Teil 3 – Der „hocheffiziente Verbrenner“

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann,
Überzeugter demokratischer Europäer.

Der Begriff klingt technisch, modern und fast beruhigend: Der „hocheffiziente Verbrenner“.

Doch was steckt wirklich dahinter?

Physikalisch gesehen bleibt der klassische Verbrennungsmotor ein vergleichsweise ineffizientes System. Ein großer Teil der eingesetzten Energie wird nicht in Bewegung umgesetzt, sondern geht als Wärme, Reibung und Abgasverlust verloren. Selbst moderne Motoren erreichen im Alltag oft nur Wirkungsgrade zwischen 20 und 30 Prozent.

Das bedeutet: Mehr als zwei Drittel der Energie verpuffen.

Trotzdem wird politisch und medial immer wieder das Bild gezeichnet, dass mit neuen Technologien wie eFuels oder Hybridlösungen der Verbrenner eine große Zukunft habe. Diese Narrative wirken auf viele Menschen plausibel, weil sie an vertraute Technik, bestehende Infrastruktur und gewohnte Mobilitätsmuster anknüpfen.

Doch Effizienz ist nicht nur eine Frage des Motors. Sie ist eine Frage des gesamten Systems.

Wenn Strom direkt in ein Elektroauto geladen wird, entstehen deutlich weniger Umwandlungsverluste als bei der Herstellung synthetischer Kraftstoffe, deren Transport und anschließender Verbrennung im Motor.

Hinzu kommt: Der Verbrenner ist Teil eines globalen Rohstoff- und Energiesystems, das stark von geopolitischen Risiken geprägt ist. Krisen, Konflikte oder politische Spannungen können Preise schnell explodieren lassen.

Das macht Mobilität für Verbraucher unsicher und teuer.

Elektromobilität dagegen verschiebt die Abhängigkeiten. Strom kann lokal erzeugt werden – durch Wind, Sonne oder andere erneuerbare Quellen. Dadurch entsteht langfristig mehr Stabilität und Wettbewerb.

Der Mythos vom „hocheffizienten Verbrenner“ zeigt daher weniger technische Realität als vielmehr einen Kampf um Deutungshoheit.

Es geht um Industriepolitik, Arbeitsplätze, Machtstrukturen und gesellschaftliche Identität.

Und genau deshalb wird die Debatte so emotional geführt.

Am Ende aber wird sich nicht das lauteste Narrativ durchsetzen, sondern die effizienteste Lösung im Alltag.

Und welches Spiel spielt Katherina Reiche von der CDU?

Das wir hier deutlich

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#Verbrenner #Elektromobilität #eFuels #Mobilitätswende #Energieeffizienz

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