Energie-Wahnsinn in Deutschland: Milliarden für fossiles Backup – aber wo bleibt die echte Wende??

Teil 1: Abschaffung der Gasspeicherumlage

Ab Juli 2025 soll die Gasspeicherumlage (0,3 ct/kWh) wegfallen – bisher rund 4 Mrd. € jährlich, bezahlt von Gaskunden. Künftig zahlt der Klima- und Transformationsfonds (KTF) – also alle Steuerzahler. Haushalte sparen kurzfristig 15–70 €/Jahr, aber ab 2026 frisst der steigende CO₂-Preis (65 €/Tonne) die Ersparnis wieder auf. Die Grünen kritisieren die Zweckentfremdung des KTF und fordern gezielte Investitionen in Klimaschutz statt fossile Entlastungen.

Teil 2: Kritik am zentralisierten Stromnetz & an Gaskraftwerken

Energieexperte Klaus Mindrup warnt: Neue zentrale Gaskraftwerke liefern keine Wärme in Dunkelflauten und behindern dezentrale Lösungen. Stattdessen braucht es Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Batteriespeicher, Inselnetze und dynamische Preissignale. Deutschland sollte auf Systemflexibilität und moderne Netzarchitekturen setzen – nicht auf fossile Feuerwehrmodelle.

Teil 3: Vorbilder & Position der Grünen

Kalifornien beweist: 100 % Erneuerbare sind möglich – mit dezentraler Steuerung. Deutschland hat Beispiele wie Bioenergiedörfer, KWK-Städte und Power-to-Gas, aber unterfinanziert. Ex-Wirtschaftsminister Habeck setzte auf Gaskraft als Übergang. Die Grünen fordern Speicher, Wasserstoff, KWK, mehr Dezentralisierung – und warnen vor teuren Fehlplanungen mit fossilem Fokus.

Gesamtfazit:

Deutschland braucht keine zentralistischen Rückfallstrukturen, sondern echte Energiewende mit Speicher, Smart Grids und lokalen Lösungen. Die Grünen setzen den richtigen Schwerpunkt – aber die Zeit drängt.

Nachfolgend ausführliche Ausführungen:

💥 „Milliardenschachzug mit Nebenwirkungen“ – Warum die Abschaffung der Gasspeicherumlage nicht das ist, was sie scheint

1. Hintergrund:

Was ist die Gasspeicherumlage?

  • Einführung 2022: Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine und der Drosselung russischer Gaslieferungen musste Deutschland seine Gasspeicher teuer am Weltmarkt auffüllen.
  • Ziel: Versorgungssicherheit im Winter gewährleisten.
  • Finanzierung: Umlage von ca. 0,3 Cent/kWh für alle Gasverbraucher.
  • Jährlicher Umfang: Rund 4 Milliarden Euro.
  • Gesetzesänderung: Abschaffung der Umlage ab 1. Juli 2025 (geplant durch SPD-Finanzminister Lars Klingbeil).
  • Künftige Finanzierung: Aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF), also durch Steuergelder.

💶 2. Auswirkungen auf Verbraucher

a) Für Gaskunden

  • Wegfall der Umlage:
    • Single-Haushalt (5.000 kWh): ca. 15–18 € Ersparnis pro Jahr.
    • Familie (20.000 kWh): ca. 60–70 € Ersparnis pro Jahr.

b) Ab 1. Januar 2026

  • CO₂-Preis steigt von 55 auf 65 Euro/Tonne:
    • +1,3 Cent/kWh Mehrkosten.
    • Familie mit 20.000 kWh: +260 € pro Jahr.
    • Single mit 5.000 kWh: +65 € pro Jahr.
  • Fazit: Die CO₂-Abgabe frisst die Entlastung wieder auf – und mehr.

⚡ 3. Auswirkungen auf Strompreise

  • Strompreis und Gaspreis gekoppelt: Merit-Order-Prinzip wirkt sich direkt aus.
  • Weitere Entlastungsmaßnahmen:
    • Senkung der Stromsteuer auf EU-Mindestniveau (0,1 ct/kWh).
    • Netzentgelt-Reduzierung durch Bundeszuschüsse.
    • Abschaffung weiterer Umlagen (z. B. Offshore-Netzumlage).
  • Potenzielle Ersparnis: Bis zu 200 € pro Jahr bei einem 4-Personen-Haushalt mit 4.000 kWh Stromverbrauch.

🟢 4. Kritik und Position der Grünen

  • Grundsätzliche Zustimmung zur Abschaffung, aber massive Kritik an der KTF-Finanzierung:
  • Felix Banaszak: Nutzung des KTF ist ein Wortbruch – ursprünglich für zusätzliche Klimainvestitionen gedacht.
  • Katrin Uhlig: Warnung vor Zweckentfremdung – keine Finanzierung fossiler Entlastungen.
  • Weitere Kritikpunkte:
    • Sozial unausgewogene Entlastung – auch Reiche profitieren.
    • Steuergeld sollte in Erneuerbare, nicht in Gas fließen.
    • Kommunale Einnahmen könnten sinken.

🧩 5. Risiken und Nebenwirkungen

  • Zielgenauigkeit: Auch Wärmepumpenbesitzer zahlen mit – unabhängig vom Gasverbrauch.
  • Energiewende-Anreiz: Fossile Energie wirkt günstiger – weniger Motivation zur Umstellung.
  • Haushaltstransparenz: KTF als Sondertopf macht Ausgaben schwer nachvollziehbar.
  • Kommunale Finanzkraft: Städte und Gemeinden könnten ohne Ausgleich leiden.
  • Zukunftsinvestitionen: Der KTF wird geschwächt, obwohl er für Netze, Speicher & Infrastruktur gebraucht wird.
  • Verfassungsrisiken: Jede Verwendung des KTF steht nach Haushaltsurteil unter Beobachtung.

🧭 6. Politische und wirtschaftliche Bewertung

  • SPD: Will vor der Bundestagswahl 2025 mit Entlastungen punkten.
  • FDP: Zustimmung zur Abschaffung, aber ebenfalls Kritik am KTF.
  • Energiebranche: Warnt vor Versorgungslücken ohne solide Speicherfinanzierung.
  • Bundesrechnungshof: Warnt vor Haushaltsverstößen durch KTF-Umverteilung.

🔍 7. Fazit

  1. Die Abschaffung der Umlage entlastet kurzfristig – beim Gaspreis und auch beim Strom.
  2. Die steigenden CO₂-Kosten machen diese Entlastung ab 2026 jedoch zunichte.
  3. Die Finanzierung über den KTF ist politisch und juristisch umstritten – besonders bei den Grünen.
  4. Fossile Energie wird künstlich billig – Investitionen in die Energiewende werden gefährdet.
  5. Zielführender wäre eine Investition in Speicher, Netze und Erneuerbare statt fossiler Subventionen.

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⚡ STROMWAHN OHNE PLAN? Warum Deutschlands Gaskraft-Strategie scheitern wird!

🔌 Ein großes Stromnetz für Erneuerbare? „Das geht nicht. Nie.“

Die Bundesregierung verfolgt aktuell eine neue Strategie für die Energieversorgung – doch Experten wie Klaus Mindrup schlagen Alarm.

  • Gaskraftwerke als Notlösung: Geplant ist der Bau zahlreicher Gaskraftwerke als sogenannte „Feuerwehrreserve“, um in Zeiten von wenig Sonne und Wind die Versorgung zu sichern.
  • Problem Dunkelflaute: In windstillen und dunklen Phasen liegt das Hauptproblem aber bei der Wärmeversorgung – nicht beim Strom. Neue Gaskraftwerke ohne Wärmeeinspeisung helfen dabei kaum weiter.

🚫 Kritik von Klaus Mindrup

  • Zentralisierte Netze zu naiv: Der massive Ausbau von Stromautobahnen ignoriert die realen Herausforderungen. Der Photovoltaik-Zubau wächst rasant, das Netz nicht im gleichen Tempo mit.
  • Fokus auf Strom – Wärme bleibt außen vor: Gaskraftwerke auf der grünen Wiese speisen keine Wärme ins Netz ein – ein entscheidender Nachteil bei Kältewellen.

✅ Mindrups Alternativvorschläge:

  1. Inselnetze: Lokale Stromsysteme mit eigenen Preissignalen, wie in Kalifornien.
  2. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Dezentrale Systeme, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen.
  3. Batteriespeicher: Flexible Puffersysteme zur Stabilisierung der Stromversorgung.

📉 Einschätzung der Netzbetreiber

  • Begrüßen grundsätzlich den Ausbau von Gaskraftwerken und Stromleitungen.
  • Befürchten aber, dass der Netzausbau zu zentral und zu langsam ist.
  • Der Ausbau der Erneuerbaren überholt zunehmend den Netzausbau.

💬 Kommentar & Bewertung

  1. Strategiefehler: Die Bundesregierung setzt auf zentrale Großprojekte, statt auf flexible dezentrale Lösungen. Das ist rückwärtsgewandt.
  2. KWK als bessere Lösung: Sie liefern Strom und Wärme – effizient, lokal und flexibel.
  3. Batteriespeicher & Inselnetze: Lokale Lösungen erhöhen die Resilienz – besonders in Krisenzeiten.
  4. Gaskraftwerke nur halbe Hilfe: Sie sind schnell verfügbar für Strom, lösen aber keine Wärmeknappheit. Dafür wären Wärmespeicher oder KWK-Anlagen besser geeignet.
  5. Politisch mutlos: Statt echte Transformation zu wagen, hält man an alten Konzepten fest. Es fehlen Investitionen in:
    • Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
    • Batteriespeicher
    • Intelligente Inselnetze
    • Dynamische Stromtarife (Smart Grids)
    • Verbrauchsflexibilisierung (z. B. durch Anreize zur Lastverschiebung)

✅ Fazit

Klaus Mindrup bringt es auf den Punkt: Wer heute einseitig in zentrale Gaskraftwerke investiert, verschwendet Steuergeld, verzögert die Energiewende und ignoriert das Wärmeproblem. Die Lösung liegt in einer dezentralen, vernetzten, flexiblen Energieinfrastruktur. Alles andere ist Energiepolitik von gestern.


🔥 Kalifornien zeigt, wie’s geht – und Deutschland hat die Lösung längst vor der Tür! Warum Gaskraftwerke ein Irrweg sind 🔥

🌞 1. Beispiele aus Kalifornien: Inselnetze & Preissignale

  • Kalifornien beweist: Große Netze mit hohem Anteil erneuerbarer Energien funktionieren stabil.
  • 2024 liefen an 98 von 116 Tagen die Stromnetze komplett mit Sonne, Wind, Wasser und Geothermie – ohne Ausfälle!
  • Spotpreise fielen um über 50 % – grüner Strom macht Strom günstiger.
  • Community Choice Aggregators (CCA) ermöglichen Kommunen, Ökostrom selbst zu kaufen und lokal zu verteilen.
  • Dezentrale Erzeugung nach eigenen Regeln: Mehr Akzeptanz, mehr Kontrolle, mehr Effizienz.

Fazit Kalifornien:

  • Großflächige EE-Netze sind technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll.
  • Dezentrale Steuerung erhöht Akzeptanz und Effizienz.

🇩🇪 2. Deutschland: KWK & Bioenergiedörfer als Wärme-Stützen

  • Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugte 2019 rund 113 TWh Strom – fast 20 % der Nettostromerzeugung.
  • Baden-Württemberg fördert Nah- und Fernwärme mit KWK-Anlagen.
  • Hamburg pilotiert Wasserstoff-BHKW, kalte Fernwärme und virtuelle Kraftwerke mit über 70 BHKW.
  • Bioenergiedörfer wie Effelter, Emmingen oder Mauenheim setzen auf Biogas-BHKW, Hackschnitzel, Pufferspeicher und Nahwärmenetze.

Fazit Deutschland:

  • KWK und Bioenergiedörfer sind bewährte Modelle für lokale Versorgung mit Strom und Wärme.
  • Dezentralität reduziert Netzausbau und erhöht Versorgungssicherheit.

⚙️ 3. Hybrid- & Power-to-Gas-Modelle

  • Hybridkraftwerk Pellworm: PV + Wind mit 1 071 kW – erzeugt rund 240.000 kWh/Jahr.
  • HanseWerk setzt in Pellworm, Hamburg & SH auf Power-to-Gas per Elektrolyse bei EE-Überschuss.
  • Der Energiepark Mainz produziert mit 6 MW Elektrolyse Wasserstoff für den ÖPNV und das Erdgasnetz.

Fazit:

  • Hybridsysteme gleichen EE-Schwankungen effizient aus.
  • Power-to-Gas koppelt Strom mit Wärme-, Verkehrs- und Gasmarkt – echte Sektorkopplung.

🧠 4. Bewertung & Kommentar

  • Technisch machbar: Kalifornien zeigt, wie EE-Netze sicher und effizient betrieben werden.
  • Systemische Flexibilität: Kombination aus KWK, Batterien, PtG und Inselnetzen besser als Gaskraftwerke allein.
  • Politische Weichen:
    • Förderung von lokalen Energiegemeinschaften, KWK, Power-to-X und Smart Grids statt neuen Gaskraftwerken.
    • Große Netztrassen nur als Ergänzung – nicht als Hauptlösung.
  • Kosten/Nutzen:
    • Höhere Anfangskosten – langfristig effizienter durch weniger Verluste und höhere Bürgerakzeptanz.
  • Klimapolitik & Resilienz: Das dezentrale, vernetzte System ist klimafreundlich, widerstandsfähig und unabhängig von fossiler Energie.

✅ Fazit Teil 3

  • Erneuerbare brauchen mehr als nur Netzausbau – sie brauchen Systemintegration.
  • Der Weg führt über KWK, Power-to-X, Speicher, Inselnetze und smarte Infrastruktur.
  • Modulare, hybride Systeme passen besser zu Landschaft, Bürgerwillen und Infrastruktur in Deutschland.

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GRÜNE ENERGIE-VISION ODER GAS-FALLE? – SO HATTE HABECK GEPLANT UND DAS SAGEN DIE GRÜNEN HEUTE!

1. Habecks frühere Strategie als Wirtschaftsminister (bis 2025)

  • Kapazitätsmechanismus für Reservekraftwerke:

    Habeck wollte einen „marktorientierten, technologieoffenen Kapazitätsmechanismus“ einführen. Geplant war die Vergütung flexibler Rückfallkapazitäten wie Gaskraftwerke, Speicher und Wasserstoffanlagen über Ausschreibungen.
  • Temporäre Gaskraftwerke als Übergangslösung:

    Bau mehrerer Gaskraftwerke mit ca. 2,5 GW je Anlage – zunächst mit Erdgas, später wasserstofftauglich. Diese sollten als „Brückentechnologie“ Versorgungssicherheit gewährleisten.
  • Netzentgeltreform:

    Habeck bereitete eine Umstellung der Netzentgelte vor: Statt Verbraucher kurzfristig zu belasten, sollten Ausbaukosten über Jahre hinweg abgeschrieben werden – angelehnt an das Modell des Wasserstoffkernnetzes.

🟩 2. Haltung der Grünen – aktuelle Position

  • Technologieoffene Reservekapazitäten:

    Die Grünen fordern weiterhin Rückfalloptionen – jedoch auch durch Speicher, KWK, Wasserstofflösungen und Power-to-X. Gaskraftwerke sollen nur ein Teil des Mixes sein.
  • Interne Kritik an Gaskraftwerken:

    Viele in der Partei warnen vor hohen Investitionskosten, CO₂-Risiken und einer möglichen Blockade nachhaltiger Alternativen.
  • Fokus auf dezentrale Strukturen:

    Statt zentralisierter Stromautobahnen bevorzugen viele grüne Energiepolitikerinnen intelligente Verteilnetze, lokale Erzeugung und Flexibilitätsmärkte.

Fazit: Während Habeck eine Brückentechnologie aus Gaskraftwerken etablieren wollte, setzen die Grünen heute auf Vielfalt, Dezentralität und Speicherlösungen – mit wachsender Skepsis gegenüber neuen fossilen Infrastrukturen.

#Energiewende #GrünePolitik #Habeck #Gaskraftwerke #Netzreform

#Erneuerbare #DezentraleEnergie #KWK #PowerToGas #Kalifornien

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#KeineFossileFeuerwehr
#SmartGridsStattStromautobahn
#KlimageldStattKraftwerk
#ZukunftOhneGas

„Luftqualität“-App des Umweltbundesamtes: Wie sauber ist deine Luft!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Frische Luft ist nicht selbstverständlich – schon gar nicht in Städten oder Ballungsräumen. Umso wichtiger ist es, die aktuelle Luftbelastung im Blick zu behalten. Genau dafür gibt es eine kostenlose und werbefreie App des Umweltbundesamtes (UBA): „Luftqualität“.

Was bietet die App?

Die „Luftqualität“-App liefert stündlich aktualisierte Daten zu Feinstaub (PM10, PM2.5), Stickstoffdioxid (NO₂) und Ozon (O₃) – Schadstoffe, die nachweislich die Gesundheit beeinträchtigen. Über 400 Messstationen in ganz Deutschland sind integriert.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Luftqualitätsindex (LQI): Auf einen Blick sehen, wie gut die Luft ist – von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“. Je nach Wert gibt es Verhaltenstipps für Aktivitäten im Freien.
  • Regionale Karten: Die App zeigt die Luftbelastung auf Deutschlandkarten, mit Verlauf und Prognosen für heute und die nächsten zwei Tage.
  • Individuelle Warnmeldungen: Push-Benachrichtigungen, wenn die Luftqualität in Ihrer Umgebung kritisch wird – auch sensibel einstellbar für Asthmatiker oder Menschen mit Vorerkrankungen.
  • Apple Watch-Kompatibilität: Die Luftqualität von Favoritenstationen direkt auf der Uhr anzeigen lassen.
  • Widgets: Einfach auf dem Homescreen platzieren – so bleibt die Luftqualität immer im Blick.

Die Daten stammen direkt vom UBA und den Landesbehörden, die sie mehrfach täglich liefern. Alle Infos sind unverzögert nach der Messung verfügbar – ohne Werbung, ohne Kosten.

Direkte Download-Links:

Fazit:

Die „Luftqualität“-App ist ein unverzichtbares Tool für gesundheitsbewusste Menschen, Pendler, Eltern, Sportler und Risikogruppen. Schnell, einfach, präzise – und komplett kostenlos. Wer wissen will, ob heute ein guter Tag für Sport im Freien ist oder ob das Fenster lieber geschlossen bleiben sollte, ist mit dieser App bestens informiert.

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#Umweltbundesamt
#Gesundheitsschutz
#Klimaschutz

Wegovy® vs. Ozempic® (je 1,0 mg): Gleicher Wirkstoff – aber andere Wirkung auf den Magen?

1. Wirkstoff: Semaglutid

Beide Medikamente enthalten:

  • Semaglutid 1,0 mg (injektionsfertig, 1x wöchentlich)
  • Wirkstoffklasse: GLP-1-Rezeptoragonisten (glucagon-like peptide 1)

Wirkweise von Semaglutid:

  • ahmt das körpereigene Hormon GLP-1 nach
  • verlangsamt die Magenentleerung
  • steigert das Sättigungsgefühl
  • reduziert den Appetit
  • senkt den Blutzuckerspiegel
  • führt bei längerer Anwendung zu signifikantem Gewichtsverlust

2. Zulassung und Indikation

  • Wegovy®: zugelassen zur Behandlung von Adipositas (BMI ≥ 30) oder Übergewicht (BMI ≥ 27) mit Begleiterkrankung
  • Ozempic®: zugelassen zur Behandlung von Typ-2-Diabetes mellitus

3. Preisübersicht (Stand Juni 2025)

  • Wegovy® 1,0 mg: ca. 290–330 € (nicht GKV-erstattungsfähig)
  • Ozempic® 1,0 mg: ca. 130–150 € (GKV-erstattungsfähig bei Diabetes)

4. Hilfsstoffe im Vergleich

Wegovy® enthält:

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Natriumchlorid
  • Dodecylsulfat (Tensid)
  • Trometamol (Tris) (Puffer)
  • Essigsäure
  • Natriumhydroxid

Ozempic® enthält:

  • Wasser für Injektionszwecke
  • Natriumchlorid
  • Phenol (Konservierungsmittel)
  • Propylenglycol (Lösungsvermittler)
  • Salzsäure
  • Natriumhydroxid

5. Wirkung der Zusatzstoffe

Dodecylsulfat (nur in Wegovy®):

  • verhindert Aggregation des Peptids
  • stabilisiert die Eiweißstruktur
  • gut verträglich in geringer Dosis

Trometamol (nur in Wegovy®):

  • stabilisiert den pH-Wert der Lösung
  • vom Körper vollständig abbaubar
  • sehr gute Verträglichkeit

Phenol (nur in Ozempic®):

  • konservierend, aber reizend
  • kann Schleimhautreizungen verursachen
  • führt oft zu fauligem Aufstoßen

Propylenglycol (nur in Ozempic®):

  • Lösungsvermittler
  • verursacht häufig Blähungen, Übelkeit, Durchfall

6. Klinische Beobachtungen

  • Ozempic®: vermehrt Nebenwirkungen wie Blähungen, fauliges Aufstoßen, Magenbeschwerden
  • Wegovy®: insgesamt bessere Magenverträglichkeit bei vergleichbarem Wirkstoff

7. Warum ist Wegovy® oft besser verträglich?

  • enthält keine Konservierungsstoffe wie Phenol
  • setzt auf gut verträgliche Substanzen wie Dodecylsulfat und Trometamol
  • viele Patient:innen berichten über weniger Magen-Darm-Nebenwirkungen

8. Erstattungsfähigkeit durch Krankenkassen

  • Ozempic®: GKV übernimmt die Kosten bei medizinischer Indikation (Typ-2-Diabetes)
  • Wegovy®: GKV übernimmt die Kosten nicht regulär (nur Einzelfallanträge möglich). Gerade die Unverträglichkeit von Ozempic® kann hier eine Rolle spielen. Besonders wichtig ist es, dass Patienten bei Unverträglichkeit von Ozempic® bei ihrer Krankenversicherung bzw. Krankenkasse die Kostenübernahme durch eine ärztliche Begründung des Arztes abklären lassen. Hintergrund ist, dass die Apotheke zunächst den vollen Preis vom Patienten verlangt, obwohl der Arzt ein Kassenrezept (e-Rezept) ausgestellt hat. In diesem Fall muss der Versicherte, das Rezept mit Beleg bei der Krankenkasse einreichen.

9. Ärztlicher Hinweis

  • Wechsel nur nach Rücksprache mit Arzt
  • Unterschiedliche so Zulassungen und Indikationen beachten
  • Individuelle Verträglichkeit muss ärztlich bewertet werden

10. Fazit

  • Beide Medikamente enthalten denselben Wirkstoff (Semaglutid)
  • Ozempic® enthält reizendere Zusatzstoffe (Phenol, Propylenglycol)
  • Wegovy® setzt auf verträglichere Stoffe (Trometamol, Dodecylsulfat)
  • Wegovy wird oft besser vertragen, ist aber teurer und nicht GKV-erstattungsfähig

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Besprechen Sie Therapiemöglichkeiten mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt.


#Semaglutid #Wegovy #Ozempic #Adipositas #Diabetes

Subventionierte Klimazerstörung: Warum fossile SUVs aus der Zeit gefallen sind

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

– Elektromobilität als Fortschritt, nicht als Feigenblatt

„Wer einen fossilen SUV fahren möchte, soll das tun – aber bitte die Folgekosten selbst tragen und keine Subventionen erwarten.“
– Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Klimaforscher

🔥 Fossile Bequemlichkeit auf Staatskosten?

Während die Klimakrise immer dramatischer wird, werden Verbrennerautos – vor allem große SUVs – weiter staatlich gefördert. Nicht nur durch offensichtliche Subventionen, sondern auch durch versteckte Vorteile:

  • Die Pendlerpauschale belohnt lange Autofahrten, unabhängig vom Antrieb.
  • Die Dienstwagenregelung macht fossile SUVs für Gutverdiener besonders attraktiv.
  • Der massive Straßenausbau gegenüber dem Schienennetz bevorzugt den Autoverkehr.

Doch wer profitiert? Nicht die Menschen mit geringem Einkommen, denn sie fahren selten große Wagen – wenn überhaupt. Diese Förderpolitik führt zu einer sozial ungerechten Umverteilung und zerstört zugleich unser Klima.

💸 Fossile Subventionen weltweit – ein Skandal in Zahlen

Laut dem Internationalen Währungsfonds fließen jährlich rund 5900 Milliarden US-Dollar in direkte und indirekte Subventionen für fossile Energieträger – das sind 6,8 % der globalen Wirtschaftsleistung.

Statt zu sinken, steigen diese Subventionen weiter, obwohl die G7 und G20-Staaten öffentlich das Gegenteil versprechen. Die Folge: Die Allgemeinheit zahlt für Klimaschäden, während Konzerne Gewinne einstreichen.


Mein Kommentar: Warum Verbrenner technisch überholt sind

Als jemand, der seit über einem Jahr einen Audi Q8 55 e-tron fährt, kann ich sagen: Einmal Strom, nie mehr zurück. Denn:

⚙️ Verbrenner = Energieverschwendung pur

Vom Ölfeld bis zur Radumdrehung geht bei einem Benziner fast alles verloren:

  • Energieaufwand zur Förderung, Raffinierung, Transport & Tankprozess
  • Mechanische Verluste im Motor, Getriebe und Abgasreinigung

👉 Effektive Effizienz: nur etwa 5 % der eingesetzten Energie landet in der tatsächlichen Fortbewegung.

🔌 Hybrid: Nur scheinbar die bessere Lösung

Ein Plug-in-Hybrid kombiniert beide Systeme – Verbrenner + E-Motor – aber:

  • Zwei Systeme bedeuten doppelten Wartungsaufwand: Ölwechsel, Kupplung, Auspuff, Benzintank etc.
  • Nur auf Kurzstrecken sinnvoll – bei längeren Fahrten schaltet sich fast immer der Verbrenner zu.
  • Mehr Gewicht, höhere Komplexität, geringere Effizienz als ein echtes Elektroauto.

Hybrid ist also eher ein Kompromiss – aber kein Fortschritt.


Mein Erfahrungsbericht mit dem Audi Q8 55 e-tron

Seit Oktober 2023 fahre ich einen vollelektrischen Audi Q8 55 e-tron mit 408 PS.

🔋 Laden:

  • 96 % der Ladevorgänge erfolgen zu Hause über meine Wallbox – gespeist durch eine eigene Photovoltaikanlage.
  • Nur viermal musste ich auswärts laden – alles andere erledigt die Sonne und der Speicher.

🚘 Fahrgefühl:

  • Leise, kraftvoll, souverän – kein Vergleich zum ruckelnden Verbrenner.
  • Beschleunigung ohne Verzögerung – selbst große SUVs fahren sich wie Sportwagen.

💰 Kosten & Wartung:

  • Kein Ölwechsel, keine Zündkerzen, kein Auspuff, keine Kupplung.
  • Niedrigere Betriebskosten und günstigerer Unterhalt als mein früherer Verbrenner.

🌱 Umwelt:

  • 0 CO₂-Ausstoß beim Fahren.
  • Nachhaltige Stromproduktion über mein Solardach – echte Unabhängigkeit vom fossilen Wahnsinn.

👉 Mein vollständiger Zwischenbericht vom 10.11.2024:
https://blog-demokratie.de/zwischenbericht-vollstromer-audi-q8-55-e-tron-im-vergleich-zum-verbrenner/


Fazit: Die Vorteile eines reinen Elektroautos auf einen Blick

  • ✅ Wirkungsgrad von über 90 % (statt 5 % bei Verbrennern)
  • ✅ Kein CO₂-Ausstoß beim Fahren
  • ✅ Wartungsarm – keine Verschleißteile wie beim Verbrenner
  • ✅ Laden zu Hause mit eigenem Sonnenstrom möglich
  • ✅ Keine Abhängigkeit von Ölkonzernen und globalen Krisen
  • ✅ Flüsterleise und kraftvolle Fahrweise
  • ✅ Geringere Betriebskosten
  • ✅ Keine Kfz-Steuer für viele E-Fahrzeuge
  • ✅ Umweltbonus (auch wenn auslaufend)
  • ✅ Beitrag zum Klimaschutz & zur Luftreinhaltung

Wer heute noch fossile SUVs subventioniert, bremst nicht nur die Verkehrswende, sondern auch unsere gemeinsame Zukunft.
Die Lösung steht längst vor unserer Tür – lautlos, effizient und sauber.

Skandalöse Maskendeals, Millionenverschwendung & Vetternwirtschaft: Wann tritt Jens Spahn endlich zurück?

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann –

Für Gerechtigkeit, Transparenz und Rücktritt bei Machtmissbrauch

Forderung Rücktritt
von Jens Spahn

裂 Der Maskendeal mit Burda – und Spahns Ehemann mittendrin

Im Pandemiejahr 2021 bestellte Jens Spahns Gesundheitsministerium 570.000 FFP2-Masken bei der Burda GmbH.

Offiziell über das „Open-House-Modell“.

Brisant: Spahns Ehemann Daniel Funke war zu diesem Zeitpunkt Büroleiter bei Burda in Berlin.

Das wirft eine zentrale Frage auf:

Wurde hier ein Unternehmen bevorzugt, bei dem der Ehemann des Ministers arbeitet?

Obwohl rechtlich zulässig, bleibt ein fader Beigeschmack – zumal andere CDU/CSU-Abgeordnete wegen ähnlicher Deals ihre Ämter verloren.

Noch dazu kam:

茶 Die Milliarden-Bilanz von Jens Spahn:

Das kostete uns seine Amtszeit

Nachprüfbare, vielfach kritisierte Mehrkosten – viele davon vermeidbar oder schlecht kontrolliert:

  • Maskenkäufe zum Höchstpreis

    ➡️ Ca. 5,8 Milliarden Euro

    ➥ Teils doppelt so teuer wie der Marktpreis. Kaum Kontrolle, Massenabnahme ohne Qualitätsprüfung.
  • Maskenvernichtung / nicht verwendete Masken

    ➡️ Ca. 1 Milliarde Euro

    ➥ Millionen Masken wurden nach Ablauf oder Mängeln vernichtet – ein teurer Fehleinkauf.
  • Missbrauch bei Corona-Testzentren

    ➡️ Ca. 1,1 Milliarden Euro Schaden

    ➥ Viele Betreiber rechneten überhöhte Tests ab – kaum Kontrolle durch das Ministerium.
  • Digitales Impfregister (nicht umgesetzt)

    ➡️ Ca. 130 Millionen Euro

    ➥ Projekt angekündigt, aber nie realisiert – versickertes Steuergeld.
  • Corona-Warn-App Entwicklung & Betrieb

    ➡️ Ca. 150 Millionen Euro

    ➥ Nutzen zweifelhaft, Kommunikation schlecht, Updates teuer.
  • Impfstoff-Überbestellungen / Lagerverluste

    ➡️ Ca. 4 Milliarden Euro

    ➥ Zu viel bestellt, viele Dosen abgelaufen oder ungenutzt vernichtet.
  • Maskendeal über CSU-Verbindung Andrea Tandler

    ➡️ Ca. 48 Millionen Euro Provisionen

    ➥ Tochter eines CSU-Politikers kassiert – Ministerium genehmigt indirekt mit.
  • Umbau des Ministerbüros & Haus-Sicherheitsumbauten

    ➡️ Ca. 1 Million Euro

    ➥ Teils private Vorteile, später politisch gedeckelt – hoher Symbolwert.

Gesamtkosten und Verschwendung:

Über 13 Milliarden Euro – durch mangelnde Kontrolle, Vetternwirtschaft, Krisenchaos und schlechtes Management.

❗Warum tritt Jens Spahn nicht endlich zurück?

Ein Minister, der in einer nationalen Notlage Milliarden an Steuergeldern verbrennt, persönlich Verbindungen zu Vertragspartnern hat – und sich dennoch nicht erklärt oder Verantwortung übernimmt – ist nicht tragbar.

Während andere zurücktraten, bleibt Spahn politisch aktiv, gibt Interviews, veröffentlicht Bücher – aber kein Wort der Reue oder Aufklärung.

Demokratie heißt Verantwortung. Spahn hat sie verweigert. Sein Rücktritt ist überfällig.

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Geschätzte Zusatzkosten durch Klagen der Maskenhersteller:

  • Laufende Klagen gegen den Bund

    ➤ Ca. 600 Millionen Euro

    ➥ Bereits anhängige Gerichtsverfahren mit konkreten Forderungen – u. a. vor dem Landgericht Bonn.
  • Vergleichszahlungen und außergerichtliche Einigungen

    ➤ Ca. 400 Millionen Euro

    ➥ In mehreren Fällen einigte man sich außergerichtlich auf Millionenbeträge.
  • Potenzielle neue Klagen

    ➤ Bis zu 1 Milliarde Euro

    ➥ Hunderte Lieferanten könnten noch klagen, z. B. bei abgelehnten Masken oder nicht eingehaltenen Verträgen.
  • Kosten für Anwälte, Gerichte und Verwaltung

    ➤ Ca. 50 bis 100 Millionen Euro

    ➥ Prozesskosten, externe Kanzleien, interne Personalbindung.
  • Vertrauens- und Imageschaden

    Nicht bezifferbar

    ➥ Langfristige Folgen für das Vertrauen in staatliche Vergabeverfahren und Krisenmanagement.

Gesamtschaden durch juristisches Nachspiel:

Bis zu 2,1 Milliarden Euro – allein durch Klagen und Streitigkeiten rund um Spahns Maskenpolitik.

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🧨 Der Maskenskandal war größer: CDU, CSU, Lobby-Netzwerke und Millionenprovisionen

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Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Weil Krise kein Freifahrtschein für Gier sein darf –

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Während Jens Spahn als Gesundheitsminister im Zentrum des Beschaffungschaos stand, entwickelte sich parallel ein regelrechter Masken-Goldrausch – mit dubiosen Verträgen, Vetternwirtschaft und dreisten Bereicherungen auf Kosten des Steuerzahlers.

💰 Die CSU-Connection: Andrea Tandler und die Millionenprovisionen

Andrea Tandler, Tochter des CSU-Urgesteins Gerold Tandler, vermittelte während der Corona-Pandemie millionenschwere Maskendeals an das Gesundheitsministerium – darunter auch über die Firma Emix Trading.

  • ▶️ Sie kassierte laut Staatsanwaltschaft rund 48 Millionen Euro Provision.
  • ▶️ Die Verträge wurden unter anderem vom Bundesgesundheitsministerium und dem bayerischen Gesundheitsministerium abgeschlossen.
  • ▶️ Tandler sitzt inzwischen in Untersuchungshaft – es geht um Steuerhinterziehung, Geldwäsche und unrechtmäßige Provisionen.

🧑‍💼 CDU-Abgeordnete im Korruptionssumpf: Löbel & Nüßlein

🟥 Nikolas Löbel (CDU)

  • Vermittelte Maskendeals über seine Firma.
  • Provision: rund 250.000 Euro
  • Musste nach öffentlichem Druck sein Mandat niederlegen.

🟥 Georg Nüßlein (CSU)

  • Vermittelte Masken über eine Firma in Liechtenstein.
  • Provision: 660.000 Euro
  • Gegen ihn wurde wegen Bestechlichkeit ermittelt.

🔗 Netzwerk aus Lobbyisten, Zwischenhändlern und „Beratern“

Unzählige Firmen wurden von der Bundesregierung ohne ausreichende Prüfung beauftragt. Oft mit Briefkastenfirmen oder Strohmännern.

Der Bundesrechnungshof rügte:

„Die Vergabepraxis war in vielen Fällen rechtswidrig oder unverhältnismäßig.“

Der BGH urteilte in einem Fall später sogar, dass ein Masken-Deal sittenwidrig und sittenrechtlich nicht tragbar gewesen sei – weil Provisionen in Millionenhöhe ohne erkennbare Gegenleistung flossen.

⚖️ Fazit: Ein System der Gier – nicht der Hilfe

Was als gesundheitspolitischer Kraftakt begann, wurde für viele zum Selbstbedienungsladen. Politiker, Berater, Lobbyisten – sie alle machten sich die Not zunutze.

  • 🔻 Milliardenverluste
  • 🔻 Vertrauensverlust in die Politik
  • 🔻 Kaum Aufarbeitung oder Rücktritte

Und Jens Spahn? Er schweigt – und bleibt.

#JensSpahn

#Maskenaffäre
#SpahnRücktritt
#CoronaMilliarden
#Vetternwirtschaft
#Politikversagen

300.000 € sparen beim Erben – So trickst Claudia das Finanzamt ganz legal aus!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Online-Beratung

Werner Hoffmann

– Renten-Experte & Generationenberater für Familienfragen –

Teil 1: Das Vermögen der Familie

Das Ehepaar Fritz und Marianne hat gemeinsam über viele Jahre ein Einfamilienhaus abbezahlt und selbst genutzt. Zusätzlich verfügen sie über:

  • Aktienvermögen: 1.500.000 €
  • Barvermögen auf dem Girokonto: 100.000 €
  • Einfamilienhaus: selbst bewohnt, 150 m² Wohnfläche, schuldenfrei

Sie leben in einer Zugewinngemeinschaft und haben nur eine Tochter – Claudia.

Erbfolge beim Tod des Vaters

Da kein Testament vorliegt, gilt die gesetzliche Erbfolge:

  • Ehefrau Marianne erhält:
    • ¼ als gesetzlichen Erbteil
    • ¼ als pauschalen Zugewinnausgleich
    • zusammen ½ des Nachlasses
  • Tochter Claudia erhält: ½ des Nachlasses

Da das Haus zum gemeinsamen Vermögen gehörte, ergibt sich folgende Eigentumslage:

  • Claudia erbt 25 % am Haus
  • Die Mutter behält ihren hälftigen Anteil und erbt zusätzlich 25 %
  • Die Mutter besitzt nun 75 % des Hauses

✅ Empfehlung:

  • Erbauseinandersetzung mit dem Notar
  • Claudia überlässt der Mutter auch ihren 25 %-Anteil am Haus
  • Im Gegenzug erhält Claudia mehr vom übrigen Vermögen
  • Das Grundbuch wird berichtigt – die Mutter wird Alleineigentümerin

Vorteil: Das Haus bleibt vollständig Familienheim der Mutter und kann später steuerfrei an Claudia übergehen.

Teil 3: Erbfall beim Tod der Mutter

Zwei Jahre später stirbt die Mutter. Claudia erbt nun:

  • Die restlichen 75 % des Hauses
  • Verbliebene Aktien (ca. 850.000 €)
  • Barvermögen

Durch die kluge Vorstrukturierung wird Claudia jetzt Alleineigentümerin des Hauses.

Das Haus ist steuerfrei, wenn:

  • Die Mutter hat es bis zum Tod selbst genutzt
  • Claudia zieht unverzüglich (innerhalb von 6 Monaten) ein
  • Claudia nutzt es selbst zu Wohnzwecken
  • Sie bleibt dort mindestens 10 Jahre wohnen
  • Die Wohnfläche beträgt maximal 200 m² (hier: 150 m²)

➡️ Ergebnis: Das Haus wird nicht auf den Freibetrag angerechnet.

Steuerpflichtiger Nachlass:

  • Restliches Vermögen: ca. 850.000 €
  • Freibetrag für Kinder: 400.000 €
  • Zu versteuern: 450.000 €

§ 27 ErbStG: Pauschaler Abzug

  • Pauschal abziehbar: 10.300 € für Nachlassverbindlichkeiten
  • Steuerpflichtiger Betrag sinkt auf ca. 439.700 €

Beispielhafte Steuerlast: rund 52.500 €

Teil 4: Vorausschauende Planung mit Notfallordner

Viele Steuerfallen lassen sich vermeiden, wenn rechtzeitig gehandelt wird.

Warum das so wichtig ist:

  • Oft wird die gesetzliche Erbfolge ungeprüft übernommen
  • Keine Regelung zur Hausübernahme führt zu Steuerbelastungen
  • Vermögensübersicht und Vollmachten fehlen häufig

✅ Empfehlung: Einen Notfallordner anlegen

  • Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht
  • Testament, Erbverträge, Grundbuchauszüge
  • Vermögensübersicht: Konten, Depots, Versicherungen

 Ein strukturierter Notfallordner ist hier erhältlich:
https://www.notfallordner-vorsorgeordner.de

Fazit:

  • Claudia spart durch rechtzeitige Gestaltung bis zu 300.000 € Steuern
  • Das Haus bleibt steuerfrei, wenn sie 10 Jahre darin wohnt
  • § 27 ErbStG bringt zusätzliche Steuererleichterungen
  • Ohne Notar hätte Claudia nur 25 % steuerfrei geerbt
  • Ein Notfallordner sorgt für Klarheit in der Familie

 Hashtags:

#Erbschaftsteuer
#Familienheim
#Generationenberatung
#Notfallordner
#HausvererbenSteuerfrei

Katherina Reiche und der Milliarden-Trick mit dem Gas – Strompreis-Schock mit System!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann


– Demokratie der Mitte, weil Energiepolitik kein Spielplatz für fossile Interessen sein darf –

Warum unser Strom so teuer ist – und was Gas damit zu tun hat

Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen weltweit – obwohl wir bei Wind- und Solarstrom europäische Spitzenreiter sind.

Die technische Erklärung greift zu kurz.

Denn hinter dem Preis steckt ein System – und eine politische Strategie:

Der Strompreis an der Börse richtet sich immer nach dem teuersten Kraftwerk, das gerade benötigt wird. In den meisten Fällen ist das Gas.

Der Strommarkt-Trick: Die Merit-Order als fossiles Hebelwerk

Am Strommarkt gilt die sogenannte Merit-Order:

Kraftwerke werden nach Produktionskosten sortiert.

Wind und Sonne kommen zuerst, dann Kohle, zuletzt Gas – das teuerste.

Wenn zur Abdeckung der Nachfrage ein Gaskraftwerk benötigt wird, bestimmt dessen hoher Preis den Börsenpreis für alle Anbieter – auch für Solar- und Windstrom.

!!! Merksatz: !!!
Je öfter Gas in die Stromherstellung eingebunden ist, desto höher ist der Gewinn bei Wind- und Photovoltaik – denn dann gilt für alle Stromarten der teure Gaspreis. Der größte Profit mit Windstrom entsteht paradoxerweise genau dann, wenn fossile Kraftwerke dauerhaft mitlaufen.

Katherina Reiche: Die Ministerin, die mehr Gas will

Seit Mai 2025 ist Katherina Reiche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie im Kabinett Merz.

Zuvor war sie Top-Lobbyistin bei E.ON, Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats und Chefin der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Kaum jemand ist enger mit fossilen Interessen vernetzt – und nun sitzt sie im Zentrum der deutschen Energiepolitik.

Kaum im Amt, kündigte Reiche einen massiven Ausbau von 20 Gigawatt Gaskraftwerken an. Öffentlich verkauft als Beitrag zur Versorgungssicherheit, hätte dieses Vorhaben die Abhängigkeit vom teuren Gasstrom verzehnfacht – und die Preise weiter nach oben getrieben.

EU bremst Reiche – Habecks Planung bleibt

Die Europäische Kommission schob dem Vorhaben einen Riegel vor:

Die 20 GW Gasausbau wurden als klimapolitisch kontraproduktiv und marktverzerrend kritisiert.

Übrig blieb am Ende nur die ursprünglich geplante Reservekapazität von etwa 10 GW, die noch unter Minister Robert Habeck konzipiert worden war – fokussiert auf flexible, effiziente und H₂-ready-Anlagen, nicht auf flächendeckende fossile Dominanz.

Fossile Strategie durch die Hintertür?

Trotz des Rückschlags bleibt Reiches Einfluss gefährlich. Denn:

  • Mehr Gaskraft im Markt → häufiger Gaspreis als Strompreis → höhere Verbraucherpreise
  • Günstiger Ökostrom wird zum Gaspreis verkauft → der Eindruck entsteht, Erneuerbare seien teuer
  • Politischer Spielraum zur Förderung fossiler Infrastruktur wird als „technisch notwendig“ getarnt

⚡ Weniger Wind & Sonne = mehr Gas = noch teurerer Strom

Je weniger Windkraft und Photovoltaik ausgebaut werden, desto häufiger muss das Stromnetz auf fossile Reservekraftwerke zurückgreifen.

Und damit:

  • steigt der Börsenpreis, weil Gas häufiger zum Zug kommt
  • steigt der CO₂-Ausstoß, da fossile Quellen aktiv bleiben
  • steigt der Druck, neue fossile Kraftwerke zu bauen
  • verlieren Erneuerbare an Marktanteil, obwohl sie langfristig günstiger wären

AfD-Irrsinn: Atomstrom für Wasserstoff – die teuerste Sackgasse Europas

Noch absurder wird es, wenn man sich die Pläne der AfD ansieht:

Atomkraftwerke reaktivieren – um damit Wasserstoff zu erzeugen.

Atomkraftwerk fossile Energie
  • Atomstrom ist laut Studien der teuerste Energieträger (35–45 ct/kWh)
  • Elektrolyse zur Wasserstoffgewinnung hat hohe Energieverluste
  • Das Endprodukt wäre dreimal so teuer wie grüner Wasserstoff aus Windstrom
  • Atomkraft ist unflexibel – ungeeignet für Wasserstoffproduktion
  • Verfügbarkeit: frühestens in 15 Jahren, wenn überhaupt

Wer profitiert? Wer zahlt?

Verlierer:

  • Bürgerinnen und Bürger mit steigenden Stromrechnungen
  • Der Mittelstand, der international Wettbewerbsfähigkeit verliert
  • Die Umwelt, die durch mehr CO₂ leidet
  • Die Gesellschaft, die durch politische Intransparenz Vertrauen verliert

Gewinner:

  • Fossile Konzerne mit lukrativen Gaskraftverträgen
  • Netzbetreiber, die fossile Strukturen weiterverwenden können
  • Politische Netzwerke, die Macht durch Energieabhängigkeit sichern
Atomkraftwerk Kernenergie Atomstrom

✅ Was jetzt passieren muss

  • Strommarktreform: Gas darf nicht länger den Preis diktieren
  • Direktvermarktung von Erneuerbaren zu echten Kosten ermöglichen
  • Wind, Sonne und Speicher massiv ausbauen
  • Kapazitätsprämien für fossile Altanlagen beenden
  • Transparenzpflichten für Ministerinnen mit fossiler Vergangenheit

Fazit

Der Strompreis ist nicht hoch, weil Wind und Sonne zu teuer sind – sondern weil politisch gewollt fossile Strukturen gestützt und verlängert werden.

Katherina Reiche wollte mit 20 GW Gaskraft den deutschen Strommarkt umbauen – teurer, fossiler, unfreier. Nur der Druck aus Brüssel hat das verhindert.

Doch die Gefahr bleibt: Wenn Wind und Sonne ausgebremst werden, wenn fossile Kraftwerke aufgewertet werden, wenn Ministerinnen mit fossilen Interessen den Ton angeben – dann zahlt am Ende die Gesellschaft. Mit der Stromrechnung. Und mit der Zukunft.


#Strompreis
#KatherinaReiche
#Gaslobby
#Energiewende
#MeritOrder
#ErneuerbareEnergien
#Klimapolitik
#AtomkraftNeinDanke
#CDUundFDPstoppen
#AfDEnthüllen

Was Daniel Reich polemisiert

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen. –

Heute hatte ich einen Artikel von einem Daniel Reich gelesen, der aus meiner Sicht völlig polemisiert und verkürzt ist.

Zitat:

S. Unten

—-

Richtigstellung

Zwischen Wetter, Wahrheit und Wandel: Warum 67,8 % erneuerbare Stromanteil im Mai 2025 mehr sind als nur Zufall

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Demokratie der Mitte, weil Energiepolitik kein Placebo verträgt –

Mai 2025: 67,8 % des Stromverbrauchs in Deutschland wurden durch erneuerbare Energien gedeckt.

Eine Zahl, die Hoffnung macht – und ein Gradmesser dafür, dass die Energiewende Fahrt aufnimmt.

Doch Daniel Bleich warnt:

Dieser Wert sei „Zufall“, eine Wetteranomalie – und ohnehin bedeutungslos. Er spricht von „Müllstrom“, von einem „Plateau“ und davon, dass die Erfolgsmeldungen lediglich „posaunt“ würden.

Doch ist diese Kritik gerechtfertigt? Oder liefert sie ein zu einseitiges Bild?

Die Antwort: teils richtig – aber zu kurz gedacht.

Bleichs Argumente: Fachlich solide, aber völlig unvollständig

Tatsächlich hat Daniel Bleich recht, wenn er betont, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Last (dem tatsächlichen Verbrauch) aussagekräftiger ist als der Anteil an der reinen Erzeugung.

Auch der Hinweis, dass viel PV- und Windstrom bei Netzengpässen nicht genutzt werden kann und abgeregelt wird, ist korrekt.

Das Problem des „Müllstroms“ ist real – und ein Symptom eines Netzausbaus, der mit dem EE-Zubau nicht Schritt hält.

Er trifft ebenfalls ins Schwarze, wenn er darauf hinweist:

Ein rein wetterabhängiges System braucht Ergänzungen – Grundlast, Flexibilität, Speicher.

Doch wo der Artikel zu kurz greift:

1. Erfolge als Zufall abzutun, ist destruktiv

Natürlich war der Mai sonnig. Aber genau das ist der Normalfall in einem System, das künftig stärker auf Sonnen- und Windenergie setzt. Wetter ist keine Störung, sondern Grundlage dieses Systems. Die Frage ist nicht, ob die Sonne scheint – sondern wie gut wir auf sie vorbereitet sind. Mai 2025 war ein Stresstest, der zeigte:

Die Infrastruktur kann hohe EE-Anteile liefern – wenn man sie lässt.

2. Das System entwickelt sich – auch jenseits der Netze

Wer nur auf Netzausbau pocht, vergisst:

Speichertechnologie (Heimspeicher, Großbatterien, Power-to-X) wächst rasant.

Demand Side Management wird digital gesteuert – z. B. bei Wärmepumpen, Elektroautos.

Sektorenkopplung erlaubt Überschussstrom für Wärme, Mobilität oder Industrie zu nutzen.

Was Bleich als „abgeregelt und wertlos“ bezeichnet, ist in Wahrheit eine Systemchance – wenn wir Stromüberschüsse intelligent einsetzen.

3. Das „Plateau“ ist ein statistischer Trugschluss

Bleich sieht ein Plateau, weil EE-Anteile nicht linear steigen.

Doch das ist wie bei einem Marathonläufer, der auf einer Bergstrecke unterwegs ist:

Mal geht’s bergab (Wetterjahre wie 2021),

mal wieder bergauf (wie 2024/25).

Der Trend aber ist klar steigend – sowohl beim EE-Zubau als auch beim Strukturwandel der Energieversorgung.

Die echten Baustellen – und wie wir sie lösen

Netzausbau jetzt entschlossen vorantreiben Ohne moderne Übertragungsnetze und intelligente Verteilnetze droht die Energiewende zu scheitern – trotz installierter Leistung.

Grundlast CO₂-neutral machen Dazu zählen:

Geothermie, Biomethan in H2-ready-Gaskraftwerken, saisonale Speicher (z. B. Salzkavernen), Demand Side Flexibilisierung durch Industrie und E-Mobilität.

Strommarkt reformieren Der „Merit-Order“-Effekt (teuerstes Kraftwerk bestimmt den Preis) benachteiligt EE.

Ein reformierter Strommarkt könnte z. B. über Contracts for Difference (CfD) Preisstabilität sichern und Investitionen fördern.

Resümee:

Daniel Bleich hat mit seiner Mahnung zur Ehrlichkeit in der Energiekommunikation nicht Unrecht.

Aber wer den Fortschritt kleinredet, verhindert den Wandel. 67,8 % erneuerbarer Stromverbrauch im Mai 2025 sind keine Wetterlaune – sie sind ein Zielbild.

Wir sollten diese Zahl nicht als Anomalie betrachten – sondern als Realität von morgen, wenn wir endlich politisch, wirtschaftlich und technisch den Rahmen richtig setzen.

—-

#Energiewende #NetzausbauJetzt #ErneuerbareEnergien #StrommarktReform #Klimaschutz

——

Zitat von Daniel Bleich, das zu einseitig, verkürzt und teilweise polemisch ist:

Mai 2025 – 67,8 % EE-Anteil am Verbrauch. Der Kampf gegen die Fossillobby zeigt Erfolge, alle alten weißen Männer sind widerlegt.

Oder doch nicht? Sind es am Ende doch nur die heiß ersehnten Erfolgsmeldungen von der Front?

Ich kommuniziere regelmäßig: Wer Vertrauen in CO2-neutrale Erzeugungstechnologien schaffen will, muss damit anfangen, ehrlich zu bleiben. Und wer jetzt Erfolgsmeldungen in die Welt posaunt, ist entweder nicht ehrlich oder sehr schlecht in der Datenanalyse.

Emotionslos: Die 67,8 % waren Zufall. Genau das belegen die Daten. Es ist unstrittig.

Zunächst, der EE-Anteil an der Erzeugung ist eine völlig wertlose Kenngröße. Relevant ist nur der EE-Anteil an der Last. Viel Strom zu produzieren, egal ob nachhaltig oder nicht, der dann NICHT in Last geht, ist sinnlos. Wortwörtlich, das ist der Inbegriff von Verschwendung. Produkte, die nachfolgend weggeworfen werden, sind am Ende Müll.

Und schauen wir auf die Daten.

Der Anteil an der Erzeugung lag bisher ungefähr auf dem Niveau von 2023, deutlich unter 2024. Der Anteil an der Last hingegen lag in den ersten vier Monaten des Jahres DEUTLICH unter beiden Vorjahren.

Kurzum: Bis auf den Mai war das Jahr bisher schlicht schlecht.

Warum aber war der Mai jetzt eigentlich so gut? Grafiken 2 – es war einfach sehr sonnig, deutlich sonniger, als im Vorjahr. Zeitgleich war es bisher vergleichsweise windstill dieses Jahr – und deswegen waren die ersten 4 Monate auch vergleichsweise „schlecht“.

Dahinter steht keine wundersame Zauberhandlung, es ist Wetter. Zufall. Ein volatiler Erzeugerpark ist abhänig von der volatilen Größe Wetter.

Argument gegen Erneuerbare? Nein – absolut nicht. Die vorliegenden Daten sind Argumente für zwei Dinge:

  1. CO2-neutrale Grundlast. Die vorliegenden Daten belegen so deutlich, wie es nur werden kann, dass dieses Land ein solides Backbone benötigt. Die Story der unbegrenzten Flexbilität ist völliger schmarrn. Unternehmen benötigten zuverlässig und planbar auf Jahre günstige Leistung. Die Werktätigen werden nicht bei günstiger Wetterlage als zum Subbotnik ins Werk bestellt.
  2. Immer mehr EE-Anteil an der Erzeugung ist kompletter Unfug. Vielmehr belegen die Daten, dass Deutschland auf einem Plateau ist. Die Zunahme an EE-Anteil-Erzeugung führt nicht mehr zu einer spürbaren Zunahme an EE-Anteil-Last. Nochmal deutlich: Das bedeutet Müllstrom, der abgeregelt, also weggeworfen wird. Ein Zubau an EE-Leistung, ohne entsprechendem Netzausbau, ist völlig sinnbefreit. Priorität muss der Netzausbau haben!

Historische Daten: 2020 lag der EE-Anteil an der Last bei 49,2 %, 2021 fiel dieser schlagartig auf 44,6 %, 2022 waren es wieder 49,2 %. Grund? Wetter.

2021 kam Deutschland auf gerade ~1.600 Sonnenstunden. Ein 10-Jahres-Tief. Kommt eben vor. Keine Wundergeschichten, keine Sensationsmeldungen mit Smilies und Emojis.

Nicht Präsident der USA – sondern Präsident seiner Kasse: Trumps perfides Geschäftsmodell

Not President of the United States – but President of His Wallet: Trump’s Perfidious Business Model

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

– Demokratie der Mitte, weil das Weiße Haus kein Konzernsitz sein darf –

English translation follows below the German text.– direct Link to English version

Vergleich: Wer verdient was – und wann?

Während Barack Obama erst nach dem Amt reich wurde, Joe Biden ehrlich sein Gehalt bezieht, hat Donald Trump das Präsidentenamt selbst in eine milliardenschwere Einnahmequelle verwandelt – mit Hotels, Coins, Bibeln und NFTs.

Präsidenten und ihre Einnahmen – Chronologisch & im Detail

1. Barack Obama (Amtszeit: 2009–2017)

  • Amtsgehalt: 400.000 $ jährlich plus Spesen
  • Nebeneinkünfte während der Amtszeit: Keine
  • Einnahmen nach dem Amt:
    • 65 Mio. $ Buchverträge (mit Michelle Obama)
    • Netflix-Produktionen über „Higher Ground“
    • Rednerhonorare bis zu 400.000 $ pro Auftritt
    • Gesamt: über 100 Mio. $

2. Donald Trump – Erste Amtszeit (2017–2021)

  • Amtsgehalt: Verzicht auf 400.000 $, nur 1 $ pro Jahr
  • Unternehmensumsatz: ca. 1,6 Mrd $ in vier Jahren
  • Einnahmen: 600–700 Mio. $ jährlich (Golf, Hotels, Lizenzen)

3. Joe Biden (Amtszeit: seit 2021)

  • Amtsgehalt: 400.000 $ jährlich plus Spesen
  • Nebeneinkünfte während der Amtszeit: Keine
  • Vor-Amtszeit-Einnahmen: ca. 15 Mio. $ (Bücher, Vorträge 2017–2019)

4. Donald Trump – Zweite Amtszeit (ab 2025 bis Mai 2025)

  • Amtsgehalt: Wieder Verzicht, nur 1 $ jährlich
  • Einnahmen 2024:
    • World Liberty Financial: 57,3 Mio. $
    • Memecoin $TRUMP: über 320 Mio. $
    • Golf & Hotels: ca. 256 Mio. $
    • Merch & Lizenzen: über 60 Mio. $
    • NFTs & Ethereum: ca. 2 Mio. $
    • Melania Trump (NFT): 216.000 $
  • Gesamteinnahmen 2024: über 600 Mio. $

Infografik: Vergleich der Präsidenten-Einnahmen

Resümee:

Trump arbeitet nicht für das Volk, sondern für sein Portfolio. Während Obama und Biden dem Amt dienen, nutzt Trump das Amt als Hebel für Coins, Golfresorts und Merchandise.

Er verdient nicht trotz des Präsidentenamts – sondern wegen des Präsidentenamts.

  • #TrumpCashMachine
  • #PräsidentDerProfite
  • #TrumpVsDemokratie
  • #BidenIntegrity
  • #ObamaVorbild
  • #GolfcoinPresident
  • #TrumpNFTBibel
  • #PolitikFürProfit
  • #WhiteHouseForSale
  • #TrumpGegenDasVolk

English Version

Not President of the People – but President of His Wallet: Trump’s Corrupt Business Model

A report by

Werner Hoffmann

– Democracy of the Center, because the White House is not a corporate HQ –

Comparison: Who Earns What – and When?

While Barack Obama became wealthy only after leaving office, and Joe Biden simply earns his official salary, Donald Trump turned the presidency into a cash-generating machine with hotels, coins, NFTs, and Bible sales.

Presidents and Their Income – Chronologically Detailed

1. Barack Obama (2009–2017)

  • Salary: $400,000 per year
  • Income during office: None
  • After office: $100+ million from books, Netflix, and speeches

2. Donald Trump – First Term (2017–2021)

  • Salary: $1/year (symbolic)
  • Private revenue: $600–700 million/year from business empire

3. Joe Biden (since 2021)

  • Salary: $400,000/year
  • No outside income during term
  • Pre-term income: $15 million from books and lectures

4. Donald Trump – Second Term (since 2025 to may 2025)

  • Salary: $1/year again
  • 2024 income:
    • Crypto platform: $57.3 million
    • Memecoin: $320+ million
    • Golf & hotels: $256 million
    • Merch & licenses: $60+ million
    • NFTs: $2 million
    • Melania Trump NFTs: $216,000
  • Total 2024 income: over $600 million

Infographic: Presidential Earnings

Conclusion

Trump uses his office as a cash generator. Biden works. Obama writes. Trump earns. Not for the nation – but for himself.

He doesn’t profit in spite of being president – he profits because he is president.

  • #TrumpCashMachine
  • #PresidentForProfit
  • #TrumpVsDemocracy
  • #BidenIntegrity
  • #ObamaRoleModel
  • #GolfCoinPresident
  • #TrumpNFTBible
  • #PoliticsForSale
  • #WhiteHouseForRent
  • #TrumpAgainstThePeople

Wenn der Süden kocht und der Norden friert: Kipppunkt Europa – Golfstrom bricht ein, Mittelmeer explodiert.

Ein Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Wetter keine Meinung ist, sondern Physik

🔥 Klimachaos mit Ansage – und wir stehen mittendrin

Immer öfter hören wir: „Es ist halt ein heißer Sommer“, „Das Wetter war schon immer verrückt“, oder „Die Natur regelt das schon.“

Doch diese Sätze sind längst gefährlich verharmlosend.

Die Realität ist: Europa befindet sich im Zentrum mehrerer sich gegenseitig verstärkender Kipppunkte, die unser Wetter und Klima grundlegend verändern.

Zwei dieser Kipppunkte sind jetzt schon aktiv – und sie bedrohen in ihrer Kombination unsere Infrastruktur, unsere Landwirtschaft und unsere Sicherheit:

Der Golfstrom (AMOC) lässt nach.


Das Mittelmeer heizt sich dramatisch auf.

🌊 Der Golfstrom schwächelt – Europas Heizsystem fällt aus

Der Golfstrom – oder technisch: die „Atlantische Meridionale Umwälzzirkulation“ (AMOC) – ist ein globales Wärmetransportsystem, das wie ein gigantisches Förderband funktioniert: Warmwasser fließt vom Golf von Mexiko nach Nordeuropa, kühlt dort ab, sinkt ab und fließt in der Tiefe zurück.

Doch dieses System verlangsamt sich rapide. Wissenschaftler der Universität Kopenhagen und der Universität Utrecht warnten 2023 in einer Studie im Nature Climate and Atmospheric Science, dass ein vollständiger Kollaps der AMOC bis 2050 nicht ausgeschlossen werden kann – mit dramatischen Folgen:

  • West- und Nordeuropa: sinkende Temperaturen im Winter, gleichzeitig mehr Wetterextreme durch Jetstream-Störungen
  • Grönland: beschleunigtes Abschmelzen der Eisschilde
  • Afrika und Südamerika: veränderte Monsunzyklen, Dürren, Hungerkrisen

Besonders besorgniserregend:

Der Jetstream, unser Wettermotor in der oberen Atmosphäre, wird durch die AMOC-Abschwächung immer instabiler.

Das bedeutet:

Wetterlagen „hängen fest“, es kommt zu anhaltenden Hitzewellen, aber auch zu Dauerregen, Sturzfluten und Kälteinseln mitten im Sommer.

🌡️ Das Mittelmeer – ein brodelnder Hitzekessel voller Energie

Während der Norden durch den schwächelnden Golfstrom abkühlt, geschieht im Süden das Gegenteil:

Das Mittelmeer erwärmt sich mit bis zu 0,5 Grad pro Jahrzehnt – rund 70 % schneller als der globale Durchschnitt.

  • Mehr Verdunstung → mehr Wasserdampf in der Atmosphäre
  • Mehr Feuchtigkeit → mehr Energie für Unwetter, Starkregen, Hagel, Gewitter
  • Heißere Sommernächte, Tropennächte über Wochen hinweg
  • Wassertemperaturen wie in der Karibik – mit Auswirkungen auf Fischerei, Tourismus und Biodiversität

Die Folge ist eine extreme Labilisierung der Atmosphäre:

Heiße, feuchte Luft steigt auf und trifft – etwa über dem Alpenraum oder Mitteleuropa – auf kühlere Luftmassen aus Nordwesten. Das Ergebnis sind Wetterlagen, die wir so in Europa noch nie erlebt haben:
Tornados in Tschechien. Sturzfluten in Österreich. Hagelgeschosse in Italien. Tropennächte in Deutschland.

⚠️ Wenn Hoch auf Tief trifft: Europa als Kampfzone der Luftmassen

Genau hier greift die zutreffende Beobachtung von Magnus Rembold:

Das Mittelmeer produziert zunehmend tropische Luftmassen, die mit extrem viel Feuchtigkeit gesättigt sind.

Diese wandern in Richtung Norden – während aus dem Atlantik oder der Nordsee kühle Tiefdruckgebiete nach Süden drängen.

Die Folge:

Ein Clash der Giganten.
Die Kollision dieser Luftmassen erzeugt sogenannte Sturmkorridore, in denen sich Extremwetter entlädt:

  • Superzellen und Tornados
  • Heftige Gewitter mit Starkregen binnen Minuten
  • „Hitzekleber“: langanhaltende Hochdruckgebiete mit Temperaturen über 40 °C
  • Flusshochwasser und urbane Überschwemmungen

Diese Phänomene sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die neue Normalität.

🧠 Und jetzt? Was wir verstehen müssen

Die Debatte „ob der Mensch am Klimawandel schuld sei“ ist wissenschaftlich längst beendet.
Die relevante Frage ist heute: Wie stoppen wir das Fortschreiten dieser Kipppunkte – bevor sie unumkehrbar werden?

  • Ein schwächerer Golfstrom ist kein Wetterphänomen, sondern ein Symptom globaler Erwärmung durch CO₂-Ausstoß.
  • Ein heißes Mittelmeer ist kein Urlaubsparadies, sondern ein potenzieller Brutkasten für Wetterextreme und soziale Verwerfungen.
  • Europa muss verstehen, dass es nicht „irgendwann betroffen sein wird“ – sondern längst im Epizentrum dieser Klimaentwicklung steht.

🧯 Fazit: Nicht das Klima ändert sich – wir müssen uns ändern

Der Mensch hat das Klima destabilisiert – aber wir sind auch die Einzigen, die es jetzt noch stabilisieren können.
Doch dafür braucht es:

  • Eine radikale Energie- und Verkehrswende
  • Den sofortigen Ausstieg aus fossilen Energien
  • Klimaanpassung in Stadtplanung, Landwirtschaft und Katastrophenschutz
  • Und vor allem: Ehrlichkeit in der politischen Kommunikation

Wer das heute noch als „Panikmache“ diffamiert, verkennt nicht nur die Daten – sondern spielt mit der Zukunft unserer Kinder.


📣 Hashtags:
#KipppunktEuropa #Golfstrom #KlimakriseJetzt #Extremwetter #MittelmeerHitzekessel

———

Teil 2:

——

🧊 Warum der Golfstrom ins Stocken gerät – und das Mittelmeer zum Hitzekessel wird

Ein ergänzender Beitrag von Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Ursache und Wirkung endlich verstanden werden müssen

🌍 Zwei Ursachen – ein zerstörerisches Zusammenspiel

Die dramatische Entwicklung, die wir aktuell rund um Golfstrom, Extremwetter und ein überhitztes Mittelmeer erleben, ist kein Zufall – sie ist die Folge zweier klar benennbarer Prozesse:

  • Das Schmelzen der Gletscher auf Grönland und dem arktischen Festland
  • Die durch Menschen verursachte globale Erwärmung – insbesondere auch rund um das Mittelmeer

Beide Entwicklungen destabilisieren nicht nur ihre jeweilige Region – sie verstärken sich gegenseitig und treiben Europa an einen gefährlichen Kipppunkt.

🧊 1. Grönlands Gletscherschmelze – Süßwasser bremst den Golfstrom

Die AMOC (Atlantische Umwälzströmung) funktioniert wie ein Förderband:

Warmes, salzhaltiges Wasser strömt nach Norden, kühlt dort ab, sinkt in der Tiefe ab – und zieht kaltes Wasser nach.

Doch durch das Abschmelzen der Gletscher gelangt immer mehr Süßwasser in den Nordatlantik:

  • Es ist leichter als Salzwasser
  • Verhindert das Absinken der Strömung
  • Bremst den gesamten Golfstrom

➡️ Weniger Wärme wird nach Europa transportiert.

Die Folge: Hitzestaus im Süden, Kälteinseln im Norden – und ein gestörter Jetstream.

🔥 2. Das überhitzte Mittelmeer – Feuchtigkeitsschleuder Europas

Das Mittelmeer erwärmt sich 70 % schneller als der globale Durchschnitt. Gründe sind:

  • CO₂-Emissionen durch fossile Energien
  • Verbauung der Küstenzonen
  • Abholzung im Mittelmeerraum
  • Mehr Sonnenstunden durch veränderte Wolkenbildung

➡️ Ergebnis:

Mehr Verdunstung, mehr Feuchtigkeit, mehr Energie für Starkregen, Hagel, Gewitter und Tropennächte.

♻️ Ein Teufelskreis aus Wärme, Wasser und Wetterchaos

Der Zusammenhang ist klar:

  • Golfstrom bremst → weniger Wärmeaustausch
  • Mittelmeer überhitzt → mehr Energie in der Atmosphäre

Je stärker das eine wird, desto mehr beschleunigt sich das andere. Wir erleben einen Teufelskreis.

🚨 Fazit: Die Kipppunkte sind real – die Verantwortung auch

Was sich hier abspielt, ist ein direkter Effekt menschlichen Handelns.
Jetzt hilft nur noch:

  • Sofortiger Ausstieg aus fossilen Energien
  • Investitionen in Klimaanpassung und Infrastruktur
  • Mut zur Wahrheit in der politischen Kommunikation

Das Klima verhandelt nicht. Es reagiert. Und zwar messbar – und unwiderruflich.

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