Trump, TV & Tyrannei? – Warum Colbert wirklich gecancelt wurde!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann – Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören

Hat Donald Trump einen beliebten Late-Night-Host zum Schweigen gebracht? Der Verdacht steht im Raum – und kommt diesmal nicht von irgendeiner Ecke des Internets, sondern direkt von US-Senatorin Elizabeth Warren.

In einem aufsehenerregenden Gastbeitrag in Variety legt Warren den Finger in die Wunde: Nur drei Tage, nachdem Stephen Colbert in seiner Late Show den 16-Millionen-Dollar-Deal zwischen Paramount und Ex-Präsident Trump öffentlich als „Big Fat Bribe“ (fette Bestechung) verspottete, wurde seine Show abgesetzt. Zufall? Oder ein kalkulierter Racheakt im Dienste eines möglichen Autokraten?

Warren spricht von einem „alarmierenden Muster“, das sich durch die Medienlandschaft ziehe: Wer gegen Trump Stellung bezieht, wird wirtschaftlich kaltgestellt. Besonders pikant: Paramount braucht derzeit dringend die Genehmigung für eine milliardenschwere Fusion mit Skydance Media – und genau diese Freigabe liegt in den Händen von Trumps Behördennetzwerk. Die Botschaft: Wer die Fusion will, hält den Mund.

In klaren Worten fordert Warren eine Untersuchung der Absetzung:

„Die Amerikaner haben ein Recht darauf zu erfahren, ob diese Entscheidung politisch motiviert war. Wenn ein beliebter Talkshow-Host für die Wahrheit abgestraft wird, ist niemand mehr sicher.“

Doch es wird noch düsterer.

Am Ende ihres Beitrags warnt sie indirekt vor einem Szenario, das bereits die Alarmglocken in Sicherheitskreisen läuten lässt: Sollte Trump bei den kommenden Wahlen erkennen, dass er keine Chance auf einen Sieg hat, könnte er versuchen, mit Hilfe von Militär und der Bundesbehörde ICE die Macht zu sichern oder gar zu behalten.

Was ist ICE?

ICE (Immigration and Customs Enforcement) ist eine US-Bundesbehörde, die eigentlich für die Kontrolle der Einwanderung und Zollverstöße zuständig ist – doch unter Trump wurde sie mehrfach für politische Zwecke instrumentalisiert. Mit Zugriff auf bewaffnete Einsatzkräfte, Datenbanken und richterliche Befugnisse ist ICE ein potenziell gefährliches Werkzeug in den Händen eines Präsidenten, der nicht abtreten will.

Und genau hier liegt die Angst: Die ICE-Gruppe wurde massiv ausgebaut. Kritiker sehen darin kein Zufall, sondern eine strategische Vorbereitung auf mögliche Machtspiele – fernab jeder demokratischen Norm.

Fazit mit Knalleffekt:
Wenn Medien durch Schweigegeld-Millionen verstummen und Bundesbehörden zur politischen Waffe werden – dann steht nicht nur ein Talkmaster auf dem Spiel, sondern die Demokratie selbst.

#TrumpDiktatur
#ColbertGate
#ICEMissbrauch
#MedienzensurUSA
#WarrenWarnung

Link https://variety.com/2025/tv/opinion/elizabeth-warren-stephen-colbert-late-show-coincidence-1236468152/

Vergesst ChatGPT – Europas Superhirne starten den transparenten KI-Gegenangriff!

DIN Beitrag von

Was die Schweiz gerade bei der KI liefert und als Mindset setzt, ist beeindruckend – und zeigt, wie falsch das „Europa hat KI verschlafen“-Narrativ ist.

Während alle auf ChatGPT & Co. starren, entwickeln ETH Zürich (https://ethz.ch/) und EPFL (https://www.epfl.ch/) das transparenteste Large Language Model der Welt. Über 1.500 Sprachen, vollständig Open Source, trainiert auf dem Alps-Supercomputer (https://lnkd.in/e6HR9ReF) mit klimaneutralem Strom. Veröffentlichung: Spätsommer 2025.

Das Besondere: Radikale Transparenz statt Black Box. Jeder kann Code, Trainingsdaten und Modellgewichte einsehen. Für Europa bedeutet das: Echte digitale Souveränität, DSGVO-Konformität von Tag 1, keine Abhängigkeit von US-Konzernen.

Aber hier wird’s interessant: Bei meiner Recherche zu europäischer KI bin ich auf so viel Material gestoßen, dass ich völlig überrascht war. Mistral ist „nur“ die Spitze des Eisbergs.

Deutschland allein hat mindestens 6 parallele LLM-Initiativen laufen, die alle hochwertig und leistungsstark sind und die euopäischen Werte im Fokus haben:
OpenGPT-X

(https://opengpt-x.de/),

OpenEuroLLM, DeutschlandGPT

(https://lnkd.in/e4CQQNeh),

BayernGPT – die Liste ist lang und unvollständig.

Das Problem?

Null Marketing.

Während OpenAI Milliarden für PR ausgibt, arbeiten deutsche Forscher still vor sich hin.

Resultat: Innovative Projekte wie Teuken-7B (https://huggingface.co/openGPT-X/Teuken-7B-instruct-commercial-v0.4

) — https://www.iais.fraunhofer.de/de/branchen-themen/themen/generative-ki/opengpt-x.html

bleiben völlig unangemessen unbekannt unter dem Radar.

Und das falsche Narrativ der Schlafmützigkeit verbreitet sich weiter…

Bei meiner Recherche zu Europas KI-Entwicklung bin ich auf so viel spannendes Material gestoßen, dass daraus mehrere Blog-Artikel werden.

Heute veröffentlich, der Überblick als Einstieg „Wahrnehmung vs. Wahrheit:

Europas KI wird völlig unterschätzt!“

https://talmeier.de/blog/2025/07/21/wahrnehmung-vs-wahrheit-europas-ki-wird-voellig-unterschaetzt-teil-1/

Die Vertiefungen folgen in den nächsten Tag und ich poste das natürlich gleich hier :).

Was sind eure Erfahrungen mit europäischen KI-Modellen? Kennt ihr Mistral, Aleph Alpha oder andere? #KI #DigitaleSouveränität #Europa #Innovation #LLM

Teil 2: Ozempic– Wirkung, Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen & der große Unterschied zu Wegovy

Allgemeine Info

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

1. Ozempic® – Wie wirkt die Spritze bei Typ-2-Diabetes?

Ozempic® enthält den Wirkstoff Semaglutid, einen sogenannten GLP-1-Rezeptoragonisten. Das bedeutet: Dieser Wirkstoff ahmt das körpereigene Hormon GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) nach. GLP-1 wird immer dann im Dünndarm freigesetzt, wenn wir essen. Es erfüllt mehrere wichtige Aufgaben:

  • Regt die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse an – aber nur bei erhöhtem Blutzucker (geringeres Hypoglykämierisiko)
  • Senkt die Glukagon-Produktion, die normalerweise Zuckerreserven aus der Leber freisetzt
  • Verzögert die Magenentleerung, wodurch Zucker langsamer ins Blut gelangt
  • Dämpft den Appetit über das Sättigungszentrum im Gehirn

Gerade bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, bei denen die Insulinproduktion noch teilweise funktioniert, kann Ozempic so auf mehreren Ebenen helfen:

  • Blutzuckerspiegel stabilisieren sich
  • Hungergefühl lässt nach
  • Gewichtsverlust zwischen 5 und 15 % des Körpergewichts ist möglich

2. Warum hilft Ozempic® nicht bei Typ-1-Diabetes?

Bei Typ-1-Diabetes liegt ein vollständiger Ausfall der körpereigenen Insulinproduktion vor. Der Körper ist auf Insulin von außen angewiesen. GLP-1-Analoga wie Ozempic funktionieren nur, wenn noch eigenes Insulin produziert wird. Bei Typ-1-Diabetikern:

  • wirkt Ozempic nicht blutzuckersenkend
  • kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Problemen kommen
  • besteht erhöhtes Risiko für Ketoazidose (lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung)

Fazit: Ozempic ist nicht geeignet und nicht zugelassen für Typ-1-Diabetiker.

3. Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe – was steckt drin in Ozempic®?

  • Wirkstoff: Semaglutid (gentechnisch produziert in Hefezellen, Saccharomyces cerevisiae)
  • Hilfsstoffe:
    • Natriumchlorid (Kochsalzlösung, zur Isotonie)
    • Essigsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
    • Natriumhydroxid (Pufferlösung)
    • Wasser für Injektionszwecke

Ozempic enthält keine Konservierungsstoffe, kein Alkohol und keine tierischen Bestandteile. Für die meisten Menschen ist es gut verträglich – Ausnahmen gelten für individuelle Unverträglichkeiten.

4. Warum vertragen manche Menschen Ozempic® schlechter?

Häufige Beschwerden in den ersten Wochen sind:

  • Appetitlosigkeit – von einigen gewünscht, von anderen als belastend empfunden
  • Übelkeit – insbesondere nach fettigen oder großen Mahlzeiten
  • Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall
  • Faules Aufstoßen – mit Geruch und Geschmack wie faule Eier
  • Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwäche, gelegentlich Erbrechen

Häufige Ursachen: zu schnelle Dosissteigerung, unzureichende Flüssigkeitszufuhr oder falsche Ernährung (z. B. zu fettig).

5. Weitere mögliche Begleiterscheinungen

  • Trockener Mund („Ozempic-Mouth“)
  • Veränderter Geschmackssinn
  • Haarausfall
  • Müdigkeit, Schwindel
  • Augenveränderungen bei diabetischer Retinopathie
  • Gallensteine oder Gallenblasenprobleme
  • Selten: Pankreatitis
  • Unterzuckerungen – nur bei Kombination mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen

6. Wie sollte die Dosierung gesteigert werden?

  • Woche 1–4: 0,25 mg/Woche – zum Gewöhnen, noch keine volle Wirkung
  • Woche 5–8: 0,5 mg/Woche – erste spürbare Wirkung auf Appetit und Blutzucker
  • Ab Woche 9: 1,0 mg/Woche – Standard-Zieldosis bei Typ-2-Diabetes
  • Optional: Steigerung auf 1,7 oder 2,0 mg/Woche bei Bedarf (ärztlich abklären)

Zwischen jeder Stufe sollten mindestens 4 Wochen liegen.

Hierzu sollte jedoch immer der Arzt auch befragt werden!

7. Ozempic vs. Wegovy – gleicher Wirkstoff, aber andere Wirkung auf den Magen?

Beide enthalten Semaglutid, aber die Wirkung auf den Magen unterscheidet sich deutlich:

  • Ozempic: Schneller Aufbau (0,25 → 0,5 → 1,0 mg in nur 8 Wochen)
  • Wegovy: Langsamer Aufbau über 16 Wochen (0,25 → 0,5 → 1,0 → 1,7 → 2,4 mg)

Durch den langsameren Aufbau ist Wegovy deutlich besser verträglich, besonders im Hinblick auf Magen-Darm-Beschwerden.

Ozempic richtet sich an Diabetiker, Wegovy an Adipositas-Patient*innen ohne Diabetes.

Ein lesenswerter Artikel dazu: www.blog-demokratie.de/wegovy-vs-ozempic-je-10-mg-gleicher-wirkstoff-aber-andere-wirkung-auf-den-magen/

🧠 Resümee

Ozempic ist eines der wirksamsten Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes – mit einem bemerkenswerten Nebeneffekt: nachhaltiger Gewichtsverlust.

Doch es ist kein Lifestyle-Produkt. Es braucht medizinische Begleitung, Geduld, eine sinnvolle Dosierungsstrategie und Veränderungen im Lebensstil. Wer Ozempic unkritisch einsetzt oder zu schnell steigert, riskiert erhebliche Nebenwirkungen.

Ohne Ernährungsumstellung bleibt die Wirkung langfristig aus. Ozempic ist keine Abkürzung – aber ein wirksamer Begleiter auf dem Weg zu einem gesünderen Leben.

Dieser Artikel ist lediglich eine allgemeine Darstellung. In jedem Fall sollte immer der Arzt mit eingebunden sein. Und es sollte immer der Arzt hierzu befragt werden!

Die Wahrheit über Abnehmspritzen: Wirkung, Verträglichkeit, Dosierung, Inhaltsstoffe & Kosten

Teil 1 – Einführung

Ein Beitrag

Werner Hoffmann

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Was sind Abnehmspritzen – und was steckt biologisch dahinter?

Abnehmspritzen wie Ozempic, Wegovy, Trulicity oder Saxenda enthalten Wirkstoffe aus der Gruppe der sogenannten GLP-1-Rezeptoragonisten.

Was ist GLP-1?

GLP-1 steht für Glucagon-Like Peptide 1. Es ist ein körpereigenes Hormon, das im Dünndarm freigesetzt wird – immer dann, wenn wir essen. GLP-1 erfüllt gleich mehrere wichtige Aufgaben im Stoffwechsel:

  • Es regt die Insulinfreisetzung an (wichtig bei Diabetes)
  • Es verlangsamt die Magenentleerung
  • Es senkt den Blutzucker
  • Es wirkt im Gehirn auf das Sättigungszentrum – wir fühlen uns schneller satt und haben weniger Appetit

Was ist ein Rezeptoragonist?

Ein Rezeptoragonist ist ein Wirkstoff, der im Körper an spezielle Rezeptoren andockt und sie aktiviert – so, als wäre er das natürliche Hormon selbst. Die Abnehmspritzen übernehmen also die Funktion von GLP-1, nur stärker und länger. Sie verlängern die natürliche Sättigungswirkung des Körpers – wir essen weniger, ohne permanent zu hungern.


 1. Ozempic (Semaglutid, niedrig dosiert)

  • Einsatzgebiet: Typ-2-Diabetes (off-label auch zur Gewichtsreduktion)
  • Wirkung: Senkt Blutzucker, dämpft Appetit, führt zu deutlichem Gewichtsverlust (10–15 %)
  • Dosierungssteigerung:
    • Woche 1–4: 0,25 mg 1x/Woche
    • Woche 5–8: 0,5 mg
    • ab Woche 9: 1,0 mg (evtl. bis 2,0 mg)
    • Hinweis: Jede Dosis mindestens 4 Wochen beibehalten
  • Verträglichkeit: Häufig Übelkeit, Völlegefühl, bei schneller Steigerung verstärkte Nebenwirkungen
  • Kostenübernahme: ✅ Ja, bei Typ-2-Diabetes – ❌ Nein bei reiner Adipositas
  • Inhaltsstoffe: Semaglutid, Natriumchlorid, Essigsäure, Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke (biotechnologisch hergestellt in Saccharomyces cerevisiae)

 2. Wegovy (Semaglutid, hoch dosiert)

  • Einsatzgebiet: Adipositas (BMI ≥30 oder ≥27 mit Folgeerkrankung)
  • Wirkung: Starker Appetitzügler, hohe Gewichtsreduktion (bis 17 %)
  • Dosierungssteigerung:
    • Woche 1–4: 0,25 mg 1x/Woche
    • Woche 5–8: 0,5 mg
    • Woche 9–12: 1,0 mg
    • Woche 13–16: 1,7 mg
    • ab Woche 17: 2,4 mg (Erhaltungsdosis)
  • Verträglichkeit: Häufig Übelkeit, Verstopfung, selten Gallensteine
  • Kostenübernahme: ❌ Nein – keine gesetzliche Erstattung in Deutschland
  • Inhaltsstoffe: Semaglutid, identisch wie Ozempic

 3. Trulicity (Dulaglutid)

  • Einsatzgebiet: Typ-2-Diabetes
  • Wirkung: Blutzuckersenkung, moderate Gewichtsabnahme
  • Dosierungssteigerung:
    • Start: 0,75 mg 1x/Woche
    • Dann: 1,5 mg → 3,0 mg → 4,5 mg (nach ärztlicher Empfehlung)
  • Verträglichkeit: Sehr gut bei langsamer Steigerung, gelegentlich Magen-Darm-Beschwerden
  • Kostenübernahme: ✅ Ja – bei Typ-2-Diabetes
  • Inhaltsstoffe: Dulaglutid, Mannitol, Polysorbat 80, Natriumphosphat, Wasser (biotechnologisch hergestellt in CHO-Zellen – chinesisches Hamsterovarium)

 4. Saxenda (Liraglutid)

  • Einsatzgebiet: Adipositas (BMI ≥30 oder ≥27 mit Begleiterkrankung)
  • Wirkung: Tägliche Injektion, moderate Gewichtsreduktion (5–10 %)
  • Dosierungssteigerung:
    • Woche 1: 0,6 mg/Tag
    • Woche 2: 1,2 mg
    • Woche 3: 1,8 mg
    • Woche 4: 2,4 mg
    • ab Woche 5: 3,0 mg
  • Verträglichkeit: Gut bei langsamem Aufbau, selten Pankreatitis-Risiko
  • Kostenübernahme: ❌ Nein – keine Kassenleistung
  • Inhaltsstoffe: Liraglutid, Propylenglykol, Phenol, Dinatriumphosphatdihydrat, Wasser (biotechnologisch hergestellt in Saccharomyces cerevisiae)

 Warum ist die Dosissteigerung so entscheidend?

Eine zu schnelle Dosiserhöhung ist einer der Hauptgründe für:

  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Verstärkte Unverträglichkeit
  • Abbruch der Therapie

Deshalb ist eine langsame, ärztlich begleitete Steigerung der Schlüssel zum Erfolg – zusammen mit einer angepassten Ernährung.


易 Resümee

  • Ozempic: Sehr wirksam bei Diabetes, Kassenleistung, langsame Steigerung wichtig
  • Wegovy: Hochwirksam bei Adipositas, aber teuer und privat zu bezahlen
  • Trulicity: Gut verträglich, geeignet bei Diabetes, sanfte Wirkung
  • Saxenda: Tägliche Anwendung, schwächer in der Wirkung, keine Erstattung

⛔ Was passiert nach dem Absetzen der Abnehmspritze?

Eine wichtige, oft unterschätzte Frage lautet: Was geschieht, wenn man das Medikament wieder absetzt? Die Antwort ist für viele enttäuschend, aber medizinisch klar:

  • Der Appetitzügelnde Effekt verschwindet schnell – meist innerhalb weniger Tage
  • Der Magen entleert sich wieder schneller – man fühlt sich nicht mehr so lange satt
  • Das Hungergefühl kehrt zurück, teilweise sogar stärker als vorher (Rebound-Effekt)
  • Der Körper „merkt“, dass er Gewicht verloren hat und reagiert mit einer Art „Notfallprogramm“:
    • Er spart Energie (Grundumsatz sinkt)
    • Er steigert die Fettspeicherung
  • In Studien haben viele Personen nach Absetzen innerhalb eines Jahres 2/3 des Gewichts wieder zugenommen

Fazit: Die Abnehmspritze hilft beim Einstieg und kann starke Anfangserfolge bringen. Doch wer dauerhaft Gewicht verlieren und halten will, braucht parallel dazu eine langfristige Veränderung von Ernährung, Bewegung und Lebensstil. Sonst droht ein Jo-Jo-Effekt – selbst bei den besten Medikamenten.

Abnehmspritzen sind kein Ersatz für gesunden Lebensstil – aber sie können eine wertvolle Hilfe sein.

Wer sie nutzen möchte, sollte sich gut informieren, ärztlich begleiten lassen und die eigenen Ziele realistisch definieren.

#Abnehmspritze

#Diabetes

#Übergewicht

#Ozempic

#Wegovy

#Trulicity

#Saxenda

Nachsatz:

Ich bin kein Mediziner. Für individuelle Beratungen kann nur der Arzt zuständig sein.

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