Teil 2 -. Die gefährliche Verschmelzung von Tech und Staat – Palantirs wahre Agenda

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer
Werner Hoffmann.
– Überzeugter demokratischer Europäer.-

Palantir formuliert in seinem Manifest eine zentrale Forderung: Das Silicon Valley habe eine moralische Pflicht, den Staat zu verteidigen.

Was zunächst nach Verantwortung klingt, ist bei genauer Betrachtung hochproblematisch.

Denn hier wird eine Entwicklung gefordert, die weitreichende Folgen hat:

  • Private Unternehmen rücken näher an staatliche Macht,
  • Technologie wird Teil militärischer Strategien,
  • Demokratische Kontrolle wird zunehmend geschwächt.

Besonders deutlich wird dies in der Forderung nach „harter Macht durch Software“.

Das bedeutet: Entscheidungen über Sicherheit, Konflikte und sogar Krieg könnten zunehmend durch Technologien geprägt werden, die von privaten Konzernen entwickelt werden.

Hinzu kommt die Aussage, dass KI-Waffen ohnehin gebaut werden.

Das ist keine neutrale Feststellung. Das ist eine Legitimation.

Ein globales Wettrüsten im Bereich künstlicher Intelligenz wird damit als unausweichlich dargestellt – und gleichzeitig politisch vorbereitet.

Die entscheidende Gefahr liegt dabei auf der Hand:

Technologie wird nicht mehr als Werkzeug verstanden – sondern als Machtinstrument.

Und wenn diese Macht nicht demokratisch kontrolliert wird, entsteht ein System, in dem Unternehmen Einfluss ausüben, ohne Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu tragen.

#Palantir #Demokratie #KI #Überwachung #Politik

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