NIUS wird in der öffentlichen Debatte häufig vorschnell als reines Sprachrohr der AfD eingeordnet. Doch diese Sicht greift zu kurz – und verkennt die tatsächlichen Machtstrukturen im Hintergrund.
Julian Reichelt NIUS – Rechtspopulist und aus unserer Sicht Antidemokrat – KI-generiert –
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Tatsächlich wird das Portal maßgeblich von Akteuren aus dem Umfeld der CDU beeinflusst und finanziert.
Im Zentrum steht der Medienunternehmer und IT-Milliardär Frank Gotthardt.
Julia Klöckner und Frank Gotthardt (Finanzier von rechtspopulistischen NIUS und Eigentümer einer Firma, die mit der Gesundheitskarte und die „Gesetzesverordnung von Jens Spahn richtig Cash machte).
Als Gründer der CompuGroup Medical (CGM) und Ehrenmitglied der CDU Rheinland-Pfalz versteht er sein Engagement als politisches Gegengewicht zu einer vermeintlich „links dominierten Medienlandschaft“.
Operativ geführt wird NIUS von Julian Reichelt, dem ehemaligen BILD-Chefredakteur. Herausgeber ist Gotthardts Unternehmen Vius SE & Co. KGaA – ein klares Indiz für die inhaltliche Kontrolle.
Brisant sind mögliche politische Verflechtungen: Recherchen von Correctiv legen nahe, dass Gotthardt von gesundheitspolitischen Entscheidungen unter Jens Spahn (CDU) profitierte, während er gleichzeitig NIUS finanzierte.
Jens Spahn – Skandal um Skandal – ki-generiert.
Diese Verbindung von wirtschaftlichen Interessen und Medienmacht wirft erhebliche Fragen auf.
NIUS wird zunehmend als deutsches Pendant zu Fox News gesehen – ein Medium, das gezielt Narrative setzt und politische Gegner angreift.
Kommentar von
Werner Hoffmann Überzeugter demokratischer Europäer.
Ich kann diese Einschätzung nur ausdrücklich unterstützen. Wer NIUS als Randphänomen sieht, unterschätzt die Machtstrukturen im Hintergrund. Es geht nicht um unabhängigen Journalismus, sondern um gezielte Meinungsmache mit klaren Interessen.
Besonders kritisch ist die Verflechtung von wirtschaftlichem Profit und politischem Einfluss. Wenn Profiteure politischer Entscheidungen gleichzeitig Medien finanzieren, ist das kein Zufall, sondern ein System.
Es bestätigt sich mir auch, wie weit rechts Jens Spahn steht und wie er offenbar versucht, die CDU weiter nach rechts außen zu verschieben.
Für mich ist klar: Wir müssen stärker hinterfragen, wer Medien finanziert und welche Interessen verfolgt werden. Demokratie braucht Transparenz – genau die fehlt hier.
➥ Zu viel bestellt, viele Dosen abgelaufen oder ungenutzt vernichtet.
Maskendeal über CSU-Verbindung Andrea Tandler
➡️ Ca. 48 Millionen Euro Provisionen
➥ Tochter eines CSU-Politikers kassiert – Ministerium genehmigt indirekt mit.
Umbau des Ministerbüros & Haus-Sicherheitsumbauten
➡️ Ca. 1 Million Euro
➥ Teils private Vorteile, später politisch gedeckelt – hoher Symbolwert.
Gesamtkosten und Verschwendung:
Über 13 Milliarden Euro – durch mangelnde Kontrolle, Vetternwirtschaft, Krisenchaos und schlechtes Management.
❗Warum tritt Jens Spahn nicht endlich zurück?
Ein Minister, der in einer nationalen Notlage Milliarden an Steuergeldern verbrennt, persönlich Verbindungen zu Vertragspartnern hat – und sich dennoch nicht erklärt oder Verantwortung übernimmt – ist nicht tragbar.
Während andere zurücktraten, bleibt Spahn politisch aktiv, gibt Interviews, veröffentlicht Bücher – aber kein Wort der Reue oder Aufklärung.
Demokratie heißt Verantwortung. Spahn hat sie verweigert. Sein Rücktritt ist überfällig.
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Geschätzte Zusatzkosten durch Klagen der Maskenhersteller:
Laufende Klagen gegen den Bund
➤ Ca. 600 Millionen Euro
➥ Bereits anhängige Gerichtsverfahren mit konkreten Forderungen – u. a. vor dem Landgericht Bonn.
Vergleichszahlungen und außergerichtliche Einigungen
➤ Ca. 400 Millionen Euro
➥ In mehreren Fällen einigte man sich außergerichtlich auf Millionenbeträge.
Potenzielle neue Klagen
➤ Bis zu 1 Milliarde Euro
➥ Hunderte Lieferanten könnten noch klagen, z. B. bei abgelehnten Masken oder nicht eingehaltenen Verträgen.
➥ Langfristige Folgen für das Vertrauen in staatliche Vergabeverfahren und Krisenmanagement.
Gesamtschaden durch juristisches Nachspiel:
Bis zu 2,1 Milliarden Euro – allein durch Klagen und Streitigkeiten rund um Spahns Maskenpolitik.
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🧨 Der Maskenskandal war größer: CDU, CSU, Lobby-Netzwerke und Millionenprovisionen
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Ein Beitrag von Werner Hoffmann
– Weil Krise kein Freifahrtschein für Gier sein darf –
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Während Jens Spahn als Gesundheitsminister im Zentrum des Beschaffungschaos stand, entwickelte sich parallel ein regelrechter Masken-Goldrausch – mit dubiosen Verträgen, Vetternwirtschaft und dreisten Bereicherungen auf Kosten des Steuerzahlers.
💰 Die CSU-Connection: Andrea Tandler und die Millionenprovisionen
Andrea Tandler, Tochter des CSU-Urgesteins Gerold Tandler, vermittelte während der Corona-Pandemie millionenschwere Maskendeals an das Gesundheitsministerium – darunter auch über die Firma Emix Trading.
▶️ Sie kassierte laut Staatsanwaltschaft rund 48 Millionen Euro Provision.
▶️ Die Verträge wurden unter anderem vom Bundesgesundheitsministerium und dem bayerischen Gesundheitsministerium abgeschlossen.
▶️ Tandler sitzt inzwischen in Untersuchungshaft – es geht um Steuerhinterziehung, Geldwäsche und unrechtmäßige Provisionen.
🧑💼 CDU-Abgeordnete im Korruptionssumpf: Löbel & Nüßlein
🟥 Nikolas Löbel (CDU)
Vermittelte Maskendeals über seine Firma.
Provision: rund 250.000 Euro
Musste nach öffentlichem Druck sein Mandat niederlegen.
🟥 Georg Nüßlein (CSU)
Vermittelte Masken über eine Firma in Liechtenstein.
Provision: 660.000 Euro
Gegen ihn wurde wegen Bestechlichkeit ermittelt.
🔗 Netzwerk aus Lobbyisten, Zwischenhändlern und „Beratern“
Unzählige Firmen wurden von der Bundesregierung ohne ausreichende Prüfung beauftragt. Oft mit Briefkastenfirmen oder Strohmännern.
Der Bundesrechnungshof rügte:
„Die Vergabepraxis war in vielen Fällen rechtswidrig oder unverhältnismäßig.“
Der BGH urteilte in einem Fall später sogar, dass ein Masken-Deal sittenwidrig und sittenrechtlich nicht tragbar gewesen sei – weil Provisionen in Millionenhöhe ohne erkennbare Gegenleistung flossen.
⚖️ Fazit: Ein System der Gier – nicht der Hilfe
Was als gesundheitspolitischer Kraftakt begann, wurde für viele zum Selbstbedienungsladen. Politiker, Berater, Lobbyisten – sie alle machten sich die Not zunutze.