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Claus Hansen
Aktuell warnen (insbesondere JENS SPAHN) CDU/CSU vor den angeblich alarmierenden Signalen einer hohen Arbeitslosigkeit – und stützen sich dabei auf eine Vielzahl von Aussagen, die teilweise WENIG ZUTREFFEND sind.
ZUR ERINNERUNG!
Wenn man die Situation genauer betrachtet, wird deutlich, dass die CDU/CSU mit erheblichem Aufwand – der bis heute anhält – die VIELVERSPRECHENDEN AUSSICHTEN der Zukunftsbranche SOLAR in Deutschland erheblich geschmälert hat (besser gesagt: „IN DEN KELLER GEFAHREN“).
Ursprünglich gab es rund 200.000 ZUKUNFTS-ARBEITSPLÄTZE in diesem Sektor. Doch diese Zahl wurde durch die CDU/CSU – allen voran PETER ALTMAIER – auf UNTER 100.000 gedrückt.
Dank der Anstrengungen der Branche – und dem Glauben an eine bessere Zukunft – sind mittlerweile immerhin wieder etwa 150.000 ARBEITSPLÄTZE geschaffen worden. Dabei standen ursprünglich PROGNOSEN VON 700.000 BIS 800.000 (und mehr!) neuen Solar-Jobs für Deutschland im Raum.

Während die CDU/CSU also ARBEITSPLÄTZE VERNICHTETE, hat CHINA seine Beschäftigung in diesem Bereich von rund 200.000 auf ÜBER 4.500.000 Arbeitsplätze gesteigert.
Und es sei betont: Auch andere Parteien in Regierungskoalitionen waren nicht unschuldig an dieser fatalen Entwicklung.
Diese Zahlen umfassen die gesamte SOLARBRANCHE – inklusive Produktion, Zulieferung, Installation und Forschung.
Auf den BLEIFUSS DER CDU/CSU/FDP bei der E-KFZ-AUSBREMSUNG gehe ich an dieser Stelle nicht einmal ein…
#Solar #Arbeitsplätze #CDUCSU #Energiepolitik #China
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3 Mio. Arbeitslose im August – es wird Zeit für #Vollbeschäftigung! Die letzte große Marke wurde 2005 überschritten: 5 Mio. Damals war das zugleich die Trendwende – 6 Jahre später war die #Arbeitslosigkeit um 2 Mio. gefallen. Also: Im Jahr 2031 haben wir 1 Mio. Arbeitslose = Vollbeschäftigung
So einfach ist es natürlich nicht. Aber immerhin, das IAB-#Arbeitsmarktbarometer lässt erstmals seit über 3 Jahren leicht sinkende Arbeitslosigkeit erwarten. Aber wir brauchen mehr.

Vor allem einen #Wirtschaftsaufschwung, denn die Stellenmeldung liegt am Boden. Ein mit Staatsausgaben angeheiztes konjunkturelles Strohfeuer reicht nicht, auf echte wirtschaftliche Erneuerungspolitik kommt es an. Und auf eine #Arbeitsmarktpolitik, die die Leute mit den richtigen Kompetenzen in die aufstrebenden Bereiche der Transformation bringt.
In der Arbeitslosigkeit muss man Pflichten klar einfordern, zuerst aber auf die bestmögliche Unterstützung setzen. Das heißt auch, bei der Qualifizierung endlich einen entscheidenden Schritt nach oben machen. Und in einer integrierten Grundsicherung Mehrarbeit transparent mit guten Anreizen belohnen. Also alle Register ziehen statt Entweder/Oder.
Das ist dann tatsächlich ein Programm Vollbeschäftigung. Keine Lust mehr auf ewig schlechte Nachrichten? Dann los.
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Werner Hoffmann
Gerade im Bereich der Verbrenner-Fahrzeuge und ihrer gesamten Peripherie ist der Arbeitsplatzabbau unübersehbar.
Ob im Maschinenbau, in der Zuliefererbranche oder bei den Autokonzernen selbst – die Zahlen zeigen: Die Autoindustrie hat den Markt verpennt.
Robert Habeck forderte schon früh, Elektrofahrzeuge für 20.000 Euro auf den Markt zu bringen. Doch diese Forderung wurde von der Automobilbranche ignoriert oder viel zu spät berücksichtigt.
Inzwischen hat China das Rennen übernommen und mit einer aktiven, strategischen Industriepolitik den gesamten Automobilsektor geprägt. Während deutsche Hersteller zaudern, erobern chinesische Anbieter längst die Märkte.
Die enge Kooperation mit der fossilen Lobby erweist sich dabei als tödlicher Irrweg. Wer an alten Strukturen klebt, steuert unweigerlich auf den Schiffbruch zu.
Es ist sprichwörtlich 11:59 Uhr – die Branche muss jetzt eine drastische Strategie-Anpassung vornehmen, will sie noch eine Zukunft haben.
Und währenddessen droht in der Solarbranche ein weiteres Desaster: Wenn Katherina Reiche ihre aktuelle Politik fortsetzt, gehen dort nochmals 100.000 bis 150.000 Jobs verloren.
Es ist einfach nicht sinnvoll, weiter auf fossile Energie zu setzen. Wer so handelt, verspielt nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Deutschlands Zukunft.