Rüge statt Rückgrat: Wie die Welt den Presserat ignoriert und Axel Springer auf Tauchstation geht

Ein Beitrag von LobbyControl

Der Deutsche Presserat hat sein schärfstes Schwert gezogen.

Für ihre falsche Skandal-Story über angebliche Geheimverträge zwischen EU-Kommission und NGOs erteilte er der Die Welt eine Rüge.

Diese muss nun auf der Seite des Artikels veröffentlicht werden, was bislang nicht geschieht.

Klare Worte aus dem Presserat. Der Artikel stelle eine gravierende Irreführung der Leserschaft und einen schweren Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht dar.

Das ist ein starkes und notwendiges Signal, auch an andere Medien.

Pflicht zur Transparenz, aber keine Reaktion. Die Welt muss die Rüge dort veröffentlichen, wo auch die gerügten Artikel stehen.

Bis heute ist das nicht passiert. Auch auf unsere E-Mails gibt es keine Antwort.

Damit darf sie nicht durchkommen. Wer den Pressekodex verletzt, muss dafür öffentlich gerade stehen.

Jetzt Druck machen. Helft uns, diesen Post zu verbreiten und den nötigen Druck aufzubauen, damit Die Welt die Rüge endlich sichtbar macht.

Kommentar von Werner Hoffmann

Was wir hier erleben, ist mehr als Nachlässigkeit, es ist Arroganz gegenüber demokratischen Spielregeln.

Wenn selbst der Presserat, das zentrale Kontrollorgan der Presse, ignoriert wird, dann stellt sich eine unangenehme Frage. Interessiert sich der Axel-Springer-Konzern überhaupt noch für journalistische Standards.

Statt Verantwortung zu übernehmen, wird ausgesessen. Statt Transparenz gibt es Schweigen. Das ist eine Unverschämtheit, gegenüber Leserinnen und Lesern, gegenüber der Zivilgesellschaft und gegenüber allen Redaktionen, die sich an Regeln halten.

Über Welt, Bild und andere Kanäle wird Stimmung gemacht, während man sich über zivilgesellschaftliche Rahmenbedingungen hinwegsetzt, als seien sie lästig oder optional. Pressefreiheit heißt nicht Narrenfreiheit. Wer Macht hat, trägt Verantwortung. Und wer Regeln bricht, muss dafür einstehen, sichtbar und ohne Ausreden.

#LobbyControl

#AxelSpringer

#PresseRat

Linux Mint, Teil 6: Private Cloud und Backup – volle Kontrolle über die eigenen Daten

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Umrüstung auf LinuxMint

Nach den bisherigen Teilen der Linux-Mint-Serie ist klar:

Office, Multimedia, Internet, Sicherheit und Alltagssoftware sind vollständig abgedeckt.

Doch zwei zentrale Fragen bleiben für viele Nutzer entscheidend:

Wie organisiere ich eine private Cloud? Und wie sichere ich meine Daten zuverlässig? Genau darum geht es in Linux Mint – Teil 6.

1. Private Cloud unter Linux Mint – unabhängig statt ausgeliefert

Mit Linux Mint lässt sich problemlos eine eigene Cloud-Infrastruktur aufbauen – ohne US-Konzerne, ohne Datenabfluss, vollständig DSGVO-konform.

Bewährt haben sich vor allem:

  • Nextcloud – die umfassendste Open-Source-Cloudlösung,
  • ownCloud – etwas schlanker, aber ähnlich aufgebaut.

Beide ermöglichen:

  • Datei- und Fotosynchronisation,
  • Kontakte, Kalender und Aufgaben,
  • Zugriff von unterwegs per Smartphone, Tablet oder Laptop,
  • Betrieb auf einem NAS (z. B. Western Digital EX4100) oder einem eigenen Server.

Der große Vorteil: Die Daten bleiben vollständig in eigener Hand. Keine Abo-Kosten, keine Profilbildung, keine fremden Zugriffe. Linux Mint dient dabei als stabiler Client – schnell, leise und zuverlässig.

2. Backup und Datensicherung – Linux ist Windows überlegen

Datensicherung ist kein Extra, sondern Pflicht – und hier spielt Linux Mint seine Stärken aus.

Zentrale Werkzeuge sind:

  • Timeshift – erstellt System-Snapshots, mit denen sich der komplette Rechner nach Fehlern oder Updates in Minuten zurücksetzen lässt,
  • Déjà Dup – einfache, automatische Sicherung persönlicher Daten auf externe Laufwerke oder Netzspeicher.

Das Ergebnis:

  • Klare Trennung von System und Daten,
  • transparente Backup-Strategien,
  • keine versteckten Hintergrundprozesse,
  • volle Kontrolle über Speicherort und Zeitplan.

Im Alltag bedeutet das: Kein Datenverlust bei Updates, kein Stress bei Fehlern, kein Zwang zu Cloud-Abos.

Resümee

Linux Mint zeigt gerade bei Cloud und Backup, was digitale Souveränität wirklich heißt. Eigene Cloud statt Datenkrake. Saubere Backups statt Hoffnung. Transparenz statt Abhängigkeit.

Linux Mint ist nicht nur eine Alternative – es ist die konsequente Lösung.

#LinuxMint

#WindowsOut

#Backup

#Datensicherung

#Cloud

Linux Mint Teil 5 – Foto, Grafik, Video & Multimedia ohne Windows

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Linux Mint ist nicht nur für Büro und Verwaltung geeignet, sondern auch für kreative Arbeit, Medienproduktion und Content-Erstellung. Gerade in den Bereichen Foto, Grafik, Video und Multimedia existieren ausgereifte Programme, die Windows-Software vollständig ersetzen können – ohne Abo, ohne Lizenzzwang und oft sogar leistungsfähiger als ihre kommerziellen Pendants.

Dieser fünfte Teil zeigt, welche kreativen Werkzeuge unter Linux Mint zur Verfügung stehen.

Fotoprogramme (Bildbearbeitung & RAW-Entwicklung)

  • GIMP als leistungsfähige Alternative zu Adobe Photoshop,
  • Darktable für professionelle RAW-Entwicklung vergleichbar mit Lightroom,
  • RawTherapee für besonders präzise Bildbearbeitung,
  • digiKam zur Fotoverwaltung mit Metadaten, Tags und Gesichtserkennung,
  • Shotwell für einfache Fotoorganisation.

Grafikprogramme (Vektor, Layout, Illustration)

  • Inkscape für Vektorgrafiken als Ersatz für Adobe Illustrator,
  • Scribus für Layout und Desktop-Publishing ähnlich Adobe InDesign,
  • Krita für digitale Illustration, Zeichnung und Konzeptgrafik,
  • Blender für 3D-Grafik, Visualisierung und Animation.

Videoprogramme (Abspielen & Konvertieren)

  • VLC Media Player zum Abspielen nahezu aller Video- und Audioformate,
  • MPV als extrem schlanker und schneller Mediaplayer,
  • HandBrake zur Video-Konvertierung und Komprimierung,
  • FFmpeg als professionelles Werkzeug für Audio- und Videoverarbeitung.

Videoschnitt (Video-Editing & Content-Erstellung)

  • Kdenlive als leistungsfähiger Videoeditor für YouTube und Social Media,
  • Shotcut für einfachen, schnellen Videoschnitt,
  • OpenShot als intuitiver Einstieg in die Videobearbeitung,
  • Blender Video Editor für komplexe Schnitt- und Effektarbeiten,
  • Lightworks in der kostenlosen Version für ambitionierte Projekte.

Audio & Multimedia

  • Audacity für Audioaufnahme und -bearbeitung,
  • Ardour für professionelle Musik- und Mehrspuraufnahmen,
  • OBS Studio für Bildschirmaufnahmen, Streaming und Videoaufzeichnung.

Resümee

Linux Mint ist auch im kreativen und medialen Bereich vollständig einsatzfähig. Ob Fotobearbeitung, Grafikdesign, Videoschnitt oder Streaming – alle wichtigen Werkzeuge sind verfügbar, stabil und praxisbewährt.
Für Kreative, Content-Produzenten, Vereine und Bildungseinrichtungen bedeutet das: keine Abos, geringere Kosten, volle Kontrolle und echte digitale Unabhängigkeit.

#LinuxMint #OpenSource #Kreativsoftware #WindowsAlternative #DigitaleSouveraenitaet

Linux MINT Teil 4 – Alternative Windowsprogramme (Büro, Internet, Verwaltung)

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Linux Mint ist längst ein vollwertiges Alltags- und Arbeitssystem. Gerade in den klassischen Büro- und Verwaltungsbereichen existieren ausgereifte Alternativen zu nahezu allen Windows-Programmen. Viele davon sind kostenlos, ohne Abo, datenschutzfreundlich und direkt über den Softwaremanager installierbar.
Dieser vierte Teil konzentriert sich auf Büro, Internet, E-Mail, Steuern, Buchhaltung und KI-Alternativen.

Bürosoftware (Office)

  • LibreOffice als vollständiger Ersatz für Word, Excel, PowerPoint und Access,
  • OnlyOffice mit sehr hoher Microsoft-Office-Kompatibilität, ideal für Zusammenarbeit,
  • FreeOffice als schlanke, kostenlose Office-Suite,
  • Calligra Suite als modulare Office-Alternative.

E-Mail-Programme

  • Thunderbird als bewährter Outlook-Ersatz mit Kalender und Aufgaben,
  • Evolution mit Exchange-Anbindung und starker Outlook-Nähe,
  • Geary als modernes, reduziertes IMAP-Mailprogramm,
  • KMail als Teil einer integrierten Arbeitsumgebung.

Browser

  • Firefox als Standardbrowser mit Fokus auf Datenschutz,
  • Chromium als Open-Source-Basis von Chrome,
  • Brave mit integriertem Tracking- und Werbeblocker,
  • Vivaldi für Nutzer mit hohen Ansprüchen an Anpassbarkeit.

Steuerprogramme (Deutschland)

  • ELSTER vollständig über den Browser nutzbar,
  • WISO Steuer Web ohne Betriebssystembindung,
  • SteuerGo als cloudbasierte Lösung,
  • Smartsteuer als weitere Linux-taugliche Webanwendung.

Buchhaltung & doppelte Buchführung

  • GnuCash für vollständige doppelte Buchführung inklusive SKR03 und SKR04,
  • KMyMoney für Selbstständige und kleinere Betriebe,
  • Ledger und Beancount für textbasierte, revisionssichere Buchhaltung,
  • Dolibarr als Open-Source-ERP für Unternehmen und Vereine,
  • Odoo Community Edition als umfangreiche ERP-Lösung.

Alternativen zu ChatGPT unter Linux Mint

  • GPT4All für lokale, datenschutzfreundliche KI-Nutzung,
  • Ollama zum Ausführen moderner Sprachmodelle auf dem eigenen Rechner,
  • LM Studio für komfortable lokale KI-Modelle ohne Cloud,
  • Open-Source-Weboberflächen für lokale Large-Language-Models,
  • Browserbasierte KI-Dienste wie Claude, Mistral oder Perplexity.

Kosten & Installation

  • Die meisten Programme sind vollständig kostenlos,
  • Keine Lizenzschlüssel, keine Aktivierung, kein Abo,
  • Installation über den Linux-Mint-Softwaremanager mit wenigen Klicks,
  • Zentrale und sichere Updates über das System.

Resümee

Linux Mint ersetzt Windows im Büro-, Internet- und Verwaltungsbereich vollständig. Für Privatanwender, Selbstständige und Vereine bedeutet das geringere Kosten, mehr Kontrolle und echte digitale Souveränität – ohne funktionale Abstriche.

#LinuxMint #WindowsAlternative #OpenSource #DigitaleSouveraenitaet #FreieSoftware

Linux MINT Teil 3 – Welche Virenprogramme gibt es, wie teuer sind sie und werden sie laufend upgedatet?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Werner Hoffmann.

Wer von Windows zu Linux Mint wechselt, stellt schnell die Frage: Brauche ich überhaupt ein Virenprogramm – und wenn ja, welches?
Die kurze Antwort: Linux Mint ist von Haus aus deutlich sicherer als Windows. Trotzdem gibt es Antivirensoftware – vor allem für bestimmte Einsatzfälle.

1. ClamAV (Open Source, kostenlos)

ClamAV ist der Standard unter Linux. Die Software ist Open Source, kostenfrei und wird weltweit eingesetzt – vor allem auf Mailservern und Dateigateways.
ClamAV erkennt Linux-, Windows- und Mac-Malware und eignet sich ideal zum Prüfen von Dateien, USB-Sticks oder E-Mail-Anhängen, die an Windows-Nutzer weitergegeben werden.
Updates erfolgen regelmäßig über Signaturdatenbanken.

Link: S. Unten*

2. ClamTK (grafische Oberfläche für ClamAV, kostenlos)

ClamTK ist keine eigene Engine, sondern eine benutzerfreundliche Oberfläche für ClamAV.
Ideal für Desktop-Nutzer: Dateien oder ganze Ordner lassen sich per Klick scannen, Updates erfolgen automatisch im Hintergrund.
Kosten: kostenlos.

Link S. Unten **

3. Sophos Antivirus for Linux (kostenlos für Privatnutzer)

Sophos bietet einen leistungsstarken Virenschutz mit Echtzeit-Scanning („On-Access-Scan“).
Geeignet für Nutzer, die ein Sicherheitskonzept ähnlich wie unter Windows wünschen.
Für Privatanwender kostenlos, kommerzielle Nutzung kostenpflichtig. Updates erfolgen regelmäßig automatisch.

Link: AY unten***

4. Bitdefender GravityZone (kostenpflichtig)

Eine professionelle Unternehmenslösung mit zentraler Verwaltung und sehr hoher Erkennungsrate.
Für Firmen sinnvoll, für private Linux-Mint-Rechner meist überdimensioniert.
Updates erfolgen laufend.

Link S.unten ****

Braucht man Antivirus unter Linux Mint?

Für die meisten Privatnutzer: nein.
Linux Mint nutzt ein striktes Rechtemodell, signierte Softwarequellen und hat eine sehr kleine Malware-Zielgruppe.
Sinnvoll ist Antivirus vor allem, wenn Dateien regelmäßig mit Windows-Systemen ausgetauscht werden.

Empfehlung für alte Laptops

ClamAV + ClamTK – kostenlos, ressourcenschonend und in den meisten Fällen ausreichend.

Linux Mint zeigt damit erneut: Sicherheit geht auch ohne Abos, ohne Zwang und ohne Dauerüberwachung.

#LinuxMint
#Vorensoftware

Link *

Internet: https://www.clamav.net

Link **

Internet: https://github.com/dave-theunsub/clamtk

Link ***

Internet: https://www.sophos.com/en-us/products/free-tools/sophos-antivirus-for-linux

Link ****

Internet:

https://www.bitdefender.com/business

Freiwillige Beiträge: Für wen sie sich wirklich lohnen – und wann sie bares Geld bringen

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

www.Renten-Experte.de

Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung wirken auf den ersten Blick einfach: einzahlen, Rente erhöhen. In der Praxis entscheidet jedoch wer einzahlen darf, wann und mit welchem Ziel. Nur dann entfalten sie ihren tatsächlichen Nutzen.

Wer kann freiwillige Beiträge zahlen?

Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht
Sie können jederzeit freiwillig einzahlen, um Rentenansprüche aufzubauen oder zu stabilisieren.

Menschen mit Lücken im Versicherungsverlauf
Dazu zählen Zeiten ohne Pflichtbeiträge, etwa durch Auslandsaufenthalte, längere Auszeiten oder Phasen ohne Leistungsbezug. Freiwillige Beiträge verhindern, dass diese Lücken die Rente dauerhaft senken.

Wichtig: Keine freiwilligen Beiträge während einer Pflichtversicherung
Wer sich aktuell in einer Pflichtversicherungszeit befindet – etwa als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer – kann keine freiwilligen Beiträge zusätzlich für diese Zeit leisten. Freiwillige Beiträge sind nur möglich, wenn keine Versicherungspflicht besteht.

Sonderfall kurz vor dem Rentenbeginn

Versicherte ab dem 50. Lebensjahr können auch während einer laufenden Pflichtversicherung zusätzliche Zahlungen leisten, um Rentenabschläge bei einem vorzeitigen Rentenbeginn auszugleichen.

Diese Zahlungen beruhen auf § 187a SGB VI und gelten rechtlich nicht als freiwillige Beiträge, sind aber ausdrücklich zulässig. Voraussetzung ist eine vorherige, verbindliche Berechnung durch die Deutsche Rentenversicherung; die Beitragshöhe ist nicht frei wählbar.

Personen mit Ziel Mindestversicherungszeit
Wer knapp unter wichtigen Wartezeiten liegt, kann durch freiwillige Beiträge den Zugang zu besseren Rentenarten sichern.

Wann lohnt sich das konkret?

Ein selbstständiger 55-Jähriger kann durch freiwillige Beiträge nicht nur seine Rente erhöhen, sondern den Rentenanspruch überhaupt erst sichern.
Gezielte Sonderzahlungen nach § 187a SGB VI können Abschläge dauerhaft reduzieren.
In Jahren mit hoher Steuerlast können Beiträge zudem steuerlich besonders attraktiv sein.
Auch das Erreichen einer entscheidenden Mindestversicherungszeit kann mit wenigen Beiträgen den Zugang zu besseren Rentenoptionen eröffnen.

www.Renten-Experte.de

Warum unabhängige Beratung entscheidend ist

Entscheidend ist nicht, dass man einzahlt, sondern ob es sinnvoll ist. Ein unabhängiger Rentenberater betrachtet gesetzliche Rente, Steuern, Krankenversicherung und private Vorsorge gemeinsam – deutlich über reine Standardauskünfte hinaus.

Wer freiwillige Beiträge oder Sonderzahlungen richtig nutzen will, sollte strategisch vorgehen. Auf

www.Renten-Experte.de

findest du unabhängige Rentenberatung mit genau diesem Anspruch.

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Haben BILD, WELT und NIUS ein Grundrecht auf Lügen in der Presse?

Ein Beitrag von Francesco Garita

#Francesco #Garita

Was Daniel Günther bei Markus Lanz gesagt hat, ist weder Skandal noch Tabubruch, sondern eine simple Erinnerung an Basics. Medien sollen wahrheitsgemäß berichten, Quellen prüfen, sauber arbeiten. Dass ausgerechnet AfD und ihre Begleitmedien daraus Zensur machen, ist kein Missverständnis, sondern Strategie.

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Es gibt kein Grundrecht auf Lüge.

Pressefreiheit schützt Meinung, Zuspitzung, auch Provokation. Sie schützt aber nicht die systematische Verdrehung von Fakten, das kalkulierte Weglassen von Kontext, das Ersetzen von Recherche durch Empörung. Wer sich Journalismus nennt, muss sich an journalistische Sorgfalt messen lassen. Punkt.

Günther hat keine Pressezensur gefordert. Er hat kein Verbot verkündet und keine staatliche Vorprüfung verlangt. Er hat Verantwortung eingefordert. Und genau das trifft jene, deren Geschäftsmodell auf Dauererregung basiert. Wer von Faktenprüfung spricht, wird von Kampagnenportalen sofort als Feind markiert, weil Kontrolle ihrer Erzählung schadet.

NIUS ist in diesem Sinn kein normales Medium, sondern ein Propagandakanal. Er arbeitet mit politischer Mobilisierung, nicht mit offener Recherche. Dass sich solche Akteure unter dem Deckmantel Meinungsfreiheit mit Tichy, Achse des Guten, Novo, der Weltwoche sowie mit WELT, BILD und rechtskonservativen Milieus verklammern, ist folgerichtig. Gemeinsam geht es nicht um Debatte, sondern um die Delegitimierung demokratischer Öffentlichkeit.

Sorgfalt ist keine Zensur. Sorgfalt ist die Voraussetzung, damit Meinungsfreiheit nicht zur Waffe gegen die Demokratie wird. Wer daraus einen Rücktrittsgrund drechselt, verteidigt nicht Freiheit, sondern das Recht, ungestört zu täuschen.

#Guenther #Lanz #AfD #NIUS #Pressefreiheit #Journalismus #Fakten #Demokratie #Desinformation

Warum die erste Prüfung des Versicherungsverlaufs spätestens mit 44 Jahren erfolgen sollte

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

www.Renten-Experte.de

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Spätestens mit 44 Prüfung Versicherungsverlauf durch www.Renten-Experte.de

Viele Menschen beschäftigen sich erst kurz vor dem Ruhestand mit ihrer Rente.

Das ist ein folgenschwerer Fehler. Spätestens mit 44 Jahren sollte der Versicherungsverlauf geprüft werden, denn nur dann bestehen noch echte Möglichkeiten, Fehler zu korrigieren und die spätere Rente aktiv zu gestalten.

Der Versicherungsverlauf ist das zentrale Dokument der gesetzlichen Rente.

Er enthält alle rentenrelevanten Zeiten wie Beschäftigung, Ausbildung, Arbeitslosigkeit, Kindererziehung, Pflege und Krankheit. Fehlende oder falsch bewertete Zeiten wirken sich lebenslang negativ auf die Rentenhöhe aus.

Warum gerade 44 Jahre?

Mit Mitte 40 sind die meisten Lebensabschnitte abgeschlossen. Unterlagen sind meist noch vorhanden, Arbeitgeber oft noch erreichbar. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, gezielt gegenzusteuern – etwa durch Nachzahlungen oder freiwillige Beiträge. Wer erst mit 55 oder 60 prüft, kann meist nur noch feststellen, aber kaum noch handeln.

Ein besonders wichtiger Punkt: Schulzeiten zwischen 16 und 17 Jahren

Was viele nicht wissen: Diese Schulzeiten können nachträglich mit Beiträgen belegt werden. Dieses eine Jahr kann rentenrechtlich entscheidend sein.

Erstens: Wirkung auf die Erwerbsminderungsrente.

Für dieses Jahr können freiwillige Beiträge gezahlt werden – Mindest- oder Höchstbeitrag. Besteht ein erhöhtes Risiko einer Erwerbsminderung, kann der Höchstbeitrag besonders wirkungsvoll sein.

Grund ist die Zurechnungszeit: Sie wird mit der durchschnittlichen Entgeltpunktezahl aus dem bisherigen Versicherungsverlauf berechnet. Ein Jahr mit hohen Beiträgen erhöht diesen Durchschnitt – und damit die Erwerbsminderungsrente dauerhaft.

Zweitens: Anrechnung auf die 45-jährige Wartezeit.

Wird mindestens der Mindestbeitrag nachgezahlt, zählt dieses Schuljahr für die 45 Jahre. Häufig fehlen nur wenige Monate, um die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte zu erreichen. Genau hier kann dieses Jahr den Unterschied machen.

Warum eine unabhängige Prüfung wichtig ist

Die Prüfung sollte durch einen unabhängigen Rentenberater erfolgen. Er vertritt ausschließlich die Interessen des Versicherten und erkennt Gestaltungsmöglichkeiten, die im Standardverfahren oft nicht angesprochen werden. Die Deutsche Rentenversicherung prüft korrekt, darf jedoch keine individuelle Optimierungsberatung leisten.

Resümee

Die erste Prüfung des Versicherungsverlaufs ist keine Formsache. Spätestens mit 44 Jahren entscheidet sich, ob man später nur reagiert – oder seine Alters- und Erwerbsminderungsrente bewusst und vorausschauend gestaltet.

www.Renten-Experte.de

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Bild-Chefin Marion Horn findet den Demokraten Daniel Günther gefährlicher als die rechtsextreme AfD!

Ein Beitrag von Martin Leissl

Ob die Bild dann bei der nächsten Wahl die AfD massiv unterstützen wird?

Mit der Hetze und der Desinformation in ihren Kommentaren und Beiträgen, die da immer wieder verbreitet werden, benutzen sie ja schon ganz offen rechtsnationale bis rechtsextreme Narrative.

Also wäre es im Sinne der Bildzeitung nur noch ein kleiner und logischer Schritt.

Originalkommentar: „Die AfD ist gefährlich?

Ja, vielleicht.

Ganz sicher brandgefährlich ist ein demokratisch gewählter Politiker, der im TV von Zensur und Verbot herumschwurbelt und sich damit eiskalt über die Grundlagen der Demokratie hinwegsetzt. Günther muss das öffentlich zurücknehmen, sich entschuldigen oder zurücktreten.“

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Verstörend

Genauso verstörend wie der Satz, in dem sie die berechtigte Kritik von Daniel Günther mit einer DDR-Zensur gleichsetzt. Mit nachgeäfften Berliner Dialekt sagt sie: „Günther will also Probleme verschwinden lassen, indem er ihre Austragungsorte schließt. DDR, ick hör’ dir trapsen.“

Um es noch einmal klar zu stellen: Daniel Günther hat kein Verbot oder gar eine Medien Zensur gefordert. Das ist rechtsradikale Schwurbelei. Er hat von einem Social Media Verbot für unter 16-Jährige, nach dem Vorbild Australiens, gesprochen.

Außerdem hat er rechte Fakenews-Schleudern kritisiert und über generelle Qualitätskriterien von Medien gesprochen.

Die rechten Fakenews-Schleudern geben ihm indirekt Recht, indem sie beide Aussagen miteinander vermischen und entscheidende Sätze weglassen.


Wie immer halt!

Worin genau besteht eigentlich der Unterschied zwischen Bild und Nius? Fällt mir gerade nicht ein.

Hier der Bildartikel zum Nachlesen: https://lnkd.in/dYCgr-kH

Und hier ein sehr guter Faktencheck vom Volksverpetzer. Danke dafür:

https://www.volksverpetzer.de/faktencheck/rechte-medien-guenther-fake/

Gefälschte Nähe, echte Gefahr – wie die AfD versucht, Meinung im Netz zu manipulieren

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Was auf den ersten Blick wie breite Zustimmung aussieht, entpuppt sich bei genauerem

Hinsehen oft als digitale Kulisse. Likes, Kommentare, geteilte Beiträge – massenhaft, gleichförmig, auffällig schnell. Genau dieses Bild zeigte sich bereits 2019 in mehreren Berichten über Social-Media-Aktivitäten im Umfeld der AfD.

Damals war von rund 200.000 Facebook-Profilen die Rede, die gezielt AfD-Inhalte verbreiteten oder unterstützten.

Als Quelle wurde unter anderem Trevor Davis, Professor an der George Washington University, genannt.

Er identifizierte laut Berichten zehntausende Facebook-Accounts, die AfD-Beiträge teilten und laut eigenen Profilangaben nicht in Deutschland lebten – unter anderem in Afrika, Südamerika, Osteuropa und im arabischen Raum.

Davis erklärte, ein solches Muster habe er in keinem anderen untersuchten Land gefunden.

Ein besonders eindrückliches Beispiel betraf den AfD-Kreisverband Zweibrücken.

Dort sollen laut Auswertungen rund 40 Prozent der Unterstützerinnen und Unterstützer des Facebook-Auftritts mindestens 500 Kilometer vom Ort entfernt gewesen sein. Nähe wird simuliert, wo keine ist. Lokale Verwurzelung wird behauptet, wo sie faktisch fehlt.

Auffällig waren auch die beschriebenen Verhaltensmuster vieler Accounts: Profile, die wahllos hunderte Seiten mit „Gefällt mir“ markieren, tausende AfD-Beiträge liken oder innerhalb weniger Minuten dutzende identische Kommentare posten – oft mit wortgleichen Wahlaufrufen. Das wirkt nicht wie lebendige Debatte, sondern wie industriell erzeugte Zustimmung.

Und genau hier liegt das eigentliche Problem: Es geht nicht um Meinungsaustausch, sondern um Meinungsmache. Die AfD profitiert von einer digitalen Strategie, die Masse simuliert, Zustimmung vortäuscht und so den Eindruck erzeugt, ihre Positionen seien gesellschaftlicher Konsens. Wer oft genug liest, dass „alle so denken“, beginnt zu zweifeln – selbst dann, wenn das Bild künstlich erzeugt ist.

Ich habe selbst in den letzten Jahren ähnliche Erfahrungen gemacht. Über eine Internetseite erreichen mich immer wieder zahlreiche Reaktionen in Form von „Gefällt mir“-Angaben oder offensichtlich vorgefertigten Kommentaren, die AfD-nah sind. Schaue ich mir die Profile dahinter an, zeigt sich auffällig häufig:

Viele dieser Personen leben nicht in Deutschland. Die Muster gleichen sich. Die Texte gleichen sich. Die Profile wirken austauschbar.

Das alles ist kein Zufall. Es folgt einer klaren Logik: Reichweite erzeugen, Zweifel säen, Diskurse verschieben. Nicht durch Argumente, sondern durch schiere Menge. Nicht durch Überzeugung, sondern durch Wiederholung. So entsteht ein verzerrtes Bild von Realität – und genau diese Verzerrung ist gefährlich für eine offene, demokratische Gesellschaft.

Demokratie lebt von echten Menschen, echten Meinungen und offener Auseinandersetzung. Sie wird untergraben, wenn Zustimmung simuliert und Öffentlichkeit manipuliert wird. Wer das erkennt, sieht: Es geht hier nicht um harmlose Likes – es geht um den Versuch, Wahrnehmung zu steuern und Demokratie zu unterwandern.

#AfD

#Deutschland

#Fakeprofile

#Tiktok

#Facebook

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