Ist die BILD jetzt schon eine Unterstützungsgruppe der rechtsextremen AfD?

Ein Beitrag von Frank Hennemann.

HALT DIE FRESSE, BILD!

Diese aktuelle Empörungswelle ist kein Zeichen von Haltung. Sie ist ein Offenbarungseid.

Der amtierende Ministerpräsident Daniel Günther sagt offen, dass bestimmte Medien im Springer-Umfeld demokratiegefährdend wirken. Die Reaktion der BILD folgt reflexartig: Opferrolle, Freiheitsgeheul, moralische Schnappatmung. Das immergleiche Programm.

BILD ruft Meinungsfreiheit.
BILD ruft Medienfreiheit.
BILD ruft Skandal.
BILD fordert Günthers Rücktritt.

Was BILD nicht ruft, ist Selbstkritik.

Das ist billig. Und durchschaubar.

Und genau hier kommt die AfD ins Spiel.

BILD und Alternative für Deutschland leben von derselben Logik: Vereinfachung, Zuspitzung, Angst. Wir gegen die. Alles Krise, alles Skandal, alles Verrat. Die Narrative greifen ineinander wie Zahnräder.

Das eigentliche Problem ist nicht, dass die BILD kritisiert wird. Das Problem ist, dass sie sich seit Jahren jeder Verantwortung entzieht. Ihr schützt keine Opfer – ihr stellt sie aus. Ihr zerlegt ihre Geschichten, reißt sie aus dem Kontext und nutzt sie als dramaturgisches Material für Klicks und Empörung.

Opfer sind bei euch kein Schutzgut.
Sie sind ein Rohstoff.

Ihr sucht nicht nach Wahrheit, ihr sucht nach Narrativen: schnell, zuverlässig, passend zum rechten Erregungsstammtisch. Ausländerfeindlich, EU-feindlich, demokratiefeindlich – Hauptsache einfach, wütend, anschlussfähig für das Milieu, das ihr seit Jahren aufheizt.

Hört auf zu behaupten, ihr hättet mit der AfD nichts zu tun. Eure Überschriften, Frames und Feindbilder laufen parallel. Ihr gießt Öl, die AfD zündet an. Ihr nennt das Meinung – in Wahrheit ist es ein Geschäftsmodell.

BILD ist kein Medium der Aufklärung.
BILD ist ein Verstärker für Ressentiments.
Ein Dauererreger für Misstrauen, Angst und Hass.

Der Springer-Verlag hat sich entschieden: für Polarisierung statt Verantwortung, für Klicks statt Kontext, für Kampagne statt Journalismus. Und wenn man euch dafür kritisiert, ruft ihr Pressefreiheit.

Das ist nicht mutig.
Das ist verlogen.

Ihr seid nicht Opfer dieser Debatte.
Ihr seid ihr Brandbeschleuniger.

HALT DIE FRESSE, BILD.
Nicht, weil Kritik verboten gehört.
Sondern weil eure Empörung nur noch euer eigenes Geschäftsmodell schützt.

#BILD #afd #BildAfD_Schmierblatt #ExtremistenBlatt #Hetzblatt

Wenn Meinungsfreiheit nur noch für Gleichgesinnte gilt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die AfD inszeniert sich gern als Partei der „freien Meinung“.

Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild:

Immer wieder wird ein härteres Vorgehen gegen Medien, kritische Journalistinnen und Journalisten sowie gegen zivilgesellschaftliche Organisationen gefordert.

Gemeint ist dabei nicht mehr Ausgewogenheit, sondern Kontrolle.

Wer widerspricht, wird diffamiert, ausgegrenzt oder mundtot gemacht.

Dieses Muster erinnert stark an die politische Strategie von Donald Trump in den USA:

Medien als „Feinde“, Kritik als „Lüge“, Fakten als Meinungssache.

Das Schlagwort „USA 2.0“ steht genau für diese gefährliche Entwicklung – eine Demokratie, die nur noch dann akzeptiert wird, wenn sie den eigenen Machtansprüchen dient.

Auch die AfD nutzt gezielt Empörung und Polarisierung, um Vertrauen in demokratische Institutionen zu zerstören.

Wer freie Meinung wirklich schützen will, muss Widerspruch aushalten – nicht verbieten. Denn Meinungsfreiheit endet dort, wo sie zur Waffe gegen die Demokratie selbst wird.

#Deutschland #AfD #Alice #Weidel #Donald #Trump #USA2_0

Trump-Epstein – Wenn ein Präsident die Demokratie missachtet und sich zum Diktator entwickelt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Trump zeigt jeden Tag stärker sein echtes Gesicht. Gesetze, Verordnungen und Urteile interessieren ihn nicht, wenn sie nicht seinen Willen wiedergeben.

Übersetzung:

Das US-Justizministerium (DOJ) hat 99 % der Epstein-Akten noch nicht veröffentlicht und behauptet, sie müssten noch geprüft werden – obwohl es diesen Sommer erklärt hatte, die Prüfung sei abgeschlossen! Mehr Ablenkung und Spielchen! Ich habe es satt!

Wann wacht das amerikanische Volk endlich auf?

Das Verrückte:

Nur 30 % aller Amerikaner haben eigentlich diesen Präsidenten wirklich gewählt.

#Trump

#Deutschland

#AfD

#Spahn

Rentenrealität in Deutschland – Extreme Unterschiede zwischen Arbeitnehmern und Beamten

Ein Beitrag von Werner Hoffmann.

– Rentenexperte –
www.Renten-Experte.de

Deutschland diskutiert viel über Rente, spricht aber selten über die tatsächlichen Spannweiten.

Dabei zeigt gerade der Blick auf die Extremfälle, wie unterschiedlich Altersversorgung in Deutschland ausgestaltet ist – selbst unter Arbeitnehmern und noch stärker im Vergleich zu Beamten.

Arbeitnehmer: von Altersarmut bis zur absoluten Spitzenrente

Am unteren Ende stehen Millionen Beschäftigte mit Niedriglöhnen, Teilzeit oder Erwerbsunterbrechungen.

Trotz 35–45 Beitragsjahren liegen gesetzliche Renten häufig unter 900 € brutto, netto oft nur 700–800 €. Viele benötigen Grundsicherung, obwohl sie ihr Leben lang gearbeitet haben.

Am oberen Ende existiert ein extrem seltener Ausnahmefall:

46 Versicherungsjahre, durchgehend Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze sowie eine zulässige Sonderzahlung.

Ergebnis ist eine gesetzliche Rente von 3.265 € netto (Brutto: 3.722 €, Kranken- und Pflegeversicherung bereits abgezogen).

Dieser Rentner gehört zu den rund zehn höchsten gesetzlichen Rentenbeziehern Deutschlands.

Höhere Renten sind systembedingt praktisch ausgeschlossen.

Wichtig:

Sonderzahlungen sind keine freie Option, sondern nur zum Ausgleich von Abschlägen bei vorzeitigem Rentenbeginn erlaubt, betragsmäßig begrenzt und genehmigungspflichtig.

Zusätzlich kann eine betriebliche Altersversorgung bestehen. Im Beispiel beträgt diese 912 € netto (Brutto 1.140 €).

Steuern sind bei beiden Beträgen noch nicht berücksichtigt.

Gesamtversorgung Arbeitnehmer (vor Steuern): ca. 4.177 € monatlich, vollständig eigenfinanziert und eine absolute Ausnahme.

Nur Vorstände und Gesellschafter-Geschäftsführer toppen diese Top10-Rentner.

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Beamte:

Versorgung nach Besoldungsgruppen

Beamte zahlen keine Rentenbeiträge. Ihre Pension richtet sich nach Besoldung und Dienstzeit, maximal bis 71,75 % der letzten ruhegehaltfähigen Bezüge.

Eine betriebliche Altersversorgung gibt es nicht.

  • A4 (einfacher Dienst): ca. 1.600–1.900 € brutto Pension. Abzuziehen sind ca. 350 € private Krankenversicherung plus Pflegeversicherung,
  • A16 (höherer Dienst): ca. 4.800–6.000 € brutto, ebenfalls minus Kranken- und Pflegeversicherung,
  • Besoldung B (z. B. Staatssekretäre, Ministerialdirektoren, Behördenpräsidenten): Pensionen im Maximalfall 8.500–10.500 € brutto,
  • Besoldung R (Richter, Präsidenten oberster Gerichte, Generalstaatsanwälte): Pensionen bis 7.200–9.800 € brutto.

Auch hier fallen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an, dennoch liegen die Nettopensionen deutlich über den Höchstleistungen der gesetzlichen Rente.

Resümee

Deutschland hat faktisch zwei Alterssicherungssysteme:

ein beitragsfinanziertes mit harter Obergrenze für Arbeitnehmer – und ein steuerfinanziertes, planbares Versorgungssystem für Beamte.

Selbst der bestmögliche Arbeitnehmerfall bleibt eine Ausnahme. Die zentrale Frage ist daher nicht Neid, sondern Systemgerechtigkeit.

#Rente

#Pension

#betrieblicheAltersversorgung

#Systemvergleich

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