Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die Wahrheit ist unbequem, aber notwendig:
Die Trump-Administration und große US-Tech-Konzerne sind keine verlässlichen Partner der Demokratie.
Sie profitieren von offenen Gesellschaften, während sie politische Kräfte unterstützen oder dulden, die demokratische Institutionen schwächen.
Rund um Donald Trump formierte sich ein Netzwerk aus Tech-Oligarchen und Ideologen.

Besonders prägend ist Peter Thiel, der Demokratie offen als ineffizient kritisiert.
Auch Elon Musk steht für eine gefährliche Mischung aus Machtkonzentration, politischer Einflussnahme und öffentlicher Polarisierung.

Und das Erschreckende:
Viele kuschen vor Trump – aus Angst um Umsätze, Börsenwerte und Cloud-Verträge.
Woher kommen die gigantischen Gewinne dieser Konzerne wirklich?
Nicht primär aus den USA.

EU und Großbritannien liefern zusammen über 25 % der Umsätze der großen US-Tech-Giganten.
Rechnet man weitere demokratische Länder wie Kanada, Australien, Japan, Südkorea oder Indien hinzu, wird klar:
Die demokratische Welt finanziert die Machtbasis von Unternehmen, die autoritäre Tendenzen akzeptieren oder fördern.
Gleichzeitig sind die Abhängigkeiten explodiert.

Es geht längst nicht mehr nur um Betriebssysteme oder Smartphones.
Verwaltungen, Krankenhäuser, Industrie, Medien und kritische Infrastruktur hängen an US-Clouds, Updates und Plattformen.
Wer die Cloud kontrolliert, kontrolliert Daten.

Wer Updates kontrolliert, kontrolliert Systeme.
Wer Plattformen kontrolliert, kontrolliert Öffentlichkeit.
Was, wenn Trump oder ein Nachfolger Europa erpressen will?
Heute sind es Zölle.
Morgen Sanktionen.

Und übermorgen?
Die Abschaltung oder Einschränkung von Cloud-Diensten, Updates oder Plattformfunktionen – getarnt als „technischer Vorfall“.
Das ist realistisch. Trump ist das zuzutrauen.
Betrachtet man die Entwicklung der USA in den letzten zwölf Monaten, ist ein weiterer Gedanke erschreckend plausibel:
In zwei bis drei Jahren könnten die USA faktisch autoritär regiert werden.
Darum braucht Europa Konsequenzen.
Nicht totale Abschottung, aber den Ausstieg aus der Mono-IT und aus gefährlichen Abhängigkeiten.
Linux und Open Source sind keine Ideologie, sondern digitale Selbstverteidigung: transparent, überprüfbar, gemeinschaftlich – und demokratiekompatibel.

Und die ersten Länder (Dänemark), Bundesländer (Schleswig-Holstein) und Städte (München) verabschieden sich von Windows, Microsoft und nutzen heute Linux und OpenSource.
Digitale Souveränität ist keine Option mehr. Sie ist Pflicht.
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