Ein Beitrag von Werner Hoffmann
Die Wärmepumpe ist zurück – und diesmal mit harten Zahlen.
Laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) stieg der Absatz 2025 um 55 Prozent auf rund 299.000 Geräte.
Damit schiebt die Wärmepumpe den bislang dominierenden Gas-Brennwertkessel vom Verkaufsthron.
Von Gasgeräten wurden nur noch rund 229.000 Stück verkauft – ein Rückgang um 36 Prozent.

Das Signal ist eindeutig:
Nach monatelanger Verunsicherung dreht der Markt wieder in Richtung zukunftsfähiger Heiztechnik. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, wie empfindlich die Branche auf politische Debatten reagiert. Insgesamt verkaufte die Heizungsindustrie 2025 nur noch etwa 627.000 Anlagen in Deutschland – rund 12 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Branche fordert deshalb vor allem stabile Regeln und verlässliche Förderung, damit Betriebe planen können und Verbraucherinnen und Verbraucher nicht wieder auf die Bremse treten.

Auch bei anderen Systemen gibt es Bewegung: Ölheizungen spielen kaum noch eine Rolle (nur noch rund 22.500 Verkäufe).
Biomasse-Heizungen legten zu, bleiben aber mengenmäßig deutlich kleiner. Der zentrale Trend bleibt: Wer heute investiert, achtet stärker auf Planungssicherheit, laufende Kosten und Zukunftstauglichkeit – und genau hier punktet die Wärmepumpe.

Übrigens: Es gibt gibt unterschiedliche Wärmepumpenarten.
Die Heizungsbranche favorisiert naturgemäß im Innenbereich Wasserwärmepumpen, damit sie auch noch die Heizungsrohre nutzen kann.

Daneben gibt es noch im Innenbereich Luftwärmepumpen, mit denen man im Sommer auch kühlen kann. Im Aussenbereich wird die Wärme entweder durch Luft, Gartenboden, Erdbohrungen gewonnen.
Tipp: Angebote einholen aus
- Heizungsbauer
- und auch Klimabauer
einholen.
In Norwegen sind 65% aller Heizungen Luft-/Luft-Wärmepumpen.

