Arbeiten bis 70 – aber regieren bitte nicht bis 90: Wenn alte Männer die Zukunft verweigern

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Das darf man doch am Samstag morgen wohl sagen?

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Es gibt derzeit eine besonders zynische Debatte: Menschen sollen bis 70 arbeiten, körperlich schuften, geistig liefern, flexibel bleiben – während andere mit 70, 75 oder 85 Jahren noch immer Weltpolitik betreiben, als wäre das Jahr 1985 nie zu Ende gegangen.

Und genau hier liegt das Problem.

Denn manche dieser Herren leiden offenkundig an einer ganz besonderen Erscheinung unserer Zeit. Nicht medizinisch anerkannt, aber gesellschaftlich hochgefährlich.

Der Name dieser Erscheinung lautet: ADMS – Alte-Deutsche-Männer-Syndrom.

Ergänzung: Das #AltedeutscheMännersyndrom ist wie die spanische Grippe. Sie kommt nicht in Deutschland vor, sondern auch im Ausland!!!

ADMS ist schlimmer als Demenz oder Alzheimer. Denn ADMS ist keine Vergessenskrankheit, sondern eine Verweigerung der Realität.

Betroffene zeigen typische Symptome: Sie halten sich für alternativlos, sie erklären die Welt mit Denkmodellen aus dem letzten Jahrhundert, sie verwechseln Macht mit Weisheit, sie hören nicht mehr zu, reden aber umso lauter, und sie glauben ernsthaft, dass junge Generationen gefälligst zu funktionieren haben, während sie selbst keinen Platz machen.

Besonders fatal wird ADMS, wenn es politische Macht mit sich bringt.

Lebende und höchst aktive Beispiele finden sich leider zuhauf: Wladimir Putin (72), Donald Trump (79), Friedrich Merz (70), Benjamin Netanjahu (76), Xi Jinping (72), Ali Chamenei (86) und Alexander Lukaschenko (71).

Was all diese Männer eint, ist nicht ihr Alter allein. Es ist die Unfähigkeit loszulassen, die Angst vor Kontrollverlust und der unbedingte Wille, ihre überholten Weltbilder anderen aufzuzwingen.

Und dann kommen genau diese Kreise und sagen: Die Pflegekraft soll bis 70 arbeiten. Der Handwerker auch. Die Kassiererin sowieso.

Aber sie selbst? Sie bleiben. Entscheiden. Moralisieren. Blockieren.

Das ist keine Erfahrung. Das ist Machtmissbrauch durch Altersstarrsinn.

Arbeiten bis 70 kann man diskutieren. Regieren, hetzen und die Welt blockieren mit 70 plus darf niemals Normalität werden.

ADMS ist kein Witz. ADMS ist eine Gefahr.

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45 Jahre gearbeitet – und trotzdem weniger Rente? Warum Abschläge manchmal sogar sinnvoll sein können

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Unabhängiger Rentenberater
(ab 1.2.2026)

www.Renten-Experte.de

Viele Menschen sind überzeugt: Wer 45 Jahre gearbeitet hat, erhält automatisch die volle Rente ohne Abzüge.
Diese Annahme ist weit verbreitet – aber sie ist falsch.

Die Realität der gesetzlichen Rente

Die 45 Jahre beziehen sich auf eine besondere Wartezeit,
anerkannt werden nur bestimmte Versicherungszeiten,
und entscheidend ist das Erreichen der jeweiligen Altersgrenze.

Welche Zeiten angerechnet werden können

Pflichtbeiträge aus Beschäftigung oder Selbstständigkeit,
Kindererziehungszeiten,
Pflege von Angehörigen,
Zeiten mit Arbeitslosengeld I,
freiwillige Beiträge unter klaren gesetzlichen Voraussetzungen.

Welche Zeiten nicht zählen oder kaum wirken

Bürgergeld bzw. früheres Arbeitslosengeld II,
längere beitragsfreie Unterbrechungen,
Schul- und Studienzeiten nach dem 17. Lebensjahr,
Minijobs ohne eigene Rentenbeiträge.

Der entscheidende Punkt: der Rentenbeginn

Die abschlagsfreie Rente ist nur bei Erreichen der Altersgrenze möglich,
wer früher in Rente geht, erhält Abschläge,
pro Monat 0,3 Prozent,
dauerhaft und lebenslang.

Warum ein Rentenabschlag nicht immer schlecht sein muss

Besonders bei Ehepaaren mit zwei hohen Renten,
kann eine sehr hohe eigene Altersrente Nachteile haben,
denn bei einer Witwen- oder Witwerrente wird die eigene Rente angerechnet,
oberhalb eines Freibetrags kommt es zu Kürzungen,
im Extremfall entfällt die Hinterbliebenenrente ganz.

Ein Beispiel aus der Praxis

Langjährig Beschäftigte großer Arbeitgeber wie Debeka,
mit stabilen Erwerbsbiografien und überdurchschnittlichen Rentenansprüchen,
sind häufig von dieser Konstellation betroffen,
eine bewusst etwas niedrigere eigene Rente kann dazu führen,
dass im Todesfall des Partners mehr Witwen- oder Witwerrente verbleibt.

Was unbedingt geprüft werden sollte

Ist der Versicherungsverlauf vollständig?,
stimmen alle angerechneten Zeiten?,
lohnt sich ein früherer Rentenbeginn trotz Abschlag?,
wie wirken sich Rentenhöhe und Hinterbliebenenversorgung gemeinsam aus?

Resümee

45 Arbeitsjahre sind kein Automatismus für eine volle Rente.


Entscheidend ist nicht nur die Höhe der eigenen Rente,
sondern die Gesamtstrategie für beide Partner.
Gerade bei strategischen Entscheidungen rund um den Rentenbeginn und mögliche Abschläge sollte man sich unbedingt von einem unabhängigen Rentenberater begleiten lassen, um finanzielle Fehlentscheidungen mit lebenslanger Wirkung zu vermeiden.

#Rente
#45Versicherungsjahre
#Rentenabschlag
#Witwenrente
#Rentenberatung

Linux Mint provoziert – warum Windows & Microsoft 365 so fanatisch verteidigt werden

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Warum manche Windows und Microsoft 365 so vehement verteidigen – eine Einordnung zur laufenden Debatte

Link — siehe ganz unten

VORAB: Ich habe keinerlei finanzielle Interessen an dem einen oder anderen Betriebssystem. Für mich steht seit Putin und Trump jedoch eine Frage im Zentrum, die lange verdrängt wurde: die Sicherheitsfrage.

Gerade erst drohte Donald Trump erneut mit der Erhöhung von Zöllen gegen Länder, die Dänemark und Grönland politisch beistehen. Zölle sind ein bekanntes Druckmittel.

Doch womit droht ein Machthaber morgen? Mit dem zeitweisen Abschalten von Cloud-Diensten? Mit dem Aussetzen von Sicherheitsupdates?

Was vor wenigen Jahren noch überzogen klang, ist heute realpolitisch denkbar. Digitale Abhängigkeit ist kein abstraktes IT-Thema mehr, sondern eine Frage von Macht, Erpressbarkeit und Handlungsfähigkeit.

Monoverteilung von Cloud und Updates.

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Ich möchte die Diskussion rund um digitale Souveränität, Windows, Linux Mint, Open Source und Hyperscaler deshalb auf eine sachliche Meta-Ebene heben.

Nicht als persönlichen Angriff, sondern als Erklärung, warum die Fronten hier so schnell verhärten.

1. Berufliche Positionierung prägt die Perspektive

Wer beruflich Microsoft 365, Cloud-First-Strategien, Zero-Touch-Provisioning und Hyperscaler-SaaS anbietet, verteidigt dieses Modell zwangsläufig. Kritik an Windows-Monokulturen oder der Hinweis auf Alternativen wie Linux Mint und Open Source wird dann schnell als Angriff verstanden.

Tatsächlich geht es nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um eine strategische Risikodiskussion.

2. Komfort wird mit Zukunftsfähigkeit verwechselt

SaaS, Hyperscaler und Zero Touch sind bequem und kurzfristig attraktiv. Die entscheidende Frage ist jedoch langfristig: Was passiert, wenn Wechseloptionen verschwinden, Preise steigen oder politische Rahmenbedingungen sich ändern? Diese Perspektive hat nichts mit Nullerjahre-IT zu tun, sondern mit Resilienz und Vorsorge.

3. Narrative Abwehr ersetzt die Kernfrage

Statt zu diskutieren, ob digitale Monokulturen ein Risiko für Unternehmen und Europa darstellen, wird die Debatte häufig auf Begriffe wie FUD oder Souveränitätsbubble gelenkt. Das mag rhetorisch wirken, beantwortet aber nicht die eigentliche Frage: Wie viel Abhängigkeit ist verantwortbar, wenn Machtpolitik zurückkehrt?

Mir geht es nicht um Ideologie und nicht um alles selbst machen. Mir geht es um Wahlfreiheit, offene Standards und echte Alternativen, damit ein Wechsel möglich bleibt, technisch, wirtschaftlich und politisch.

Digitale Souveränität bedeutet nicht Rückzug aus der Welt. Sie bedeutet Handlungsfähigkeit in einer vernetzten Welt.

#DigitaleDemokratie #LinuxStattLockIn #OpenSource #EuropaUnabhaengig #ITSecurity

Link:

Warum Elektrofahrzeuge ab Mitte diesen Jahres eine extreme Nachfrage erhalten – und Verbrenner zu Ladenhütern werden

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Der Automarkt steht vor einem massiven Umbruch. Ab der Jahresmitte verdichten sich mehrere Entwicklungen zu einem perfekten Sturm: Elektrofahrzeuge erleben einen Nachfrage-Schub, während Benziner und Diesel rasant an Attraktivität verlieren. Wer jetzt noch zögert, riskiert spürbare Wertverluste.

1. Neue Förderung der Elektromobilität
Die Politik setzt klare Signale: Kauf-, Leasing- und Steueranreize für E-Autos werden ausgeweitet oder neu justiert. Ziel ist es, die Umstellung schneller und breiter zu machen. Für Käufer bedeutet das geringere Einstiegskosten, planbare Vorteile und bessere Gesamtkosten über die Laufzeit.

2. Förderung für Elektrostromanschlüsse in Tiefgaragen & Mehrfamilienhäusern
Ein echter Gamechanger ist die gezielte Förderung von Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen. Wallboxen in Tiefgaragen und auf Stellplätzen werden finanziell unterstützt, Netzanschlüsse vereinfacht. Das beseitigt das letzte große Argument gegen E-Autos: Laden dort, wo man wohnt – bequem, günstig, alltagstauglich.

3. Verbrenner werden schwer verkäuflich – auch im Export
Der Gegenwind für Verbrenner nimmt weltweit zu. Gebrauchtpreise geraten unter Druck, Standzeiten verlängern sich. Selbst der Export stockt:

  • Äthiopien hat Importstopps für ältere Verbrenner verhängt,
  • in Indien werden alte Benziner und US-Diesel zunehmend verdrängt,
  • viele Länder schwenken strategisch auf Elektromobilität um.

Die Folge: Sinkende Nachfrage, höhere Risiken beim Wiederverkauf, wachsender Abschreibungsdruck.

Resümee & klare Empfehlung
Die Zeichen stehen eindeutig auf Elektro. Förderungen, Ladeinfrastruktur und globale Markttrends verstärken sich gegenseitig. Wer noch einen Verbrenner fährt oder einen Kauf plant, sollte möglichst bald umstellenbevor der große Boom startet und E-Autos knapper, Wartelisten länger und Verbrenner endgültig zu Ladenhütern werden.

#Elektromobilität
#Elektroauto
#EAutoBoom
#VerbrennerAus
#Energiewende

E-Auto-Hammer aus Berlin: Kaufprämie kommt zurück – und diesmal sogar rückwirkend!

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen… eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen. –

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Die neue Bundesregierung plant einen echten Paukenschlag für die Elektromobilität:

Eine Kaufprämie für neue Elektroautos soll rückwirkend gelten.

Wer in den vergangenen Monaten bereits ein E-Auto gekauft hat, könnte nachträglich Geld vom Staat erhalten.

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Ziel ist es, den zuletzt deutlich eingebrochenen Markt für E-Fahrzeuge wieder zu stabilisieren und Planungssicherheit für Verbraucher sowie Hersteller zu schaffen.

Vorgesehen ist eine Neuauflage der staatlichen Förderung, die direkt beim Kauf greift und den Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge wieder attraktiver machen soll.

Details zur genauen Höhe und zum Startzeitpunkt werden derzeit noch ausgearbeitet, doch politisch ist die Richtung eindeutig:

Die Elektromobilität soll wieder gezielt unterstützt werden.

Audi Q8 55 e-tron Elektromobilität

Warum wurde die Förderung damals gestrichen?

Der abrupte Förderstopp Ende 2023 hatte keinen klimapolitischen Kurswechsel zur Ursache, sondern einen juristischen Hintergrund.

Elektrofahrzeuge ECAR Vollstromer

Auslöser war ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Umwidmung von Corona-Sondermitteln für andere Zwecke für unzulässig erklärte. Angestoßen wurde das Verfahren unter anderem durch Politiker der CDU.

In der Folge fehlten der damaligen Bundesregierung plötzlich Milliarden im Klima- und Transformationsfonds.

Unter massivem Zeitdruck mussten Ausgaben gestrichen werden, darunter auch die Kaufprämie für E-Autos.

Der Förderstopp war somit keine politische Entscheidung gegen Elektromobilität, sondern eine direkte Konsequenz aus dem Urteil.

Stromladestation E-Car E-Fahrzeuge

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Jetzt die Kehrtwende

Mit der neuen Koalition aus CDU/CSU und SPD soll die Förderung nun neu, rechtssicher und aus regulären Haushaltsmitteln eingeführt werden. Ziel ist es, erneute Förderabbrüche zu vermeiden und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Eine rückwirkende Kaufprämie wäre ein starkes Signal an alle Käufer, die trotz Unsicherheit bereits auf ein E-Auto gesetzt haben. Gleichzeitig könnte sie den Markt kurzfristig beleben und langfristig dazu beitragen, dass Deutschland beim Hochlauf der Elektromobilität wieder aufholt.

Resümee: Der Staat korrigiert einen juristisch erzwungenen Bruch und macht deutlich, dass Elektromobilität weiterhin politisch gewollt ist.

Hashtags: #Deutschland #Elektroauto #Kaufprämie #Energiewende #Verkehrswende

Quelle: www.n-tv.de/wirtschaft/Kaufpraemie-fuer-neue-E-Autos-soll-rueckwirkend-gewaehrt-werden-id30247456.html

Luxusreise nach Peking – Wie ein AfD-Politiker Chinas Nähe suchte

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören. –

Ein AfD-Bundestagsabgeordneter steht im Zentrum schwerer Vorwürfe: Petr Bystron soll von chinesischen Stellen zu einer exklusiven Reise nach Peking eingeladen worden sein, inklusive Organisation, Unterbringung und politischer Termine.

Der Verdacht lautet: Es könnte sich nicht nur um „Austausch“ gehandelt haben, sondern um gezielte Einflussnahme.

Berichten zufolge ging es bei der Reise weniger um Kultur und mehr um politische Kontakte.

Treffen mit Funktionären, Einladungen an repräsentative Orte und ein Ablauf, der eher an staatliche Gastprogramme erinnert, werfen Fragen auf: Wer hat eingeladen, wer hat bezahlt, und welches Interesse stand dahinter?

Brisant ist der Vorgang auch deshalb, weil die AfD immer wieder durch auffällige Nähe zu autoritär regierten Staaten und deren Narrativen auffällt.

Kritiker sehen darin ein Muster:

Wenn Abgeordnete Vorteile annehmen oder sich in exklusiven Formaten umwerben lassen, entsteht zumindest der Eindruck politischer Abhängigkeit, selbst dann, wenn am Ende formale Regeln nicht eindeutig verletzt sein sollten.

Bystron weist Vorwürfe zurück und stellt die Reise als üblichen politischen Austausch dar.

Doch gerade in Zeiten internationaler Desinformation und hybrider Einflussstrategien gilt:

Transparenz ist Pflicht. Bei finanzierten Reisen, Einladungen und Kontakten zu ausländischen Akteuren erwartet die Öffentlichkeit klare Offenlegung und nachvollziehbare Grenzen.

Der Fall wirft damit eine Grundsatzfrage auf: Wie wehrhaft ist die deutsche Politik gegenüber ausländischer Einflussnahme, und warum geraten dabei ausgerechnet AfD-Politiker immer wieder in den Fokus? Vertrauen entsteht nur durch vollständige Aufklärung.

#Deutschland #AfD #PetrBystron #China #Transparenz

Quelle: www.watson.ch/international/china/891420278-china-bezahlte-afd-politiker-petr-bystron-einen-luxustrip-nach-peking

Fotos sind KI-generiert.

Endlich Hoffnung für Millionen: Barrierefreies Wohnen kehrt zurück – Regierung korrigiert fatalen Förderstopp

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Nach einem Jahr Stillstand kommt Bewegung in ein Thema, das für Millionen Menschen existenziell ist: barrierefreies und altersgerechtes Wohnen.

Die Bundesregierung plant, im Haushalt 2026 wieder Fördermittel für den Umbau von Wohngebäuden bereitzustellen.

Damit wird eine Entscheidung korrigiert, die viele Betroffene 2024 hart getroffen hatte: Damals wurden die Förderprogramme für altersgerechtes und barrierefreies Umbauen gestoppt.

Wichtig ist dabei eine korrekte Einordnung. Der Abbau der Förderung erfolgte nicht aus politischer Gleichgültigkeit, sondern als unmittelbare Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom November 2023.

Das Gericht erklärte die Umwidmung nicht genutzter Corona-Kredite in den Klima- und Transformationsfonds für verfassungswidrig.

In der Folge fehlten der früheren Bundesregierung plötzlich Milliardenbeträge, Subventionen durften haushaltsrechtlich nicht mehr fortgeführt werden.

Der Förderstopp war somit rechtlich erzwungen, nicht politisch gewollt.

Für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Familien mit Pflegebedarf hatte diese Entscheidung dennoch gravierende Folgen.

Konkret bedeutete sie keine Zuschüsse für Aufzüge, keine Unterstützung für bodengleiche Duschen, keine Hilfe für Türverbreiterungen oder Treppenlifte.

Umbauten, die ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen, wurden für viele unbezahlbar oder ganz unmöglich.

Dabei ist der Bedarf unübersehbar. Deutschland altert rapide. Immer mehr Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnung bleiben. Barrierefreier Umbau ist deshalb kein Luxus, sondern soziale Infrastruktur.

Jeder Euro, der hier investiert wird, spart später hohe Kosten in Pflege, Krankenhausaufenthalten und stationären Einrichtungen. Dieses Argument findet nun wieder politisches Gewicht.

Ab 2026 sollen sowohl private Eigentümerinnen und Eigentümer als auch Mieterinnen und Mieter erneut unterstützt werden.

Förderfähig sollen Maßnahmen sein, die Stürze verhindern, Mobilität sichern und Pflege zu Hause erleichtern. Auch der altersgerechte Umbau von Bestandswohnungen und Mehrgenerationenhäusern rückt wieder in den Fokus.

Dass diese Förderung zurückkehrt, ist ein wichtiges Signal. Entscheidend wird jedoch sein, ob sie verlässlich, ausreichend ausgestattet und langfristig abgesichert wird. Barrierefreiheit darf nicht erneut Opfer kurzfristiger Haushaltskrisen werden.

#BarrierefreiesWohnen #AltersgerechtUmbauen #PflegeZuhause #Sozialpolitik #Wohnpolitik

Lade-Revolution im Keller – Neue Wallbox-Förderung soll 2026 Millionen Haushalte erreichen

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die Elektromobilität stockt in Deutschland nicht wegen fehlender E-Autos, sondern wegen fehlender Lademöglichkeiten.

Besonders Menschen in Mehrparteienhäusern stehen vor einem realen Problem: keine Wallbox, kein ausreichender Netzanschluss, hohe Umbaukosten und komplizierte Eigentümerstrukturen.

Genau hier soll nun eine neue staatliche Förderung ab 2026 ansetzen.

Geplant ist ein Förderprogramm speziell für Mehrfamilienhäuser, Wohnungseigentümergemeinschaften und Mietobjekte.

Gefördert werden sollen nicht nur Wallboxen in Tiefgaragen oder Gemeinschaftsgaragen, sondern auch die bislang größten Kostentreiber:

die Verstärkung des Netzanschlusses, der Ausbau der elektrischen Gebäudeinfrastruktur sowie notwendige Anpassungen an Leitungen, Sicherungen und Verteilerkästen.

Das ist ein echter Kurswechsel.

Bisherige Programme richteten sich fast ausschließlich an Einfamilienhäuser.

Doch ein Großteil der Bevölkerung lebt zur Miete oder in Eigentumswohnungen. Ohne Ladelösungen in Mehrparteienhäusern bleibt die Verkehrswende sozial unausgewogen und praktisch unerreichbar.

Besonders wichtig ist, dass künftig nicht nur einzelne Ladepunkte gefördert werden sollen, sondern zukunftsfähige Gesamtkonzepte.

Dazu gehören vorbereitete Stellplätze, intelligentes Lastmanagement und Erweiterungsmöglichkeiten für weitere Fahrzeuge.

Das senkt langfristig Kosten, vermeidet spätere Umbauten und reduziert Konflikte innerhalb von Eigentümergemeinschaften.

Für Mieterinnen und Mieter bedeutet das mehr Unabhängigkeit von teuren oder überlasteten öffentlichen Ladesäulen.

Für Eigentümer und Vermieter steigt zugleich der Wert und die Attraktivität der Immobilie.

Elektromobilität wird damit endlich alltagstauglich – auch ohne eigenes Haus.

Noch sind Förderhöhe und Details offen.

Doch klar ist schon jetzt: Wenn das Programm konsequent umgesetzt wird, könnte 2026 das Jahr werden, in dem das Laden zu Hause für Millionen Menschen Realität wird.

Die Verkehrswende entscheidet sich nicht auf Parkplätzen, sondern im Keller – und dort setzt diese Förderung endlich an.

#Elektromobilität #Wallbox #Verkehrswende #Mehrfamilienhaus #EAuto

Rüge statt Rückgrat: Wie die Welt den Presserat ignoriert und Axel Springer auf Tauchstation geht

Ein Beitrag von LobbyControl

Der Deutsche Presserat hat sein schärfstes Schwert gezogen.

Für ihre falsche Skandal-Story über angebliche Geheimverträge zwischen EU-Kommission und NGOs erteilte er der Die Welt eine Rüge.

Diese muss nun auf der Seite des Artikels veröffentlicht werden, was bislang nicht geschieht.

Klare Worte aus dem Presserat. Der Artikel stelle eine gravierende Irreführung der Leserschaft und einen schweren Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht dar.

Das ist ein starkes und notwendiges Signal, auch an andere Medien.

Pflicht zur Transparenz, aber keine Reaktion. Die Welt muss die Rüge dort veröffentlichen, wo auch die gerügten Artikel stehen.

Bis heute ist das nicht passiert. Auch auf unsere E-Mails gibt es keine Antwort.

Damit darf sie nicht durchkommen. Wer den Pressekodex verletzt, muss dafür öffentlich gerade stehen.

Jetzt Druck machen. Helft uns, diesen Post zu verbreiten und den nötigen Druck aufzubauen, damit Die Welt die Rüge endlich sichtbar macht.

Kommentar von Werner Hoffmann

Was wir hier erleben, ist mehr als Nachlässigkeit, es ist Arroganz gegenüber demokratischen Spielregeln.

Wenn selbst der Presserat, das zentrale Kontrollorgan der Presse, ignoriert wird, dann stellt sich eine unangenehme Frage. Interessiert sich der Axel-Springer-Konzern überhaupt noch für journalistische Standards.

Statt Verantwortung zu übernehmen, wird ausgesessen. Statt Transparenz gibt es Schweigen. Das ist eine Unverschämtheit, gegenüber Leserinnen und Lesern, gegenüber der Zivilgesellschaft und gegenüber allen Redaktionen, die sich an Regeln halten.

Über Welt, Bild und andere Kanäle wird Stimmung gemacht, während man sich über zivilgesellschaftliche Rahmenbedingungen hinwegsetzt, als seien sie lästig oder optional. Pressefreiheit heißt nicht Narrenfreiheit. Wer Macht hat, trägt Verantwortung. Und wer Regeln bricht, muss dafür einstehen, sichtbar und ohne Ausreden.

#LobbyControl

#AxelSpringer

#PresseRat

Linux Mint, Teil 6: Private Cloud und Backup – volle Kontrolle über die eigenen Daten

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Umrüstung auf LinuxMint

Nach den bisherigen Teilen der Linux-Mint-Serie ist klar:

Office, Multimedia, Internet, Sicherheit und Alltagssoftware sind vollständig abgedeckt.

Doch zwei zentrale Fragen bleiben für viele Nutzer entscheidend:

Wie organisiere ich eine private Cloud? Und wie sichere ich meine Daten zuverlässig? Genau darum geht es in Linux Mint – Teil 6.

1. Private Cloud unter Linux Mint – unabhängig statt ausgeliefert

Mit Linux Mint lässt sich problemlos eine eigene Cloud-Infrastruktur aufbauen – ohne US-Konzerne, ohne Datenabfluss, vollständig DSGVO-konform.

Bewährt haben sich vor allem:

  • Nextcloud – die umfassendste Open-Source-Cloudlösung,
  • ownCloud – etwas schlanker, aber ähnlich aufgebaut.

Beide ermöglichen:

  • Datei- und Fotosynchronisation,
  • Kontakte, Kalender und Aufgaben,
  • Zugriff von unterwegs per Smartphone, Tablet oder Laptop,
  • Betrieb auf einem NAS (z. B. Western Digital EX4100) oder einem eigenen Server.

Der große Vorteil: Die Daten bleiben vollständig in eigener Hand. Keine Abo-Kosten, keine Profilbildung, keine fremden Zugriffe. Linux Mint dient dabei als stabiler Client – schnell, leise und zuverlässig.

2. Backup und Datensicherung – Linux ist Windows überlegen

Datensicherung ist kein Extra, sondern Pflicht – und hier spielt Linux Mint seine Stärken aus.

Zentrale Werkzeuge sind:

  • Timeshift – erstellt System-Snapshots, mit denen sich der komplette Rechner nach Fehlern oder Updates in Minuten zurücksetzen lässt,
  • Déjà Dup – einfache, automatische Sicherung persönlicher Daten auf externe Laufwerke oder Netzspeicher.

Das Ergebnis:

  • Klare Trennung von System und Daten,
  • transparente Backup-Strategien,
  • keine versteckten Hintergrundprozesse,
  • volle Kontrolle über Speicherort und Zeitplan.

Im Alltag bedeutet das: Kein Datenverlust bei Updates, kein Stress bei Fehlern, kein Zwang zu Cloud-Abos.

Resümee

Linux Mint zeigt gerade bei Cloud und Backup, was digitale Souveränität wirklich heißt. Eigene Cloud statt Datenkrake. Saubere Backups statt Hoffnung. Transparenz statt Abhängigkeit.

Linux Mint ist nicht nur eine Alternative – es ist die konsequente Lösung.

#LinuxMint

#WindowsOut

#Backup

#Datensicherung

#Cloud

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