Ein Beitrag von

Werner Hoffmann. – Demokrat der Mitte und überzeugter Europäer. –
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Europa steht unter massivem Druck. Krieg in der Ukraine, autoritäre Drohungen aus Russland, Donald Trumps politische Rückkehr und offene Machtansprüche auf Gebiete wie Grönland verunsichern viele Menschen.
Bei manchen führt das zu Rückzug und Schweigen – bei anderen zu der Frage, ob Demokratie noch ausreichend verteidigt wird. In Stuttgart reagieren Bürgerinnen und Bürger darauf mit öffentlicher Präsenz.
Aus der Mitte der Gesellschaft heraus entstand die Initiative Stronger Together Europe.
Sie ist bewusst keine Partei, kein Verein und keine Vorfeldorganisation, sondern eine offene Graswurzelbewegung. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Seite:

Link https://stronger-together-eu.framer.ai.
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Wie die Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten berichten, haben unter anderem Stefan Bammelberger und Holger Armbruster die Initiative angestoßen.
Beide beschreiben eine wachsende „Schockstarre“ angesichts globaler Entwicklungen. Besonders die Diskussion um Trumps Anspruch auf Grönland sei für Bammelberger ein Wendepunkt gewesen.
Sein Fazit:

Es muss etwas passieren. Menschen müssen wieder sichtbar werden.
Armbruster formuliert es deutlich:

Demokratie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen – gerade dann, wenn es unbequem wird. Europa sei kein abstraktes Projekt, sondern betreffe Freiheit, Alltag und Zukunft.
Geplant sind regelmäßige Demonstrationen, jeweils am ersten Samstag im Monat in Stuttgart.
Der Auftakt beginnt symbolisch um fünf vor zwölf im Schlossgarten an der Oper. Anschließend ziehen die Teilnehmenden mit Bannern, Fahnen und Musik Richtung Marktplatz – bewusst ohne große Reden, aber mit klarer Haltung.

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Es besteht Kontakt zur europaweiten Bürgerbewegung Pulse of Europe, die 2016 als Reaktion auf Brexit und Rechtspopulismus gegründet wurde.
Die offizielle Website lautet:

Link https://pulseofeurope.eu.
Stronger Together Europe ist jedoch kein Ableger, sondern eine eigenständige lokale Initiative. Gemeinsam sind die Grundwerte: Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte und europäischer Zusammenhalt.
Häufig wird gefragt, ob solche Bewegungen politisch „links“ oder „rechts“ seien. Die Antwort ist klar: weder noch. Sie sind parteiunabhängig, geben keine Wahlempfehlungen, grenzen sich aber klar von Nationalismus und Autoritarismus ab.
In Zeiten, in denen demokratische Grundwerte angegriffen werden, ist diese Haltung kein Extrem – sondern notwendig.
Wer heute für Demokratie auf die Straße geht, ist nicht radikal, sondern verantwortungsvoll.
#Demokratie,
#Europa,
#Stuttgart,
#PulseOfEurope,
#StrongerTogetherEurope.

