Rente frühzeitig beantragen – aber bitte nicht blind handeln!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann – Unabhängiger Rentenberater (RDG)

www.Renten-Experte.de

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Viele Versicherte kümmern sich erst sehr spät um ihre Rente. Dabei sollte ein Rentenantrag möglichst früh vorbereitet und rechtzeitig gestellt werden. Noch wichtiger ist jedoch: Ein Rentenantrag darf niemals unüberlegt erfolgen.

Häufig werden Unterlagen einfach bei der Deutschen Rentenversicherung eingereicht oder mit Unterstützung von Gemeinden aufgenommen. Diese Hilfe ist organisatorisch sinnvoll. Eine strategische rentenrechtliche Prüfung findet dort jedoch in der Regel nicht statt.

Wichtig zu wissen: Sachbearbeiter bei Versicherungen, Ämtern, Gemeinden, Versichertenälteste oder Mitarbeitende der Deutschen Rentenversicherung leisten keine Strategieberatung. Sie helfen bei Antragstellung und Kontenklärung. Fragen wie „Welche Gestaltungsmöglichkeiten habe ich?“ oder „Welche Entscheidung wirkt sich langfristig auf meine Rente aus?“ gehören nicht zu ihrem Aufgabenbereich.

Ein klassisches Beispiel sind Kindererziehungszeiten. Diese werden grundsätzlich der Mutter zugeordnet, können aber durch gemeinsame Erklärung anders verteilt werden. Eine solche Entscheidung sollte niemals ohne Prüfung getroffen werden. Kindererziehungszeiten erhöhen nicht nur die spätere Rente, sondern können auch rentenrechtliche Wartezeiten beeinflussen.

Dabei ist zu unterscheiden: Für die Wartezeit von 35 Jahren zählen alle rentenrechtlichen Zeiten, also auch sogenannte Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung.

Bei der Wartezeit von 45 Jahren gelten dagegen deutlich engere gesetzliche Voraussetzungen. Hier zählen insbesondere Pflichtbeitragszeiten aus Beschäftigung oder Selbstständigkeit sowie bestimmte gleichgestellte Zeiten. Eine pauschale Anrechnung von Berücksichtigungszeiten erfolgt hier nicht.

Hinzu kommt: Treffen Berücksichtigungszeiten mit bestimmten anderen Zeitarten zusammen – etwa längeren Zeiten mit Bürgergeldbezug oder freiwilligen Beiträgen ohne gleichzeitige Pflichtbeiträge – kann dies Auswirkungen auf das Erreichen der 45-jährigen Wartezeit haben. Genau solche Zusammenhänge sind vielen Versicherten nicht bewusst.

Auch die Zuordnung von Kindererziehungszeiten sollte strategisch geprüft werden. Werden sie einer Person gutgeschrieben, die bereits über der Beitragsbemessungsgrenze verdient hat, entsteht häufig kein zusätzlicher Rentenvorteil. Beim Partner können dieselben Zeiten dagegen entscheidend sein. Deshalb sollten immer beide Versicherungsverläufe gemeinsam betrachtet werden.

Selbst scheinbar positive Nachweise können Nachteile bringen. So können bestimmte schulische Zeiten oder Ausbildungszeiten in einzelnen Fällen die Bewertung anderer Zeiten verändern und dadurch die spätere Rente sogar mindern.

MERKE: Vor der Beantragung der Rente eine Beratung mit einem UNABHÄNGIGEN RENTENBERATER!

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Achtung: wegen der Übertragung der Kindererziehungszeit beachten, dass die nur in bestimmten Ausnahmesituationen geht!

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Quelle: https://rentenberater.blog/rente-fruehzeitig-beantragen-aber-bitte-nicht-blind-handeln/

Migration und Sicherheit hat so viel gemeinsam, wie Auto und Äpfel

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Man stellt er sich vor, Politiker würden behaupten, wenn Äpfelwürmer haben, dann liegt das an dem Spritpreis bei den Autos.

Korrekt. Das ist Blödsinn.

Genauso Blödsinn ist es, dass Migration direkt mit dem Thema Sicherheit zu tun hat.

Ich bin kein Freund von den Linken, aber in diesem Punkt muss ich Frau Amelie Vollmer zustimmen.

Rohstoff-Poker um Kuba: Warum Trump und seine Familie weltweit nach Einfluss greifen

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann.

Kuba rückt wieder stärker in den Fokus internationaler Machtpolitik.

Offiziell geht es in vielen Debatten um Demokratie, Migration oder Sicherheit.

Doch hinter den Kulissen vermuten Beobachter seit Jahren auch wirtschaftliche und strategische Interessen, insbesondere rund um Rohstoffe, Energie und geopolitische Lage.

In diesem Zusammenhang wird immer wieder der Name Donald Trump genannt, dessen politische Agenda häufig mit einem sehr macht- und wirtschaftsorientierten außenpolitischen Kurs verbunden wird.

Kuba besitzt zwar keine gigantischen Ölreserven wie manche Golfstaaten, doch die Insel verfügt über bedeutende Nickel- und Kobaltvorkommen. Diese Rohstoffe sind für Batterien, Elektromobilität, Hightech-Industrie und Militärtechnik enorm wichtig. In einer Welt, die zunehmend von Technologie- und Energiewettbewerb geprägt ist, können solche Ressourcen strategische Bedeutung gewinnen. Zudem liegt Kuba nur rund 150 Kilometer von Florida entfernt, eine Lage, die seit Jahrzehnten sicherheitspolitisch sensibel ist.

Kritiker von Trumps Politik sehen ein Muster: Neben Diskussionen über Grönland, wirtschaftliche Interessen im Zusammenhang mit ukrainischen Rohstoffen, geopolitische Spannungen rund um den Iran, Debatten über Investitions- und Einflussmöglichkeiten im Gazastreifen sowie die Bedeutung von Venezuelas Öl- und Rohstoffreserven, wird auch Kuba als Teil eines größeren strategischen Denkens betrachtet. Dabei gehe es, so die Analyse mancher Beobachter, weniger um klassische Diplomatie als um Einfluss auf Ressourcen, Märkte und Infrastruktur.

Interessant ist dabei, dass rund um Trump immer wieder auch das familiäre Umfeld auftaucht. Besonders sein Schwiegersohn Jared Kushner spielte während der Präsidentschaft in internationalen Fragen eine wichtige Rolle. Für Kritiker ist genau das ein Warnsignal: Sie sehen keine normale Außenpolitik, sondern eine Art Trump-Dynastie, in der politische Macht, wirtschaftliche Interessen und familiäre Netzwerke eng miteinander verflochten sind.

Ob Kuba tatsächlich zu einem zukünftigen Schwerpunkt amerikanischer Einflussbestrebungen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: In Zeiten globaler Rohstoffknappheit, wachsender Rivalität mit China und zunehmender militärischer Spannungen gewinnen selbst vergleichsweise kleine Länder mit strategischen Ressourcen plötzlich wieder enorme Bedeutung. Kuba könnte deshalb künftig stärker als bisher zum Schauplatz eines neuen geopolitischen Wettbewerbs werden, nicht nur zwischen Staaten, sondern auch zwischen politischen Netzwerken und wirtschaftlichen Machtinteressen.

Wer sich die Linie der Trump-Jahre anschaut, erkennt jedenfalls auffällige Parallelen. Ob Grönland, Iran, Gazastreifen, ukrainische Rohstoffe, Venezuela oder eben Kuba: Immer wieder geht es um strategische Räume, Energie, Bodenschätze, Handelswege und Kontrolle. Genau deshalb wirkt Kuba für viele Beobachter nicht wie ein Nebenschauplatz, sondern wie ein weiterer Baustein in einem größeren globalen Machtpoker.

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