Ausverkauf der kritischen Infrastruktur: Wie Deutschlands Öllager in falsche Hände geraten

Ein Beitrag von Ernst – Christoph Stolper

Das ist ein Skandal, vergleichbar mit dem Verkauf der deutschen Gasspeicher an Gazprom. Der US-Ölkonzern Sunoco LP, kontrolliert vom Trump-Vertrauten Kelcy Warren, übernimmt den führenden deutschen Tanklagerbetreiber Tanquid – und damit die Kontrolle über zentrale Öllager sowie strategisch und militärisch bedeutsame Fernleitungen in Deutschland.

Diese Anlagen sind Teil der kritischen Infrastruktur. Sie sichern Energieversorgung, Logistik und im Ernstfall auch die Handlungsfähigkeit von Staat und Bundeswehr. Fachleute warnen, dass Abhängigkeiten bei Lager- und Transportkapazitäten die politische Erpressbarkeit erhöhen und Krisen verschärfen können.

Besonders brisant: Bundesministerin Katherina Reiche hat die für diesen Deal notwendige Genehmigung erteilt. Damit wird ein Kernbereich der nationalen Sicherheitsarchitektur faktisch in ausländische Hand gegeben. Nach den Lehren aus der russischen Energieabhängigkeit wirkt dieser Schritt wie die nächste strategische Fehlentscheidung – mit langfristigen Risiken für Versorgungssicherheit und staatliche Resilienz.

Kommentar von Werner Hoffmann

Ich traue meinen Augen nicht, als ich beim ZDF und in der Tagesschau gelesen habe, dass Katherina Reiche hier zugestimmt hat. In meinen Augen ist sie ein Sicherheitsrisiko für Europa und für Deutschland. Wie unüberlegt und dumm kann man nur sein, so etwas zu dulden? Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen braucht es Schutzmechanismen, Transparenz und eine klare sicherheitspolitische Linie. Wer das ignoriert, verspielt Vertrauen und gefährdet die Stabilität unseres Landes.

#Energiesicherheit #Deutschland #Geopolitik #CDU #KatherinaReiche

https://www.zdfheute.de/wirtschaft/oellager-deutschland-tanquid-trump-usa-kontrolle-warren-100.html

AfD-Agenda für Bayern: Menschenjagd, Lagerlogik und Abriss der Zukunft

Ein Beitrag von Florian Hohenauer

Liebe Bayern, kennt ihr Katrin Ebner-Steiner? Sie ist Fraktionschefin der AfD in Bayern – und hat gestern offenbart, was diese Partei hier vorhat:

  • ICE-Menschenjäger in Bayern,
  • „Brot, Bett, Seife und Ausgangssperren“ für Asylbewerber,
  • „Remigration“ in bayerischen Abschiebefliegern.

Gleichzeitig sollen zentrale Zukunftsressorts abgeschafft werden:

  • das Ministerium für Wissenschaft & Kunst,
  • das Ministerium für Umwelt & Verbraucherschutz,
  • das Digitalministerium.

Das ist die toxische Mischung aus Menschenfeindlichkeit, autoritärem Staatsdenken und gezielter Zukunftszerstörung. Immerhin sagen sie offen, was sie planen. Jetzt müssen wir ihnen nur noch glauben.

Trotz dieses Programms steht die AfD in Bayern bei rund 19 Prozent. Offenbar wollen manche Menschenjagd, Lager und Gewalt. Denn eines ist klar: So viele Menschen lassen sich nicht einfach „abschieben“. Es würde wieder Lager geben.

Noch ist Zeit. Für ein Verbotsverfahren. Für eine klare gesellschaftliche Ächtung der Anführer. Und für Abstand zu AfD-nahen Fanmedien wie Nius, Tichy & Co. Ja, dort gibt es auch „konservativen“ Populismus. Ja, das mag verlockend erscheinen. Aber die Wahrheit ist: Diese Plattformen nutzen ihre Leser – nicht umgekehrt.

Besonders perfide ist die Ankündigung, auch Menschen abzuschieben, die sich angeblich „den deutschen Pass erschlichen haben“. Was das konkret bedeutet, entscheidet dann die AfD. Niemand kann sich in so einem System sicher fühlen.

Kommentar von Werner Hoffmann

Und es soll ernsthaft Menschen geben, die so eine perfide, abartige Partei wählen?
Unvorstellbar. Für mich ist das Nazi-pur!

Ich habe nichts dagegen, wenn Gewaltverbrecher, die zu mindestens sechs Monaten Haft verurteilt wurden, oder schwere Straftäter ohne Bewährung mit mindestens einem Jahr Freiheitsstrafe abgeschoben werden. Der Rechtsstaat muss hier konsequent handeln.

Aber wer einen Apfel klaut oder ein Bußgeld wegen Falschparkens erhält, darf in einem demokratischen Rechtsstaat nicht abgeschoben werden. Wer diese Grenzen verwischt, ersetzt Recht durch Willkür und öffnet politische Verfolgung Tür und Tor.

#Demokratie #Verantwortung #NieWieder
https://www.br.de/nachrichten/bayern/afd-fraktion-will-abschiebe-polizei-nach-trumps-vorbild-ice,V995hdW

Ghost Pairing – wie Betrüger dein WhatsApp-Konto heimlich übernehmen

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor einer neuen, besonders perfiden Betrugsmasche bei WhatsApp: dem sogenannten Ghost Pairing.

Dabei nutzen Kriminelle eine eigentlich legitime Funktion von WhatsApp, um sich unbemerkt Zugriff auf fremde Konten zu verschaffen – oft, ohne dass Betroffene es sofort merken.


Platzhalter: gefälschte Verifizierungs-Nachricht auf dem Smartphone, im Hintergrund ein Täter im Schatten.

Der Betrug beginnt meist mit einer harmlos wirkenden Nachricht. Diese scheint von WhatsApp, Meta, dem Support oder sogar von bekannten Kontakten zu stammen. In der Nachricht wird behauptet, das Konto müsse dringend überprüft oder gesichert werden. Über einen Link gelangt man auf eine täuschend echte Webseite, auf der zur Bestätigung der Telefonnummer oder Identität aufgefordert wird.

Wer dort Daten eingibt oder einen angezeigten Code übernimmt, koppelt in Wahrheit ein fremdes Gerät mit dem eigenen WhatsApp-Konto. In manchen Fällen sollen Nutzer sogar einen QR-Code scannen. Auch hier gilt: Der Scan verbindet nicht das eigene Gerät, sondern das Smartphone eines Betrügers. Das Gefährliche daran ist, dass WhatsApp für das Opfer häufig ganz normal weiterläuft.

Im Hintergrund lesen die Täter jedoch Chats mit, greifen auf Kontakte und Fotos zu und können im Namen der betroffenen Person weitere Betrugsnachrichten verschicken. WhatsApp selbst fordert niemals per Chat zur Eingabe von Codes, zum Scannen von QR-Codes oder zur Bestätigung eines Kontos auf. Genau auf diese Unsicherheit setzen die Betrüger.

Das BSI empfiehlt daher, eingehende Nachrichten grundsätzlich kritisch zu prüfen, keine unbekannten Links anzuklicken und niemals Codes weiterzugeben. Zusätzlich sollte die Zwei-Faktor-Authentifizierung in WhatsApp aktiviert werden. Unter den Einstellungen lässt sich außerdem jederzeit kontrollieren, welche Geräte mit dem eigenen Konto verknüpft sind. Unbekannte Verbindungen sollten sofort entfernt werden.

Wer aufmerksam bleibt und diese einfachen Schutzmaßnahmen beachtet, kann verhindern, dass aus einem kurzen Klick ein kompletter Kontrollverlust über das eigene WhatsApp-Konto wird.

#WhatsApp #CyberSecurity #OnlineBetrug #Datenschutz #Phishing

Werner Hoffmann

Microsoft-Abhängigkeit als Risiko: Sozialversicherer testen digitalen Notfallplan ohne US-Konzerne

Ein Beitrag von Werner Hoffmann

Werner Hoffmann.
Ich stelle bei mir auf
Linux Mint und Open Source um.

Die digitale Infrastruktur vieler Behörden wirkt modern, ist jedoch zugleich hochgradig verwundbar. Wer im Alltag nahezu vollständigg auf proprietäre Softwarelösungen setzt, begibt sich in eine riskante Abhängigkeit. Kommt es zu größeren Störungen, Cyberangriffen oder politischen Konflikten, steht nicht nur der Verwaltungsalltag still – im Ernstfall sind auch zentrale Leistungen für Bürgerinnen und Bürger gefährdet. Genau dieses Risiko rückt nun stärker in den Fokus: Große deutsche Sozialversicherer testen erstmals eine offene, herstellerunabhängige Arbeitsumgebung für Krisensituationen.

Im Mittelpunkt steht eine quelloffene Plattform, die als vollständiger digitaler Ersatzarbeitsplatz dienen soll, wenn zentrale IT-Systeme ausfallen oder nicht mehr zuverlässig nutzbar sind.

Beteiligt sind unter anderem die Deutsche Rentenversicherung Bund sowie die Bundesagentur für Arbeit, unterstützt von spezialisierten IT-Dienstleistern aus dem Sozialversicherungsbereich. Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit auch dann aufrechtzuerhalten, wenn etablierte Systeme kurzfristig nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die getestete Lösung vereint klassische Büro- und Kommunikationsfunktionen in einer browserbasierten Umgebung. Dazu zählen Textverarbeitung, Termin- und Aufgabenorganisation, E-Mail-Kommunikation, Projektarbeit sowie digitale Besprechungen. Da der Zugriff ausschließlich über den Browser erfolgt, sind keine lokalen Installationen oder spezielle Endgeräte erforderlich. Mitarbeitende können ortsunabhängig arbeiten – ein entscheidender Vorteil in Krisenlagen.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf technischer Unabhängigkeit. Die beteiligten Organisationen betreiben ihre jeweiligen Systeme auf unterschiedlichen Cloud-Infrastrukturen. So wird gezielt geprüft, ob Zusammenarbeit auch dann funktioniert, wenn verschiedene Rechenzentren und Anbieter genutzt werden. Damit entsteht bewusst ein Gegenmodell zu geschlossenen Software-Ökosystemen, die Nutzer langfristig an einzelne Konzerne binden.

Das Projekt ist Teil einer staatlich geförderten Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität. Öffentliche Einrichtungen sollen nicht nur funktional, sondern auch rechtlich und politisch unabhängiger werden. Gerade bei sensiblen Bereichen wie Rente, Arbeitsförderung und sozialen Leistungen geht es dabei nicht um Bequemlichkeit, sondern um Versorgungssicherheit.

Bewährt sich dieses Modell, könnte ein cloudbasierter Notfallarbeitsplatz künftig zum Standard für Behörden werden – nicht als Ersatz bestehender Systeme, sondern als Absicherung gegen Ausfälle, Abhängigkeiten und geopolitische Risiken. Die zentrale Botschaft ist eindeutig: Digitale Resilienz entsteht durch Offenheit, Vielfalt und Kontrolle über die eigene Infrastruktur.

#DigitaleSouveränität
#OpenSource
#ITResilienz
#ÖffentlicheVerwaltung
#CloudUnabhängigkeit

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