Rente steigt ab Juli 2026: Warum Rentner den Brief der Deutschen Rentenversicherung genau prüfen sollten

Rente steigt ab Juli 2026: Warum Rentner den Brief der Deutschen Rentenversicherung genau prüfen sollten

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Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de

Werner Hoffmann.

– Rentenberater (RDG). – www.Renten-Experte.de

Ab Mitte Juni 2026 erhalten Millionen Rentner Post von der Deutschen Rentenversicherung. Viele legen den Brief einfach zur Seite. Dabei kann genau dieses Schreiben finanziell sehr wichtig sein.

Denn zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten bundesweit um 4,24 Prozent. Der aktuelle Rentenwert erhöht sich dabei von 40,79 Euro auf 42,52 Euro.

Für viele Rentner bedeutet dies spürbar mehr Geld. Wer etwa 45 Jahre Durchschnittsverdienst erreicht hat, erhält rund 77 Euro brutto mehr Rente pro Monat.

Doch genau deshalb sollte die Rentenanpassungsmitteilung sorgfältig geprüft werden. Denn sie ist kein einfacher Informationsbrief, sondern ein rechtsverbindlicher Bescheid.

Typische Fehler im Rentenbescheid

  • falsche Krankenversicherungsbeiträge,
  • fehlerhafte Pflegeversicherungsabzüge,
  • unzutreffende Zuschläge,
  • fehlerhafte Einkommensanrechnungen,
  • oder ältere Fehler, die weiterhin übernommen werden.

Viele Betroffene prüfen lediglich den neuen Zahlbetrag und übersehen wichtige Details.

Besonders wichtig: Gegen den Bescheid kann innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden.

Auch später können Bescheide teilweise noch über einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X korrigiert werden. Nachzahlungen sind jedoch häufig zeitlich begrenzt.

Unterschiedliche Auszahlungstermine

Nicht alle Rentner erhalten die höhere Rente gleichzeitig.

Wer bereits vor dem 1. April 2004 in Rente gegangen ist, erhält die erhöhte Juli-Rente meist bereits Ende Juni 2026.

Wer dagegen ab April 2004 erstmals Rente bezogen hat, bekommt die Zahlung regelmäßig erst Ende Juli 2026.

Steuerliche Folgen werden oft unterschätzt

Die Rentenerhöhung kann außerdem steuerliche Auswirkungen haben.

  • Witwenrenten,
  • Betriebsrenten,
  • Minijobs,
  • Mieteinnahmen
  • oder Kapitalerträge

können dazu führen, dass erstmals Steuern anfallen oder höhere Nachzahlungen entstehen.

Mein Fazit als Rentenberater

Viele Rentner unterschätzen die Bedeutung dieses Schreibens. Dabei können selbst kleine Fehler über Jahre hinweg erhebliche finanzielle Auswirkungen haben.

Die Erfahrung zeigt: Fehler werden oft erst sehr spät entdeckt.

Deshalb sollte die Rentenanpassungsmitteilung genauso sorgfältig geprüft werden wie der ursprüngliche Rentenbescheid.

Screenshot

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Erwerbsminderungsrente: Diese wichtigen Ausnahmen gibt es bei der 5-5-3-Regel

Erwerbsminderungsrente: Diese wichtigen Ausnahmen gibt es bei der 5-5-3-Regel

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Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de

Werner Hoffmann.

– Rentenberater (RDG). –
www.Renten-Experte.de

Viele Versicherte glauben: Wer die sogenannte 5-5-3-Regel nicht erfüllt, bekommt keine Erwerbsminderungsrente. Doch das stimmt so pauschal nicht. Denn das Rentenrecht kennt wichtige Ausnahmen.

Die 5-5-3-Regel bedeutet vereinfacht:

  • 5 Jahre Versicherungszeit,
  • davon 3 Jahre Pflichtbeiträge
  • innerhalb der letzten 5 Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung.

Gerade bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Kindererziehung oder Selbstständigkeit entstehen jedoch häufig Lücken im Versicherungsverlauf. Trotzdem kann weiterhin Anspruch auf Erwerbsminderungsrente bestehen.

Verlängerung des Prüfungszeitraums

Viele wissen nicht: Der 5-Jahres-Zeitraum kann verlängert werden. Dazu zählen sogenannte Anrechnungszeiten, beispielsweise:

  • Krankengeld,
  • Arbeitslosigkeit,
  • Schul- oder Studienzeiten,
  • Rehabilitation.

Dadurch können ältere Pflichtbeiträge plötzlich wieder mitzählen.

Sonderregelungen bei Arbeitsunfällen

Besonders wichtig ist § 53 SGB VI. Wenn die Erwerbsminderung durch einen Arbeitsunfall, Wegeunfall oder eine Berufskrankheit entstanden ist, gelten teilweise erleichterte Voraussetzungen.

Teilweise reichen bereits ein Jahr Pflichtbeiträge innerhalb der letzten zwei Jahre aus.

Berufseinsteiger und Kindererziehungszeiten

Auch junge Menschen können geschützt sein, wenn die Erwerbsminderung kurz nach Ausbildung oder Studium eintritt.

Kindererziehungszeiten können ebenfalls entscheidend sein. Sie gelten oft als Pflichtbeiträge und helfen dabei, die notwendigen Monate zu erfüllen.

Freiwillige Beiträge reichen oft nicht aus

Gerade Selbstständige machen häufig den Fehler zu glauben, freiwillige Beiträge würden vollständig absichern. Für die Erwerbsminderungsrente reichen freiwillige Beiträge allein oft nicht aus.

Strategische Prüfung wichtig

Oft entscheiden einzelne Monate im Versicherungsverlauf über viele hundert Euro monatliche Rentenansprüche.

Deshalb sollte immer geprüft werden:

  • Welche Zeiten verlängern den Prüfungszeitraum?
  • Welche Sonderregelungen greifen?
  • Welche Pflichtbeiträge sind vorhanden?

Eine strategische Prüfung kann entscheidend sein.

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Teil 23a: Gesetzliche Rente in Slowenien – Vergleich mit Deutschland

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Werner Hoffmann

– Rentenberater (RDG) -.

Slowenien besitzt ein stark staatlich geprägtes Rentensystem. Die gesetzliche Altersversorgung basiert auf einer breiten Pflichtversicherung, hohen Sozialbeiträgen und massiven staatlichen Zuschüssen zur Stabilisierung der Rentenkasse.

Pflichtversicherung

Slowenien:
– Arbeitnehmer pflichtversichert,
– Selbstständige grundsätzlich eingebunden,
– Beamte eingebunden.

Deutschland:
– Beamte außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung,
– viele Selbstständige nicht pflichtversichert.

👉 In Slowenien sind deutlich mehr Berufsgruppen gesetzlich abgesichert.

Wartezeit

Slowenien:
– Mindestversicherungszeit grundsätzlich ca. 15 Versicherungsjahre,
– volle Altersrente meist erst nach längeren Versicherungszeiten.

Deutschland:
– Mindestwartezeit meist 5 Jahre,
– für besonders langjährig Versicherte 45 Jahre.

Beitragsbeteiligung

Die gesetzliche Altersversorgung wird über Pflichtbeiträge und hohe staatliche Zuschüsse finanziert.

Slowenien:
– Arbeitgeber ca. 8,85 %,
– Arbeitnehmer ca. 15,5 %,
– Gesamt ca. 24,35 %.

👉 Arbeitnehmer tragen in Slowenien einen deutlich höheren Anteil der Finanzierung.

👉 Slowenien ist eines der wenigen europäischen Länder, in denen Arbeitnehmer einen höheren Rentenbeitrag zahlen als in Deutschland.

Diese Beiträge finanzieren:
✅ Altersrente
✅ Hinterbliebenenschutz
✅ Invalidität

Massive Staatszuschüsse

Slowenien stützt die gesetzliche Rente zusätzlich massiv über den Staatshaushalt.

👉 Staatliche Zuschüsse gehören dort fest zur Finanzierung der gesetzlichen Altersversorgung.

Deutschland:
– Arbeitgeber 9,3 %
– Arbeitnehmer 9,3 %
– Gesamt 18,6 %

👉 Deutschland finanziert die gesetzliche Rentenversicherung überwiegend über Beiträge der Erwerbstätigen.

Einkommen und Rentenhöhe

Slowenien:
– Durchschnittsverdienst ca. 2400 bis 2800 € brutto monatlich,
– durchschnittliche Altersrente ca. 800 bis 1100 € brutto monatlich.

Deutschland:
– Durchschnittsverdienst ca. 4300 bis 4500 € brutto monatlich,
– durchschnittliche Altersrente ca. 1050 bis 1200 € brutto monatlich.

👉 Trotz deutlich niedrigerer Einkommen erreicht Slowenien teilweise vergleichbare Rentenniveaus.

Resümee

Slowenien setzt auf hohe Pflichtbeiträge, breite Pflichtversicherung und massive staatliche Zuschüsse.

👉 Die zentrale Erkenntnis:
Slowenien stabilisiert seine gesetzliche Rente deutlich stärker über den Staatshaushalt als Deutschland.

www.Renten-Experte.de

#Slowenien #Rente #Deutschland #Altersvorsorge #Rentenvergleich

Renten-Skandal: Tausende Selbstständige müssten zahlen – doch Beiträge bleiben oft aus

Renten-Skandal: Tausende Selbstständige müssten zahlen – doch Beiträge bleiben oft aus

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Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
Werner Hoffmann
– Rentenberater (RDG) . – www.Renten-experte.de

Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung steht seit Jahren unter Druck. Umso brisanter ist ein Problem, das der Bundesrechnungshof erneut kritisiert: Viele Selbstständige, die eigentlich rentenversicherungspflichtig wären, zahlen offenbar keine Beiträge – und das teilweise über Jahre hinweg.

Dabei gilt häufig die Annahme, Selbstständige seien grundsätzlich von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit. Das stimmt jedoch nicht. Für verschiedene Berufsgruppen besteht bereits heute eine Versicherungspflicht. Dazu gehören unter anderem bestimmte Lehrer, Erzieher, Pflegekräfte, Hebammen, Handwerker, Künstler sowie Selbstständige, die dauerhaft im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind.

Bundesrechnungshof sieht Handlungsbedarf

Nach Einschätzung des Bundesrechnungshofes werden zahlreiche versicherungspflichtige Selbstständige gar nicht erfasst. Dadurch entgehen der Rentenversicherung Beiträge, obwohl eine gesetzliche Pflicht zur Zahlung besteht.

Die Deutsche Rentenversicherung weist seit Jahren darauf hin, dass viele Betroffene ihre Versicherungspflicht gar nicht kennen oder ihrer Meldepflicht nicht nachkommen. Das führt dazu, dass bestehende gesetzliche Regelungen nur unvollständig umgesetzt werden.

Deutschland ist eher die Ausnahme

In der öffentlichen Debatte entsteht oft der Eindruck, eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige sei etwas Ungewöhnliches. Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall.

In vielen europäischen Ländern sind Selbstständige bereits verpflichtend in die staatliche Altersvorsorge eingebunden. Das gilt für die große Mehrheit der EU-Staaten. Ausnahmen bestehen häufig nur für sehr kleine Nebentätigkeiten oder geringfügige selbstständige Einkünfte.

Wer beispielsweise in Österreich, Frankreich, Italien, Spanien oder den Niederlanden selbstständig tätig ist, muss grundsätzlich Beiträge zur Alterssicherung leisten. Deutschland gehört damit zu den Ländern, die vielen Selbstständigen noch vergleichsweise große Freiheiten bei der Altersvorsorge lassen.

Warum das auch die Betroffenen selbst trifft

Die Diskussion wird oft so geführt, als gehe es nur um fehlende Einnahmen für die Rentenkasse. Tatsächlich betrifft das Problem aber auch die Selbstständigen selbst.

Wer über Jahrzehnte keine ausreichende Altersvorsorge aufbaut, riskiert später eine deutlich niedrigere Rente oder sogar den Bezug von Grundsicherung im Alter. Besonders Solo-Selbstständige gelten seit Jahren als eine Gruppe mit erhöhtem Risiko für Altersarmut.

Kommt bald eine allgemeine Versicherungspflicht?

Seit Jahren wird darüber diskutiert, künftig alle neuen Selbstständigen in ein verpflichtendes Alterssicherungssystem einzubeziehen. Ziel wäre es, Versorgungslücken zu vermeiden und Altersarmut vorzubeugen.

Die aktuelle Debatte zeigt vor allem eines: Bevor ständig über höhere Beiträge, längere Lebensarbeitszeiten oder zusätzliche Belastungen für Arbeitnehmer diskutiert wird, sollte zunächst sichergestellt werden, dass bestehende gesetzliche Pflichten konsequent umgesetzt werden.

Denn wer versicherungspflichtig ist, sollte auch tatsächlich Beiträge zahlen – im Interesse der Rentenkasse, aber vor allem im eigenen Interesse für eine abgesicherte Altersvorsorge.


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Rentenkommission vor entscheidender Weichenstellung: Kommt das Ende der Frührente?

Rentenkommission vor entscheidender Weichenstellung: Kommt das Ende der Frührente?

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Werner Hoffmann. - Rentenberater und Prozessbevollmächtigter
Werner Hoffmann. – Rentenberater und Prozessbevollmächtigter.

Am 23. Juni 2026 will die Bundesregierung den Abschlussbericht der Rentenkommission entgegennehmen. Bereits vor der offiziellen Übergabe zeichnet sich ab, dass innerhalb der Kommission ein überraschend großer Konsens beim Thema Frühverrentung besteht.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen künftig länger im Erwerbsleben gehalten werden können. Hintergrund ist die demografische Entwicklung: Die geburtenstarken Jahrgänge gehen nach und nach in Rente, während gleichzeitig weniger junge Arbeitnehmer in das System nachrücken.

Besonders intensiv diskutiert wird die Zukunft der Rente mit 63. Viele Experten sehen darin einen wichtigen Baustein für Beschäftigte mit langen Versicherungszeiten. Andere befürchten dagegen steigende Belastungen für die Rentenkassen und einen zunehmenden Fachkräftemangel.

Nach Medienberichten wurden auch neue Anreize für einen späteren Renteneintritt diskutiert. Wer freiwillig länger arbeitet, könnte künftig stärkere finanzielle Vorteile erhalten. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, ob Frühverrentungen künftig stärker eingeschränkt werden sollen.

Für Aufsehen sorgten zuletzt Berichte über eine mögliche Rente mit 70. Offizielle Beschlüsse dazu gibt es bislang nicht. Dennoch zeigt die Debatte, in welche Richtung einige Reformüberlegungen gehen: längere Lebensarbeitszeiten und eine stärkere Orientierung an der steigenden Lebenserwartung.

Kritiker warnen jedoch davor, dass eine pauschale Anhebung des Rentenalters viele Menschen benachteiligen würde. Während Büroangestellte oft länger arbeiten können, stoßen Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen häufig schon deutlich früher an ihre gesundheitlichen Grenzen.

Dabei wird oft vergessen, dass die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung nicht allein vom Renteneintrittsalter abhängt. Ebenso wichtig sind die Zahl der Beitragszahler, die Entwicklung der Löhne, die Beschäftigungsquote sowie politische Entscheidungen über die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen.

Deshalb fordern zahlreiche Sozialwissenschaftler und Rentenexperten eine breitere Finanzierungsbasis. Diskutiert werden unter anderem die stärkere Einbeziehung von Selbstständigen, langfristig auch von Beamten, sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer.

Welche konkreten Empfehlungen die Rentenkommission tatsächlich vorlegen wird, erfahren wir am 23. Juni 2026. Schon jetzt ist jedoch klar: Die Diskussion über die Zukunft der gesetzlichen Rente wird danach erst richtig beginnen.

Für Versicherte gilt deshalb mehr denn je: Wer seine persönliche Rentenstrategie frühzeitig plant und bestehende Ansprüche rechtzeitig prüfen lässt, kann auf mögliche Veränderungen deutlich besser reagieren als jemand, der sich erst kurz vor dem Rentenbeginn mit dem Thema beschäftigt.

Rentenberater. Werner Hoffmann. www.Renten-Experte.de
Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann

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Rentenberater in Stuttgart, Ludwigsburg, Böblingen, Leonberg und Ditzingen: Warum unabhängige Beratung wichtig ist

Rentenberater in Stuttgart, Ludwigsburg, Böblingen, Leonberg und Ditzingen: Warum unabhängige Beratung wichtig ist

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Werner Hoffmann

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Viele Menschen wenden sich bei Rentenfragen an die Deutsche Rentenversicherung oder an die Versicherungsämter ihrer Städte und Gemeinden. Diese Stellen leisten wichtige Arbeit, insbesondere bei Auskünften und der Aufnahme von Rentenanträgen.

Was viele jedoch nicht wissen: Zwischen diesen Stellen und einem unabhängigen Rentenberater (RDG) bestehen erhebliche Unterschiede.

Versicherungsämter und die Deutsche Rentenversicherung unterstützen bei der Antragstellung und erläutern die gesetzlichen Regelungen. Ihre Aufgabe ist jedoch nicht die individuelle Interessenvertretung des Versicherten.

Ein unabhängiger Rentenberater nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) handelt dagegen ausschließlich im Interesse seines Mandanten. Er prüft nicht nur die rechtlichen Voraussetzungen, sondern entwickelt auch individuelle Lösungs- und Gestaltungsstrategien.

Gerade in den Regionen Stuttgart, Ludwigsburg, Böblingen, Leonberg und Ditzingen steigt der Beratungsbedarf. Die Rentenregelungen werden immer komplexer, und Fehlentscheidungen können erhebliche finanzielle Folgen haben.

Besonders wichtig ist die strategische Rentenplanung. Bei Ehepaaren kann beispielsweise die Frage entscheidend sein, wann welcher Ehepartner die Altersrente beantragt. Unterschiedliche Rentenhöhen, steuerliche Auswirkungen und mögliche Hinterbliebenenansprüche sollten dabei gemeinsam betrachtet werden.

Von großer Bedeutung ist auch die frühzeitige Beratung bei einer geplanten Erwerbsminderungsrente. Viele Betroffene stellen den Antrag erst dann, wenn gesundheitliche Probleme bereits stark fortgeschritten sind.

Dabei können wichtige Voraussetzungen oft schon lange vorher geprüft und vorbereitet werden. Hierzu gehören insbesondere die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, medizinische Unterlagen und die richtige Strategie für das gesamte Verfahren.

Wer lediglich einen Antrag stellt, erlebt leider nicht selten ein böses Erwachen, wenn der Antrag später abgelehnt wird.

Ein unabhängiger Rentenberater begleitet Mandanten außerdem bei Kontenklärungen, Widersprüchen, Klagen vor Sozialgerichten, Versorgungsausgleichen und anderen rentenrechtlichen Fragestellungen.

Die gesetzliche Rente ist für die meisten Menschen die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

Smartphone/whatsAPP:

0177 27 166 97

Nicht die Antragstellung allein entscheidet über den Erfolg – sondern häufig die richtige Strategie lange vor dem Antrag.

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Renten-Schock ab 2027? DRV warnt vor höheren Beiträgen für Millionen

Renten-Schock ab 2027? DRV warnt vor höheren Beiträgen für Millionen

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Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de

Werner Hoffmann – Rentenberater (RDG)

www.Renten-experte.de

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) schlägt Alarm:

Bereits ab 2027 könnten Millionen Arbeitnehmer und Arbeitgeber stärker belastet werden. Hintergrund sind Pläne der Bundesregierung, die Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung um rund vier Milliarden Euro zu kürzen.

Nach Angaben der DRV würde dies dazu führen, dass der Rentenbeitrag bereits 2027 von derzeit 18,6 Prozent auf 18,8 Prozent steigen müsste. Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssten die zusätzlichen Kosten jeweils zur Hälfte tragen. Für Beschäftigte bedeutet das weniger Netto vom Brutto, für Unternehmen höhere Lohnkosten.

Warum die Rentenversicherung protestiert

Die Deutsche Rentenversicherung verweist darauf, dass sie zahlreiche Leistungen finanziert, für die niemals Beiträge eingezahlt wurden. Dazu gehören unter anderem Kindererziehungszeiten sowie weitere politisch beschlossene Leistungen.

DRV-Vorstandsvorsitzender Alexander Gunkel kritisiert deshalb die Kürzungspläne deutlich. Wenn der Bund seine Zuschüsse reduziert, müssten die fehlenden Milliarden letztlich von Arbeitnehmern und Arbeitgebern über höhere Beiträge aufgebracht werden. Die Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben dürfe nicht zulasten der Beitragszahler erfolgen.

Die eigentliche Debatte wird oft verschwiegen

Seit Jahrzehnten werden der gesetzlichen Rentenversicherung sogenannte versicherungsfremde Leistungen übertragen. Dabei handelt es sich um Aufgaben, die gesellschaftspolitisch gewollt sind, aber nicht durch die Beiträge der Versicherten verursacht wurden.

Wer solche Leistungen beschließt, muss sie eigentlich vollständig aus Steuermitteln finanzieren. Geschieht dies nicht oder nur teilweise, entsteht schnell der Eindruck, die Rentenversicherung habe ein grundsätzliches Finanzierungsproblem.

Genau an diesem Punkt setzen viele neoliberale (= wirtschaftsliberale) Gruppen an. Sie nutzen die durch politische Entscheidungen verursachten Finanzierungslücken häufig als Beleg dafür, dass das Umlageverfahren angeblich nicht mehr tragfähig sei.

Dabei wird jedoch oft übersehen, dass ein erheblicher Teil der Belastungen nicht aus den eigentlichen Rentenansprüchen der Beitragszahler entsteht, sondern aus politischen Zusatzaufgaben, die der Rentenversicherung übertragen wurden.

Die entscheidende Frage

Die aktuelle Diskussion zeigt deshalb, dass nicht nur über Beitragssätze gesprochen werden darf. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Aufgaben die gesetzliche Rentenversicherung finanzieren soll und wer dafür aufkommt.

Wenn der Staat gesamtgesellschaftliche Leistungen beschließt, sollte er diese auch vollständig aus Steuermitteln finanzieren. Andernfalls drohen höhere Beiträge und eine weitere Verschärfung der Debatte über die Zukunft der gesetzlichen Rente.

Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

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44.500 Euro Vermögen – und trotzdem Anspruch auf Grundsicherung?

44.500 Euro Vermögen – und trotzdem Anspruch auf Grundsicherung?

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Werner Hoffmann. – Rentenberater (RDG) und Prozessbevollmächtigter.

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Viele Rentner gehen davon aus, dass sie keine Grundsicherung erhalten können, sobald sie über ein größeres Vermögen verfügen. Doch diese Annahme ist häufig falsch. Unter bestimmten Voraussetzungen kann selbst bei einem Vermögen von mehreren zehntausend Euro ein Anspruch auf Grundsicherung im Alter bestehen.

Besonders deutlich wird dies durch eine Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG). Mit Urteil vom 19.12.2024 (Az. B 8 SO 4/24 R) bestätigte das Gericht die Vorentscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg vom 17.11.2022 (Az. L 7 SO 1468/22).

Die Kernaussage: Während der Corona-Sonderregelungen nach § 141 SGB XII kann auch bei einem Vermögen von rund 44.500 Euro ein Anspruch auf Grundsicherung bestehen, wenn dieses Vermögen nicht als „erheblich“ einzustufen ist.

Das Urteil zeigt, dass die Frage eines Leistungsanspruchs nicht allein von der Höhe des Vermögens abhängt. Entscheidend sind die jeweiligen gesetzlichen Regelungen und die Umstände des Einzelfalls.

Grundsicherung soll Menschen helfen, deren Einkommen und Rente nicht ausreichen, um den notwendigen Lebensunterhalt zu sichern. Dabei spielen nicht nur Rentenhöhe und Vermögen eine Rolle, sondern auch Wohnkosten, persönliche Lebensverhältnisse und mögliche Freibeträge.

Viele Betroffene stellen jedoch keinen Antrag, weil sie irrtümlich davon ausgehen, ohnehin keinen Anspruch zu haben. Gerade bei steigenden Lebenshaltungskosten kann sich eine Prüfung jedoch lohnen.

Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt: Kinder und Eltern werden grundsätzlich erst dann zum Unterhalt herangezogen, wenn ihr jährliches Einkommen über 100.000 Euro liegt. Für die meisten Familien besteht daher keine finanzielle Belastung.

Neben der Grundsicherung gibt es weitere Sozialleistungen, die für Rentner infrage kommen können. Dazu zählen beispielsweise Wohngeld, Pflegeleistungen oder andere sozialrechtliche Ansprüche. Diese Möglichkeiten werden in der Praxis häufig übersehen.

Hilfreich kann deshalb eine Erstberatung bei einem unabhängigen Rentenberater sein. Dabei lassen sich nicht nur mögliche Ansprüche auf Grundsicherung prüfen, sondern auch weitere Leistungen erkennen, die die finanzielle Situation im Ruhestand verbessern können.

Das BSG-Urteil macht deutlich: Wer über Vermögen verfügt, sollte einen Anspruch auf Grundsicherung nicht vorschnell ausschließen. Eine individuelle Prüfung kann sich lohnen.

Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann.

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28 Stunden Pflege pro Woche – und trotzdem keine Rentenpunkte?

28 Stunden Pflege pro Woche – und trotzdem keine Rentenpunkte?

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Werner Hoffmann - Rentenberater (RDG) www.Renten-experte.de
Werner Hoffmann.
– Rentenberater (RDG).
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Viele pflegende Angehörige gehen davon aus, dass ihr Einsatz automatisch bei der späteren Rente berücksichtigt wird. Doch die Realität sieht oft anders aus. Wer Angehörige pflegt, sollte die rentenrechtlichen Voraussetzungen genau kennen, um keine wertvollen Rentenansprüche zu verlieren.

Grundsätzlich können pflegende Angehörige Rentenpunkte erhalten, wenn sie einen Menschen mit mindestens Pflegegrad 2 in häuslicher Umgebung pflegen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Pflege mindestens zehn Stunden pro Woche umfasst und auf mindestens zwei Tage verteilt wird.

Außerdem darf die Pflegeperson nebenbei grundsätzlich nicht mehr als 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sein.

Genau an dieser 30-Stunden-Grenze scheitern jedoch immer wieder Betroffene. Vielen ist nicht bewusst, dass dabei nicht nur die tatsächlich geleistete Arbeitszeit entscheidend sein kann. Maßgeblich kann vielmehr die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit sein.

Ein aktueller Gerichtsfall zeigt die Problematik deutlich: Ein Vater pflegte seinen Sohn rund 28 Stunden pro Woche. Gleichzeitig bestand jedoch ein Arbeitsvertrag mit einer vereinbarten Arbeitszeit von mehr als 30 Wochenstunden.

Obwohl der Mann krankgeschrieben war und Krankengeld bezog, wurden die Pflegezeiten nicht als rentenrechtliche Zeiten anerkannt. Ausschlaggebend war die vereinbarte Arbeitszeit.

Für pflegende Angehörige kann dies erhebliche finanzielle Folgen haben. Denn unter den richtigen Voraussetzungen zahlt die Pflegeversicherung Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung.

Fehlt diese Anerkennung über mehrere Jahre, können später spürbare Rentenansprüche verloren gehen.

Deshalb sollte jeder, der Angehörige pflegt, frühzeitig prüfen:

Welcher Pflegegrad liegt vor?

Werden die erforderlichen Pflegezeiten erreicht?

Ist die Pflegekasse über die Pflegetätigkeit informiert?

Liegt die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit tatsächlich unter 30 Wochenstunden?

Sind die Pflegezeiten im Rentenkonto erfasst?

Gerade bei langfristiger Pflege kann eine rechtzeitige Überprüfung viel Geld wert sein. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Pflegezeiten nicht korrekt gemeldet oder rentenrechtliche Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden.

Eine unabhängige rentenrechtliche Beratung kann helfen, Ansprüche zu sichern, Fehler zu vermeiden und spätere Rentenverluste zu verhindern.

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Pflege-Reform sorgt für Empörung: Werden pflegende Angehörige jetzt doppelt bestraft?

Pflege-Reform sorgt für Empörung: Werden pflegende Angehörige jetzt doppelt bestraft?

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Werner Hoffmann. Rentenberater (RDG).

Millionen Menschen in Deutschland pflegen Angehörige zu Hause. Ohne ihren Einsatz würde das Pflegesystem längst zusammenbrechen. Doch ausgerechnet diese Menschen könnten nun durch die geplante Pflegereform finanzielle Nachteile erleiden.

Kritik kommt unter anderem vom Bundesverband der Rentenberater. Dort wird bemängelt, dass die Reform auf Kosten derjenigen gehen könnte, die bereits heute einen erheblichen Teil der Pflegearbeit übernehmen.  

Rentenansprüche sollen gekürzt werden

Besonders umstritten ist die geplante Änderung bei den Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige. Nach den bisherigen Regelungen konnten auch Pflegepersonen, die bereits eine Altersrente beziehen, unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin zusätzliche Rentenansprüche erwerben.

Nach den aktuellen Reformplänen soll dies künftig deutlich eingeschränkt werden. Rentenbeiträge für Pflegepersonen sollen nur noch bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze gezahlt werden. Wer danach einen Angehörigen pflegt, würde für diese Pflegeleistung keine weiteren Rentenanwartschaften mehr erhalten.  

Gleiche Pflege – aber unterschiedliche Anerkennung

Kritiker sehen darin einen Widerspruch. Denn die tatsächliche Pflegeleistung verändert sich nicht durch das Alter der Pflegeperson.

Wer seinen Ehepartner, seine Eltern oder andere Angehörige mit 63 Jahren pflegt, soll weiterhin Rentenpunkte erhalten. Wer dieselbe Pflegearbeit mit 67 Jahren übernimmt, könnte künftig leer ausgehen. Genau dieser Punkt sorgt bei vielen Betroffenen für Unverständnis.  

Frauen besonders betroffen

Von den geplanten Änderungen wären vor allem Frauen betroffen. Sie übernehmen nach wie vor den größten Teil der häuslichen Pflege und haben häufig bereits durch Kindererziehung, Teilzeitbeschäftigung oder Familienarbeit geringere eigene Rentenansprüche aufgebaut.

Fallen nun zusätzliche Rentenansprüche aus der Pflege weg, könnte dies langfristig die Gefahr von Altersarmut erhöhen.  

Finanzielle Auswirkungen können erheblich sein

Je nach Pflegegrad und Umfang der Pflege können heute erhebliche Rentenanwartschaften entstehen. Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Rentenberater könnten künftig Rentenbeiträge im Gegenwert von mehreren Tausend Euro pro Jahr entfallen. Bei einer mehrjährigen Pflegetätigkeit summieren sich die Verluste auf spürbare Rentenbeträge.  

Wer trägt die Last der Pflege?

Rund 80 bis 85 Prozent aller Pflegebedürftigen werden überwiegend im häuslichen Umfeld versorgt. Die Rentenberater warnen davor, die soziale Absicherung pflegender Angehöriger zu schwächen. Die Belastungen werden immer stärker auf Familien verlagert.

Wer Angehörige pflegt, übernimmt eine gesellschaftlich unverzichtbare Aufgabe. Wird dadurch diese Leistung künftig weiterhin ausreichend anerkannt oder zahlen ausgerechnet diejenigen die Rechnung, die das Pflegesystem tagtäglich stützen.

Unabhängiger Rentenberater Werner Hoffmann

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