Unser Orangensaft wird billiger, die Ausbeutung größer: Wie Lobbydruck das Lieferkettengesetz aushöhlt

Ein Beitrag von

Werner Hoffmann

Orangensaft gehört für viele Menschen in Deutschland zum Alltag. Am liebsten günstig, am besten jederzeit verfügbar. Doch der niedrige Preis im Supermarkt ist kein Zufall.

Er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen, die Verantwortung entlang globaler Lieferketten bewusst abschwächen. Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sollte eigentlich sicherstellen, dass Menschenrechte und Umweltstandards auch außerhalb Europas eingehalten werden. Kaum war es beschlossen, begann jedoch sein systematischer Rückbau.

Vor allem aus den Reihen von CDU, CSU und FDP kam massiver Widerstand. Das Gesetz sei zu bürokratisch, zu teuer, ein Nachteil für den Wirtschaftsstandort. Faktisch galt es zunächst nur für sehr große Unternehmen. Dennoch wurden Berichtspflichten reduziert, Kontrollen abgeschwächt und Sanktionen politisch relativiert. Verantwortung wurde zunehmend zu einer freiwilligen Risikoabwägung umdefiniert.

Parallel dazu wurde auch auf EU-Ebene angesetzt. Die geplante europäische Lieferkettenrichtlinie sollte verbindlicher sein. Doch unter starkem Lobbydruck wurden Schwellenwerte erhöht, Haftungsregeln entschärft und Durchsetzungsmechanismen abgeschwächt. Der Schutz von Menschenrechten trat hinter wirtschaftliche Interessen zurück.

Noch weiter geht die AfD. Sie fordert offen die vollständige Abschaffung des Lieferkettengesetzes – national wie europäisch. In Anträgen und Stellungnahmen bezeichnet sie menschenrechtliche Sorgfaltspflichten als überflüssige Regulierung. Wo CDU, CSU und FDP abbauen und verwässern, will die AfD vollständig streichen.

Woher die Orangen wirklich kommen

Ein Blick auf die umsatzstärksten Orangensaftmarken in Deutschland macht die Folgen sichtbar. Marken wie Valensina, Hohes C und Granini beziehen den Großteil ihrer Orangen aus Brasilien, vor allem für Saft aus Konzentrat.

Spanien und Italien spielen meist nur eine ergänzende Rolle, etwa bei höherpreisigen Direktsäften. Auch Abfüller wie Wesergold setzen überwiegend auf brasilianische Orangen. Discounter-Eigenmarken wie Solevita sind fast vollständig von brasilianischen Lieferketten abhängig.

Genau dort sind problematische Arbeitsbedingungen, hoher Pestizideinsatz und fehlende soziale Absicherung seit Jahren dokumentiert. Je schwächer Lieferkettenregeln sind, desto leichter können europäische Konzerne Verantwortung auslagern – und desto billiger wird der Saft im Regal.

Der günstige Preis ist politisch ermöglicht. Wer das Lieferkettengesetz aushöhlt oder abschaffen will, sorgt dafür, dass wir als Verbraucher profitieren – während andere den Preis zahlen. Ganz real.

Link zum Video

https://www.ardmediathek.de/video/die-story/saftige-geschafte-der-preis-fur-unseren-orangensaft/ard/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWUxNDFmMzJiLWIyMzUtNGEyOS04NjdjLTA3YzQ0NWJhMDdjNg

#Orangensaft #Lieferkettengesetz #Brasilien #Menschenrechte #Lobbyismus

Teil 1 – Wie Manuel Hagel als Merz-Vertrauter zur CDU-Machtoption aufgebaut wurde

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Manuel Hagel wird von der CDU Baden-Württemberg gerne als moderner Hoffnungsträger präsentiert.

Jung, kontrolliert, medientauglich – ein Politiker, der angeblich für Erneuerung steht.

Doch dieser Eindruck hält einer genaueren Betrachtung kaum stand. Hinter der professionellen Fassade verbirgt sich ein klassischer Machtpolitiker, dessen Aufstieg eng mit den konservativen Machtzentren der CDU verbunden ist.

Der entscheidende Faktor für Hagels Karriere ist die Nähe zu Friedrich Merz.

Seit Merz die CDU auf Bundesebene neu ausgerichtet hat, wurden loyale, wirtschaftsnahe Parteikader gezielt gefördert.

Hagel gehört genau zu diesem Kreis.

Er ist kein innerparteilicher Reformer, kein Querdenker, sondern ein Funktionär, der sich geräuschlos in bestehende Machtstrukturen eingefügt hat.

Sein Aufstieg ist weniger das Ergebnis neuer Ideen als vielmehr Ausdruck strategischer Loyalität.

Nach außen wirkt Hagel modern, dialogbereit und anschlussfähig. Politisch jedoch ist er klar im konservativen Parteibasisflügel verankert.

Entscheidungen werden aus der Perspektive klassischer Machtzirkel getroffen:

wirtschaftsnah,

ordnungspolitisch streng,

sozial zurückhaltend.

In zugespitzter Form lässt sich dieses Politikverständnis dem

ADMS

zuordnen – dem Alte-Deutsche-Männer-Syndrom.

Der Stil ist nicht laut oder polarisierend, sondern leise, kontrolliert und kalkuliert.

Hagel ist ein Machtmensch ohne Lautstärke.

Er vermeidet offene Konflikte und verkauft Kontinuität als Stabilität.

Tatsächlich steht er für eine Politik, die gesellschaftliche Modernisierung eher als Risiko denn als Chance betrachtet.

Besonders deutlich wird das bei seiner Haltung zu Arbeitnehmerrechten.

Seine Offenheit für Karenztage bei Krankheit folgt exakt dem Leistungs- und Misstrauensnarrativ der Merz-CDU.

Soziale Absicherung wird nicht als Schutz, sondern als potenzieller Missbrauch interpretiert – mit den Beschäftigten als Verlierern.

Auch beim Thema Transparenz zeigt sich dieser Machtinstinkt.

Ein starkes Transparenzregister, das Lobbykontakte und wirtschaftliche Verflechtungen sichtbar macht, gehört nicht zu Hagels politischen Prioritäten.

Transparenz stört dort, wo Politik bevorzugt im engen Zusammenspiel mit wirtschaftlichen Interessen entsteht.

Teil 1 zeigt damit klar:

Manuel Hagel steht nicht für einen politischen Neuanfang der CDU in Baden-Württemberg.

Er ist das landespolitische Produkt der Merz-CDU – modern verpackt,

aber inhaltlich tief im konservativen Machtdenken verankert.

#ManuelHagel #FriedrichMerz #CDU #LandtagswahlBW #CDUMacht

Friedrich Merz – Manuel Hagel -Fossile und neoliberale Lobby – wer zieht hier wirklich die Fäden?

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

– Demokratie der Mitte, weil Extremflügel das Land zerstören.-

Das Bild zeigt in verdichteter Form, wie politische Entscheidungsprozesse oft funktionieren: oben die fossile und neoliberale Lobby, darunter politische Akteure, die wiederum Einfluss auf Arbeitnehmer und soziale Realität ausüben. Es ist keine Karikatur, sondern eine politische Metapher für Macht, Abhängigkeit und fehlende Transparenz.

Symbolische Darstellung politischer Machtverhältnisse: Die fossile und neoliberale Lobby als oberste Instanz, darunter politische Akteure – und am Ende der Arbeitnehmer.

Gerade Debatten um Karenztage, Arbeitnehmerrechte, Sozialabbau und Standortlogik zeigen, wie stark politische Entscheidungen entlang wirtschaftlicher Interessen getroffen werden.

Wer am Ende die Konsequenzen trägt, steht meist nicht oben – sondern ganz unten.

Wahlkandidat Manuel Hagel (CDU) auch Kandidat als Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Dieses Bild steht damit stellvertretend für eine Politik, die nach oben loyal und nach unten hart ist.

#ManuelHagel #NeoliberaleLobby #CDU #Arbeitsnehmerrechte #Karenztage

Die AfD verliert! Der Rechtsstaat gewinnt!

Ein Beitrag von

Janina Bessenich. Caritas.

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Die kriminelle Energie der AfD-Abgeordneten wird bestraft! Die AfD zersetzt unsere Demokratie!

Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba wurde am 2. Februar 2026 wegen Nötigung und Geldwäsche vom Amtsgericht Würzburg verurteilt. Der AfD-Politiker leitete Gelder aus Betrugstaten Dritter über sein Privatkonto auf ein Konto im Baltikum weiter.

Zudem nötigte er eine andere Person, um eine Aussage gegenüber Ermittlungsbehörden zu verhindern. Halemba ist damit einer von vielen strafrechtlich auffälligen AfD-Politikern. Weitere 15 AfD-Mandatsträger sind bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten, wie in Kommentaren aufgelistet. Offensichtlich hat die AfD ein massives Problem mit dem Rechtsstaat.

Die Legislaturperiode ist noch jung. Der Rechtsstaat muss sich wehren!


Ein Kommentar von Werner Hoffmann

Danke Janina Bessenich für Ihre laufenden Beiträge.

Was hier sichtbar wird, ist kein „Einzelfall“, sondern ein Muster. Wieder ein AfD-Abgeordneter, wieder schwere Vorwürfe, wieder eine Verurteilung. Der Fall Halemba steht exemplarisch für eine Partei, die den Rechtsstaat verachtet, ihn aushöhlt und systematisch beschädigt. Wer Geldwäsche betreibt, andere nötigt und Ermittlungen behindern will, stellt sich nicht nur gegen Gesetze – sondern gegen die Grundlagen unserer Demokratie.

Das Grundgesetz ist hier eindeutig. Artikel 21 Absatz 2 GG stellt klar: Parteien, die nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen, sind verfassungswidrig. Genau das tut die AfD – durch ihre Programmatik, ihre Hetze, ihre Nähe zu verfassungsfeindlichen Milieus und durch eine wachsende Zahl strafrechtlich auffälliger Mandatsträger.

Ergänzend erinnert Artikel 18 GG daran, dass Grundrechte verwirkt werden können, wenn sie zum Kampf gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung missbraucht werden. Meinungsfreiheit ist kein Freibrief für Demokratiefeinde. Wer sie nutzt, um den Staat zu delegitimieren, Minderheiten zu bedrohen und Gewalt zu normalisieren, verliert den Schutz, den er missbraucht.

Die AfD ist damit keine demokratische Partei, sondern eine Organisation, die Demokratie instrumentalisiert, um sie von innen zu zerstören. Der Rechtsstaat darf hier nicht zaudern. Ein Parteiverbotsverfahren ist kein Tabu, sondern ein verfassungsrechtliches Instrument zum Schutz der Demokratie. Die Legislaturperiode ist jung – der Schaden bereits groß. Jetzt ist der Moment, konsequent zu handeln.

#Deutschland
#AfD
#Halemba
#Rechtsstaat
#NieWiederIstJetzt

Trotz anhaltender Proteste in den #USA hält die #Trump-Regierung unbeirrt an ihren Plänen fest, grosse Lagerhallen in Einrichtungen für Abschiebehaft umzuwandeln

Ein Beitrag von

Allein der Kauf von zwei dieser Lagerhallen verschlang laut Bloomberg News 172 Millionen US-Dollar. Sollte das Vorhaben vollständig umgesetzt werden, könnte ein weiteres geplantes Lager in #ElPaso, #Texas, mit rund 8’500 Betten zu den grössten Haftanstalten des Landes zählen.

Dies ist nichts anderes als Teil einer umfassenderen Strategie der US-Einwanderungsbehörde #ICE, insgesamt bis zu 23 Lager für die Inhaftierung von Tausenden Menschen (inkl. Kindern) zu nutzen, die bei Razzien in #Minneapolis und anderen Städten festgenommen wurden.

Die systematische Ausweitung von Massenhaft, das Ignorieren lokaler Proteste und der Einsatz staatlicher Gewalt gegen Zivilisten sind alarmierende Zeichen eines autoritären Staatsumbaus.

Regierung und Sicherheitsbehörden handeln ohne demokratische Kontrolle, sie höhlen Grundrechte aus und kriminalisieren politische Opposition. Und immer noch gibt es Leute, welche die USA als Rechtsstaat sehen? Was los mit ihnen? Und bin ich der Einzige, den das Ganze an #Konzentrationslager und #Gulags erinnert?

Thisisnotnormal #Trump #TrumpisaCriminal #NiewiederistJetzt #USA #ICE #Dictatorship #Fascism #Faschismus #Neveragain #Neverforget #TrumpisaConvictedFelon #Maga #MagaisaDeathCult #Minneapolis #EpsteinFiles #Dictatorship #WEF #History #Geschichte #Texas

https://www.bloomberg.com/news/features/2026-01-29/us-spends-hundreds-of-millions-on-warehouses-for-ice-detention-centers

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