Ein Beitrag von Werner Hoffmann.

Viele Menschen glauben noch immer, dass Rentnerinnen und Rentner finanziell gut abgesichert sind.
Die Realität sieht jedoch deutlich anders aus. Aktuelle Auswertungen zeigen:
Ein großer Teil der Rentner lebt mit erstaunlich wenig Geld – und Altersarmut ist längst kein Randphänomen mehr.

Das durchschnittliche Einkommen im Ruhestand liegt deutlich unter dem früheren Erwerbseinkommen.
Besonders betroffen sind Alleinstehende, Frauen sowie Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien.

Während einige wenige gut abgesichert sind – etwa durch Beamtenpensionen, Betriebsrenten oder Vermögen – kämpft die Mehrheit mit steigenden Lebenshaltungskosten, hohen Mieten und wachsendem Gesundheitsaufwand.
Auffällig ist die enorme Spreizung: Ein kleiner Teil verfügt über komfortable Rücklagen, während viele Rentner Monat für Monat genau rechnen müssen.
Rücklagen für unerwartete Ausgaben, Pflege oder notwendige Anschaffungen fehlen oft vollständig. Wer keine zusätzliche Vorsorge getroffen hat, ist besonders gefährdet.

Hinzu kommt:
Die gesetzliche Rente allein reicht für viele nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.
Trotz jahrzehntelanger Arbeit liegen die Renten häufig nur knapp über der Grundsicherung. Inflation, steigende Energiepreise und höhere Beiträge zur Krankenversicherung verschärfen die Lage zusätzlich.
Diese Zahlen machen klar: Altersvorsorge ist kein Luxus, sondern zwingend notwendig. Wer sich frühzeitig informiert, Ansprüche prüft und alle Möglichkeiten ausschöpft, kann Risiken reduzieren.
Doch ebenso deutlich wird: Die Politik steht in der Verantwortung, Altersarmut wirksam zu bekämpfen und Renten verlässlich abzusichern.
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