Wenn Meinungsfreiheit nur noch für Gleichgesinnte gilt

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Die AfD inszeniert sich gern als Partei der „freien Meinung“.

Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild:

Immer wieder wird ein härteres Vorgehen gegen Medien, kritische Journalistinnen und Journalisten sowie gegen zivilgesellschaftliche Organisationen gefordert.

Gemeint ist dabei nicht mehr Ausgewogenheit, sondern Kontrolle.

Wer widerspricht, wird diffamiert, ausgegrenzt oder mundtot gemacht.

Dieses Muster erinnert stark an die politische Strategie von Donald Trump in den USA:

Medien als „Feinde“, Kritik als „Lüge“, Fakten als Meinungssache.

Das Schlagwort „USA 2.0“ steht genau für diese gefährliche Entwicklung – eine Demokratie, die nur noch dann akzeptiert wird, wenn sie den eigenen Machtansprüchen dient.

Auch die AfD nutzt gezielt Empörung und Polarisierung, um Vertrauen in demokratische Institutionen zu zerstören.

Wer freie Meinung wirklich schützen will, muss Widerspruch aushalten – nicht verbieten. Denn Meinungsfreiheit endet dort, wo sie zur Waffe gegen die Demokratie selbst wird.

#Deutschland #AfD #Alice #Weidel #Donald #Trump #USA2_0

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