Wie Katherina Reiche die Windkraft abwürgt – und Gaskonzerne mit unserem Geld belohnt!

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

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Windräder abgewürgt – Wie Katharina Reiche die Energiewende sabotiert

Es ist schon perfide, was die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche so alles veranlasst

Katherina Reiche (CDU).

– offenbar ganz im Sinne von Friedrich Merz, der Windräder öffentlich als „hässlich“ bezeichnet hat.

Friedrich Merz – Umbau von Deutschland in die Vergangenheit für BlackRock, Gaslobby und sonstiger fossiler Lobby.

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Und die AfD mit ihren AfD-Tante-Weidel-Geschwätz erzählt dann im übertragenen Sinn

„Wollt Ihr den totalen Windmühlenkrieg“!!!!?

Ziel scheint zu sein: Windkraft unattraktiv machen.

Fakt ist:

Deutschland hat nur eine Strompreiszone.

Das klingt nach Gleichbehandlung – ist aber in Wahrheit ein marktwirtschaftliches Bremsmanöver gegen die Energiewende.

Reiche will die Stromnetze so belasten, wie es der Standort der Energiequelle vorgibt – klingt vernünftig, ist aber ein Trick:

Offshore-Windkraft im Meer wird dadurch so teuer, dass sich viele Projekte wirtschaftlich nicht mehr lohnen.

Die hohen Stahlpreise und Netzentgelte erledigen den Rest.

Ein gezielter Investitionskiller für Windparks.

Auch kleinere Windkraftanlagen, etwa von Kommunen oder Stadtwerken, könnten durch diese Politik unrentabel werden.

Das Ergebnis:

Private und kommunale Investoren springen ab.

Der Ausbau erneuerbarer Energien wird systematisch sabotiert.

Gleichzeitig fördert Katharina Reiche weiter die Gasproduktion – wen wundert’s?

Sie ist eng mit der Fossil-Lobby verbandelt und war zuvor selbst in der Branche tätig.

Ihre Vergangenheit legt das offen.

Lobbyismus auf Ministerinnen-Ebene.

Dazu kommt das nächste Desaster:

Der Netzausbau vom windreichen Norden in den Süden stockt – dank CSU, Markus Söder und jahrzehntelanger Blockadepolitik.

Das hat massive Folgen für ganz Deutschland.

Denn wenn in Bayern nicht genug Windstrom ankommt, müssen dort Gaskraftwerke einspringen.

Wie funktioniert das mit dem Strompreis?

In Deutschland gilt das sogenannte Merit-Order-Prinzip.

Dabei wird der Strompreis an der Börse nicht vom günstigsten Anbieter (z. B. Windkraft) bestimmt, sondern vom teuersten noch benötigten Anbieter – meist ein Gaskraftwerk.

Das heißt konkret:

  • Windkraftanlagen erzeugen Strom für 5 bis 6 Cent pro Kilowattstunde,
  • Doch an der Börse liegt der Preis bei 15 bis 20 Cent – weil Gas so teuer ist,
  • Der Preis gilt dann für alle, auch für den günstigen Windstrom.

Und jetzt der Haken:

  • Windkraftbetreiber bekommen nur ihren festen Vergütungssatz (z. B. 6 Cent),
  • Die Differenz zwischen Marktpreis und Einspeisevergütung behält der Staat ein.

Wer kassiert die Differenz?

„Die Differenz?

Die kassiert der Staat – und subventioniert damit indirekt die fossile Energie.

Bezahlen tun wir es trotzdem.“

Und diese Einnahmen aus den hohen Strompreisen – die auf Gaskraft zurückgehen – werden nicht konsequent für Energiewende-Projekte genutzt, sondern dienen dem Bund u. a. zur Gegenfinanzierung fossiler Investitionen:

  • Subventionierung von Reserve-Gaskraftwerken,
  • Netzstabilisierung mit fossilen Kraftwerken,
  • Staatliche Kompensationen an energieintensive Industriekonzerne.

Das System unter Katharina Reiche funktioniert also so:

  1. Sie verhindert den raschen Ausbau von Windkraft,
  2. Der Strompreis steigt wegen Gas – nicht wegen Wind,
  3. Die Windkraft erhält nur einen Festpreis, die Differenz kassiert der Staat,
  4. Der Staat verwendet die Einnahmen wiederum für fossile Infrastruktur.

Statt die günstige Windkraft zu fördern, wird sie politisch stranguliert – während Gas, Netzentgelte und Preiszonen das große Geschäft für Staat und Fossillobby bleiben.

#Energiewende #Windkraft #Gaslobby #MeritOrder #KatherinaReiche

Windräder still – Kasse klingelt! Der perfide Plan der Fossil-Ministerin Reiche

Ein Beitrag von

#Volker #Quaschning.

Immer häufiger stehen #Windräder still.
Oft, weil Stromleitungen nicht ausreichen.
Die Lösung wäre einfach: Mehrere #Strompreiszonen, mehr #Netze, #eAutos, #Wärmepumpen und #Speicher.


Warum setzt unsere Regierung stattdessen lieber auf #Gaskraftwerke? Die helfen hier gar nicht!

https://youtube.com/shorts/1w0kt-Gp4Vw?si=ihL8w1YSsom0Kr_t

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Ein Kommentar von

Werner Hoffmann.

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 Windräder abgewürgt – Wie Katharina Reiche die Energiewende sabotiert 

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Es ist schon perfide, was die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche so alles veranlasst – offenbar ganz im Sinne von Friedrich Merz, der Windräder öffentlich als „hässlich“ bezeichnet hat. Ziel scheint zu sein: Windkraft unattraktiv machen.

Fakt ist: Deutschland hat nur eine Strompreiszone. Das klingt nach Gleichbehandlung – ist aber in Wahrheit ein marktwirtschaftliches Bremsmanöver gegen die Energiewende.

Reiche will die Stromnetze so belasten, wie es der Standort der Energiequelle vorgibt – klingt vernünftig, ist aber ein Trick: Offshore-Windkraft im Meer wird dadurch so teuer, dass sich viele Projekte wirtschaftlich nicht mehr lohnen. Die hohen Stahlpreise und Netzentgelte erledigen den Rest. Ein gezielter Investitionskiller für Windparks.

Auch kleinere Windkraftanlagen, etwa von Kommunen oder Stadtwerken, könnten durch diese Politik unrentabel werden. Das Ergebnis: Private und kommunale Investoren springen ab. Der Ausbau erneuerbarer Energien wird systematisch sabotiert.

Gleichzeitig fördert Katharina Reiche weiter die Gasproduktion – wen wundert’s? Sie ist eng mit der Fossil-Lobby verbandelt und war zuvor selbst in der Branche tätig. Ihre Vergangenheit legt das offen. Lobbyismus auf Ministerinnen-Ebene.

Dazu kommt das nächste Desaster: Der Netzausbau vom windreichen Norden in den Süden stockt – dank CSU, Markus Söder und jahrzehntelanger Blockadepolitik. Das hat massive Folgen für ganz Deutschland.

Denn wenn in Bayern nicht genug Windstrom ankommt, müssen dort Gaskraftwerke einspringen.

 Wie funktioniert das mit dem Strompreis?

In Deutschland gilt das sogenannte Merit-Order-Prinzip. Dabei wird der Strompreis an der Börse nicht vom günstigsten Anbieter (z. B. Windkraft) bestimmt, sondern vom teuersten noch benötigten Anbieter – meist ein Gaskraftwerk.

Das heißt konkret:

  • Windkraftanlagen erzeugen Strom für 5 bis 6 Cent pro Kilowattstunde,
  • Doch an der Börse liegt der Preis bei 15 bis 20 Cent – weil Gas so teuer ist,
  • Der Preis gilt dann für alle, auch für den günstigen Windstrom.

Und jetzt der Haken:

  • Windkraftbetreiber bekommen nur ihren festen Vergütungssatz (z. B. 6 Cent),
  • Die Differenz zwischen Marktpreis und Einspeisevergütung behält der Staat ein.

 Wer kassiert die Differenz?

„Die Differenz? Die kassiert der Staat – und subventioniert damit indirekt die fossile Energie. Bezahlen tun wir es trotzdem.“

Und diese Einnahmen aus den hohen Strompreisen – die auf Gaskraft zurückgehen – werden nicht konsequent für Energiewende-Projekte genutzt, sondern dienen dem Bund u. a. zur Gegenfinanzierung fossiler Investitionen:

  • Subventionierung von Reserve-Gaskraftwerken,
  • Netzstabilisierung mit fossilen Kraftwerken,
  • Staatliche Kompensationen an energieintensive Industriekonzerne.

Das System unter Katharina Reiche funktioniert also so:

  1. Sie verhindert den raschen Ausbau von Windkraft,
  2. Der Strompreis steigt wegen Gas – nicht wegen Wind,
  3. Die Windkraft erhält nur einen Festpreis, die Differenz kassiert der Staat,
  4. Der Staat verwendet die Einnahmen wiederum für fossile Infrastruktur.

Statt die günstige Windkraft zu fördern, wird sie politisch stranguliert – während Gas, Netzentgelte und Preiszonen das große Geschäft für Staat und Fossillobby bleiben.

#Energiewende #Windkraft #Gaslobby #MeritOrder #KatharinaReiche

Mode wird wieder Erde: Wie Pilze alte Klamotten in Öko-Baustoffe verwandeln

Dank Jan Schmiermund bin ich auf eine geniale Recycling-Idee gestoßen – und die kommt aus Polen!

Ich habe durch einen Beitrag von

Jan Schmirmund.

Jan Schmirmund auf LinkedIn einen wirklich spannenden Artikel bei Euronews entdeckt. Darin geht es um eine neue, umweltfreundliche Methode zur Wiederverwertung alter Kleidung – und zwar mit Pilzen!

Quelle*

Ein polnisches Startup namens Myco Renew arbeitet an einer völlig neuen Art des Textilrecyclings: Statt chemischer Prozesse setzen sie auf Pilzkulturen, die in der Lage sind, alte Kleidung zu „verdauen“. Klingt erstmal kurios – ist aber eine wissenschaftlich durchdachte und bereits funktionierende Lösung.

Die Pilze zersetzen sowohl natürliche als auch synthetische Stoffe wie Baumwolle, Polyester oder Mischgewebe innerhalb von etwa vier Wochen – ganz ohne energieintensive Verfahren. Was übrig bleibt, ist ein ökologischer Reststoff, aus dem sich z. B. Baumaterialien, Dämmstoffe oder sogar Öko-Leder herstellen lassen.

Das Ganze basiert auf einem Pilz-Konsortium, also mehreren Mikroorganismen, die sich gegenseitig ergänzen. Sie bauen die Textilien so effizient ab, dass am Ende hochwertige, wiederverwertbare Substanzen entstehen. Im Prinzip machen sie aus Müll wieder einen Rohstoff – und das klimaneutral und umweltfreundlich.

Derzeit befindet sich das Verfahren noch auf Laborstufe (TRL 3), aber mit einer Förderung durch die ING Bank soll schon bald ein größerer, halbautomatisierter Prototyp entstehen – voraussichtlich in einem Jahr.

Besonders spannend: Das Ganze wurde bereits auf der Berliner Fashion Week präsentiert. Städte wie Łódź, Warschau oder Radom unterstützen das Startup bereits mit Altkleiderspenden. Weitere Kooperationen mit London, Paris oder Ghana sind in Planung.

Auch Schweizer Investoren zeigen Interesse – nicht nur wegen des Umweltschutzes, sondern auch wegen des wirtschaftlichen Potenzials. Denn wenn man aus Textilmüll wieder hochwertige Rohstoffe machen kann, entsteht ein völlig neuer Kreislauf – mit echten Vorteilen für Umwelt und Industrie.

Im Team von Myco Renew arbeiten bekannte Experten wie die Pilzökologin Prof. Catherine Turnau, der MIT-Innovator Dr. Vivek Dave und die Designerin Ranita Sobanska. Das zeigt, wie ernsthaft und professionell das Projekt aufgestellt ist.

Für mich ist klar: Das ist kein Nischenprojekt, sondern ein echter Gamechanger. Wir stehen vor einer Zukunft, in der Mode nicht länger Müll produziert – sondern Rohstoffe für etwas Neues. Und das auf Basis von Pilzen. Verrückt? Vielleicht. Aber eben auch genial.

*Quelle: Euronews: Altkleider-Recycling mit Pilzen – Polnisches Startup findet Lösung für Umweltproblem

#Recycling #Nachhaltigkeit #Pilze #MycoRenew #Kreislaufwirtschaft

Sonnige Revolution am Gartenzaun: Wie Stromzäune die Energiewende in unsere Vorgärten bringen!

Ein Beitrag von

#Volker #Quaschning.(Foto)*
Sichtschutz/Zaun aus Photovoltaik *

und

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen (Text)

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Die Zeiten, in denen Solaranlagen nur auf Dächern thronten, sind endgültig vorbei. Eine stille Revolution bahnt sich am Gartenzaun an – wortwörtlich. Denn was früher lediglich der Begrenzung von Grundstücken diente, wird heute zum aktiven Bestandteil der Energiewende: der Solarzaun.

Was auf den ersten Blick wie ein einfaches Zaunelement aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als hocheffiziente Photovoltaik-Fläche. Immer mehr Hausbesitzer und Landwirte setzen auf senkrecht montierte Solarmodule entlang ihrer Grundstücksgrenzen. Der Clou dabei: Diese sogenannten Solarzäune kosten heute in der Regel weniger als klassische Sichtschutzelemente – liefern aber gleichzeitig grünen Strom, Tag für Tag, Jahrzehnte lang.

Preisverfall macht’s möglich

Photovoltaik-Module sind in den letzten Jahren massiv im Preis gefallen. Während herkömmliche Zaunelemente aus Holz, Metall oder WPC – je nach Qualität – zwischen 80 und 250 Euro pro Laufmeter kosten können, liegt der Preis für einfache Solarmodule inzwischen teilweise darunter. Wer clever plant, bekommt heute bifaziale PV-Module (die auf beiden Seiten Strom erzeugen) für unter 150 Euro pro Modul. Mit etwas handwerklichem Geschick oder einem spezialisierten Betrieb entstehen daraus stabile, wetterfeste und ertragsreiche Solarzäune.

Doppelter Nutzen – doppelter Gewinn

Ein Solarzaun trennt nicht nur Nachbarn oder Weideflächen, sondern auch Abhängigkeit von fossiler Energie. Gerade in Zeiten steigender Strompreise lohnt sich jede selbst erzeugte Kilowattstunde. Je nach Ausrichtung, Neigungswinkel und Standort können moderne PV-Zaunelemente auf 10 m Länge bis zu 800 kWh pro Jahr erzeugen – das entspricht dem Jahresverbrauch eines sparsamen Kühlschranks, einer Waschmaschine oder eines E-Bikes. Und das auf einer Fläche, die sonst ungenutzt wäre!

Zudem bieten Solarzäune Sichtschutz, Lärmschutz und erhöhen – je nach Design – sogar den Wert einer Immobilie. Besonders bifaziale Module (die Licht von beiden Seiten nutzen) profitieren bei vertikaler Montage von der tiefstehenden Morgensonne im Osten und der Abendsonne im Westen – perfekt für den Tagesverlauf vieler Wohnlagen.

Technik, die sich rechnet

Eine kleine Beispielrechnung: Ein 20 m langer Solarzaun mit bifazialen Modulen erzeugt unter guten Bedingungen rund 1.600 kWh Strom im Jahr. Bei einem Strompreis von 35 Cent pro kWh sind das jährlich rund 560 Euro Ersparnis – ganz ohne Förderung oder Einspeisevergütung. Die Investition amortisiert sich oft bereits nach sieben bis zehn Jahren – der Zaun liefert dann aber noch weitere 15 bis 20 Jahre Strom kostenlos. In Kombination mit einem Batteriespeicher oder einem E-Auto mit bidirektionaler Ladefähigkeit wird der Strom sogar noch besser genutzt.

Förderprogramme und Genehmigung

Einige Bundesländer oder Kommunen fördern die Errichtung von innovativen PV-Anlagen – auch auf Zäunen oder Fassaden. Je nach Region können zwischen 100 und 500 Euro pro kWp Zuschuss gewährt werden. Zudem ist der Netzanschluss solcher Anlagen inzwischen unbürokratischer geregelt als noch vor einigen Jahren. Wichtig: Eine fachgerechte Ausführung und Absprache mit dem Netzbetreiber sind Pflicht – besonders wenn eingespeist werden soll.

Bauernhöfe, Firmen, Privatgärten: Ein System für alle

Link https://youtube.com/shorts/A_HyRI9regU?si=MzUv1a4_cwt71HkL

Nicht nur Eigenheimbesitzer profitieren vom Stromzaun. Auch landwirtschaftliche Betriebe setzen auf die Technologie – beispielsweise als Begrenzung von Viehweiden oder als Abtrennung zwischen Feldern und Wirtschaftswegen. Firmen nutzen Solarzäune als Werbefläche mit integriertem Energiesystem. Schulen, Kitas und Sportanlagen sichern sich so grüne Energie, ohne Dachflächen belegen zu müssen.

Resümee:

Solarmodule sind längst nicht mehr nur ein Dachthema. Sie wandern an Balkone, Fassaden – und Zäune. Was früher reine Kosten verursachte, kann heute Strom liefern, CO₂ einsparen und die Haushaltskasse entlasten. Wer heute seinen Zaun plant, sollte über Solarzäune nachdenken – sie sind das Symbol der neuen dezentralen Energiewelt: leise, effizient, rentabel.

Die Energiewende beginnt nicht im Bundestag – sondern im Vorgarten.

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Hier ein weitere innovatives Beispiel für die Doppelnutzung von PV-Anlagen.

Von Michael Neba

Quelle:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7358908497540898817?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A%28activity%3A7358908497540898817%2C7359093768798531584%29&dashCommentUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A%287359093768798531584%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7358908497540898817%29

#Solarzaun
#EnergiewendeJetzt
#Photovoltaik
#StromSelbstgemacht
#NachhaltigBauen

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*Quelle:

https://www.linkedin.com/posts/quaschning_photovoltaik-energiewende-activity-7358908497540898817-Ii1y?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAADSumNEBGYgkWA6yjTr6uB0NX_Lnrr_XlN0

Bürgergeld explodiert!“ – Wirklich? Die Zahlen sagen etwas ganz anderes!

Ein Beitrag von

Andreas Bovenschulte.

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Der Anteil des Bürgergelds (bzw. seiner Vorgänger) am BIP lag 2010 noch bei 1,8% und liegt heute bei etwa 1,3%.

Die volkswirtschaftliche Bürgergeldquote hat sich also in den letzten 15 Jahren vermindert, nicht erhöht. Das wird in der Debatte häufig ausgeblendet.

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Die Bürgergeld-Debatte – Fakten statt Populismus

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Andreas Bovenschulte bringt es auf den Punkt: Die Bürgergeldquote liegt 2023 bei 1,3 % des BIPdeutlich niedriger als 2010, als es noch 1,8 % waren. Das zeigt: Die vielzitierte „Explosion der Sozialausgaben“ im Bereich Bürgergeld ist eine politische Erzählung, keine ökonomische Realität.

Wer das Bürgergeld heute als Sündenbock für alles – von Arbeitslosigkeit über Zuwanderung bis hin zum „Leistungsversagen der Gesellschaft“ – heranzieht, ignoriert nicht nur die Zahlen, sondern betreibt bewusste Stimmungsmache. Die Wahrheit ist: Im Sozialbudget 2023 machen die Leistungen nach SGB II (Bürgergeld) weniger aus als Rentenversicherung (9,3 %) oder Krankenversicherung (7,4 %) – und das bei steigender Inflation und sozialer Ungleichheit.

Hinzu kommt: Asylbewerberleistungen nach dem AsylbLG tauchen hier nicht gesondert in der Tabelle auf, da sie unter den „Förder- und Fürsorgesystemen“ in Sammelpositionen wie Sozialhilfe oder Kinder- und Jugendhilfe subsumiert sein können. Ihr Anteil am BIP liegt weit unter 0,5 % – also im Bereich von rund 0,3–0,4 %, wie andere Quellen wie der Bundeshaushalt bestätigen. Und selbst das ist kein „Geschenk“, sondern Ausdruck unserer Verfassung (Art. 1 GG) und der UN-Menschenrechte.

 Wer sich ernsthaft für Sozialpolitik interessiert, sollte sich die Mühe machen, Zahlen zu prüfen, statt Vorurteile zu bedienen. Die Tabelle belegt: Das Bürgergeld ist nicht das Problem, sondern wird zum Sündenbock gemacht – auf dem Rücken von Menschen in Not.

#BürgergeldFakten
#Sozialstaat
#AsylbLG
#GegenPopulismus
#SolidaritätStattHetze

Strom aus Sonne & Speicher: Kalifornien macht’s vor – Deutschland hinkt hinterher!

Ein Beitrag von

Dr. Wolfgang Gründinger.

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Solar & Batterie funktioniert

The Economist berichtet: Das Zusammenspiel von Solarenergie und Batteriespeichern ist inzwischen keine Vision mehr, sondern Realität:

Kalifornien deckt zur Mittagszeit 75 % seines Strombedarfs mit Solarenergie

Im Nachfrage-Peak (abends/nachts) übernehmen Batterien bereits 30 % der Versorgung

Seit 2018 hat sich die Speicherkapazität um den Faktor 32 erhöht

Das zeigt: Mit der richtigen Infrastruktur ist eine zuverlässige, saubere Stromversorgung rund um die Uhr machbar.

Deutschland kann das auch. Wenn wir wollen.

Die neue Bundesregierung wird daher vor allem eine Aufgabe haben: die Speicher-Strategie neu aufsetzen und die Flexibilisierung des Stromnetzes weiter vorantreiben.

Dazu gehört es, Bürokratie abzubauen, Hindernisse zu deregulieren, smarte Stromzähler in die Masse zu bringen, Anreize für die Vernetzung der Kleinspeicher zu setzen, die Einführung bidirektionalen Ladens voranzubringen.

Dann wird sich unsere Stromversorgung schnell verändern – und keiner wird es mitbekommen, bis dann plötzlich alles ganz anders ist.

Link – https://www.economist.com/united-states/2025/05/22/california-has-got-really-good-at-building-giant-batteries

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Ein Kommentar von

Werner Hoffmann
– Die Welt gibt es nur einmal…..
Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.

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Gas schlägt Speicher – Wie Katharina Reiche die Energiewende sabotiert

Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Während Kalifornien zeigt, wie eine moderne, CO₂-freie Energieversorgung mit Solarstrom und Batteriespeichern funktioniert, geht Deutschland – wieder einmal – den entgegengesetzten Weg.

Statt echte Fortschritte beim Ausbau von Stromspeichern und smarten Netzen zu machen, treibt Katharina Reiche als Bundeswirtschaftsministerin den Ausbau von überdimensionierten Gaskraftwerken voran. Und das, obwohl längst klar ist: Diese Strategie gefährdet die Energiewende, stabilisiert fossile Märkte und führt zu strukturell hohen Strompreisen für alle.

Der perfide Trick mit dem Gas: Preisgestaltung nach fossilen Regeln

Gaskraftwerke sollen künftig immer dann einspringen, wenn Sonne und Wind angeblich „nicht genug liefern“. Das wäre grundsätzlich okay – wenn es ehrlich geschähe und auf echten Bedarf beruhte. Doch in Wahrheit passiert Folgendes:

  • Erneuerbare Energie wird bewusst abgeregelt – also künstlich reduziert oder nicht eingespeist,
  • So wird eine Lücke erzeugt, die mit Gas gefüllt werden kann,
  • In dieser Phase bestimmt dann Gas den Strompreis für alle anderen Anbieter – nach dem sogenannten Merit-Order-Prinzip,
  • Würden stattdessen Stromspeicher eingesetzt, etwa Batterien aus überschüssiger Solar- oder Windenergie vom Tag, dann wäre kein teures Gaskraftwerk mehr nötig – und der Preis würde deutlich niedriger ausfallen, weil günstigere Energiequellen den Bedarf decken könnten,
  • Doch genau das wird strukturell verhindert – zugunsten der fossilen Stromerzeugung.

Was ist das Merit-Order-Prinzip – und wer profitiert?

Das Merit-Order-Prinzip ist ein zentraler Mechanismus im Strommarkt:

  • Alle Kraftwerke bieten ihren Strom in einer Reihenfolge an – von den günstigsten (Wind, Sonne) bis zu den teuersten (Gas, Öl),
  • Das letzte – also teuerste – zur Deckung des Bedarfs noch notwendige Kraftwerk bestimmt den Preis,
  • Alle anderen Anbieter erhalten denselben hohen Preis – auch wenn sie günstiger produziert haben,
  • Das führt zu Windfall Profits – Übergewinnen auf Kosten der Verbraucher.

Beispiel:

  • Windstrom: 6 ct/kWh,
  • Gaskraftwerk: 20 ct/kWh,
  • Marktpreis: 20 ct/kWh,
  • Alle Anbieter bekommen diesen Preis, auch wenn ihre Kosten deutlich darunter liegen.

Wer profitiert – und wer nicht?

Profiteure:

  • Gaskraftwerksbetreiber,
  • Braunkohlekonzerne mit niedrigen Kosten,
  • Energiehändler mit fossilem Zugriff,
  • Zulieferer für fossile Infrastruktur (Turbinen, Gaskompressoren).

Konkrete Profiteure: RWE, Uniper, EnBW, Vattenfall, E.ON, LEAG, Shell Energy, Wintershall Dea, Siemens Energy, MAN Energy Solutions.

Nicht-Profiteure:

Hersteller von Wind- und Solartechnik:

  • Verkaufen Technik, nicht Strom,
  • Verdienen unabhängig vom Strompreis,
  • Beispiele: Enercon, Nordex, Siemens Gamesa, Vestas, SMA Solar, Meyer Burger.

Netzbetreiber:

  • Fix reguliertes Einkommen,
  • Unabhängig vom Strompreis,
  • Beispiele: TenneT, 50Hertz, Amprion, TransnetBW.

Und die Windparkbetreiber?

  • EEG-geförderte Anlagen: Erhalten festen Preis (z. B. 6 ct/kWh) – profitieren nicht vom Marktpreis,
  • Post-EEG-Anlagen: Können bei Börsenverkauf von hohen Preisen profitieren,
  • PPA-Verträge: Fester Preis – kein Vorteil bei Marktpreissteigerungen.

Zusammengefasst:

Profitieren vom Merit-Order-System:

  • Gaskraftwerksbetreiber,
  • Kohlekonzerne mit niedrigen Gestehungskosten,
  • Fossile Energiehändler,
  • Lieferanten fossiler Kraftwerkstechnik.

Nicht profitieren:

  • Hersteller von Wind- und Solartechnik,
  • Netzbetreiber,
  • EEG-geförderte Betreiber,
  • PPA-Vertragspartner mit Fixpreis.

Die Rolle von Katharina Reiche

Katharina Reiche war lange Zeit Chefin des BDEW – des wichtigsten Energie-Lobbyverbands. Heute ist sie Bundeswirtschaftsministerin. Und wie durch ein Wunder profitieren ausgerechnet jene Konzerne, die sie früher vertreten hat.

  • Ihre Politik sichert fossile Geschäftsmodelle,
  • Sie erzeugt Strompreisspitzen zugunsten fossiler Anbieter,
  • Sie behindert den Einsatz von Speichern,
  • Sie verzögert gezielt die Energiewende.

Resümee:

Während Kalifornien mit Solar & Speicher die Zukunft liefert, sichert Katharina Reiche mit ihrer Gasstrategie die Vergangenheit der fossilen Konzerne.

Nicht für die Bürger. Nicht für das Klima. Sondern für die Gewinne der fossilen Energiewirtschaft.


#EnergiewendeJetzt, #MeritOrderAbschaffen, #KatharinaReiche, #Gaslobby, #StrompreisFair

Ein Beitrag von

#Frank #Hennemann.

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„Es regnet. Also gibt’s keine Klimakrise.“
(Deutschlands dümmste Schlussfolgerung, powered by Gefühl, Ahnungslosigkeit & AfD)

Da sitzt er. Auf seinem Balkon. 21 Grad, Nieselregen. Und plötzlich ist alles widerlegt, was Wissenschaft seit Jahrzehnten belegt.
„Heute ist’s ja kühl. Es regnet seit Tagen im Sommer. Also: keine Klimakrise.“
Genial. Galileo Galilei dreht sich im Grab – mit Überschall.

Denn der moderne Hobbyklimaexperte in den sozialen Medien,
braucht keine Studien.
Er hat was viel Besseres: ein Gefühl. TicToc und Youtube!
Ein Thermometer. Und ein Screenshot von 2015 von Kevin und Chantalle.
Das reicht.

Klimawandel? War früher auch.
Hitze? Gab’s schon immer.
Eiszeit? Ja, logisch.
Meteor? Auch menschengemacht.
Und die Erde ist eine Scheibe.
Immer montags.

Die Wissenschaft? Gekauft.
CO₂? Überbewertet.
Solaranlagen? China-Falle.
Windräder? Vogelkiller.

Und die AfD? Die weiß eh alles besser.
„Wir retten das Weltklima nicht, wenn wir in Deutschland aufs Heizen verzichten!“
Nein. Natürlich nicht.
Aber vielleicht fangen wir mal an, Verantwortung zu übernehmen – statt uns kollektiv in die Komfortzone zu wichsen, bis die Welt brennt.

Europa brennt längst. Italien. Spanien. Griechenland. Menschen sterben. Wälder verdampfen.
Aber hey: In Castrop-Rauxel hat’s heute geregnet.
Na dann: Entwarnung.

Und wenn man’s dann erklärt – mit Daten, Fakten, Logik – kommt:
„Du bist so hysterisch.“
Stimmt.
Weil Hysterie die logische Reaktion ist, wenn der Planet kollabiert und du das nicht mal mitbekommst, weil du gerade den Grill anmachst.

Das Beste?
„Scheiß drauf – betrifft ja eh nicht mich.“
Stimmt.
Du bist durch.
Es betrifft deine Kinder. Deine Enkel.
Und Millionen andere, die nix dafür können, dass du zu bequem bist, mal umzudenken.
Aber Hauptsache: Der SUV schnurrt. Das Steak brutzelt. Das Eigenheim bleibt warm.
Die Welt ist zwar im Arsch – aber wenigstens ordentlich temperiert.

Und später, wenn alles vertrocknet ist und das Meer in die Städte schwappt, sitzt du da mit deinem “Das-konnte-keiner-ahnen”-Gesicht.
Aber das Klima ist dann längst weitergezogen.
Ohne dich.
Ohne Reue.
Ohne Mitleid

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Kommentar zu Frank Hennemann von

Werner Hoffmann –
Die Welt gibt es nur einmal….. Die Erde kann auch ohne uns Menschen bestehen…
eben dann wieder mit Kleinlebewesen und ohne Menschen.

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Volle Zustimmung, Frank. Dein Beitrag bringt es satirisch, aber schmerzhaft wahr auf den Punkt: Die Verleugnung der Klimakrise wird zur Wohlfühl-Religion für alle, die Verantwortung mit „Gefühl“ ersetzen wollen.

Ich möchte ergänzen: Dass es aktuell vermehrt regnet, heißt nicht, dass alles in Ordnung ist. Im Gegenteil: Solche Wetterlagen sind Teil einer immer extremeren Dynamik.

In anderen Regionen ist die Lage dramatisch. Die Türkei hat jüngst eine Temperatur von 50,5 °C gemessen – ein Punkt, an dem menschliches Leben im Freien kaum noch möglich ist.

Wassertemperatur von über 5 Grad über der bisherigen Wassertemperatur führen zu mehr Feuchtigkeit und Hitze in der Luft.

In Süd- und Mitteleuropa steigt die Luftfeuchtigkeit massiv an, während sich gleichzeitig über dem Atlantik durch die Eisschmelze kalte Luftmassen aufbauen.

Wenn diese heißen, feuchten Mittelmeerströmungen auf kalte Luft aus Norden und Westen treffen – etwa über Frankreich, der Schweiz und Westdeutschland – entsteht eine gefährliche Extremwetterfront: Starkregen, Unwetter, Überschwemmungen.

Hinzu kommt der schwächer werdende Golfstrom.

Er gerät durch das Schmelzwasser aus Grönland und der Arktis zunehmend aus dem Gleichgewicht.

Denn Süßwasser verdrängt den salzhaltigen Atlantikstrom, verlangsamt die Strömung – mit weitreichenden Folgen:

Der Temperaturausgleich zwischen Äquator und Norden gerät aus dem Takt.

Was das bedeutet, wissen längst nicht nur Klimaforscher – sondern auch Rückversicherer: Die Schadenssummen durch Extremwetter steigen Jahr für Jahr. Und das nicht aus Ideologie, sondern aus realem Risiko.

Deshalb: Nein – Regen in Castrop-Rauxel ist kein Gegenbeweis zur Klimakrise. Er ist womöglich ihr Vorbote.

#Klimakrise #Extremwetter #Golfstrom #FaktenstattGefühl #Klimawandel

#Klimakrise, #Klimawandel, #AfDlogik, #Klimaleugner, #Wissenschaftsleugnung, #Hitzeopfer, #FaktenstattGefühl, #RegenistkeineLösung, #ZukunftohneZukunft, #DummheitkenntkeineGrenzen

G wie Gnadenbrot? – Wie der Sozialstaat Millionen Rentner in die Altersarmut schickt

Ein Beitrag von

Werner Koller Ökonomie / Politische
Philosophie / Wirtschaftsrecht.

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Ich hatte am Freitag einen Beitrag zu Bürgergeld vs. Arbeit zum Mindestlohn publiziert. Schauen wir heute mal auf des Thema Grundsicherung vs. gesetzliche Rente.

Bei langjähriger Beitragszahlung aus Vollzeit sollte die Rente eine Versorgung ermöglichen, die den Bedarf für aufstockende Grundsicherung ausschließt. Ist dies nicht gewährleistet, verliert die Pflichtversicherung an Akzeptanz. Warum sollten sonst ein Erwerbsleben lang Pflichtbeiträge in nicht unerheblicher Höhe gezahlt werden?

Festmachen lässt sich dies an der Entwicklung des Diffusionsniveaus.
Hierbei wird die (bundesdurchschnittliche) Einkommensschwelle für einen Anspruch auf Altersgrundsicherung ins Verhältnis gesetzt zu einer Altersrente in Höhe von 75% der Eckrente, also 33,75 Rentenpunkten nach 45 Beitragsjahren.

Der so ermittelte Wert ist von 71,1% in 2003 auf 106,0% in 2024 gestiegen. Mit dieser Altersrente plus »Grundrente« kann die Schwelle zur Grundsicherungsberechtigung derzeit nicht überschritten werden. Mit anderen Worten: Der so typisierte Rentner hat bei einem Wert von größer 100% zusätzlichen Fürsorgebedarf, um seine Lebenshaltung zu decken.

Diese Entwicklung ist Resultat der Rentenniveausenkung sowie eines steigenden Fürsorgeniveaus bei langjähriger Versicherung. Das Rentenniveau – hier ausgewiesen als Sicherungsniveau nach Sozialbeiträgen (SnSV) – ist von 56,8% in 2003 auf 52,1% in 2024 gesunken. Gleichzeitig ist das Fürsorgeniveau – Schwelle zur Grundsicherungsberechtigung im Verhältnis zum Durchschnittsentgelt nach Abzug von Sozialbeiträgen – von 30,3% auf 43,4% gestiegen.

Unter Fortschreibung der skizzierten Entwicklung werden immer mehr Rentner auf aufstockende Grundsicherung angewiesen sein. Fürsorge und Altersrente verschmelzen immer mehr, obwohl es sozialpolitisch und rechtlich völlig unterschiedliche Systeme sind. Es gibt meines Erachtens keinen Vorschlag aus der Politik, wie mit dieser Thematik umgegangen werden soll.

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Ein Kommentar von

Werner Hoffmann Rentenexperte –
www.Renten-Experte.de

Wer 45 Jahre arbeitet, darf nicht betteln müssen – Wie unsere Rente zur verkleideten Grundsicherung wird

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Bürgergeld, Grundsicherung und gesetzliche Rente – einfach erklärt:

Werner Koller schreibt über ein Problem in unserem Rentensystem. Es geht darum, dass viele Menschen trotz eines langen Arbeitslebens mit ihrer Rente nicht genug zum Leben haben.

  • Wer lange Vollzeit arbeitet, sollte genug Rente bekommen, damit er keine Grundsicherung beantragen muss,
  • Aber das ist oft nicht der Fall: Viele Menschen bekommen so wenig Rente, dass sie zusätzlich Sozialhilfe brauchen,
  • Man kann das mit einer Zahl messen – dem sogenannten „Diffusionsniveau“: Dabei wird verglichen, wie viel Rente jemand mit 45 Jahren Arbeit bekommt und ob diese über der Grenze zur Grundsicherung liegt,
  • Früher reichte die Rente meistens – heute nicht mehr: 2003 lag sie bei 71 % des Grundsicherungsbedarfs, 2024 bei 106 % – also darunter,

Mit anderen Worten: Die Rente reicht heute oft nicht mehr – auch mit der sogenannten Grundrente nicht.

Altersarmut und MIndestlohn

Warum ist das so?

Zwei Dinge haben sich verändert:

  • Das Rentenniveau ist gesunken: Von 56,8 % (2003) auf 52,1 % (2024),
  • Das Fürsorgeniveau ist gestiegen: Von 30,3 % auf 43,4 % des Durchschnittsverdienstes,
Bürgergeld Mindestlohn arm

Immer mehr Rentner müssen deshalb Grundsicherung beantragen. Die Grenze zwischen Rente und Sozialhilfe verschwimmt. Doch das sind eigentlich zwei völlig verschiedene Systeme – mit unterschiedlichen Prinzipien und Regeln.

Werner Koller warnt: Wenn das so weitergeht, verlieren Menschen das Vertrauen in die gesetzliche Rente. Denn warum sollte man jahrzehntelang Beiträge zahlen – wenn am Ende doch nur das Existenzminimum bleibt?

Mindestlohn Rentenexperte Renten-Experte.de Friseur

Und was ist mit Menschen, die ihr Leben lang Mindestlohn bekommen?

Hier wird das Problem noch deutlicher:

  • Aktueller Mindestlohn: 12,82 € pro Stunde,
  • Monatseinkommen bei 8 Stunden × 21 Arbeitstagen: ca. 2.150 € brutto,
  • Jahresbrutto: knapp 26.000 €,
  • Das entspricht: 51 % des Durchschnittsverdienstes,
  • Rente nach 45 Jahren: 0,51 × 45 × 40,79 € = 936,13 € brutto, (+ evtl. Zuschlag zur Grundrente)
  • Nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung: bleibt ca. 800 € netto,

Auch hier reicht die Rente nicht zum Leben. Und wer sich mit einem kleinen Nebenverdienst etwas dazuverdienen will, muss sogar Steuern zahlen.

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Was bleibt?

  • Arbeit schützt nicht mehr vor Armut,
  • die gesetzliche Rente droht zur verkleideten Grundsicherung zu werden,
  • und das Vertrauen in das System schwindet.

Menschen, die ihr ganzes Leben lang arbeiten, dürfen im Alter nicht wie Bittsteller dastehen. Es ist höchste Zeit für eine echte Reform – sozial gerecht, generationengerecht, armutsfest.

——

Wenn man weiß, dass CDU, CSU und FDP die Rentenformel weiter kürzen wollen – also unter die Haltelinie von 48 % gehen –, und die AfD sogar noch drastischere Kürzungen plant, dann wird deutlich: Diese Parteien wollen die Rente weiter abbauen.

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100 Gründe, warum Rechtsradikale mit dem Denken auf Kriegsfuß stehen

Woran man Rechtspopulisten und Rechtsextremisten verbal erkennt.

Rechtsradikalismus ist keine Meinung – es ist die Weigerung zu denken.

Wer sich der Vernunft verweigert, der ruft nach Parolen statt nach Lösungen.

Hier sind 100 pointierte Beobachtungen, warum Vernunft und Rechtsradikalismus unvereinbar sind:

  • Rechtsradikale denken nicht – sie folgen,
  • Wenn Denken wehtut, ist Rechtsradikalismus die Schmerztablette,
  • Ihr Weltbild passt auf einen Bierdeckel – und selbst der ist zu komplex,
  • Für komplexe Zusammenhänge haben sie nur einen Ausdruck: „Systempresse“,
  • Sie kämpfen gegen Gendersternchen, aber nicht gegen Hass im Netz,
  • Sie sagen „man wird ja wohl noch sagen dürfen“ – und wiederholen dann einen Hitlergruß in Gedanken,
  • Sie wollen keine Flüchtlinge, aber auch keine Fakten,
  • Ihre Bildung haben sie von Telegram – und das merkt man,
  • Sie werfen mit Begriffen wie „Volksverräter“, weil „Argument“ zu schwer zu schreiben ist,
  • Sie glauben an den Untergang – solange er von Ausländern kommt,
  • Sie lieben Tradition – solange sie aus dem 19. Jahrhundert stammt,
  • Sie hassen die Lügenpresse – und posten Zitate von Höcke,
  • Ihr Lieblingsfach war „Pausenhof“ – Diskussionen eher nicht,
  • Sie kennen nur Schwarz und Weiß – Grautöne überfordern,
  • Sie glauben an Freiheit – aber nicht für alle,
  • Vernunft ist für sie linksgrün versifft,
  • Sie sagen „das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ – und meinen Hetze,
  • Ihre Lieblingswissenschaft ist keine,
  • Sie fürchten Umvolkung, aber nicht den Faschismus,
  • Sie reden von christlichen Werten – und hassen Nächstenliebe,
  • Sie hassen den Rundfunkbeitrag – aber sehen jeden Abend BILD-TV,
  • Ihre Recherche endet bei YouTube-Kommentaren,
  • Wenn sie „Widerstand“ sagen, meinen sie: gegen Realität,
  • Sie glauben, Denkverbote seien schlimmer als Denkfaulheit,
  • Sie wollen „zurück zur Ordnung“ – gemeint ist: 1933,
  • Komplexität ist für sie der Feind,
  • Sie haben für alles einfache Lösungen – die aber alle falsch sind,
  • Ihr größter Albtraum: ein weltoffenes Deutschland,
  • Sie verteidigen das Abendland – und wissen nicht mal, wo es anfängt,
  • Sie sprechen von Freiheit – und feiern Orbán,
  • Wenn sie von „gesunden Volkskörpern“ reden, beginnt die Gänsehaut,
  • Sie sagen, sie seien das Volk – und meinen: alle außer denen, die denken,
  • Ihr Lieblingswort ist „linksversifft“ – gefolgt von „Systemling“,
  • Sie glauben, ihre Meinung sei unterdrückt – während sie sie überall rausschreien,
  • Fakten sind für sie „linksradikal“,
  • Sie träumen von Grenzen – und von Gleichschritt,
  • Bildung empfinden sie als Bedrohung,
  • Sie posten Hitlerzitate und merken es nicht,
  • Ihr Horizont endet am Gartenzaun,
  • Ihre Argumente? „Früher war alles besser!“,
  • Sie sind gegen „Framing“ – und tun es pausenlos selbst,
  • Sie rufen „Meinungsfreiheit!“ – wenn jemand ihre Meinung kritisiert,
  • Ihre Ideologie basiert auf Angst, nicht auf Logik,
  • Sie können „Demokratie“ buchstabieren – aber nicht leben,
  • Sie sind gegen Vielfalt – weil sie sich selbst nicht verstehen,
  • Ihre Lösung für jedes Problem ist Abschiebung,
  • Vernunft beleidigt sie persönlich,
  • Sie sehen sich als Patrioten – und verachten das Grundgesetz,
  • Sie schreien gegen Eliten – und beten Milliardäre an,
  • Sie verstehen Toleranz als Schwäche,
  • Sie feiern autoritäre Führer – weil Selbstverantwortung ihnen Angst macht,
  • Sie fürchten Fakten wie Vampire das Licht,
  • Wissenschaft ist für sie eine linke Verschwörung,
  • Sie denken, sie „retten das Volk“ – und merken nicht, wie sie es spalten,
  • Ihre Alternative zur Realität ist Telegram,
  • Sie sagen „wir zuerst“ – und meinen „alle anderen raus“,
  • Kritik empfinden sie als Angriff,
  • Sie glauben an den „großen Austausch“ – aber nicht an globale Erwärmung,
  • Ihre Vorstellung von Kultur endet bei Volksmusik,
  • Sie halten Gleichberechtigung für Unterdrückung,
  • Sie fürchten Vielfalt wie ein Einfaltspinsel das Wörterbuch,
  • Für sie ist jede Form von Gerechtigkeit „links“,
  • Sie sagen „Klimawandel gibt’s nicht“ – aber schreien über „Klimadiktatur“,
  • Sie wollen das Abendland retten – aber nicht den Planeten,
  • Sie glauben an „Genderwahn“ – aber nicht an den Verstand,
  • Ihre größte Sorge: jemand spricht Arabisch im Bus,
  • Sie definieren Freiheit durch Feindbilder,
  • Sie sind gegen Political Correctness – weil sie beleidigen wollen,
  • Sie sind nicht das Volk – sondern das Echo ihrer Filterblase,
  • Sie schreien „Volksverräter“ – wenn man für Demokratie ist,
  • Wenn sie „Heimat“ sagen, meinen sie Ausschluss,
  • Sie glauben, Respekt müsse man sich verdienen – bieten aber selbst keinen,
  • Sie fühlen sich von Fakten bedroht – weil sie ihre Narrative sprengen,
  • Sie verwechseln Nationalstolz mit Nationalismus,
  • Sie rufen nach starker Führung – weil Denken anstrengend ist,
  • Sie sagen „unabhängig denken“ – und meinen: wie alle in ihrer Blase,
  • Ihre Utopie ist die Vergangenheit,
  • Sie fürchten Bücher mehr als Böller,
  • Sie bauen Mauern – und wundern sich über Einsamkeit,
  • Sie sagen „gesunder Menschenverstand“ – meinen aber Ressentiments,
  • Für sie ist Meinungsvielfalt ein Angriff,
  • Sie hassen „Cancel Culture“ – und boykottieren alles, was ihnen widerspricht,
  • Ihre Revolution beginnt beim Aluhut – und endet beim Abbau der Demokratie.

#RechtsextremismusStoppen #NieWiederFaschismus #GegenHass #FürDemokratie #BildungStattHetze

Merz, BlackRock & das Rentenroulette – Wie die gesetzliche Rente systematisch demontiert wird

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann Rentenexperte – www.Renten-Experte.de

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Friedrich Merz plant offenbar, die gesetzliche Rentenversicherung gezielt schlechtzureden – um neue kapitalgedeckte Anlageprodukte mit staatlicher Kapitalgarantie einzuführen.

Und sein Chefstratege Carsten Linnemann hat wohl alle Hände voll zu tun.

Die Garantie würde vom Steuerzahler getragen, also von der Allgemeinheit. Vertrieb und Verwaltung? Höchstwahrscheinlich bei BlackRock & Co. – dem Finanzkonzern, für den Merz einst selbst tätig war. Zusätzlich soll es staatliche Förderungen geben, damit das Spargeld in private Fonds fließt.

Es entsteht ein Geschäftsmodell mit doppeltem Gewinn für private Investoren: öffentliches Geld für privatwirtschaftlichen Profit. Um dieses Modell durchzusetzen, wird gezielt Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Rente gesät. Das Rezept: schlechtreden, entwerten, privatisieren.

Wie wird die gesetzliche Rente schlechtgeredet?

Ein zentrales Argument: Die gesetzliche Rentenversicherung sei nicht finanzierbar und auf Dauer nicht tragfähig – weil sie jährlich hohe Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt benötige.

Tatsächlich zahlt der Staat jedes Jahr einen sogenannten Bundeszuschuss, um „versicherungsfremde Leistungen“ auszugleichen – also Leistungen, die der Gesetzgeber der Rentenversicherung aufgebürdet hat, ohne dass dafür Beiträge gezahlt wurden.

Die tatsächlichen Zahlen für 2024:

  • Gesamteinnahmen der Rentenversicherung: ca. 381,2 Mrd. €,
  • Gesamte Bundeszuschüsse: rund 116 Mrd. €,
  • Anteil der Zuschüsse an den Einnahmen: etwa 25 %.

Diese Zuschüsse teilen sich auf in:

  • Allgemeiner Bundeszuschuss: ca. 61,8 Mrd. €,
  • Zusätzlicher Bundeszuschuss: ca. 30,8 Mrd. €,
  • Beteiligung an der knappschaftlichen Rentenversicherung: ca. 4,9 Mrd. €,
  • Weitere Mittel (z. B. Erhöhungsbeträge aus der Mehrwertsteuer).

Was jedoch regelmäßig verschwiegen wird: Diese Zuschüsse sind kein Geschenk, sondern decken Leistungen ab, die der Staat selbst beschlossen hat – zum Beispiel:

  • Kindererziehungszeiten,
  • Ersatzzeiten (Kriegsdienst, politische Haft etc.),
  • Renten für Spätaussiedler,
  • Rentenüberleitung aus der DDR,
  • Witwen- und Witwerrenten bei geringen Beitragszeiten,
  • Zuschlag zur Grundrente,
  • Zwei Jahre Mehrrente für besonders langjährig Versicherte.

Doch: Der Bundeszuschuss reicht nicht aus – laut Expertenschätzungen fehlen jährlich rund 40 Milliarden Euro, die letztlich von den Beitragszahlern getragen werden – auf Kosten ihres Rentenniveaus. Selbst die Deutsche Rentenversicherung kritisiert diese Praxis regelmäßig.

Wichtig: Die gesetzliche Rentenversicherung ist kein staatliches Organ, sondern eine solidarisch organisierte Selbstverwaltung – sie gehört den Versicherten, nicht dem Finanzminister.

Merz und die Haltelinie – ein stiller Angriff

Besonders alarmierend: Friedrich Merz ließ erkennen, dass er die Haltelinie von 48 % beim Rentenniveau abschaffen möchte. Diese Haltelinie schützt derzeit Millionen Rentner davor, in Altersarmut abzurutschen.

  • Dauerhaft sinkende Renten,
  • Mehr Menschen, die aufstocken oder Sozialhilfe beantragen müssen,
  • Geringverdiener, die sich keine private Vorsorge leisten können,
  • Wachsende Abhängigkeit von Finanzmärkten.

Rechte und rechtsextreme Parteien: Abschaffung statt Reform

Was Merz durch die Hintertür betreibt, fordern rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien wie die AfD bereits offen:

  • Vollständige Abschaffung der gesetzlichen Rentenversicherung,
  • Einführung rein privater Vorsorgesysteme,
  • Subventionierte Aktienrente,
  • Modelle, bei denen Migranten bei gleicher Einzahlung weniger Rente erhalten sollen.

Diese Vorschläge sind nicht nur verfassungswidrig (Art. 3 GG), sondern auch sozial gefährlich – sie spalten die Gesellschaft und untergraben das Solidaritätsprinzip.

Faktencheck: Wie stabil ist das System wirklich?

  • 2010: ca. 41 Millionen Erwerbstätige,
  • 2024: ca. 46 Millionen Erwerbstätige.

Die Zahl der Beitragszahler ist gestiegen, nicht gefallen. Auch die Bevölkerung ist gewachsen, nicht geschrumpft. Und: Der Effekt der alternden Gesellschaft wird sich in 10–20 Jahren stabilisieren.

Derzeit ist es so, dass nur 10 % der Bevölkerung unter 25 Jahren ist, in Ostdeutschland noch niedriger.

Sollte die AfD im Osten den Migrationshass fortsetzen, dann wird die Bevölkerung in den neuen Bundesländern auf dem Pflegegradalter landen, denn immer weniger Menschen mit Migrationshintergrund wollen in solchen Hassgebieten leben.

Klimabedingte Migration – eine reale Chance

  • Menschen aus Afrika fliehen vor Dürre und Hunger,
  • Menschen aus Südeuropa verlassen Regionen mit Wasserknappheit,
  • Menschen aus Asien suchen Schutz vor dem steigenden Meeresspiegel.

Diese Menschen könnten – bei gelungener Integration – die Erwerbsbevölkerung stabilisieren und das Rentensystem stützen.

Wie das System gerechter werden kann

Neben der gesetzlichen Rente sollte die betriebliche Altersvorsorge gestärkt und die private Vorsorge gefördert werden. Aber: Die Verlagerung der Verantwortung vom Staat auf das Individuum ist nicht der richtige Weg.

Deshalb mein Vorschlag:

  • Selbstständige sollten grundsätzlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen,
  • Ausnahme bei ausreichender Vorsorge: mindestens 25 Entgeltpunkte,
  • Wer privat vorsorgt (z. B. über Garantieprodukte) kann sich befreien lassen.

Und wer nicht vorsorgt?

Wer gar keine Altersvorsorge betreibt, darf im Alter nicht einfach auf Sozialhilfe hoffen. Denn diese wird finanziert durch:

  • Einkommensteuer,
  • Mehrwertsteuer,
  • Energiesteuer,
  • Stromsteuer,
  • Tabak- und Alkoholsteuer.

Steuerzahler sind wir alle. Es kann nicht sein, dass jemand sich heute der Verantwortung entzieht – und morgen der Allgemeinheit auf der Tasche liegt.

Schlussfolgerung

Die gesetzliche Rente ist kein Auslaufmodell, sondern das Rückgrat unseres Sozialstaats. Wer sie schwächt, zerstört Vertrauen, Gerechtigkeit und Stabilität. Was Merz und die AfD fordern, ist ein Sozialabbau im Interesse der Finanzmärkte.

Doch es gibt Alternativen: Ein gerechtes Rentensystem, das alle einbezieht – und niemanden zurücklässt.

Ich bin seit 46 Jahren in der Versicherungswirtschaft tätig – mit Qualifikation in gesetzlicher wie privater Altersversorgung. Ich habe als Versicherungskaufmann (IHK), Generationenberater (IHK), Seniorenberater (NWB) und Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung unzählige Lebensverläufe gesehen. Zudem bin ich qualifizierter Rentenberater nach Rechtsdienstleistungsgesetz.

Gesetzliche und private Altersvorsorge sind keine Gegensätze – sondern zwei Seiten derselben Medaille.

Werner Hoffmann – Rentenexperte
www.Renten-Experte.de

#Rente, #Merz, #SozialeGerechtigkeit, #Altersarmut, #Solidarität.

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