1500 Kilometer Reichweite: China zieht davon – und Deutschland diskutiert noch über Verbrenner!

Ein Beitrag von

Prof. Volker Quaschning.

CDU/CSU verzetteln sich in Deutschland in rückwärtsgewandten Diskussionen, um mit dem Schlagwort #Technologieoffenheit den nicht zukunftsfähigen #Verbrenner zu retten. Mit Technologie aus dem letzten Jahrhundert werden wir aber nicht gegen die Innovationen aus #China bestehen können. Schaut in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit!

Der im Spiegel-Artikel beschriebene Fortschritt des Batterieherstellers CATL zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich die Elektromobilität entwickelt. Eine neue Batteriegeneration soll unter idealen Bedingungen Reichweiten von bis zu 1.500 Kilometern ermöglichen.

Gleichzeitig arbeitet CATL an extrem schnellen Ladezeiten, sodass innerhalb weniger Minuten wieder große Reichweiten verfügbar sein sollen. Das würde einen der größten Kritikpunkte an Elektroautos nahezu beseitigen.

Ein Kommentar von

Werner Hoffmann - Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde.
Werner Hoffmann – Wir brauchen ein funktionierendes Klima auf der Erde. –

Neben Leistung und Reichweite steht auch die Nachhaltigkeit im Fokus. Rohstoffe sollen effizienter genutzt und stärker recycelt werden. Ziel ist es, die Abhängigkeit von knappen Materialien zu reduzieren und die Umweltbilanz weiter zu verbessern.

Allerdings sind nicht alle angekündigten Technologien sofort marktreif. Ein Teil befindet sich noch in Entwicklung oder wird schrittweise eingeführt. Dennoch zeigt sich klar die Richtung: Die Zukunft der Mobilität wird elektrisch, effizient und ressourcenschonend sein.

Während China massiv in diese Technologien investiert, droht Deutschland den Anschluss zu verlieren. Die politische Diskussion um den Verbrennungsmotor wirkt zunehmend wie ein Blick in den Rückspiegel – während andere längst auf der Überholspur unterwegs sind.

Die Innovationsgeschwindigkeit in der Batterietechnologie könnte den globalen Automarkt grundlegend verändern. Wer jetzt investiert, sichert sich die Märkte von morgen. Wer zögert, verliert.

Deutschland braucht deshalb eine klare Strategie für Elektromobilität, <

GASLIGHTING LIVE: Wie Katharina Reiche vor laufender Kamera ihre eigene Vergangenheit verdreht

Ein Beitrag von

Marc Raschke.

Auf offener Bühne der #Bundespressekonferenz kommt es zu einer Szene, die Fragen aufwirft: Gas-Kathie #Reiche wird vom Journalisten Thilo Jung gefragt, ob sie ausschließen könne, nach ihrer politischen Laufbahn wieder in Aufsichtsräten tätig zu sein. Hintergrund ist die Kritik an ihrer Nähe zur #Gas-Lobby.

Reiche antwortet ausweichend: „Ich bin #Wirtschaftsministerin für alle Bürgerinnen und Bürger.“ Ihr Handeln müsse daher dem Gemeinwohl dienen.

Jung hakt nach und verweist auf ihre frühere Tätigkeit. Es entstehe der Eindruck, dass sie auch künftig wieder im Umfeld der Energiewirtschaft aktiv sein könnte. „Ich weise das zurück“, entgegnet Reiche. Und dann der zentrale Satz: „Ich war nie in der Gaslobby tätig.“ Sie habe lediglich in einem #Unternehmen gearbeitet, das Stromleitungen gebaut und die Energiewende unterstützt habe – etwa durch den Anschluss von #Solaranlagen und Windparks.

Auch das Geschäftsfeld der #WestEnergie habe nichts mit Gas zu tun, so Reiche. Die Behauptung sei falsch und werde durch Wiederholung nicht richtiger.

Doch parallel zeigt Jung in seinem Video Screenshots genau dieses Unternehmens. Darauf zu sehen: ein Beitrag mit der Überschrift „#Gasnetze effizient führen“. Darunter wird betont, wie wirtschaftlicher Betrieb und #Versorgungssicherheit verbessert werden können. Zudem ist WestEnergie eine 100-prozentige Tochter von #EON – einem Konzern, der auch im Gasgeschäft aktiv ist.

Damit steht Aussage gegen dokumentierte Inhalte. Genau hier entsteht der Eindruck von „GASlighting“ – also dem Versuch, offensichtliche Fakten umzudeuten oder zu relativieren.

Die eigentliche Frage bleibt: Wie gehen Politik und Öffentlichkeit mit solchen Widersprüchen um? Und warum scheint das Vertrauen in solche Aussagen dennoch stabil zu bleiben?

Die Szene zeigt exemplarisch, wie Kommunikation und Realität auseinanderdriften können – sichtbar, dokumentiert und dennoch umstritten.

Mein Kommentar

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-

Katherina Reiche – Kommentar ist einfach nur eine durchschaubare Lüge einer delulu-Frau.

#CDU #KatharinaReiche #Gaslobby #Politik #Deutschland

Brandmauer? Warum Superreiche im Zweifel mit Rechtsradikalen am Tisch sitzen

Ein Beitrag von

Sebastian Klein.

Bild 1: Wenn Macht, Geld und rechter Populismus plötzlich am selben Tisch sitzen.

Du glaubst an die Brandmauer? Die Wahrheit ist: Wenn Machtverhältnisse kippen, sitzen die Überreichen oft als Erste mit am Tisch der Rechtsradikalen.

Ein Blick nach Paris zeigt, wie schnell sich Linien verschieben: Bernard Arnault, einer der reichsten Menschen der Welt und Chef des Luxuskonzerns LVMH, sowie TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanné trafen sich zu einem diskreten Dinner mit Marine Le Pen, der Parteichefin des rechtspopulistischen Rassemblement National.

Bild 2: Die Brandmauer hält oft nur so lange, wie sie den Interessen der Mächtigen nützt.

Lange galt der RN als Gift für die Wirtschaft. Doch sobald er in Umfragen führt, wird aus Distanz plötzlich „Dialog“. Der angebliche Realismus der CEOs ist nichts anderes als der Schutz des eigenen Portfolios – notfalls auf Kosten demokratischer Prinzipien. Lieber paktiert man mit Rechtsradikalen, als ernsthaft über Vermögensteuern oder Umverteilung zu sprechen.

In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Muster. Die „Stiftung Familienunternehmen“ – faktisch eine Lobbyorganisation großer Vermögen – kämpft seit Jahren für Steuerprivilegien, etwa bei der Erbschaftsteuer, und gegen Regelungen wie die Wegzugsbesteuerung. Offiziell distanziert man sich von der AfD. Doch wie stabil ist diese Haltung, wenn sich politische Kräfteverhältnisse verschieben?

Bild 3: Wenn politische Kräfte zu Marionetten wirtschaftlicher Interessen werden.

Der Verband „Die Familienunternehmer“ lud bereits AfD-Politiker:innen zu einem parlamentarischen Abend in eine Deutsche-Bank-Niederlassung ein. Ein deutliches Signal: Man hält sich Optionen offen. Prinzipien enden dort, wo Interessen beginnen.

Das ist historisch keineswegs neu. In Deutschland haben Teile der Industrie- und Finanzelite – etwa aus den Kreisen um Thyssen, Krupp oder große Banken – den Nationalsozialismus mitgetragen und finanziell unterstützt. Nicht aus Ideologie, sondern aus Kalkül: Man erhoffte sich Stabilität, günstige Arbeitsbedingungen und den Schutz des eigenen Vermögens. Die Folgen sind bekannt.

Bild 4: Nach außen volksnah, hinter den Kulissen eng vernetzt mit Geld und Einfluss.

Extreme Vermögenskonzentration bedeutet immer auch Machtkonzentration. Wenn wirtschaftliche Eliten beginnen, ihre Interessen mit antidemokratischen Kräften zu synchronisieren, gerät das Gleichgewicht der Demokratie ins Wanken. Progressive Besteuerung ist deshalb nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern ein zentraler Schutzmechanismus gegen die schleichende Oligarchisierung.

Und noch eine Randnotiz, die viel aussagt: RN-Spitzenkandidat Jordan Bardella datet eine italienische Prinzessin. Nach außen gibt man sich volksnah und anti-elitär – hinter den Kulissen pflegt man Kontakte zu Reichtum, Adel und Macht.

Das eigentliche Problem ist also nicht nur der Rechtspopulismus selbst, sondern die Bereitschaft einflussreicher Akteure, ihn zu normalisieren, sobald es ihnen nützt.

Bild 5: Kippt die Waage zugunsten von Reichtum und Einfluss, gerät Demokratie unter Druck.

#Demokratie #Ungleichheit #Rechtsruck #Vermögen #Politik

Atomkraft-Illusion: Warum Spahn und AfD auf eine Energiepolitik von gestern setzen

Ein Beitrag von

#Volker #Quaschning

Prof. Volker Quaschning.

Jens Spahn und die AfD wollen alte Kernkraftwerke in Deutschland für viele Milliarden reaktivieren. Kernkraftwerke liefern Grundlast rund um die Uhr – doch genau das ist heute das Problem. In einem Energiesystem mit stark schwankender Wind- und Solarproduktion sind starre Dauerläufer technisch immer schwerer integrierbar.

Die Realität hat sich verändert: Stromnetze müssen flexibel reagieren. Wenn mittags große Mengen Solarstrom ins Netz drängen oder nachts der Wind stark weht, braucht es regelbare Kapazitäten – keine unflexiblen Grundlastblöcke. Genau deshalb geraten klassische Atomkraftwerke zunehmend in Konflikt mit modernen Energiesystemen.

Anstatt uns möglichst schnell mit erneuerbaren Energien unabhängig von Energieimporten zu machen, setzen CDU/CSU weiter auf fossile Energien für Erdgaskraftwerke und Verbrennerautos und machen immer wieder Vorstöße zur Reaktivierung der Kernenergie. Allein aus technischer Sicht lassen sich Kernkraftwerke in den bestehenden deutschen Energiemix mit viel Sonne und Wind nicht mehr sinnvoll integrieren. Gibt es niemanden, der den Verantwortlichen simple technische Zusammenhänge erklären kann?


Kommentar von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann. – Überzeugter demokratischer Europäer.-

Die Diskussion über eine Rückkehr zur Atomkraft blendet zentrale Risiken aus. Ein besonders eindrückliches Beispiel ist die Asse II. Dort lagern tausende Fässer mit radioaktiven Abfällen – und seit Jahren dringt Wasser ein. Dieses Wasser kann radioaktive Stoffe aufnehmen und langfristig in die Umwelt transportieren. Das zeigt: Atomkraft ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein Jahrhundertproblem.

Hinzu kommt die oft verdrängte Realität der Urangewinnung. Uranabbau verursacht massive Umweltzerstörungen, radioaktive Belastungen und gesundheitliche Risiken in Förderländern. Die Folgen werden ausgelagert – während der Strom hier genutzt wird.

Und auch geopolitisch ist Atomkraft alles andere als ein Weg in die Unabhängigkeit. Ein großer Teil der nuklearen Wertschöpfungskette – von Anreicherung bis Brennelementfertigung – ist eng mit dem russischen Staatskonzern Rosatom verbunden. Wer also Atomkraft ausbauen will, begibt sich erneut in strategische Abhängigkeiten – genau das, was wir eigentlich überwinden wollten.

Wer heute über die Reaktivierung alter Anlagen spricht, ignoriert damit gleich mehrere Realitäten: technische Grenzen im Stromsystem, ungelöste Endlagerfragen, Umweltfolgen des Uranabbaus und neue geopolitische Risiken.

Resümee: Atomkraft ist keine Lösung für die Zukunft, sondern ein teures Relikt der Vergangenheit. Sie schafft neue Abhängigkeiten, statt sie zu beenden, und blockiert den dringend notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien.

Link zum Film

Russlands Atomgeschäfte – Europa in der Rosatom-Falle

https://www.ardmediathek.de/video/frontal-die-doku/russlands-atomgeschafte-europa-in-der-falle/ard/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzU4ODk5MjZkLTU5OGMtNDE3My05ZTNiLWRkZWZjYjNmM2UxNg

#Energiewende #Atomkraft #Rosatom #ErneuerbareEnergien #Deutschland

Vier Konzerne dominieren den Einkauf – wie der Wettbewerb im deutschen Lebensmittelmarkt verschwand

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer – Auch eine Ausbildung im Marketing absolviert (Fachwirt f. Marketing, 1991 nannte man dies noch Fachkaufmann für Marketing)

Der deutsche Lebensmittelhandel wirkt vielfältig: unterschiedliche Marken, Filialen und Angebote. Doch hinter dieser Fassade steckt eine klare Realität: Vier große Konzerne dominieren den Markt.

  • Edeka,
  • Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland),
  • Rewe Group,
  • Aldi (Nord und Süd).

Diese vier vereinen heute bis zu 80–90 % Marktanteil. Der Wettbewerb findet damit überwiegend innerhalb weniger Konzerne statt.

Doch das war nicht immer so. In den 1970er- und 1980er-Jahren war der Markt deutlich vielfältiger. Es gab zahlreiche regionale Händler, kleine Ketten und selbstständige Kaufleute. Auch Metzger, Bäcker und Gemischtwarenläden waren echte Alternativen.

Seit den 1990er-Jahren setzte jedoch eine massive Konzentration ein. Discounter lösten einen harten Preiskampf aus, große Handelsgruppen übernahmen kleinere Ketten. Viele bekannte Namen verschwanden vollständig.

Heute gibt es weiterhin Wettbewerb – aber in veränderter Form. Preise werden aggressiv kalkuliert, Sortimente ähneln sich zunehmend und Eigenmarken dominieren. Für Verbraucher bedeutet das oft günstige Preise, für Produzenten steigt der Druck.

Ökonomisch spricht man von einem Oligopol: wenige große Anbieter bestimmen den Markt. Neue Wettbewerber haben es schwer, Fuß zu fassen, und die Abhängigkeit wächst.

Resümee:
Der Wettbewerb im deutschen Lebensmittelhandel ist nicht verschwunden – aber er hat sich grundlegend verändert. Früher konkurrierten viele Anbieter miteinander. Heute konkurrieren vor allem wenige große Konzerne.

#Deutschland #Einzelhandel #Supermarkt #Wettbewerb #Wirtschaft

error

Gefällt Dir der Blog-Demokratie? Einfach weiterempfehlen