  • Einzelne Bürgerproteste werden medial als Massenbewegung dargestellt
  • Fakten zur breiten Zustimmung für Windkraft werden ignoriert

 Wer steckt wirklich hinter der BILD-Linie?

Axel Springer SE

  • Medienkonzern hinter BILD, WELT, Politico Europe, Business Insider
  • Seit 2020 Mehrheit im Besitz von KKR (ca. 53 %)
  • CEO: Mathias Döpfner (ca. 20 % Anteile)

KKR – Kohlberg Kravis Roberts

  • US-Investor mit fossilem Portfolio:
  • Samson Resources (Öl), Chesapeake Energy (Fracking), Energy Future Holdings (Kohle)
  • Verbindungen zu Trump (David Petraeus, u. a.)
  • Ziel: Profite durch Medienmacht und fossile Beteiligungen

Mathias Döpfner

  • CEO Axel Springer
  • Zitat aus interner Mail: „Ich hasse Windräder“
  • Verharmlosung von Klimawandel, Angriffe auf Wissenschaft

 BlackRock – der stille Profiteur

Fossile Engagements

  • Über 250 Mrd. US-Dollar in fossile Energie investiert
  • Beteiligungen an ExxonMobil, Chevron, Shell, BP, TotalEnergies
  • Größter Einzelaktionär bei RWE, E.ON, EnBW, Wintershall Dea

Verbindung zu Springer und KKR

  • Beteiligt über Fonds an Axel Springer
  • Großinvestor bei KKR
  • Profitiert von verlangsamtem Energiewandel

里 Gesamtbild: Ein orchestriertes Spiel?

Einflussnetzwerk und Rollenverteilung:

  • BILD: Meinungsmacht gegen Windkraft, Skandalisierung
  • Axel Springer: Konzern mit politischer Agenda
  • KKR: US-Investor mit fossilem Geschäftsmodell
  • BlackRock: Weltgrößter Finanzakteur mit fossiler Dominanz
  • CDU/FDP/INSM: politische Abnehmer der publizistischen Linie

易 Fazit: Windkraft als Sündenbock – Fossile als Profiteure

Die Empörung der BILD über ein paar Windräder im Wald ist kein Journalismus – sie ist Teil eines orchestrierten Machtspiels, bei dem Medien, Investoren und Politik ihre Interessen bündeln. Während sich die öffentliche Debatte an Symbolfragen wie „Windrad im Wald“ entzündet, bleiben die wahren Klimazerstörer im Hintergrund aktiv – mit Rückendeckung durch Kapital und Meinungsmacht.

 Hashtags

  • #EnergiewendeJetzt
  • #Klimaschutz
  • #Windkraft
  • #SpringerLobby
  • #BlackRockMacht

Katherina Reiche und der Milliarden-Trick mit dem Gas – Strompreis-Schock mit System!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann


– Demokratie der Mitte, weil Energiepolitik kein Spielplatz für fossile Interessen sein darf –

Warum unser Strom so teuer ist – und was Gas damit zu tun hat

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen weltweit – obwohl wir bei Wind- und Solarstrom europäische Spitzenreiter sind.

Die technische Erklärung greift zu kurz.

Denn hinter dem Preis steckt ein System – und eine politische Strategie:

Der Strompreis an der Börse richtet sich immer nach dem teuersten Kraftwerk, das gerade benötigt wird. In den meisten Fällen ist das Gas.

Der Strommarkt-Trick: Die Merit-Order als fossiles Hebelwerk

Am Strommarkt gilt die sogenannte Merit-Order:

Kraftwerke werden nach Produktionskosten sortiert.

Wind und Sonne kommen zuerst, dann Kohle, zuletzt Gas – das teuerste.

Wenn zur Abdeckung der Nachfrage ein Gaskraftwerk benötigt wird, bestimmt dessen hoher Preis den Börsenpreis für alle Anbieter – auch für Solar- und Windstrom.

!!! Merksatz: !!!
Je öfter Gas in die Stromherstellung eingebunden ist, desto höher ist der Gewinn bei Wind- und Photovoltaik – denn dann gilt für alle Stromarten der teure Gaspreis. Der größte Profit mit Windstrom entsteht paradoxerweise genau dann, wenn fossile Kraftwerke dauerhaft mitlaufen.

Katherina Reiche: Die Ministerin, die mehr Gas will

Seit Mai 2025 ist Katherina Reiche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie im Kabinett Merz.

Zuvor war sie Top-Lobbyistin bei E.ON, Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats und Chefin der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Kaum jemand ist enger mit fossilen Interessen vernetzt – und nun sitzt sie im Zentrum der deutschen Energiepolitik.

Kaum im Amt, kündigte Reiche einen massiven Ausbau von 20 Gigawatt Gaskraftwerken an. Öffentlich verkauft als Beitrag zur Versorgungssicherheit, hätte dieses Vorhaben die Abhängigkeit vom teuren Gasstrom verzehnfacht – und die Preise weiter nach oben getrieben.

EU bremst Reiche – Habecks Planung bleibt

Die Europäische Kommission schob dem Vorhaben einen Riegel vor:

Die 20 GW Gasausbau wurden als klimapolitisch kontraproduktiv und marktverzerrend kritisiert.

Übrig blieb am Ende nur die ursprünglich geplante Reservekapazität von etwa 10 GW, die noch unter Minister Robert Habeck konzipiert worden war – fokussiert auf flexible, effiziente und H₂-ready-Anlagen, nicht auf flächendeckende fossile Dominanz.

Fossile Strategie durch die Hintertür?

Trotz des Rückschlags bleibt Reiches Einfluss gefährlich. Denn:

  • Mehr Gaskraft im Markt → häufiger Gaspreis als Strompreis → höhere Verbraucherpreise
  • Günstiger Ökostrom wird zum Gaspreis verkauft → der Eindruck entsteht, Erneuerbare seien teuer
  • Politischer Spielraum zur Förderung fossiler Infrastruktur wird als „technisch notwendig“ getarnt

⚡ Weniger Wind & Sonne = mehr Gas = noch teurerer Strom

Je weniger Windkraft und Photovoltaik ausgebaut werden, desto häufiger muss das Stromnetz auf fossile Reservekraftwerke zurückgreifen.

Und damit:

  • steigt der Börsenpreis, weil Gas häufiger zum Zug kommt
  • steigt der CO₂-Ausstoß, da fossile Quellen aktiv bleiben
  • steigt der Druck, neue fossile Kraftwerke zu bauen
  • verlieren Erneuerbare an Marktanteil, obwohl sie langfristig günstiger wären

AfD-Irrsinn: Atomstrom für Wasserstoff – die teuerste Sackgasse Europas

Noch absurder wird es, wenn man sich die Pläne der AfD ansieht:

Atomkraftwerke reaktivieren – um damit Wasserstoff zu erzeugen.

Atomkraftwerk fossile Energie
  • Atomstrom ist laut Studien der teuerste Energieträger (35–45 ct/kWh)
  • Elektrolyse zur Wasserstoffgewinnung hat hohe Energieverluste
  • Das Endprodukt wäre dreimal so teuer wie grüner Wasserstoff aus Windstrom
  • Atomkraft ist unflexibel – ungeeignet für Wasserstoffproduktion
  • Verfügbarkeit: frühestens in 15 Jahren, wenn überhaupt

Wer profitiert? Wer zahlt?

Verlierer:

  • Bürgerinnen und Bürger mit steigenden Stromrechnungen
  • Der Mittelstand, der international Wettbewerbsfähigkeit verliert
  • Die Umwelt, die durch mehr CO₂ leidet
  • Die Gesellschaft, die durch politische Intransparenz Vertrauen verliert

Gewinner:

  • Fossile Konzerne mit lukrativen Gaskraftverträgen
  • Netzbetreiber, die fossile Strukturen weiterverwenden können
  • Politische Netzwerke, die Macht durch Energieabhängigkeit sichern
Atomkraftwerk Kernenergie Atomstrom

✅ Was jetzt passieren muss

  • Strommarktreform: Gas darf nicht länger den Preis diktieren
  • Direktvermarktung von Erneuerbaren zu echten Kosten ermöglichen
  • Wind, Sonne und Speicher massiv ausbauen
  • Kapazitätsprämien für fossile Altanlagen beenden
  • Transparenzpflichten für Ministerinnen mit fossiler Vergangenheit

Fazit

Der Strompreis ist nicht hoch, weil Wind und Sonne zu teuer sind – sondern weil politisch gewollt fossile Strukturen gestützt und verlängert werden.

Katherina Reiche wollte mit 20 GW Gaskraft den deutschen Strommarkt umbauen – teurer, fossiler, unfreier. Nur der Druck aus Brüssel hat das verhindert.

Doch die Gefahr bleibt: Wenn Wind und Sonne ausgebremst werden, wenn fossile Kraftwerke aufgewertet werden, wenn Ministerinnen mit fossilen Interessen den Ton angeben – dann zahlt am Ende die Gesellschaft. Mit der Stromrechnung. Und mit der Zukunft.


#Strompreis
#KatherinaReiche
#Gaslobby
#Energiewende
#MeritOrder
#ErneuerbareEnergien
#Klimapolitik
#AtomkraftNeinDanke
#CDUundFDPstoppen
#AfDEnthüllen

Wie CDU, FDP, AfD & Medien die Wärmewende sabotierten

Ein Beitrag von

Martin Tillich Chefredakteur Utopia.

——

Zum Anhören

YouTube player
Link https://youtu.be/mDp4pCI6pwY?si=Xnso8fIsICKpdfvw

——

Eine neue Studie legt offen, wie Union, FDP, AfD und Medien die Wärmewende schwächten.

„Heizhammer“, „Enteignung“, „Energie-Stasi“ – viele erinnern sich an die hitzige Debatte rund ums Heizungsgesetz 2023.

Nun zeigt eine wissenschaftliche Analyse: Die Kampagne folgte gezielten Strategien. (in „Energy Research & Social Science“

Link siehe unten**

Übersetzung der Titelseite

Die zentralen Befunde der Studie:

Populistische Narrative dominierten den Diskurs

Gegensätze wie „Volk vs. Elite“ wurden bewusst konstruiert

Soziale Aspekte blieben unterbelichtet – und wurden zur Angriffsfläche

Ökonomische Chancen gerieten völlig aus dem Blick

Laut Studie nutzten vor allem Akteure aus Union, FDP, AfD sowie konservative und reichweitenstarke Medien diese Muster – mit direktem Einfluss auf das Gesetz.

Das Ergebnis: Abschwächung der Maßnahmen, Vertrauensverlust, verzögerte Wärmewende.

Was wir brauchen: Politik, die erklärt statt empört, schützt statt spaltet – und den sozialen Ausgleich zur Voraussetzung von Klimaschutz macht. Und Medien, die das abbilden und einordnen.

Quelle des Artikels: siehe unten•

——-

Ein Kommentar von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal….. –
– Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen. –

——


Viele hatten es damals gesehen:

Wie Friedrich Merz im Oval Office neben Donald Trump saß – stolz wie ein Lobbyist, der endlich an der Macht schnuppert.

Kein Wort zu Klimaschutz, kein Wort zu sozialer Gerechtigkeit.

Stattdessen: Lächeln, Nicken, Netzwerken.

Zwischen den Zeilen wurde ganz nebenbei das fossile Gas erwähnt, das die USA 2.0 künftig noch stärker nach Deutschland verkaufen will.


—- Bingo! Und unsere Ministerin Reiche legt den Grundstein – mit dem Bau von 20 Gigawatt neuer Gaskraftwerke, die exakt diese fossile Nachfrage befeuern.

Katherina Reiche (CDU). Link siehe unten ***

Gas – das klingt für viele harmlos.

Es ist unsichtbar, riecht neutral, macht keinen sichtbaren Dreck wie Kohle.

Und genau darauf setzt die Gaslobby:

Imagepflege für ein Produkt, das auf leisen Sohlen das Klima ruiniert.

Ministerin Reiche?

Mehr Lobbyistin als Klimaschützerin.


Bundeskanzler Merz?

Als Ex-Aufsichtsrat von BlackRock bedient er exakt jene Interessen, die von fossiler Infrastruktur profitieren.

KKR, der fossile Großinvestor, ist ebenfalls mit im Boot – und hält große Teile des Axel-Springer-Verlags.

—> Kein Wunder, dass die BILD-Zeitung die „Gaswende“ wohlwollend begleitet.

Eine wirklich runde Sache – für Merz, Trump, Reiche, BlackRock, KKR…
Und ein Teil der Bevölkerung fällt auf diese „moderne Mär vom sauberen Gas“ herein.


Die unsichtbare Gefahr – Gas als Klimakiller:

  • Kohlendioxid (CO₂) entsteht beim Verbrennen von Erdgas. Zwar weniger als bei Kohle, aber immer noch massiv – und es bleibt über 100 Jahre in der Atmosphäre.
  • Methan (CH₄) – das Hauptbestandteil von Erdgas – ist 84-mal klimaschädlicher als CO₂ auf 20 Jahre gerechnet.
    Und: Es entweicht bei Förderung, Transport, Lagerung – oft unbemerkt. Diese sogenannten „Methan-Lecks“ machen Erdgas zu einem Klimakiller mit Tarnkappe.

 Die Folge:

  • Erwärmung der Erde beschleunigt sich
  • Wetterextreme nehmen zu
  • Gletscher schmelzen schneller
  • Der Meeresspiegel steigt
  • Und die Zeit für echten Klimaschutz verrinnt

Fazit:
Wer also denkt, Gas sei der „saubere Kompromiss“ – wurde getäuscht.

Es ist der perfekte Deal für fossile Investoren – aber ein Desaster für unser Klima.

#FossileLüge #MethanAlarm #MerzMachtMit #GasIstNichtGrün #KKRProfitiert

Quelle:

*

https://www.linkedin.com/posts/martin-tillich-552313243_eine-neue-studie-legt-offen-wie-union-activity-7337006654435045377-UlJQ?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Link **

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S221462962500115X

Link ***

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Katherina_Reiche

Die Lobby-Akteure von fossiler Energie, Atomkraft und Windkraft

Lobbymacht im Vergleich: Fossil, Atom, Wind – Wer lenkt wirklich die Energiepolitik?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen –

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Es ist immer wieder interessant, wie gerade rechtsextreme und rechtspolitische Parteien und Personen behaupten, die Grünen

– sind schuld und erhalten „von der Lobby der Windmühlen und erneuerbaren Energie“ die größten Spenden.

Ich habe heute einmal alle Spenden von allen Energieunternehmen, -Personen und -verbänden durchforstet und aufgearbeitet.

Ergebnis: Die meisten Spenden hatten CDU, CSU, AfD und FDP erhalten. Und zwar von fossiler Energie, Atomkraft und „technologieoffenen Unternehmen und Verbänden.

Ich habe neben den finanziellen auch die organisatorischen und personellen Verbindungen analysiert.

Wer über die deutsche und europäische Energiepolitik spricht, kommt an einem Punkt nicht vorbei: Lobbyismus.

Doch während die Öffentlichkeit häufig durch bestimmte Parteien, z.B. der AfD, ein einseitiges Bild hat – etwa von der angeblich so einflussreichen „Windkraftlobby“ – zeigt ein genauerer Blick:

Die wahre Macht liegt ganz woanders.

——

Denn wer sind die tatsächlichen Strippenzieher hinter Gesetzgebung, Medienkampagnen und politischen Entscheidungen?

Der nachfolgende Kurzüberblick macht dies deutlich:

——

1. Die fossile Lobby – der unsichtbare Gigant

Akteure und Organisationen

Multikonzerne:

ExxonMobil,

Shell,

BP,

Chevron,

TotalEnergies,

Wintershall Dea,

RWE,

Gazprom,

OMV.


Verbände:

BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft),

API (American Petroleum Institute),

IEA,

World Petroleum Council,

EIKE.

Thinktanks & Kampagnenplattformen:

Heartland Institute,

Fraser Institute,

CEPOS (Dänemark),

Institut für Energiepolitik (If.E.).

Politik-Kontakte:

CDU/CSU (wirtschaftsnaher Flügel),

FDP (besonders mit Verweis auf Marktliberalismus),

Finanzkraft & Einfluss
– Fossile Unternehmen investieren jährlich hunderte Millionen in politische Einflussnahme.


– Allein in Brüssel 2022: über 260 Millionen Euro fossiler Lobbyetat.

– Kampagnenfinanzierung,

– Parteispenden,

– Sponsoring von Thinktanks, Studien und Medienplattformen.

– Systematische Desinformation über den Klimawandel, Verharmlosung der Emissionen und Diffamierung der Energiewende.

———

1a. Die Gaslobby – Der „saubere“ Bruder der Kohle

Spezifische Akteure
Lobbygruppen:

Eurogas,

Zukunft Gas e. V.,

GasNaturally.

Konzerne:

Uniper,

E.ON,

Gazprom,

OMV,

Equinor.

Einflussstrategien:

– Einstufung von Gas als „nachhaltig“ in der EU-Taxonomie durch intensive Lobbyarbeit.

– Kooperation mit CDU/CSU, FDP – teilweise auch SPD – zur Verteidigung von Gasnetzen und LNG-Infrastruktur.

– Enge Verstrickung mit russischer Geopolitik (Stichwort: Nord Stream 2).

Besonderheit:

– Viele Lobbyisten waren einst Politiker (z. B. Gerhard Schröder, Wolfgang Clement).

– Die Gaslobby inszenierte sich lange als „klimafreundlich“, obwohl Methan-Lecks und Fördermethoden (Fracking) hochschädlich sind.

———

2. Die Atomlobby – Rückkehr durch die Hintertür?

Akteure & Organisationen
Internationale Player:

Rosatom (Russland),

Framatome (Frankreich),

Westinghouse (USA), EDF.

Verbände:

Nuclear Energy Institute (NEI),

FORATOM.


Staatliche Allianzen:

Frankreich,

USA,

Tschechien,

Polen

Politik-Kontakte:

CDU/CSU (protechnologisch),

FDP (Markt & Innovation),

AfD (reaktionär-pro-Atom),

teils SPD-nahe Technologiekreise.

Strategien

– Atomkraft als „klimaneutrale“ Lösung präsentieren,

– Förderung von SMR (Small Modular Reactors),

– Einflussnahme auf die EU-Taxonomie, um Atomkraft als nachhaltig einstufen zu lassen,

– Massive Staatsförderung: Frankreich subventioniert EDF jährlich mit Milliarden.

3. Die Windkraftlobby – Ein Mythos?

Akteure & Organisationen

– Unternehmen:

Enercon,

Nordex,

Siemens Gamesa,

Vestas

– Verbände:

Bundesverband WindEnergie (BWE),

Agora Energiewende, Energiegenossenschaften.

– NGOs:

Greenpeace Energy,

WWF,

Fridays for Future (unterstützend, nicht wirtschaftlich),

Finanzierung & Einfluss
– Staatliche Förderung über das EEG – jedoch kein direkter Lobbyetat wie bei Öl und Gas,

Keine parteinahen Thinktanks,

kaum Werbekampagnen in großen Medien.

Ziel ist Akzeptanz in der Bevölkerung, nicht Marktmonopol.

Realität

Windkraft hat kaum Zugang zu politischen Eliten.

Wird in Medien häufig kritisiert („Verspargelung“, Infraschall), statt wirtschaftlich gefördert. Bürgerenergie wird durch Bürokratie und Flächenkonflikte ausgebremst.

4. Wo stehen die Parteien?

  • CDU/CSU
    • Fossil: Pro Fossil (RWE-nah, Autoindustrie),
    • Gas: Nord Stream 2 Unterstützer,
    • Atom: Befürwortung von Laufzeitverlängerung, Pro-SMR,
    • Wind: Lippenbekenntnisse, oft Blockaden auf Länderebene.
  • FDP
    • Fossil: Marktliberal, pro fossile Wirtschaft,
    • Gas: Pro LNG, Pro-Gasnetz-Erhalt,
    • Atom: Innovation, Pro-Atom, Technologieoffenheit,
    • Wind: Formal offen, de facto bremsend.
  • AfD
    • Fossil: Klimawandel-Leugner, fossil-fixiert,
    • Gas: Pro Russland-Gas,
    • Atom: Atomkraft als ideologisches Ziel,
    • Wind: Strikte Gegner (Windkraft = „Zwangsenergiewende“).
  • SPD
    • Fossil: Übergangslösungen, teils fossilnah,
    • Gas: Lange Zeit pro Gas (Schröder),
    • Atom: Offiziell kritisch, doch Förderoffenheit für EU-Atomprojekte,
    • Wind: Unterstützend, jedoch oft inkonsequent,
  • Grüne
    • Fossil: Ablehnend,
    • Gas: Kritisch,
    • Atom: Klare Ablehnung,
    • Wind: Starke Unterstützung, auch gegen Widerstände.

Parteispenden von 2020 bis 2024

in den Bereichen Automobil, fossile Energie, Gas, Atomkraft, Windkraft und Photovoltaik an die deutschen Parteien.

Automobilbranche:

Öl, Kohle, Gas

Windkraft/Solar:

Welche Branche haben wie viel Euro an die einzelnen Parteien von 2020 bis 2024 gespendet?

Ergänzungsartikel: Parteispenden im Bereich Technologieoffenheit, HVO, E-Fuels und Wasserstoff (2020–2024)

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

In den Jahren 2020 bis 2024 haben Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen aus den Bereichen Technologieoffenheit, HVO (Hydriertes Pflanzenöl), E-Fuels und Wasserstoff wiederholt politische Parteien in Deutschland unterstützt.

Die folgenden Abschnitte zeigen detailliert, wie diese Zuwendungen aussahen – und welche politischen Interessen damit verbunden sind.

1. Technologieoffenheit: VCI und VBM an CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne

Ein bedeutender Akteur ist der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der sich für technologieoffene Energie- und Klimapolitik einsetzt.

Laut offizieller Mitteilung spendete der VCI:

  • Im Jahr 2024 insgesamt 118.000 € an:
    • CDU: 57.000 €,
    • SPD: 22.000 €,
    • FDP: 19.000 €,
    • Bündnis 90/Die Grünen: 10.000 €,
    • CSU: 10.000 €.
  • Im Januar 2025 zusätzlich 270.000 € für die Bundestagswahl:
    • CDU: 150.000 €,
    • SPD: 50.000 €,
    • FDP: 30.000 €,
    • CSU: 20.000 €,
    • Bündnis 90/Die Grünen: 20.000 €.

Auch der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM) spendete mehrfach zwischen 2020 und 2024 an FDP, SPD, CDU, CSU und Grüne – stets unter dem Deckmantel „Technologieoffenheit“, wobei oft indirekt fossile und nukleare Pfade gestärkt wurden.

2. HVO100 – Politische Nähe ohne Geldfluss

Während keine direkte Parteispende durch Hersteller oder Importeure von HVO (hydriertes Pflanzenöl) dokumentiert ist, wurde der FDP vorgeworfen, enge Verbindungen zur Tankstellen- und Mineralöl-Lobby zu pflegen.

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) trat öffentlich für die Einführung von HVO100 ein und übernahm symbolisch die Rolle eines Fürsprechers der Branche – auch gegen wissenschaftliche Kritik.

3. E-Fuels: UNITI-Spende an die FDP

Die eFuel Alliance sowie UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen treten stark für E-Fuels ein – synthetische Kraftstoffe als Ergänzung zum Verbrenner.

Im Mai 2024 spendete die UNITI Kraftstoff GmbH:

50.000 € an die FDP.

Diese Spende erfolgte in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit dem Bundesparteitag der FDP, auf dem UNITI prominent mit einem Stand vertreten war – begleitet von Spitzenpolitikern wie Christian Lindner und Volker Wissing.

4. Wasserstoff: Lobby stark – aber intransparent

Wasserstoff – insbesondere grüner Wasserstoff – wird quer durch fast alle Parteien als Schlüsseltechnologie propagiert.

Während sich keine veröffentlichten Einzelspenden reiner Wasserstofffirmen finden lassen, engagieren sich Branchenverbände wie Zukunft Gas (umbenannt in „Gas- und Wasserstoffwirtschaft“) stark in der politischen Kommunikation.

Im parlamentarischen Alltag zeigt sich die Nähe etwa bei Konsultationen, Gesetzesvorschlägen und „runden Tischen“, an denen häufig Vertreter aus FDP, CDU/CSU und auch SPD teilnehmen.

Fazit: Geld, Einfluss und Ideologie

Der Slogan der FDP zur „Technologieoffenheit“ klingt harmlos – wird aber in der Praxis vor allem durch finanzstarke Lobbygruppen aus der fossilen und automobilen Industrie gestützt.

Wer heute HVO, E-Fuels oder grauen Wasserstoff politisch promotet, bedient in vielen Fällen keine echten Klimaziele, sondern zögert die Transformation hinaus.

Dabei sind die Verbindungen zwischen Spendengeldern und politischer Einflussnahme oft enger, als es die Öffentlichkeit wahrnimmt.

#Technologieoffenheit #Parteienfinanzierung #EFuels #Lobbyismus #Wasserstoff

Fazit: Der ungleiche Lobby-Krieg

Die Windkraft hat keine große Lobby – weder finanziell noch politisch. Kein Thinktank, kein milliardenschwerer Weltkonzern, keine Medienmacht.

Ihr Gegenspieler: ein fossiles Netzwerk aus Superkonzernen, Ex-Politikern und Milliardenbudgets.

Selbst die Atomkraft, jahrzehntelang totgesagt, erlebt durch internationale Interessen ein Comeback – flankiert von konservativen und neoliberalen Kräften.

Wenn jemand behauptet, „die Windkraftlobby sei zu mächtig“, dann zeigt das, wie erfolgreich die fossile Propaganda bereits ist.

In Wahrheit hat die Windkraft keine Chance gegen das, was Exxon, Rosatom und LNG-Konzerne an Einfluss ausüben – mit Rückhalt von AfD, FDP und Teilen von CDU/CSU.

#Lobby #Parteispenden #fossile #Energie #erneuerbare

Wirtschaftsministerin #Reiche ab der ersten Stunde als #Fossil-#Lobby-Vertreterin tätig

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann – Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen

——

Katherina Reiche, es gibt wenige Politikerinnen, bei denen die Verbindung zum früheren Arbeitgeber der fossilen Lobby so offensichtlich zu erkennen ist.

——

Katherina Reiche (CDU).

——

Und in einigen Artikeln hatte ich bereits bei Amtsantritt vor den perfiden Plänen bereits gewarnt, die inzwischen von n-tv oder auch Handwerkern publiziert werden.

YouTube player
Zitat von n-tv über Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.

Nicht nur der Großteil der Journalisten (Ausnahme ist der Axel-Springer-Verlag), sondern auch praktizierende Handwerker warnen vor den Aktivitäten von Reiche.

Und dies nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus fachlichen Gründen.

#Fossil-Aktivisten-#Ministerin #Katherina #Reiche hat technisch kein Verständnis, dafür aber fossile Verbindungen

Warum der neue #Bundeskanzler Friedrich #Merz eine Frau Katherina #Reiche zur Wirtschaftsministerin von einem fossilen Arbeitgeber geholt hat und diese Dame mit einer Einkommensreduzierung kein Problem hat, dürfte für jeden klar denkenden Wähler erkennbar sein.

Vielleicht sagen Bilder mehr als tausend Worte.

Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.
Katherina Reiche (CDU).

Zukunft abgewickelt – Merz-Regierung streicht Klimaschutz, Radverkehr und Bahnbeauftragte an Tag 1!

Wie Merz den Konzernen BlackRock & Co. den doppelten Profit auf Kosten des Steuerzahlers sichert

Ein Beitrag von Ingwar Perowanowitsch und Werner Hoffmann

Artikelteil von

Ingwar Perowanowitsch.

——

Das gibt es nicht. Am 1. Tag der Amtszeit bei der allerersten Sitzung hat die neue Regierung tatsächlich die Abschaffung folgender Koordinierungsstellen und Posten beschlossen:

  • Koordinierungsstelle Güterverkehr und Logistik,
  • Beauftragter für Schienenverkehr,
  • Beauftragter für Radverkehr,
  • Sonderbeauftragte internationale Klimapolitik,
  • Beauftragter für Meeresschutz.

Ein fatales Signal und ein alarmierendes Zeichen, wohin die Reise mit dieser neuen Regierung geht.

Quelle: tagesschau.de – Erste Kabinettssitzung


Ergänzung aus der Tagesschau-Quelle:

Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat beschlossen, die Zahl der Beauftragten, Bevollmächtigten und Koordinatoren deutlich zu reduzieren.

25 von bisher 43 Posten sollen wegfallen – darunter Schlüsselstellen für Klimapolitik, Verkehrswende und Meeresschutz.

Auch der Posten einer Botschafterin für feministische Außenpolitik wurde gestrichen.

Die bisherige Umweltministerin Steffi Lemke kritisierte dies als „fatales Signal für den Meeresschutz“.


Artikelteil von

Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.

——-

Was Merz und seine Minister unter „Bürokratieabbau“ verstehen, ist in Wahrheit ein Rückbau des Umwelt- und Klimaschutzes.

Der Kurs der neuen Regierung steht im Zeichen fossiler Interessen und einer Wirtschaftspolitik zugunsten globaler Großinvestoren.

  • Nicht Schiene, sondern mehr LKW auf die Straße
  • Nicht Radverkehr, sondern Rückkehr zur autogerechten Stadt
  • Nicht Klimaschutznetzwerke, sondern politische Bremsmanöver

Und nicht nur das:

Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigt 20 Gigawatt neue Gaskraftwerke an.

Sie will fossile Übergangstechnologien massiv fördern – auf Kosten von Klima, Bürgern und nachfolgenden Generationen.

Quelle: tagesschau.de – Reiche kündigt neue Gaskraftwerke an


„Neue Gaskraftwerke nützen nicht dem Klima – sie nützen denjenigen, die an fossilem Gas verdienen.“

Zitat aus einem Artikel:

BILLIGES GAS – TEURE LÜGEN! Warum die neue Wirtschaftsministerin die Klimakrise verschärft – und wem das nützt

1. Die Ministerin der fossilen Netzwerke

Katherina Reiche (CDU) ist seit Mai 2025 Bundeswirtschaftsministerin im Kabinett von Friedrich Merz. Ihre Berufung löste bereits vor Amtsantritt breite Kritik aus – denn Reiche ist keine unabhängige Energieexpertin, sondern eine Schlüsselfigur des fossilen Lobbynetzwerks in Deutschland.

Ihre Laufbahn:

  • 1998–2015: CDU-Bundestagsabgeordnete – u. a. Parlamentarische Staatssekretärin im Umwelt- und Verkehrsministerium.
  • 2015–2019: Hauptgeschäftsführerin des VKU – Sprachrohr der Stadtwerke und Energieversorger.
  • 2019–2025: Vorsitzende der Geschäftsführung von Westenergie (E.ON-Tochter).
  • Seit 2020: Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats.

2. Fossile Energie statt Klimaschutz

Reiche setzt auf den massiven Ausbau von Gaskraftwerken.

Begründung: Versorgungssicherheit und Flexibilität.

ABER Fakt ist:

  • Methan ist 84x klimaschädlicher als CO₂ (innerhalb von 20 Jahren).
  • IEA und IPCC fordern sofortigen Stopp neuer fossiler Infrastruktur.
  • Gaskraftwerke gelten als riskante „Stranded Assets“.

3. Versorgungssicherheit – oder fossile Nebelkerze?

  • Speichertechnologien und digitale Netze machen dies längst möglich.
  • Politische Hürden bremsen den Ausbau – nicht die Technik.
  • Gaskraftwerke sichern keine Zukunft, sondern Profite.

Gründe:

Wichtig ist hierbei, dass die fossile Lobby durch die Merz-Regierung (Förderung der Gaskraftwerke) und CCS doppelt verdient:

Zum einen werden durch neue zusätzliche Gaskraftwerke die Umsätze am umweltschädlichen Stoff „Gas“ ansteigen.

Zum anderen will Merz sogenannte CCS-Greenwashing-Anlagen in Deutschland zulassen.

——

Zusatzinfo: Was ist CCS?

Warum CCS mehr fossile Illusion als Klimarettung ist!

——

Ein Beitrag von Werner Hoffmann.

– Weil echte Klimapolitik nicht auf Zukunftstricks der fossilen Industrie bauen darf –.

——

1. Die große Hoffnung der Kohle- und Zementlobby

„Carbon Capture and Storage“, kurz CCS, klingt nach Hightech-Rettung im Klimanotstand. CO₂ einfangen, sicher unter die Erde bringen und das Klima ist gerettet – so das Versprechen. Doch was als saubere Lösung verkauft wird, ist bei genauerem Hinsehen eine riskante und teure Mogelpackung, die vor allem den Fortbestand fossiler Geschäftsmodelle sichert.

Gerade Ölkonzerne und Schwerindustrie propagieren CCS als Brückentechnologie – dabei ist sie nicht neu, nicht effizient und vor allem nicht nachhaltig.

2. Milliarden für heiße Luft?

Schon seit den 2000er-Jahren versprechen Pilotprojekte die industrielle Skalierung von CCS. Doch der Output ist ernüchternd:

Weltweit werden derzeit weniger als 0,1 % der globalen CO₂-Emissionen durch CCS abgeschieden.

Die Kosten pro Tonne CO₂ liegen bei 80–150 € – deutlich höher als bei Wind- oder Solarkraft. Viele CCS-Projekte wurden abgebrochen, gescheitert oder wegen Protesten eingestellt.

Deutschland hat sein einziges ernsthaft geplantes CCS-Großprojekt (Vattenfall in Brandenburg) nach massivem Widerstand 2011 gestoppt.

3. Risiko unter Tage

CO₂ unterirdisch zu speichern mag auf den ersten Blick sicher erscheinen – ist es aber nicht dauerhaft garantiert:

Leckagen können nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten auftreten.

Bei Erdbeben oder Gesteinsveränderungen könnte CO₂ wieder austreten.

In Grundwasserregionen drohen chemische Reaktionen mit giftigen Folgen.

Eine Technologie, die Emissionen nicht verhindert, sondern nur verlagert und versteckt, kann nicht als klimagerecht gelten.

4. Greenwashing für fossile Profite

Der eigentliche Skandal:

CCS dient als PR-Instrument, um Kohlekraftwerke, Zementproduktion und sogar neue Ölbohrungen zu legitimieren.

Mit dem Versprechen „bald emissionsfrei“ wird der weitere Ausbau fossiler Infrastruktur gerechtfertigt – während echte Klimaschutzmaßnahmen verzögert werden.

CCS ist also nicht nur ineffizient, sondern auch ein Instrument des fossilen Lobbyismus, um sich vor tiefgreifendem Strukturwandel zu drücken.

5. Echte Alternativen statt teure Placebos

Statt Milliarden in unterirdische CO₂-Depots zu pumpen, braucht es:

– Radikale Emissionsvermeidung (Verkehr, Industrie, Gebäude).

– Kreislaufwirtschaft und klimaneutrale Materialien.

– Erneuerbare Energien.

– Speicher für erneuerbaren Energie.

– Naturbasierte Lösungen wie Moorwiedervernässung, Aufforstung, Humusaufbau.

Diese sind sofort wirksam, kosteneffizient und mit vielfachem Zusatznutzen – für Klima, Biodiversität und Gesellschaft.

Fazit

CCS ist keine Zukunftstechnologie, sondern ein Rückschritt in eine fossile Vergangenheit,

getarnt als Hightech.

Sie lenkt ab, verzögert und gefährdet echte Klimapolitik.

Wer den Klimawandel ernst nimmt, muss sich von CCS als Wundermittel verabschieden – und auf Vermeidung statt Verdrängung setzen.

CCS trägt dazu bei, dass der Ausstieg aus der fossilen Energie verlangsamt wird, weil man ja meint, dass CCS „DIE LÖSUNG“ sei.

Fossile Investmentgesellschaften wie BLACKROCK verdienen damit nicht nur an der fossilen Energie, sondern auch an CCS.

Die Gelddruckmaschine wird damit also vergrößert!

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4. Die Profiteure im Hintergrund – BlackRock & Co.

  • BlackRock, Vanguard, State Street: Großinvestoren bei E.ON, RWE, Shell.
  • Direkter Profit von jeder neuen Gasleitung, jedem Kraftwerksneubau.
  • Friedrich Merz selbst war Deutschland-Chef von BlackRock.

5. Wer gewinnt – und wer verliert?

Profiteure:

  • Energiekonzerne (E.ON, RWE, Shell, Exxon).
  • Beratungsfirmen & Lobbynetzwerke.
  • BlackRock & andere Vermögensverwalter
  • Bauindustrie & Gastechnologiefirmen.

Verlierer:

  • Steuerzahler*innen,
  • Stromkund*innen mit steigenden Preisen,
  • Junge Generation & Klima,
  • Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

6. Fazit: Eine Ministerin für die Vergangenheit

Katherina Reiche steht für fossile Denkmuster, für Konzerninteressen und eine Politik von gestern. Ihre Agenda bremst die Energiewende und zementiert eine klimaschädliche Infrastruktur.

Was Deutschland braucht, ist Zukunftspolitik – keine fossilen Rückschritte.

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Wer jetzt jedoch auf die Altparteien CDU, CSU sauer ist und meint, die AfD, FDP oder BSW würden es besser machen, der liegt völlig falsch!

Gerade die Parteien AfD und BSW sind als russlandfreundlich eingestellte Parteien wieder für Gaslieferungen aus Russland.

Und auch so mancher CDU-Abgeordnete hat schon gemeint, man muss den Krieg zwischen Russland und der Ukraine schnell beenden, damit wir wieder russisches Gas haben.

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Und die FDP und auch die AfD hätten keine Vorbehalte für Lieferung von fossilem Gas aus den USA2.0!

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Bereits vor der Bundestagswahl hatte ich mehrfach darauf hingewiesen, dass eine Merz-Regierung im Sinne der fossilen Energie und im Sinne von BlackRock handeln wird.

Jetzt haben wir den Salat!

Natürlich darf über diesem Salat das Öl nicht fehlen.

Wohl bekommt‘s.

Um Missverständnisse vorzubeugen:

Auch der ehemalige Wirtschaftsminister Habeck wollte als Übergangstechnologie Gaskraftwerke zwar bis auf weiteres erhalten, aber nicht in diesem Umfang ausbauen.

Und zwar nur so lange, bis ausreichend Speicher zur Verfügung stehen!

#Klimakrise
#Gaskraftwerke
#BlackRock
#FossileLobby
#EnergiewendeJetzt

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