Die perfiden Spiele der CSU – Teil 7 – Söder und die Butter- & Milchlobby

Heimat-Idylle oder knallharter Lobbyismus? Wie Söder die Butterbrezn zur politischen Waffe macht

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann – Demokrat der Mitte, weil Politik nicht im Sinne einzelner Konzerne, sondern im Interesse der Allgemeinheit gestaltet werden muss.

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Wenn Markus Söder sich volksnah inszeniert, dürfen Bilder von Butterbrezn und Milchkaffee nicht fehlen.

Diese Symbole stehen für Heimat, Tradition und bayerische Kultur.

Doch genau hier wird deutlich, wie eng die CSU mit der Butter- und Milchlobby verflochten ist. Hinter der Folklore verbergen sich milliardenschwere Interessen, die Söder und seine Partei seit Jahrzehnten konsequent stützen.

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Die Milchindustrie gehört zu den größten Subventionsempfängern in Deutschland.

Jahr für Jahr fließen hunderte Millionen Euro an Förderungen, Preisstützungen und Absatzhilfen – oft zugunsten großer Molkereien und Konzerne, weniger für die kleinen Höfe, die in Bayern so gern als Werbebild dienen.

Söder präsentiert sich als Verteidiger der „Milchbauern“, doch in der Praxis profitieren vor allem industrielle Strukturen.

Ein Beispiel:

Während Wissenschaftler immer deutlicher auf die ökologischen Folgen der Milchwirtschaft hinweisen – von hohen Methan-Emissionen bis zu massiven Flächenverbräuchen – blockiert die CSU jede Debatte über Reduktionen oder strukturelle Reformen.

Stattdessen spricht Söder von „unserem wertvollen Kulturgut“ und warnt vor einem „Anschlag auf die bayerische Lebensweise“. Damit verschiebt er die Diskussion von Fakten auf Emotionen.

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Auch bei Butter und Milchprodukten zeigt sich dasselbe Muster:

Gesundheitsorganisationen warnen vor zu hohem Konsum gesättigter Fette, die langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern.

Doch anstatt Aufklärung oder Regulierung zu unterstützen, verteidigt Söder die Branche mit dem Argument, niemand dürfe den Menschen ihre Ernährung vorschreiben.

Das klingt nach Freiheit – ist aber in Wirklichkeit die Verteidigung von Industrieinteressen.

Die Folge:

Ein Markt, der sich kaum verändert, während die gesellschaftlichen Kosten steigen.

Das Gesundheitssystem wird belastet, Klimaziele rücken in die Ferne, und die Verbraucher werden mit einseitigen Bildern von „Tradition“ eingelullt, die Reformen verhindern.

Das Muster ist klar:

Die CSU nutzt Emotionen, um unpopuläre Wahrheiten zu verschleiern, und inszeniert sich gleichzeitig als Opfer angeblicher „grüner Verbote“. Tatsächlich aber sichert sie den Lobbygruppen ihr Geschäftsmodell – zulasten aller.

Und genau hier liegt der Punkt: Die AfD ist nicht besser – sie fährt die gleiche Strategie, nur NOCH schriller und radikaler.

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