Endlich Hoffnung für Millionen: Barrierefreies Wohnen kehrt zurück – Regierung korrigiert fatalen Förderstopp

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Nach einem Jahr Stillstand kommt Bewegung in ein Thema, das für Millionen Menschen existenziell ist: barrierefreies und altersgerechtes Wohnen.

Die Bundesregierung plant, im Haushalt 2026 wieder Fördermittel für den Umbau von Wohngebäuden bereitzustellen.

Damit wird eine Entscheidung korrigiert, die viele Betroffene 2024 hart getroffen hatte: Damals wurden die Förderprogramme für altersgerechtes und barrierefreies Umbauen gestoppt.

Wichtig ist dabei eine korrekte Einordnung. Der Abbau der Förderung erfolgte nicht aus politischer Gleichgültigkeit, sondern als unmittelbare Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom November 2023.

Das Gericht erklärte die Umwidmung nicht genutzter Corona-Kredite in den Klima- und Transformationsfonds für verfassungswidrig.

In der Folge fehlten der früheren Bundesregierung plötzlich Milliardenbeträge, Subventionen durften haushaltsrechtlich nicht mehr fortgeführt werden.

Der Förderstopp war somit rechtlich erzwungen, nicht politisch gewollt.

Für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Familien mit Pflegebedarf hatte diese Entscheidung dennoch gravierende Folgen.

Konkret bedeutete sie keine Zuschüsse für Aufzüge, keine Unterstützung für bodengleiche Duschen, keine Hilfe für Türverbreiterungen oder Treppenlifte.

Umbauten, die ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen, wurden für viele unbezahlbar oder ganz unmöglich.

Dabei ist der Bedarf unübersehbar. Deutschland altert rapide. Immer mehr Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnung bleiben. Barrierefreier Umbau ist deshalb kein Luxus, sondern soziale Infrastruktur.

Jeder Euro, der hier investiert wird, spart später hohe Kosten in Pflege, Krankenhausaufenthalten und stationären Einrichtungen. Dieses Argument findet nun wieder politisches Gewicht.

Ab 2026 sollen sowohl private Eigentümerinnen und Eigentümer als auch Mieterinnen und Mieter erneut unterstützt werden.

Förderfähig sollen Maßnahmen sein, die Stürze verhindern, Mobilität sichern und Pflege zu Hause erleichtern. Auch der altersgerechte Umbau von Bestandswohnungen und Mehrgenerationenhäusern rückt wieder in den Fokus.

Dass diese Förderung zurückkehrt, ist ein wichtiges Signal. Entscheidend wird jedoch sein, ob sie verlässlich, ausreichend ausgestattet und langfristig abgesichert wird. Barrierefreiheit darf nicht erneut Opfer kurzfristiger Haushaltskrisen werden.

#BarrierefreiesWohnen #AltersgerechtUmbauen #PflegeZuhause #Sozialpolitik #Wohnpolitik

Lade-Revolution im Keller – Neue Wallbox-Förderung soll 2026 Millionen Haushalte erreichen

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die Elektromobilität stockt in Deutschland nicht wegen fehlender E-Autos, sondern wegen fehlender Lademöglichkeiten.

Besonders Menschen in Mehrparteienhäusern stehen vor einem realen Problem: keine Wallbox, kein ausreichender Netzanschluss, hohe Umbaukosten und komplizierte Eigentümerstrukturen.

Genau hier soll nun eine neue staatliche Förderung ab 2026 ansetzen.

Geplant ist ein Förderprogramm speziell für Mehrfamilienhäuser, Wohnungseigentümergemeinschaften und Mietobjekte.

Gefördert werden sollen nicht nur Wallboxen in Tiefgaragen oder Gemeinschaftsgaragen, sondern auch die bislang größten Kostentreiber:

die Verstärkung des Netzanschlusses, der Ausbau der elektrischen Gebäudeinfrastruktur sowie notwendige Anpassungen an Leitungen, Sicherungen und Verteilerkästen.

Das ist ein echter Kurswechsel.

Bisherige Programme richteten sich fast ausschließlich an Einfamilienhäuser.

Doch ein Großteil der Bevölkerung lebt zur Miete oder in Eigentumswohnungen. Ohne Ladelösungen in Mehrparteienhäusern bleibt die Verkehrswende sozial unausgewogen und praktisch unerreichbar.

Besonders wichtig ist, dass künftig nicht nur einzelne Ladepunkte gefördert werden sollen, sondern zukunftsfähige Gesamtkonzepte.

Dazu gehören vorbereitete Stellplätze, intelligentes Lastmanagement und Erweiterungsmöglichkeiten für weitere Fahrzeuge.

Das senkt langfristig Kosten, vermeidet spätere Umbauten und reduziert Konflikte innerhalb von Eigentümergemeinschaften.

Für Mieterinnen und Mieter bedeutet das mehr Unabhängigkeit von teuren oder überlasteten öffentlichen Ladesäulen.

Für Eigentümer und Vermieter steigt zugleich der Wert und die Attraktivität der Immobilie.

Elektromobilität wird damit endlich alltagstauglich – auch ohne eigenes Haus.

Noch sind Förderhöhe und Details offen.

Doch klar ist schon jetzt: Wenn das Programm konsequent umgesetzt wird, könnte 2026 das Jahr werden, in dem das Laden zu Hause für Millionen Menschen Realität wird.

Die Verkehrswende entscheidet sich nicht auf Parkplätzen, sondern im Keller – und dort setzt diese Förderung endlich an.

#Elektromobilität #Wallbox #Verkehrswende #Mehrfamilienhaus #EAuto

Rüge statt Rückgrat: Wie die Welt den Presserat ignoriert und Axel Springer auf Tauchstation geht

Ein Beitrag von LobbyControl

Der Deutsche Presserat hat sein schärfstes Schwert gezogen.

Für ihre falsche Skandal-Story über angebliche Geheimverträge zwischen EU-Kommission und NGOs erteilte er der Die Welt eine Rüge.

Diese muss nun auf der Seite des Artikels veröffentlicht werden, was bislang nicht geschieht.

Klare Worte aus dem Presserat. Der Artikel stelle eine gravierende Irreführung der Leserschaft und einen schweren Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht dar.

Das ist ein starkes und notwendiges Signal, auch an andere Medien.

Pflicht zur Transparenz, aber keine Reaktion. Die Welt muss die Rüge dort veröffentlichen, wo auch die gerügten Artikel stehen.

Bis heute ist das nicht passiert. Auch auf unsere E-Mails gibt es keine Antwort.

Damit darf sie nicht durchkommen. Wer den Pressekodex verletzt, muss dafür öffentlich gerade stehen.

Jetzt Druck machen. Helft uns, diesen Post zu verbreiten und den nötigen Druck aufzubauen, damit Die Welt die Rüge endlich sichtbar macht.

Kommentar von Werner Hoffmann

Was wir hier erleben, ist mehr als Nachlässigkeit, es ist Arroganz gegenüber demokratischen Spielregeln.

Wenn selbst der Presserat, das zentrale Kontrollorgan der Presse, ignoriert wird, dann stellt sich eine unangenehme Frage. Interessiert sich der Axel-Springer-Konzern überhaupt noch für journalistische Standards.

Statt Verantwortung zu übernehmen, wird ausgesessen. Statt Transparenz gibt es Schweigen. Das ist eine Unverschämtheit, gegenüber Leserinnen und Lesern, gegenüber der Zivilgesellschaft und gegenüber allen Redaktionen, die sich an Regeln halten.

Über Welt, Bild und andere Kanäle wird Stimmung gemacht, während man sich über zivilgesellschaftliche Rahmenbedingungen hinwegsetzt, als seien sie lästig oder optional. Pressefreiheit heißt nicht Narrenfreiheit. Wer Macht hat, trägt Verantwortung. Und wer Regeln bricht, muss dafür einstehen, sichtbar und ohne Ausreden.

#LobbyControl

#AxelSpringer

#PresseRat

Linux Mint, Teil 6: Private Cloud und Backup – volle Kontrolle über die eigenen Daten

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Umrüstung auf LinuxMint

Nach den bisherigen Teilen der Linux-Mint-Serie ist klar:

Office, Multimedia, Internet, Sicherheit und Alltagssoftware sind vollständig abgedeckt.

Doch zwei zentrale Fragen bleiben für viele Nutzer entscheidend:

Wie organisiere ich eine private Cloud? Und wie sichere ich meine Daten zuverlässig? Genau darum geht es in Linux Mint – Teil 6.

1. Private Cloud unter Linux Mint – unabhängig statt ausgeliefert

Mit Linux Mint lässt sich problemlos eine eigene Cloud-Infrastruktur aufbauen – ohne US-Konzerne, ohne Datenabfluss, vollständig DSGVO-konform.

Bewährt haben sich vor allem:

  • Nextcloud – die umfassendste Open-Source-Cloudlösung,
  • ownCloud – etwas schlanker, aber ähnlich aufgebaut.

Beide ermöglichen:

  • Datei- und Fotosynchronisation,
  • Kontakte, Kalender und Aufgaben,
  • Zugriff von unterwegs per Smartphone, Tablet oder Laptop,
  • Betrieb auf einem NAS (z. B. Western Digital EX4100) oder einem eigenen Server.

Der große Vorteil: Die Daten bleiben vollständig in eigener Hand. Keine Abo-Kosten, keine Profilbildung, keine fremden Zugriffe. Linux Mint dient dabei als stabiler Client – schnell, leise und zuverlässig.

2. Backup und Datensicherung – Linux ist Windows überlegen

Datensicherung ist kein Extra, sondern Pflicht – und hier spielt Linux Mint seine Stärken aus.

Zentrale Werkzeuge sind:

  • Timeshift – erstellt System-Snapshots, mit denen sich der komplette Rechner nach Fehlern oder Updates in Minuten zurücksetzen lässt,
  • Déjà Dup – einfache, automatische Sicherung persönlicher Daten auf externe Laufwerke oder Netzspeicher.

Das Ergebnis:

  • Klare Trennung von System und Daten,
  • transparente Backup-Strategien,
  • keine versteckten Hintergrundprozesse,
  • volle Kontrolle über Speicherort und Zeitplan.

Im Alltag bedeutet das: Kein Datenverlust bei Updates, kein Stress bei Fehlern, kein Zwang zu Cloud-Abos.

Resümee

Linux Mint zeigt gerade bei Cloud und Backup, was digitale Souveränität wirklich heißt. Eigene Cloud statt Datenkrake. Saubere Backups statt Hoffnung. Transparenz statt Abhängigkeit.

Linux Mint ist nicht nur eine Alternative – es ist die konsequente Lösung.

#LinuxMint

#WindowsOut

#Backup

#Datensicherung

#Cloud

Linux Mint Teil 5 – Foto, Grafik, Video & Multimedia ohne Windows

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Linux Mint ist nicht nur für Büro und Verwaltung geeignet, sondern auch für kreative Arbeit, Medienproduktion und Content-Erstellung. Gerade in den Bereichen Foto, Grafik, Video und Multimedia existieren ausgereifte Programme, die Windows-Software vollständig ersetzen können – ohne Abo, ohne Lizenzzwang und oft sogar leistungsfähiger als ihre kommerziellen Pendants.

Dieser fünfte Teil zeigt, welche kreativen Werkzeuge unter Linux Mint zur Verfügung stehen.

Fotoprogramme (Bildbearbeitung & RAW-Entwicklung)

  • GIMP als leistungsfähige Alternative zu Adobe Photoshop,
  • Darktable für professionelle RAW-Entwicklung vergleichbar mit Lightroom,
  • RawTherapee für besonders präzise Bildbearbeitung,
  • digiKam zur Fotoverwaltung mit Metadaten, Tags und Gesichtserkennung,
  • Shotwell für einfache Fotoorganisation.

Grafikprogramme (Vektor, Layout, Illustration)

  • Inkscape für Vektorgrafiken als Ersatz für Adobe Illustrator,
  • Scribus für Layout und Desktop-Publishing ähnlich Adobe InDesign,
  • Krita für digitale Illustration, Zeichnung und Konzeptgrafik,
  • Blender für 3D-Grafik, Visualisierung und Animation.

Videoprogramme (Abspielen & Konvertieren)

  • VLC Media Player zum Abspielen nahezu aller Video- und Audioformate,
  • MPV als extrem schlanker und schneller Mediaplayer,
  • HandBrake zur Video-Konvertierung und Komprimierung,
  • FFmpeg als professionelles Werkzeug für Audio- und Videoverarbeitung.

Videoschnitt (Video-Editing & Content-Erstellung)

  • Kdenlive als leistungsfähiger Videoeditor für YouTube und Social Media,
  • Shotcut für einfachen, schnellen Videoschnitt,
  • OpenShot als intuitiver Einstieg in die Videobearbeitung,
  • Blender Video Editor für komplexe Schnitt- und Effektarbeiten,
  • Lightworks in der kostenlosen Version für ambitionierte Projekte.

Audio & Multimedia

  • Audacity für Audioaufnahme und -bearbeitung,
  • Ardour für professionelle Musik- und Mehrspuraufnahmen,
  • OBS Studio für Bildschirmaufnahmen, Streaming und Videoaufzeichnung.

Resümee

Linux Mint ist auch im kreativen und medialen Bereich vollständig einsatzfähig. Ob Fotobearbeitung, Grafikdesign, Videoschnitt oder Streaming – alle wichtigen Werkzeuge sind verfügbar, stabil und praxisbewährt.
Für Kreative, Content-Produzenten, Vereine und Bildungseinrichtungen bedeutet das: keine Abos, geringere Kosten, volle Kontrolle und echte digitale Unabhängigkeit.

#LinuxMint #OpenSource #Kreativsoftware #WindowsAlternative #DigitaleSouveraenitaet

Linux MINT Teil 4 – Alternative Windowsprogramme (Büro, Internet, Verwaltung)

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Linux Mint ist längst ein vollwertiges Alltags- und Arbeitssystem. Gerade in den klassischen Büro- und Verwaltungsbereichen existieren ausgereifte Alternativen zu nahezu allen Windows-Programmen. Viele davon sind kostenlos, ohne Abo, datenschutzfreundlich und direkt über den Softwaremanager installierbar.
Dieser vierte Teil konzentriert sich auf Büro, Internet, E-Mail, Steuern, Buchhaltung und KI-Alternativen.

Bürosoftware (Office)

  • LibreOffice als vollständiger Ersatz für Word, Excel, PowerPoint und Access,
  • OnlyOffice mit sehr hoher Microsoft-Office-Kompatibilität, ideal für Zusammenarbeit,
  • FreeOffice als schlanke, kostenlose Office-Suite,
  • Calligra Suite als modulare Office-Alternative.

E-Mail-Programme

  • Thunderbird als bewährter Outlook-Ersatz mit Kalender und Aufgaben,
  • Evolution mit Exchange-Anbindung und starker Outlook-Nähe,
  • Geary als modernes, reduziertes IMAP-Mailprogramm,
  • KMail als Teil einer integrierten Arbeitsumgebung.

Browser

  • Firefox als Standardbrowser mit Fokus auf Datenschutz,
  • Chromium als Open-Source-Basis von Chrome,
  • Brave mit integriertem Tracking- und Werbeblocker,
  • Vivaldi für Nutzer mit hohen Ansprüchen an Anpassbarkeit.

Steuerprogramme (Deutschland)

  • ELSTER vollständig über den Browser nutzbar,
  • WISO Steuer Web ohne Betriebssystembindung,
  • SteuerGo als cloudbasierte Lösung,
  • Smartsteuer als weitere Linux-taugliche Webanwendung.

Buchhaltung & doppelte Buchführung

  • GnuCash für vollständige doppelte Buchführung inklusive SKR03 und SKR04,
  • KMyMoney für Selbstständige und kleinere Betriebe,
  • Ledger und Beancount für textbasierte, revisionssichere Buchhaltung,
  • Dolibarr als Open-Source-ERP für Unternehmen und Vereine,
  • Odoo Community Edition als umfangreiche ERP-Lösung.

Alternativen zu ChatGPT unter Linux Mint

  • GPT4All für lokale, datenschutzfreundliche KI-Nutzung,
  • Ollama zum Ausführen moderner Sprachmodelle auf dem eigenen Rechner,
  • LM Studio für komfortable lokale KI-Modelle ohne Cloud,
  • Open-Source-Weboberflächen für lokale Large-Language-Models,
  • Browserbasierte KI-Dienste wie Claude, Mistral oder Perplexity.

Kosten & Installation

  • Die meisten Programme sind vollständig kostenlos,
  • Keine Lizenzschlüssel, keine Aktivierung, kein Abo,
  • Installation über den Linux-Mint-Softwaremanager mit wenigen Klicks,
  • Zentrale und sichere Updates über das System.

Resümee

Linux Mint ersetzt Windows im Büro-, Internet- und Verwaltungsbereich vollständig. Für Privatanwender, Selbstständige und Vereine bedeutet das geringere Kosten, mehr Kontrolle und echte digitale Souveränität – ohne funktionale Abstriche.

#LinuxMint #WindowsAlternative #OpenSource #DigitaleSouveraenitaet #FreieSoftware

Linux MINT Teil 3 – Welche Virenprogramme gibt es, wie teuer sind sie und werden sie laufend upgedatet?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Werner Hoffmann.

Wer von Windows zu Linux Mint wechselt, stellt schnell die Frage: Brauche ich überhaupt ein Virenprogramm – und wenn ja, welches?
Die kurze Antwort: Linux Mint ist von Haus aus deutlich sicherer als Windows. Trotzdem gibt es Antivirensoftware – vor allem für bestimmte Einsatzfälle.

1. ClamAV (Open Source, kostenlos)

ClamAV ist der Standard unter Linux. Die Software ist Open Source, kostenfrei und wird weltweit eingesetzt – vor allem auf Mailservern und Dateigateways.
ClamAV erkennt Linux-, Windows- und Mac-Malware und eignet sich ideal zum Prüfen von Dateien, USB-Sticks oder E-Mail-Anhängen, die an Windows-Nutzer weitergegeben werden.
Updates erfolgen regelmäßig über Signaturdatenbanken.

Link: S. Unten*

2. ClamTK (grafische Oberfläche für ClamAV, kostenlos)

ClamTK ist keine eigene Engine, sondern eine benutzerfreundliche Oberfläche für ClamAV.
Ideal für Desktop-Nutzer: Dateien oder ganze Ordner lassen sich per Klick scannen, Updates erfolgen automatisch im Hintergrund.
Kosten: kostenlos.

Link S. Unten **

3. Sophos Antivirus for Linux (kostenlos für Privatnutzer)

Sophos bietet einen leistungsstarken Virenschutz mit Echtzeit-Scanning („On-Access-Scan“).
Geeignet für Nutzer, die ein Sicherheitskonzept ähnlich wie unter Windows wünschen.
Für Privatanwender kostenlos, kommerzielle Nutzung kostenpflichtig. Updates erfolgen regelmäßig automatisch.

Link: AY unten***

4. Bitdefender GravityZone (kostenpflichtig)

Eine professionelle Unternehmenslösung mit zentraler Verwaltung und sehr hoher Erkennungsrate.
Für Firmen sinnvoll, für private Linux-Mint-Rechner meist überdimensioniert.
Updates erfolgen laufend.

Link S.unten ****

Braucht man Antivirus unter Linux Mint?

Für die meisten Privatnutzer: nein.
Linux Mint nutzt ein striktes Rechtemodell, signierte Softwarequellen und hat eine sehr kleine Malware-Zielgruppe.
Sinnvoll ist Antivirus vor allem, wenn Dateien regelmäßig mit Windows-Systemen ausgetauscht werden.

Empfehlung für alte Laptops

ClamAV + ClamTK – kostenlos, ressourcenschonend und in den meisten Fällen ausreichend.

Linux Mint zeigt damit erneut: Sicherheit geht auch ohne Abos, ohne Zwang und ohne Dauerüberwachung.

#LinuxMint
#Vorensoftware

Link *

Internet: https://www.clamav.net

Link **

Internet: https://github.com/dave-theunsub/clamtk

Link ***

Internet: https://www.sophos.com/en-us/products/free-tools/sophos-antivirus-for-linux

Link ****

Internet:

https://www.bitdefender.com/business

Freiwillige Beiträge: Für wen sie sich wirklich lohnen – und wann sie bares Geld bringen

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

www.Renten-Experte.de

Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung wirken auf den ersten Blick einfach: einzahlen, Rente erhöhen. In der Praxis entscheidet jedoch wer einzahlen darf, wann und mit welchem Ziel. Nur dann entfalten sie ihren tatsächlichen Nutzen.

Wer kann freiwillige Beiträge zahlen?

Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht
Sie können jederzeit freiwillig einzahlen, um Rentenansprüche aufzubauen oder zu stabilisieren.

Menschen mit Lücken im Versicherungsverlauf
Dazu zählen Zeiten ohne Pflichtbeiträge, etwa durch Auslandsaufenthalte, längere Auszeiten oder Phasen ohne Leistungsbezug. Freiwillige Beiträge verhindern, dass diese Lücken die Rente dauerhaft senken.

Wichtig: Keine freiwilligen Beiträge während einer Pflichtversicherung
Wer sich aktuell in einer Pflichtversicherungszeit befindet – etwa als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer – kann keine freiwilligen Beiträge zusätzlich für diese Zeit leisten. Freiwillige Beiträge sind nur möglich, wenn keine Versicherungspflicht besteht.

Sonderfall kurz vor dem Rentenbeginn

Versicherte ab dem 50. Lebensjahr können auch während einer laufenden Pflichtversicherung zusätzliche Zahlungen leisten, um Rentenabschläge bei einem vorzeitigen Rentenbeginn auszugleichen.

Diese Zahlungen beruhen auf § 187a SGB VI und gelten rechtlich nicht als freiwillige Beiträge, sind aber ausdrücklich zulässig. Voraussetzung ist eine vorherige, verbindliche Berechnung durch die Deutsche Rentenversicherung; die Beitragshöhe ist nicht frei wählbar.

Personen mit Ziel Mindestversicherungszeit
Wer knapp unter wichtigen Wartezeiten liegt, kann durch freiwillige Beiträge den Zugang zu besseren Rentenarten sichern.

Wann lohnt sich das konkret?

Ein selbstständiger 55-Jähriger kann durch freiwillige Beiträge nicht nur seine Rente erhöhen, sondern den Rentenanspruch überhaupt erst sichern.
Gezielte Sonderzahlungen nach § 187a SGB VI können Abschläge dauerhaft reduzieren.
In Jahren mit hoher Steuerlast können Beiträge zudem steuerlich besonders attraktiv sein.
Auch das Erreichen einer entscheidenden Mindestversicherungszeit kann mit wenigen Beiträgen den Zugang zu besseren Rentenoptionen eröffnen.

www.Renten-Experte.de

Warum unabhängige Beratung entscheidend ist

Entscheidend ist nicht, dass man einzahlt, sondern ob es sinnvoll ist. Ein unabhängiger Rentenberater betrachtet gesetzliche Rente, Steuern, Krankenversicherung und private Vorsorge gemeinsam – deutlich über reine Standardauskünfte hinaus.

Wer freiwillige Beiträge oder Sonderzahlungen richtig nutzen will, sollte strategisch vorgehen. Auf

www.Renten-Experte.de

findest du unabhängige Rentenberatung mit genau diesem Anspruch.

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Haben BILD, WELT und NIUS ein Grundrecht auf Lügen in der Presse?

Ein Beitrag von Francesco Garita

#Francesco #Garita

Was Daniel Günther bei Markus Lanz gesagt hat, ist weder Skandal noch Tabubruch, sondern eine simple Erinnerung an Basics. Medien sollen wahrheitsgemäß berichten, Quellen prüfen, sauber arbeiten. Dass ausgerechnet AfD und ihre Begleitmedien daraus Zensur machen, ist kein Missverständnis, sondern Strategie.

YouTube player

Es gibt kein Grundrecht auf Lüge.

Pressefreiheit schützt Meinung, Zuspitzung, auch Provokation. Sie schützt aber nicht die systematische Verdrehung von Fakten, das kalkulierte Weglassen von Kontext, das Ersetzen von Recherche durch Empörung. Wer sich Journalismus nennt, muss sich an journalistische Sorgfalt messen lassen. Punkt.

Günther hat keine Pressezensur gefordert. Er hat kein Verbot verkündet und keine staatliche Vorprüfung verlangt. Er hat Verantwortung eingefordert. Und genau das trifft jene, deren Geschäftsmodell auf Dauererregung basiert. Wer von Faktenprüfung spricht, wird von Kampagnenportalen sofort als Feind markiert, weil Kontrolle ihrer Erzählung schadet.

NIUS ist in diesem Sinn kein normales Medium, sondern ein Propagandakanal. Er arbeitet mit politischer Mobilisierung, nicht mit offener Recherche. Dass sich solche Akteure unter dem Deckmantel Meinungsfreiheit mit Tichy, Achse des Guten, Novo, der Weltwoche sowie mit WELT, BILD und rechtskonservativen Milieus verklammern, ist folgerichtig. Gemeinsam geht es nicht um Debatte, sondern um die Delegitimierung demokratischer Öffentlichkeit.

Sorgfalt ist keine Zensur. Sorgfalt ist die Voraussetzung, damit Meinungsfreiheit nicht zur Waffe gegen die Demokratie wird. Wer daraus einen Rücktrittsgrund drechselt, verteidigt nicht Freiheit, sondern das Recht, ungestört zu täuschen.

#Guenther #Lanz #AfD #NIUS #Pressefreiheit #Journalismus #Fakten #Demokratie #Desinformation

Warum die erste Prüfung des Versicherungsverlaufs spätestens mit 44 Jahren erfolgen sollte

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

www.Renten-Experte.de

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Spätestens mit 44 Prüfung Versicherungsverlauf durch www.Renten-Experte.de

Viele Menschen beschäftigen sich erst kurz vor dem Ruhestand mit ihrer Rente.

Das ist ein folgenschwerer Fehler. Spätestens mit 44 Jahren sollte der Versicherungsverlauf geprüft werden, denn nur dann bestehen noch echte Möglichkeiten, Fehler zu korrigieren und die spätere Rente aktiv zu gestalten.

Der Versicherungsverlauf ist das zentrale Dokument der gesetzlichen Rente.

Er enthält alle rentenrelevanten Zeiten wie Beschäftigung, Ausbildung, Arbeitslosigkeit, Kindererziehung, Pflege und Krankheit. Fehlende oder falsch bewertete Zeiten wirken sich lebenslang negativ auf die Rentenhöhe aus.

Warum gerade 44 Jahre?

Mit Mitte 40 sind die meisten Lebensabschnitte abgeschlossen. Unterlagen sind meist noch vorhanden, Arbeitgeber oft noch erreichbar. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, gezielt gegenzusteuern – etwa durch Nachzahlungen oder freiwillige Beiträge. Wer erst mit 55 oder 60 prüft, kann meist nur noch feststellen, aber kaum noch handeln.

Ein besonders wichtiger Punkt: Schulzeiten zwischen 16 und 17 Jahren

Was viele nicht wissen: Diese Schulzeiten können nachträglich mit Beiträgen belegt werden. Dieses eine Jahr kann rentenrechtlich entscheidend sein.

Erstens: Wirkung auf die Erwerbsminderungsrente.

Für dieses Jahr können freiwillige Beiträge gezahlt werden – Mindest- oder Höchstbeitrag. Besteht ein erhöhtes Risiko einer Erwerbsminderung, kann der Höchstbeitrag besonders wirkungsvoll sein.

Grund ist die Zurechnungszeit: Sie wird mit der durchschnittlichen Entgeltpunktezahl aus dem bisherigen Versicherungsverlauf berechnet. Ein Jahr mit hohen Beiträgen erhöht diesen Durchschnitt – und damit die Erwerbsminderungsrente dauerhaft.

Zweitens: Anrechnung auf die 45-jährige Wartezeit.

Wird mindestens der Mindestbeitrag nachgezahlt, zählt dieses Schuljahr für die 45 Jahre. Häufig fehlen nur wenige Monate, um die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte zu erreichen. Genau hier kann dieses Jahr den Unterschied machen.

Warum eine unabhängige Prüfung wichtig ist

Die Prüfung sollte durch einen unabhängigen Rentenberater erfolgen. Er vertritt ausschließlich die Interessen des Versicherten und erkennt Gestaltungsmöglichkeiten, die im Standardverfahren oft nicht angesprochen werden. Die Deutsche Rentenversicherung prüft korrekt, darf jedoch keine individuelle Optimierungsberatung leisten.

Resümee

Die erste Prüfung des Versicherungsverlaufs ist keine Formsache. Spätestens mit 44 Jahren entscheidet sich, ob man später nur reagiert – oder seine Alters- und Erwerbsminderungsrente bewusst und vorausschauend gestaltet.

www.Renten-Experte.de

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